Hi, hier ist Larken Rose. Heute bin ich etwas unhöflich und ungeduldig drauf, deshalb wird dieses Video bissiger als sonst.

Dieses Video ist für alle, die ständig sagen: „Ohne Staat haben wir keine Straßen, keine Polizei, niemand würde sich um die Armen kümmern, niemand würde uns vor Kriminellen oder fremden Armeen schützen, wir würden dieses und jenes nicht haben und deswegen können wir froh sein, einen Staat zu haben und Steuern zu zahlen, sonst würde es das alles nicht geben.“

Meine erste Reaktion auf so etwas ist, die Annahmen herauszustellen, die hinter diesen Argumenten liegen.

Erst mal zur Klarstellung: Staat bedeutet, dass es Leute gibt, die andere herumkommandieren. Und Steuern ist das Geld, was diese Leute von uns einfordern. Sie sagen also zu uns: „Rückt euer Geld raus und wir entscheiden, was damit passiert.“ Wenn wir nicht damit einverstanden sind, Pech gehabt, weil wir keine Wahl haben. Naja, man kann in ein paar Jahren zur Wahl gehen und vielleicht wird sich irgendwas ändern, obwohl das niemals passieren wird.

Wenn jemand also sagt: „Wenn wir keine Herrscherkaste haben, die uns unser Geld raubt, um es dafür auszugeben, uns zu schützen – wie kann es dann Straßen geben oder irgendwen, der uns schützt?“, dann bedeutet das, dass 300 Millionen Menschen in diesem Land einfach nur herumsitzen und sagen: „Oh nein, wir schaffen das einfach nicht ohne Politiker und Steuereintreiber. Wir können keine Straßen bauen, wir können uns nicht gegenseitig schützen…“ Dahinter steckt die bizarre Annahme, dass Dinge, die fast jeder haben will, nicht existieren können, so lange es keine Politiker gibt, die uns dazu zwingen, ihnen unser Geld zu geben, damit sie sie bereitstellen können.

Übertragen wir das Ganze auf Lebensmittel. Lebensmittel sind wichtig, ich glaube, da sind sich alle einig. Prüfen wir dieses ewige Argument mit den Straßen, wer kümmert sich um die Armen?, die Sicherheit usw. anhand von Lebensmitteln. In Verbindung damit, wird schnell klar, wie idiotisch dieses Argument ist. Wenn wir keine Regierung haben, die Geld unter Androhung von Gefängnis von uns allen erpresst – also durch Besteuerung: so und so viel schuldet ihr uns und das sind die schlimmen Konsequenzen, wenn ihr nicht zahlt – wenn das nicht passieren würde, so dass diese Leute damit ein großes Lebensmittelproduktions- und –verteilungssystem aufbauen und uns füttern können, dann würden wir alle verhungern. Wir würden alle herumsitzen und sagen: „Wir hätten gerne was zu essen, aber es gibt keine Politiker und Steuereintreiber… also müssen wir herumsitzen und verhungern.“
In diesem Land würde niemand so etwas dummes glauben, weil man einfach nur in den nächsten Supermarkt gehen müsste und dort ein perfektes Beispiel für eine wirklich effiziente, organisierte Zusammenarbeit sehen würde und – um zum Straßen-, Armen- und Sicherheitsargument zurückzukommen – bei dieser Zusammenarbeit wird niemand dazu gezwungen, irgendwelche Lebensmittel für irgendwen zu produzieren. Niemand sagt: „Also, dafür bin ich nicht zuständig und wir werden alle verhungern. Es gibt keine Garantie und keinen Masterplan, der allen garantiert, genug zu essen zu haben. Also wenn wir keinen Staat haben, der Geld von uns erpresst, um damit Lebensmittel zu produzieren und uns zu geben, werden wir alle verhungern. Weil wir das selbst nicht hinkriegen.“ In diesem Land würde niemand so argumentieren, weil man sieht, wie es auf freiwilliger Basis funktioniert. Niemand wird dazu gezwungen, auch nur einen Brotkrümel für jemanden zu machen. Es gibt keinerlei Garantie, von niemandem. Und trotzdem sind viele Amerikaner stark übergewichtig. Wir haben offensichtlich keine Lebensmittelknappheit. Vielleicht eine Knappheit an gesunden Lebensmitteln… Offensichtlich sieht man an diesem Beispiel, dass wir damit klarkommen. Freiwillige Zusammenarbeit, das funktioniert bei Lebensmitteln. Aber aus irgendeinem Grund klappt das nicht – und es scheint regelrecht unvorstellbar zu sein –, dass genau das gleiche auch funktioniert mit… Straßen. Oder mit Sicherheit oder mit anderen Dingen, die fast jeder haben will. Also hinter der Frage steckt diese seltsame Annahme, dass alle herumsitzen und etwas wirklich dringend haben wollen und nur weil es keine Politiker gibt, die uns herumschubsen und Geld von uns erpressen sagen sie: „Wie sollen wir das jemals schaffen?“

Eine der häufigsten Fragen ist: „Wer baut dann die Straßen?“ Diese Frage ist unfassbar dämlich. Wirklich unfassbar dämlich. Hier habe ich so ein kleines Ding. Fast egal, wo ich in diesem Land bin, kann ich damit mit anderen Leuten auf der ganzen Welt sprechen. Und es gehört mir, obwohl ich alles andere als reich bin. Ich habe eins und ziemlich jeder, den ich kenne, hat eins davon. Ein kleines Ding in der Hosentasche und einfach so kann man es aufmachen und mit jemandem sprechen, der sich auf der anderen Seite des Planeten befindet. Und niemand wird dazu gezwungen, eins von diesen Dingern zu machen. Das ist das Ergebnis freiwilliger Zusammenarbeit. Das ist alles. Freier Handel. Organisation – super! Zusammenarbeit – super! Zwang, also Staat und Steuern, also Raub war unnötig, um das hier herzustellen. Leute, die sagen: „Dann gibt es keine Straßen…“, sagen, dass freie Individuen (relativ freie Individuen), die ein Ding bauen können, das in meine Hosentasche passt und mit dem ich mit fast jedem auf dieser Welt sprechen kann – mit einem Budget, das nicht besonders groß ist; meins ist nicht besonders groß, aber ich hab trotzdem eins, dass also Freiheit und nicht irgendeine Herrschaftsform mir das hier bringen kann, aber dass Freiheit keine ebene Fläche erzeugen kann. Weil genau das eine Straße ist. Sie ist eine ebene Fläche. Von hier nach da. Weil wir diese Maschinen haben, die uns von hier nach da bringen. Übrigens, wir haben diese Maschinen nicht wegen dem Staat. Wir haben sie wegen freiem Unternehmertum und freiwilliger Interaktion und Kooperation. Die Vorstellung, dass in Freiheit ein Auto gebaut werden kann, aber keine ebene Fläche ist einfach nur idiotisch. Ihr denkt, dass man wirklich keine ebene Fläche machen kann und so frage ich die Leute, die sagen „Und wer baut die Straßen?“: Willst du mir damit wirklich sagen, dass du wirklich und wahrhaftig denkst, dass wenn es keinen Staat gibt, 300 Millionen Leute in diesem Land, 7 Milliarden auf dem ganzen Planeten, in ihren Häusern herumsitzen und denken: „Oh Gott! Ich wünschte, ich könnte meinen Freund besuchen, aber ich kann das nicht, weil es da kein flaches Ding von mir zu ihm gibt. Und ich hab keine Ahnung wie ich das machen soll.
Und für die anderen 300 Millionen oder 7 Milliarden Leute ist das auch unmöglich, weil es keine Politiker und Steuereintreiber gibt. Wenn es sie geben würde, dann könnten wir es machen. Wenn sie uns herumschubsen und unser Geld stehlen würden und richtig ineffizient eine ebene Fläche machen würden, dann wäre alles gut, dann würde es uns gutgehen und wir könnten uns fortbewegen. Ich könnte Freunde besuchen und einkaufen gehen, aber jetzt sitzen wir alle in unseren Häusern herum und wünschen uns, zum Laden an der Ecke gehen zu können, aber wir können nicht, weil um Himmels Willen, wie können wir eine ebene Fläche von hier nach da machen? Wir können das hier machen, womit wir mit irgendwem auf der Welt reden können, wir können Maschinen bauen, mit denen wir herumfahren, aber unmöglich eine ebene Fläche.

Wenn Leute fragen: „Wer baut die Straßen?“, dann lautet die Antwort: „Die gleichen verdammten Leute, die das jetzt schon machen!“ Politiker und Steuereintreiber bauen keine beschissenen Straßen! Habt ihr jemals einen von denen da draußen gesehen? Nein, habt ihr nicht! Sie stehlen unser Geld, verschwenden das meiste davon, spielen ihre ganzen korrupten Spielchen und dann bezahlen sie andere Leute. Jetzt kommt die Idee: Wie wär’s, wenn wir diese anderen Leute bezahlen, die die beschissenen Straßen tatsächlich bauen? Die Tatsache, dass manche nicht auf diese Idee kommen, ist ein großartiges Beispiel dafür, wie sorgfältig die Leute durch ihre Herrscher indoktriniert wurden, die uns ständig erzählen: „Ihr könnt überhaupt nichts organisieren, ihr könnt nichts erreichen und nichts machen, ohne dass wir euch dazu zwingen.

Dafür gibt es zig Beispiele, also die Versorgung der Armen, Sicherheit, Straßen ganz offensichtlich… die Mehrheit der Bevölkerung sagt: „Ich bin wirklich besorgt darüber, dass sich niemand um die Armen kümmert.“ Das bedeutet, dass die meisten wollen, dass hilfsbedürftige Menschen unterstützt werden. Und wenn es keine Politiker geben würde, die unser Geld stehlen, wie könnte das funktionieren? Jetzt kommt die Idee: Nimm etwas Geld aus deiner Tasche und gib es einem der Menschen, von denen du denkst, dass er Hilfe braucht. Warum kapierst du das nicht? Stattdessen erzählst du, dass irgendein Typ, der ein paar Tausend Meilen weit entfernt ein Gesetz macht, dir einen bewaffneten Schläger schickt, um dein Geld wegzunehmen, um 90 Prozent davon zu verschwenden und den Rest jemandem zu geben, der möglicherweise das System bescheißt und eigentlich keine Hilfe braucht.

Was für ein Ausmaß an Indoktrination, das dazu nötig ist, Menschen dazu zu bringen, solche Fragen überhaupt zu stellen… „Wie können wir das ohne Staat schaffen?“ Was glaubt ihr, trägt denn ein Staat dazu bei? Er stellt keine Ressourcen zur Verfügung, er produziert nichts. Alles was er ausgibt, stiehlt er vorher von uns durch die Besteuerung. Er trägt keine Fähigkeiten bei und kein Wissen. Die Leute, die hier sind, wären immer noch hier, wenn es keinen Staat gäbe. Wir haben das ganze Knowhow, die Ressourcen und die Technologie. Das einzige, was hinzukommt ist eine Gruppe, die das angebliche Recht hat, alle anderen gewaltsam zu überfallen, zu kontrollieren und zu erpressen.

Was also die Frage wirklich bedeutet ist: „Wie kann es Straßen geben oder Hilfe für die Armen oder jemanden, der für unsere Sicherheit sorgt, wenn es keine Bande aus Schlägertypen geben würde, der es erlaubt wäre, uns gewaltsam zu kontrollieren und auszurauben?“ Und wenn man kapiert, dass das die tatsächliche Bedeutung dieser Frage ist, sieht man schon, wie idiotisch sie ist. Sie ist das Ergebnis staatlicher Indoktrination. Niemandem würde so eine Frage von selbst einfallen. Das zeigt das Beispiel mit den Lebensmitteln oder den Autos oder Handys. Niemand sagt: „Wir könnten nicht miteinander sprechen, wenn es nicht diese Schlägertypen geben würde, die uns herumkommandieren und ausrauben dürfen. Und allein schon wirtschaftlich gesehen müsste man wirklich ausgesprochen dumm sein, wenn man denkt, das sei eine gute Idee.

Ich stelle dir zwei Dinge zur Wahl, wie du in Zukunft durchgefüttert werden wirst. Entweder gibst du einfach dein Geld für was auch immer aus, also du entscheidest, was, wieviel und zu welchem Preis du von wem kaufen willst – das ist Auswahlmöglichkeit Nummer 1. Aber Achtung: Möglichkeit Nummer 1 garantiert nicht, dass du durchgefüttert wirst. Es gibt keinen Masterplan, der andere Leute dazu zwingt, dich durchzufüttern. Also um Gottes Willen, solltest du wirklich Angst vor dieser Möglichkeit haben! Obwohl du das tagein tagaus machen kannst und es funktioniert ganz gut und füttert nicht nur dieses Land durch, sondern weit darüber hinaus. Das ist also Option Nummer 1, wovor die Staatsbefürworter offensichtlich Angst haben. Option Nummer 2 ist, dass dir Politiker so viel Geld wegnehmen, wie sie wollen. Dann entscheiden sie, was für Lebensmittel sie – wenn überhaupt – davon kaufen werden, um es dir zu geben, um dich durchzufüttern. Glaubst du wirklich, dass das besser für dich ist? Ja, es ist ok für mich, wenn ich durchgefüttert werde und in Sicherheit leben kann, wenn eine Bande aus Schlägertypen, denen ich vollkommen egal bin, mir mein Geld raubt und entscheidet, wenn überhaupt, wieviel sie mir zurückgeben. Das steckt implizit in der Frage nach was auch immer. „Ohne Staat, wer sorgt dann für XYZ?“ Das bedeutet: „Wie können wir, die Menschen, die wirklich Straßen, was zu essen, Handys, Sicherheit, alle Dinge, die fast jeder haben will, wie können wir das alles haben, ohne jemandem die Erlaubnis zu geben, uns unser Geld zu stehlen und uns herumzukommandieren und dann zu entscheiden, was sie uns geben werden?“

Das gleiche gilt für alles, was man anstelle von XYZ einsetzt. Wie bekommen wir XYZ ohne Staat? Eines der dämlichsten Beispiele ist die Hilfe für die Armen. „Wie sollen wir den Armen helfen?“ Denkt mal darüber nach, was das bedeutet. Wenn mehr als die Hälfte der Leute für eine Partei stimmt, dann sagt mehr als die Hälfte der Leute: „Wir machen uns Sorgen um die Armen und wir wollen, dass man denen, die Pech gehabt haben, hilft. Aber wir glauben nicht, dass normale Leute, die in Freiheit leben, sich um sie kümmern wird.“ Wenn die Armen den Leuten egal wären, dann würden diese Parteien nicht die Wahlen gewinnen. Wenn du für einen Wohlfahrtsstaat abstimmst, bist du per Definition ein Idiot. Weil die Leute entweder herzlose Arschlöcher sind und du verlieren wirst oder die Leute sind mitfühlend und großzügig und du brauchst keine gewonnenen Wahlen. Gib ihnen einfach dein beschissenes Geld. Aber die Leute spielen dieses Spiel und das bedeutet, dass die Sozialdemokraten von der idiotischen Vorstellung leben, dass ihr so herzlos seid, dass ihr für uns stimmen sollt und wir euer Geld stehlen, um es den Armen zu geben. Und die Hälfte des Lands fällt darauf rein. Ja, wir sind so herzlos, dass wir euch an die Macht gebracht haben, damit ihr uns unser Geld wegnehmt, um damit den Armen zu helfen. Das ist einfach nur verdammt brilliant! Wie wär’s wenn die Hälfte des Landes einfach ihr beschissenes Geld den Armen geben würde? Dann wären die Armen alle reich, weil das millionenfach effizienter wäre als die staatliche Version von „Wohlfahrt“. Außerdem wäre es echte Hilfe anstatt massenhafter Raub, ausufernde Korruption, Betrug und das alles.
Aber jetzt kommt der Gipfel. Die ultimativ verrückteste Sache aus der Reihe „Wer sorgt dann für XYZ ohne eine parasitäre Herrscherkaste und ein paar Auftragsräuber?“, also was extra superdämlich ist, ist die Frage: „Wer soll uns beschützen?“. Wer beschützt uns vor Dieben und Räubern, wenn es keinen Staat gibt? Es ist gleichzeitig die idiotischste und häufigste Frage von Staatsbefürwortern. Diese Frage bedeutet wörtlich: „Wenn wir es einer bestimmten Gruppe von Leuten nicht erlauben, uns gewaltsam zu kontrollieren und unser Geld unter Androhung, uns in einen Käfig zu sperren, wegnehmen – wer soll uns vor Leuten schützen, die gewaltsam gegen uns vorgehen könnten und uns unser Geld wegnehmen?“ Den Staat hierfür einzufordern ist genau die gleiche brilliante Idee, wie zu sagen: „Wir brauchen einen Autodieb in unserer Stadt, weil uns sonst jemand die Autos klauen könnte.“ Der Staat ist ein Auftragsräuber. Wenn ihr wirklich glaubt, dass Steuern kein Raub sind, dann seid ihr, erstens, wirklich gut dressierte Sklaven und zweitens, verweigert einfach die Zahlung und schaut, was dann passiert. Schaut ob sie sagen: „Okay, geht in Ordnung.“ oder ob sie eher sagen: „Zahle oder wir werden dir dein Zeug wegnehmen oder dich in einen Käfig stecken.“

Und wenn die Leute sagen: „Das ist nicht Raub, weil wir auch was zurückbekommen.“ – Lerne zu denken! Ich nehme dann immer dieses Beispiel und alles was ich als Antwort zurückbekomme, sind dumme Gesichter: Wenn ich dir mit vorgehaltener Waffe 100 Dollar abknöpfe und dir am nächsten Tag ein Sandwich gebe und du sagst: „Hä?“ und ich sage: „Hey, jetzt ist doch alles okay! Weil du ja profitiert hast. Das war ein Service von mir. Ich habe dir Essen gegeben, so dass das im Nachhinein okay war, dich auszurauben.“ Würdest du dieses Argument akzeptieren? Nein, du würdest sagen, dass das deswegen nicht in Ordnung gegangen ist. Was soll das mit dem Sandwich? Und trotzdem bringt jeder Staatsbefürworter genau dieses Argument, wenn es um den Staat geht. Uh, wir bekommen ja was dafür, nachdem sie das Geld unter Androhung von Gewalt und Einsperren in einen Käfig von uns erpresst haben. Wir bekommen „Dienstleistungen“ oder irgendein Zeug. Wir bekommen nicht das, was wir haben wollen und wir bekommen haufenweise Sachen, die keiner haben will, aber wir bekommen irgendwas und dadurch ist es im Nachhinein okay, dass sie zu uns gesagt haben: „Gib uns diesen Teil deiner Einkünfte oder wir hetzen euch Bewaffnete auf den Hals, die euch euer Eigentum wegnehmen.“ Und die Sklaven rechtfertigen ihre eigene Versklavung: „Ich bin stolz darauf, meine Steuern zu zahlen. Ich bin stolz darauf, von einer parasitären Herrscherkaste ausgeraubt zu werden, um ein bisschen was zurückzubekommen und fühle mich gut dabei.“ Also nicht nur: „Das ist gerechtfertigt.“ sondern auch noch: „Ich bin stolz darauf, mich von einem Haufen Verbrecher und Parasiten ausrauben zu lassen!“

Aber nochmal: Das Allerletzte ist Sicherheit. Sie sagen: „Wer soll uns vor Gewalttätern, Schlägern und Räubern schützen, wenn es keine Regierung gibt?“ Obwohl die Regierung dadurch definiert ist, dass er aus Gewalttätern, Schlägern und Räubern besteht. Sie erteilt die Befehle durch die Gesetze, die unter Androhung von Gewalt durchgesetzt werden: Du musst dies machen, jenes ist dir verboten, das sind die fiesen Dinge, die wir dir antun werden, wenn wir dich bei Ungehorsam erwischen. Jeder weiß das. Sie reden normalerweise nicht ehrlich und direkt darüber. Aber zu sagen, dass Steuern notwendig seien, um geschützt zu werden – dümmer geht es nicht mehr. Es bedeutet: „Wir brauchen Diebstahl um Diebstahl zu verhindern.“ Die Leute sind darauf konditioniert, verschiedene Worte zu benützen, so dass dieser Diebstahl in Ordnung klingt, weil er legal ist und „Besteuerung“ heißt und wir haben für die Leute abgestimmt, die uns ausrauben, als ob wir den Autodieb gewählt hätten und das dann bedeuten würde, dass er uns repräsentiert, wenn er die Herausgabe des Autos unter vorgehaltener Waffe verlangt. Er dient uns, indem er uns das Auto klaut, weil er das Auto verkaufen und zu Geld machen wird, nur damit sichergestellt ist, dass niemand anderes das Auto klaut. Das ist das Wesen des Staates. Und die Tatsache, dass es hunderte Millionen von Opfern dieses Betrugs gibt, die das alles vehement verteidigen und sagen: „Nein, ich bleibe dabei! Ich bleibe beim Staat! Wer würde uns sonst beschützen? Ich will nicht den größten Unterdrücker und Dieb auf dem Planeten aufgeben“ – sieh dir deine Steuererklärung an und vergleiche das mit dem, was dir private Verbrecher klauen.

Also bevor du diese Frage stellst: „Wie können wir Straßen, Sicherheit, Wasser, Luft, Weihnachten und den Nikolaus haben…“ oder irgendwas anderes, was Staatsbefürworter sich vorstellen, was wir nicht haben könnten ohne eine Herrscherkaste, denk mal darüber nach, was diese Frage tatsächlich bedeutet. Wenn du einmal die Implikationen deiner eigenen Frage verstehst, in der du nach irgendwas fragst, was es ohne eine parasitäre Verbrecherbande die uns ausraubt geben soll, wenn du wirklich verstehst, was du da fragst, dann stellst du diese Frage einfach nicht, weil du kapiert hast, dass dieses Frage vollkommen idiotisch ist.

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15 Responses to Keine Sicherheit und keine Straßen ohne Staat!

  1. Rainer Schulz sagt:

    Habe selten so einen Blödsinn gelesen! Da weiß man gar nicht wo man anfangen soll um diesen Schwachsinn aufzuklären.
    Habe noch nie Steuern gezahlt, der Staat hat mich nie erpresst. Wer Steuern zahlen muss verdient gut, wer gut verdient kann Steuern zahlen. Scheinst wohl eher ein Sozialschmarotzer zu sein. Hast Du Dein Haus selber gebaut? Haben wohl eben andere für Dich getan. Und die Sachen dafür auf den ebenen Flächen transportiert.
    Wenn alle auf Deinem Wissensstand wären würden wir wohl eher trommeln als uns über das Ding in der Hosentasche zu unterhalten. Ohne den Staat würden die meisten nicht einmal das kleine 1 x 1 lernen, ganz zu schweigen vom Lesen und Schreiben.
    Ich glaub es lohnt nicht mehr dazu zu sagen, wach erst mal auf!

    • rote_pille sagt:

      Welche Ignoranz da aus Ihnen spricht. Was auch immer Sie kaufen, Sie zahlen Mehrwertsteuer. Bildungssysteme sind privat entstanden und wurden dann verstaatlicht. Und zur Frage „hast du dein Haus selber gebaut“ – haben Sie den Computer den Sie benutzen selbst konstruiert? Was spielt das überhaupt für eine Rolle, wir sind nicht gegen Handel und Arbeitsteilung sondern gegen Zwang. Sind Sie nicht in der Lage den Unterschied zwischen freiwilligem Tausch/Dienst und Enteignung, die unter Gewaltandrohung stattfindet, zu erfassen? Wenn Sie nicht einmal das gelernt haben, dann war Ihre Schulzeit Geldverschwendung und man hätte Sie einfach direkt zur Arbeit schicken sollen.

      • Exilenortherner sagt:

        Die irrsinnige Logik des Staates und seiner Getreuen hat es Dank Reiner Schulz bis hierher geschafft.
        Ich habe mal ein interessantes Gespräch mit einem Beamten geführt: Er wollte mir zu verstehen geben wie asozial es von mir ist, Opferrente bzw. Sozialhilfe zu beantragen, statt für mein Geld arbeiten zu gehen. Ich könnte ja vor Gericht von meinem Schädiger eine einmalige Zahlung an Schmerzensgeld einklagen. So müssten ja alle meine Mitbürger für mich aufkommen.
        Ich erklärte ihm, dass Angela Merkel mit dem CDU-Wahlslogan „Alles soll genauso bleiben wie es ist“ gewonnen hat. In einem Land mit derart vielen Problemen. Die Bürger finden es gut wie es ist. Die Bürger haben gesprochen. Dann sollen sie auch die Konsequenzen tragen. Also für diejenigen aufkommen die ihr heißgeliebter Staat kaputtmacht.
        Ich denke gar nicht daran Steuern mit meiner Hände Arbeit für diesen Staat zu erwirtschaften, der noch nie etwas für mich getan hat.
        Nach ungläubiger Empörung sagte er mir, dass ich ja schließlich Geld vom Staat bekäme.
        Irrtum! Sozialhilfe ist in keinster Weise eine mildtätige Gabe. Es ist ein Almosen, dass man vor jemanden hinwirft – nicht etwa damit er überleben kann – sondern derjenige der es ihm hingeworfen hat. Denn wenn ein völlig aussichtslos mittelloser Mensch die Wahl hat zwischen Verhungern oder jemand Vermögenden auf offener Straße niederschlagen und ausrauben… naja sagen wir einfach: dieses Geld wahrt den Frieden der Reichen und Begüterten. Da die Armen sich leider nicht alle dazu entschließen stillschweigend in der Gosse zu verrecken.
        Ich bin als junger Mensch von Zuhause weggelaufen zu Verwandten, die sich anstelle meiner miserablen Eltern um mich gekümmert haben. Dort hätte ich bleiben und gesund werden und schließlich einen Beruf ausüben können. Stattdessen hat der Staat mittels seiner Polizei das Besitzrecht meiner beschissenen Eltern durchgesetzt.
        Wenn man über Jahre hinweg immer wieder an den Haaren zurück dorthin geschleift wird, wo man misshandelt und missbraucht wird, dann sorgt das nicht unbedingt für Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und Staatstreue.
        Ich schäme mich weder für meine Erwerbs- noch Mittellosigkeit. Nicht für meine psychischen noch sozialen Probleme. Schämen müssen sich dafür ganz andere. Nämlich bis zu meinem 7ten Lebensjahr meine Eltern. Ab da der Staat. Denn ohne ihn wäre es mir ab dann besser ergangen. Damals hätte ich noch Chancen gehabt. Mit 16 war mein Leben vorbei und meine Gesundheit gänzlich im Eimer.
        So das war jetzt ziemlich lang und niederschmetternd. Ich wollte eigendlich nur sagen, dass ich die Auffassung dieser Seite genau teile.
        Nette Grüße

        • Exilenortherner sagt:

          Ach noch ein Nachtrag: überlebt habe ich finanziell nur durch meinen Onkel. Aber jetzt bekomme ich ja bald endlich Sozialhilfe vom Staat. Mein Onkel wurde übrigends bereits angeschrieben, dass er dafür aufkommen müsse und in welcher Höhe.
          Wo wäre ich wohl ohne den Staat?! Mag man sich gar nicht ausmalen. Gottseidank wird das hier alles von eurem Steuergeld geregelt und man wird nicht wie in einer Bananenrepublik auf die Familie zurückgeworfen.

  2. Konrad Meier sagt:

    Eine Frage:

    Einfach mal angenommen, es gäbe nun keinen Staat. Und wie in dem Text auch formuliert: die Straßen bauen nun die gleichen verdammten Leute, die auch vorher die Straßen gebaut haben.
    Wer gibt den Bau in Auftrag? Wer plant und organisiert, wo die neue Straße hingebaut werden soll?

    Ich würde ja vermuten: auch die gleichen Leute, die es vorher gemacht haben. Und das sind nun mal teilweise Beamte, also Staatsangestellte. Würden diese nun in einer wie auch immer titulierten Organisation weitermachen, wo wäre dann der Unterschied zwischen dieser Organisation und dem Staat?

  3. Simon sagt:

    Wow, was für ein quatsch…

    Ja, Straßenbau könnte man privatisieren (was z.B. bei französischen Autobahnen ja auch getan wird). Praktsich nötig wären dann Mautstellen an jeder Ecke, wo du dann dem Unternehmen was genau den Straßenabschnitt gebaut hat was dafür bezahlen kannst. Klingt mir ziemlich ineffizient, aber klar, möglich ist das.

    Sicherheit und Bildung auf der anderen Seite, nein. Das zu privatisieren würde bedeuten dass nur Reiche Zugang haben. Deine Eltern sind arbeitslos/arm/verstorben? Pech gehabt, dann gehst du wohl nicht zur Schule. Dann ist halt Anarchie und nur noch das Recht des Stärksten(/Reichsten). Klar, theoretisch bist du da freier als in unserer Gesellschaft. Praktisch ginge es den meisten Menschen aber eine Menge schlechter.

    Oder anders: was passiert wenn du jetzt den Staat abschaffst? Eine Weile lang wäre Chaos, aber nach weile werden sich Leute zusammentun und sagen „hey, wie wärs wenn wir uns zusammen tun und gemeinsam ein paar Straßen bauen, da haben wir doch alle was davon. Und wenn wir schon dabei sind wäre eine Schule für unsere Kinder auch ganz gut, und ein paar Ordnungshüter damit wir alle ruhiger schlafen können“. Und wenn die Gruppe größer wird braucht man ein paar Leute die das ganze koordinieren, da nicht jeder sich mit jeder kleinen Entscheidung beschäftigen will oder kann. Tja, und das ist dann ein Staat wie du vorher schon hattest, es hat also nix verändert.

    Es läuft darauf hinaus dass in einer komplexen Gesellschaft wo jeder eine super spezielle Tätigkeit macht sich immer eine Organisation herausbilden wird. Und unsere basiert auf Grundgesetzen, Demokratie und Bürokratie, das ist sicher nicht optimal, aber besser als praktisch alle andere Varienten die es in der Weltgeschichte so gab und gibt.

    Und wenn du nicht einverstanden bist mit unserem System, dann wander halt aus. Es gibt noch ungefähr 200 andere Länder. Und ein paar davon (z.B. Somalia soll sehr schön sein) praktisch ganz ohne Staat und Steuern. Da kannst du wirklich machen was du willst. Naja, du wirst gut möglich überfallen/ausgeraubt/umgebracht, aber hey, das war ja dann halt die Freiheit des anderen. Selber schuld wenn du nicht privat für ausreichend Sicherheit gesorgt hast.

    • rote_pille sagt:

      Wenn ich jemandem ein Messer in den Bauch stechen würde, was wäre denn so schlimm daran, der Chirurg macht das doch auch bei jeder Blinddarmoperation? Ist der Unterschied zwischen Freiwilligkeit und Zwang so schwer zu begreifen?? Sehen Sie auch meine Diskussion mit Konrad Meier:
      http://www.freiwilligfrei.info/archives/4785

      Und das mit dem Auswandern ist einfach nur Bullshit, denn woher nehmen Sie sich die Erlaubnis mir Ihr System aufzuzwingen? Warum kann ich nicht mit ein paar bewaffneten Freunden einen Zaun um eine Straße ziehen und sagen: ok, ihr lebt jetzt alle in meinem System, wenn es euch nicht passt, tja, dann lasst eure Häuser zurück und verschwindet nach Somalia oder tut gefälligst alles was wir sagen?

      • rote_pille sagt:

        Zugegeben, der Vergleich mit dem Chirurgen ist etwas misslungen. Auf jeden Fall wollte ich damit zeigen, dass zwei ähnliche Handlungen vollkommen unterschiedlich zu bewerten sind, wenn in einem Fall Zustimmung des Betroffenen vorliegt und in dem anderen nicht

        • Simon sagt:

          Nope, der Unterschied zwischen Freiwilligkeit und Zwang ist nicht so klar meiner Ansicht nach. Das ist eher was graduelles: Auch wenn keinen gesetzlichen/staatlichen Zwang zu etwas gibt heißt das nicht das ich wirklich frei wäre zu wählen.

          Beispiel: Wenn ich keine Lust mehr auf arbeiten habe könnte ich damit aufhören. Die Konsequenz (nämlich das ich auf der Straße lande und im Extremfall verhungere) ist aber so harsch, dass es lächerlich ist zu behaupten ich wäre frei zu wählen ob ich arbeiten will oder nicht.
          Auf der anderen Seite wäre ich absolut in der Lage eine Straftat zu begehen. Ich kann das Steuernzahlen bleiben lassen wenns mir nicht passt. Und wäre absolut in der Lage jemanden umzubringen oder alles mögliche andere illegale zu tun. Mich hält niemand auf, in dem Sinne bin ich da frei. Klar hat das ganze negative Konsequenzen (Gefängnis&co in diesem Fall), aber das hat man in dem anderen Fall ja auch.

          Mir leuchtet der unterschied nicht ein, warum wirtschlaftlicher Überlebenszwang als „freiheit“ zählen soll, jede staatliche vorschrift aber als „zwang“. Praktisch bin ich in beiden Fällen in gleichem Maße unfrei.

          Zwang ist nicht dadurch definiert wovon er ausgeht (staat oder wirtschafts oder natur oder sonstwas), sondern dadurch wie verheerend die Konsequenzen sind wenn man dagegen geht.

          Meine Kritik an jedem Anarchokapitalistischen Modell ist also die folgende: Wenn wir alle staatlichen/gesetzlichen Zwänge abschaffen würden, würden sonstige Zwänge (wirtschaftlich/überleben) derart zunehmen, dass wir effektiv weniger frei wären als in usnerem jetzigen System.

          • AnCappuccino sagt:

            Zitat: „Wenn wir alle staatlichen/gesetzlichen Zwänge abschaffen würden, würden sonstige Zwänge (wirtschaftlich/überleben) derart zunehmen, dass wir effektiv weniger frei wären als in usnerem jetzigen System.“

            Das ist eben komplett falsch.
            Wenn dir niemand mehr 50% von deinem Einkommen raubt und dir Tausende unsinnige Vorschriften macht, ist das wirtschaftliche überleben viel, viel leichter.
            Der Staat produziert so gut wie nichts sinnvolles. Und was er sinnvolles produziert, macht er extrem ineffizient. Der Staat betreibt also eine gigantische Ressourcenverschwendung. Und diese muss der produktive Teil der Bevölkerung mit produzieren.

            Die Aufgaben, welche uns die Realität stellt, sind vielleicht Zwänge. Aber gegen diese kann man nichts machen. Die Realität ist nun mal so, dass man Essen muss um zu überleben. Und das Essen bekommt man durch Arbeit. Das ist aber in absolut jedem gesellschaftlichen Modell der Fall. Das ändert sich nicht ob mit oder ohne Staat oder sonstiger Herrschaftsform.

      • Simon sagt:

        Naja, du kannst auswandern. Das hat halt Konsequenzen (i.e. du verlierst deinen Lebenstandard hier). Du kannst auch deine Straße für unabhängig erklären. Hält dich erstmal keiner auf. Wird halt sicherlich auch Konseqzenzen haben.

        Was du also eigentlich verlangst ist Freiheit ohne negative Konsequenzen. Tja, das wäre was feines, ist aber unmöglich. Wenn ich mich frei entscheide keinen Arzt aufzusuchen wenn ich krank bin hat das ja auch negative(/fatale) konsequenzen.

  4. Philip sagt:

    Im Fernsehen gab es auf N24 oder ServusTV mal eine Dokumentation über die gefährlichsten Flugplätze der Erde (Landebahnen sind ja auch Straßen, sie werden nur für einen anderen Zweck benutzt).

    Die Landebahn eines Flugplatzes eines abgelegenen Bergdorfes entstand nicht durch den Staat. Sie entstand weil eine Person mit ein paar Freunden Land gekauft, es geebnet und die Erde verdichtet hat (zusammen 4-8 Menschen)
    .
    Später wurde diese Landebahn dann erweitert indem die betroffenen Anwohner akzeptierten dass eine Straße dafür verlegt wird.

    Dieser Flugplatz war aber nicht deshalb gefährlich wegen der privat gebauten Landebahn, sondern wegen dem Nebel und den Windverhältnissen.

    Auf einer solch kleinen Landebahn kann natürlich keine Boeing747 landen, aber für eine kleine einmotorige Maschine reicht es.

  5. Karl Napf sagt:

    Der Zaun um dein Haus ist ein gutes Beispiel – angenommen du baust den Zaun, erklärst dich für unabhängig – und dann? Wasser – klar du hast einen Brunnen auf dem Grundstück, Strom – machst du selber mit Solarzellen, Kühlschrank – selbst gebaut, Nahrungsmittel – alle auch aus dem eigenen Anbau. Die Waffen, mit denen du dich gegen staatlichen Zugriff und die Nachbarn wehrst, die gerne auch dein Gemüse und dein Wasser haben möchten – baust du auch alle selber. Dann baust du noch selbst mit ein paar Kumpels einen Flughafen für dein in Teamwork entstandenes Flugzeug…nur da wo du den Flughafen bauen willst hat dein Nachbar seinen Pool und um den Pool einen Zaun und seine Kumpels mit Kalaschnikows und schon wird es spannend. Die Frage ist nicht, wer besorgt den Bau des Flughafens – die Frage ist, wie kriegen wir Einigkeit darüber in einer Gruppe von freien Individuen darüber wie und wo die Straße gebaut wird. Was wenn sich die freien Individuen nicht einigen- macht dann die Mehrheit einfach drauf los – und übt Macht aus….so wie du umgekehrt sagst – das ist mein Grundstück – also das mit dem Zaun- und damit auch Macht ausübst – gegen den freien Menschen der vielleicht auch gerne diese Grundstück hätte….deine Macht über Andere ist dass was deine Freiheit garantiert. Und schon sind wir wieder beim Recht des Stärkeren. Die Demokratie ist im aktuellen Zustand nicht optimal und ja, andere haben Macht über dich – aber das ist mir lieber als wenn du Macht über mich hast, nur weil du eine Privatwaffensammlung besitzt und ich nicht.

    • Philip sagt:

      Dann musst du eben erst genug Grundstücksfläche für den Flughafen kaufen.

      Und es nützt nichts eine Landebahn zu haben wenn die Nachbarn mit Stinkbomben auf die Lärmbelästigung durch die Flughafennutzung reagieren.

      Du musst ihnen schon einen Ausgleich anbieten der von vielen als Ausgleich anerkannt wird.

  6. Peter sagt:

    Um bei dem Beispiel mit den Lebensmitteln zu bleiben; sämtliche Leistungen vom Straßenbau, Sicherheit bis zum Lehrer müssen dann bezahlt werden.
    Ob es dann billiger wird ist Spekulation. Der Geringverdiener wird sich Schulbildung nicht mehr leisten können, die gesundheitliche Versorgung eh nicht.

    Abgesehen von den Kosten. Wer bestimmt die Regeln bei Straftaten oder Körperverletzungen. Bekommen wir dann wieder die Lynchjustiz?

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