Was geht im Täter eigentlich vor? Diese Frage stellen sich viele, wenn sie aus den Medien erfahren, wie ein unschuldiges Opfer am Boden liegend so lange gegen den Kopf getreten wurde, bis er ins Koma fiel, schwerste Behinderungen davontragen musste oder sogar gestorben ist. Für die meisten von uns ist der Satz „bis einer heult“ der unausgesprochene Ehrenkodex bei Rangeleien und Prügeleien unter Jungs – zuminderst bevor diese tiefenpsychologisch pathologisiert wurden. Ein bereits wehrloses Opfer weiter zu schlagen und zu treten, bis es schwerste Verletzungen und bleibende Schäden davonträgt oder stirbt, ist unerklärlich.

Rüdiger Lenz ist Anti-Aggressivitäts-Trainer, Spezialist für Deeskalation und Therapeut für Aggressivitätsopfer und Täter. Er beschreibt im ersten Teil des Interviews mit FreiwilligFrei, wie es zu solchen Situationen kommt, was die Täter dazu veranlasst und welche Möglichkeiten es gibt, Prävention zu betreiben und sich selbst zu schützen.

00:10 Rüdiger Lenz – Das Nichtkampfprinzip
03:00 aktuelle Arbeitsschwerpunkte
06:00 Die Freiheit in sich selbst
07:45 Die Schlägerpsychologie
09:40 Ursache: unvorstellbare Gewalterfahrungen in der Kindheit
10:58 Das Machtgefühl der Ohnmächtigen durch Gewalt
12:40 300 bis 800 Schlägereien in der Kindheit
13:15 Selbstverteidigung und Deeskalation bei Schlägereien
15:26 Prävention durch das Nichtkampfprinzip
19:28 Deeskalation in einer akuten Situation

 

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