Larken Rose

Zig Millionen Amerikaner sind mit den Grundregeln für verantwortungsvollen und sicheren Waffenbesitz vertraut, die (unter anderem) lauten: Behandle jede Waffe immer als wäre sie geladen, halte den Finger weg vom Abzug bis du schussbereit bist, richte deine Waffe nie auf etwas, was nicht dein Ziel ist und sei dir immer bewusst, was neben und hinter deinem Ziel ist. Wenn du einfach so mit einer Waffe herumfuchteln würdest (geladen oder ungeladen), oder einfach nur so in der Gegend herumballern würdest, ohne darauf zu achten, was du vielleicht reffen könntest, würde jeder verantwortungsbewusste Waffenbesitzer – oder auch nur jeder rationale, moralische Mensch – nicht nur das Recht haben, dich für deine Fahrlässigkeit und Dummheit zu verurteilen, sondern auch darauf zu bestehen, dass dir deine Waffe weggenommen wird, damit du aufhörst, unschuldige Menschen zu gefährden.

Und nachdem ich das gesagt habe… bin ich eigentlich der einzige der bemerkt, dass Polizisten und Soldaten diese Prinzipien STÄNDIG auf der ganzen Linie verletzen? Polizisten richten routinemäßig aus dem kleinsten Grund und manchmal auch völlig ohne Grund ihre geladenen Pistolen auf Menschen. Bitte, Herr und Frau Polizist, lernt doch endlich mal, was Millionen von Nicht-Stiefel-tragenden Waffenbesitzern schon lange wissen: Wenn es nicht gerechtfertigt ist, jemanden zu töten, dann ist es auch nicht gerechtfertigt, eine Waffe auf diese Menschen zu richten.

Aber Moment… es kommt noch schlimmer. Nicht nur, dass Soldaten tatsächlich noch schlimmer sind in der Nichtbeachtung dieser Regel, keine Waffen auf Menschen zu richten, feuern sie auch noch regelmäßig schwere Waffen ab, die riesige „Kugeln“ verschießen, ohne die geringste Ahnung zu haben, wen oder was sie treffen werden. Offensichtlich glauben diese gedankenlosen Drohnen in Uniform, dass wenn jemand das Zauberwort („Krieg“) spricht, sich einfach alle Vernunft und Moral in Luft auflöst. Nein, das ist nicht so!

[…]

Riesige Bomben auf Orte zu schmeißen, die du gar nicht sehen kannst und keine Ahnung zu haben, wen oder was du zerstören wirst, ist NICHT in Ordnung! Lass es mich einmal so direkt wie möglich sagen: Was auch immer du für ein Kostüm trägst, wenn du so etwas tust, dann verdienst du es, das dir dein verdammter Kopf weggeblasen wird. Wenn du Granaten auf meine Stadt werfen würdest, würde ich dich bei der ersten Gelegenheit töten. Und wenn du jetzt sagst: „Es ist ja okay, weil wir ja nur auf böse Menschen zielen“, dann ändert das überhaupt nichts. Das Gleiche gilt übrigens auch, wenn du herumrennst und deine Waffen auf Menschen richtest. Für den Fall, dass wieder irgendein Söldner vergessen hat, was ich vor 2 Sekunden gesagt habe: Wenn es nicht gerechtfertigt ist, jemanden zu töten, dann ist es auch nicht gerechtfertigt, deine Waffe auf diese Menschen zu richten. Und wenn du eine Pistole – eine Kanone, einen Panzer, ein Gewehr, oder was auch immer – auf jemanden richtest, dessen Tötung nicht gerechtfertigt ist, dann wäre es für jeden gerechtfertigt, dir deinen Kopf wegzublasen, um dich an deinem Tun zu hindern.

Und im Fall, dass dies noch nicht deutlich genug war, sage ich es jetzt noch deutlicher: Verdammt viele US Soldaten haben Dinge getan, die rechtfertigen würden, dass jemand anderes ihre Köpfe wegblasen würde. Und einfach jemanden einen „Aufständischen“ zu nennen, weil derjenige versucht, dich daran zu hindern, jemanden ungerechtfertigt zu gefährden, zu terrorisieren, zu nötigen und/oder ihn oder seine Familie und/oder seine Nachbarn zu töten, macht dich zu einem Idioten UND einem Verbrecher. Und nein, es interessiert mich einen Dreck, für welche Flagge du kämpfst. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag!

(Übersetzt von Rudolf Engemann)

 

„Es mag durchaus sein, dass die heutige Welt von einer
debilen Bande gezüchteter Wahnsinniger regiert wird. Vor denen fürchte
ich mich allerdings nicht. Ich fürchte mich vor den indoktrinierten
Massen, die mich auf der Stelle erschießen würden, gäbe man ihnen nur
den richtigen Befehl. Ich fürchte mich vor der Herde von wohlmeinenden
Idioten, die glauben das geschriebene Gesetze und Autoritäten um jeden
Preis befolgt werden müssen, selbst auf Kosten offensichtlicher
Moralität.

 

 

 

 

 

8 Responses to Die wahren Verbrecher – Polizisten und Soldaten

  1. Argonautiker sagt:

    Vom Idealistischen her gesehen, stimme ich ihnen voll zu. Wenn sich die Soldaten besinnen würden und den Dienst an der Waffe einstellen würden, könnte es kein Krieg mit Waffen geben, allerdings wäre der Konflikt warum man zu Waffen greift deswegen ja nicht automatisch gelöst. Außerdem ist ja genau das ihre Aufgabe. Zu verteidigen.

    Und sobald der erste Schuß gefallen ist, dann tut jeder Soldat oder Polizist eigentlich nichts anderes, als sich und die Seinen zu verteidigen. Das sollte man sich mal überlegen, daß NUR der erste Schuß ein Übergriff ist, der dann eine Reihe von nicht endend wollenden Verteidigungsreaktionen hervorruft. Was denken denn sie, warum man so „geheim“ seitens der USA agiert, und Rußland unbedingt dazu bringen will gerade diesen ersten Schuß „öffentlich“ abzugeben?

    Und ein „einfacher“ Soldat und Polizist entscheidet nur sehr bedingt selbst, auf wen er schießt, sondern ob seines Dienstvertrages, ist er zum Gehorsam gegenüber seinen Vorgesetzten verpflichtet. Denken sie wirklich, daß es besser wäre, wenn jeder Soldat und Polizist selbst entscheiden würde wann und auf wen er schießt oder eben nicht. Oder noch weiter gedacht, wenn es keine Polizisten und Soldaten mehr gäbe, denn ohne daß sie im Ernstfall auch tun, wozu sie bezahlt werden, bräuchte man sie auch gar nicht mehr, und wenn es dann wieder jeder selber lösen würde?

    Weder ein Soldat noch ein Polizist ist Entscheidungsträger. Da würde ich dann schon die Entscheidungsträger in die Verantwortung nehmen, denn ein Krieg ist immer das versagen der Diplomatie und der Politik. Warum wollen sie die Verantwortung auf die delegieren, die nicht die Verantwortlichen sind, und warum kommen die wirklich Verantwortlichen, also die Entscheidungsträger in ihrem Beitrag nicht vor?

    Ich teile den Tenor, den sie mit ihrem Beitrag ansprechen, aber sie machen es sich dann doch ein bißchen leicht, diejenigen in die Pflicht zu nehmen, welche die geringste Verantwortung haben?

    Unsere Politik ist nicht mehr souverän, weil durch die Verschuldung der Staaten sind sie durch die Finanz lenkbar, und die Finanz verdient am Krieg. Und die Staaten sind verschuldet, weil das Volk von ihren Regenten unmögliches verlangten, was sie nur durch die Verschuldung lösen konnten. So einfach ist das zu sagen, und so schrecklich schwer ist das zu lösen. Denn leider ist es so, das weder ausschließlich die Hochfinanz, noch die Politik, noch allein das Volk an dem Schuld sind, was wir derzeit haben, da haben leider alle mitgewirkt. Und ohne daß jeder freiwillig dort hin geht, wo er sich auch nach einem Krieg befinden würde, nämlich da, wo man wieder ganz von vorn anfangen muß, geht es nicht. Wer tut das schon freiwillig? Also gibt es Krieg.

    Aber wenn man schon Schuldige suchen möchte, sollte man sie sicherlich bei den Entscheidungsträgern suchen, denn es ist ihre Aufgabe schwierige Dinge zu lösen, deswegen sind sie Chef. Doch selbst wenn man dann all die Schuldigen auf neuen Scheiterhaufen brennen lassen würde, das Problem wäre damit ja immer noch nicht gelöst. Dazu würde es dann immer noch das bedürfen, daß man es nun richtig macht, und zwar sowohl vom Volk aus, wie auch von der Finanz und der Politik.

    Wenn das Volk also wieder die Reichen anstatt die Verständigen zu ihren Führern machen, dann fängt es einfach stumpf wieder von vorne an. Und warum will das Volk die Reichen zu ihren Führern machen? Weil die meisten eben selbst gerne reich wären, und hoffen dadurch Leid auf andere delegieren zu können und das Gute für sich selbst einsacken zu können.

    Schauen sie sich doch all die letzten Revolutionen an. Wer ist an die Macht gekommen? Ein Reicher wurde gewählt anstatt ein Verständiger. Dreimal darf man nun raten, wie ein Reicher reich geworden ist. Durch eigene Arbeit, oder durch das Arbeiten lassen Anderer und das ungerechte Verteilen des Erlöses? Aber das Volk wählt sie. Und so weiter und so fort…

    Gruß aus Bremen

  2. Rudolf Engemann sagt:

    Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. In einem Punkt muss ich allerdings etwas anfügen. Sie schreiben „Weder ein Soldat noch ein Polizist ist Entscheidungsträger“ und meinen vermutlich damit, dass er selbst ja nur Befehle ausführt. Das Problem dabei ist, dass diejenigen, die ihm diese Befehle geben, gar keine Legitimation haben, um diese Befehle zu geben. Woher bzw. von wem sollten diese Personen, die Befehle geben, diese Legitimation erhalten haben? Von Ihnen? Von den Menschen, die diese Personen gewählt haben? Wie kann es sein, dass ein paar Menschen, ein paar anderen Menschen Rechte übertragen, die sie selbst gar nicht haben? Nein! Jeder Mensch IST verantwortlich. Und das ein Polizist oder ein Soldat meint, dass er es wegen eines Befehles nicht verantwortlich sei, zeigt nur das Maß seines Wahns. Jemand der annimmt, mehr zu dürfen als irgendein anderer Mensch ist an einem Wahn erkrankt. Genauso gut könnte er an den Weihnachtsmann glauben.

    • Argonautiker sagt:

      @Rudolf Engemann

      Prinzipiell stimme ich ihnen zu. Auf jeden Fall steuert man gerade in einen Wahn hinein, wenn man alternativloth einen Weg geht. Alternativloth bedeutet eben auch Diktat, weil wenn etwas alternativloth ist, dann hat man keine Wahl, hat man keine Wahl ist es Diktat. Nur sind die Polizisten und Soldaten eben nicht die Urheber dieses Wahns, und deswegen sollte man sich schon an die Adressen wenden, die wirklich Verantwortlich sind.

      Im Gleichsein stimme ich ihnen jedoch nicht zu. Wir sind ähnlich aber nicht gleich, wir sind nämlich schon alle unterschiedlich, und haben deshalb auch unterschiedliche Kompetenzen, und zwar weil sich die Entwicklung nun mal entschieden hat, daß Aufgaben Teilung für alle von Vorteil ist, und wir ALLE diesen Weg auch beschritten haben. Theoretisch kann zwar jeder ein Haus bauen, und auch jeder eine Amputation vornehmen, oder eben Regieren, oder Verteidigen, aber die Wenigsten sind so geartet, daß sie alles gleich gut können, sodaß diese Aufgaben Teilung in einem Verband auch Sinn macht, oder machen sie wirklich alles selbst? Ich glaube nicht. Also es ist nicht gleich jemand an einem Wahn erkrankt, wenn er annimmt, mehr zu dürfen, als irgendein anderer Mensch. Das ist Aufgabenteilung und durchaus legitim. Wahn wird hingegen meist durch Alternativlosigkeit gekennzeichnet. Nur die Alternativlosigkeit ist in Ausweglosigkeit verstrickt, und folgt deshalb ausschließlich einem Weg, und ist folglich in einem Wahn.

      Und ein Land ist ein Verband, und da hat man dann eben Aufgabenteilung, und da gibt es unter anderem die Regierenden welche die Verantwortlichen sind. In einer Diktatur hat sich der Verantwortliche selbst ernannt, in einer Demokratie sind sie gewählt, und deshalb können sie eben Entscheidungen über sich selbst hinaus treffen. Und wenn jeder das ist, wozu er gut geeignet ist, dann ist diese Aufgabenteilung auch sinnvoll, denn ich denke, wenn bei ihnen eine Amputation ansteht, dann möchten sie das vielleicht auch lieber von jemandem gemacht haben, der das recht gut kann. Leider ist nicht mehr jeder daß, wozu er geeignet ist. Gerade in Ämtern meint man mal so eben Positionen wechseln zu können, so als wäre es kein Unterschied ob man Mutter oder Verteidigungsministerin wäre.

      Ich denke jedoch, daß ich ahne, was sie meinen, und im unnötigen Töten von Leben, bin ich auch ganz bei ihnen. Ich wäre eh dafür, das es so ist wie sie sagen, einander Töten ist Niemandem erlaubt, einfach Niemandem, unter keinem Umstand. Das Töten eines Anderen müßte als Strafe nach sich ziehen, daß man das Leben was man genommen hat ersetzen muß. Man wird zum Sklave derer, aus dessen Verband man das Leben herausgerissen hat.

      Nur sind unsere bestehenden Gesetze anders, und durch diese Aufgabenteilung ist eben eine Komplexizität entstanden, daß man sicherlich ebenso ins unrecht läuft, wenn man den Polizisten und Soldaten eine Hauptschuld zuweist. Ich fände es natürlich auch schön, wenn sich alle Waffenträger dazu entscheiden würden sie nicht zu nutzen, sondern die Politik dadurch zwingen würden die Konflikte inhaltlich lösen.

      Mitschuld für Soldaten, gerne, aber falls sie sich erinnern beinhaltet das Kriegsrecht, daß Fahnenflüchtige und Befehlsverweigerer hingerichtet werden dürfen. Ein scheiß Gesetz, aber es existiert. Tja, was tun sie also, wenn sie einen Befehl zum Schießen bekommen. Wenn es also all diese Gesetze nicht gäbe, dann würde ich ihnen rundherum zustimmen, allerdings es gibt sie, und die sind nun mal nicht von Soldaten, sondern von Regierungen gemacht. Ich hätte diese Knebelgesetze auch lieber nicht, aber sie existieren. Fordern wir die Aufhebung solcher Gesetze und eine neue Verfassung, wie es eigentlich eh durch den Zusammenschluß Deutschlands seitens der Verantwortlichen laut Grundgesetz die Pflicht gewesen wäre. Ich bin dabei.

      Aber Soldaten und Polizisten zu Hauptschuldigen zu machen, finde ich einfach rundheraus falsch, wie es soundso falsch ist, immer laut rumzuschreien und Schuld zuzuweisen. Das bringt NULL.

      Das ist genau so ein blödsinnige Denkungsweise die sagt, als Fleischesser ist man verantwortlich dafür, daß die Tierhaltung katastrophal ist. Falsch, es sind die Schuld, die diese Haltung anordnen und zweitrangig dann ausführen. Diese Art zu denken halte ich deshalb für falsch, weil man sich eben nicht an die wirklich Verantwortlichen wendet, und damit an den Urheber und Wurzel geht, sondern die Schuld mal wieder den Schwächsten im Glied zuweisen will.

      Aber ich bin ganz beim Autoren, all die Waffenträger aufzurufen, fordert von den Verantwortlichen, daß sie tun wofür sie bezahlt werden, alles Leid vom Volk abzuwenden, und eine Lösung am Verhandlungstisch herbeizuführen, anstatt daß sie euch und uns für ihr Versagen die Suppe auslöffeln zu lassen, indem sie euch in einen Kampf schicken, bei dem auch wir mit draufgehen.

      Schuld zuweisen heißt immer Verantwortung abzugeben und unfähig zu sein Lösungen zu gehen. Sandkastengehabe. Er wars,…, nein, er hat angefangen,…, nee du, nee du, tja und am Ende kloppt man sich dann doch.

      Und was haben gescheite Mütter oder Väter dann gemacht, richtig sie haben BEIDE an den Ohren gezogen, mal kräftig geschüttelt und gesagt, Schluß jetzt. Und dann war man raus aus dem Wahn und hat weiter miteinander gespielt. 😉

      Die, die Krieg wollen, treten als erste gegeneinander an. Sollte meines Erachtens mit ins neue Gesetz.

      Gruß aus Bremen

      • michael sagt:

        „Die, die Krieg wollen, treten als erste gegeneinander an. “
        das und sie sollen den scheiss auch selber bezahlen.

        • Argonautiker sagt:

          ok. ,-) gutes Gesetz.

          Gesetze sollten eh weniger auf Bestrafung, wie auf Wiedergutmachung zielen, und noch was obendrauf, damit man nicht das spekulieren anfängt.

          • Goku sagt:

            gute Idee, fragt sich dann nur noch wer diese willkürlichen Gesetzte bestimmt und an wen die Wiedergutmachung zu leisten ist…

          • Argonautiker sagt:

            Gesetze bestimmen ist doof, weil der Mensch eigentlich keine Gesetze machen kann, sondern nur Regeln aufstellen kann, nach denen man zusammen Leben will. Und da gibt es sicherlich nicht nur eine Variante. Diese sollten aus den entsprechenden Lebensverbänden entstehen und mit ihnen wachsen. Also nicht Diktat, sondern Entwicklung.

            Wirkliche Gesetze, die sind schon da, und die kann man als Mensch lediglich erkennen und befolgen. Sie drücken sich in unveränderbaren Naturgesetzen aus. Alles andere sind Regeln. Wenn man ein Naturgesetzt versucht zu brechen, also aus 1000 Meter Höhe wo runterspringt ist man Tod. Eine Verletzung eines Gesetzes zieht also in Folge umgehend etwas unangenehmes nach sich. Wenn sie eine Regel brechen, also bei rot über die Ampel gehen, und es kommt kein Auto, passiert gar nichts. Und wenn sie in Nachbars Garten wie die Vögel Kirschen klauen, und er sieht’s nicht, passiert auch nichts. Leider hat man bei uns Regeln zu Gesetzen erhoben, was falsch ist. Gesetze sind da, auf Regeln einigt man sich.

            Klar eine Verfassung, die Grundregeln, also so etwas wie die 10 Gebote, müssen schnell da sein, aber auch eine Verfassung kann ja schlußendlich vom Volk abgesegnet, oder Einwände erhoben werden, sodaß sie vielleicht von Wenigen ausgearbeitet wird, aber durch alle anerkannt werden sollte. Außerdem sind sie ja in eben diesen 10 Geboten, (früher waren es mal 12), schon da, und ich glaube sie sind immer noch aktuell und sind ausreichend um dem Chaos zu entgehen, und somit Zeit zur Entwicklung der speziellen Regeln in den einzelnen Verbänden zu haben.

            Die Wiedergutmachung bekommen natürlich die Geschädigten. Es ist vollkommen sinnlos Verbrecher einzusperren, kostet nur Geld, und die Opfer, und eigentlich auch alle Anderen, haben nicht wirklich was davon. Klar es gibt sicherlich immer Ausnahmen, wo man um ein Einsperren vielleicht nicht umhin kommt, aber es quasi zur „Basis Buße“ zu machen, ist vollkommen am Leben vorbei. Es demütigt und gettoisiert nur, und Beides läßt das eigentliche Problem hinter der Tat nur wachsen, anstatt es zu beheben.

            Ich bin auch dafür, daß sich die Anwendung der Gerichtsbarkeit ändern sollte, weil eben die Geschädigten, also die Opfer, haben derzeit Null Mitspracherecht in der Urteilsfindung. Damit macht man sie eigentlich zum zweiten Mal zum Opfer, denn sie müssen Urteile einfach so hinnehmen. Natürlich kann man das, oder die Opfer auch nicht alleine entscheiden lassen, aber eine Trinität in der Gerichtsbarkeit wäre schon möglich, und sinnvoll. Ein gelernter Richter der die Verhandlung führt, eine Juri aus dem Volk, und eben das oder die Opfer selbst, jeweils zu gleichen Teilen stimmberechtigt.

            Gruß aus Bremen

  3. Norbert sagt:

    Nun, ich erkenne die Funktionsweise von Bewusstsein. Bewusstsein möchte eines, sich erkennen! Dazu benötigt es viele von sich. Bewusstsein ist ewig und unendlich und dieses will erfahren werden. Welche Spielarten also bringen dem Bewusstsein die Erfahrung von Unendlich u. Ewig? Das erkennen u. erfahren von Unterschieden welche am besten geeignete Strategie zum Ziel führt. Gut u. Böse sind nur dazu da, damit Bewusstsein erfahren kann, welches der beiden es zum Ziel näher bringt.
    Glauben sie mir, es gibt unendlich viel individuelle Bewusstseinsformen. Alle Formen sind bestrebt ans Ziel zu kommen aber Sie stehen auf unterschiedlichen Niveaus! Ich denke, wir sind gerade dabei zu erkennen u. zu erfahren, dass das Gegen uns sein, kein weiterführender Weg zu unserem Ziel der Einheit u. der Ewigkeit ist. Dies erkennen wir gerade indem wir echt böse Zeiten erfahren. Da uns böse Absichten schmerzen, dreht sich langsam aber kontinuierlich die Masse zu den Erfahrungen weiter, die da sind wie Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft, bishin zum bewussten Erfahrungswert der kollektiven Einheit.
    Mich stellt sich hierbei die Frage, ob Böse demnach wirklich so böse ist? Finden wir nicht gerade durch die bösen Wesenszüge der Mächtigen u. Reichen heraus dass dieser Weg nicht zum Ziel führt?
    Es soll dies keine Lanze für`s Böse brechen, aber ohne können wir auch nicht erkenne was Gut ist.
    Ich unterstütze jedenfalls unseren Freiheitsdrang, den Weg in die wahre kollektive Gemeinschaft und hoffe gleichzeitig, das jene Menschen, die z.Z. Unheil verbreiten ebenso bald ihr böses Tun erkennen können und ihr Weg in die Freiheit und damit zu Uns gehen werden.

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