Hallo meine Freunde,

ich habe vor kurzem ein Video der Wissensmanufaktur gesehen, hier wird Andreas Popp bei RT Deutsch interviewt, er behandelt das Thema: Liberalismus oder Freiheit?

Selbstverständlich konnte ich es nicht lassen ein paar Dinge in einem eigenen Video klar zustellen. Herr Popp hat hier eine völlig verdrehte Vorstellung von Freiheit und benutzt auch die Begriffe Liberalismus, Staat oder freier Markt. Ich möchte in diesem Video klar stellen das Freiheit niemals mit Hilfe eines starken Staates/Regierung oder was auch immer erreicht werden kann.

Denn alles was uns Selbstbestimmung wegnimmt ist genau das Gegenteil von Freiheit.

lg Manuel

 

 

 

Quelle des Videos:
Liberalismus oder Freiheit? Andreas Popp im Interview bei RT deutsch:
youtube.com/watch?v=izWD4NiU5hw

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45 Responses to Die Denkfehler des Andreas Popp – manuel meint

  1. Martin Lang sagt:

    Die ersten allergischen Reaktionen stellen sich bei mir immer ein, wenn Leute wie Popp, sich anmaßen, in meinem Namen zu sprechen und erklären, was „wir“ (ich) dringend zu brauchen habe.

    Bereits da sind erste Intentionen erkennbar.

    • Uwe Junghans sagt:

      Ich weis nicht wie Sie unterwegs sind aber sehen Sie einfach das was uns nach vorne bringt. Andreas Popp stößt zum denken an, was wir eigentlich verloren ist. Ich finde es erst einmal gut das Sie Andreas Popp kennen, ein gutes Zeichen das Sie aufgewacht sind. Reflektieren Sie Ihre Informationen aus dem Internet und gut. Sie sind schlau genug um die Situation zu erkennen aber Andere benötigen Herrn Popp. Auch Ich bin so eingestiegen und habe mich weiter informiert mit Popp, M. Vogt, R.Stein usw. Die Situation ist so heftig ,das die Leute Zeit brauchen.
      mfg

      • rote_pille sagt:

        Lassen Sie mich eins klarstellen: kein Mensch auf der Welt benötigt Herrn Popp. Der Mann hat absolut nichts verstanden. 0. Er ist ein Desinformant, dessen größte „Leistung“ es sein könnte, den Stimmenanteil der Linkspartei um 0,1% auf Kosten des Anteils der SPD zu steigern. Solche Leute kommen in der Lügenpresse jeden Tag zu Wort. Gegen einen mit seinen Ideen geschaffenen Staat ist selbst das heutige Regime das reinste Paradies.

        • Klaus Jürgen Obergfell sagt:

          Hallo rote pille, ich bin 70 Jahre jung und lasse mich durch
          diese öffentlichen Medien siehe ARD und andere nicht
          mehr verarschen, die lügen doch jeden Tag, wer hat z.b.
          die Flüchtlingsströme verursacht, Busch un Co, die Amis
          haben auch den IS unterstützt, und wer steckt wirklich
          dahinter, Rockefeller-Rotschild-Clan, Morgan-Bank-die
          Feed, und noch andere, auch die EZB, diese Banditen in
          den USA haben den ganzen nahen Osten destabilisiert
          und wollen dadurch Europa und Insbesondere Deutschland destabilisieren und uns möglicherweise in
          einen Konflikt mit Rußland hinein ziehen, Putin ist viel
          besonnener wie diese Verbrecher in den USA,Rotschild
          würde sich freuen, wenn Deutschland kaputt gemacht
          wird und Merkel und Co, sind nur Handlanger dieser
          Banditen in Amerika, da wird gesagt, Amerika ein freies
          Land, nein, ein Raubtier-Kapitalismus und jetzt kommt
          noch die TTIP, na dann prost Mahlzeit Ihr naiven.

          • Kabardey sagt:

            @Klaus Jürgen Obergfell
            Alles richtig.Hier ist leider der Kindergartentummelplatz.

        • Kabardey sagt:

          Zitat-Solche Leute kommen in der Lügenpresse jeden Tag zu Wort.
          Komisch das ich ihn nicht einmal entdecken konnte,hast du eine andere Lügenpresse oder eine Glaskugel??

          • rote_pille sagt:

            Ich sagte: Leute WIE er, nicht er persönlich. Wer lesen kann ist klar im Vorteil…
            Wie oft haben die in der Lügenpresse beispielsweise gesagt, „wir leben im Neoliberalismus“, bei einem Staatanteil von 45% und einer Abgabenlast von 70% und dem größten Steueraufkommen aller Zeiten? Klar erkennen Sie das nicht, weil Sie niemals verstanden haben worin die Propaganda wirklich besteht.

  2. SATAN76 sagt:

    Endlich mal einer, der diesem Hobby-Demagogen gegen hält!

    Das ist eine ganz gerissene S…au, die unter dem Deckmäntelchen einer selbst definierten „Systemkritik“ eine ekelhafte Para-Kommunistische Weltordnung anstrebt… Pfui!

    • Gortak sagt:

      Danke. Wie schön dass auch andere das erkennen. Ich ärgermich schon lange über Herrn Popp. Ein äußerst sympathischer Mann, der sehr gut reden und Menschen mitreissen kann. Ich habe ihn mehrfach im kleinen Kreis getroffen bevor er auf große Tour gegangen ist. Super netter Kerl- um so trauriger, dass er so viel Unsinn redet.

      • Uwe Junghans sagt:

        Schade das Sie so schlecht reden über Andreas Popp aber Sie haben bestimmt Ihre Gründe. Seine Meinung an einer Person fest machen ist das was H. Popp nicht will. Wo ich ein Problem habe ist das man nicht über H. Popp streiten kann, solange wir Frau Merkel haben. Jedem der versucht die Leute aufzuwecken (was nicht ungefährlich ist) meinen großer Dank. Mein Neid was es bei mir auch gibt ist die Rhetorik die ich leider nicht beherrsche.
        mfg

        • rote_pille sagt:

          Dieser Mann kann niemanden aufwecken da er selbst nichts begreift. Von solchen Leuten müssen wir uns distanzieren, da man sie nicht ernst nehmen kann. Die Pseudoopposition sollte die Linkspartei bleiben.

        • Gabriele Oberle sagt:

          Uwe das sehe ich genauso. Wer sich über Popp informiert, rescherschiert auch weiter über freie Presse die mittlerweile schon sehr zahlreich ist und kann sich so ein Urteil bilden über den Ist – Zustand und da ist jeder gefragt, der aufklärt.
          Nicht mehr und nicht weniger!
          Also hängt euch nicht auf über Popp, solange wir Merkel, Von der Laien, Gaug und die Lügenpresse haben. Popp hetzt nicht in den Krieg.

  3. Gortak sagt:

    Ich möchte mal was zu der These schreiben, dass man einen Staat braucht um zu bestimmen wo die Freiheit aushört weil sie die des anderen einschränkt. Erstmal ist dies keine richtige Aussage: Meine Freiheit hört nicht automatisch auf, wo die eines anderen anfängt. Freiheiten kollidieren halt. Denn wenn meine Freiheit aufhört weil sie die des anderen einschränkt, dann muss im Umkehrschluss auch seine Freiheit aufhören, da sie meine gerade einschränkt.

    Und eine Instanz, die die freiheitlichen Rechte schützt, halte ich für notwendig. Freiheitliche Rechte können nur garantiert werden, wenn man sie verteidigen kann. Ich brauche keinen Staat, der mir Rechte gibt, die ich eh schon habe aber ich benötige eine Instanz, die diese Rechte verteidigt. Zum Beispiel genau jetzt: Wenn ich meinen Sohn morgen nicht in die Schule schicke, dann brauche ich sehr bald Hilfe gegen die Agenten des Staates, der mir mein Kind wegnehmen wird. Genauso wie ich Hilfe brauche um alle meine anderen Rechte durchzusetzen, die mir der Staat mit Gewalt nimmt. Die Aussage ein Staat wäre per se immer schädlich für die Freiheit halte ich also für falsch.

    • rote_pille sagt:

      An einigen Stellen schützt der Staat Sie natürlich gegen Angriffe, aber das ändert nichts daran, dass er selbst der größte Angreifer ist. Ohne Staat gäbe es natürlich auch Möglichkeiten seine Freiheit abzusichern.

  4. rote_pille sagt:

    Viele Leute haben enorme Probleme damit Begriffe aufzuschlüsseln und stellen Zusammenhänge eher über Assoziationen als über logisches Schließen her. Dieser Popp ist ein Paradebeispiel. Das was er bringt ist nicht einmal wert als falsche Logik bezeichnet zu werden, sondern nur ein Haufen von Gefühlen und Vorurteilen, die ungefiltert auf die Welt losgelassen werden.

  5. Ja der Popp ist auch nur ein Bürger. Aber Denkfehler haben wir alle ja irgendwo. Z.B. benutzt McDonalds sehr wohl Tricks (klassische Konditionierung). Und eine Währung ist auch nicht zwingend notwendig mit unserer Technologie ( vgl. http://www.freeworldcharter.org/de/ ) 🙂

    • Stefan sagt:

      Eure „FreeWorldCharter“ ist doch auch wieder so ein falsches Ding. Euer Hauptproblem ist das Geld, was schon mal falsch ist. Mit dem Staat habt ihr scheinbar kein Problem. Aber die Gewaltherrschaft ist das eigentlich Problem. Geld macht niemanden Arm und Geld unterdrückt auch niemanden. Das machen nur Herrschaftssystem deren Unterstützer bis auf die Zähne bewaffnet sind und Millionen von Untertanen die daran glauben, diese Herrscher hätten das Recht dazu sie zu beherrschen.
      In eurer 10-Punkte Charter kommen in jedem einzelnen Punkt die Begriffe Gemeinwohl oder Gemeinschaft vor. Jetzt frage ich mich, wie ihr eure Gemeinschaft aufbauen wollt, wie wird man Mitglied und kann man jederzeit wieder aus dieser Gemeinschaft aussteigen? Lasst ihr Menschen welche nicht Mitglied bei euch werden wollen in Ruhe oder zwingt ihr diese die Regeln eurer Gemeinschaft auf?

      Der Punkt 3 stößt mir besonders auf.
      Zitat: „3. Die natürlichen Ressourcen der Erde stehen all ihren Bewohnern von Geburt an zur Verfügung und es steht uns frei diese für das Gemeinwohl zu nutzen.“
      Darf eurer Meinung nach ein Individuum die Ressourcen auch nur für sich selbst nutzen? (also nicht für irgendein Gemeinwohl) Erkennt ihr Eigentum anderer an?
      Wenn ihr diese 2 Fragen mit Nein beantwortet, dann wird eure tolle FreeWorldCharter auf ein totalitäres System, voller Gewalt und Kriege, hinauslaufen.

  6. max mustermann sagt:

    Nur mal eine Frage?
    Könnte es sein dass man das sofort erkennt, wenn sich ein Internettroll mit einer gefaekten Seite, einen manipulativen Beitrag und gefaekten Kommentaren die harmlose Leser vorgaugeln sollen und dem Ganzen einen touch von Wahrheit verleihen sollen, sofort erkennt? das wäre doch theoretisch möglich oder ?
    ,,Trollig“

  7. Uwe Junghans sagt:

    Sie sehen leider viele Sachen etwas zu polarisiert. Wir sollten alle auch schon für Andere arbeiten damit es funktioniert. Es wird niemand ein Problem damit haben für Rentner zu arbeiten zu denen auch unsere Eltern gehören. Wenn jeder für sich arbeitet gibt es Armut für Ältere ,Alleinerziehende, Kranke usw. Werbung sehe ich nicht als Information, da sich gute Produkte bei der heutigen Vernetzung sehr gut verbreiten. Ich könnte noch viele Sachen ansprechen aber ich wünsche mir sehr, das Sie sich weiter gut informieren und die richtigen Erkenntnisse gewinnen. Senden Sie mir bitte eine Nachricht wenn sich Herr Popp bei Ihnen meldet. Ich rechne mit keiner Reaktion.
    mfG

    • rote_pille sagt:

      Ich habe ein Problem damit, dass Leute gezwungen werden für Fremde zu arbeiten. Nicht jeder Mensch hat die gleichen Prioritäten und für mich gibt es auch einen gewaltigen Unterschied zwischen meinen Eltern und irgendwelchen Alten. Sie haben nicht das Recht so etwas zu verlangen, Punkt.

  8. subliminat sagt:

    Hallo Manuel,
    bis ca. 15:40 hattest du weitestgehend meine Zustimmung, aber dann wird es leider hanebüchen. In den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts war Werbung sehr wohl nötig, um die Menschen alleine von der bloßen Existenz neuer Produkte und Erfindungen wie bsw. eines Staubsaugers zu informieren.
    Heutzutage wird man von Werbung entgegen deiner Behauptung sehr wohl mit Bildern und Geräuschen manipuliert; und es wird auch sehr wohl gelogen bei der Werbung.
    Bestimmte Produkte wie z.B. Vollwaschmittel unterscheiden sich nur marginal in der chemischen Zusammensetzung und doch behauptet Hersteller XY, dass sein Produkt die Wäsche NOCH weißer wäscht als das Produkt von YZ.
    Bei der Präsentation von Fertignahrungsmitteln suggerieren die Bilder der Reklame gar tolle Köstlichkeiten, auf dem Teller sieht es dann ganz anders aus. Aber auf den Bildern der Verpackung steht dann ja auch sehr klein gedruckt: „Serviervorschlag“
    Ich könnte jetzt Hunderte Beispiele von Manipulation und Betrug vortragen, wie der Himbeertee der Firma ZX, auf deren Produkt leckere Himbeeren zu sehen sind, während in Wirklichkeit nur chemische Aromastoffe enthalten sind, aber das würde zu weit führen. Stiftung Warentest u.ä. Organisationen dokumentieren solche Betrügereien seit Jahren weit besser und in größerer Zahl.

    Aber wie gesagt, bis 15:40min hattest du mich. . .

    lG Subliminat

    • rote_pille sagt:

      Und was wollen Sie dagegen machen? Die Bevölkerung ausrauben um eine Behörde einzurichten, die entscheidet wann Werbung informiert und wann sie manipuliert? Jeder Mensch versucht andere irgendwann im Leben andere zu überreden, etwas zu seinem Vorteil zu machen… das ist nichts Schlimmes solange keine Gewalt angedroht wird.

    • Gaius Julius sagt:

      Erst einmal bin ich Manuel für die Klarstellung dass Popp-Interviews sehr dankbar. Ich bin im Internet auch schon über das Interview gestolpert und mir standen die Haare zu Berge, dass Andreas Popp einen solchen Unsinn von sich gibt.

      Zur Werbung ist zu sagen, dass sie manipulativ ist, sie soll Menschen mit vielerlei psychologischen Tricks zum Kauf animieren. Es werden auch gezielt Halbwahrheiten verbreitet, die schon nahe an der Lüge sind. Aber weiß ma das nicht? Hat man nicht den freien Willen, sich davor zu schützen? Die Eigenverantwortung von der Manuel spricht, die endlich jeder für sein Handeln entwickeln sollte, diese Eigenverantwortung sollten die Menschen auch kritisch gegenüber Verlockungen von Werbebotschaften machen. Auch das gehört zur Freiheit.

      Mein Dank noch einmal an Manuel für den guten Beitrag und auch an die Kommentatoren für die erfrischenden Diskussionen und Meinungen.

  9. Habnix sagt:

    (y)

    Daumen hoch.

    Nicht die Regierung muss das Volk regieren, sondern das Volk die Regierung regieren.

    Wenn die Demokratie führt, brauchen wir keine Führer.

  10. Uwe Junghans sagt:

    Ich habe das Internet langsam satt. Jeder Dummkopf kann hier seinen Senf ablassen. Internet zu und wir reden wieder mit unseren Nachbarn. Ergebnisse entstehen in der Zusammenarbeit mit Anderen. Wir sind nicht dumm, wir haben bloß keine Aufgaben über die es sich lohnt nachzudenken. Die Arbeit schießt uns auf einen Alltag ein wo man schnell stecken bleibt. Geistig und körperlich mobil ist heute der große Trumpf bevor alles zusammen bricht. Es wird passieren und mir braucht dann niemand die Ohren vollheulen. Die Leute die aufwachen sind sowieso am Anfang der Erkenntnis und brauchen noch einige Zeit. Die gesamte Wahrheit ist so enorm, dass man sie sich erarbeiten muss. Mit Leuten reden bringt nichts da diese in der Matrix gefangen sind. Wenn es knallt, haben wir einen kühlen Kopf und wissen was zu tun ist.
    mfG

  11. Sandra sagt:

    Gegen den Kooperationsgedanken kann man nichts anwenden, weil dieser einer der Grundvoraussetzungen für die Erreichung des heutigen Lebensstandards in Verbindung mit den entsprechenden Technologien ist. Daher ist eine Arbeitsteilung in Verbindung mit einer Spezialisierung zwingend erforderlich, weil kein Individdum weder die Zeit noch die Fähigheit hat alles selbst zu erfinden/herzustellen und zu vertreiben.

    Das zentrale Problem ist einzig und allein die Gier nach Macht und Reichtum sowie die Negierung der Bereitschaft sich auf Kosten Dritter zu bereichern. Der einzige Ausweg ist nur eine Welt ohne Geld. D. h. hier bringt sich jeder nach Talent und Bedarf ein und es können endlich alle überflüssigen Arbeitsplätze/Branchen abgeschafft werden. Hierzu gehört auch die Abschaffung dieses ganzen Edelmetallnonsens, der wie das Geld auch nur auf Glauben aufbaut. Das zentrale Problem ist. dass sehr viele Menschen glauben, dass man Wohlstand konservieren kann. Dies ist absoluter Nonsens, weil man nur Ausplünderung, Ausplünderung und Sklaverei konserviert. Dementsprechend wird Wohlstand nur über die Produktionsfaktoren Arbeit und Wissen erreicht und gehalten. Für eine Welt ohne Geld brauch es natürlich eine gewisses Mindestmaß an Intelligenz, Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein. Ob man das aktuelle System nun Matrix, Illusion, Fata Morgana oder einfach nur System nennt ist absolut gleichgültig, solange man sich darüber im Klaren ist, dass diese Welt nur auf Glauben aufgebaut ist und auch nur von diesem getragen wird.

    Es muss letztendlich auch darum gehen, dass man die Lebensweise von intelligenten Naturvölkern und intelligenten Industriegesellschaften kombiniert. Dies ist ein Spagat keine Frage, jedoch halte ich dies für die nachhaltigste Grundvoraussetzung für eine friedliche und stabile Welt, in der Ausbeutung, Ausplünderung und Versklavung keinen Platz haben. In diesem Kontext ist eine Welt ohne Geld die logische Konsequenz. Denn eines verkennen die Gläubigen des derzeitigen Finanz- und Wirtschaftssystems, dass in diesem unabhängig vom Bedarf immer konsumiert werden muss, weil sonst das ganze System zusammenbricht. Ich schreibe seit Jahren auf ausgesuchten Portalen immer wieder zum Wirtschafts- und Finanzsystem sowie auch zu anderen Themen wie z. B. gesellschaftlichen Themen i. e. S. + i. w. S.. Ein weiterer Aspekt sollte doch mittlerweile Bestandteil des Allgemeinwissens sein: das Geldsystem war, ist und wird immer der Niedergang/Untergang einer Kultur, eines Volkes und einer Nation sein.

    Für ein besserers Verständnis für den Ausgangspunkt meines Standpunktes, möchte ich doch noch eine komprimierte Zusammenfassung zum Wirtschafts- und Finanzsystem hier einfügen. Für die, die es noch einmal genauer wissen möchten, können sich ja durch die ganzen Kommentare in einer größeren Diskussionsrunde unter https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/06/12/wenn-das-stimmt/#comment-316016 durchwursteln.

    Ich kann zwar die Auffassung verstehen, dass man für sein Arbeitsentgelt arbeiten muss (je nach Stellung und Branche stark variierend), jedoch ändert dies nichts an der Tatsache, dass nur jenes Geld als Arbeitsentgelt ausbezahlt werden kann, das durch die Vergabe eines Kredites erst geschöpft wurde. Hinzu kommt, dass der Umsatz eines Unternehmens nur durch den Absatz seiner Güter/Dienstleistungen erwirtschaftet wird. Dies ist ein weiteres Kriterium für die Voraussetzung für die Zahlung von Arbeitsentgelt. Verkürzt gesagt: Keine Kreditvergabe => kein Geld; kein Geld => kein Konsum => keine Steuereinnahmen + Arbeitsentgelte. Unabhängig vom Bedarf und Bedürfnis muss immer konsumiert werden (manche Güter braucht man gar nicht so häufig), da das ganze Schneeballsystem sonst zusammenbricht.

    Dieser Teufelskreis wird durch die Hortung von Geld (egal in welcher Form und aus welchem Material; basiert per se nur auf Glauben und wird auch nur von diesem getragen) verstärkt und durch den Zins- und Zinseszinseffekt noch zusätzlich verstärkt. Ich habe bewusst „egal in welcher Form und aus welchem Material geschrieben“, weil man Geld nur einmal ausgeben kann und jedes Wirtschafts- und Finanzsystem ein absolutes Nullsummensystem ist. An die Adresse der Edelmetallgläubigen (haben ohnehin das Wirtschafts- und Finanzsystem nicht verstanden und wollen es auch gar nicht verstehen) möchte ich richten, dass sie dieselben Verbrecher wie die damaligen Portugiesen, Spanier, Niederländer, Franzosen und Briten sind, die andere Länder überfallen, ausgeplündert und versklavt haben und auf diese Weise historisch wertvolle Kulturgüter vernichtet haben. Spätestens hier denke ich, dass es gar nicht so falsch ist, wenn man die lernresistente weiße Rasse (=sehr große Mehrheit) generell ausrotten möchte (trage durch gewollte Kinderlosigkeit per se dazu bei). Die Chinesen und Inder sind zwar in Bezug der Edelmetallgläubigkeit nicht wirklich besser, jedoch hetzten diese nicht pausenlos zum Krieg. Falls jetzt jemand meint warum ich nicht eine spezielle kleine Gruppe nenne, dem soll gesagt sein, dass ein Mensch eine Person, eine Gruppe oder eine Organisation nur so viel Macht über einen hat wie man Dritten über einen einräumt respektive wie viele besonders nützliche und dümmliche Idioten bereit sich instrumentalisieren zu lassen. Leider gibt es sehr viele die für Geld und eine vermeintliche Karriere wirklich alles tun. Man muss sich doch nur einmal die USA anschauen. Welcher Überschuss und Abschaum Europa in Richtung USA verlassen haben, kann man bis heuer sehr gut erkennen. Nun wieder zurück zum eigentlichen Thema.

    Durch die Tilgung von Krediten wird ohnehin Geld vernichtet, jedoch wird durch die asymmetrische Kumulation von Geld die Möglichkeit zur Leistung des Kapitaldienstes zusätzlich erschwert bis vollständig verunmöglicht, weil der Zins- und Zinseszins aus der rückläufig werdenden und frei zirkulierenden Geldmenge geleistet werden muss, obwohl dieser bei der Kreditvergabe nicht mitgeschöpft wurde. Die Zinsen auf Guthaben wirken ebenfalls wie ein Staubsauger in Bezug auf die Reduzierung der im Umlauf befindlichen Geldmenge. Somit wird der Niedergang zusätzlich beschleunigt.

    Es ist in einem absoluten Nullsummensystem ohnhin ziemlich dämlich sich zu versuchen auf Kosten Dritter zu bereichern und zu meinen, dass man sein Guthaben zur Not über Steuergelder durch die Krise bringen kann. Dies zeigt einmal mehr, dass selbst die oberen 10 % nicht wirklich dieses System verstanden haben (zumindest nicht alle) und auf diese Weise das System selbst endgültig zum Absturz bringen (das Problem kann ausschließlich nur zu Lasten der oberen 10 % gelöst werden). Von den restlichen knapp 90 % möchte ich erst gar nicht anfangen. Die rennen wie immer einfach treudoof hinterher und wollen von diesen ganzen Zusammenhänge und Mechanismen nichts wissen. Leider. Und hinterher sagen sie wieder, dass dies alles nicht bekannt war und die Informationen nicht vorlagen/zugänglich waren. Zum Glück gibt es dieses Mal das Internet und deren Propagandamedien haben partiell selbst darüber berichtet.

    Jeder Haushalt/jede Organisation ist letztendlich selbst eine Zentralbank und kann durch erfolgreiche Kumulation von Kapital (auch in Form eines Kartells im Rahmen einer Verschwörung) jede Geldpolitik der echten Zentralbanken konterkarieren und in die persönlich präferierte Richtung steuern/lenken.

    Unter Einbeziehung der Tatsache, dass Arbeitsentgelte für jedes Unternehmen Aufwand sind und durch steigende Arbeitsentgelte wird eine Substitutionsspirale von Arbeit durch Kapital in Gang gesetzt. D. h. es werden immer weniger Angestellte benötigt, die min. denselben Output produzieren. Damit dieses System nicht vorzeitig kollabiert wird die Staatsquote erhöht und immer mehr unnütze Arbeitsplätze/Institutionen werden aus dem Boden gestampft. Zur Finanzierung von all dem werden neben stetigen Steuern-/Abgabenerhöhungen auch immer wieder neue Steuern/Abgaben zur Gegenfinanzierung erfunden. Diese wirken sich zusätzlich negativ auf das verfügbare Einkommen der Haushalte aus. Alle Steuer/Abgaben, die von Unternehmen bezahlt werden müssen (sofern diese überhaupt welche bezahlen) werden an die Konsumenten weitergegeben. Die Renditen (inkl. Dividenden) auf Unternehmensbeteiligungen aller Art werden ebenfalls von den Konsumenten erbracht. Hierbei darf nicht unbeachtet bleiben, dass auf einem Markt nur eine bestimmte Gütermenge maximal abgesetzt werden kann und diese je nach Gut/Dienstleistung sogar rückläufig ist, obwohl aufgrund der Ausgestaltungsparameter immer mehr Güter und Dienstleistungen abgesetzt werden müssen. Diesen Effekt versuchen die Unternehmen durch den Export zu umgehen, jedoch denken alle Unternehmen so und letztendlich wird auf diese Weise jede noch existierende Binnennachfrage geschreddert und es setzten sich nur die effizientesten Unternehmen durch, wobei hierdurch die Ungleichgewichte maximiert werden und ein totaler Systemcrash beschleunigt wird. Wer soll denn die ganzen Waren konsumieren, wenn alle nur exportieren möchten? Der ganze Schwindel über den Zwischenhandel löst das Problem nicht, weil hierdurch die Waren zusätzlich verteuert werden und die potenzielle Anzahl der Abnehmer zusätzlich minimiert werden (vgl. Zusammenbruch des Immobilienmarktes).

    Durch die Rückgabe der überflüssigen Arbeitnehmer an den Arbeitsmarkt verändert sich dieser zum Vorteil der Nachfrager (=Unternehmen), weil diese das Arbeitsentgelt zusätzlich drücken können. Durch all diese Aspekte wird die Binnenfrage nachhaltig geschwächt und unter Einbeziehung der ohnehin eingeschränkten Möglichkeit der Verschuldung die potenzielle Anzahl von Schuldnern als Grundvoraussetzung für die Existenz von Geld noch zusätzlich reduziert (=>abwärtsdrehende Teufelsspirale).

    Durch den systembedingt hervorgerufenen Druck an Geld zu kommen, kommt es im Zeitablauf zu einem zunehmenden Sitten- und Werteverfall in einer Gesellschaft, in der ohnehin nur die korruptesten, machtbesessensten und skrupellosesten am erfolgreichsten sind. Diese Verrohung einer Gesellschaft wirkt sich ebenfalls negativ auf die zukünftige Entwicklung aus und führt letztendlich zum unumkehrbaren Untergang. Daher ist jede Form von Geldwirtschaft der Untergang einer jeden Kultur bzw. eines jeden Volkes. Möchten die meisten nur nicht wahrhaben. Unter Berücksichtigung all dieser Fakten ist dieses Wirtschafts- Finanzsystem dem Untergang geweiht (vgl. schöpferische Zerstörung) und durch die Globalisierung wirkt sich dieser totale Crash zusätzlich desaströs aus, weil durch den enormen Kostendruck (verstärkt durch die Rahmenbedingungen wie z. B. Bürokratie) die Produktionsstätten in Niedriglohnländern verlagert werden und hierdurch ein Verlust an Know-how (verstärkt durch die Tatsache, dass per se immer weniger Angestellte benötigt werden) entsteht. Je nach Ausmaß und Ursache für den Crash, kann durch die gegenseitige Abhängigkeit und dem Zusammenbruch der Kommunikationskanäle keine Volkswirtschaft selbstständig mehr agieren und jede Möglichkeit der Wiederaufnahme/Neuorganisation wird im Keim erstickt. Dieses Risiko wird durch den Multikultiwahn noch verstärkt. Eine absolute Autarkie ist nur wenigen Ländern wie z. B. Russland vorbehalten.

    Wer anderer Meinung ist kann dies sehr gerne mit Begründung entsprechend darlegen. Nur eine bitte habe ich bleibt mir bloss mit diesen religiösen Ideologien fern, da absoluter Nonsens und nur für die Dümmsten unter den Dummen.

    • Stefan sagt:

      Sandra,
      Sie haben weder das Geldsystem noch unser Wirtschaftssystem verstanden. Ihr ganzer Kommentar ist voller Fehler.

      Zitat Sandra: „Ein weiterer Aspekt sollte doch mittlerweile Bestandteil des Allgemeinwissens sein: das Geldsystem war, ist und wird immer der Niedergang/Untergang einer Kultur, eines Volkes und einer Nation sein.“

      Das sollte kein Allgemeinwissen sein, weil es schlicht falsch ist. Dadurch, dass das von allen möglichen Gruppierungen seit Jahrzehnten in einer Dauerschleife wiederholt wird, wird es nicht wahrer.
      Das Problem war in der Vergangenheit und ist es heute immer noch, dass eine Herrscherkaste sich das allgemein übliche Zahlungsmittel als Monopol unter den Nagel gerissen hat. Weder die Art der Geldes (Gold, Silber, Fiat-Money) noch die Zinsen sind das Problem, sondern einzig und allein die mit Gewalt erzwungene Monopolstellung.

      Zitat Sandra: „Durch die Tilgung von Krediten wird ohnehin Geld vernichtet, jedoch wird durch die asymmetrische Kumulation von Geld die Möglichkeit zur Leistung des Kapitaldienstes zusätzlich erschwert bis vollständig verunmöglicht, weil der Zins- und Zinseszins aus der rückläufig werdenden und frei zirkulierenden Geldmenge geleistet werden muss, obwohl dieser bei der Kreditvergabe nicht mitgeschöpft wurde.“

      Beim Fiat-Money gibt es keine Rückläufigkeit der Geldmenge. Es wird ja mit allen Mitteln versucht wenigstens eine geringe Inflation zu produzieren, was eine Ausweitung der Geldmenge bedeutet.
      Das Geld für die Zinsen mit zu schöpfen, wäre ein kompletter Quatsch. Auf diesen Gedanken ist die „Gemeinschaft“ der Zins-Kritiker gekommen, weil diese nicht verstanden haben wie z.B. 100€ Kredit Plus 10€ Zinsen zurückbezahlt werden können, obwohl es doch nur 100€ geschöpften Kredit auf dem Markt gibt.
      Genau das aber geht, Sandra. Man kann auch mit 100€ auf dem Markt 20.000€ Umsatz machen, weil das Geld eben zirkuliert. Und wenn jemand Zinsen einnimmt, dann geht dieser damit wieder einkaufen. Also der Zinszahler kann sich die Zinsen durch Arbeit vom Zinseinnehmer zurückverdienen. Aus diesem Grund gibt es auch keinen zwangsläufigen Zinses-Zins-Effekt im Fiat-Money.
      Wenn ich mich recht erinnere hat das auch Andreas Popp, um den es hier ja geht, und die Wissens-Manufaktur (und viele andere) jahrelang verbreitet. Es bleibt aber trotzdem Unsinn. Vieles was Sie weiter folgern, basiert auf diesem falschen „Zinses-Zins-Effekt“.

      Das Fiat-Money ist gar nicht schlecht. Es hat natürlich auch Nachteile, es hat aber auch Vorteile, z.B. wenn die Wirtschaft stark wächst bleiben die Preise trotzdem stabil und man kann damit gut und langfristig investieren. Ich denke sogar, dass es auch in Freiheit, ohne Staat, eine gut Chance hat weiter zu existieren. Es wäre dann aber kein Monopol und es müsste von transparenten und sehr vertrauenswürdigen Gesellschaften organisiert werden.

      Tipp Sandra. Lenken Sie ihren Fokus auf die Herrschaftssysteme. Bei uns ist das der Staat. Hier werden die meisten gesellschaftlichen Probleme, welche wir heute haben, produziert.

      • Sandra sagt:

        @Stefan:

        Bevor Sie Dritten vorwerfen, dass sie das Finanz- und Wirtschaftssystem nicht verstanden haben, sollten Sie sich einmal fragen, ob Sie es selbst überhaupt verstanden haben. Dies haben Sie definitiv nicht, weil Sie die Gesamtkomplexität vollständig unterschätzen und in einer arithmetisch-linearen Gedankenwelt verharren. D. h. Sie btrachten das dynamisch-multdimensionale System aus dem Blickwinkel eines statisch-eindimensionalen Systems. Daher unterliegt Ihr Fazit einem Trugschluss.

        Die Geldmenge ist rückläufig, weil immer weniger Haushalte sich verschulden können. Dies zu einem daran, weil deren Belastbarkeit erreicht ist und zum anderen daran. weil diese aufgrund eines zu geringen Einkommens keine Kredite mehr halten. Auf der Seite der Unternehmen verhält es sich ähnlich. Die Unternehmen, die Vielfach einen Kredit bräuchten erhalten aufgrund schlechter Liquidität keinen mehr oder nur zu sehr schlechten Konditionen, die die Handlungsfähigkeit zusätzlich einschränkt. Jene Unternehme, die Kredite bekommen könnten finanzieren sich selbst oder beschaffen sich die notwendigen Finanzmittel am Finananzmarkt direkt (Börse). Sind alle Möglichkeiten erschöpft bleibt nur noch der Staat. Dies konnte man in den letzten sieben Jahren sehr gut sehen wie dieser als letzte Instanz die Schulden aufgestapelt wurden, damit das Finanzsystem nicht kollabiert. Darüberhinaus sollten Sie einmal sich ernsthaft darüber Gedanken machen, warum die Zentrlbanken derartig massiv die Finanzmärkte mit billigem fluten? Ohne diese Stützungskäufe bei den Staatsanleihen könnte das gesamte Finanzsystem nicht mehr am leben erhalten werden, weil es sich um ein Schneeballsystem handelt. Die Zinsen können nur deshalb gezahlt werden, weil im weiteren Verlauf immer wieder neue Kredite aufgenommen werden. Der von Ihnen vorgebrachte Ansatz der multiplen Giralgeldschöpfung maximiert nur die Fallhöhe.

        Wer wie Sie den Effekt der Hortung von Geld vollkommen ausklammert und die Folgen einer Monopolisierung/Angebotsoligopolisierung ignoriert, die sich aufgrund des Wachstumszwangs ergibt macht eine Diskussion keinen Sinn. Dies gilt besonders wenn jemand wie Sie den Einfluss des Zinses-Zins-System negiert. Hier zeigen ganz besonders welch Geistes Kind Sie sind. Dies merkt man eben auch daran, weil Sie der Illusion des Konsumwahns unterliegen und auch die Folgen der Automatisierung und Roboterisierung vollkommen unberücksichtig lassen. Der einzige Grund warum dieser Effekt nicht volldurchschlaägt ist einzig und allein dem Ausbau der Staatsquote geschuldet. Und ja, prekäre Beschäftigungsverhältnisse tragen hierzu ebenfalls einen positiven Beitrag (mikroökonomischer Sicht schlecht, jedoch aus makroökonomischer Sicht positiv, da hier nur mit aggregierten Größen gearbeitet wird).

        Der von Ihnen vorgebrachte Herrschaftsaspekt ist nur von sekundärer Bedeutung, weil dieser nur das Resultat aus den interdependenten Wechselwirkungen des Finanzssystems ist. Das Wirtschaftssystem folgt nur den Gesetzmäßigkeiten des Finanzsystems.

        • Stefan sagt:

          Hallo Sandra,

          mir ist schon klar, dass Sie glauben Sie hätten es verstanden. Haben Sie aber nicht. Der Grund liegt darin, weil Sie die Gesamtkomplexität sehr eindimensional betrachten 😉
          Deswegen fallen Sie auch auf die Zinses-Zins-Kritiker rein.

          In Ihrem zweiten Absatz verharren Sie in Allgemeinplätzen.
          Die Belastbarkeit der Haushalte ist erreicht. Ja weil der Staat immer mehr Ressourcen abschöpft und nicht wegen dem Finanzkapitalmarkt, dessen Kosten im unteren einstelligen Prozentbereich liegen. Das gleiche gilt natürlich auch für die Unternehmen.
          Der Fehler Ihrer ganzen Sichtweise liegt bei dem angeblich systemimmanenten Zinses-Zins-Effekt im Fiat-Money. Diesen gibt es nicht.

          Die Zinskritiker-Szene sagt das gleiche wie Sie. Schulden können nur durch neue Schulden bezahlt werden, weil die Zinsen nicht mitgeschöpft wurden. Und das ist nachweislich Unsinn. Diesen Punkt müssen Sie erst verstehen, dann lösen sich die ganzen Folgerungen (Schneeballsystem etc.) die Sie ziehen in Luft auf.
          Lesen Sie sich folgenden Link durch, da wird genau erklärt warum es keinen systemimmanenten Zinses-Zins-Effekt im Fiat-Money gibt.
          https://netwebber.wordpress.com/2010/01/02/der-beweis-dass-das-zinsgeldsystem-funktioniert/

          Die Probleme die wir haben, auch mit dem Geldsystem, sind so ziemlich alle auf die Gewaltherrschaft des Staates zurückzuführen. In einer freien Welt könnte es Fiat-Money geben, es wäre aber niemand gezwungen damit zu bezahlen. Es gäbe also kein Monopol. Bei einem staatlichen Monopol-Fiat-Money muss der Staat eingreifen durch Staatsverschuldung, wenn ein Rückgang der Geldmenge und damit Deflation droht. In einer freien Welt würden die Menschen einfach mit was anderem bezahlen und investieren(Gold, Silber oder einem anderen, besseren Fiat-Money).

          Zitat: „Wer wie Sie den Effekt der Hortung von Geld vollkommen ausklammert“
          Das tu ich doch gar nicht. Nur weil ich in einem kurzen Kommentar nichts darüber geschrieben habe, heißt das doch nicht, dass ich das ausklammere.
          Also die Geldhortung oder besser eine steigende Geldhortung ist ein Problem bei allen begrenzten Zahlungsmitteln wie Gold, Silber oder Bitcoins. Das führt dort zu Deflation und wenn man Pech hat in eine Deflationsspirale, was einer Vollbremsung der gesamten Volkswirtschaft gleichkommt. In einer freien Welt ohne irgendein Monopolgeld, können die Menschen aber alles benutzen um zu bezahlen oder zu investieren. Falls da irgendein Geld eine starke Deflation aufweist, können die Menschen ihre Investitionen einfach in irgendeinem anderen Geld tätigen.
          Wenn viele Leute Fiat-Money horten wäre das in Freiheit auch kein Problem. Man könnte immer so viel produzieren, damit eine leichte Inflation entsteht. Die Leute würden aber Fiat-Money vermutlich gar nicht horten, sondern eher Gold, Silber oder andere Wertgegenstände.

          Zitat: „Der von Ihnen vorgebrachte Herrschaftsaspekt ist nur von sekundärer Bedeutung,“

          Nein, es ist der zentrale Punkt von allem. Wenn Sie die ganze Gesamtkomplexität wirklich mal durchgegangen sind, dann sehen Sie, dass es nicht irgendwelche abstrakten Systeme sind, welche Sie unterdrücken, ausrauben und versklaven, sondern immer die Typen mit den dicksten Kanonen. Bei uns ist es der Staat. Ohne diese bewaffneten Typen bräuchte Sie alles andere nicht zu kümmern. Wenn Ihnen der jetzige Finanzkapitalmarkt nicht zusagt oder Sie kein Vertrauen darin haben, dann könnten Sie diesen in Freiheit einfach nicht benutzen und die Sache wäre für Sie erledigt. Sie könnten auch komplett darauf verzichten Geld zu verwenden, wie Sie das in Ihrem ersten Kommentar geschrieben haben. Es ist der Staat der Sie dazu zwingt genau dieses Geld zu benutzen und niemand sonst. Der Staat zwingt Sie auch dieses Geld zu verdienen, weil er Sie ebenfalls dazu zwingt alle möglichen Steuern und Abgaben mit diesem Geld zu bezahlen.

        • rote_pille sagt:

          Banken schöpfen kein Geld, sondern Forderungen auf Geld. Und Summe aller Schulden und Geldforderungen ist immer 0. Wenn ein Schuldner Zinsen bezahlen muss, dann ist die Zinsforderung – die für den Schuldner einfach nur eine Schuld ist – für den Verleiher eben nur eine weitere Geldforderung. Es gibt also keinen fehlenden Zins – es gibt nur fehlendes ökonomisches Verständnis.

  12. Uwe Junghans sagt:

    Ich hoffe das viele sich mit der aktuellen Situation auseinandersetzen und die Gelegenheit nutzen hier auch die logischen Schlüsse ziehen. Ich bin der Meinung das es keine dummen Menschen gibt. Früher waren es Frauen die für mansche Arbeiten ungeeignet waren. Dies war nach eigener Erfahrung nicht der Fall, da ich mit Frauen auf Baustelle war und die Arbeit war super. Alle Menschen haben Potenzial, leider sind meistens die Chefs nicht in der Lage dies zu erkennen. Ich bin 15 Jahre Leiharbeiter was natürlich verschieden ausgelegt wird. Warum bewerben Sie sich bei einer Firma? Bis jetzt hat sich noch keine Firma bei mir beworben obwohl ich eigentlich gutes Humankapital bin. Schau über den Tellerrand und bilde dich.
    mfg

    • rote_pille sagt:

      Ich erinnere Sie an ihren eigenen, letzten Beitrag:
      „Ich habe das Internet langsam satt. Jeder Dummkopf kann hier seinen Senf ablassen.“ Wenn es keine dummen Menschen gibt, wie Sie nun auf einmal behaupten, wer sind dann die Dummköpfe, über die Sie sich eben noch aufgeregt haben?
      „Bis jetzt hat sich noch keine Firma bei mir beworben“ – doch, das tun die jeden Tag, mit ihrer Werbung. Wenn Sie Geld verdienen wollen, verkaufen Sie ihre Arbeitskraft an eine Firma und müssen dafür werben, wenn die Firma Geld verdienen will verkauft sie ihre Produkte an Sie und muss dafür werben.

  13. Sigmund Ahlbrand sagt:

    Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir
    erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen.
    Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber
    nicht alles baut auf.(1 Kor 6,12)

    auch Nichtchristen können hiermit etwas anfangen. Die Frage bleibt welche Konsequenz aus dem eigenen Handeln erwächst. Die von 2,8 Millionen € die Martin Winterkorn bekommen hat oder doch eher Verarmung und soziale Ausgrenzung???

    • rote_pille sagt:

      Das ist nicht unser Problem. Die nehmen uns die 2,8 Mio. nicht mit Gewalt ab um sie diesem Typen zu geben. Sie können das Geld von mir aus auch auf einen Haufen legen und anzünden. Ärmer werde ich dadurch nicht.

  14. SATAN76 sagt:

    Hey Manuel,

    hier mal eine RICHTIG geile Metalband aus den Staaten, die den freiheitlichen Idealen verschrieben sind… sind zwar eher Minimalstaatler, aber immerhin… 😉

    https://www.youtube.com/playlist?list=PL220A5085F4A31D45

  15. Manuel sagt:

    Lasst doch bitte andere Ansichten zu, sonst kommen wir niemals aus diesem Konkurenzdenken heraus.

    Manuel

  16. Josef sagt:

    Lieber Manuel,

    bei bestem Willen ist es natürlich einfach, einzelne Sätze aus dem Gesamtkontext zu reißen und sich dann auf die einzelnen Satzteile zu stürzen. Ich sehe hier ein Problem, was sich in unserer Gesellschaft leider zu oft zeigt. Den Inhalt einer Aussage-dabei sollte man sich nicht nur auf dieses Interview von Herrn Popp konzentrieren-aufgrund von Begrifflichkeiten garnicht zu erkennen und wahrscheinlich auch garnicht erkennen will.
    Dein Beispiel mit dem Bäckerei-Schild ist doch gelinde gesagt ein Witz! Steht über jedem Bäckereibetrieb nur ein Schild „Bäckerei“, so ist das doch keine Werbung, denn hier versucht sich keiner der Bäcker gegenüber den anderen einen Vorteil zu verschaffen oder gar sein Produkt zu vermarkten. Beginnt nun ein Bäcker ein Schild aufzuhängen auf dem steht „Beste Bäckerei der Stadt“ oder „Zu Werner geh ich gerner“, so ist das eine Form von Werbung, weil man suggerriert, dass man selber besser ist als die anderen…also eine beginnende Form von Manipulation! Gut ob man sich darauf einlässt, ist eine andere Sache. Steht über einem Kindergarten das Schild „Kindergarten“, ist das Werbung? Oder einfach nur eine Beschreibung des in diesem Gebäude befindlichen Instituts? Was an sich der Begriff Bäckerei ja auch tut, nicht mehr und nicht weniger! Vielleicht ein „Denkfehler“ deinerseits?
    Deine Argumente lieber Manuel entziehen sich ja auch vollkommen der Realität…bestes Beispiel der Drecksladen MC Donalds. Ich glaube es gibt kaum Betriebe die mehr manipulieren, lügen und mit irgendwelchen gefälschten Testergebnissen Menschen dazu bringen, diesen Müll zu konsumieren. Keine Manipulation? Befürwortest du etwa so eine Form von manipulativer Werbung? Und das ist ja nur ein Beispiel von vielen…Der Ökohype ganz Aktuell…Biologisch…keine Pestizide aber dann reines Kupfer (Schwermetall, dessen Folgen nocht nicht erforscht und vorhersehbar sind) in Unmengen auf die Felder geben! Das ist doch ein Witz und die meisten Leute lassen sich eben wieder aus Unwissenheit manipulieren! Überall wo Geld im Spiel ist, wird doch manipuliert. Wo hat Herr Popp denn Unrecht? Man sollte doch mal überlegen, wie Pervers das alles doch geworden ist. Der Überfluss bringt ja die leute schon dazu sich absolut „unnatürlich“ Vegan zu ernähren. Das ist doch krank! Wurden diese Leute etwa nicht manipuliert? Ja dieser Überfluss an sich ist doch schon eine riesengroße Manipulation! Schon mal darüber nachgedacht?
    Eine grundlegende Aussage von Herrn Popp hast du natürlich nicht aufgegriffen: Regional! Darin liegt nämlich das Problem, dass eine reine Form der Gleichberechtigung aller Teilnehmer einer Gesellschaftsform eben nur in einer gewissen regionalen Struktur bestehen kann. Wenn man sich mit Herrn Popps Aussagen-nicht nur in diesem Interview- wirklich mal befasst hätte, dann lieber Manuel hättest du schnell erkannt, dass dein Video sinnlos und total überflüssig ist! Es macht keinen Sinn über Strukturen zu quatschen die auf Macht, Gier und Egoismus aufbauen, wie es leider in unserer Gesellschaft der Fall ist. Herr Popps Grundaussagen-eben nicht nur aus diesem Interview- zeigen deutlich, dass eben diese meist schlechten Grundeigenschaften des Menschen (es gibt auch gesunden Egoismus, aber das ist ein anderes Thema) in einer regionalen Struktur nicht so stark zum tragen kommen, wie es in einer überregionalen ja gar globalisierten Struktur wie wir sie heute haben, der Fall ist.
    Er sagt nämlich nicht, dass es einen Institution geben soll, der die Märkte oder den Handel kontrollieren soll, sondern sie begleitet und im Missbrauchsfall eben zu recht rückt. Ist das ein Eingriff oder nur eine Hinderung des Missbrauchs, der Schutz der Missbrauchten? Ich verstehe dein Problem dabei nicht. Klar ist auch, dass sich sonst alle anderen auf den Missbraucher stürzen und was weiß ich mit ihm machen würden. Für welche Belanglosigkeiten Menschen ihr Leben lassen mussten, ist hoffentlich jedem klar.
    Es ist natürlich schwer zu definieren, was Regional bedeutet, also welche Fläche oder wie viel Menschen geeignet wären, um eben eine reine Form der Gleichberechtigung zu schaffen. Wie Popp sagte, bezieht sich das Wort „Demos“ ursprünglich auf die Dorfgemeinschaft. Das nachfologende Generationen das zu ihren Vorteilen missbrauchen, liegt wohl in der leider oft bescheuerten Natur des Menschen, sorry „Machtmenschen“!
    Ich habe mich jetzt etwas mit Herrn Popp beschäftigt. Seine Gedankengänge sind dynamische Prozesse und das man sich dann mal revidiert oder mal widerspricht, weil man eben in diesem dynamischen Prozess weiter gekommen ist, kann doch kein Grund dafür sein, seine wirklich fortschrittliche Denkweise Satz für Satz zu beurteilen, ohne dabei das große Ganze zu sehen. Das ist zu Billig!
    Mein Vorwurf an dich lieber Manuel, bitte keine Interviews herauspicken, den Gesamtkontext ausser Acht lassen um sich dann mit fadenscheinigen Argumenten (die echt schlecht waren) wieder aus Egoismus dem anderen Überlegen zu fühlen. Genau diese Art von Mensch bringt keinen von uns weiter!

    Einen schönen Tag

    • rote_pille sagt:

      Die Leute die diese Werbung machen gebrauchen keine Gewalt um die Leute von den Produkten zu überzeugen. Sie hingegen werden Gewalt androhen und anwenden müssen, um andere daran zu hindern zu werben, daran führt kein Weg vorbei. Somit sind Sie der Aggressor und im Unrecht. Menschen wie Sie bringen uns definitiv nicht weiter.

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