Die Wahrheit tut manchmal weh

On 25. März 2015, in Gesellschaft und Politik, by FreiwilligFrei

Larken Rose

Die besten „Beleidigungen“ sind solche, die etwas einfach genau beschreiben. Meistens, wenn es sich um das Bloßstellen von Staatsjüngern dreht, genügt es schon, einfach präzise und direkt zu sein. Zum Beispiel:

1) Der Begriff „Etatist“ ist zu einer Beleidigung geworden, obwohl er nur bedeutet, dass jemand den Staat befürwortet. Die Art des Staates oder seine Ausrichtung ist dabei völlig egal. Menschen, die sich auf die Verfassung berufen, sind Etatisten genauso wie Faschisten es sind. Wenn du kein Anarchist bist, dann bist du ein Etatist, basierend auf dem, was das Wort bedeutet. Doch viele, die in der Öffentlichkeit die „Regierung“ entschuldigen, empfinden den Begriff „Etatist“ als Beleidigung und bestehen darauf, dass er auf sie nicht zutrifft (auch wenn er es offensichtlich tut).

2) Wenn ich Politiker „Parasiten“ nenne, dann meine ich das bildlich. Ein Parasit (eine Mücke, ein Bandwurm, ein Floh,  etc.) ist etwas, was an etwas anderem anhaftet (einem Wirt) und davon lebt, dass es ihm seine Lebenskraft, seine Errungenschaften und seine Energie stiehlt. Ist das nicht die perfekte Beschreibung für den Staat? Ein Organismus, der all seine Macht und Reichtum durch den Diebstahl von tatsächlich produktiven Menschen bezieht?

3) Es gibt einen Begriff für jemanden, der sich für die Konflikte anderer Leute anstellen lässt, der anderen Gewalt antut, im Austausch für einen Gehaltsscheck. Man nennt ihn einen „Söldner“ (Scherge). Wenn ich also einen Polizisten oder Soldaten als „Staats Söldner“ (Schergen) bezeichne, dann bin ich absolut präzise. Die Tatsache, dass sie diese präzise Beschreibung nicht mögen, ist dabei nicht mein Problem.

Etatisten mögen es auch nicht, wenn ich „Steuern“ als Raub und Erpressung bezeichne; aber so ist es nun mal. Und sie mögen es nicht, wenn ich Empfänger von Leistungen des „Staates“ als Empfänger von „gestohlener Beute“ identifiziere; obwohl es so ist. Und sie mögen es auch nicht, wenn ich eine „politische Aktion“, als Gewalt gegen deinen Nachbarn bezeichne; aber genau das ist es. Und so weiter und so weiter…

Hier ist ein Gedanke: Etwas wörtlich und genau zu beschreiben, was du befürwortest und/oder duldest, mag für dich wie eine Beleidigung klingen, weil das was du befürwortest und/oder duldest einfach irrationaler, unmoralischer Mist ist. Es ist keine Lösung, ständig darüber zu meckern, dass Menschen dich so nennen. Die richtige Lösung ist, hör‘ auf damit, irrationalen und unmoralischen Mist zu befürworten und/oder zu dulden.

(Übersetzt von Rudolf Engemann)

 

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