BGE im Freiheitstest

On 27. November 2014, in Gesellschaft und Politik, Ökonomie, by FreiwilligFrei

Der Kampf der BGE-Befürworter, ist kein Kampf um das BGE (und Freiheit), sondern ein Kampf gegen die Mitmenschen, die sie mit Staatsgewalt zur Teilnahme am BGE zwingen wollen.

 https://www.youtube.com/user/CharlesKruegerKanal/videos
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Das „Bedingungslose Grundeinkommen“ – ein probates Mittel zur sozialen Kohäsion?:
http://www.freiwilligfrei.info/archives/3458

 

4 Responses to BGE im Freiheitstest

  1. Chris sagt:

    Sehr guter und schlüssiger Beitrag! Mir gefällt vor allem der Gedanke, dass das Grundeinkommen ebenso wie eine solidarische Produktionsweise sofort eingeführt werden könnten, nämlich unter den Menschen, die sich dazu freiwillig bereit finden! Das ist genau der Grundgedanke eines freien Vereinswesens oder einer genossenschaftlichen Kommune. Wer heute seine Freiheit in der Weise, wie sie ihm vorschwebt, realisieren will, der kann damit unmittelbar anfangen. Er braucht keine Entschuldigung zu suchen, warum er dies nicht tut. Aber natürlich sollte er dabei nicht über die Mittel derer verfügen wollen, denen eine andere Organisation ihres Lebens vorschwebt.

  2. Chris sagt:

    Man könnte die Idee auch noch weiter spinnen: wie wäre es, wenn alle Menschen in einem Staat entscheiden könnten, ob sie weiterhin diesem Staat angehören möchten oder nicht, ohne das Territorium zu verlassen, auf dem sie leben? Also wenn man einfach „tschüss“ zum Staat sagen könnte und auf eigenes Risiko da lebt, wo man eben lebt? Wie würde das aussehen? Es gibt ja reichlich Beiträge dazu, wie eine rein privatwirtschaftliche Gesellschaft organisiert wäre. Aber wie würde es sich in dem Fall verhalten? Der Staat würde sich ja nicht auflösen, sondern er würde lediglich seinen Bürgern erlauben sich zu separieren. Wie ich die Menschen einschätze, würden viele ihrem Staat „treu“ bleiben. Andere würden vielleicht eine kommunistische Gemeinschaft aufbauen, andere rein privat wirtschaften. Was würde dies für eine Gesellschaft bedeuten?

  3. Erik sagt:

    Ich widerspreche MIchael nicht möchte aber auf einen Aspekt hinweisen, der auch oder gerade in einer freiheitlichen Gesellschaft unabdingbar ist: Solidarität. Solidarität ist eine freiwillige Leistung von gutgestellten gegenüber schlechtgestellten. Zum Beispiel von gesunden an kranke. Wenn in einer freiheitlichen Gesellschaft gesunde sich nicht um kranke kümmern werden sie nämlich durch Seuchen sehr schnell selber krank. Es ist deshalb im Interesse jedes gesunden, dass die kranken die Möglichkeit haben schnell wieder gesund zu werden auch wenn ihnen die Mittel dazu fehlen. Und genau dafür und für andere Beispiele (arbeitslose, behinderte, alte, etc.) von potentiell oder tatsächlich mittellosen Menschen ist das Grundeinkommen eine solidarische und einfache Möglichkeit diesen Menschen die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen. Ich bin gegen Zwang aber für Solidarität.

  4. Es ist nicht einfach, ein bedingungsloses Grundeinkommen, losgelöst von allen anderen Themen in dem heutigen Finanzsystem umzusetzen, denn dann wäre diese „bedingungslose“ Grundeinkommen nicht mehr bedingungslos… oder? Es wäre nur das Modell einer Kommune denke ich.
    Zum echten bedingungslosen Grundeinkommen gehört ein neues Finanzsystem und einen Bodenreform, um keine Spekulationsmöglichkeiten mehr zu haben… Es gibt ja schon interessante Ansätze für ein echtes bedingungsloses Grundeinkommen, schau mal auf die Wissensmanufaktur Punkt de

    liebe Grüße und einen guten Rutsch,

    Micha aus dem Paradies 😉

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