Als „Geheimwaffe gegen die politische Tyrannei“, so könnte man das „Against Me-Argument“ beschreiben – eine Diskussionsstrategie zur Verteidigung der Freiheit. Sie benötigt keine inhaltliche Vorbereitung und zielt darauf ab, die Waffe im Raum sichtbar zu machen, die hinter jeder – ausnahmslos jeder – politischen  Forderung steckt. Sie vermeidet es, sich in inhaltliche politische Diskussionen hineinziehen zu lassen, sondern macht die unmoralische und unmenschliche Androhung und Anwendung von Gewalt gegen Unschuldige zum Thema der Diskussion.

Ziel dieser Diskussionsstrategie ist es, die Gewalt, die hinter allem versteckt ist, was politisch ist, in ein grelles Scheinwerferlicht zu zerren und ihre unmenschliche Hässlichkeit sichtbar und spürbar zu machen, um ihr auf diese Weise die Billigung, Salonfähigkeit und Zustimmung zu entziehen.

Peter erklärt in diesem Auszug aus seinem Vortrag „Das Geheimnis freier Menschen“ anhand eines alltäglichen Beispiels, wie dieses Argument funktioniert. Am Ende solcher Diskussionen steht die Frage: „Würdest du persönlich eine Waffe gegen mich richten und mich erschießen?“

Eine Welt, in der jeder einzelne mit dem Against Me-Argument immer wieder auf die (häufig sehr indirekt und versteckt geäußerte) Forderung nach Gewalt gegen friedliche Menschen reagiert, wäre sehr viel friedlicher und gewaltfreier, als heute.

Gesamter Vortrag „Das Geheimnis freier Menschen“:

 

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3 Responses to Würdest du mich erschießen?

  1. marcus sagt:

    Hallo,
    welcher Philosoph hat sich zum „Against Me“ Prinzip geäussert wie im Vortrag erwähnt?
    Danke und Grüße

  2. Hans H sagt:

    Wen würde ich Erschießen?
    Zuerst einmal stellte ich die Frage was würde mich manipulieren, jemand zu erschießen?
    Dient nicht die Ausbildung von Soldaten dazu?
    Meine Antwort nur bedingt. Mein Vater erzählte als er im 2. Weltkrieg in Russland war, habe er immer das Gefühl gehabt: Nicht er sei der Soldat sondern eher Zuschauer des Geschehens. Und er hat sich immer die Frage gestellt? Warum muss ich aus dem Rheinland auf jemanden Schießen der vielleicht von Vladiwostok kommt. Vielleicht könnten wir sogar Freunde sein? Andererseits wurde vor Angriffen eine Menge Schnaps ausgeteilt, doch wenn die Russen mit Ihrem Urrä stürmten sei er schlagartig nüchtern gewesen. Die Elitesoldaten bekamen Amphitamine um keine moralischen Fragen zu stellen.
    Am meisten hätten Ihn immer die hohe Anzahl Särge in den Transportzügen gestört. Er hat sich immer gefragt wie kaltschnäuzig die Heeresleitung bei Planung eines Angriff vorging!

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