Die Matrix ist eine der großartigsten Metaphern überhaupt. Maschinen, die erfunden wurden, um menschliches Leben leichter zu machen, versklaven schließlich die Menschheit – dies ist das häufigste Thema dystopischer Science Fiction.

Warum ist diese Angst so universell – so unwiderstehlich? Glauben wir wirklich, dass unser Toaster und unser Notebook unsere mechanischen Oberbosse werden?

Natürlich nicht.

Dies ist keine Zukunft, die wir fürchten, sondern eine Vergangenheit, die wir schon längst durchleben.

Man sagt, Regierungen wurden geschaffen, um das Leben der Menschen einfacher und sicherer zu machen, aber immer kommt es schließlich so, dass Regierungen die Menschheit versklaven.

Das, was wir schaffen, damit es uns „dient“, beherrscht uns letztendlich.

Die US-Regierung – durch und für das Volk – sperrt Millionen in Gefängnisse, nimmt die Hälfte des nationalen Einkommens zwangsweise an sich, überreguliert, bestraft, foltert, bringt Ausländer um, greift andere Länder an, stürzt Regierungen, hat 700 imperialistische Militärbasen in Übersee durchgesetzt, wertet die Währung ab und erdrückt die nächsten Generationen mit massiven Schulden.

Das, was wir schaffen, damit es uns dient, beherrscht uns letztendlich.

Das Problem mit der These, der Staat sei unser Diener, ist, dass sie historisch komplett falsch ist, sowohl empirisch als auch logisch.

Die Idee, dass Staaten von Bürgern freiwillig eingerichtet wurden, um ihre eigene Sicherheit zu erhöhen, ist völlig falsch.

Bevor es Regierungen gab, zur Zeit der Stammeskulturen, konnten Menschen nur soviel erzeugen, wie sie auch verbrauchten – es gab keine Überschussproduktion von Nahrung oder anderen Gütern. Daher machte es auch keinen Sinn, Sklaven zu halten, weil der Sklave keinen Überschuss produzieren konnte, den der Halter ihm wegnehmen konnte.

Wenn ein Pferd durch das Ziehen eines Pfluges gerade soviel zusätzliche Nahrung produzieren kann, dass es damit ernährt werden kann, lohnt es sich nicht, ein Pferd zu jagen, einzufangen und zuzureiten.

Als jedoch Verbesserungen in der Landwirtschaft die Erzeugung von Nahrungsüberschüssen ermöglichten, wurde es plötzlich sehr vorteilhaft, Menschen zu besitzen.

Als es gelang, Kühen einen Überschuss an Milch und Fleisch abzugewinnen, begann sich der Besitz von Kühen zu lohnen.

Die frühesten Regierungen und Reiche waren in Wirklichkeit eine herrschende Klasse von Sklavenjägern, die begriffen, dass, weil Menschen mehr produzieren konnten als sie verbrauchten, es sich lohnte sie zu jagen, zu fangen, zu zähmen und zu besitzen.

Die frühesten ägyptischen und chinesischen Reiche waren in Wirklichkeit Menschenfarmen, auf denen Menschen gejagt, gefangen und gefügig gemacht wurden und Besitztum waren wie jede andere Art Nutztiere. Dank technischer und methodischer Verbesserungen produzierten die Sklaven genug Überschuss, dass die Arbeit, sie zu fangen und zu halten nur einen kleinen Anteil ihrer gesamten Produktivität ausmachte. Die herrschende Klasse – die Landwirte – behielt einen großen Anteil dieses Überschusses, und sie machte Geschenke und leistete Zahlungen an die Gewalt ausübende Klasse – die Polizei, Sklavenjäger und allgemeine Sadisten -, sowie an die Propaganda-Klasse – die Priester, Intellektuellen und Künstler.

Diese Situation hatte für Tausende von Jahren Bestand, bis ins 16. und 17. Jahrhundert, als erneut massive Verbesserungen der landwirtschaftlichen Organisation und Technologie die zweite Welle der Überschussproduktion erzeugten. Die Landreform ordnete Grundbesitz neu und legte verstreute Flächen zusammen, was zu 5- bis 10-fach größeren Ernten führte. Dadurch entstand eine neue Klasse von Industriearbeitern, die vom Land abwanderten und sich in den neuen Städten sammelten.

Dieser enorme landwirtschaftliche Überschuss war die Grundlage des Kapitals, welches die Industrielle Revolution antrieb.

Die Industrielle Revolution entstand nicht, weil die herrschende Klasse ihre Leibeigenen befreien wollte, sondern weil sie erkannte, dass zusätzliche „Freiheiten“ ihre Nutztiere erstaunlich produktiver machen konnten.

Wenn Kühe in sehr engen Ställen gehalten werden, schlagen sie ihre Köpfe gegen die Wände, wodurch sie sich verletzen und krank werden. Daher geben die Landwirte ihnen mehr Raum – nicht, weil sie ihre Kühe befreien wollen, sondern weil sie die Produktivität steigern und die Kosten verringern wollen.

Die nächste Etappe nach Freilandhaltung ist nicht Freiheit.

Der Aufstieg des Staatskapitalismus im 19. Jahrhundert war in Wahrheit der Aufstieg der Freilandhaltung für Leibeigene.

Die zusätzlichen Freiheiten wurden den menschlichen Nutztieren nicht mit dem Ziel gegeben, sie in die Freiheit zu entlassen, sondern mit dem Ziel, ihre Produktivität zu steigern.

Selbstverständlich wurden – und werden – Intellektuelle, Künstler und Priester gut bezahlt, um diese Realität zu verschleiern.

Das große Problem moderner Pflege menschlicher Nutztiere ist die Frage der Arbeitsmotivation.

Staatskapitalismus funktioniert nur, wenn der Unternehmergeist die Kreativität und Produktivität der Wirtschaft antreibt.

Ein Überschuss an Produktivität erzeugt jedoch immer einen größeren Staatsapparat und lässt die herrschende Klasse sowie die von ihr Abhängigen anschwellen, was die Motivation für zusätzliche Produktivität untergräbt. Steuern und Regulierung nehmen zu, Staatschulden – zukünftige Erträge – steigen und der Lebensstandard stagniert und sinkt.

Depression und Verzweiflung beginnen um sich zu greifen, wenn es der Bevölkerung dämmert, dass sie Besitztum ist.

Die Lösung dafür ist zusätzliche Propaganda, Medikamente gegen Depression, Aberglauben, Kriege, moralische Kampagnen aller Art, die Erfindung von „Feinden“, das Säen von Nationalismus, kollektiven Ängsten, Paranoia gegenüber Außenseitern und Ausländern und so weiter.

Es ist wesentlich, zu verstehen, was die Welt wirklich ist.

Wenn du auf eine Karte der Welt schaust, schaust du nicht auf Länder, sondern auf Farmen.

Dir werden gewisse Freiheiten gewährt – begrenzter Besitz von Eigentum, Bewegungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und freie Berufswahl – nicht, weil deine Regierung diese Rechte aus Prinzip bejaht – schließlich verletzt sie sie ständig -, sondern weil Freilandhaltung so viel billiger ist und so viel produktiver.

Es ist wichtig, zu verstehen, was Ideologien wirklich sind.

Staatskapitalismus, Sozialismus, Kommunismus, Faschismus, Demokratie – das sind alles Bewirtschaftungsmethoden für Nutztiere.

Manche funktionieren über längere Zeit gut – Staatskapitalismus – und manche funktionieren sehr schlecht – Kommunismus.

Früher oder später scheitern sie alle, weil es unmoralisch und gegen die Vernunft ist, Menschen wie Vieh zu behandeln.

Die jüngsten Erweiterungen der – Freiheit – in China, Indien und Asien finden statt, weil die örtlichen Landwirte ihre Bewirtschaftungsmethoden für ihren Viehbestand modernisiert haben. Sie haben erkannt, dass es den Herrschern mehr Milch und Fleisch bringt, wenn sie die Kühe in größeren Ställen halten.

Die Herrschenden haben auch erkannt, dass du depressiv, träge und unproduktiv wirst, wenn sie dich daran hindern, von der Farm zu fliehen. Ein Leibeigener ist am produktivsten, wenn er glaubt, dass er frei ist. Daher müssen deine Herren dir die Illusion von Freiheit erhalten, um von dir den größten Gewinn zu ernten.

Daher hast du die Erlaubnis, wegzugehen – aber niemals in wahre Freiheit, sondern nur auf eine andere Farm, weil die ganze Welt eine Farm ist. Sie hindern dich daran, sehr viel Geld mitzunehmen, sie begraben dich unter einem Berg von Formularen, sie beschränken dein Recht auf Arbeit – aber du bist „frei“ zu gehen. Aufgrund dieser Hürden gehen sehr wenige Leute, aber die Illusion der Mobilität bleibt erhalten. Wenn nur eine von 1000 Kühen entkommt, aber die Illusion des Entkommens die Produktivität der verbleibenden 999 Kühe bedeutsam erhöht, ist es in der Summe ein Gewinn für den Landwirt.

Man hält dich auch auf der Farm durch Bewilligungen. Die produktivsten Nutztiere sind Leute, die Gewerbe erlernt haben, daher verpassen ihnen die Herrschenden eine elektronische Hundeleine, die man Bewilligung nennt, was ihnen die Ausübung ihres Gewerbes nur auf ihrer eigenen Farm erlaubt.

Um noch weiter den Anschein von Freiheit zu erzeugen, darf das Vieh auf manchen Farmen zwischen einigen wenigen Landwirten wählen, die ihm von den Investoren präsentiert werden. Ihm werden bestenfalls kleinere Wahlmöglichkeiten gelassen, wie es gehalten wird. Ihm wird niemals zur Wahl gestellt, die Farm zu schließen und wirklich frei zu sein.

Staatliche Schulen sind Indoktrinationspferche für Nutztiere. Sie trainieren Kinder, ihre Farm zu „lieben“ und wirkliche Freiheit und Unabhängigkeit zu fürchten, und jeden anzugreifen, der die brutale Realität des Besitzens von Menschen hinterfragt. Darüber hinaus schaffen sie Arbeitsplätze für die Intellektuellen, auf die sich die Staatspropaganda so sehr verlässt.

Der Glaube an den Staat – wie Religion – kann mit seinen lächerlichen Widersprüchen nur aufrechterhalten werden, indem man hilflosen Kindern endlose Propaganda eintrichtert.

Die Vorstellung, dass Demokratie und eine Art sozialer Vertrag die brutale Ausübung gewalttätiger Macht über Milliarden rechtfertigt, ist schlicht und ergreifend lächerlich.

Wenn du einem Sklaven sagst, seine Vorfahren hätten die Sklaverei „gewählt“ und er sei daher an ihre Entscheidung gebunden, wird er schlichtweg antworten:

„Wenn Sklaverei eine Wahl ist, dann wähle ich, kein Sklave zu sein.“

Diese Äußerung ist die allerbedrohlichste für die herrschenden Klassen, weshalb sie ihren Sklaven beibringen, jeden anzugreifen, der sie auszusprechen wagt.

Der Glaube an den Staat ist keine Philosophie.

Der Glaube an den Staat entspringt nicht historischen Belegen oder vernünftigen Prinzipien.

Die Lehre vom Staat ist eine nachträgliche Rechtfertigung für das Besitzen von Menschen.

Die Lehre vom Staat ist eine Ausrede für Gewalt.

Der Glaube an den Staat ist eine Ideologie, und alle Ideologien sind Abwandlungen von Bewirtschaftungsmethoden für menschlichen Viehbestand.

Religion ist aufgemotzter Aberglauben, entworfen, um Kinder mit Ängsten zu betäuben, für deren „Linderung“ sie ohne Ende Geld bezahlen werden.

Nationalismus ist aufgemotzter Fanatismus, entworfen, um ein Stockholm-Syndrom beim Viehbestand zu erzeugen.

Der Gegensatz von Aberglauben ist nicht ein anderer Aberglauben, sondern die Wahrheit.

Der Gegensatz von Ideologie ist nicht eine andere Ideologie, sondern eindeutige Belege und rationale Prinzipien.

Der Gegensatz von Aberglauben und Ideologie – vom Glauben an den Staat – ist Philosophie.

Vernunft und Mut werden uns befreien.

Du musst kein Vieh sein.

Nimm die rote Pille.

Wach auf.

 

Produktion:

InfokriegerBerlin

Danke für die Übersetzung und das Einsprechen an: heikophilo

Original von Stefan Molyneux:
youtube.com/watch?v=P772Eb63qIY

20 Responses to Matrix – Steuervieh auf einer Steuerfarm: Das bist Du! (Video+Text)

  1. Manuel sagt:

    Hallo zusammen,
    hab mir gerade das Video gesehen und obwohl ich eher Kommentar-faul bin hat mich die Art und der Inhalt des Videos echt begeistert. Ich bin absolut eurer Meinung, jedoch beschäftige ich mich hauptsächlich damit wie man diese eingefahrenen Systeme aufbrechen und verbessern kann. Ich habe jetzt schon einige Theorien gehört(Social Business, Voluntariat; akute Geistesänderung). Mich würde interessieren was eure Meinung ist wie man ein weltumspannendes System an „Farmen“ aufbrechen und ersetzen kann. Denn da wie ihr richtig bemerkt habt, wird der Mensch wie ein Tier gehalten (und meiner Meinung ist er auch eines) ist es für mich nicht realistisch ist, Verhaltensmuster wie Gier, Agressivität, Machtstreben und viele mehr aus dem „Tier“ Mensch zu bekommen. Bitte macht weiter so…denn aufgegeben wird ein Brief
    LG

    • Heiko Cochius sagt:

      Es freut mich, dass dir die Ideen von Stefan Molyneux (der hat das nämlich ursprünglich gemacht) so gefallen. Seine Idee zum Aufbrechen der Farmen ist, die Kindererziehung zu verbessern. Wenn Kinder nicht autoritätshörig erzogen werden, finden sie auch die Bevormundung durch den Staat inakzeptabel. Um das zu verdeutlichen: Wenn du über eine staatsfreie Welt sprichst, von wem kriegst du Ärger? Nicht vom Staat, der hat kein Problem damit. Die Mit-Nutztiere fallen dich an, trollen das Internet und belächeln dich oder greifen dich an, weil es ihr Normalitätsgefühl bedroht. Und das entsteht in der Kindheit. Was da normal ist, läßt sich nachher auch vom Staat als normal verkaufen. Insofern ist der Staat nur ein Effekt der Kindheit. Um das zu ändern, braucht man einen Bewußtseinswandel, eine wachsende moralische Klarheit, dass jede Art von Gewaltandrohung und Gewaltanwendung schlecht und zu vermeiden ist. Das dauert einige Generationen. Es gibt, so Molyneux, und ich stimme ihm zu, keine Abkürzung zur Freiheit.

    • freedomforce sagt:

      Denn da wie ihr richtig bemerkt habt, wird der Mensch wie ein Tier gehalten (und meiner Meinung ist er auch eines) ist es für mich nicht realistisch ist, Verhaltensmuster wie Gier, Agressivität, Machtstreben und viele mehr aus dem “Tier” Mensch zu bekommen.

      Gier und Agressivität sind wichtig, um Erfolg zu haben. Wer nicht gierig ist nach Anerkennung und nach Erfolg, wird zweifelsohne ein mittelmäßiger Unternehmer bleiben. Agressivität ist wichtig, um sich gegen Feind wie Einbrecher und Strauchdiebe zu verteidigen oder den Kampfesgeist zu fördern.

      • Maximus325 sagt:

        Sorry aber deine Meinung kann ich überhaupt nicht teilen und meiner Meinung nach fehlt dir noch reichlich viel um überhaupt zu verstehen worum es im Leben geht.

        Du willst gierig und aggressiv sein um Erfolg zu haben ? Gegen andere Mitmenschen ? Du willst also lieber andere Menschen demütigen oder berauben um einen eigenen Vorteil zu haben?
        Glaubst Du wirklich das dir Anerkennung die du bekommst weil du andere Menschen unter deinen taten leiden lässt wirklich etwas bringt?
        Meinst Du wirklich Erfolgreich zu sein, wenn im schlimmsten Fall sich andere Menschen wegen deinem Verhalten das Leben nehmen?
        Du bist wirklich der Meinung das ein „Unternehmer“ der sich auch um das Allgemeinwohl kümmert indem er seine Region nicht ausbeutet, mittelmäßig ist?
        Du ziehst es vor Aggressiv auf Menschen ein zu wirken, was zur Folge hat das Du mit deiner Aggressivität und deinem Kampfesgeist anderen Menschen schaden zu fügst?
        Du beziehst dich auf Einbrecher und Strauchdiebe, ohne auch nur ein einziges mal drüber nach zu denken warum es solche Menschen gibt?
        Ich denke Du gehörst zu den Menschen die jeden der auf der Straße um Essen oder Geld bettelt als faul, alkoholsüchtig und dumm beschimpfen.
        Ich hoffe nur das Menschen wie Du auch irgendwann mal erkennen das es wichtigeres gibt.
        Aber in der Hoffnung das auch Du dich ggf. weiterentwickeln kannst, will ich Dir aus meiner Sicht 1-2 Tipp´s geben.

        1. Das Buch „Die Kunst des Krieges“ von Sunzi, welches Augenscheinlich um Kampf ectr. geht, was aber nicht stimmt, wenn man es verstanden hat.
        2. Das Nichtkampf-Prinzip von Rüdiger Lenz

        Aber Achtung nicht jeder ist in der Lage das zu verstehen…….( derzeit jedenfalls noch nicht )

        Und um dir auch ein paar Dinge zu sagen die ich derzeit befürworte!
        Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Nächstenliebe kann einem auch sehr viel Anerkennung verschaffen und das Beste daran ist, diese Anerkennung kommt dann vom Herzen. Und zum Thema Erfolgreicher Unternehmer, kann ich Dir nur raten mal zb. Ernst Prost an zu sehen.
        OK vielleicht ist er ja nicht ganz soo erfolgreich wie Du ( oder es sein möchtest )!!

        • michael sagt:

          maximus, wenn du weiterhin hier meinungen mit anderen austauschen möchtest, dann tu das bitte in einem netteren ton, vielen dank.

      • Kawaphil sagt:

        Ich umschreibe die Gefühlslage welche einen „wirklichen“ Erfolg ermöglicht (Gier und Aggression sind keine nachhaltigen Gefühle, aus Ihnen kann auch nichts positives erwachsen.) als Freude am tun, Begeisterung an der Materie, an Bewegung und Interaktion.
        Gier und Aggression sind lediglich Ersatzemotionen, schnell und leicht konsumierbare Surrogate für Liebe, Freude und Begeisterung. Es bestehen himmelweite Unterschiede zwischen Gier und Begeisterung, ersteres muss immer Fremdgenährt werden und ist unersättlich. Begeisterung jedoch ist ein Zustand von Belohnung und Freude, ein perpetuum mobile in unserem Hirn. (dazu ein Vortrag eines renommierten Hirnforschers: http://www.youtube.com/watch?v=MrYcRzN91eE)
        Gier und Aggressivität ermöglichen erst die Kontrolle über die Menschen. Die Ursache dieser beiden Emotionen ist in allen Fällen Angst. Die Angst „zu kurz zu kommen“ bei der Gier, Die Angst vor Unvorhersehbarkeit bzw. Veränderung bei der Aggression. Mittels der Angst werden diese beiden Emotionen kontrollierbar und was wichtiger ist manipulierbar. Gier und Aggression sind für die Herrschaft von Menschen über Menschen unerlässlich.

  2. Macbeff sagt:

    „Staatliche Schulen sind Indoktrinationspferche für Nutztiere. Sie trainieren Kinder, ihre Farm zu „LIEBEN“ und wirkliche Freiheit und Unabhängigkeit zu fürchten, und jeden anzugreifen, der die brutale Realität des Besitzens von Menschen hinterfragt.“

    Das kann ich nur bestätigen…
    Ich habe damals auch Probleme gehabt in der Schule und wurde infolgedessen eine zeitlang mit Ritalin ruhiggestellt. Ich habe dann angefangen mein Schicksal hinzunehmen und den staatlichen Unterricht mit all seinen Fehlern zu lieben…
    Auch wenn manches Verhalten der Lehrer noch so ungerecht erschien, war ich der festen Überzeugung, dass deren Handeln einen tieferen Sinn hat, der in letzter Konsequenz mir zu gute kommt…
    Wie sehr ich doch irrte..
    Nach drei Jahren habe ich die Pillen dann absetzen müssen, da sie mich ziemlich ausmergelten und ich Depressionen bekam…Nie wieder!! Ab dem Zeitpunkt an ging es mir wesentlich besser.
    Falls irgendwelche Eltern hier mitlesen sollten, dann kann ich ihnen nur raten, ihren Kindern niemals solche „Beruhigungspillen“ zu geben. Abgesehen von den Risiken seinen Körper zu schädigen, können auch psychische Probleme daraus erst resultieren. Ist es das wirklich Wert, nur damit das Kind bessere schulische Leistungen erzielt und ja die Klappe hält und diese „staatliche Autorität“ anerkennt? Selbst wenn es später mal mit einem höheren Gehalt dasteht und ein „gesicherteres“ Einkommen erhält, muss es stets den Speichel des nächst höher Stehenden lecken…..Ich frage mich: Wird ihr Kind dadurch wirklich lernen, was innere Ausgeglichenheit, Zufriedenheit, Erfüllung und Glück bedeutet? Und wird es wirklich so Verantwortung für sein Handeln übernehmen? Können Sie das verantworten?…………………..

    • Heiko Cochius sagt:

      Es tut mir leid zu lesen, dass du drei Jahre Ritalin schlucken musstest. Gut, dass du dahinter gekommen bist, dass es dir nicht gut tut. Ich arbeite in einer Beratungsstelle und sehe auch eine Menge Kinder, die Ritalin bekommen. Manchmal ist es wirklich die Bequemlichkeit der Betreuungspersonen in Familie und Schule, die dieses Medikament erforderlich machen. Wie gemein dem Kind gegenüber!

      • infokriegerBerlin sagt:

        das ist mitunter schlimmer , als seinem kind täglich ein paar lines koks oder speed zu geben… vom schaden her und der heftigkeit!

      • Kawaphil sagt:

        Was heisst hier „Manchmal“? Glauben Sie ernsthaft, dass man seinem Kind aus einem anderen Grund Drogen verabreichen würde, ausser aus Bequemlichkeit und weil man den Spiegel der eigenen (kümmerlichen) Existenz nicht mehr vorgehalten bekommen möchte? Aber natürlich sind es die Kinder welche verhaltensauffällig reagieren, dass hat aber auch gar nichts mit der Gesellschaft oder einem selber zu tun……
        Ritalin, benannt nach der Frau des Erfinders (Rita), oder Methylphenidat, ist ein sogenannter Dopamin-Wiederaufnahmehemmer, welcher in die Prozesse in unserem Gehirn eingreift. Es gehört zu den Amphetamin Derivaten.
        Unsere Kinder werden zu Drogensüchtigen und künstlich erzeugten Psychopathen gemacht und man wundert sich ernsthaft über das Ausmass an Gewalt innerhalb unserer Gesellschaft?
        All diese Amokläufe passieren natürlich auch nur weil der Papa eine Knarre im Schrank hat und Sohnemann zu viele Egoshooter auf der Konsole zockt.
        Das aber bisher, in ausnahmslos jedem Fall von Amokläufen, die Täter mittels Psychopharmaka behandelt wurden, bzw. sich in oder kurz nach einer Behandlung mit Psychopharmaka befunden haben, darüber schreibt keine Zeitung auch nur ein Wort.
        Ist ja auch logisch, wenn ein Chrystal Meth Süchtiger einem um die Ecke bringt, so ist dies wegen seiner Abhängigkeit, weil er Drogensüchtig und nicht zurechnungsfähig ist. Wenn einem aber ein Ritalin, Procac, Fluoxetin usw. – Junkie die Rübe wegbläst, so ist für unsere Massenmedien meist kein erkennbares Motiv vorhanden, bis auf die üblichen Verdächtigen „Killerspiele“ und der immer wieder thematisierte „Waffenbesitz“.
        Der Markt mit den sogenannten legalen Drogen (Psychopharmaka) beträgt jährlich 330-Milliarden-Dollar, Tendenz steigend. Damit das Geschäft auch weiterhin so gut läuft, müssen schon bei Kindern Phantasiekrankheiten wie ADHS festgestellt werden.
        Es gab und gibt KEINEN medizinischen Test zum Nachweis von ADHS. Merke, man greift mittels Medikation in die Gehirnarchitektur von sich in der Entwicklung befindlichen Kindern ein ohne das dieser Eingriff Medizinische Gründe hätte!

  3. Macbeff sagt:

    Stimmt, ich bin auch abhängig gewesen von dem Zeug. Das war nicht mehr lustig…
    Soviel zum Thema: „staatliche authorisierte Drogen“ wie im Artikel „Die Folgen des Kollektivismus“ angesprochen^^
    Es ist garnicht mal so, dass Drogen prinzipiell verboten sind.
    Die ganzen Psychopharmaka machen das Verbot zumindest zum Teil hinfällig, da diejenigen indirekt selbst damit Dealen 😀

    Ich lebe noch und zum Glück hat sich mein Körper & vorallem meine Psyche zum großen Teil nach einer gewissen Zeit wieder regeneriet. Hoffe, dass das auch in Zukunft so bleibt.

  4. Macbeff sagt:

    „Insofern ist der Staat nur ein Effekt der Kindheit.“

    Nunja, aber wie sich die Situation im Moment aufgrund verschiedener Faktoren entwickelt lässt darauf schließen, dass sich dieser Effekt nur noch verstärkt.
    Beispielsweise wollen die meisten Frauen mindestens genauso anerkannt werden, wie die Männer, auch in der Arbeitswelt (Frauenquote etc.). Soweit so gut.
    Es ist nur so, dass der Reallohn des Hauptverdieners (oft der Mann) in den letzten Jahren immer weiter gesunken ist, bspw. durch die Inflation, die wesentlich höher ist als uns die Statistik vorgaukelt). Das bedeutet, dass die Mutter in der Familie auch immer mehr arbeiten MUSS, um den Lebensstandard und in manchen Fällen auch die Existenz zu sichern. Viele Frauen erkennen nicht, dass es (in meinen Augen) der geheime Plan des Feminismus ist, beide Elternteile Vollzeit arbeiten zu schicken, während das Kind vom Staat von klein auf großgezogen wird….Ich halte das für sehr gefährlich, wenn die Kinder von früh bis spät mit dem staatlichen Gedankengut vergiftet werden….Die traditionelle Familie bricht so vollends auseinander, meiner Meinung nach. Die traditionelle Familie mit ihren Werten und dem Schutz, den sie einzelnen Familienmitgliedern, im Falle einer Notlage gewährt, ist dem Staat ein Dorn im Auge….

    • Heiko Cochius sagt:

      Wow, ich kann mich diesem treffenden Kommentar voll anschließen. Leider ist es noch eine lange Strecke, bis Licht am Ende des Tunnels erscheint, was die Legitimität des Staates angeht. Aber es ist schön, Gleichgesinnte zu treffen. Wenigstens sind wir nicht mehr völlig allein mit diesen Weisheiten!

    • Manuel sagt:

      Auch ich stimme dir da voll zu. Der Zusammenhalt in der Familie wird gebrochen, die Kinder entrissen und die gegenseitige Fürsorge somit aus unseren Familien vertrieben. Früher konnte man Probleme noch in der Familie lösen, heute haben wir keine andere Wahl der Staat muss das erledigen. Somit schafft der Staat eine gewollte Abhängigkeit.

      Die Kinder sind in der Schule oder im Hort, die Eltern sind beide mit arbeiten beschäftig und da keiner mehr Zeit hat muss man die Alten ins Heim stecken…

      So sieht es leider aus.

    • Maximus325 sagt:

      Danke dir wirklich gute und auch leidvolle Kommentare.
      Ich möchte besonders deinem letztem Post noch etwas hinzu fügen. Meiner Meinung nach ist es nicht nur schlimm für eine Familie wenn die Eltern arbeiten und die Kinder in der Schule/Kindergarten ectr. sind und dadurch kaum noch Zeit füreinander mehr haben. Das führt auch dazu das die Eltern und die Kinder auch wenig bis gar keine Zeit auch mal für sich haben um mal ab zu schalten. Ich bin selber ein Kind gewesen welches sehr viel und sehr heftig von seinen Eltern geschlagen und verprügelt wurde, aber nach rund 20 Jahren kann ich sagen das es durchaus auch damals schon einiges mit dem Existenzdruck und der damaligen Erziehung zu tun hatte.
      Meine Eltern haben beide Vollzeit gearbeitet und wir waren 3 Kinder und ich denke dadurch wurden auch bei meinen Eltern „Belastungsgrenzen“ überschritten.
      Mir war das damals und auch bis vor kurzem alles so überhaupt nicht klar, was jedoch nichts mehr daran ändert das ich zu meinen Eltern keinerlei Kontakt mehr haben will.

      Ich freue mich jedenfalls darüber Menschen wie euch und Seiten wie diese hier gefunden zu haben, da ich noch sehr sehr viel nach zu holen habe.

      MfG Maxi

  5. Gesalde sagt:

    Schulpflicht ist staatlich organisierte Kindes-Misshandlung.

    http://www.youtube.com/watch?v=lfnvseKixqg

  6. […] werden, um die Massensklaven ruhig und arbeitsam zu halten. Ihr sollt dafür sorgen, dass die Menschenfarm weiter funktioniert und ihr tut das ganz hervorragend, denn ansonsten wärt ihr auch nur Massenvieh. […]

  7. Stilli sagt:

    Heyho,
    also erstmal Daumen hoch für diese tolle Seite. Mir ist auch bewusst geworden, das ich mich schon seit meiner Jugend so verloren hier vorkomme… Man merkt das etwas völlig falsch läuft und man wird so lange als doof hingestellt und als 14jähriger schon zum Psychiater geschickt, bis man wirklich glaubt das mit einem was nicht stimmt… Jetzt 13 Jahre später und mit 3Kindern kommt alles wieder hoch und man fühlt sich wie Vieh in einem dunklen Stall… Man kann sich drehen wie man will man kommt nicht raus… Man kann so viel Geld verdienen wie man will und auch so angesehen sein wie es nur geht, aber es macht einen nicht glücklich… So wie die Gedankengänge des Autor in diesem Text sind, getraut man sich wirklich nicht die selber zu denken… Oder man kann sich garnicht vorstellen, das wir alle nur Marionetten sind, weil wir ja in einer so „freiheitlichen“ Welt leben… Dabei sind wir alle gezwungen uns anzupassen und unter zu ordnen… Echte Individualität wird gemoppt und ausgegrenzt… Und ja diese Gesellschaftsform und dieses Leben entzieht mir meine Kinder, meine Frau und meine Glückseligkeit… Wir leben nur noch nebenher und sind permanent auf der Suche nach dem was uns die Werbung verspricht…

  8. Jürgen Kafeder sagt:

    Hallo….
    Echt tolle seite…..
    super beiträge….
    bitte mehr mehr mehr….
    danke
    weiter so
    lg j.k.

  9. pat sagt:

    hallo freiwilligfrei- team,

    ich verfolge eure seite hier schon länger und bin open-minded und lese alles was ihr einbringt und alle anschließenden kommentare, denke viel darüber nach und gebe das auch als impulse immer wieder in mein umfeld ab. ich habe große hochachtung dafür, wie ihr euch einbringt in der wenigen qualitytime die einem als steuervieh noch bleibt. nun habe ich auch mal eine frage an euch bzw eine bitte. vorausgehend möchte ich dazu anmerken, dass ich eure sachliche und philosophische art seeehr schätze und ich profitiere sehr davon, obwohl ich etwas anners gestrickt bin. also zuerst die frage: seid ihr schon mal zufällig bei bewusst tv gelandet? nicht erschrecken und bitte nicht voreilig abtun, ist ein bisserl skuril&esoterisch aber auf erhöhtem niveau. dort habe ich die tagesenergien gefunden. das sind interviews zwischen jo konrad und alexander wagandt , in welchen die beiden einen überblick über die politischen geschehnisse der letzten 4 wochen und ihrer dahinterliegenden symbolischen bedeutung besprechen. mitlerweile ist die 52. ausgabe erschienen. wenn ihr jeweils den anfang und das ende überhört, das dürfte euch philosophen zu abgehoben sein, würdet ihr sicherlich erstaunt sein. die 2stündigen videos sind auch bei youtube zu finden. bei der brandneuen ausgabe finde ich die letzten 10 minuten äußerst interessant. nun die bitte: mögt ihr euch des mal anschaun? die wahrheit zeigt sicht überall! es sind einige gemeinsamkeiten zu entdecken – viel spass dabei

    ps: bevor ihr leichtfertig die näschen rümpft, wenn ihr da so gewisse worte hört, die für philosophen indiskutabel sind, weil nicht in ihr paradigma reinpassen – ihr werdet schon wissen was ich meine – so verweise ich höflich an die vorträge zu matrixwissen und psi-forschung von dean radin und thomas campbell (ebenfalls bei youtube), womit dann endgültig aus der welt geräumt wär, das es sich nicht um firlefanz handelt.

    über anregungen zu weiteren interessanten seiten bin ich sehr dankbar

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