Das Ziel ist glücklich sein

On 15. September 2015, in Philosophie, Videos, Voluntarismus, by FreiwilligFrei

Aus dem Schmerz entsteht der Traum
Aus dem Traum entsteht die Vision
Die Vision führt Menschen zusammen
Eine Gruppe Menschen entwickelt die Kraft
Diese Kraft führt zur Veränderung

Peter Gabriel -„Forteen Black Paintings“

Es gibt schwere Ungerechtigkeiten in der Welt, die Menschen frustrieren und ärgerlich machen. Und häufig inspiriert Kummer und Leid Menschen für Veränderungen einzustehen. Doch sollten wir nicht in unserem Bemühen versinken und vergessen, dass der Grund gegen die Ungerechtigkeiten aufzustehen der ist, das die Menschen frei und glücklich sein können. Wenn wir ständig auf das Problem fokussieren, auf das Negative, kann es passieren, dass wir alles Positive im Leben aus den Augen verlieren. Doch unser Leben wird nicht ewig dauern und die Welt wir nie perfekt sein. Wenn wir also das Leben nicht genießen, während wir versuchen die Dinge zu ändern, worin liegt dann der Sinn?

Ich glaube, dass einer der besten Wege glücklich zu sein ist, dankbar zu sein, für das, was wir haben, egal ob es viel ist oder wenig. Wir sollten unsere bestehende Freiheit und unseren Wohlstand schätzen während wir gegen das Falsche in der Welt aufstehen, sodass zukünftige Generationen es nicht mehr tun müssen.

Wenn diejenigen, die die Welt verändern wollen nur als diejenigen wahrgenommen werden, die sich ständig beschweren und nur unzufrieden sind, wer wird dann Lust bekommen dazu zu kommen? Dabei erlaubt gerade die Botschaft von Freiheit und Selbsteigentum das auch sehr verschiedene Menschen glücklich zusammenleben, selbst wenn sie sehr unterschiedliche Werte und Vorlieben, Ziele und Lebensstile haben. Und auch wenn die Auseinandersetzungen damit hitzig werden, sollten wir doch nie vergessen, das es sich nicht nur darum dreht, sich selbst zu befreien, sondern auch dem anderen dabei zu helfen, sich zu befreien.

Wir alle sind Lernende. Und etwas mehr zu wissen als jemand anderes, macht dich nicht automatisch zu einem besseren Menschen. Wir alle haben als Unwissende begonnen. Was du heute weißt, wusstest du nicht bereits die ganze Zeit. Und heute weißt du noch nicht, was du später wissen wirst. Jeder von uns als wachsende Gemeinschaft, muss vom anderen lernen und andere lehren, sodass wir alle an den Erfahrungen der anderen und ihren Erkenntnissen teilhaben können.

Es ist deutlich, dass eine riesige globale Veränderung des menschlichen Bewusstseins geschieht. Wenn wir es eine „Bewegung“ nennen, entsteht der Eindruck, dass es sich um einige besondere Menschen handeln würde, doch handelt es sich in Wahrheit um das Erwachen der gesamten Menschheit. Wir alle haben damit zu tun. Wir sind ein Team. Unser Team ist die Menschheit. Und unser Erfolg hängt davon ab, von der „wir gegen die anderen“ Mentalität abzulassen.

Es gibt so viele Menschen die bereits so viel für die Freiheit getan haben, aber wirkliche Veränderung bewirken wir nicht, in dem wir uns einfach jemandem anschließen und ihm folgen. Folge dir selbst. Eine Bewegung, die nur einem Führer folgt, wird leicht zerstört, wenn diese Person wegfällt. Aber wenn eine Idee von Millionen von Menschen verstanden wurde, kann niemand sie mehr aufhalten.

„Es gibt eine Kraft, die stärker ist
als alle Armeen der Welt;
das ist eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“

Die momentanen Machthaber wollen dass wir unglücklich sind und ständig gegeneinander kämpfen. Wenn wir miteinander auskommen würden und keine Angst voreinander hätten, wozu bräuchten wir dann noch Politiker? Also ist das letzte was Politiker wollen, das Menschen über die sie herrschen wollen herausfinden, dass sie ohne sie glücklich sein können und gut miteinander auskommen können. Ein friedliches Miteinander ist der Erzfeind einer autoritärer Herrschaftsformen.

Ich spreche häufig über wichtige Themen und es gibt viele große Ungerechtigkeiten in der Welt, die wir beenden müssen, aber der Kampf, wenn wir es einmal so nennen wollen, ist nicht das Ziel. Er muss nur geführt werden, damit wir uns auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben besinnen können; Frieden, Wohlstand und Glück. Wir sollten uns nicht darin üben, unglücklich zu sein. Wir sollten uns darin üben glücklich zu sein, während wir die Dinge zum besseren verändern.

Und egal wie die Machthaber es auch versuchen zu verdrehen, hat Anarchie nichts mit Intoleranz oder gar Hass zu tun. Anarchie basiert auf der Liebe für die gesamte Menschheit und dem Wunsch, dass alle Menschen gleichermaßen ein glückliches Leben führen können. Die Welt ist nicht perfekt und wir versprechen auch kein „Utopia“, aber wir könnten vieles besser machen, als es im Moment ist. Toleranz und das Nicht-Aggressions-Prinzip ist die Antwort auf Unterdrückung und Dominanz. Wenn das von einer bestimmten Menge von Menschen wirklich verstanden wird, ist das das Ende einer jeden Regierung.

Also lassen wir diejenigen, die ihre politischen Spiele spielen, griesgrämig und ärgerlich sein. Wir, die wir für Freiheit und Gerechtigkeit für alle einstehen, haben allen Grund glücklich zu sein. Autoritäre Herrschaftsformen fallen in sich zusammen, während Freiwilligkeit über alle Maßen wächst. Wenn jemand in der Politik gewinnt verliert immer jemand anderes. In der Anarchie, in der nicht versucht wird, den anderen zu beherrschen, gewinnen immer beide. Universelle Freiheit dient mir, dient dir und dient allen Menschen gleichermaßen und überall.

Das ist der Grund, weswegen mehr und mehr Menschen überall in der Welt für ein friedliches Miteinander einstehen und sich gegen die herkömmliche Politik stellen und Freiheit und glücklich sein wählen, statt Sklaverei und Unglück. Was kann hoffnungsvoller oder positiver sein? Wir haben allen Grund glücklich zu sein und uns zu freuen, während wir mehr Menschen einladen aus den Käfigen autoritärer Herrschaftsformen ausbrechen und ihren Weg in Richtung wahrer Menschheit zu gehen.

Es gibt so viele Organisationen und Veranstaltungen für diejenigen, die Interesse haben, mitzumachen, wo Menschen zusammen kommen können und voneinander lernen können und einfach nur Spaß zu haben mit Gleichgesinnten. Und wenn du immer noch Vorurteile gegen Anarchisten hast, solltest du erleben, wie glücklich und respektvoll Menschen miteinander umgehen, die keinerlei Respekt vor autoritären Herrschaftsformen haben.

Was immer du tust und mit wem auch immer du sprichst, selbst in hitzigen Debatten, erinnere dich immer daran, dass die Botschaft von Freiheit eine durch und durch positive Botschaft ist. Eine Botschaft die Menschen in ihre Kraft führt und sie vereint. Das tatsächliche Ziel ist das Glück der gesamten Menschheit und es gibt keinen Grund nicht glücklich zu sein und Freude miteinander zu erleben, während wir andere Menschen befreien und die Welt zu einem besseren Ort machen. Die Natur des Menschen ist Freiheit, die Natur des Menschen ist glücklich sein.

„Dunkelheit kann niemals Dunkelheit beenden.
Nur das Licht kann das.
Hass kann niemals Hass beenden.
Nur die Liebe kann das.“

Martin Luther King

 

Produktion:
InfokriegerBerlin

Übersetzung:
Rudolf Engemann

Original:
Josie the Outlaw – The Goal Is Happiness
youtube.com/watch?v=jJt0MFF1RVs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10 Responses to Das Ziel ist glücklich sein

  1. Hermann Messmer sagt:

    „Das Ziel ist glücklich zu sein.“
    Ich erlaube mir zu widersprechen. Die Überschrift passt leider nicht gut zum Text.
    Die Natur des Menschen ist glücklich zu sein. So steht es im Text. Es geht um das Hier und Jetzt. Und das ist der wichtige Inhalt des Textes. Es geht um das Hier und Jetzt. Nicht um Gestern und Morgen. Glücklich sein ist nicht das Ziel, es ist der Weg. Wenn Du Glück suchst und ein Politiker es Dir verspricht, bist Du ein armes Opfer. Wenn Du im hier und jetzt glücklich bist, kannst Du mit diesem Menschen die Sonne geniessen und ein Bier trinken. Er soll alleine suchen. Glücklich SEIN ist der Weg den ich in meinem Leben beschreiten will. Ich will das Glück nicht suchen. So wie Josie.

    PS: Trotzdem vielen Dank für die Übersetzung und Produktion, ich bitte um Nachsicht für meine Kritik.

  2. michel sagt:

    Der beste Artikel den ich bis jetzt auf dieser Seits gelesen habe.

    Vielen herzlichen dank!

  3. SATAN sagt:

    Wui, wenn ich nicht verheiratet wäre… würde ich ja sagen, diese Dame ist VERDAMMT hübsch… 😮

  4. Beate Heller sagt:

    Es wäre so schön und stärkend, wenn sich die freiwilligfreien Menschen überall erkennen würden! Vielleicht würden sich dann immer mehr Menschen trauen, sich zu ihren Werten zu bekennen…..
    Lest bitte mal die Seite: http://www.carpe-tuo-solem.de Es ist nur eine Idee, eine Hoffnung, ein Wunsch. Bitte unterschätzt sie nicht, nur weil sie so einfach ist.

    Danke
    Beate

    • Hermann Messmer sagt:

      @Beate Heller

      Aus Deinem Motto:

      „Ich wünsche mir Menschen in unseren Regierungen, die durch ihre Reife und Weisheit ihrer hohen Verantwortung für alles Leben auf der Erde gerecht werden können, damit ich in Frieden und Freiheit und im Einklang mit der Natur leben kann.“

      Ich lehne jede Regierung ab. Du leider nicht.
      Du lädst Menschen ein, die über mich regieren, zu meinem allerbesten, damit ich in „Frieden“ und „Freiheit“ leben kann. Tja, diese Menschen führen dazu Kriege in aller Welt.

      Freiwilligfreie Menschen passen zu keiner Regierung.

      „…ihrer hohen Verantwortung für alles Leben auf der Erde“.
      Das ist Dein Irrtum!

      Keiner von diesen („ihrer“) Schwachköpfen hat Verantwortung für mein Leben. Ich gebe diese Verantwortung nicht ab!

      Für deine Ziel kannst Du deine Verantwortung nicht abgeben!

  5. Beate Heller sagt:

    Danke für Deine Kritik.
    Wenn ich erwarte, dass jemand seiner Verantwortung in seinem Job gerecht wird, gebe ich keine Verantwortung ab. Wenn ich bestimmte Aufgaben deligiere und dafür bezahle, dann erwarte ich, dass die Aufgaben in meinem Sinne auch ausgeführt werden. Zur Zeit zahle ich (-Steuern )für ein System, dass meine Werte verachtet. Das möchte ich nicht mehr verantworten!! Vielleicht kann ich für mich eine „Insel“ finden, das enthebt mich aber nicht meiner gefühlten Verantwortung für das Gesamte. Eine bessere Idee fände ich toll.

    Lieber Gruß
    Beate

    • Hermann Messmer sagt:

      Liebe Beate,

      „Wenn ich bestimmte Aufgaben deligiere und dafür bezahle, dann erwarte ich, dass die Aufgaben in meinem Sinne auch ausgeführt werden. Zur Zeit zahle ich (-Steuern )für ein System, dass meine Werte verachtet.“

      Die Fragestellung ist, ob Du die Aufgaben FREIWILLIG delegierst. Nehmen wir an es freiwillig. Die Problematik ist, das Du an einen Monopolisten delegierst. Er kann tun und lassen was er will, du hast nicht wirklich eine Wahl. Du sollst nur glauben, dass Du eine Wahl hast. Wenn Du unzufrieden mit dem Anbieter bist, kannst Du einen anderen Angestellten des Anbieters „auswählen“, aber keinen anderen Anbieter wählen.

      „Vielleicht kann ich für mich eine “Insel” finden, das enthebt mich aber nicht meiner gefühlten Verantwortung für das Gesamte. Eine bessere Idee fände ich toll.“

      Die Idee kann doch so lauten: Du trägst keine Verantwortung für das Gesamte. Du trägst nur die Verantwortung für Dein eigenes Leben.
      Ich kann Dir jedenfalls versichern, dass Du keinesfalls die Verantwortung für das Gesamte trägst.
      Für mich trägst du keine Verantwortung!!! Also ich kann Dir versichern: Allerhöchstens für das „Gesamte minus Hermann Meßmer“.
      Ich denke, es werden sich noch einige selbstbewußte Menschen finden, die Dir bestätigen, dass Du auch für sie keinerlei Verantwortung trägst.
      Am Ende bleibt für Dich dein eigenes Leben übrig. Die Verantwortung darfst Du behalten und verteidigen.

      Die Mär, jeder trägt Verantwortung für alles, ist der fatale Schlüssel, sich gewaltsam in das Leben eines jeden anderen Menschen ohne ihn zu Fragen mit Zwang und Gewalt einzumischen.

      Kein Zweck heiligt Zwang!

      Liebe Grüße
      Hermann

  6. Beate Heller sagt:

    Ich bin Teil von etwas, das keine Teile hat.
    Ich glaube, Du unterstellst mir sehr beschränktes Denken, eigentlich schade. Glaube mir, ich maße mir nicht an, für Dich Verantwortung übernehmen zu wollen. Wem soll das nützen?
    Wünsche Dir aber noch viel Freude im Hier und Jetzt.

    LG
    Beate

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