Ist Kapitalismus moralisch?

On 17. Februar 2016, in Ökonomie, Videos, by Michael

Walter E. Williams erklärt in diesem Video anschaulich, warum der Kapitalismus des freien Marktes nicht nur anderen wirtschaftlichen Organisationsformen überlegen ist, sondern auch moralisch die beste Wahl ist. Die freie Marktwirtschaft ist die Organisationsform, die aus individuellen moralischen Entscheidungen entsteht, wenn den Menschen kein System von oben aufgezwungen wird.

Professor Williams Schlussfolgerung lautet, dass die Voraussetzung für einen freien Markt ein möglichst kleiner beschränkter Staat sein sollte. Diese Schlussfolgerung teilen wir nicht. Jeder Staat wird sich auf Kosten der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Freiheit übermäßig aufblähen, unabhängig davon, wie klein er beginnt. Was heute aus den USA der wirtschaftlichen Freiheit von damals geworden ist, ist der beste Beweis.

 

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Vielen Dank

 

Mit freundlicher Genehmigung durch die Prager University:
http://www.prageruniversity.com

Übersetzung, Sprecher:
Peter Müller

Originalvideo:
Is Capitalism moral?
youtube.com/watch?v=fJr2RO7g7jI

Prager University bei Youtube:
http://www.youtube.com/user/PragerUniversity

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30 Responses to Ist Kapitalismus moralisch?

  1. Christian sagt:

    1. Das ist sehr grundlegend und einfach erklärt. In der Summe läuft es darauf hinaus, dass es moralisch gut ist, wenn wir für eine Leistung eine Gegenleistung erhalten, sodass keiner leer ausgeht. Mit unserer Arbeit erschaffen wir neue Werte, die wir mittels Geld gegen andere Werte tauschen. Das ist eigentlich schlicht ökonomisch gedacht. Die moralische Tragweite ist daher auch auf das Ökonomische begrenzt. Denn die Frage, was passiert, wenn jemand sich in einer Notlage befindet und nicht in der Lage ist, Werte zu schaffen, die er dann tauschen kann, wird ausgeklammert. Wer nichts zu tauschen hat, mit dem kann auch nicht getauscht werden. Moral wird hier auf Ökonomie reduziert. Dies spricht nicht gegen die Ökonomie, wohl aber gegen die Tragweite einer „Moral“, die eigentlich nur Ökonomie ist.

    2. Einem desolaten Unternehmen sollte nicht geholfen werden, weil es unmoralisch wäre, sondern weil es ökonomisch sinnlos ist, ein Unternehmen, das nicht wettbewerbsfähig ist, am Markt zu halten. Sinnvoller wäre es, wenn die Menschen, die in dem Unternehmen gearbeitet haben, in anderen Unternehmen, die eine Zukunft haben, anfangen könnten zu arbeiten oder – wenn sie dazu in der Lage sind – ein eigenes Unternehmen zu gründen.

    3. Überraschend ist dann aber tatsächlich die Schlussfolgerung, die Williams zieht: „Deshalb kann ein freier Markt nur in einem begrenzten Staat funktionieren. Ein begrenzter Staat bedeutet, dass du und ich darüber entscheiden, welches Unternehmen überlebt.“ Mooooment, möchte man da doch sagen. Wieso kann ein freier Markt nur in einem begrenzten Staat funktionieren? Und dieser Staat soll offenbar darin bestehen, dass das Volk („du und ich“) darüber entscheiden, welches Unternehmen überlebt. Das haben wir aber doch schon. Oder… oder meint dieses „du und ich“ vielleicht nicht einen begrenzten Staat, sondern die Konsumentscheidungen, die „du und ich“ als Individuen treffen und damit das Überleben eines Unternehmens ermöglichen? Logischer erscheint mir Letzteres. Allerdings fährt der Professor dann mit der Lobpreisung des Artikels 1, Absatz 8 der Verfassung der USA fort, in dem es schon einleitend heißt: „Dem Kongreß steht es zu, Steuern, Zölle, Abgaben und Akzisen aufzuerlegen und einzuziehen, um die Schulden der Vereinigten Staaten zu bezahlen und für die Landesverteidigung und allgemeine Wohlfahrt zu sorgen.“ Damit scheint das „du und ich“ doch wieder auf ein demokratisch agierendes Kollektiv zu verweisen.

    • Stefan sagt:

      Zitat: „Die moralische Tragweite ist daher auch auf das Ökonomische begrenzt. Denn die Frage, was passiert, wenn jemand sich in einer Notlage befindet und nicht in der Lage ist, Werte zu schaffen, die er dann tauschen kann, wird ausgeklammert.“

      Hier wird ja nur erklärt, dass der freie Markt moralisch ist. Was es sonst noch so zu beachten gibt, um ein moralisches Leben zu führen, wird da nicht behandelt.
      Die voluntaristische Philosophie sagt ja nur: Tu niemandem Gewalt an und klau niemandem sein Zeug.

      Freiheit, freies Handeln und Recht auf Eigentum schließt ja Wohltätigkeit nicht aus. Also Menschen die sich nicht selbst versorgen können sind auf Wohltätigkeit angewiesen. Es hat aber auch niemand das Recht, jemanden zu Wohltätigkeit zu zwingen. Also auch Wohltätigkeit ist freiwillig.
      In einer freien Welt werden aber voraussichtlich sehr viel weniger Menschen auf Wohltätigkeit angewiesen sein. Arbeitslosigkeit gibt es nicht, keine unsinnigen Steuern, Gebühren und Abgaben und keine Bürokratie welche die Menschen davon abhält ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Also die Menschen werden mit weniger Arbeit mehr verdienen.
      Wenn ein Prozent der Bevölkerung in Deutschland auf Wohltätigkeit angewiesen ist wären das 800.000 Menschen. Wenn 40 Millionen Erwerbstätige 25€ pro Monat spenden, wären das 1250 Euro für jemanden der auf diese Spenden angewiesen ist. Und jetzt stell dir noch vor, dass aufgrund der Abwesenheit des Staates die Menschen mindestens 30% mehr Kaufkraft haben (nach Abzug der Kosten für Dinge die heute der Staat macht, wie z.B. Infrastruktur).
      Man kann also getrost davon ausgehen, dass es höchstwahrscheinlich sogar den Ärmsten besser geht als heute.

    • Christian sagt:

      „Man kann also getrost davon ausgehen, dass es höchstwahrscheinlich sogar den Ärmsten besser geht als heute.“
      Vorausgesetzt es kommt noch eine Moral jenseits der kapitalistischen hinzu. Q.e.d.

      • Stefan sagt:

        Die entscheidende Frage ist:
        Willst du deine Mitmenschen notfalls mit Gewalt zwingen wohltätig zu sein?

        Sobald auch nur diese eine Gewaltanwendung allgemein als legitim angesehen wird, kann damit wieder ein kompletter Herrschaftsapparat gerechtfertigt werden. Dann ist man wieder genauso weit wie vorher.

        Aus freiheitlicher Sicht wäre es meiner Meinung nach z.B. legitim Leute, Unternehmen und besonders die wohlhabenderen zu boykottieren, wenn sie sich nicht an Wohltätigkeit beteiligen. Ich bezweifle allerdings, dass das in einer wirklich freien Gesellschaft überhaupt nötig ist.
        Aber ansonsten liegt es an jedem einzelnen Menschen selbst, was er tut oder nicht tut. So lange er niemand anderen schadet kann jeder machen was er will. Das ist Freiheit.

        Auf der anderen Seite hat auch niemand das Recht dazu dich daran zu hindern wohltätig zu sein. Jeder kann jederzeit Wohltätigkeit organisieren, spenden und tatkräftig helfen.

        Was wäre deine alternative dazu?

        • rote_pille sagt:

          Er hat nicht gesagt, dass er jemanden zu irgendwas zwingen will, sondern nur dass er glaubt, dass es noch weitere Bedingungen außer Freiheit gibt, dass es allen besser geht als heute. Das ist wahr, einige werden aus ihrer Freiheit nichts machen oder sind aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage was daraus zu machen. Wenn es denen auch besser gehen soll, dann ist die Voraussetzung natürlich die Existenz von Menschen, die an deren Wohlergehen interessiert sind. Ich habe keine Zweifel, dass langfristig genügend zusammenkäme, aber ich glaube, dass nach dem Zusammenbruch der Wirtschaften erst mal eine Weile Not herrschen wird, denn die Sozialstaaten werden dann schneller verschwinden als sich die Leute daran gewöhnen können. Die vielen Rentner trifft es am Härtesten, denn keiner wird ins Grab investieren. Deshalb ist es umso wichtiger, ihnen die dramatische Wahrheit darüber zu sagen.

  2. Andre sagt:

    Ich habe FreiwilligFrei abonniert da die Beiträge über Regierungen dem entsprechen was auch ich darüber denke. Jedoch bin ich nicht der Meinung das Kapitalismus in einer Anarchie gerechter und/oder besser wäre als die heutige Form davon.
    Simpel ausgedrückt ist Kapitalismus ein Tauschwirtschaftssystem in den Waren und Dienstleistung über ein universelles Tauschmittel namens Geld getauscht werden. Beispiel Herr X kann viele Dinge (Waren, Dienstleistungen, Geld) zum Tauschen anbieten und 100.000 andere Menschen können bloß sich selbst/ ihre Arbeitskraft zum Tauschen anbieten. Dann ist Herr X den anderen 100.000 Menschen gegenüber immer im Vorteil, da Herr X nicht zum Tauschen gezwungen ist und den 100.000 Menschen gegenüber, die sehr wohl zum Tausch mit Herrn X gezwungen sind, willkürliche Tauschbedingungen festlegen kann. Genau daraus entsteht dann eine Staats ähnliche Machtposition von Herrn X den anderen 100.000 Menschen gegenüber. Das ganze habe ich mit Absicht sehr vereinfacht dargestellt um meine Meinung verständlich zu machen das eine Tauschwirtschaft Unfreiheit erzeugt. Die Unfreiheit entsteht dadurch das wenige Menschen nahezu unbegrenzte Tauschmöglichkeiten haben, während ganz viele Menschen ständig unter Tauschzwang mit diesen wenigen Menschen stehen, da von den Waren, Dienstleistungen oder Geld dieser wenigen Menschen ihr eigenes überleben abhängig ist. Kein Mensch tauscht freiwillig zu seinem Nachtteil nur weil er genügend Waren, Dienstleistungen oder Geld zum Tauschen hat.
    Auch wenn ich jetzt verbal gesteinigt werde, Tauschen ist meiner Meinung nach eine schlechte und ungerechte Art der Verteilung, eine Freie Gesellschaft ist müsste einen gerechteren Verteilungsschlüssel haben in dem Menschen nicht dadurch etwas bekommen wenn sie etwas zum Tauschen anbieten können, sondern dadurch das sie zum Wohl der Gesellschaft im Rahmen ihrer persönlichen Talente und Fähigkeiten beitragen.

    • Libertarian sagt:

      „Beispiel Herr X kann viele Dinge (Waren, Dienstleistungen, Geld) zum Tauschen anbieten“

      Und wie ist er zu den vielen Dingen gekommen? Ebenfalls durch seine Arbeitskraft oder durch seine geniale Idee, die unzähligen Menschen einen Mehrwert gebracht haben, welchen sie freiwillig gegen was anderes (z.Bsp. Geld) tauschen wollten.

      „100.000 Menschen gegenüber, die sehr wohl zum Tausch mit Herrn X gezwungen sind“

      Wer bitte würde in einer Herrschaftsfreien Gesellschaft die 100.000 Menschen zwingen können? Im Anarchokapitalismus hätte niemand das Recht Zwang, d.h. Menschen gegen DEREN Willen unter Gewaltandrohung, ausüben zu können.
      Ein Bill Gates kann auch heute NIEMANDEN zwingen sein Produkt zu kaufen bzw. für ihn zu arbeiten. (Jeder poblige Beamte hingegen kann mit dem entsprechenden Paragraphen (sprich: mit dem Gewaltmonopol) im Rücken JEDEN zu ALLEM zwingen)

      „eine Tauschwirtschaft Unfreiheit erzeugt“ Tauschwirtschaft hat es immer gegeben- auf freiwilliger Basis- weil es zu MEHR Freiheit geführt hat- Arbeitsteilung („Stoffwechesl“) eben. Dieser Vorgang findet schon seit Urzeiten statt.

      „Freie Gesellschaft ist müsste einen gerechteren Verteilungsschlüssel haben in dem Menschen nicht dadurch etwas bekommen wenn sie etwas zum Tauschen anbieten können, sondern dadurch das sie zum Wohl der Gesellschaft im Rahmen ihrer persönlichen Talente und Fähigkeiten beitragen“

      Dürfen in dieser „freien“ Gesellschaft die Menschen auch freiwillig NICHT mitmachen wenn der Verteilungsschlüssel festgelegt wird?
      Die Geschichte hats bewiesen: Verteilen unter Zwang hat den Zusammenbruch einer Gesellschaft bereits im Samen enthalten.

  3. Andre sagt:

    Ist auch völlig logisch Herr X besitzt das Wasserwerk einer Stadt, die ganze Stadt ist von seinem Wasser abhängig. Herr X legt fest das die Bewohner der Stadt 70 % des ihnen monatlich zur Verfügung stehenden Geldes an ihn bezahlen müssen, da er ihnen sonst das Wasser abstellt. Zusätzlich müssen sich alle Frauen der Stadt die zwischen 20 und 40 Jahre alt sind Herrn X auf bedarf für seine sexuelle Bedürfnisbefriedigung zur Verfügung stellen, weil er Ihnen sonst das Wasser abstellt.

    Natürlich können ja alle die in dieser Stadt leben einfach in eine andere Stadt gehen oder sich ihr eigenes Wasserloch graben. Herr X würde in dem Moment auch einfach so zusehen, er würde nicht im geringsten loyale Anhänger um sich scharen die er mit Wasser über versorgt, damit diese aufpassen das niemand sein Wassermonopol in der Stadt beseitigt oder einfach so die Stadt verlässt.

    Die Menschen in meinem Beispiel haben natürlich die Freiheit Herr X NICHT für sein Wasser zu bezahlen und zu verdursten. Herr X in meinem Beispiel hat das Wasserwerk nicht mit eigener Hände Arbeit aufgebaut, sondern von seinen Eltern geerbt. Genau darum hat Kapitalismus genauso wenig mit Freiheit zu tun, wie die Gesellschaft in den ehemaligen Ostblockstaaten oder im dritten Reich. Ich bin dafür die Diskussion an der Stelle zu beenden, ich dachte hier wären Leute mit neuen Ideen. Kapitalismus ist wie eine Sekte entweder man glaubt daran oder nicht, wobei ich zu denen gehöre die nicht daran glauben.

    Ich wünsche allen hier noch viel Erfolg bei der Errichtung eines Anarchokapitalismus.

    • Libertarian sagt:

      Schade. Und ich dachte hier wäre mal einer der zeigt wie man Umverteilung und Gerechtigkeit „herstellen“ OHNE Zwang und Gewalt (Androhung) umsetzt.

    • rote_pille sagt:

      Was hat das Beispiel mit Kapitalismus zu tun? Jemanden daran zu hindern eine Stadt zu verlassen erfordert Gewaltanwendung, und in dem Fall würden die Bürger Herrn X die gleiche Behandlung zukommen lassen – das wäre Selbstverteidigung. Und natürlich würde Herr X die Prügel beziehen, denn wo soll er auf einmal eine so überwältigende Streitmacht herbekommen, die die Leute da festhalten kann?
      Ob jemand was selbst aufbaut oder erbt ist auch EGAL. Wenn er es ohne Gewaltanwendung erhalten hat, ist es sein Eigentum, und wenn Sie das wegnehmen wollen, sind Sie der Aggressor, der die Freiheit des anderen nicht respektiert.
      Haben Sie Ihr Gehirn ausgeschaltet, während Sie das hier verfasst haben? Warum muss ich so offensichtliche Sachen überhaupt erklären?

      • Libertarian sagt:

        „Die Menschen in meinem Beispiel haben natürlich die Freiheit Herr X NICHT für sein Wasser zu bezahlen und zu verdursten“

        Ich frage mich immer wieder wie „Anti-Libertäre“ darauf kommen, dass in einer FREIEN Gesellschaft die Menschen in so einem Fall (um bei dem o.g. Beispiel zu bleiben- man könnte auch jedes andere vermeintliche bzw. gefürchtete wirtschaftliche „Monopol“ nehmen) einfach verdursten mögen… so als gäbe es keinen Selbsterhaltungstrieb, der dafür sorgt sich um andere Wasserquellen an anderer Stelle zu bemühen.

        Ah, ich vergaß… der o.g. Monopolist hat ja auch in einer freien Gesellschaft die Menschen in seiner Gewalt, so dass sie seinen Herrschafts-Bereich nicht verlassen können.

        Warum nur wird FREIHEIT und HERRSCHAFT immer und immer wieder vermischt, obwohl sie sich AUSSCHLIEßEN. Ich begreife es beim besten Willen nicht…

        • rote_pille sagt:

          Es gibt Menschen, die fangen einfach an sich selbst zu belügen, wenn ihnen die Argumente ausgehen. Sie beißen sich dann an irgendwelchen unwichtigen Kleinigkeiten fest, die der andere schlecht erklärt hat. Oder sie interpretieren die Dinge absichtlich falsch, um dann irgendwas erwidern zu können, anstatt zu versuchen zu verstehen was der andere gemeint haben könnte oder warum er überhaupt zu der falschen Schlussfolgerung gekommen ist (die dazu führende Argumentation muss nicht automatisch ganz falsch sein). Wenn ich mit manchen Leuten länger diskutiere, merke ich, dass mit der Zeit falsche Schlüsse zunehmend mit voller Absicht gezogen und als Argumente verkauft werden.
          Wenn nicht mal das möglich ist, dann fangen Sie an, von abstrakten Begriffen wie Freiheit oder Kapitalismus auf falsche konkrete Situationen, wo nichts davon existiert, zu schließen, oder irgendwelche Dinge als kapitalistisch zu bezeichnen die nichts damit zu tun haben – nachdem man ihnen erst mal eine Stunde lang erklärt hat was diese Begriffe bedeuten. Ich habe es 1000 Mal erlebt. Da wird wirklich nach jedem Strohhalm gegriffen, um keine Fehler zugeben zu müssen. Die steigern sich so rein, dass sie gar nicht bemerken wie sehr sie ihren eigenen Intellekt beleidigen. Gut für uns, denn die Außenstehenden bemerken das und dann korrigieren sie ihre Fehler im Kopf.
          Währenddessen werden die enormen Widersprüche, die einem gezeigt wurden, einfach übergangen. Wenn die Leute nur die Energie, die sie darauf verbrauchen sich selbst zu belügen, verwenden würden ehrlich nachzudenken, könnten wir uns entspannt zurücklehnen.

        • sniko sagt:

          So isses, durch die Hirnwäsche von Kindesbeinen an kann man die zentralistischen/kollektivistischen Denkstrukturen nicht mehr verlassen. Bevor das so perfekt durchorganisiert war, und auch heute noch außerhalb der Großstädte, hätte man an eine praktische Lösung außerhalb des gegebenen Modells „ein Wasserwerk für alle, Punkt!“ gedacht. Dann wäre man halt nach 30s intensivsten Nachdenkens darauf gekommen, sich mit Hacke und Spaten zum Wasser vorzuarbeiten. Und wo das mangels Zugang nicht möglich ist, hätte man eine Firma engagiert, die das übernimmt, oder noch besser dieser Brunnenbaufirma nachgeschaltet eine andere, die mir gleich marktgerechtes Wasser in meine Leitung pumpt.
          Heute sind die Leutchen inzwischen so weit, dass sie selbst für so ein simples Problem samt simpler Lösung noch 27 „abäääähr“ parat haben werden („ja schon abäääähr das Abwasser, die Lurche, die Leitungen, die Qualitätskontrolle, der Grundwasserspiegel, das XYZ-Gesetz etc…“), weil eine autarke, selbstständige Lösung von wie auch immer freiwillig organisierten Individuen einfach undenkbar ist.

    • silvest sagt:

      Hallo Andre, ich teile Deine Meinung.

      Außerdem werden Kritiker hier massiv diskreditiert und mit Halbwahrheiten und verdrehten Realitäten, bei gleichzeitiger Negation von argumentativ herangezogenen Realitäten, überschwemmt.

      Überdies scheint ein Großteil der Leser, das vorgegebene Material unkritisch als absolute Wahrheit aufzunehmen. Ich erachte somit weitere Versuche einer offenen Diskussion als unsinnig.

      • silvest sagt:

        Darüber hinaus sollte überprüft werden, ob die Pillen vielleicht verwechselt wurden. 😉

      • rote_pille sagt:

        Sie diskreditieren sich selbst mit praktisch jedem Satz den Sie sagen. Ihre Phrasen ersetzen keine Begründung, weshalb Sie die Bezeichnung „Kritiker“ nicht verdienen. „Internettroll“ wäre angebrachter.

      • rote_pille sagt:

        Und hier noch mal anschaulich der Unterschied zwischen einem Troll und einem Kritiker. Der Troll sagt was in der Richtung:
        „Das Video ist sch…ße. Ihr habt einfach keine Ahnung und macht Propaganda für ______.“
        Der KRITIKER sagt eher so was wie:
        „Das Video ist nicht gelungen, weil es zu viele Fehler enthält. Da wäre zunächst ______, und dann auch noch ______, was beides nicht hinkommt, weil _________ und ___________. Und um dem noch die Krone aufzusetzen argumentiert ihr hier ____________, überseht jedoch, dass ____________ passieren könnte oder ________ die Konsequenz davon wäre. Außerdem ist _______ ein Widerspruch zu _______. Daraus schließe ich, dass ________________.

        Derjenige der dann antwortet wird dann nicht das Problem haben die Hälfte seines Textes daran verschwenden zu müssen diese elementaren Dinge zu erklären.

  4. KUNO sagt:

    Mit der Moral ist das so eine Sache.
    Schon Bertold Brecht wusste, dass das Fressen vor der Moral rangiert.
    Daraus folgt, dass die wichtigste Frage im Kapitalismus die nach dessen Leistungsfähigkeit ist.
    Und das betrifft nicht nur die Effizienz innerhalb der Warenproduktion, sondern auch das, was bei den Menschen schließlich ankommt oder übrig bleibt.

    • rote_pille sagt:

      Wenn bei den an der Produktion beteiligten nichts ankäme, dann würden sie sich wohl kaum noch an der Produktion beteiligen.

      • KUNO sagt:

        Etwas kommt immer an, sonst wären die Leute tot oder, noch schlimmer, würden revoltieren.
        Ich meinte selbstverständlich, dass im funktionierenden Kapitalismus, Moral hin oder her, mehr unten ankommt wie im 1990 zu Grabe getragenen Staatssozialismus.
        Außerdem gab es im Staatssozialismus keine Miteigentümer an den Industrieunternehmen- wenn man die dümmliche Floskel vom „Volkseigentum“ einmal übersieht.
        Im Kapitalismus aber kann jeder Arbeitnehmer von seinen Ersparnissen Anteile an „seiner“ Firma kaufen, sofern es sich um eine börsennotierte AG handelt.
        Demokratischer geht es nicht.

  5. KUNO sagt:

    @ Andre

    Das ist ein lustiges, aber unzutreffendes Beispiel.
    Denn die Bürger in der Stadt X haben nicht nur die Freiheit zu verdursten, sondern dem Herrn X sein Handwerk zu legen. Wenn es keine Staatsmacht gibt, dann tun das die Bürger eben selbst. Irgendwo muss der Herr X mit seinen absonderlichen Allmachtsphantasien ja wohnen. Und da kann man hin und das Anwesen niederbrennen. Oder ihm selbst das Wasser abdrehen, indem man die zum Haus führende Wasserleitung kappt. Egal: Ohne Staatsmacht (Ordnungsmacht) funktioniert keine Ökonomie. Früher hatten die Leute die Religion zur Selbstkontrolle, da brauchte es keinen weiteren Ordnungsfaktor.
    Wenn ich mir die Macht der Islamisten auf der Erde anschaue, dann sehe ich kein Verschwinden von Religion.

  6. KUNO sagt:

    Ob sich ein „Staat“ (gemeint ist von der Redaktion selbstverständlich die Staatsregierung und nicht der Staat!) aus kleinen Anfängen aufbläht oder nicht, hat auch mit den handelnden Personen zu tun.
    Generell sollte sich die Regierung (als Ordnungsmacht) nicht in wirtschaftliche Dinge einmischen. Aber das kann nicht alle Bereiche einschliessen. Krankenhäuser, das Gesundheitssystem insgesamt sollte aus naheliegenden Gründen nicht dem Profitstreben und dem Renditegerangel unterworfen werden.
    Umweltschutz muss von einer Ordnungsmacht ebenfalls angeordnet und, wenn nötig, überwacht werden. Ich denke schon, dass Chemiefirmen ihre Abwässer möglichst kostengünstig und ungeklärt in die Flüsse einleiten würden.
    Da ist dann die Ordnungsmacht vor- von uns gewählt und bezahlt.
    Doch leider ist es nicht so. Die Grünen nutzen den Umweltschutzgedanken schamlos aus um ganz andere Inhalte zu transportieren. Weil die Erderwärmung nicht beweisbar ist, faseln diese Leute heute deshalb vom „Klimawechsel“.
    Das ist immer richtig und nie falsch. Beweisbar sind eben, das haben ich und rote_pille andernorts ausführlich diskutiert, eben nur die 0,9 Grad Temperatursteigerung seit Beginn der Industrialisierung.
    Und leider verhält sich die Merkelregierung mehr und mehr als Obrigkeitsstaat (gelernt ist gelernt!) und wird dabei von willfährigen Journalisten im Fernsehen und der Presse unterstützt. Gabriel bezeichnet kritische Bürger, die keine Islamisierung und ungezügelte Einwanderung wollen gern als „Pack“. Und noch ein anderer (Gauck vielleicht?) empfielt Andersdenkenden die Auswanderung.
    Das kann und sollte so nicht bleiben. Die Merkel zündelt nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Kleineuropa.

    • rote_pille sagt:

      Solange Ärtze und Medikamenten nicht vom Himmel fallen wird auch der Gesundheitsbereich nicht ohne das „Renditegerangel“ auskommen. Es gibt absolut keinen Grund da eine Ausnahme zu machen, selbst wenn man ohne irgendwelche moralischen Prinzipien argumentiert – Nahrung ist noch wichtiger als Gesundheitsfürsorge, also wieso bräuchte man ein staatliches Gesundheitssystem, wenn man Privatgewinne bei der noch grundlegenderen Nahrung erlaubt? Das macht einfach keinen Sinn.
      Was den Umweltschutz angeht, der wäre auch kein Problem, weil die Firmen Eigentumsdelikte begehen, wenn sie einfach so irgendwas ins Wasser kippen. Die Trinkwassergesellschaft würde sie verklagen, weil sie ihr Geschäft zerstören. Auch in einer libertären Gesellschaft. Dazu mehr hier:
      https://www.youtube.com/watch?v=3Gmds8R7lyw

      • KUNO sagt:

        Ich halte die Verkürzung des insgesamt komplizierten Sachverhaltes nur auf die Medikamente für unangemessen.
        Solange das Profitstreben im Krankenhaus (es gibt allerdings noch viele kommunale und kirchliche KKH) gilt, solange werden auch unnötige Operationen ausgeführt.
        Dazu gibt es statistische Belege, wonach in Deutschland rund doppelt soviel Operationen wie im europäischen Ausland indiziert und durchgeführt werden.
        Aber ich glaube nicht, dass die biologischen und sonstigen Merkmale der Deutschen sich von den übrigen Europäern unterscheiden.
        Allerdings wird an Operationen am meisten verdient- und das ist der Punkt.
        Über das andere Argument, dass ein Umweltverschmutzer „Eigentumsrechte“ berührt und mit Gegenklagen zu rechnen hat, kann ich nur weinen.
        Warum? Ei, weil der Eigentümer der Meere (dorthin fließen alle Flüsse) oder der Flüsse selbst niemals eine natürliche Person oder eine Trinkwassergesellschaft ist. Trinkwasser wird aus Grundwasser gefiltert und nicht aus Flüssen! Das konnte man noch vor 150 Jahren machen, das ist schon lange vorbei.
        Wenn also rote_Pille Recht hätte, warum waren denn dann noch bis in die achtziger Jahre hinein die Flüsse, einschl. des Rheins, für allzuviele Unternehmen nur „Abwasserleitungen“? Aber davon weiß rote_Pille alterbedingt nichts. Aber ich habe die stinkenden Flüsse in den sechziger und siebziger Jahre gesehen und gerochen.
        Da hat sich niemals ein „Trinkwasserunternehmen“ (die gab es nämlich damals noch nicht) beschwert. Es waren die Bürger und die Politiker, die die Industrieunternehmen zwingen mussten. Gleiches gilt übrigens für die Luft. Schon mal was von der Luftreinhaltungsverordnung gehört? Das reguliert sich eben nicht von selbst, weil es sich in der Vergangenheit nicht von selbst reguliert hat! Da muss nicht immer Böswilligkeit im Spiel gewesen sein; da gab und gibt es auch viel Dummheit, Unbekümmertheit und Gedankenlosigkeit. Bei uns in Südhessen wurde in den sechziger Jahren, teils noch in den Siebzigern jede Menge Giftschlamm und Schwermetalle im Boden verbuddelt. Das war dann „weg“, weil man es nicht mehr sah.

        • rote_pille sagt:

          Da ist überhaupt nichts unkompliziert. Gesundheitsleistungen sind wirklich unglaublich leicht zu privatisieren, da die Leute, die bezahlen auch direkt davon profitieren. Die unnötigen Operationen sinken auf ein Minimum, wenn der an dem sie ausgeführt werden was von den Kosten aufgedrückt bekommt. Wenn es zuviele davon gibt, werden die Versicherungen schon dafür sorgen, da sie unnötige Kosten vermeiden müssen. Dann wird der Anreiz sich gut zu informieren gegeben sein. Deutschland, das mehr Gesetze und Vorschriften zum Gesundheitsbereich hat als es Sterne am Himmel gibt, als Beispiel zu nehmen ist so als würden Sie Venezuelas Lebensmittelversorgung als marktwirtschaftlich bezeichnen. An Operationen wird am meisten verdient, weil Bürokraten den Preis mitbestimmen und falsche Anreize setzen.
          Die Flüsse waren nur Abwasserleitungen, weil die staatlichen Gerichte nicht daran interessiert waren, den Industrieunternehmen das Leben schwer zu machen. Für die Beschwerden der anderen gab es einfach keine Institution, an die sie sich hätten wenden können. Das wäre nun nicht mehr durchsetzbar, weder mit noch ohne Staat, da das Bewusstsein dafür geschaffen wurde. Im Staat gibt es nun diese Verordnungen und in der PRG gäbe es Verfahren wegen Missachtung des Eigentums. Das Eigentum von irgendjemandem muss
          betroffen sein, sonst gibt es keinen Grund zur Klage – warum sollte es irgendjemanden interessieren, wie der Fluss aussieht, wenn niemand das Wasser nutzt?
          Die Klage wird initiiert von den Betroffenen oder von Umweltverbänden, die die Beschwerden bündeln und sozusagen das Gegengewicht zu den größeren Unternehmen wären. Dann würde ein Gericht, auf das sich beide Parteien einigen, einen Experten berufen und einen Grenzwert festlegen lassen. Die anderen Unternehmen in der Region würden sich sich auch daran halten, entweder weil sie am Prozess beteiligt waren oder um die Möglichkeit auszuschließen selbst verklagt zu werden (der Ausgang des Präzedenzfalls spricht dafür). Genauso für die Luftverschmutzung der Industrieunternehmen.
          Niemand hat je behauptet, dass sich Probleme einfach so in Luft auflösen würden, nur gibt es eben auch andere Möglichkeiten als einer Gruppe von Leuten die Macht über 80 Mio. Menschen zu geben und zu hoffen, dass sie sich um alles kümmern.

          • KUNO sagt:

            So kommen wir nicht zusammen, rote_Pille. Das müssen wir allerdings auch nicht.
            Die Sache im Gesundheitssystem ist weit komplizierter, wie Sie sich das in Ihrem theoretischem Weltbild träumen lassen. Ich bin z.B. seit mehr als 20 Jahren privat krankenversichert und hatte, außer das ich schneller beim Arzt dran komme, nur den doppelten Preis als Vorteil. Denn innerhalb des Arztzimmers geht es dann genauso in 5 bis 6 Minuten ab, wie bei den preiswerter Versicherten. Ich bezahle heute über 700 Euro für den Standardtarif. Die PKV interessiert sich nicht für mein Einkommen, sondern ausschließlich für mein Lebensalter und weil ich jedes Jahr älter werde, steigt auch der monatliche Beitrag.
            Und jetzt zum Ausland. Nehmen wir Spanien und die Schweiz. In Spanien werden Medikamente nicht von der KV bezahlt- das bleibt immer beim Patienten. Bei kleinen Dingen ist das egal. Mein Onkel hatte vor Jahren in Spanien gelebt, dann war er an Krebs erkrankt und musste die Medikamente einschl. der Chemotherapie selbst bezahlen. Und in der Schweiz essen nur Vermögende Schokolade, denn die Zähne werden generell nicht versichert. Und in England bezahlt die KV keine teure Operation bei über 70 jährigen Patienten. Die müssen dann selbst bezahlen oder sterben. Da habe ich lieber mehr Paragrafen wie Sterne am Himmel!
            Ich glaube fast, Sie sind zum Billigtarif erstklassig versichert und hacken dennoch auf den fast unglaublich niedrigen deutschen Tarifen der GKV herum. Billig?
            Ja! Vor allem wenn man bedenkt, dass da auch noch alle Familienmitglieder (soweit kein eigenes Einkommen) kostenlos mitversichert sind!
            Ein solches Gesundheitssystem zu diesem Preis müssen Sie mir erstmal weltweit suchen. In den USA können und wollen sich viele Bürger keine KV leisten; eben weil diese im Vergleich zu Deutschland deutlich teurer ist.
            aber damit hat rote_pille nichts zu tun; weil Sie kein Bürger sind, sondern Theoretiker.

          • Michael sagt:

            auch „privat“versicherungen sind vom staat reguliert.
            mein eindruck ist, dass du es ziehmlich simpel betrachtest und äpfel mit birnen vergleichst.

            Krankenversicherungen, die funktionierten – bis der Staat sie “repariert” hat

          • rote_pille sagt:

            Sie haben in einem Punkt Recht, wir müssen nicht zusammenkommen. Ich verlange ja nicht, dass die deutschen Systeme zerstört werden, sondern dass Sie mich und alle die Ihr System nicht interessiert mit Ihren Paragraphen in Ruhe lassen und die nur auf die Leute anwenden, die davon überzeugt sind und dem zustimmen. Und dann bitte auch keine Steuertransfers von uns zu Ihnen oder umgekehrt mit dem Verwendungszweck „Gesundheitsfürsorge“. Klingt das nicht nach einem fairen Deal? Wenn Sie Recht haben, dann habe ich wohl Pech gehabt und muss mehr bezahlen, aber das ist doch der effektivste Weg die Wahrheit zu lernen, auch für mich, nicht wahr? Oder haben Sie das Bedürfnis, sich in die Angelegenheiten anderer Leute einzumischen?

        • Libertarian sagt:

          Hier wäre noch anzumerken, dass der größte Umweltverschmutzer in der Geschichte der ehemalige Ostblock war. Weit mehr als es der Westen bis heute je war. Wo kein Eigentum vorliegt (Gemein-Eigentum ist KEIN Eigentum- da niemand ausschließlich Verfügungsgewalt über was hat) gibt es auch nichts zu verteidigen-> „The tragedy of the Commons“ eben.

          Wer sollte auch WIRKLICHES (d.h. analog zu echtem Privateigentum) Interesse am Gemein-Eigentum haben?

  7. Libertarian sagt:

    „Aber das kann nicht alle Bereiche einschliessen“

    Wieso nicht? Wie kann ein Eingriff in das Leben und Privateigentum der Menschen, notfalls mittels Gewalt (denn sonst wäre es kein Eingriff, sondern auf freiwilliger Basis) rechtfertigt werden?

    Krankenhäuser, das Gesundheitssystem insgesamt sollte aus naheliegenden Gründen nicht dem Profitstreben und dem Renditegerangel unterworfen werden“

    Welche naheliegenden Gründe?

    Das Gesundheitssystem ist eines der reguliertestem Systeme in Deutschland und eines der am Teuersten. Trotz Fortschritt werden Krankenhäuser, Krankenversicherungen, etc. immer teurer und teuerer…Warum? Weil eben kein echter Wettbewerb, kein freier Makrt vorliegt, sondern Gesundheitssozialismus.

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