Das Böse wird vom Guten finanziert

On 2. Mai 2015, in Gesellschaft und Politik, by FreiwilligFrei

Larken Rose

„Regierungen“ produzieren keinen Reichtum. Was sie ausgeben, müssen sie sich zuerst von jemandem anderen nehmen. Jede „Regierung“ – einschließlich der repressivsten Regime in der Geschichte – wurde finanziert durch die Zahlung von „Steuern“ von loyalen und fleißigen Bürgern. Dank dem Aberglaube an eine „Autorität“, wurde immer wieder der Wohlstand von Millionen von Menschen nicht dazu verwendet, die Werte und Prioritäten der Menschen zu finanzieren, die dafür gearbeitet haben, sondern für  die Pläne derer, die – vor allem anderen – die Herrschaft über ihre Mitmenschen erreichen wollen. Das Dritte Reich wurde durch Millionen deutsche „Steuerzahler“ ermöglicht, die sich zur Zahlung verpflichtet fühlten. Das Sowjetische Imperium wurde ermöglicht durch Millionen von Menschen, die sich verpflichtet fühlten, dem Staat zu geben, was er verlangte.

Jede Invasionsarmee, jedes erobernde Regime wurde aus dem Reichtum fleißiger Menschen geschaffen. Jede Zerstörung wurde vom gehorsamen Volk finanziert,  jeder Diebstahl wurde von denen finanziert, die sich durch den Glauben an eine „Autorität“ verpflichtet fühlten. Die Pläne des Bösen wurden schon immer durch die Bemühungen des Guten finanziert. Und dies wird sich solange fortsetzen, bis die Menschen diesen gefährlichen Aberglauben an eine „Autorität“ durchschauen.

Wenn die Menschen nicht mehr das Gefühl einer moralischen Verpflichtung verspüren, die Parasiten und Eroberer, die Zerstörer und die Herrscher zu finanzieren, wird Tyrannei vergehen. Bis dahin werden gute Leute mit ihrem Fleiß weiter die Werte schaffen, die die schlechten Menschen brauchen, um ihre destruktiven Pläne umzusetzen.

 

 

7 Responses to Das Böse wird vom Guten finanziert

  1. markus_eserver sagt:

    Ich kann dem nichts hinzufügen.

  2. bl sagt:

    ( 4 Mousquetaires)

    „Autorität heisst eigentlich, die Verantwortung für selbst Geschriebenes oder Erfahrenes zu übernehmen. Es ist Selbstermächtigung. Leider wurde auch dieser Begriff ins Gegenteil gekehrt.

  3. bl sagt:

    Jetzt ist der Wurm drin:

    NI DIEU! NI MAITRE!

    Bitte den Rest löschen. Danke.

  4. Der Beitrag ist zwar schon etwas älter, doch vielleicht wird mein Kommentar doch noch gelesen. Er trifft nämlich den Nagel auf den Kopf, denn die Verbrecher brauchen unsere Arbeitskraft, doch wir brauchen dieses Mörderpack nicht.

    Was eigentlich noch fehlt, ist der Teil, der sich damit befaßt, daß viele Menschen nicht freiwillig die Verbrechen mitfinanzieren, sondern sich erpreßt fühlen: Gibst du uns nicht, dann schicken wir den Gerichtsvollzieher und nehmen dir dein Auto weg etc.

    Deshalb will ich an dieser Stelle den Beitrag fortsetzen: Was tun, wenn man nicht mehr zu den Mitschuldigen gehören will?

    1. Abschaffung des Privateigentums für sich selber. Braucht man ganz bestimmte Sachgegenstände unbedingt, dann bringt man sie in eine Stiftung ein. Man behält den Besitz und ist im übrigen ohne erpressungsfähiges Eigentum. Wie man das macht, fragt mich, es ist ganz einfach.

    2. Abschaffung des laufenden Einkommens über dem Existenzminimum. Eine andere Stelle annehmen oder gleich ganz auf arbeitslos umschalten. Ich mache das so. Kein Gramm meiner Energie geht noch ins System. Im Gegenteil, ich sauge noch Energie ab. Seitdem ich vor einigen Jahren in Marokko als ganz arme Frau gelebt habe, ohne tatsächlich zu hungern, weiß ich, wie man mit 300 € im Monat ganz gut hinkommt. Mehr habe ich dort auch nicht gebraucht. Ich habe mich auch nicht verkauft, denn eine Frau mit Tschador läßt man dort in Ruhe.

    3. Das bedeutet unter Umständen, hier seine bürgerliche Fassade ganz bewußt restlos zu vernichten. Ich habe es getan. Und glaubt mir, die besten und freundlichsten Menschen lernt man bei den Tafelausgabestellen, jetzt wieder mit offenem Gesicht, kennen. Dort hat niemand mehr materielle Karrierewünsche.

    4. Keine Verträge mehr schließen, kein Bankkonto, keine Eingliederungsvereinbarung, einfach nichts mehr. Vorhandene Verträge einfach nicht mehr bezahlen. Die andere Seite merkt schon von allein, daß ich mit dem Kriegssystem nicht mehr rede.

    Da ich jedoch meine volle Arbeitskraft immernoch besitze und zwar 8 h täglich, kann man die jetzt wirklich sinnvoll einsetzen.

    Briefe von Behörden, Finanzamt, GEZ, Zulassungsstelle etc. ignoriert man einfach. Das System merkt schon, daß man abgeschaltet hat. Das SEK schicken die Systemsklaven trotzdem nicht vorbei. Man läuft unter mittellos und wird in Ruhe gelassen, denn bei mir ist kein Kriegsbeitrag mehr zu holen.

    Möchte sich ein sogenannter Staatsanwalt hervortun, dann sitzt man seine Geldstrafe in Form einer Ersatzhaftstrafe eben ab. Man muß konsequent handeln. Ein bischen aussteigen bringt es nicht. Man muß für die Geier finanziell uninteressant werden.
    Die einzige Alternative für diese Leute wäre, mich zu erschießen. Doch noch braucht das System seine bürgerliche Fassade, um die, bei denen noch Zahlbeiträge zu holen sind, bei der Stange zu halten.

    Und wie sieht es bei mir aus?
    Ich habe einen Computer, bin online wie man sieht, habe eine eMail-Adresse, auch ein Telefon, eine ordentliche Unterkunft, genug zu essen und anzuziehen. Wer mich nicht kennt, der erkennt mich nicht als Aussteigerin.

    Soweit fürs erste.

    Macht weiter so.

    Martina

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