von Philipp A. Mende

Voller Faszination sowie sich manchmal köstlich amüsierender, manchmal verkrampfender Gesichtszüge verfolge ich mittlerweile quasi täglich, mit welch unendlich großem „Mut“ in Deutschland nunmehr aus jedem Mauseloch „gegen rechts“ Stellung bezogen wird. Das ist wirklich spitze, Leute! Wenn es gleichzeitig nur nicht so peinlich und traurig wäre.

Warum? Dazu muss man zunächst wissen, dass die individuelle Freiheit des Bundestoitschen in einem Ausmaß drangsaliert, beschnitten und verkrüppelt werden kann und darf, dass seinerzeit bereits Personen wie Napoléon auf Tischen tanzten. Nicht umsonst äußerte jener: „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“

Selbstverständlich gibt es nicht den Deutschen an sich. Die Beobachtung der objektiven Realität bestätigt jedoch, dass Napoléons Worte zumindest den überwiegenden Teil „der Deutschen“ trefflich beschreiben. (Als Beweis brauchen Sie lediglich versuchen, emotionslos über die Wurzeln von Herrschaft und Staat zu diskutieren.) Solange die sukzessive Versklavung vor dem Hintergrund einer „legitimierten“, ja quasi-religiösen „Autorität“ erfolgt – sprich Männer und Frauen, die sich einfach „Regierung“ nennen -, ist alles in Butter. Dies hat Tradition in Deutschland.

Eine Sache jedoch lässt sich der „kritische“ FAZ-, Spiegel-, Stern- und Konsorten-Leser in seiner „kritischen“ Einheitsmeinung keinesfalls nehmen: Die heilige Wahl. Diesbezüglich wurde er derart konditioniert, dass er sich alle vier Jahre in einen Pawlow‘schen Hund transformiert und zombieartig etwas verteidigt und tätigt, was Paul Watzlawick als „mehr desselben“ bezeichnen würde. Danach hat er wieder vier Jahre lang von Tuten und Blasen keine Ahnung und gut ist. Simpelste 1+1-Ökonomie? Fehlanzeige. Ethik und Moral? Unwichtig. Das Wesen eines Staates? Um Himmels willen! Die „Errungenschaften“ des Etatismus scheinen in der Tat den Gipfel zivilisatorischen Fortschritts zu markieren. Prost Mahlzeit.

Da die Erfahrung zeigt, dass es sinnvoller ist, mit einer Schachtel Steine über Nietzsche zu diskutieren denn einem „verantwortungsbewussten“ Bürger von Welt die Unsinnigkeit, Hamsterrad- und Kanalisierungsfunktion sowie letztlich praktizierte Anti-Ethik einer politischen Wahl darzulegen, wurde diese Tätigkeit – zumindest, was mich betrifft -, schon lange durch sinnvollere Tätigkeiten ersetzt. Aschenbecher stricken zum Beispiel. Es ist verlorene Liebesmühe, Zeit in etwas zu investieren, was Heinrich Heine folgendermaßen beschrieb: „Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muss die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts.“ Oh Heinrich, es ist beides für’n Popo. Hättest du das nur früher erkannt, wärst du womöglich nicht an diversen Nervenzusammenbrüchen über Jahre hinweg kläglich eingegangen.

Doch was hat das alles mit oben genannter, faszinierender Unterhaltung zu tun? Wenn wir uns die gegenwärtige politische Gewaltlandschaft ansehen, so stellen wir fest, dass sich der internationale Sozialismus – im Straßenjargon kurz als „links“ bezeichnet -, zu 100% präsentiert, nur dass sich die Einheitspartei nicht mehr als SED, sondern „DieLinkeGrünenCDUSPDFDP“ bezeichnet, während irgendwelche nationalen Sozialisten (NPD etc.) irgendwo jenseits der 1% (zurecht) im Nirwana herumdümpeln. Zwar konnte mir, abgesehen von einer lediglich unterschiedlich interpretierten Auffassung von Rassismus, bisher immer noch niemand Unterschiede zwischen nationalem und internationalem Sozialismus erläutern, aber das ist auch nicht wichtig, solange sich für den ungeheuerlichen „Mut“, sich „gegen rechts“ zu erheben, gegenseitig auf die Schulter geklopft werden kann. Nationale Sozialisten definierten sich dadurch, dass sie das „Gemeinwohl“ über das Individuum sowie dessen „Recht auf Eigentum“ stellten („Gemeinnutz vor Eigennutz“), Umverteilung propagierten, Andersdenkende diskreditierten und sukzessive mundtot machten (oder machen wollten) sowie Propaganda über staatseigene Medien verbreiteten. Und heutige Gutmenschen, die aktuell exakt dasselbe tun oder gutheißen, erdreisten sich, andere – ausgerechnet – als Nazis zu diffamieren? Es ist nur noch absurd.

Dabei wird kaum noch zwischen tatsächlich fremdenfeindlichen Plattitüden und konstruktiven, kritischen Stimmen unterschieden. Selbst bloße Fragen werden mit „Nazi“ quittiert und niedergebügelt. Warum? Da sie aus ideologischen Gründen nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden können und dürfen. Ich stelle sie trotzdem:

– Es gibt zwei Möglichkeiten hinsichtlich der aktuellen Migrationswelle: a) Es gibt einen Sozialstaat, der die Einwanderung begrenzt, da andernfalls das Verhältnis von Zahlern zu Empfängern auseinanderfällt (mehr als sowieso schon), oder b) Es gibt keinen Sozialstaat, womit Grenzen überflüssig werden. Ich spreche mich klar für Option b) aus: Kein Staat, keine Grenzen. Wie sehr „Nazi“ ist das?

– Ich behaupte nicht, dass in all den „Flüchtlingen“ ein potentieller Dschihadist schlummert. In einigen sicher – das zeigen beispielsweise Vorfälle, in denen Menschen andere Menschen lynchen wollen, weil sie ein paar Seiten aus einem mittelalterlichen Buch reißen. ISIS kündigt jedoch völlig unverblümt an, mittels der aktuellen Flüchtlingswelle Attentäter nach Europa zu schleusen etc.
Interessant ist jedoch der Umstand, wie islamische Staaten die Lage einschätzen: Viele der reichsten muslimischen Länder (Saudi-Arabien, Bahrain, Katar, Kuwait, Vereinigte Arabische Emirate, Oman) haben keinen einzigen syrischen Flüchtling aufgenommen, weil sie befürchten, sich dadurch dem Risiko des Terrorismus auszusetzen. Wo ist die viel gepriesene Solidarität unter Muslimen? Wir sprechen wohlgemerkt von Ländern, die schon extrem islamisch geprägt sind, in denen die Scharia in nicht unbeträchtlichem Ausmaße gilt und der Islam das komplette gesellschaftliche, politische und private Leben dominiert. Und diese nehmen ihre eigenen Glaubensgenossen nicht auf, weil sie Angst vor Destabilisierung und Terror haben. In Deutschland hingegen kennt man diese Angst nicht. Warum?

– Freilich könnte man argumentieren, dass man Angst haben sollte, sofern gefährliche Flüchtlinge in Saudi-Arabien aufgenommen werden und in den dort herrschenden Islamismus integriert werden würden, da eine islamistische Armee das Resultat sein könnte. Ist jedoch demzufolge das implizierte „Deshalb habe ich sie lieber alle hier“ ein logischer Schluss? Nochmal: Vor dem Hintergrund eines Zwangssozialstaates: Wer bezahlt das? Und wie lange?

– Nicht einmal staatseigene Medien können den Umstand verschleiern, dass seit geraumer Zeit und simultan zur gegenwärtigen Hau-ruck-Einwanderung ein gewaltiger Exodus aus Deutschland stattfindet. Wer flüchtet aus Deutschland? Die den Sozialstaat noch halbwegs finanzierenden produktiven Kräfte oder die vom Sozialstaat direkt Abhängigen? Warum?

– Auch umgekehrt gilt: Warum sollte beispielsweise ein gut ausgebildeter, indischer Ingenieur den Entschluss fassen, ausgerechnet nach Deutschland zu kommen, wo ihm alles in allem etwa 70% seines Verdienstes durch Steuern und Abgaben genommen werden? Wer kommt, wer kommt nicht?

– Ende dieses Jahres wird voraussichtlich die erste Million (!) „flüchtender“ Männer, die nach Deutschland kommt und im vollen Saft steht, erreicht sein, also zusätzlich zu den insgesamt bereits in Deutschland lebenden Männern. Jetzt stellen sich weitere, unterschiedliche Fragen: 1. Wie viele junge Frauen zwischen, sagen wir mal, 16 und 30 leben im Vergleich dazu in Deutschland? Könnte ein extremes Ungleichgewicht evtl. zu Problemen führen? 2. Wie wuchsen diese männlichen Neuankömmlinge auf? Wie stehen sie zu Frauenrechten? Kindeserziehung? Bildung? Wissenschaft? Religionsfreiheit? Blasphemie? 3. Was könnte die Folge sein, wenn Millionen von Männern, die in einer vollkommen archaischen Kultur (die in den letzten sieben Jahrhunderten nicht eine nennenswerte wissenschaftliche Errungenschaft hervorgebracht hat) aufgewachsen sind, den ganzen Tag nichts zu tun haben und durch staatliche Interventionen wie Mindestlohn auch davon abgehalten werden, etwas zu tun? Alles aus der Luft gegriffen?

– Seitdem Männer und Frauen, die sich in Schweden „Regierung“ nennen, einer uneingeschränkten Hau-ruck-Migration grünes Licht gaben, stieg die Gewaltverbrechensrate um 300 %, die Vergewaltigungsrate um unfassbare 1472 %. Warum? (Bonusfrage: Wo bleibt hier der Aufschrei von Feministen?)

Abschließend lässt sich sagen, dass das wirklich Traurige an der ganzen Situation der Umstand ist, dass der Großteil der Menschen nach wie vor und immer noch an Politik festhält und festhalten wird – bis zu ihrem nunmehr x-ten grausamen Ende. Sprich: Diejenigen, die all die aktuellen Probleme überhaupt erst erschufen, werden zum x-ten Mal angebettelt (werden), sie auch zu lösen. Eine verheerende staatliche Interventionsspirale, die einmal mehr mit mathematischer Gewissheit in den finanziellen und sozialen Untergang führen und dann – da schließlich „alternativlos“ -, lediglich von vorne beginnen wird.

Ich mache keinem einzigen Flüchtling einen Vorwurf, nach Deutschland gelangen zu wollen, ja stellenweise über 10 bis 15 Länder zu „fliehen“, um sein Ziel zu erreichen. Ich würde exakt dasselbe probieren. Es ist auf makabre Weise in der Tat das gelobte Land: Nicht zwingend etwas tun müssen, nichts wissen müssen, nichts können müssen, keinen Mehrwert erschaffen müssen und dennoch rundum auf Kosten anderer versorgt werden. Nur: Die ökonomischen Gründe und Prämissen, warum dies überhaupt erst möglich wurde und (noch) möglich ist, verschwinden ihrerseits sukzessive aus Deutschland. Wahrscheinlich, weil sie alle Nazis sind. Who is John Galt?

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Das neue Buch von Philipp A. Mende: Geschosse wider den Einheitsbrei. Politisch unkorrekte Gedanken zur Hirnwäsche weiter Teile einer Nation

 

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Vielen Dank!

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59 Responses to Nazis, Nazis, überall nur Nazis!

  1. Christian Bainczyk sagt:

    Danke schön

  2. […] Text: Philipp A. Mende – “Nazis, Nazis, überall nur Nazis!” http://www.freiwilligfrei.info/archiv… […]

  3. TimPf1979@gmx.de sagt:

    Wichtig ist folgendes Gesetz: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
    Dennoch wird es wieder heissen „Ich habe von allem nichts gewusst!“

  4. lusty 2714 sagt:

    Es dürfte hinreichend bekannt sein, wie das abläuft bei pol Gegenwind, dazu ein
    Kurzauszug Henry Markow`s aus Illuminati:
    Der Zweite Weltkrieg : Eine Falle, um Deutschland zu Zerstören. In meinem Buch Illuminati, das nun auch auf Deutsch erschienen ist, erbringe ich den Beweis, Dass Hitler Ein Handlanger der Illuminaten und der Zweite Weltkrieg Eine Farce war.
    Der Vorwurf des „Antisemitismus“ ist ein hinterhältiger[plumper] Trick, der angewandt Wird, um jeglichen Widerstand Gegen die freimaurerische jüdische Agenda zu entkräften. Diese Agenda Beinhaltet Sterben/Umwandlung des Menschseins in Ein Sklavendasein [ so ganz beiläufig Transhumanismus geplant und fast schon perfekt ausführbar]Durch Die Zerstörung Unserer Menschlichen Identität, Welche auf Rasse, Religion (Gott ), Nation und Familie (Geschlechterrollen) beruht. Sie wollen Eine Rasse (Rassenmischung) Eine Religion (Luziferianismus), Ein Geschlecht (Bisexualität) and a Nation (Weltstaat).[ Von mir ergänzt: Feminismus Genderidiotie]
    Die Beschuldigung des Antisemitismus ist ein Ablenkungsmanöver, denn sowohl Juden als Auch nicht-Juden – tatsächlich sterben Menschheit als ganzes – gerechnet wurden in Diesen satanischen Kult eingeweiht, ohne Sich Dessen bewusst zu sein. Wir sind alle Opfer dieser Verschwörung.
    Millionen von Nicht Jüdischen Freimaurern kontrollieren Regierungen, Medien, Militär, Unternehmen und Bildung als Marionetten des Zentralbankenkartells. Um heutzutage im Öffentlichen Leben Erfolg zu have, Muss man Rasse, Religion, Nation und Familie verraten, oder Sich zumindest of this bösartigen Agenda Nicht entgegenstellen.
    Diese Verschwörung schürt Terror als Vorwand, um Tag für Tag anzeigen Ihren einfluss zu vergrößern. Das Schicksal der Menschheit Hangt Am seidenen Faden.

    Ja die Deutschen sind ein begehrtes Objekt zur Zerstörung, durch jene die sich Juden nennen; aber keine Juden sind, sondern eine Synagoge Satans.
    Da gehören bekanntlich auch jene zu die der Yale…….. entspringen . Vom ersten bis zum letzten P…………..

    Morgenthau, Kaufmann und Hooton Plan. Der Mashall Plan war wohl soetwas
    wie ein spekulatives Ablenkungsmanöver, oder ? Nun ja da hat ja auch entscheidend UK mit gemischt.

    Übrigens hat dieses nichts mit dem amerikanischen Volk zu tun und auch nicht mit
    echtem und wahren Judentum zu tun !!!!

    Wer hat einmal gesagt: Es mag Tyrannen und Mörder gegeben haben, die so schien es , unbesiegbar waren. Aber eines Tages wurden sie doch alle gestürzt
    [Der Mahatma]

    • rote_pille sagt:

      Da sind einige Denkfehler:
      1. Sklaven sind nicht effizient. Wenn man seine Macht maximieren möchte, dann sollte man einen versuchen sich an die Spitze eines Minimalstaates zu setzen. So kann man das meiste abschöpfen.
      2. Die Morgenthau, Kaufmann usw. Pläne. Das was in Deutschland passiert, passiert in der ganzen westlichen Welt, auch bei den Kriegsgewinnern (sagen Sie in der USA was gegen Mexikaner oder Schwarze) und bei denen die Neutral waren auch (siehe Schweden). Ergo gibt es keine spezielle Verschwörung gegen Deutschland.

      • Tom Hofmann, Salzburg sagt:

        Und vorallem, ich will mal die echten Juden sagen hören, dass sie pro Deutsch ( Pro ihrem Land in dem sie leben ) sind .
        Sollen die mir doch mal Loyalität zeigen. Habe ich aber noch nie gehört.
        Sollen sie mal laut sagen, wer ist Zionist und den ausbuhen und sich massiv gegen die Zionisten stemmen.
        Also bleibt mir nix anderes übrig als zu sagen, die ganz normalen Juden sind pro Immigration und sonstigem Verbrechen. Sie wollen also mein Deutsch-Österreich zerstören.

  5. Habnix sagt:

    „was Heinrich Heine folgendermaßen beschrieb: „Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte.“

    Lohnabhängig und ohne Lohntüte und nur ein Konto bei einer Bank ohne Bankgeheimnis, dann ist das so als wenn mein Portmonnaie bei der Bank irgend ein X-beliebiger Dritter hat, den ich nicht kenne und jeder Gangster sieht rein ob noch was zu holen ist.

    Am 1. April 2005 verschwand das Bankgeheimnis in Deutschland nun vollständig.

    Hauptbetroffene sind Rentner, Erben, Studierende, Empfänger von ALG I+II(HartzIV), Sozialgeld, BAföG, Kindergeld und Wohngeld.

    Ein Anfangsverdacht oder ein richterlicher Beschluss sind dann nicht mehr nötig.

    Fünf Tage vor Weihnachten, am 19. Dezember 2004 wurde dieses Gesetz heimlich still und leise von Hans Eichel im Bundestag eingebracht und vollzogen.

    Wenn damals nur mit der Lohnabhängigkeit A. H. alles machte, um wieviel mehr lässt sich mit der Kontoabhängigkeit für Regierungen heute erreichen?

    Ach wirklich nur die Deutschen die in der Lohnabhängigkeit gefangen sind?

    “ Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen
    Étienne de La Boëtie “

    This image might not be in the public domain outside of the United States

    “ Das außergewöhnliche und 465 Jahre nach seinem Entstehen hochaktuelle Lebenswerk des fast vergessenen Ausnahme-Philosophen, hohen französischen Richters und Autors, Étienne de La Boëtie, ist es wirklich wert, vorurteilsfrei immer wieder aufs Neue gelesen zu werden.
    Dabei sei bewußt darauf verzichtet, Parallelen zu aktuellen Ereignissen und Tendenzen zu entwickeln, sondern diesen Denkprozess dem geneigten Leser zu überlassen.
    Nachfolgend einige äusserst bemerkenswerte Auszüge (Hervorhebungen durch mich): „

  6. Habnix sagt:

    Nicht die Regierung muss das Volk regieren, sondern das Volk die Regierung regieren.

    Wenn die Demokratie führt, brauchen wir keine Führer.

  7. Habnix sagt:

    Verwechseln wir bitte nicht unseren vom Kapital erlaubten Freiaum nicht mit Freiheit,denn der erlaubte Freiraum ist nur ein Knast ohne Gitter der mit Freiheit nichts zu tun hat, aber die Kunst zu beherrschen sich Unabhängig zu versorgen ist die wahre Freiheit.Wir, das sind über 90% der Weltbevölkerung, dürfen nicht von Freiheit reden, da über 90% der Weltbevölkerung Lohnabhängig sind,was gleichbedeutend ist mit Versklavung durch Lohnabhängigkeit.

  8. Habnix sagt:

    Wenn Tote Steuern bezahlen könnten, dann wäre einer Regierung Mord und Totschlag egal.

  9. Habnix sagt:

    Wo wir auch immer die Infrastruktur gebrauchen müssen oder glauben sie gebrauchen zu müssen,sind wir in Ohnmacht der Macht der Politiker und ihrer Drahtzieher ausgeliefert.Die Infrastruktur die heute bis ins Private durch Überwachung von Smarten Geräten hinein reicht, ist die Macht die alles durchdringt

  10. Habnix sagt:

    Nach jeder Landtagswahl oder Bundestagswahl gewinnt immer die Partei der Konzern-Lobbyisten.

  11. freisam sagt:

    „Ende dieses Jahres wird voraussichtlich die erste Million (!) „flüchtender“ Männer, die nach Deutschland kommt und im vollen Saft steht, erreicht sein, also zusätzlich zu den insgesamt bereits in Deutschland lebenden Männern. Jetzt stellen sich weitere, unterschiedliche Fragen: 1. Wie viele junge Frauen zwischen, sagen wir mal, 16 und 30 leben im Vergleich dazu in Deutschland? Könnte ein extremes Ungleichgewicht evtl. zu Problemen führen? 2. Wie wuchsen diese männlichen Neuankömmlinge auf? Wie stehen sie zu Frauenrechten? “

    Es gibt keine Frauen“rechte,“ allenfalls „Rechte.“ Wie sie aufwuchsen ist absolut irrelevant, ebenso ihre Geisteshaltung oder bist du an der gleiche Gesinnungsschnüffelei der Linken interessiert? Die Handlungen sind von Belang.

    In vollem Saft stehen ist eine Verallgemeinerung die für den Status als Flüchtling irrelevant ist, es sei denn du betrachtest Männer als Flüchtling zweiter Klasse oder vertrittst ein gynozentrisches Weltbild.

  12. Habnix sagt:

    Erlöst euch selbst !

    Löst euch von Regierung und Konzernen.

    Hier mit:

    Die beste Demo gegen Kernkraft ist,wenn man sich den Strom mit Solar oder/und Wind oder Bachlauf,wenn möglich selbst macht.Der beste Widerstand gegen eine Diktatur ist es, wenn man sich so viel wie möglich, das nötige zum Leben selbst macht.

  13. Hansi sagt:

    Nach dem Lesen des Beitrages stellt sich mir die Frage, wie eine größere Anzahl Personen das Wie, Wann, Wo, Was usw. definieren will, wenn Wahlen gar so blödsinnig sind?

    Übrigens war schon das lesen des Artikels eine Auswahl. Praktisch alles im Leben ist eine Wahl. Nur die politische soll völliger Blödsinn sein. Na, wenn das mal nicht umgekehrt ist.

    Das Seitenmotto „Denken hilft“ würde ich erstmal praktisch umsetzen, bevor ….

    • rote_pille sagt:

      Was haben denn die Entscheidungen, die Sie persönlich für sich treffen mit dem politischen Wählen gemeinsam, welches eine Aufforderung an die Politik ist, in Ihrem Sinn Gewalt anzuwenden?? Bitte denken Sie erst einmal über die Begriffe nach bevor Sie falsche Vergleiche aufstellen.

  14. rote_pille sagt:

    @Habnix
    Bitte laden Sie nicht immer den gleichen Copy-Paste-Müll ab. Es gibt keine „Versklavung durch Lohnabhängigkeit“. Menschen nehmen Arbeit gegen Löhne freiwillig an, weil sie so mehr verdienen als wenn sie sich selbst versorgen oder ihre Fähigkeiten direkt auf dem Markt anbieten. Ein großes Kraftwerk kann logischerweise viel ressourcensparender sein als wenn jeder ein kleines betreiben muss – schon alleine wegen Transport+Platzmangel. Von der Arbeitsteilung profitieren alle, solange sie freiwillig zustande kommt.

  15. Hack sagt:

    „Nazi’s“? „Dreck“ und „Pack“ !
    Das sind die, die sich eine eigene Meinung bewahrt haben und nicht den vorgekauten Schwachsinn wiederholen!

  16. tom sagt:

    „Who is John Galt ?!?“

    Ist diese Frage politisch unkorrekt ?

    Ich kann keinen Eintrag auf wikipedia.de finden, bzw.

    https://en.wikipedia.org/wiki/John_Galt – nicht in deutsch vorhanden ist und auf:

    https://de.wikipedia.org/wiki/John_Galt nebensächlich erwägt.

    Durch die Verlinkung zum „Atlas wirft die Welt ab“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Atlas_wirft_die_Welt_ab
    bekommt man eine noch nicht eine glassklare Bedeutung des Artikels:

    „Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt.“

    und davon man kann lernen, dass:

    „Nach dem Objektivismus sind Egoismus, Erfindergeist und Tüchtigkeit die höchsten Tugenden.“

    Wahrscheinlich passt diese Vorstellung nicht gerade für Agenda zur Durchführung internationaler Politik des Weltsozialismus und diese Gedanke wäre meilenweit entfernt von der Einstellung den Menschen auf Individualimus vs. Kollektivismus.

    Möglicherweise sind die Einträge in der wikipedia.de passend politisch korrekt reguliert:

    http://freeweb4all.net/de/?s=wikipedia

  17. Jan III Sobieski 12.09.1683 sagt:

    Sie denken sie kennen Hitler? Ihr Vortrag klammert die Situation in der Deutschland sich befand komplett aus! Akzeptieren sie Information und Erkenntnisse die nicht in ihr Weltbild passen? Wussten sie das Hitler selbst 2 Tage vor Kriegsbeginn als einziger Akteur der Kriegsparteien nach eine diplomatische Lösung suchte (auch mich hat das überrascht). Da nachweislich Protokolle sehr stark durch die Siegermächte manipuliert wurden und div. Historiker nur auftragsarbeiten erledigt haben, bleibt die Gesamtmengenlage schwierig. Im Kontext muss aber immer beachtet werden, die Vorgeschichte zum 1. Weltkrieg und die Entwicklung bzw. die Vergewaltigung der Deutschen in der Weimarer Zeit bis hin zu den Kriegsgründen die zum 2.Weltkrieg geführt haben. Vielleicht ist es aber besser für sie wenn sie sich nicht mit z.B. Auf YouTube zu sehen: Der Zweite Weltkrieg – eine historische Revision [ganze Länge] zum Buch von Gerd Schultze-Rhonhof – Der Krieg der viele Väter hatte, auseinandersetzen. Es kann nicht jeder stark genug sein in einer Gesellschaft sich zu bewegen wo auch nur ein leises „so war das aber doch nicht Herr Lehrer was die Siegermächte uns über die Kriegsgründe sagen“ zur Stigmatisierung bzw. Ächtung führt, würden sie das aushalten können? DIES SIND KEINE NPD PAROLEN so einfach darf man es sich nicht machen! Sie denken sie kennen die Wahrheit? Überprüfen sie erst mal die Komplexität. Es ist doch sehr einfach Hitler als Straßenräuber zu bezeichen – sie hätten ihn erschossen (Sie heldenhafter Komiker) – . Sie hätten wohl in dieser Zeit der Vergewaltigung der Deutschen durch die Siegermächte des 1. Weltk. ( alle waren Kriegsverbrecher) tatenlos zugesehen.

    • rote_pille sagt:

      Wenn er gegen den Krieg gewesen wäre, hätte er keine Truppen auf fremdes Land geschickt.

      • Jan III Sobieski 12.09.1683 sagt:

        Was hätte Hitler tun können um die deutsche Bevölkerung z.B. in Danzig vor den Übergriffen der Polen zu schützen? Alle Weimarer Regierungen haben durch betteln bei den „Siegermächten“ nichts erreicht. Lesen oder schauen sie sich mal den Vortrag von Gerd Schultze-Rhonhof an. Auf YouTube zu sehen: Der Zweite Weltkrieg – eine historische Revision [ganze Länge] zum Buch von Gerd Schultze-Rhonhof – Der Krieg der viele Väter hatte, mal an. Dann werden sie ihre Fragestellung überdenken und revidieren müsse!

        • rote_pille sagt:

          Wenn es stimmen würde was Sie sagen, was würde es ändern?

          • Jan III Sobieski 12.09.1683 sagt:

            Die Konsequenz wäre, die Verantwortung der Millionen Toten hätten nicht die „Nazis“ (wenn überhaupt) alleine zu verantworten, sondern im Besonderen die Engländer und Amerikaner. Jene die sich zur ihrer Heimat und Nation bekennen, könnte dann nicht so einfach mit der „Nazikeule“ stigmatisiert werden. Wir hätten in unserem Land ein anderes Verhältnis zur eigenen Nation, welches uns dann möglich machen würde als Staat selbstbewusst, selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen. Solange aber die „Geschichte“ von den Siegermächten diktiert wird, werden wir moralisch, einer Geschichtslüge, unterworfen. Dies schützt die Täter (nur Mittäter?) vor der Größe ihrer Verantwortung. Sie haben die Polen für ihre Interessen geopfert. Sie wussten vom Hitler-Stalin Pakt und haben es den Polen verschwiegen. Hätten die Polen noch rechtzeitig davon Kenntnis bekommen hätten sie sicher das Angebot Hitlers, welches weitreichernte Zugeständnisse an Polen machte als alle vorherigen Regierungen der Weimarer Republik, nicht abgelehnt sondern wären darauf zugegangen um einen für alle tragenden Kompromiss zu finden. Aber sie wollten keine Lösung für z. B. die Danzig-Frage. Sie wollten den Krieg.
            Ausblick: Nun Reiten die Eliten der Pseudo Antifaschisten der „68er“ und „Frankfurter Schule“ die nächste „deutsche“ Generation mit einem kommentierten „Mein Kampf“ in den Schulen zu manipulieren um auch sie moralisch im „Würgegriff“ zu haben. Eine ergebnisoffene historische Aufarbeitung des Gesamtkomplexes -Vorlauf zum ersten Weltkrieg bis 1945- wird nicht stattfinden oder darf nicht stattfinden.

          • Stefan sagt:

            Zitat: „sondern im Besonderen die Engländer und Amerikaner.“

            Das ist alles Kollektivschuld. So etwas kann und darf es nicht geben. Es ist immer nur der verantwortlich, der aktiv an einem Verbrechen mitgewirkt hat und niemand sonst. Das gilt natürlich auch genauso für „die Deutschen“.

            Zitat: „Jene die sich zur ihrer Heimat und Nation bekennen, könnte dann nicht so einfach mit der „Nazikeule“ stigmatisiert werden.“

            Alle sogenannten „demokratischen Rechtsstaaten“ der Welt haben das gleiche Problem. Mit oder ohne Nazikeule. Alle diese Staaten wuchern zu einem bürokratischen und tyrannischen Monstrum. An der Nazi-keule kann es also nicht liegen.
            Das Problem ist dieses Ding „Nation“, welches mit einem Herrschaftsgebiet einhergeht. Also eine Region in der irgendjemand behauptet, alle Menschen in dieser Region müssten sich einem bestimmten Herrscher oder Herrschaftsprinzip unterordnen.
            Du hast mit deinem Nationen-Dingens nichts gewonnen. Du bleibst ein Sklave. Sobald du dich so einem Herrschaftsprinzip unterwirfst, bist du ein devoter Untertan.
            Das kannst du dir dann schön reden, dass jemand aus „deinem Volk“ dein Sklaventreiber ist und kein „Fremder“. Es ändert aber nichts daran, dass du nicht frei und nicht souverän bist.

          • Jan III Sobieski 12.09.1683 sagt:

            Sie verweigern die Realitäten anzuerkennen. Die Evolution wird immer stärkere und schwächere einer Art hervorbringen. Ihre Sichtweise scheint dem Traum vom wahren Anarchismus zu unterliegen. Die Träume von z. B. Michail Bakunin und andere Anarchisten setzt voraus dass alle Menschen ihn leben können und wollen. Das intellektuelle „können“ überfordert schon die überwiegende Mehrheit der Menschen. Sie reden ständig von Sklaven, Sklaven, Sklaven. Sie müssen schon in gewissen Maßen akzeptieren dass der Schwache nicht vom Starken verlangen kann ihm eine gleiche Stellung zu Teil werden zu lassen. Ansonsten greift folgendes Zitat von Nitzsche; Das Mitleid ist die Geisel der Menschheit, ist das Gefühl das die Schwachen benutzen um die Starken zu erpressen.
            Es wird immer eine Hierarchie in der menschlichen (nicht nur) Gesellschaft geben. Vielleicht ist sie sogar notwendig damit eine Weiterentwicklung möglich ist. Mein „Nationen-Dings“ ist die Erkenntnis. dass nur starke Nationalstaaten in der Lage sind genau das was Sie ablehnen Versklavung und Diktatur aktuell „EU-Brüssel“ zu verhindern bzw. abzubauen.

          • Stefan sagt:

            Zitat: „Sie müssen schon in gewissen Maßen akzeptieren dass der Schwache nicht vom Starken verlangen kann ihm eine gleiche Stellung zu Teil werden zu lassen.“
            Und Sie halten sich selbst für so schwach, dass Sie sich irgendeinem Führer ergeben?
            Nur ohne seine gehirngewaschene Gefolgschaft ist der Führer überhaupt nicht stark. Dann ist er nichts weiter als ein cholerischer Giftzwerg mit Schnauzer. Die Stärke kommt ausschließlich durch Suggestion.

            Zitat: „Die Träume von z. B. Michail Bakunin und andere Anarchisten setzt voraus dass alle Menschen ihn leben können und wollen. Das intellektuelle „können“ überfordert schon die überwiegende Mehrheit der Menschen.“
            Die voluntaristische Philosophie:
            1. Tu niemandem Gewalt an und droh auch nicht mit Gewalt
            2. Klau niemandem seine Sachen
            3. Wenn sich jemand nicht daran hält, hat man das Recht auf Selbstverteidigung.
            Man muss jetzt nicht gerade ein Anwärter auf den Nobelpreis sein um das zu verstehen.

            Ich glaube eher Sie weigern sich die Realität anzuerkennen. Die aktuelle Realität ist, dass die Sklaven glauben sie wären frei. Gehirngewaschen begeben sie sich in die Rolle eines Untertanen.
            Sobald Sie die Märchen eines größenwahnsinnigen Irren glauben, so dass Sie sich für zu schwach halten, ordnen Sie sich ihm unter. Wenn der Führer Ihnen dann Befehle gibt, machen Sie Männchen.
            Der vermeintliche Führer ist nur stark, weil ihm Millionen diese Märchen abkaufen.

          • Stefan sagt:

            Zitat: „Mein „Nationen-Dings“ ist die Erkenntnis. dass nur starke Nationalstaaten in der Lage sind genau das was Sie ablehnen Versklavung und Diktatur aktuell „EU-Brüssel“ zu verhindern bzw. abzubauen.“

            Also Sie lassen sich Ihr ganzes Leben diktieren, um einer Diktatur zu entkommen?
            Sie begeben sich in Versklavung, um nicht versklavt zu werden?
            Das ist ein ziemlich widersprüchlicher Nonesense.

            Der Versklavung und Diktatur entkommt man ganz anders. Das ist kein Problem der Stärke, auch nicht der militärischen Stärke. Das Problem ist die Gehirnwäsche in Ihrem Kopf. Sie glauben, irgendjemand müsste alle beherrschen. Dieser Unsinn führt auch nicht zu Stärke und er schützt auch nicht davor von anderen eingenommen zu werden. Genau das Gegenteil ist der Fall. Es führt zu Schwäche.
            Keine Armee der Welt hätte eine Chance gegen eine Gesellschaft von freien, selbstbewussten und wehrhaften Menschen. Ein Land von unterwürfigen Sklaven ist dagegen leicht einzunehmen.
            Ihre Nazis haben es gerade mal 12 Jährchen gemacht. Ziemlich schwach würde ich sagen.

            Zur Realität des Anarchismus:
            Die französische Revolution war ein Schritt hin in Richtung Freiheit. Die frühere Gehirnwäsche, dass irgend ein Typ mit einem lächerlichen Metallhut auf dem Kopf (Krone), von einem imaginären allmächtigen Wesen dazu beauftragt wurde alle zu beherrschen, wurde von den Menschen nicht mehr geglaubt.
            Heute lachen die Mensch über so einen Quatsch. Wir arbeiten daran, dass den Quatsch vom „demokratischen Rechtsstaat“ oder irgend einer anderen Form von Herrschaft, möglichst bald kein Mensch mehr glaubt.
            Also die französische Revolution ist Geschichte und Fakt. Und irgendwann wird Anarchie Geschichte und Fakt sein.

          • rote_pille sagt:

            Da liegen Sie total falsch. Man könnte dasselbe Spiel auch ohne Nazivergangenheit spielen. Stattdessen könnte man z.B. den Imperialismus im Kaiserreich benutzen. Oder die Regierung inszeniert einen großen Terroranschlag auf Ausländer. Traue ich denen zu. Vollkommen egal. Sehen Sie sich nur die politische Korrektness in Amerika, England und Frankreich an, und die haben doch den Krieg gewonnen.
            Das Problem ist der verbreitete Glaube an eine Kollektivschuld. Der kann nur so stark werden, wenn kollektivistische Ideen regieren. Anstatt die Möglichkeit der Existenz einer Kollektivschuld stillschweigend zu akzeptieren und historische Gegenbeweise zu suchen, die Ihnen wahrscheinlich nur die wenigsten abnehmen werden, wäre es besser wenn Sie sich gar nicht erst die Verantwortung für etwas aufschwatzen lassen, an dem Sie nicht beteiligt waren. Und dazu müssen Sie sich vom Kollektivismus in Ihrem Kopf verabschieden.

      • Friedland sagt:

        Lieber roter Desinformant,
        bevor Hitler Truppen auf ein fremdes Land schickte, wurden im ehemals deutschen, polnischen Korridor ca. 3.500 Personen der dortigen deutschen Minderheit durch Polen ermordet!

        • rote_pille sagt:

          OK, und jetzt? Warum ist er also auf die Sowjetunion losgegangen? Und was noch wichtiger ist: was spielt das Ganze überhaupt für eine Rolle? Libertäre erkennen keine Kollektivschuld an und deshalb spielen die historischen Begebenheiten bei unserer Weltanschauuung keine so wichtige Rolle.

          • Friedland sagt:

            Du scheinst historisch ziemlich unbedarft zu sein, den Grund würde ich mal bei Suworow nachlesen, oder hast du die US-Umerziehung verinnerlicht?

          • Jan III Sobieski 12.09.1683 sagt:

            Hitler hatte wohl auch hier keine andere Wahl als Angriff. Stalins Interesse bestand ja darin zu warten bis die Alliierten und Deutschland sich so geschwächt hätten um dann selbst anzugreifen. Aber ich hatte ihnen ja schon einen Hinweis gegeben sich mal zu informieren was nicht offizielle Alliierten Geschichtshistorie ist.

          • Orka sagt:

            In Schukows Erinnerungen steht, dass die Bestände der Artillerie im Westen der SU gelagert waren, Durch den schnellen Vormarsch der Deutschen gelangte diese Munition in den Besitz der deutschen Wehrmacht. Bis Ende 1941 wurden damit SU/ Befestigungen beschossen.
            Begründung von Schukow:
            Man glaubte die Wehrmacht in der Nähe der Grenze festzuhalten.
            In Wirklichkeit war ein russischer Angriffskrieg vorgesehen!

        • Jan III Sobieski 12.09.1683 sagt:

          Sven Felix Kellerhoff macht die „Welt“ wie sie den Alliierten gefällt. Braver guter Mann aber so sind sie die Domestiken! Auf diesen höchst zweifelhaften Beitrag von Kellerhof kann ich verzichten. Ich empfehle auch Ihnen auf YouTube zu sehen: Der Zweite Weltkrieg – eine historische Revision [ganze Länge] zum Buch von Gerd Schultze-Rhonhof – Der Krieg der viele Väter hatte.
          Nichts für ungut!

  18. Rugai sagt:

    „Bitte laden Sie nicht immer den gleichen Copy-Paste-Müll ab. Es gibt keine „Versklavung durch Lohnabhängigkeit“. Menschen nehmen Arbeit gegen Löhne freiwillig an, weil sie so mehr verdienen als wenn sie sich selbst versorgen oder ihre Fähigkeiten direkt auf dem Markt anbieten. Ein großes Kraftwerk kann logischerweise viel ressourcensparender sein als wenn jeder ein kleines betreiben muss – schon alleine wegen Transport+Platzmangel. Von der Arbeitsteilung profitieren alle, solange sie freiwillig zustande kommt.“

    Das ist auf dem Papier alles ganz hübsch (akademisch) und von der Prämisse in einem „sauberen“ System sicher auch richtig. Aber schon jemals versucht im Hier und Jetzt mit einem (z.B.) Personalchef wirklich auf Augenhöhe zu verhandeln ? Wieviele Regeln (die man in jedem deutsch-doofen Bumsblatt nachlesen kann) gibt es allein um sich für einen Arbeitsplatz „politisch korrekt “ zu bewerben ? Kleiderordnung, Benimmregeln, Bewerbungsdeutsch für Anfänger, Neusprech (hübsche Euphemismen die die reale Wirklichkeit des Arbeitnehmers bzw. die Agenda des Arbeitgebers verschleiern) usw. – letztlich läuft es doch immer noch darauf hinaus (in diesem aktuellen neolib-verseuchten System) , dass man gefälligst froh zu sein hat, als „engagierter und flexibler Mitarbeiter“ in die tolle Unternehmensfamilie integriert zu werden (um sich dort als „Humankapital“ ausbeuten zu lassen) – Friede, Freude, Eierkuchen.
    Ein aufrechtes „Bewerbunggespräch“ hingegen würde aus meiner Sicht etwa so aussehen : „Pass mal auf *Chefchen* : Ich gebe meine Lebensenergie , meine Arbeitskraft und zwar in etwa 10 Std täglich (mit Anfahrt/Abfahrt), soll heißen, die Hälfte meiner Lebenszeit verplempere ich mit etwas, was ich viel lieber in Eigenregie, ohne existentiellen Druck (durch Entfremdung in modernen „Leistungsprozessen“) und mit wirklich sinnvollem Tun füllen würde , und dafür möchte ich gern angemessen entlohnt werden (vorzugsweise materiell wie ideell) ….und zwar hier und jetzt und nicht in irgendeinem geistigen Utopia, von dem mir stets versprochen wird, es z.B. im Rentealter ganz bestimmt zu erreichen. Mag sein, dass der Begriff „Lohnversklavung“ inflationär gebraucht und auch gern verwischt wird – wenns dem eigenen Zwecke dient, aber so wie hier kurz umrissen sieht doch die reale deutsche „Abhängigkeit durch Lohnversklavung“ für einen Großteil deutscher Arbeitnehmer aus oder etwa nicht ?
    Klar in einer wirklich freien Gemeinschaft (statt „Gesellschaft“) sollte sich jeder über gewisse Notwendigkeiten bewusst sein und freiwillig Verantwortung übernehmen – also sich auch mal die Hände mit „Drecksarbeit“ schmutzig machen (wollen) – ohne sich für etwas besseres zu halten und sich über Selbsterhöhung/elitäres Denken dieser Notwendigkeit zu entziehen. Das wäre aber ein in der Tat ein gesamt-gemeinschaftlicher freiwillig-freier Konsens ohne Zwang.
    Dem IST aber reell nicht so – noch nicht jedenfalls…

    • Stefan sagt:

      Das „Berwerbungsgespräch“ auf Augenhöhe, bekommst du in einer wirklich freien Welt. Was du hier als neoliberal bezeichnest, hat mit liberal nicht das geringste zu tun. Wir leben hier in einem 70% Sozialismus. Oder nenne es wegen mir Korporatismus oder Faschismus. Was es aber auf gar keinen Fall ist, ist liberal.

      In einer freien Welt gibt es niemals einen Mangel an Arbeitsplätzen. Strukturelle Arbeitslosigkeit ist eine Nebenwirkung von viel zu viel Staat. Und aus diesem Grund bekommst du auch die Augenhöhe in einer wirklich freien Marktwirtschaft. Es ist dann auch keine einseitige Bewerbung mehr. Deswegen habe ich das oben in Anführungsstriche geschrieben. Es ist dann mehr ein Verhandeln. Man könnte auch sagen das Unternehmen bewirbt sich genauso um den Arbeitnehmer wie umgekehrt.

      Zitat: „Das ist auf dem Papier alles ganz hübsch (akademisch) und von der Prämisse in einem „sauberen“ System sicher auch richtig.“

      Nein, Freiheit ist immer richtig. Sklaverei ist immer falsch.
      Es gibt kein sauberes System. Sauber ist es nur wenn es KEIN System gibt.

      • Jan III Sobieski 12.09.1683 sagt:

        Lieber Stefan,
        ich kann nicht wissen in was für einer Lebensphase sie sich befinden und was sie so rauchen aber sie reden permanenten pseudo intellektuellen Unsinn- sorry aber dieses Mantra artige Geschwafel von Sklaventum usw. habe ich so oder ähnlich nur bei vollgekifften pubertären Weltverbesserern gehört. Ich kann ja verstehen dass sie die Menschen retten wollen, aus ihrer Versklavung aber von solchen Luftblasen wird niemand satt. Leute wie sie sind oder ich bezweifle es stark nicht in der Lage, die Grundbedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Sie haben es nicht kapiert. Der Mensch ist lieber unfrei und satt als frei und dem Hungertod nahe. Sie stellen sich nicht den wirklichen realen Herausforderungen. Sie verstecken sich hinter ihrer persönlichen „Freiheitsideologie“. Werden sie erwachsen und stellen sie sich der Welt und den Menschen wie sie sind dann können sie vielleicht was bewegen aber so kann niemand sie ernst nehmen. Ich werde ihre sinnentleerten Phrasen nicht nochmal kommentieren.

        • Stefan sagt:

          Jan, dann scheinen wohl ein paar vollgekiffte Weltverbesserer schon mehr von der Welt zu verstehen als Sie.

          Zu leere Phrasen und intellektuellem Unsinn:

          Zitat: “ Ich kann ja verstehen dass sie die Menschen retten wollen“
          Also in erster Linie will ich meine Ruhe vor Typen, die sich ständig in das Leben anderer Menschen einmischen müssen.

          Zitat: „aus ihrer Versklavung aber von solchen Luftblasen wird niemand satt. Leute wie sie sind oder ich bezweifle es stark nicht in der Lage, die Grundbedürfnisse der Menschen zu befriedigen.“
          Phrasen u. intellektueller Unsinn. Ich habe nirgendwo behauptet die Bedürfnisse der Menschen befriedigen zu wollen. Bis jetzt war es immer so, dass die freieren Menschen die unfreien unterstützen mussten. Weil die psychopathischen Herrscher nicht dazu in der Lage waren ihr Volk satt zu bekommen. Wie auch, sie haben ihr Volk ja immer ausgebeutet und unterdrückt und nicht gefüttert.
          Zu DDR-Zeiten haben wir mehrmals pro Jahr Kehrpakete in die DDR geschickt. Wir haben keine Pakete aus der DDR bekommen.

          Zitat: „Der Mensch ist lieber unfrei und satt als frei und dem Hungertod nahe.“
          Was für ein Nonsense.
          Als ob Freiheit bedeuten würde hungern zu müssen. In Anbetracht der Geschichte ist es schon eine Leistung die Realität derart auf den Kopf zu stellen. Es ist genau das Gegenteil der Fall. Umso kranker und extremer die Herrschaftsstrukturen, desto mehr mussten die Menschen hungern.
          Herrschaftsstrukturen geben den Menschen nichts, sie rauben den Menschen ihr Zeug. Sie rauben den Menschen ihre Freiheit und ihre Sachen. Wie gehirngewaschen muss man sein, um zu glauben, dass dadurch irgendwer satt werden würde?

          Zitat: „Sie stellen sich nicht den wirklichen realen Herausforderungen. Sie verstecken sich hinter ihrer persönlichen „Freiheitsideologie“.“
          Also nach diesem blanken Unsinn hör ich jetzt wieder mit dem albernen gesieze auf. Junge was geht nur in deinem Kopf vor?
          Freiheit heißt auch Selbstverantwortung. Man übernimmt die Verantwortung für sein eigenes Handeln und versteckt sich nicht hinter irgendeinem Herrschaftssystem. Was du mit diesen Sätzen sagst ist, man würde sich hinter der eigenen Selbstverantwortung verstecken.
          Dein Weltbild ist voller Widersprüche. Du träumst davon irgendein kleiner Wicht in einem großen Reich zu sein und bildest dir dann ein dadurch stark zu werden. Und dabei merkst du nicht, dass diejenigen, welchen du dich unterworfen hast, dich gar nicht stark machen, sondern sie beuten dich aus. Sie machen dich zu einem Untertanen, den man beliebig herumkommandieren kann. Und am Ende verheizen sie dich dann in irgendeiner Schlacht.

          Zitat: „aber so kann niemand sie ernst nehmen.“
          Da spricht ein Kollektivist im Namen eines imaginären Kollektivs. Zu komisch.
          Unter freien Menschen entscheidet jeder einzelne selbst ob er oder sie jemanden ernst nimmt. Freie Menschen behalten ihre Stimme und geben sie nicht an irgendjemanden ab, der dann in ihrem Namen spricht.

          Zitat: “ Ich werde ihre sinnentleerten Phrasen nicht nochmal kommentieren.“
          Waren bis jetzt auch nicht so glorreich, deine Kommentare.

          • Jan III Sobieski 12.09.1683 sagt:

            Wirklich letzter Kommentar nur für Sie!

            Kostenfreie Anamnese
            Herr Stefan: Ihre Vorträge bzw. Reflexe zeigen Typische Merkmale eines Mannes dem man als Kind im Sandkasten die Schippe abgenommen hat. Die Folge war eine beginnende Störung der frühkindlichen Autonomieentwicklung mit der Konsequenz einer schweren Persönlichkeitsstörung die sich in starke Identitätsstörungen äußert. Gut gemeinter Rat: Lassen sie sich bitte Fachkompetent beraten, denn diese Symptome können auch zu selbstschädigenden Handlungen führen.

          • Stefan sagt:

            Du bist echt ein Komiker.
            Aber ich kann dich beruhigen. Mir hat in meiner Kindheit niemand die Schippe weggenommen.
            Aber gut, dass du deine Anamnese kostenfrei anbietest, weil Geld wird dir für den Quatsch keiner bezahlen.

            Ich bin aber nicht so, ich werde dir als Bezahlung ebenfalls eine Anamnese erstellen:

            Dein Nitzsche Zitat „Das Mitleid ist die Geisel der Menschheit, ist das Gefühl das die Schwachen benutzen um die Starken zu erpressen.“ deutet stark auf Psychopathie hin. Vermutlich kannst du das Gefühl „Mitleid“ nicht nachempfinden, weil du es nicht hast. Entweder ist dir das durch traumatische frühkindliche Ereignisse abhanden gekommen oder du warst von Geburt an so.
            Deshalb mein guter Rat. Lass dich fachkundig beraten bevor du anderen schadest.

          • rote_pille sagt:

            Jan, Sie sind genauso schlimm wie die Linken. Kaum werden Sie mit Argumenten konfrontiert, antworten Sie mit persönlichen Beleidigungen. Im letzten Kommentar ist der Anteil daran sogar 100%. Zwischen dem Gespräch mit Ihnen oder irgendwelchen überzeugten Kommunisten oder den Artikeln der Lügenpresse gibt es absolut keinen Unterschied. Darüber sollten Sie mal nachdenken.

    • rote_pille sagt:

      Es ist vollkommen egal, wie ihre Verhandlungsposition bei einem Bewerbungsgespräch aussieht. Die Arbeitgeber sind nicht daran Schuld, dass die anderen es für vorteilhafter halten gegen Löhne zu arbeiten anstatt selbst Unternehmen zu eröffnen oder ihre Fähigkeiten dem Kunden direkt zu verkaufen.
      Keiner hält Ihnen die Waffe an den Kopf und zwingt Sie zum Bewerbungsgespräch zu gehen. Die Arbeitgeber können absolut nichts dafür, dass Sie Geld zum Überleben brauchen. Die unterliegen dem gleichen natürlichen Zwängen, die nichts und niemand je abschaffen kann, höchstens durch unmoralische menschengemachte Zwänge ersetzen. Selbstverständlich können Sie niemanden zwingen Ihnen den Lohn zu bezahlen, den SIE für angemessen halten. Die bieten Jobs an und wenn es für Sie nicht passt, dann machen Sie mit Ihrer ach so wertvollen Lebenszeit etwas, was Ihnen mehr einbringt. Ihre Ansprüche interessieren absolut niemanden.

  19. ernst sagt:

    Nun, wenn mich einer als Nazi bezeichnet, bin ich stolz darauf und empfinde das als Ehre. Was die Nazis von 1933 bis 1939 vollbrachten, ist einmalig in der Welt. Die bürgerliche Mischpoke brachte uns Hitler und den Faschismus und heute bringt uns die gleiche Mischpoke Merkel und den Islamismus.

    • Christian sagt:

      Inwiefern bist du stolz darauf, ein Nazi genannt zu werden, ernst?

    • Christian sagt:

      Und bist du in der Analogie auch stolz darauf ein Merkel-Fan und Islamist genannt zu werden?

      • ernst sagt:

        Besonders stolz bin ich darauf, kein verblödeter Wessi zu sein, sondern ein Ostdeutscher, welcher der SED zutiefst dankbar ist, daß er nicht umerzogen wurde und sein analytisches Denkvermögen behalten durfte. Die Zerstörung der Gehirne, wie das gegenüber den Wessis erfolgte ist schlimmer als die Mangelwirtschaft der DDR und ich hoffe, daß wir und von dieser BRD wieder befreien werden.

        • Stefan sagt:

          Ihr Nazis habt wirklich noch stolz.
          Ihr seit wirklich ganz stolze Untertanen. Kein psychopathischer größenwahnsinniger Irre könnte sich bessere Sklaven vorstellen als euch.
          Und nicht vergessen: Immer schön hüpfen und springen, wenn der Führer einen Befehl gibt.

          PS: Der SED dankbar sein nicht umerzogen worden zu sein?
          Das ist wirklich der beste Witz den ich seit langem gehört habe.

      • Tom Hofmann, Salzburg sagt:

        ich bin auch Nazi…. Ich sage das ehemaliger Linker. Wir haben nur 2 Möglichkeiten.. „Nazi“ sein und das deutsche Volk wird auferstehen und überleben und kann zu einer edlen Rasse werden, die keiner auf der Welt fürchten muss.
        Oder;
        Im Multikulti „Kampf der Ethnien“ (wenn wir Glück haben) in Reservate gedrängt zu werden.

        Es gibt kein Mittelweg. Nazi sein oder nicht-Nazi sein.

  20. Christian sagt:

    Okay, die Lösung aller Probleme der Gegenwart ist: „Kein Staat, keine Grenzen.“ Derweil regiert leider der Mob die Straße und fordert beständig mehr Staat. Die Politik Gewehr bei Fuß.

    Wie sieht da bitte die Umsetzung der Idee: „Kein Staat, keine Grenzen.“ aus? Rummosern wird nicht reichen.

    • Stefan sagt:

      Hallo Christian, die einen nennen es rummosern, die anderen nennen es Aufklärung. Es ist mühsam und langwierig. Aber ohne Aufklärung geht es nicht.

    • rote_pille sagt:

      Na ja, einem slebst bringt es auch was. Man ist z.B. geimpft gegenüber aufgezwungenen Schuldgefühlen oder Propaganda. Dass man die anderen nur aufklären kann mag sich vielleicht entmutigend anhören, aber vielleicht ermuntert Sie ja diese (geologisch unkorrekte) Geschichte, den ich mir eben ausgedacht habe (ist so ’ne Art Gleichnis, aber ich kann meine Gedanken nicht treffender ausdrücken): stellen Sie sich zwei Berge vor, von denen der erste aus hartem Gestein besteht, dafür aber Gold enthält, während der zweite aus weichem Gestein besteht, aber dafür keine Goldader durch ihn verläuft. Zwei Goldsucher fragen einen Geologen, wo sie das Gold finden sollen, und der sagt ihnen: „ich kann euch beweisen, dass das Gold im ersten Berg liegt“ und zeigt ihnen seine Berechnungen. Der erste Goldsucher glaubt den eindeutigen Beweisen des Geologen und macht sich an die mühsame Arbeit am 1. Berg, der Zweite versucht es zunächst, gibt dann aber auf und denkt sich: „vielleicht hat dieser Geologe Unrecht, ich habe seine Zahlen nicht ganz verstanden, aber warum sollte ich mir darüber den Kopf zerbrechen. Ich werde doch wohl ein bisschen Gold in dem anderen Berg finden, dort sind ja sogar auch viel mehr Goldsucher als hier.“
      Genauso läuft das mit dem Mob. Egal wie wenig Gold der 1. Goldsucher nach mühsamer Arbeit findet, also wie wenig wir als Einzelne bewirken, die haben einfach Unrecht und werden deshalb absolut gar nichts finden oder auf die Reihe bekommen, und seien sie auch noch so zahlreich. Der Unterschied ist, dass wir uns keine Illusionen machen und ein Gramm Realität ist besser als 1 Tonne Einbildung. Vor der Frage: „wieviel Gold habt ihr bisher gefunden?“ oder übersetzt: „wie sehr hat euch euer toller Staat bisher beschützt?“ müssen die kapitulieren.

    • Christian sagt:

      Okay, nennen wir es eben Aufklärung oder auch Selbstimpfung. Es geht also einfach mehr um eine kritische Haltung und nicht so sehr um Vorschläge zur Umsetzung der anarchistischen Idee.

      • Stefan sagt:

        Also so würde ich das nicht sagen.
        Natürlich geht es um die Umsetzung. Mir wäre es am liebsten das noch zu Lebzeiten erleben zu dürfen. Aber die Aufklärung ist schon Teil der Umsetzung. Es ist meiner Meinung nach sogar der wichtigste Teil. Oder man könnte auch sagen, es ist die Grundvoraussetzung jemals in Freiheit leben zu können.
        Also wenn man konkret etwas positives tun will, ist es am besten möglichst viele Menschen aufzuklären.

        Man könnte sich darüber unterhalten, wie die Aufklärung am effektivsten umgesetzt werden kann. Also wie man möglichst viele Anarchisten pro Zeit produziert. Aber an der Aufklärung an sich kommt man nicht vorbei.

        Larken Rose meinte mal in einem Video, es reicht vielleicht schon aus, 10% der Bevölkerung zu überzeugen. Ich würde es nicht an einer Prozentzahl festmachen, sondern viel eher an einer Absolutzahl. Wenn man die Möglichkeit der Sezession in Betracht zieht, sollten es nach meinem Bauchgefühl mindestens eine Millionen Menschen sein, konzentriert in einem Gebiet, welche eine freiheitliche Philosophie leben. Besser wären natürlich 3 bis 5 Millionen. Dann hätte man die Möglichkeit sich loszulösen und hätte auch sehr gute Chancen sich durchzusetzen.

        Aktuell beschränkt sich die voluntaristische Szene nach meiner Einschätzung in Deutschland vielleicht auf ein paar Tausend, bestenfalls 10 bis 20 Tausend Leute. Meine Hoffnung ist, dass es irgendwann viral wird. Vor 30 Jahren waren es genau 2 in Deutschland. Stefan Blankertz und Hans Hermann Hoppe. Ist ja schon eine ganz gute Steigerung. Und die meisten sind vermutlich erst in Zeiten des Internets dazugekommen. Also wenn man z.B. in den nächsten 10 Jahren nochmal eine Vertausendfachung schafft, dann wird es spannend 🙂

      • rote_pille sagt:

        Vorschläge gibt es genug (da gibt es Bücher zur praktischen Anarchie), aber zu wenige Leute interessieren sich dafür. Sie müssen erst zum Nachdenken gebracht werden. Wir sind auch auf ihre Beteiligung angewiesen, denn keiner von uns kann mit Bestimmtheit sagen, ob ein Vorschlag überhaupt etwas taugt und niemand kann alleine die Möglichkeiten erblicken die die Freiheit bietet. Und außerdem könnte der intelligenteste Mensch auf der Welt die besten Ideen z.B. zum Gesundheitssystem haben und es würde nichts bringen, weil irgendein dämlicher Bürokrat ein Papierstück ausgearbeitet hat, dass den Einsatz verhindert oder unrentabel macht.

  21. Zaratustra sagt:

    „Dein Nitzsche Zitat „Das Mitleid ist die Geisel der Menschheit, ist das Gefühl das die Schwachen benutzen um die Starken zu erpressen.“ deutet stark auf Psychopathie hin. Vermutlich kannst du das Gefühl „Mitleid“ nicht nachempfinden, weil du es nicht hast. Entweder ist dir das durch traumatische frühkindliche Ereignisse abhanden gekommen oder du warst von Geburt an so.
    Deshalb mein guter Rat. Lass dich fachkundig beraten bevor du anderen schadest.“

    Auf ein ad hominem mit einem ad hominem zu antworten, ist selbstwidersprüchlich. Darüber kann auch keine Hobby“psychologie“ hinwegtäuschen. Es ist ein ad hominem gefolgt von ein non sequitur.

    Dass jemand Mitleid als Geissel der Menschheit erachtet, was die Schwachen benutzen, um die Starken zu manipulieren, deutet nicht darauf hin, dass kein Mitleid vorhanden ist. Die Abwesenheit von MItleid bedeutet nicht, dass man jemanden massakriert oder allgemein verletzt.

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