Die Gläubigen im Allgemeinen. Die Anhänger von Religionen. Über den Klerus habe ich schon gesprochen. Die Anhänger von Religionen bezeichne ich als Kinder der Götter. Die Kinder der Hierarchie. Das sind die Leute, die Hierarchien lieben.

Sie lieben es, vor ihren Göttern niederzuknien. Als ob der Schöpfer so etwas jemals von uns verlangt hätte, weil er so eingebildet ist. Er/sie/es ist so eingebildet. Die Götter waren eingebildet, grausam und sadistisch. Der Schöpfer ist das nicht im Geringsten. In jeder Religion geht es nur um Selbstaufgabe. Es geht nicht um Wahrheit, sondern es geht nur genau darum, was sie euch sagen.
Also: „Wir glauben an das, woran wir glauben sollen. Das ist so viel einfacher als die Fähigkeit zu kritischem Denken zu entwickeln.“ Darum geht es in der Religion. Ich komme direkt zum Kern dessen, was psychologisch gesehen mit diesen Leuten los ist. Und wenn sich dadurch jemand beleidigt fühlt, ist mir das egal. Ihr da draußen, mir ist egal, ob ihr euch beleidigt fühlt. Das interessiert mich nicht. Mich interessiert die Wahrheit.

Mark Passio ist ein unabhängiger Freiheitsaktivist, der sich mit einer großen thematischen Bandbreite beschäftigt. Sein Schwerpunkt ist das menschliche Bewusstsein als Ursache für und zugleich Ausweg aus der Herrschaft und der Sklaverei. In seinen Vorträgen, Seminaren und Radiosendungen betont er immer wieder, nicht blind zu glauben, was er inhaltlich präsentiert, sondern fordert dazu auf, alles durch eigene Nachforschungen und anhand der eigenen Erfahrung zu überprüfen.

In seinem Vortrag „Cosmic Abandonment. An Explanatory Synthesis Regarding Human Origins, Psychopathy, Slavery And The Current Psychological And Social Conditions Of Humanity” beschreibt er verschiedene Persönlichkeitsprofile von Menschen, die ein System struktureller Gewalt wie den Staat bilden und unterstützen.

Mark Passio:
www.whatonearthishappening.com

gesamter Vortrag (englisch):
Mark Passio – Cosmic Abandonment. An Explanatory Synthesis Regarding Human Origins, Psychopathy, Slavery And The Current Psychological And Social Conditions Of Humanity
youtube.com/watch?v=oiCnrn6LkUo

Übersetzung, Sprecher, Produktion:
Peter Müller

 

3 Responses to Religion – das Gegenteil von kritischem Denken

  1. Predrag sagt:

    Lieber Verfasser des obigen Textes,

    Wenn es dir wirklich nur um die Wahrheit geht, dann solltest du mal den Gedanken in Erwägung ziehen, dass der „Schöpfer“ eigentlich DOCH eingebildet ist. Und das nur milde ausgedrückt. Wenn man es aber nicht milde, sondern mit voller Kraft auf den Tisch legt, dann ist der „Schöpfer“ geisteskrank, bzw. und ganz genau betrachtet SCHIZOPHRÄN.

    Dafür sprechen mindestens 2 Gründe:

    1) Gemäß der Regel, dass eine Schöpfung immer so ist, wie ihr Schöpfer, bzw. dass man an ihr die wichtigsten Merkmale ihres Schöpfers feststellen kann, ist es überhaupt nicht schwer zu schlussfolgern, dass wenn der „Schöpfer“ nicht schizophrän wäre, die Schizophränie in dieser Welt nur ein Wort unbekannter Bedeutung sein würde. Oder etwas einfacher gesagt, wenn der „Schöpfer“ überhaupt nicht krank wäre, dann gäbe es in seiner Schöpfung GAR KEINE KRANKHEITEN. Man kann nämlich nicht behaupten. dass z.B. diese Welt GUT sei,
    weil ihr „Schöpfer“ gut ist, gleichzeitig aber behaupten, dass das Schlimme an/in ihr mit seiner Natur überhaupt nicht verbunden ist. Denn warum sollten wir nicht auch umgekehrt denken und behaupten, dass alles Schlechte vom „Schöpfer“, und alles Gute von den Menschen stammt? Wenn wir nämlich voreingenommen sind, warum müsste das nur zugunsten des „Schöpfers“ sein, und nicht auch zu seinem Schaden? Klar, ne? Voreingenommenheit muss in beiden Richtungen vertreten sein. Wenn wir aber objektiv und fair sein wollen, dann behaupten wir nichts a-priori, nur um eine Seite von vorn herein positiv dar zu stellen, sondern gehen sachlich vor, indem wir die Dinge analysieren und sie „sprechen“ lassen. Wenn wir das tun, kommen wir unweigerlich zur Feststellung, dass diese Welt total kaputt ist, WEIL ihr „Schöpfer“ total kaputt ist, denn wenn er es nicht wäre, dann könnte auch seine Welt nicht kaputt sein, sondern sie wäre gesund, normal, gut, schön etc.

    2) Die Tatsache, dass in der Religionen immer von Gott und vom Teufel geredet wird, deutet auch auf „Gottes“ Schizophränie hin. Aus der wissenschaftlichen und aus der philosophischen Sicht sind uns Pandane wie z.B. Yin&Yang, Plus&Minus, Gut&Schlecht, Tag&Nacht, Mann&Frau u.v.a. bekannt. Das bedeutet nun, dass unsere Realität eigentlich dychotom oder dualistisch ist. Und jetzt mal die Frage: Wie kann etwas dualistisch sein, wenn seine GRUNDLAGE nicht dualistisch ist? Wenn der „Schöpfer“ NICHT dualistisch, sondern einheitlich wäre (d.h. wenn er NUR GOTT wäre, und sein „Gegner“ KEIN TEIL VON IHM, sondern eine Entität für sich wäre), warum hat der „Schöpfer“ dann etwas erschaffen, was DEM GEGENTEIL VON SEINER NATUR entsprechen würde? Wird denn nicht behauptet, dass diese Welt – seine Schöpfung also – GEMÄß SEINER NATUR ERSCHAFFEN WAR? Sollte das nicht der Fall sein, warum wurde dann DIE KRONE SEINER SCHÖPFUNG IHM GLEICH erschaffen?

    Du siehst, die Schöpfung IST WIE IHR SCHÖPFER. Und wenn du herausfinden möchtest, WIE er ist, sollst du nur diese Welt analysieren. Wenn du dabei beispielsweise fest stellst, dass 90% aller Menschen gewissenslos sind, wird dir klar, dass auch der „Schöpfer“ zu 90% gewissenslos ist.

    Alles klar auf der Andrea Doria? 😉

  2. xzy sagt:

    Ich verstehe nicht warum der Schöper immer personifiziert wird. Wenn man ihn personifiziert, trennt man sich von ihm. Er ist Gott und ich bin nicht Gott. Es geht aber um das Erkennen, dass alles dualistisch existierende aus einer Quelle stammt die es durchdringt und eint. Wir alle sind aus dem gleichen Urgrund entstanden und sind somit in unserem Wesenskern gleich.
    Daher finde ich es schon angebracht die Hirarchien in den Religionen zu kritisieren, obwohl diese Hirarchien doch in den meisten Fällen auf Freiwilligkeit beruhen. Es sollte ein undogmatischer Wissensaustausch und nicht blindes Glauben an fertige Konstrukte stattfinden. Denn wir sind dualistische Wesen und daher fällt es uns schwer das nichtduale Verbindende zu erkennen und wir müssen uns gegenseitig dabei helfen. Die Suche nach Wahrheit ist nur der Wunsch, seine Quelle, das immer-Existente zu erkennen und ich finde es schade, dass durch die Gottespersonifikation so ein Erkennen erschwert wird und sich gegenseiig bekämpfende Lager bilden. Der Dualismus trennt uns („Ich bin ich, und du bist nicht ich“) und eint uns doch darin, dass wir alle durch ihn getrennt wurden.
    Den Teufel sehe ich ebenfalls nicht als Person oder Wesen an, sondern als Symbol der Trennung, die uns in Versuchung führt uns selbst höher zu schätzen als andere, denn wir spüren nicht was andere fühlen, sondern nur unsere eigenen Gefühle und sind der Mittelpunkt unserer Welt. Sich darauf zu besinnen, dass jeder Sorgen und Nöte hat und wir uns in unserer Lebenssituation der ständigen Problembewältigung gleichen, lässt uns erkennen, dass wir mit unserem Leid gar nicht allein dastehen und jeder Leid erfährt. Wenn man seine Egozentrik zurücknimmt und die Bedürfnisse der anderen sieht kann daraus echtes Mitgefühl (ungleich Mitleid) wachsen und dies legt den Grundstein für eine gesunde Koexistenz.

  3. Nero sagt:

    Ihr tut so als wären Millionen von Theologen in hunderten und tausenden von Jahren noch nie auf solche Gedankenspiele gekommen!

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