Rudolf Engemann

Parteien und Politiker, gleich welcher Färbung erlauben nicht, sondern sie verbieten! Parteien und Politiker schränken Rechte ein, aber dir Rechte geben können sie nicht. Du hast Rechte! Und diese natürlichen Rechte, die jeder Mensch von Geburt an hat, werden von Parteien und Politiker je nach Ausrichtung unterschiedlich stark eingeschränkt. Das Recht darauf sich zu wehren und gegebenenfalls auch Hilfsmittel dazu zu verwenden, die dem Stand der Entwicklung entsprechen, ist zum Beispiel ein ganz natürliches Menschenrecht. Um sich zu verteidigen konnten sich freie Menschen seit jeher mit Waffen ausstatten. Warum auch nicht? Warum sollte nur eine Gruppe (der Staat) ein Recht auf Waffen haben und der freie Mensch nicht?

In Deutschland und anderen europäischen Ländern gibt es seit geraumer Zeit die Tendenz, die Freiheit der Menschen immer mehr einzuschränken. Diese Einschränkungen zeigen sich natürlich auch darin, dass der Waffenerwerb an einen sogenannten bedürfnisumfassenden Zweck gebunden ist. Der Mensch muss also sein Bedürfnis zum Erwerb einer Waffe nachweisen. Es handelt sich also in jedem Fall nicht mehr um ein Recht, welches dir zusteht, sondern um eine dir gewährte Erlaubnis, die überdies mit vielen Auflagen verbunden ist und die natürlich jederzeit weiter eingeschränkt und dir in bestimmten Fällen sogar ganz versagt werden kann. Die einzigen hier in Deutschland noch anerkannten Bedürfnisse sind Jagd und Sport. Der wichtigste Bedürfniszweck, den ein Mensch für eine Waffe haben kann, ist allerdings die Selbstverteidigung und genau dieser Bedürfniszweck ist seit geraumer Zeit vollständig weggefallen. Anders als z.B. in den USA, aber auch anderen europäischen Ländern wie der Schweiz und Österreich, kann niemand in Deutschland mehr eine Waffe zur Selbstverteidigung legal erwerben. Auf Grund des sogenannten Gewaltmonopols fordert der Staat als einzige Instanz, bewaffnet sein zu dürfen, was zum einen natürlich ein erhebliches Ungleichgewicht der Kräfte zwischen den Menschen und dem Staat erzeugt und zum anderen den Menschen in Bezug auf Schutz und Sicherheit in völliger Abhängigkeit vom Staat hält.

mal ganz einfach


Und obwohl die Gewährleistung von Sicherheit für die Menschen eine immer wieder gerne benutzte Rechtfertigung für den Staat ist, wird immer deutlicher, dass der Staat sein „Versprechen“, den Menschen vor Verlust seines Eigentums durch Diebstahl und Gewalt zu schützen, nicht einhält. Dazu kommt, dass sich Kriminelle nun mal nicht an Gesetze halten. Heute kann eventuell ein Diamanthändler noch einen Waffenschein zum Führen einer Waffe beantragen, einem „normalen“ freien Menschen wird dieses Recht aber generell abgesprochen. Das heißt, das Geld als höherwertig betrachtet wird, als das Leben oder die körperliche Unversehrtheit. Keine Frau darf sich gegen einen eventuellen Vergewaltiger durch eine Schusswaffe schützen. Sie muss es genauso über sich ergehen lassen, wie der einzelne Mann, der sich gegen eine Gruppe von Aggressoren nicht wehren kann und zusammengeschlagen wird. Dabei ist es völlig klar, dass alleine schon die Möglichkeit, dass eine Frau bewaffnet sein könnte, viele potentielle Täter von ihrer Tat abhalten wird. Auch mehrere Angreifer in einer Gruppe müssten eine viel größere Hemmschwelle überwinden, wenn allein die Möglichkeit bestünde, dass das Opfer bewaffnet ist. Heute aber weiß jeder „Kleinkriminelle“, dass sein Opfer zu einer effektive Gegenwehr nicht in der Lage ist. Die Idee schließlich, dass Waffen in des Bürgers Hand auch außer Rand und Band geratene Regierungen in Schach halten könnten (wie im Second Amendment ausdrücklich erwähnt und der eigentliche Grund des in der amerikanischen Verfassung garantierten Rechts der Bürger auf Waffen), ist für die meisten Menschen bei uns völlig absurd. Stattdessen haben wir in Deutschland bereitwillig im vollen Vertrauen darauf, dass die Regierung ja nur unser Bestes will, immer mehr unserer Rechte aufgegeben.

Jede Einschränkung der Möglichkeit für den Menschen sich zu schützen bzw. sich selbst zu verteidigen, führt automatisch zu mehr Wehrlosigkeit gegenüber kriminellen Subjekten, die sich sowieso niemals an irgendwelche Gesetze halten werden. Das heißt, das jede bisherige und jede weitere Einschränkung des natürlichen Rechtes des Menschen auf Waffenbesitz nur diejenigen Menschen trifft, die sich sowieso schon an einer inneren Moral in Bezug auf Selbsteigentum und Recht auf körperlicher Unversehrtheit orientieren. Für diese Menschen ist der initiierende Einsatz von Gewalt unmoralisch und durch nichts zu rechtfertigen. Einzig das Recht auf Selbstverteidigung, also „antwortende“ oder „abwehrende“ Gewalt, ist selbstverständlich legitim und ein natürliches Menschenrecht, doch in Bezug auf die Auswahl der Mittel eingeschränkt und zwangsweise ins Ungleichgewicht verschoben. Also treffen alle Einschränkungen nur moralisch gefestigte Menschen.

Hans-Hermann Hoppe sagt in Bezug auf das Ausschlussrecht (aus dem Buch „Der Wettbewerb der Gauner“):

Das Recht auf Ausschluss ist ein elementares Schutzrecht. Wenn ich nicht mehr von meinem Eigentum beliebig ausschließen darf, dann bin ich buchstäblich vor nichts mehr sicher. Immer und überall haben sich Staaten schon darum bemüht, ihren Untertanen den Besitz von Waffen zu untersagen, denn eine unbewaffnete Bevölkerung auszubeuten und zu beherrschen ist einfacher und ungefährlicher als eine bewaffnete. Waffen zu tragen galt immer als das Kennzeichen eines freien Mannes. Nur Sklaven war der Waffenbesitz verboten. […]

Obwohl Selbstverteidigung im Rahmen einer komplexen, arbeitsteiligen Gesellschaft nur eine zweitrangige Rolle bei der Produktion von Sicherheit spielt, so gilt es doch festzuhalten, dass in einer Privatrechtsgesellschaft jedermanns Recht, sich selbst gegenüber Angreifern auf seine Person und sein Eigentum verteidigen zu dürfen, unbestritten ist. Im Unterschied zur gegenwärtigen etatistischen Praxis, die Bürger zunehmend zu entwaffnen und Angreifern wehrlos auszuliefern. […]

Und wie man aus der Erfahrung des keineswegs so wilden sogenannten „Wilden Westens“ sowie einer großen Zahl neuerer empirischer Untersuchungen über den Zusammenhang von Waffenbesitz und Kriminalität weiß, ist die Kriminalitätsrate umso niedriger, je höher und weitverbreiteter der private Waffenbesitz ist. Oder einfacher ausgedrückt: More guns, less crime!


Jeder der für mehr Waffenkontrolle ist, fordert generell mehr Kontrolle, mehr Unfreiheit und vor allem mehr Ungleichgewicht. Jeder der für mehr Waffenkontrolle ist, fördert das Ungleichgewicht des Staates gegen den Bürger, aber auch des freien Menschen gegenüber den Subjekten, die sich sowieso an keinerlei Gesetze halten; heute nicht, morgen nicht und niemals! Waffenkontrolle führt automatisch und zwangsläufig zu mehr illegalen Waffen und dazu, dass „nur“ noch diejenigen bewaffnet sind, die das Ungleichgewicht zu ihren Gunsten ausnutzen wollen. Wer dies ignoriert, ignoriert alle Erfahrungen der Vergangenheit – und dies ist schlichtweg Dummheit!

Eine Waffen-freie Welt zu phantasieren spielt ebenfalls nur dem Staat bzw. den Kriminellen in die Hände. Wenn es keine Waffen gäbe, würden sie morgen erfunden werden. Wann immer es darum ging sich zu verteidigen, schufen Waffen den Ausgleich zwischen Männern und kräftemäßig unterlegenden Frauen, zwischen körperlich stärkeren und weniger starken Menschen. Hierbei ist es auch völlig unerheblich um welche Waffen es sich dreht. Waffen waren früher Steine, Stöcke, danach Bögen, dann Schwerter… und jetzt sind es Schusswaffen. Künstlich ein Ungleichgewicht herstellen zu wollen verrät, was die Betreiber und Unterstützer dieser Einschränkungen vorhaben!

 

Stefan Molyneux hat es in ein paar Sätzen sehr treffend zusammengefasst:

„Wenn du für Waffenkontrolle bist, dann bist du nicht gegen Waffen, weil Waffen benötigt werden, um Menschen zu entwaffnen.
Also bist du nicht „Gegen-Waffen“. Die Waffen der Polizei werden benötigt, um die Waffen anderen Menschen wegzunehmen.
Du bist also sehr „Pro-Waffen“!
Nur glaubst du, dass es nur der Regierung (die natürlich so zuverlässig, ehrlich, moralisch und tugendhaft ist…) erlaubt sein sollte, Waffen zu haben.
Es gibt keine Kontrolle über Waffen. Es gibt nur die Zentralisierung des Waffenbesitzes in den Händen einer kleinen, politischen Elite und ihrer Diener.“

 

Warum gute Menschen bewaffnet sein sollten
(Text: Josie* – Übersetzung: Rudolf Engemann)

Aus verschiedenen Gründen verbinden viele Menschen Feuerwaffen mit Gewalt und Blutvergießen. Und weil anständige Menschen Gewalt und Blutvergießen ablehnen, lehnen viele Menschen automatisch Feuerwaffen ab und unterstützen die Idee der Kontrolle von Feuerwaffen. Sie sind der Meinung, dass eine Reduzierung von Feuerwaffen auch Gewalt und Blutvergießen verhindern könnte. Tatsächlich ist dies absolut nicht der Fall.

Zu sagen, dass man keine Feuerwaffen haben möchte, weil man keine Gewalt und kein Blutvergießen haben möchte, ist genauso wenig vernünftig wie die Aussage, dass man keinen Airbag haben möchte, weil man gegen Unfälle ist. Natürlich wollen Menschen einen Airbag haben; nicht weil sie darauf aus sind, einen Unfall zu haben, sondern weil sie verstehen, dass falls sie in die unglückliche Situation geraten einen Unfall zu haben, ein Airbag mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verletzungsgefahr, den Schmerz und das Leid minimieren kann.

Und genauso verhält es sich in Bezug auf Waffen. In der unglücklichen Situation, in der Gewalt geschieht, können gute bewaffnete Menschen Gewalt entweder dramatisch reduzieren oder sie sogar ganz verhindern. Und ganz besonders den Schmerz und das Leid unbeteiligter Menschen.

Jeder weiß, dass man keine Kettensäge benutzen sollte, wenn man nicht genau weiß, was man dabei zu beachten hat, weil man sich selbst oder jemanden anderen sonst verletzen könnte.

Mit Feuerwaffen ist es genauso. Wenn du dich mit ihnen nicht auskennst und denkst, du könntest dich selbst oder jemanden anderen damit verletzen, dann habe entweder keine oder lerne mit ihnen umzugehen.

Aber sei dir darüber im Klaren, dass wenn du nicht bereit bist, dich selbst und deine Familie mit allen Mitteln zu schützen, die bösen Menschen, die bereit sind, dich mit allen Mitteln zu ihrem Opfer zu machen, sich nicht plötzlich wie von Zauberhand auflösen werden.

Stelle dir selbst diese einfache Frage: Solltest du zufällig einmal in eine Situation geraten, in der Menschen bedroht oder ausgeraubt werden, wären die Menschen dann sicherer, wenn du bewaffnet oder wenn du unbewaffnet wärest…?

Unglücklicherweise kündigen böse Menschen ihre Taten nicht vorher an. Wenn sie ihre Taten ausführen, werden sie nicht warten, bis du dir eine Waffe besorgt hast und in der Lage wärest, ihre Taten zu verhindern. Entweder du bereitest dich vorher vor oder du wirst nicht vorbereitet sein.

Schnallst du dich nur an, wenn du in einen Unfall gerätst oder ist es nicht besser den Sicherheitsgurt immer zu tragen. Leider beschuldigen einige Politiker immer wieder Menschen, die ihr Recht auf Waffen nicht aufgeben wollen, Gewalt herbei zu führen. Behaupten dieselben Politiker etwa, dass Menschen, die ihren Sicherheitsgurt immer tragen, Unfälle herbeiführen wollen?

Sicher wäre es gut einen Zauberspruch zu haben, der alle bösen Menschen auf der Welt entwaffnet. Aber in der wirklichen Welt haben unschuldige Menschen die größte Chance sicher und unverletzt zu bleiben, wenn gute Menschen bewaffnet und bereit sind, Angriffe von gewalttätigen Menschen abzuwehren.

Alle Untersuchungen beweisen, dass wenn verantwortungsvolle Menschen bewaffnet sind, die Anzahl der Gewaltverbrechen zurückgeht. Unterlagen der Regierung zeigen, dass Waffen in privater Hand zwischen 1 und 2 Millionen Verbrechen jedes Jahr verhindern und häufig, ohne das überhaupt ein einziger Schuss abgegeben wurde.

Interessant ist, dass wir alle in Filmen tausende von bösen Menschen gesehen haben, die Waffen benutzen, um ihre Verbrechen zu begehen, aber wie viele Filme kennst du, in denen normale bewaffnete Menschen Verbrechen verhindern? Im wirklichen Leben geschieht dies andauernd. Also warum zeigt Hollywood nicht was wirklich passiert? Es kann entweder nur Unfähigkeit sein oder es hat einen politischen Hintergrund. In Filmen werden Waffenbesitzer ständig falsch dargestellt und verleumdet. Meist wird gezeigt, dass sie entweder überhaupt keine Ahnung im Umgang mit Waffen haben oder sie die absolut grundlegendsten Regeln im Umgang mit Waffen missachten; Regeln die Millionen normaler Menschen absolut verinnerlicht haben.

• Betrachte Schusswaffen immer als geladen!

• Richte niemals den Lauf auf etwas, das nicht dein Ziel ist!

• Halte deinen Finger vom Abzug fern, bis du dein Ziel in der Visierung hast!

• Sei dir sicher, was dein Ziel ist und auch was sich hinter deinem Ziel befindet!

Und da selbst die „Guten“ in den Hollywoodfilmen diese Regel ständig missachten, ist es da noch verwunderlich, dass so viele Menschen Angst vor Feuerwaffen haben? Das ist doch absolut verständlich, wenn die Medien ständig zeigen, wie Waffen fahrlässig gehandhabt werden und nie Menschen, die verantwortungsbewusst und sachkundig mit Waffen umgehen, um Gewalt abzuwehren.

Doch anders als Hollywood, können Politiker nicht einfach Statistiken und Untersuchungen ignorieren. Warum also fordern sie ständig die Entwaffnung der Bevölkerung? Warum dieses Spiel mit den Emotionen, diese Aussagen, angeblich die Kinder schützen zu wollen, obwohl sie ganz genau wissen, dass die Gefahr für unschuldige Menschen steigt, wenn die guten Menschen nicht bewaffnet sind?

Natürlich wird ein gewalttätiger Psychopath, dem Gesetze sowieso egal sind, auch keine Gesetze beachten, die den Besitz von Feuerwaffen verbieten. Natürlich führt das Verbot von Feuerwaffen nur zur Entwaffnung der gesetzestreuen Menschen. Und die Politiker wissen das! Also… warum fordern sie ständig etwas, von dem sie wissen, dass es Gewalt und Verbrechen fördert?

Zunächst musst du dir darüber klar werden, was Kontrolle von Feuerwaffen wirklich bedeutet. Die Kontrolle von Feuerwaffen hat nichts damit zu tun, Waffen generell zu verbieten, sondern sicherzustellen, dass nur die Polizei und das Militär Waffen besitzen. Hast du jemals davon gehört, dass ein Politiker den Vorschlag gemacht hätte, dass seine Sicherheitsleute entwaffnet werden sollten? Ihr Ziel ist nicht Waffen generell verschwinden zu lassen, sondern ein enormes Ungleichgewicht der Kräfte zu schaffen, in dem Polizei und Militär schwer bewaffnet bleiben und jeder andere Mensch hilflos gemacht wird.

Die Politiker wissen, dass du und ich dadurch nicht mehr Sicherheit hätten. Ganz im Gegenteil. Also… was ist der Hintergrund? Regierung hat immer mit Kontrolle zu tun. Mit deinen Steuern wirst du gezwungen Politiker zu finanzieren. Wenn Politiker ein Gesetz in Kraft setzen, bitten sie dich nicht freundlich es zu beachten; sie befehlen dir etwas oder verbieten dir etwas und bedrohen dich, dass ihre Gesetzeshüter dich bestrafen werden, wenn du dich nicht an ihre Befehle hältst.

Du weißt das genau, obwohl du es selten so klar ausgesprochen hören wirst. Diejenigen, die Gesetze machen, denken, sie hätten das Recht, dich mit Gewalt zu unterdrücken und dir Befehle zu geben. Es ist ihnen völlig egal, wenn du gegen Kriege bist, oder gegen Sozialabgaben oder gegen steigende Polizeigewalt… du musst bezahlen… oder sie werden ihre Leute schicken, die natürlich bewaffnet sind, die dir dein Eigentum nehmen oder dich deiner Freiheit berauben.

Dies trifft natürlich auch auf die Gesetze zur Waffenkontrolle zu. Wenn ein rechtschaffender verantwortungsvoller Mensch eine Waffe zur Selbstverteidigung besitzen sollte, nachdem dies jetzt als illegal erklärt wurde, werden Leute mit Waffen kommen, Gewalt anwenden oder zumindest mit Gewalt drohen und diesen Menschen in Gewahrsam nehmen. In Wirklichkeit ist die Kontrolle von Feuerwaffen, Gewalt mit Feuerwaffen.

Es ist völlig klar, warum diejenigen, die an der Macht sind wollen, dass ihre „Gesetzeshüter“ bewaffnet sind, damit sie dich dazu zwingen können, ihnen zu gehorchen. Und genauso klar ist es, dass sie auf keinen Fall wollen, dass du Waffen hast, mit denen du dich vor ihren Gesetzeshütern schützen könntest.

Und gerade in einer Zeit, in der mehr und mehr Menschen nicht mehr einverstanden sind, mit dem was Politiker in Washington beschließen und mehr und mehr Widerstand leisten, erstaunt es nicht, dass dieselben Politiker immer verzweifelter nach Kontrolle von Feuerwaffen rufen. Dein Protest ist ihnen egal, aber dein Ungehorsam ist ihnen nicht egal und sie wissen, dass wenn nur sie in Besitz von Waffen sind, es für sie viel einfacher ist dich zu kontrollieren und gehorsam zu halten.

Vielleicht wirst du es nicht hören wollen… vielleicht wirst du weiter daran glauben wollen, dass die Politiker sich um uns kümmern und für uns da sind, so als wenn wir das Volk die Macht hätten, als wenn sie an dem was du willst interessiert wären… aber im Grunde weißt du, dass dies nicht der Fall ist. Du weißt ganz genau, dass wann du nicht das tust was dir befohlen ist, ihre Gefängnisse und Gesetzeshüter auf dich warten. Glaubst du wirklich, dass die Politiker für dich arbeiten?

In den letzten Jahren wurde immer mehr Stimmung gegen die sogenannten Angriffswaffen (Assault weapons) gemacht, Waffen die hauptsächlich vom Militär benutzt werden. Was du von den Politikern nicht erfahren wirst ist, dass ihre eigenen Untersuchungen und Statistiken eindeutig belegen, dass diese Waffen nur in einem ganz geringen Maß für Verbrechen benutzt werden. Warum also liegt gerade auf diesen Waffen der Fokus? Diese Waffen eignen sich in keinem Fall für den normalen“ Verbrecher. Sie sind teuer, unhandlich und schwierig unauffällig zu führen und deswegen wird kaum ein normaler Verbrecher diese Waffen benutzen. Aber diese Waffen eignen sich hervorragend dafür, einer Regierung Widerstand zu leisten. Und das ist genau der Grund, weswegen Politiker diese Waffen bannen wollen. Es ist ihnen völlig egal, ob ein bewaffneter Verbrecher dich zum Opfer macht, sie fürchten, dass du in der Lage wärest ihnen Widerstand zu leisten.

Wenn du daran zweifelst, schau dir an, wie in den letzten Jahren ganz normale Menschen mehr und mehr zu Terroristen erklärt wurden, weil sie ihre Steuern nicht vollständig angegeben haben oder zu Protestveranstaltungen gehen, oder gegen die Kontrolle von Feuerwaffen sind oder gegen irgendein anderes ihrer Gesetze. Kurz gesagt, wenn dir Freiheit lieb ist, solltest du wissen, dass diejenigen die der Meinung sind, sie dürften dich kontrollieren, dich als ihren Feind sehen. Es ist doch völlig klar, dass sie dich entwaffnen wollen.

Wenn dies dir zu radikal klingt, dann mach dir noch einmal klar, warum der zweite Verfassungszusatz überhaupt geschrieben wurde. Das es trotzdem es eine Verfassung gibt, es den Menschen dennoch möglich sein sollte, einer Regierung Widerstand zu leisten, sollte sie zu weit gehen und ihre Macht ausnutzen. Es sollte dich also nicht wundern, dass diejenigen, die heutzutage viel von der Verfassung sprechen als potentielle Terroristen angesehen werden.

Wenn du ein Tyrann wärest, wie würdest du mit Menschen verfahren, die wissen, dass Menschen nicht nur das Recht, sondern die Pflicht haben, Regierungen Widerstand zu leisten, die gewalttätig gegen ihr eigenes Volk sind?

Einige Menschen achten die Freiheitskämpfe der Menschen in der Vergangenheit aber haben Skrupel zu erkennen, was heute geschieht. Aber bei objektiver Betrachtung wird jeder erkennen, dass das was die Regierung der Vereinigten Staaten heute mit den Menschen macht, viel schlimmer ist, als König George jemals gemacht hat. Die Steuerbelastung der Menschen ist mehr als zehnmal so hoch. Regulierungen und Gesetze greifen viel mehr in das Leben eines jeden Menschen ein, als die britische Krone sich jemals erträumt hätte. Und obwohl die Amerikaner immer noch den 4 Juli feiern, zögern sie heute, den Machthabern Widerstand zu zeigen.

Viele sind der Meinung, dass eine Verfassung uns zumindest noch einen Protest garantiert und dass wir solange wir das Recht haben zu wählen, es keinen Grund für Widerstand gibt. Leider zeigt ein Blick in die Geschichte, dass diese Hoffnung immer zerstört wurde. Als Mao Tse Tung in China sein gewalttätiges Regime führte, hatten die Menschen eine Verfassung. Es war ihnen erlaubt zu protestieren und die Menschen durften wählen. Als Josef Stalin sein mörderisches Regime führte, hatten die Menschen eine Verfassung, die ihnen das Recht garantierte zu protestieren und zu wählen. Als das Nazi Regime gewählt wurde, hatten die Menschen eine Verfassung. Die Menschen durften protestieren und sie hatten das Recht zu wählen. Und auch heute in Nordkorea, dem wohl brutalsten System der Unterdrückung auf der Welt, haben die Menschen eine Verfassung, in der den Menschen das Recht garantiert wird zu protestieren und zu wählen. Keine der genannten Verfassungen enthielt allerdings den Zusatz, der den Menschen das Recht auf Bewaffnung einräumte.

Daran können wir erkennen, dass Verfassungen auf Papier Tyrannen niemals stoppen können. Das Recht zu protestieren und zu wählen hält Tyrannei nicht auf. Also… was hält Tyrannei auf? Patrik Henry, der die berühmte „Gib mir Freiheit oder gib mir den Tod“ -Rede gehalten hat, beantwortet diese Frage, in dem er sagt, dass wenn es sich um Freiheit dreht, es sich immer um die Fähigkeit dreht, dich zu wehren. Was soviel heißt wie, wann immer du diese Fähigkeit dich zu wehren aufgibst, du verloren bist.

Interessanterweise scheinen die drei größten Massenmörder in der Geschichte dem zugestimmt zu haben. Mao Tse Tung hat erklärt, dass nur die kommunistische Partei Waffen besitzen darf. Josef Stalin hat die Gegner seiner Partei aufgefordert ihre Waffen abzugeben und erklärt dass im Falle der Weigerung sie gewaltsam entwaffnet werden würden. Und Adolf Hitler hat in aller Deutlichkeit erklärt, dass der größte Fehler den sein Regime machen könnte der wäre, den Menschen zu erlauben, ihre Waffen zu behalten.

Und wenn du wissen willst, was dabei herausgekommen ist, wenn Regime die Bevölkerung entwaffnet haben, dann musst du nur in ein Geschichtsbuch schauen. So sieht die Welt aus, wenn gute Menschen keine Waffen haben.

Tyrannei wurde niemals beendet und Freiheit noch nie dadurch erreicht, in dem freundlich danach gefragt wurde. Frederik Douglass hat es deutlich ausgedrückt, in seinen Worten:

„Unterdrückung findet nicht ohne Einverständnis statt. Dies war nie so und wird niemals so sein. Finde heraus, was Menschen bereit waren aufzugeben und du wirst exakt die Menge an Ungerechtigkeit und Unterdrückung finden, denen die Menschen ausgesetzt wurden. Und dies wird solange so bleiben, bis die Menschen Widerstand leisten, entweder mit Worten oder Schlägen, oder mit beidem.“

Die Geschichte hat uns immer wieder gezeigt, dass autoritäre Regime die Unterdrückung von Menschen nur mit ihrem Einverständnis erreichen konnten. Und wenn nur die Gesetzeshüter Waffen haben und die Menschen nicht, ist nur eine Seite in der Lage, ihre Forderungen durchzusetzen.

Und das ist der wichtigste Grund, weswegen gute Menschen bewaffnet sein sollten.

——————————————————————

Unterstützen Sie die Arbeit von FreiwilligFrei mit einem Abo auf
https://www.patreon.com/Freiwilligfrei

Mit bereits einem 1 € im Moment helfen Sie uns weitere Videos und Beiträge zu produzieren.

Versprochen ist: Wir bleiben unabhängig und kompromisslos wenn es um das Thema Freiheit geht.

Vielen Dank!

 

*Josie, sie nennt sich auch Josie the Outlaw, ist eine Anarchistin, Aktivistin und Vertreterin der Ideen der Freiwilligkeit, der Eigenverantwortung und einer staatenlosen Gesellschaft. Ihre YouTube-Videos erreichen mittlerweile mehr als 200.000 Zuschauer in nur einem Monat.

Das Originalvideo zum obigen Text findet ihr unter diesem Link:youtube.com/watch?v=20RoAfflGCM

Tagged with:
 

97 Responses to Warum gute Menschen bewaffnet sein sollten

  1. voll entgegen dem Mainstream – aber ganz und gar meiner Meinung. Bei uns darf man sich als ordentlicher Bürger nicht mal ein brauchbares Messer einstecken, ohne Gefahr zu laufen mit dem WaffG in Konflikt zu geraten… geschweige denn eine Feuerwaffe.

    • Rudolf Engemann sagt:

      Ja, so ist es leider, Michael. Aber alles kann sich ändern, wenn nur genügend freiheitliche Menschen zusammenkommen…

      • joachim sagt:

        Nur mal theoretisch: Ich bin ein guter Mensch, also werde ich mir jetzt eine Waffe besorgen und alle umbringen die böse sind. Also jeden der zu nah auf mich auffährt, jeder der seinen Zigarettenstummel auf die Staße wirft, jeden der Hunde in kleinen Wohnungen in der Stadt hält (Tierquäler). Sollte mir wirklich das Tragen einer Waffe erlaubt sein?

        • michael sagt:

          gerade wegen solchen schießwütigen menschen wie dir, sollten normale menschen eine waffe besitzen.

          • Joachim sagt:

            Ob nun „guter“ Mensch oder „normaler“ Mensch ist doch egal. Wer seine Waffe nicht einsetzten möchte, weil er ein guter/normaler Mensch ist, der braucht auch keine.
            Also braucht er sie auch nicht zu kaufen.
            Dadurch schürt er auch keine Angst bei seinem Nachbarn („der“ mit der Waffe könnte ja mal nicht mehr „normal“ sein). Wer keine Angst vor seinem Nachbarn hat, der braucht auch keine Waffe.
            Würde auch damit verhindern, das sich der vierjährige Sohn selbst oder seine zweijährige Schweser erschießt.
            Wird nicht selbst erschossen, weil der Nachbar Angst hat als erster erschossen zu werden.
            Kann sein Geld für Kulturveranstalltungen ausgeben, die Ängste mindern und ein friedliches Zusammenleben erklären.
            Gibt sein Geld nich an eine Waffenindustrie, die beim Streben nach Profit, Menschen Angst macht und dazu anstiftet ander Menschen zu erschießen, weil diese angeblich nicht „normal“ sind und vielleicht als erste schießen könnten.

            Mein Kommentar sollte zeigen, dass die meisten denken, dass sie selbst „normal“ sind, aber es nicht einmal schaffen kleine Regeln zu befolgen. Und solchen soll man Waffen geben?
            Und ich glaube auch, dass michael meint er wäre ein „normaler“ Mensch.
            Ich möchte nicht dass michael eine Waffe hat, denn wenn er verspricht sich keine Waffe zu besorgen, dann werde ich auch keine Angst haben, dass er mich erschießen wird. Also werde ich mir auch keine Waffe besorgen und ihn nicht erschießen, er könnte ja mal nicht mehr so normal sein wie jetzt.
            Ich hoffe Michael glaubt mir, dass ich ihn nicht erschießen möchte und kann mir versprechen sich keine Waffe zu besorgen.

            Wenn ich wirklich schießwütig wäre und ein guter normaler Mensch hätte auch eine Waffe, wer würde wohl seine Waffe als erstes benutzen und wer wäre vorher tot, ohne seine Waffe benutzt zu haben.

            Waffen machen Angst und sind der Grund für ihren Einsatz. Möchtet ihr wirklich noch mehr Angst haben, weil alle Menschen auf der Straße euch erschießen könnten?

          • Balance of Judgement sagt:

            Ach, endlich hat es wer ausgesprochen. Toll. Jetzt kann die ganze Welt ihre Waffen ablegen und in Frieden miteinander leben. Es gibt keine Psychopathen, keine Sexualstraftäter und keine Soziopathen mehr. Auch gibt es keine Leidenschaften mehr (der Grund, warum viele Morde, egal ob mit Schusswaffe oder bloßen Händen verübt werden).
            Warum ist nicht schon viel früher wer darauf gekommen?
            Ahja, nebenbei wurden uns natürlich auch alle Messer, Scheren, Hämmer, Kugelschreiber, Autos, Gürtel, Flaschen, Lautsprecher, Schlüssel, Zangen, Zaunlatten.. usw. abgenommen (alles Gegenstände, mit denen weit mehr Morde verursacht werden.)
            Du bist soooooooooooooooooooo intelligent, ich möchte dich den ganzen Tag umarmen und in dieser fluffigen Welt leben, die du da beschreibst!

            (Vorsicht, Sarkasmus!!!)

    • Kommissar für Mäuserechte sagt:

      und wer legt fest, wer gut und wer böse ist? Macht ihr es euch in eurem Wolkenkukucksheim nicht ein bischen zu einfach, denn viele, die großen Freiheitsrevoluzzer waren entpuppten sich später als ganz miese Diktatoren.

  2. Frederik sagt:

    Interessanter Artikel.
    Nur… Als der Typ in dem Kino rumgeballert hat, war das eine von diesen unhandlichen, Militärwaffen (assault rifle) – er hat sich nicht dazu genutzt den Staat zu bekämpfen.

    Andererseits hätte er auch nicht so viele umbringen können, wenn ein paar Leutchen im Kino ne Waffe auf ihn gerichtet hätten.

  3. Godeck sagt:

    Typisch Amrikanisches Gut und Böse in dem zweiten Artikel. Das zum Thema Freiheit. Tut mir leid, wer sowas unterstützt ist in keinsterweise frei….

    • Rudolf Engemann sagt:

      Also wenn Josie oder auch Larken Rose für dich keine freiheitlichen Menschen sind, dann weiß ich echt nicht, was du unter Menschen, die für die Freiheit einstehen und dafür arbeiten, verstehst. Auch der Text von Josie, obwohl er sich natürlich in den Details auf Amerika bezieht, hat für uns alle hier ebenso eine Bedeutung. Eher zeigt deine Bemerkung an, wie wenig frei du mit diesem Thema umgehen kannst. Schade! Wenn du in deinen Einstellungen wirklich ein freier Mensch wärst, könntest du es!

  4. Guido sagt:

    Die Sachlage ist logisch gesehen einfach. Die Schlimmsten und meisten Morde an unschuldigen wurden von Staaten, bzw deren Regierungen begangen. Rein statistisch gesehen wäre es sinnvoll sich vor den Regierungen zu schützen. Die Möglichkeit das dich deine oder eine andere Regierung umbringen will ist statistisch gesehen recht hoch. Die Geschichte der Menschheit in der Staaten ganze Bevölkerungsschichten ausgelöscht haben, wäre sicherlich anders verlaufen, hätte man die Menschen vorher nicht gesetzlich entwaffnet, Was läge da näher wie sich davor zu schützen.

  5. Karlheinz sagt:

    Zur Nazizeit war das Recht zum Waffenbesitz wiederhergestellt bzw. das Verbot der Sieger nach dem ersten Weltkrieg wurde gelockert. Gesetz über Schusswaffen und Munition vom 12.04.1938:

    „Das deutsche Waffengewerbe, das bekanntlich durch die Vorschriften des Versailler Diktats in eine überaus bedrängte wirtschaftliche Lage geraten war, ist in der noch verbliebenen Bewegungsfreiheit durch diese aus polizeilichen Rücksichten erlassenen gesetzlichen Vorschriften weiter eingeschränkt worden. Es hat sich daher seit langem bemüht, auf eine Milderung der von ihm als besonders drückend empfundenen Bestimmungen hinzuwirken.

    Die Stabilisierung der innenpolitischen Lage hat es jetzt gestattet, das geltende Waffenrecht nach der Richtung durchzuprüfen, welche Erleichterungen gegenüber dem bisherigen Rechtszustand im Interesse des deutschen Waffengewerbes vertretbar sind, ohne dass eine Gefahr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit eintreten kann. Denn Voraussetzung für jede Lockerung des geltenden Waffenrechts muss es sein, dass die Polizeibehörden in der Lage bleiben, den Erwerb und den Besitz von Schusswaffen durch unzuverlässige, besonders auch durch staatsfeindliche Elemente rücksichtslos zu verhindern.

    Wenn der Besitz von Waffen durch solche Personen nach Möglichkeit unterbunden wird, ist es vertretbar und angemessen, für die staatstreue Bevölkerung Erleichterungen in den bisherigen einschränkenden Bestimmungen eintreten zu lassen, die nicht nur der Allgemeinheit, sondern vorzugsweise auch dem Waffengewerbe und der in ihm beschäftigten Arbeiterschaft zugute kommen und geeignet sind, deren wirtschaftliche Lage zu verbessern“.

    Das Reichswaffengesetz brachte vor allem Erwerbserleichterungen mit sich. Eine Erwerbsscheinpflicht war nur noch für Faustfeuerwaffen vorgeschrieben, während Langwaffen grundsätzlich frei erworben werden konnten.

  6. Besucher sagt:

    Früher hätte ich bei solchen Artikel hysterisch abgewedelt. Heute weiß ich das vorallem die Masse extrem gefährlich werden kann (Propaganda, Unmündigkeit, Faulheit, Unvernunft u.s.w.).

  7. Sven sagt:

    Ich trag freiwillig keine Waffe und beabsichtige auch nicht dies in Zukunft zu ändern, und zwar unabhängig davon ob es „erlaubt“ ist oder „nicht erlaubt“ ist. Ich hoffe, dass möglichst alle Menschen dies irgendwann auch so sehen.

  8. Sven sagt:

    Ich sehe das folgendermaßen: Wir sind alle ein Teil eines ganzen. Genauso wie z.B. der Körper, bestehend aus vielen Körperteilen eine Einheit bildet, bilden auch die Lebewesen eine Einheit. Trete ich mir nun mit dem rechten Fuss aus Versehen auf den linken Fuss stellt sich die Frage ob ich mit dem linken Fuss zurücktrete?! Ich glaube, dass ein Krimineller nur aus Unwissenheit kriminell handelt.

    • michael sagt:

      niemand zwingt dich ja dich selbst zu verteidigen, wenn jemand dir oder deiner familie schaden will.

    • Reesh sagt:

      Wenn man bei Ihrem Beispiel des Körpers bleibt, würde der linke Fuß natürlich nicht zurücktreten, da beide intakte Einheiten des Systems Körper sind. Das unterscheidet sie von Einheiten die den Körper schädigen: Viren, Bakterien, Parasiten und Krebszellen.
      Ich persönlich bin froh darüber, dass sie mein Immunsystem dieser Probleme rabiat annimmt!

  9. michel sagt:

    hilfeee, diese ganzen kommentare der bezahlschreiber und/oder völlig ferngesteuerten umerzogenen dummdeutschen gutmenschen michel sind ja nicht zu ertragen.
    was für eine kleingeistige denke, das ist ja eine einzige riesige kognitive dissonanz….

    der autor hat absolut recht!

    • Joachim sagt:

      wie kleingeistig der Artikel ist, sieht man an der Abbildung. Im ersten Bild ist zu sehen, dass die Guten und die Bösen bewaffnet sind und keine schießt auf einander. Wie kann das sein, es ist doch zur Zeit so, dass in der USA viele „Gute“ und viele „Böse“ Menschen Waffen haben, dort werden aber ständig Menschen erschossen, trotzdem sie alle Waffen haben. Müssen die Amerikaner also noch mehr Waffen haben, oder klappt dieses Konzept von der Bewaffnung nicht?
      USAmerikaner sind auch nicht sehr frei, wenn sie mal ausversehen auf das Grundstück eines anderen treten und keine Einladung haben, dann dürfen sie erschossen werden, der Eigentümer kann sich ja bedroht gefühlt haben Vor allem ist dies glaubhaft, wenn man auch noch eine Waffe mit sich trägt.

      • M sagt:

        Kleingeistig ist es, keine Gegenargumente zu haben.

      • Rudolf sagt:

        Der Joachim strengt sich ja mächtig an, um alle davon zu überzeugen, wie „böse“ doch Waffen sind… komisch, ich habe noch nie eine „böse“ Waffe gesehen… alle waren sie total friedlich… das einzige was ich allerdings schon oft gesehen habe, waren „böse“ Menschen… Das Bild im Artikel ist schon so einfach und dennoch offensichtlich für einige zu schwer zu begreifen: Gegen „böse“ Menschen mit Waffen helfen nun mal nur (!!!) gute Menschen mit Waffen… alles andere ist linksrotgrünes weltfremdes „ich bastel mir eine Blümchenwelt“ Gerede!

        • Timo Ollech sagt:

          Leute, Leute, Leute, hört euch doch mal selber zu. Das ist ja schlimmer als Bush senior „wer nicht für uns ist, ist gegen uns“!!!!
          Von eurem voluntaristischen Guantanamo will ich möglichst weit weg sein.

  10. Sven sagt:

    Ich hoffe sehr, dass die Welt nicht so ist, dass man nur bewaffnet gut durchkommt, denn bei den heutigen technischen Möglichkeiten würde schnell eine individuelle Hochrüstung stattfinden welche jederzeit explodieren kann. Die „bösen“ würden sich schnell Massenvernichtungswaffen beschaffen, die „guten“ müssten nach der Kriegslogik sich noch stärker bewaffnen und so weiter…
    Unabhängig davon verurteile ich natürlich den Wahnsinn welchen Staaten begehen. Die Befreiung aus hierachischem Blödsinn gelingt meines Erachtens am besten durch schlichtes nichtbeachten von Regeln und Gesetzen. Ohne belastendes Regelwerk (im Geiste) entsteht ein so schönes Gefühl von Freiheit, welches die Existens von Gewaltbereitschaft zunichte macht.

  11. Besucher sagt:

    meine Erfahrung zeigt, daß es praktisch nie einen sinnvollen Waffeneinsatz in privatem Bereich gab und gibt. Daß eine Waffe Schutz vor was auch immer gibt ist eine Illusion, die natürlich auch von Interessenvertretern geschürt wird.
    Was ich bisher an Waffeneinsatz erlebt habe waren menschliche Katastrophen.
    Unfälle, teilweise mit Kindern, Eifersuchtsmorde, Selbstmorde, Eskalierte Streitereien um ein paar Euros mit Todesfolge. Alles selbst miterlebt. Kein einziger Fall von echter Selbstverteidigung bisher.

  12. Andreas sagt:

    Eine interessante Denkweise, die der Bericht kolportiert.
    Insgesamt natürlich sehr aus US-amerikanischer Sicht.

    Ich selbst gehöre zu denen, die grundsätzlich für eine Lockerung der Erwerbsberichtungsrechte wäre. Einfach aus meinem Bauchgefühl heraus, dass ich mich im Zweifelsfalle und in einer akuten Bedrohnungslage gerne selbst angemessen verteidigen können möchte.

    110 wählen und warten, bis die Ordnunghüter vor Ort erscheinen, kann im Einzelfall schon sehr problematisch werden.
    Und nein – ich weiß nicht ob ich eine Schusswaffe im Extremfall auch benutzen würde. Aber alleine von einem Abschreckungsszenario verspreche ich mir schon einen positiven Effekt.

    Natürlich sollte man aber auch bedenken: Ein Verbrecher wird sich sicher dreimal überlegen, ob er jemanden überfällt, wenn er damit rechnen muss, dass sein potentielles Opfer bewaffnet sein könnte.
    Aber andererseits stelle ich mir auch vor, dass dann auch die Hemmschwelle für Verbrecher sinkt, zuerst selbst zu schießen und dann die Leiche nach Wertsachen zu durchsuchen, anstatt mich „nur“ auszurauben und anschließend lebend ziehen zu lassen.
    Die Gewaltbereitschaft während einer breiten Bewaffnung der Gesellschaft dürfte sicher rapide steigen.

    Was die „Bedrohung“ durch den Staat selbst angeht – Im Moment dürften wir hier in Deutschland kaum fürchten müssen, von Staatsdienern „versklavt“ zu werden.
    Immerhin herrscht hier (allen Ängsten zum Trotz) immer noch eine demokratische Grundstruktur.
    Ob dies aber auch in zehn oder zwanzig Jahren noch so sein wird, das steht wohl in den Sternen. Ich persönlich fürchte zwar keine diktatorischen Verhältnisse, aber man weiß schließlich nie, was sich in den nächsten Jahren gesellschaftlich so abspielt.

    Es könnte schließlich auch zu einer „schleichenden“ Dedemokratisierung kommen – So langsam und behutsam, dass es nur rückblickend über mehrere Generation hinweg als solche wahrnehmbar wird.

    Die USA sind da ja das beste Beispiel. Es hieß immer, dass ein Hitler in den USA unmöglich wäre, weil ein Volk unter Waffen dies zu verhindern wüsste.
    Nur – auch in den USA wird die Schraube ja langsam weiter und weiter angezogen. Und nach jedem „Massaker“ wird erneut diskutiert, ob nicht endlich auch hier die Waffengesetze verschärft werden müssten.
    Bisher hat die starke Waffenlobby dies verhindert – aber irgendwann wird auch die amerikanische Bevölkerung nicht zuletzt aufgrund der Medienberichterstattung danach rufen, potentiellen Verbrechern endlich den Zugang zu Waffen zu erschweren.

    Aber Massaker werden niemals gänzlich verhindert werden können. Verbrecher und Amokschützen werden immer irgendwie an Waffen gelange – sowohl hier in D als auch viel stärker in den USA, wo die Unmengen an vorhandenen Waffen sicher den Zugang dazu auch illegal ermöglicht.

    Und wer keine Schusswaffe hat, der kann auch mit Macheten, Streitäxten oder Kettensägen zum Amokläufer werden.
    Insofern ist der Versuch, Amokläufe zu verhindern, indem man den Zugang zu Schusswaffen erschwert oder verhindert, sicherlich etwas zu kurz gedacht.

    Meine Antwort hier in D ist im Moment, mich mit legalen Verteigigungsmitteln zu wehren. Das ist natürlich immer nur die Option, halbherzig agieren zu müssen. Elektroschocker, Pfefferpistole oder Reizgas sind natürlich nur halbherzige Mittel, um sich im Bedarfsfall gegen einen Angreifer zur Wehr setzen zu können. Insbesonders, weil ich ja nicht weiß, ob mein Angreifer selbst mit einer „scharfen“ Waffe ausgestattet ist.
    Hier heißt es, eine Bedrohungssituation erstmal einzuschätzen, bevor man handelt.
    Und das alleine kann schon knifflig werden.
    Lieber gebe ich vielleicht mein Geld heraus und hoffe, dass der Angreifer sich anschließend entfernt, bevor ich ihn durch halbherzige Verteidigungsmaßnahmen so sehr reize, dass die Situation zu eskalieren droht.

    Alles in allem – es bleibt schwierig.

    Insgesamt: Ich bin zwar für eine Lockerung des Waffenrechts in D., aber ich weiß auch, dass die Tendenz eher in die andere Richtung geht.

    Gruß, Andreas

    • Hermann Messmer sagt:

      „Ich selbst gehöre zu denen, die grundsätzlich für eine Lockerung der Erwerbsberichtungsrechte wäre. “

      Die Thematik hier wird von vielen auf dem Niveau diskutiert:
      Jawohl, ich will beherrscht werden, ich bin einverstanden das mir der Herrscher vorschreibt was ich tun darf und was nicht. Die Kommentatoren diskutieren dann auf Schulkindniveau, ob das nun nützlich ist oder eben nicht, ob es mehr oder weniger Tote gibt.

      Völlig egal ob eine Waffe „gut“ oder „schlecht“ ist, ob es mehr oder weniger Tote gibt, niemand hat mir vorzuschreiben wie ich leben darf.

      „Erwerbsberechtigungsrechte“. Wer das akzeptiert ist Vollblutsklave und braucht jemanden, der in ein Buch reinschreibt, was ein Vollblutsklave so tun und lassen darf.
      Ich und der Buch-Schreiber lachen dich Volblutsklaven aus.

      „Alles in allem – es bleibt schwierig.“

      Unsinn, es ist die einfachste Sache der Welt. Ich selbst entscheide, ob ich eine Waffe tragen will oder nicht und ich schreibe anderen nicht vor wie sie zu leben haben. Ich unterstütze auch nicht diejenigen, die anderen Menschen und mir vorschreiben wie wir zu leben haben.
      Ich lehne Herrschaft ab.

      • Timo Ollech sagt:

        In dem Punkt sind wir uns tatsächlich einig: Auch ich lasse mir nicht vorschreiben, was ich zu tun und zu lassen habe. Allerdings ist diese ganze Diskussion dann überflüssig. Und der Tenor geht, so wie ich das alles hier lese, doch mehr zu einem „Recht auf Waffenbesitz“. Aber von wem fordern wir dieses Recht denn bitteschön ein?
        Das ist für mich der entscheidende Widerspruch dabei.

        • michael sagt:

          leider kein argument dabei

          • Timo Ollech sagt:

            Weil ich mich auf die Metaebene beziehe: Wozu argumentieren wir für ein Recht auf Waffenbesitz, wenn wir doch Recht als Kategorie insgesamt ablehnen?

          • michael sagt:

            du hast recht, das der begriff recht benutzt wird, kann tatsächlich zu verwirrung führen… also ist der einwand berechtigt, wenn man recht im herkömmlichen sinne benutzt…
            den gedanken, hatte ich auch vor der veröffentlichung…
            ich benutzte „recht“ auch so selten wie möglich…. dies ist nunmal ein übersetzter text…wir haben sogar überlegt dies am anfang zu erwähnen, damit es nicht zu so einer verwirrung kommt.
            aber das mit dem recht, ist widerum eine total neue baustelle…und hier gehts ja eher um das (ja, ich sags:) ) recht auf selbstverteidigung…
            oder anders ausgedrückt: jeder gehört sich selber…und wenn jemand meine selbstbestimmung einschränkt, ich mich selbstverständlich angemessen wehren kann….

            ich habe es auch vorausgesagt, daß es leute geben wird, dioe das ansprechen werden… aber das ist ja nicht schlimm, weil man das dann erklären kann…und die meisten interessiert es eh nicht…was natürlich keine begründung ist es stehen zu lassen… aber in einer privatRECHTgesellschaft, würde es eben auch recht geben, ohne eine zentrale instanz mit gewaltmonopol… etc

  13. Timo Ollech sagt:

    Waffen sind das Herrschaftsmittel schlechthin. Wie zwingt man jemand anderen, etwas zu tun, das derjenige nicht will, man selbst aber schon? Genau, man bedroht ihn mit einer Waffe.
    Erinnern wir uns an Gandhi: Die Mittel müssen mit dem Zweck übereinstimmen. Benutze ich Waffen als Mittel, um mich vor Herrschaft zu „schützen“, dann konterkariere ich damit das Ziel – eine freie Gesellschaft. Die geht nämlich nur ohne Waffen und andere Zwangsmittel.
    Siehe auch Gehorchen: Herrschaft aus der Sicht der Beherrschten.

    Im übrigen steht die Überzeugung, ich selbst sei „gut“ und andere „böse“ dem Ziel einer freien Gesellschaft mindestens genauso im Weg.

    • Rudolf Engemann sagt:

      Wie kommst du darauf das Gandhi gegen Waffen gewesen wäre? Er hat sich einer Übermacht an bewaffneten Menschen geschickt durch eine Strategie gestellt. Die englische Krone hat damals bereits darauf geachtet, das die Menschen sich nicht bewaffnen können. Und die Waffen mit denen die Engländer in Indien agierten waren denen der Inder sowieso haushoch überlegen. Ansonsten war Gandhi absolut dafür, sich gegen einen Angreifer zur Wehr zu setzen. In seinem Werk „Doktrin des Schwertes“ heißt es: “Jemand der nicht sich oder seine Nächsten und Liebsten oder deren Ehre verteidigen kann durch gewaltlose Mittel im Angesicht des Todes, sollte sich mit Gewalt gegen einen Unterdrücker verteidigen. Jemand der beides nicht vermag, ist eine Last. Er taugt nicht als Kopf einer Familie. Er muss sich entweder verstecken oder damit leben dass er für immer in Hilflosigkeit leben muss und wie ein Wurm vor den Füßen eines Tyrannen kriecht…” – Die Person Ghandi wird gerne mal von den Anti-Waffen-Menschen als Argument benutzt. Es ist eben viel einfacher nur die eine Seite der Person Gandhis zu benutzen als das ganze Bild zu sehen.

      • Timo Ollech sagt:

        Eben:
        Jemand der nicht sich oder seine Nächsten und Liebsten oder deren Ehre verteidigen kann durch gewaltlose Mittel im Angesicht des Todes, sollte sich mit Gewalt gegen einen Unterdrücker verteidigen.
        sich nicht durch gewaltlose Mittel verteidigen kann – Gewalt war für Gandhi nur das allerletzte Mittel. Und er sah sehr deutlich, dass Gewalt zu Gegengewalt führt und deshalb so weit es geht zu vermeiden ist.

        • Rudolf Engemann sagt:

          Tja, Timo Ollech, wir haben nie etwas anderes behauptet, als das der Gebrauch von Waffen immer das letzte Mittel der Verteidigung sein soll. Aber so sieht es halt aus, wenn man zuerst unwahre Behauptungen (Gandhi ist gegen Waffen…) von sich gibt und einem dann einfällt, das man ja eigentlich gar keine Argumente hat, die dagegen sprechen, sich zu bewaffnen… außer der persönlichen Abneigung natürlich – Nochmal: Niemand hat etwas dagegen, wenn du dich unbewaffnet einem Angreifer entgegenstellen willst. Vielleicht lässt er ja von seinem Vorhaben ab, dir oder deinen Lieben ein Leid anzutun, wenn du ihm deine Version von Gandhi erzählst oder deinen Traum von einer waffenlosen Welt… Viel Glück!

          • Timo Ollech sagt:

            Wo habe ich da bitte geschrieben „Gandhi ist gegen Waffen?“ Die Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters.
            Und ja, ich persönlich gehe in diesem Punkt noch über Gandhi hinaus und sage: Waffenbenutzer sind Feiglinge! Sie haben Angst um ihre Identität und lassen sich von ihrem Ego fernsteuern. Siehe eben Gehorchen.

          • michael sagt:

            eine frau, die ihre kinder und sich vor vergewaltigung und folter bewahren will mit einer waffe, ist ein feigling…
            sie sollte mut haben und es über sich und ihre kinder ergehen lassen.

            du kannst ja gerne frauen und kindern, die eine waffe davor gerettet hätte, in die augen schauen und sagen, daß es gut war, sich vergewaltigen zu lassen, weil sie sonst feige wären…
            und das du ihnen niemals eine waffe zum schutz zugestanden hättest.

            aber menschen, die sowas über opfer und potenzielle opfer denken, denen ihr ganzes leben zerstört wird, durch so eine einstellung wie deine…sind alles, aber keine guten menschen…sind in meinen augen sogar etwas, was ich hier nicht aussprechen möchte.

          • Timo Ollech sagt:

            Tja, und nun stell dir vor, der Vergewaltiger ist ebenfalls Ehemann und Vater mehrerer Kinder. Kommt ja gar nicht so selten vor.
            Opfer – Täter – Hilfe, ich schwimme, das ist auf einmal alles so mehrdeutig…

          • michael sagt:

            also du willst die frau mit ihren kindern gerne opfern, weil der täter selber eine frau und kinder hat…. unter der zusätzlichen gefahr, daß der vergewaltiger auch seine eigenen kinder vergewaltigt..

            ich kann dem nichts gutes abgewinnen.

          • Timo Ollech sagt:

            Von „gerne“ war nie die Rede, das unterstellst du mir einfach mal so, weil es dir in den Kram passt, mich zu diskreditieren. Und du bist nach wie vor nicht bereit, die Schwarz-Weiß-Brille abzusetzen und die Komplexität und Vieldeutigkeit unserer Welt zu sehen.

          • michael sagt:

            entschuldigung, das wollte ich dir nicht unterstellen!
            hier nochmal das selbe ohne gerne:

            also du willst die frau mit ihren kindern gerne opfern, weil der täter selber eine frau und kinder hat…. unter der zusätzlichen gefahr, daß der vergewaltiger auch seine eigenen kinder vergewaltigt..

            ich kann dem nichts gutes abgewinnen.

            „Und du bist nach wie vor nicht bereit, die Schwarz-Weiß-Brille abzusetzen“

            dies müsste bedeuten, daß der vergewaltiger von kindern gut ist in deinen augen ?
            ich bin jedenfalls nicht bereit, meine schwarz-weiss-brille abzusetzen und den bösen vergewaltiger von kindern auch als gut zu sehen.

            …da kannst du mir noch so sehr mit tollklingenden worten wie vieldeutigkeit und komplexität wild humherschwingen.

          • Timo Ollech sagt:

            Ich geb’s auf. Dir noch weiterhin viel Spaß mit der Schwarz-Weiß-Brille!

  14. Timo Ollech sagt:

    Übrigens, auch das Beispiel mit dem Airbag hinkt nicht nur, das kriecht auf allen Vieren. Ein Airbag ist in keinster Weise gegen jemand anderen gerichtet, er hat allein eine lebensbewahrende Funktion. Waffen hingegen sollen ein Leben bewahren, indem sie ein anderes beenden.

    • Rudolf sagt:

      Diese Aussage ist schlichtweg falsch! Die Aufgabe einer Waffe war immer schon und ist immer noch einen Ausgleich zu schaffen. Menschen konnten sich im Falle eines Angriffes mit ihren Waffen verteidigen. Nur das hat im Übrigen für das Überleben des Menschen gesorgt; das wir intelligent waren und uns trotz unserer körperlichen Unterlegenheit in einer feindlichen Umwelt durch Zuhilfenahme von Waffen (Stöcke, Steine, Bögen etc.) verteidigen konnten. Die primäre Aufgabe von Waffen ist also ebenfalls eine lebensbewahrende Funktion und demnach absolut mit dem Beispiel vom Airbag zu beschreiben.

      • Timo Ollech sagt:

        Aha, ein Hoch auf die Waffen, denn nur ihnen haben wir das Überleben der Menschheit zu verdanken!!
        Aber Moment mal: Hätte der erste Bewaffnete mit dem Kampf Mensch gegen Mensch gar nicht angefangen, dann hätten wir uns das Ganze sparen können…
        So unschuldig sind die Waffen und ihre Benutzer dann wohl doch nicht.

  15. Mario sagt:

    Zuallererst müssten dann aber die Neugeborenen, die Säuglinge, die Kleinkinder, die Kinder und Jugendlichen allerschwerstens, superhochmodern und außerordentlich gut bewaffnet/gerüstet werden, damit sie sich gegen ihre Eltern, Stiefeltern, Groseltern, Nachbarn, Onkeln, Tanten, Lehrer usw. auch wirklich gut zur Wehr setzen können, wenn sie von denen wieder einmal verbal, körperlich oder emotional misshandelt werden, sexuell missbraucht oder komplett ignoriert und vernachlässigt werden!

    Oder müssen sich gerade diese jungen Menschen, im Namen der Erziehung (= „Verfolgung des Lebendigen“, Alice Miller), alles gefallen lassen?

    Merken die Schreiber des obigen Artikels denn nicht, dass alle Gewalttätigkeiten, alle Unterdrückungen, alle Zwänge, aller Terror und alle Demütigungen in der Welt ihren Anfang in der Kindheit nehmen? Dass alles Böse in der Welt von jeder Generation immer wieder aufs Neue „produziert“ wird?

    http://www.alice-miller.com/artikel_de.php?lang=de&nid=23&grp=11

    Nur konsequenter, umfassender Kinderschutz, die Einrichtung von sog. Elternschaftszentren und weltweite Aufklärung können nachhaltig für eine wirklich friedliche Welt sorgen mit Menschen, die glücklich und zufrieden sind und einander nicht niederschlagen oder erschiessen müssen, weil sie ein Ventil brauchen für ihre grosse Wut, die sie als geschlagenes und gedemütigtes Kind stets verdrängen mussten.

    Die Guten zu bewaffnen ist die Lösung der Feiglinge, der Schwächlinge, der Angsthasen, damit sie kein Wort darüber verlieren müssen, wie Kinder überall auf der Welt noch immer zum Teil übelst behandelt werden und somit die Eltern, Erzieher und andere Erwachsene nicht kritisieren müssen, nicht anklagen müssen, sondern schützen und schonen können!

    Es ist die Lösung jener, die offenbar mit der Waffenindustrie zusammenarbeiten und fette Boni kriegen!

    Bloss nicht darüber reden, dass die Haltung gegenüber den Menschen, die neu geboren werden und aufwachsen sich radikal ändern muss!

    • Rudolf Engemann sagt:

      Doch… die Schreiber sind sich sehr wohl bewusst, dass viele Probleme in der Welt ihre Ursache in der Kindheit haben… auf der Website von FwF gibt es viele Beiträge und Videos dazu…

      Der Rest des Kommentares ist haltloses emotionales Gezeter: Niemand will Kinder bewaffnen! Wie sollen sich die Menschen zur Wehr setzen, wenn ihnen ihre Kinder weggenommen werden? Wenn Eltern im Falle ihrer Weigerung ihre Kinder an „speziellen Aufklärungsprogrammen“ im Kindergarten oder der Schule teilnehmen zu lassen, letztlich mit Waffengewalt dazu gezwungen werden, ihre Kinder herauszugeben, damit sie im Sinne der Politiker „erzogen“ und „geformt“ werden?

      Die Guten zu bewaffnen ist mitnichten die Lösung für Feiglinge. Die Lösung der Feiglinge war es immer schon und ist es immer noch, zuzulassen, dass die Herrschenden ihre Macht und Kontrolle über die Menschen immer weiter ausbauen. Und es ist die Lösung der Feiglinge auf Nebenkriegsschauplätze auszuweichen, Falschbehauptungen aufzustellen und Tatsachen zu ignorieren.

  16. Hmann0815 sagt:

    Was ist denn das für ein kranker Kommentar von Mario?

    Kinder können zumindest von zu Hause ausziehen, wenn sie alt genug sind, und ihr eigenes Leben führen. Von uns Erwachsenen kann keiner aus dem Staat einfach „austreten“, um in Ruhe gelassen zu werden. Auch durch „Auswandern“ kommt man nur von der Gülle in die nächste Jauchegrube.

    Gut gekontert von Rudolf Engemann!

  17. Mike sagt:

    Also dieser Joachim hat nicht gerade eine Übergröße in der Hose. Der würde wahrscheinlich auch mit gutmenschlich grenzdebiler Toleranz zusehen, wenn jemand seine Familie vergewaltigt und ermordet. Aber genau für das gibt es Männer die unter Umständen auch dir armer Seele und deiner Familie in üblen Situationen helfen. Wo bei du es nicht verdienen würdest. Solche „Weisen“ sollten ihr Schicksal dann selber meistern. Zum Artikel kann man nur bravo sagen!

  18. Mike sagt:

    An Mario: hast du im Web schon Mal gesehen wie kleinen Kindern mit einem Jagdmesser langsam der Kopf abgeschnitten wird? Weil sie Christen sind. Nicht wirklich schön, oder? Was glaubst du wie mann solche Menschen, wenn man die überhaupt noch als solche bezeichnen kann, stoppt? Du kannst es ja mit deinen schwindeligen Argumenten gegen den legalen Waffenbesitz versuchen. Die werden es dir dann schon so erklären, was sie davon halten, dass du es verstehst. Ganz sicher nicht so gutmenschlich wie du!

  19. Peter sagt:

    Ich bin sicherlich kein „Gutmensch“ einfach nur Mensch!
    Ich hab mal irgendwann gelernt: wenn man Unkraut bekämpfen will muß man die Wurzeln vernichten.
    Wenn ich eurer Argumentation folge kommen die Waffenproduzenten vor Lachen nicht in den Schlaf, weil SIe genau das erreichen wollen am besten ein Waffenarsenal für jeden auf der Welt. Genau so argumentieren unsere Poltiker, sie wollen die Unterstützung des Terrorismus unter Strafe stellen, aber die Waffenproduzenten kommen in dieser Überlegung nicht vor, nein stattdessen exportieren wir immer mehr Waffen obwohl die Waffenprodunzenten die Wurzeln des Übels darstellen, ja ja ich weiß schon wenn wir es nicht tun tut es ein anderer. Was für eine kranke Argumentation.
    Nur Tatsache ist, noch niemals in der Geschichte der Menschheit hat eine Waffe den Krieg o. Kampf verhindert!
    Wenn wir eine grundlegende Änderung wollen müssen wir jegliche Produktion von Waffen anprangern und unter Strafe stellen am besten den Waffenproduzenten jeglichen Profit entziehen.
    Möchte mal sehen wie kriegerische Auseinandersetzungen aussähen wenn die Parteien sich mit einfachen Stöcken und Zahnstochern gegenüberstehen, vieleicht verlieren sie dann das Interesse daran weil sie erkennen umwelche Nichtigkeiten sie sich streiten.

    • michael sagt:

      hast du überhaupt den artikel gelesen?

      wenn ja, geh doch bitte auf die argumente ein und denk dir keine strohmannargumente aus!

      danke

    • Elli. sagt:

      Anstatt die Bevölkerung be-waffnen die Staaten ent-waffnen?
      Durchaus ein nicht minder interessanter Gedanke…

      @michael
      Wiso Strohmannargumente? Dumm ist der Gedanke nicht. „Der Staat“ hat nämlich nicht nur das Gewaltmonopol, sondern eban auch das Meinungsmonopol (so, jetzt bist Du einfach ein böser bewaffneter Mensch, einfach weil wir das sagen) und eigentlich auch das Geldmonopol, weil die Zentralbanken bekanntlich dem Staat Schuldgeld zur Verfügung stellen und nicht Dir und mir… naja, siehe Geldschöpfung, die ja nicht unerheblich bezugs Versklavung ist und Herrschaft und Geld nicht zufällig stets einher ging und geht, siehe z.B. Michael Tellinger und blablabla…
      Worauf ich hinaus will ist, dass sich „der Staat“ sowieso immer die heftigeren Geschütze leisten kann als der brave Bürger.
      Unruhestifter – Polizei normal ausgerüstet; bewaffnete Unruhestifter – Spezialeinheit usw.

      Die Kriminalität mag zurück gehen, aber „dem Staat“ würde in seinem Tun noch lange nicht Einhalt geboten; gepanzerte Limousinen fahren die Marionetten ja schon bei spärlich bewaffneter Bevölkerung…

      Ich finde beide Ideen gut und beide sind genau so unrealistisch und auch unwichtig, weil Waffen nicht den Unterschied zwischen frei und versklavt ausmachen. Auch wenn man gut und bewaffnet ist kann man ein total brav hirngewaschenes Schäfchen sein, 100% von Geld abhängig und 100% überzeugt, dass das gut so und etwas anderes undenkbar ist.

      • michael sagt:

        „auch unwichtig, weil Waffen nicht den Unterschied zwischen frei und versklavt ausmachen.“
        weshalb haben dann diktatoren wie hitler dann die bevölkerung entwaffnet?
        wieso hält uns unsere regierung entwaffnet, wenn es denn keinen unterschied macht?

      • Stefan sagt:

        @Elli
        Das Gewaltmonopol ist ja so zu sagen die Mutter aller Monopole. Ohne Gewaltmonopol könnte der Staat kein Geldmonopol und auch kein Meinungsmonopol einrichten. Er könnte auch nicht das Eintreiben der Steuern und andere Gesetze durchsetzen.

        Also, dass sich der Staat die heftigeren Geschütze leisten kann liegt ja nur daran, dass er mit dem Gewaltmonopol den Menschen ihr Geld klauen kann wie es ihm gefällt. Andernfalls hätte der Staat überhaupt nichts und könnte sich dann auch nichts leisten.

        Dieser ganze Machtapparat ist natürlich über lange Zeit gewachsen und man wird den denke ich auch nicht so einfach wieder los. Das funktioniert ja auch selbst in den USA nicht, obwohl da fast alle bewaffnet sind.
        Aber zur Freiheit gehört eben auch, dass man wehrhaft ist und sich nicht alles gefallen lassen muss. Für die Aufklärung der Menschen, besonders hier in Deutschland, halte ich es für äußerst wichtig den Leuten klar zu machen, dass ihnen gehirnwäscheartig eingeredet wird sie dürften sich nicht bewaffnen und wehrhaft sein, weil sie Untertanen sind und das nach dem Willen der Mächtigen auch möglichst immer bleiben sollen.

        Dieses Thema mit den Waffen ist vermutlich besonders hier in Deutschland ein sehr schwieriges Thema. Aber, wenn man sich mal länger mit dem Thema Freiheit beschäftigt hat, führt da kein Weg dran vorbei. Das gehört einfach mit dazu.

  20. Elli. sagt:

    Leider werden gute Menschen, die sich mit Waffengewalt dem Gewaltmonopol entgegenstellen, ganz einfach zu bösen Menschen gemacht. Schon praktisch, nebst dem Gewaltmonopol auch das Meinungsmonopol zu besitzen.
    Auch wer sich verteidigt muss mit Klagen von Übeltäter und/oder deren Verwandten rechnen. Es sind schon lustige Zeiten…

  21. Hallo freiheitsliebende Menschen

    Als libertärer Anarchist bin ich absolut der Meinung, dass jeder eine Waffe auf sich tragen dürfen sollte.

    Als Realist, ist mir jedoch bewusst, dass ein Szenario, ohne Staatengewalt zumindest in den Anfängen, eher zu mehr Gewalt führen wird.

    Was ist Eure Meinung? Darf ich mit einem Mörder verfahren wie ich möchte? Darf er auch getötet werden oder nur aus der Gesellschaft ausgestossen werden.

    Wie kann man auf das organisierte Verbrechen, z.B. Mafia antworten, welche z.T. mehr oder weniger durch die Staatsinstanz in Schach gehalten wird?

    Ist es realistisch mit Bürgerwehren diese zu bekämpfen? Eine solche müsste stark organisiert werden, was wiederum zu einem des Staats ähnelnden Gewaltmonopol führen könnte?

    Die Gefahr durch der Machtübernahme durch kriminelle, bereits bestens organisierte Vereinigungen, bei Auflösung der Staaten erwäge ich als sehr hoch.

    • Stefan sagt:

      Hallo Boris Alexander,

      dass die Mafia durch den Staat in Schach gehalten wird, halte ich für ein Gerücht. Eher das Gegenteil ist der Fall. So ziemlich alle größeren kriminellen Vereinigungen beziehen ihre lukrativen Einkünfte aus Geschäften, welche der Staat verbietet. Die hohe Gewinnmarge bei Drogen gibt es nur, weil der Staat den Verkauf unterbindet. Hanf würde nicht mehr kosten als jedes andere Kraut auch. Bei solchen Dingen können die Gewinne aufgrund der Prohibition 100-Fach zu hoch sein.
      Also ohne Staat würde der organisierten Kriminalität erst mal das gewinnträchtige Geschäftskonzept wegbrechen und du müsstest gar nicht gegen die kämpfen, weil die sich aufgrund von mangelnden Einkünften einfach auflösen würden.

      Der Staat selbst ist ja auch nichts anderes als eine kriminelle Vereinigung und insofern verwundert es auch nicht, wenn es da schon immer Überschneidungen zwischen Staat und privaten kriminellen Banden gegeben hat. Von der CIA ist doch bekannt, dass diese schon oft ihre Einnahmen über Opium getätigt hat.
      In Berlin konnte man Politiker beobachten, die mit diesen Kriminellen mal eine Runde rappen oder auch mal ein Praktikum bei der CDU machen ließen.
      Von dem Clan in Berlin konnte man schon Anfang der 90er lesen und über 20 Jahre später gibt es die immer noch. Was also genau macht der Staat gegen diese Banden?
      Ach ja, unter Rot-Grün wurde denen der deutsche Pass gegeben, während bestens integrierte und harmlose Einwanderer abgeschoben wurden. Solche abzuschieben ist ja auch nicht so gefährlich. Das hat der Staat gemacht, gewalttätige Kriminelle eingebürgert und mit Sozialhilfe versorgt und nette Menschen wieder raus geschmissen.
      Jetzt werden die anständigen Menschen in deren Umgebung von diesen Gewalttätigen drangsaliert und auch mal ausgeraubt und mit ihren Steuern und Sozialabgaben werden sie vom Staat dazu gezwungen diese Bande noch zusätzlich zu finanzieren. (Zu diesen Familienclans zählen oft ein paar Tausend Leute die alle Sozialhilfe bekommen, weil sie offiziell keine Einnahmen haben. Die fahren dann aber mit dem Ferrari zum Sozialamt. Sehr effizient wie der Staat mit Gewalttätern umgeht, oder?)

      Wenn du in Freiheit einen Mörder einfach hinrichtest, kann es dir passieren, dass du vor den anderen in der Gesellschaft selbst als Mörder da stehst. Ich denke also der bessere Weg wäre erst mal Öffentlichkeit herzustellen.
      Da Freiheit ja nur eintritt, wenn die Menschen aufgeklärt sind in Sachen Freiheit, wird es meiner Meinung nach auch keinen Lynchmob oder dergleichen geben. Solche Erscheinungen sind bei uns nicht wegen des Staates ausgestorben, sondern weil ein Großteil der Bevölkerung an die Menschenrechte glaubt. Lynchmobs gibt es heute noch in den Gesellschaft, die philosophisch noch vor der Zeit der Aufklärung leben und an andere Werte als Menschenrechte glauben. Und diese Mobs gibt es dort, obwohl es einen Staat gibt!
      Also eine hergestellte Öffentlichkeit wird dann denke ich von Fall zu Fall entscheiden wie mit einem Mörder umgegangen wird.

  22. Salah Eddine sagt:

    Seid ihr neben der Spur.
    Keine Waffen sind der Weg.

    Dann müsst Ihr auch nicht unterscheiden nach guten und bösen Menschen.
    Mit Waffen, ohne Waffen. Ihr möchtet doch nur EURE Waffen (Waffenleibe) Legitimieren.
    Wir leben aber im 3ten Jahrtausend, sollten uns von den Jahrtausende verabschieden in denen wir uns bekriegen! MITEINANDER nicht GEGENEINANDER ist der Weg. Macht euch darüber man Gedanken!

    Im eurem Schaubild und euren Ausführungen, fehlt der Königsweg, KEINE WAFFEN !
    Dann braucht ihr euch auch nicht zu bedrohen. Ob dies mit Feuerwaffen ist oder mit Messer, oder mit ….. da fällt euch doch mit Sicherheit noch eine Waffe ein, die ihr in Eurer Engstirnigkeit legitimieren möchtet!

    Beispiel:
    Und Gestern wäre auch nicht auf die Reporter in den USA, geschossen worden.
    Das könnte man 365 Tage im Jahr in Amerika ausführen, in Frankreich, in der Schweiz, in ………. Ja sogar in Deutschland. Zum Glück gibt’s Schaltjahre!

    Eine Welt ohne Waffen daran gilt es zu arbeiten, die vorhandenen Waffen zu Pflugscharen, ………., nicht mehr Waffen zu bewerben, wie ihr es tut!

    Waffen sind für Affen. Oh Entschuldigung das ich dies Tiere verunglimpfe.
    Die realen Tiere sind, die Waffen liebende Geschöpfe.

    Salah Eddine ein Pazifist

    • Christian sagt:

      Macht aus eurem Körper eine Waffe: erlernt eine Kampfkunst!

      • Molot sagt:

        „…eurem Schaubild und euren Ausführungen, fehlt der Königsweg, KEINE WAFFEN !
        Dann braucht ihr euch auch nicht zu bedrohen. Ob dies mit Feuerwaffen ist oder mit Messer, oder mit ….. da fällt euch doch mit Sicherheit noch eine Waffe ein, die ihr in Eurer Engstirnigkeit legitimieren möchtet!“

        Die einfachsten Waffen eines jeden Menschen sind seine Hände. Wollen Sie die auch verbieten?

    • Stefan sagt:

      @Salah Eddine: „Keine Waffen sind der Weg“

      Rein theoretisch könnte man alle Waffen vernichten oder zu Pflugscharen umbauen. Was man aber nicht tun kann ist das Know How, wie man Waffen baut, aus der Welt schaffen. Also selbst wenn du es geschafft haben solltest sämtliche aktuell existierende Waffen zu zerstören, können sich Leute, die mit Gewalt andere unterdrücken wollen, wieder neue Waffen bauen.
      Also Dein Weg „keine Waffen“ ist eine niemals zu realisierende Wunschvorstellung. Was Du für das Richtige hältst, ist nichts weiter als ein nettes Märchen, aber vollkommen untauglich für unsere Realität.

      Zur angeblichen Waffenliebe freiheitlich denkender Menschen:
      Also ich persönlich interessiere mich ehrlich gesagt überhaupt nicht für Waffen und habe diesbezüglich auch keinerlei Affinität dazu. Ich besitze auch keine einzige Waffe. FreiwilligFrei kenne ich jetzt seit 2 Jahren und ich bin mir ziemlich sicher, dass hier keine „Waffennarren“ schreiben, die gerne ein bisschen in der Gegend rumballern wollen. Das ist einfach nur eine bösartige Unterstellung von Dir.

      Soweit zu Deinem realitätsfernen Geschreibsel. Aber jetzt zur Realität und die sieht so aus. Menschen, die davon leben andere zu unterdrücken und auszurauben, haben keine Skrupel sich bis auf die Zähne zu bewaffnen um damit andere zu bedrohen und in letzter Konsequenz diese Waffen auch einzusetzen. Durch die mangelnde Wehrhaftigkeit der breiten Masse ist die Aufteilung der Welt in die Herrschenden und Unterdrückten überhaupt erst möglich. Wie bereits erklärt ist dein „Königsweg“ überhaupt kein Weg, sondern ein Märchen und damit ist der einzige richtige Weg eine breite wehrhafte Masse. Also eine möglichst breite Verteilung der (Gewalt)Macht.

      Salah Eddine, Du bist nicht nur ein Pazifist, wie du schreibst, du bist auch ein ganz braver Sklave, der die Propaganda der bewaffneten(!) herrschenden Klasse artig weiterverbreitet. Dein Sklavenhalter und diejenigen die dich gehirngewaschen haben sind bestimmt sehr stolz auf dich (oder sie sind stolz auf sich selbst, wegen ihrer Gehirnwäsche-Arbeit an dir).

      • Christian sagt:

        „Menschen, die davon leben andere zu unterdrücken und auszurauben, haben keine Skrupel sich bis auf die Zähne zu bewaffnen um damit andere zu bedrohen und in letzter Konsequenz diese Waffen auch einzusetzen.“

        Dies ist auch die Argumentation staatlicher Waffenkontrolle: Verbrechern wirksam begegnen und zugleich unkontrollierten Waffenwildwuchs verhindern, der die Gefahr bewaffneter Auseinandersetzungen erhöht. Allerdings ist zu bedenken, dass auch ein Staat davon leben kann, andere zu unterdrücken und auszurauben. Da nutzt die staatliche Waffenkontrolle gar nicht.

        • Stefan sagt:

          „Allerdings ist zu bedenken, dass auch ein Staat davon leben kann, andere zu unterdrücken und auszurauben.“

          Nein, nicht „kann“. Jeder Staat der Welt tut dies. Ohne das Bedrohungspotential der staatlichen Söldner würde mit der Zeit niemand mehr die erpressten Zwangsabgaben an den Staat bezahlen. Also mein Argument bezog sich natürlich auch (und vor allem) auf die Räuberbande Staat.

          Die staatliche Waffenkontrolle ist nur dafür da, dass die gehirngewaschenen, staatsgläubigen Schäfchen ohne Gefahr vom Staat ausgeraubt werden können.

  23. Christian sagt:

    Die Waffenpolitik müsste so aussehen, dass in Zeiten eines liberalen Staates, der eher zu weniger Missbrauch der Staatsgewalt neigt, das Waffenrecht liberalisert wird, damit in Zeiten autoritärer Staatsgewalt das Volk zur eigenen Verteidigung bewaffnet ist. Alternativ könnte man natürlich auch dafür Sorge tragen, dass es nicht zu autoritärer Staatsführung kommt. Das kann aber auch nie garantiert werden.

    • Christian sagt:

      Wenn ich darüber nachdenke, wie ein freies Waffenrecht etabliert werden könnte, sehe ich allerdings ein großes Problem: Um dafür zu sorgen, dass der Staat das Waffenrecht liberalisiert, müsste ich die liberalen Kräfte in der Politik wählen, damit diese das Waffenrecht entsprechend frei gestalten.

      Dies beißt sich allerdings mit der grundlegenden libertären Ablehnung von Politik bzw. parlamentarischer Demokratie. Dies führt dann aber wiederum in der Konsequenz dazu, dass durch prinzipientreues Verhalten ein freies Waffenrecht verhindert wird.

      • rote_pille sagt:

        Ja, dieses Problem sehe ich bei allen Anarchopositionen. Ich glaube auch dass der Weg zum 0%-Staat über einen 10%-Staat führt. Der Glaube an Herrschaft muss durch Tatsachen geschwächt werden. Ein Politiker, der das staatliche Bildungssystem und die staatlichen Medien abschafft ist unendlich wertvoll, weil er die Indoktrination stoppt. Jemand der den Sozialstaat abschafft, die Wirtschaft liberalisiert und zeigt dass dann doch niemand verhungert nimmt den Leuten die Angst.

        • michael sagt:

          der glaube den staat zum „minimal“staat zu machen, ist auch nur eine religion, die längst durch praxis und theorie widerlegt ist.

          • rote_pille sagt:

            Wie wollt ihr die Anarchie erreichen? Der Staat nimmt EUER Geld und bezahlt damit seine eigene Propaganda. Ein System zerstört man am leichtesten von innen.

          • michael sagt:

            der glaube den staat zum „minimal“staat zu machen, ist auch nur eine religion, die längst durch praxis und theorie widerlegt ist.

          • Zef sagt:

            >Ein System zerstört man am leichtesten von innen.

            Es geht um etwas Geistiges: um die „Idee“ Staat und im Kern, um die Vorstellung von seiner Rechtmäßigkeit.

            Die entscheidende Frage lautet also:

            “Wie kann diese Vorstellung von der Rechtmäßigkeit so effektiv wie möglich angegriffen werden?”
            http://www.freiwilligfrei.info/archives/4079

            Indem man zum Teil der Idee wird und durch äußeres Handeln (Innerliches sieht niemand) einen entsprechenden Rechtsschein setzt?


            there is no such thing

        • Zef sagt:

          > Der Glaube an Herrschaft muss durch Tatsachen geschwächt werden.

          Genau. Und Tatsache ist: There is no such thing.

          > Ein Politiker, der das staatliche Bildungssystem und die staatlichen Medien abschafft ist unendlich wertvoll, weil er die Indoktrination stoppt.

          Nein, denn das Prinzip „Herrschaft“ wird dabei vorausgesetzt. But there is no such thing.

          Es gibt keine legitime Herrschaft, sondern nur ein entsprechendes Unrecht, das durch reine Magie nicht zu Recht werden kann.

          Unrecht gebiert immer nur weiteres Unrecht. Und genau deshalb ist aus der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung das größte Herrschaftsmonster geworden, das die Welt bisher gesehen hat.

          „Big or small, left or right, the state is evil“ (Larken Rose). Und Böses sucht man nicht „richtig“ zu reiten, ihm widersagt man.

          • Christian sagt:

            Richtig. Das ist die einzig konsequente Haltung. Aber wäre es sinnvoll, wenn gesetzliche Waffenverbote abgeschafft würden?

          • rote_pille sagt:

            Die Argumente sind alle logisch. Akzeptiere ich. Nur: wie haben wir bisher Fortschritte gemacht? Einiges an wirtschaftlichem Liberalismus und persönlicher Freiheit hat sich doch durchgesetzt. Wie wäre das je gelungen, wenn nicht irgendjemand „da reingegangen“ wäre, die Kontrolle an sich gerissen und das System geändert hätte, wie z.B. die amerikanischen Bürger mit ihrer Unabhängigkeitserklärung?

          • Christian sagt:

            Es scheint mir eine Frage der Abwägung zu sein zwischen ein bisschen Veränderung, die innerhalb des bestehenden Systems möglich wäre (z.B. Abschaffung von restriktiven Gesetzen) und einer einwandfreien Haltung, die sich konsequent nicht auf Politik einlässt.

      • Christian sagt:

        Mir geht es bei meiner Überlegung gar nicht um eine Infiltration oder Ähnliches. Es ist einfach die Überlegung, dass es der Sache „Freier Waffenbesitz“ förderlich ist, wenn man sie ermöglicht und sei es eben durch Gesetzesänderungen, die in der Folge etwas erlauben statt es zu verbieten.

        Natürlich kann man auch die Position vertreten, dass Gesetze einen nichts angehen. Dann braucht man sie auch nicht zu ändern oder abzuschaffen. Wenn man sie aber ändern will, sollte man auch etwas dafür tun, dass sie geändert werden, oder?

  24. Christian sagt:

    „Der Glaube an Herrschaft muss durch Tatsachen geschwächt werden. Ein Politiker, der das staatliche Bildungssystem und die staatlichen Medien abschafft ist unendlich wertvoll, weil er die Indoktrination stoppt.“

    Oder bei diesem Thema: Waffenverbote aufhebt. Welchen Wert haben politische Kampagnen, die in Gesetze münden? Ist es ein Vorteil, wenn gesetzliche Waffenverbote aufgehoben werden?

    Eine weitere Frage: Ist es ein Vorteil, wenn Kampagnen laufen, die auf eine Aufhebung von Waffenverboten zielen? Oder Kampagnen zu anderen libertären Themen? Ist durch die öffentliche Auseinandersetzung mit diesen Themen etwas zu gewinnen, z.B. eine Sensibilisierung von Menschen für diese Themen? Wenn ja: sollte man solche Kampagnen dann führen? Oder lässt man dies lieber sein, weil dies auf eine politische Beteiligung am demokratischen System hinaus laufen würde? Würden dadurch nicht Hoffnungen auf eine Gestaltung der Gesellschaft, in der wir leben, genährt?

    Es ist eigentlich immer wieder die alte Frage, was politische Bewegungen und Reformen bringen. Und was es bringt, sich nicht darauf einzulassen.

  25. Manfred Möller sagt:

    hier wird so viel vom WaffG geredet und sowenig Ahnung davon ! Nun denn ,das sog .WaffG in der BRiD ist dummerweise nicht gültig und wird von Leuten mit Gewalt durchgezogen die dazu sowenig berechtigt sind wie eine Putze bei Aldi,nix gegen die Putze …,das sog. WaffG hat zum einen keinen Geltungsbereich der zwingend sein muß es verstößt gegen das Zitiergebot und es wurde von “ Leuten “ sprich Politikern ausbaldovert die seit 1956 nach keinem gültigen Wahlgesetz “ gewählt “ sich anmaßen
    „Gesetze “ zu erlassen.Nur ein solch einfältiges und verballertes Volk wie “ Deutsch “ merkt mal wieder gar nichts.

  26. Werner sagt:

    Bei der aktuellen, völlig inkompetenten und chaotischen deutschen Einwanderungspolitik wissen wir heute bereits das zehntausende unregistrierte Personen nach Deutschland gekommen sind. Ich werde mich jedenfalls wehren und laufe bei uns durch die Stadt nur noch voll bewaffnet herum, dass gibt mir ein sicheres Gefühl bei all dem Volk welches unmotiviert auf der Straße rumlungert und auf „Gelegenheiten“ wartet. So werde ich wenigstens keine dieser Gelegenheiten. Ich kann nur allen Bürgern raten sich selbst gegen Merkels sogenannte Politik (welche für uns nur eine öffentlich zur Schau getragene Planlosigkeit und Handlungsschäche ist!!!!) zu schützen ! In diesem Sinne…Viele Grüße an das restliche, verbliebene deutsche Volk!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



FreiwilligFrei.de
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de