Wem gehört dein Leben? Wer besitzt dich? Die meisten Menschen würden spontan antworten: ich gehöre mir selbst. Aber tatsächlich daran glauben, tun wohl die wenigsten.

Was bedeutet es, etwas zu besitzen? Es bedeutet, das du und nur du das Recht hast zu entscheiden, was damit geschieht. Was dir gehört kannst du nutzen, du kannst es tauschen, du kannst es verschenken, du kannst es zerstören. Also was bedeutet es, wenn du sagst: du gehörst dir selbst? Es bedeutet, dass du und nur du das Recht hast zu entscheiden, was mit deinem Körper geschieht, mit deinem Geist, mit deiner Zeit, mit deiner Energie. Wenn jemand anderes über deinen Körper, deinen Geist, über deine Zeit und deine Energie bestimmt, dann wäre er dein Besitzer und du wärest sein Sklave.

Also… bist du irgendjemandes Sklave? Zahlst du Steuern? Fühlst du dich verpflichtet, den Entscheidungen der Politiker zu folgen, die sie Gesetze nennen? Hast du das Gefühl, das jemand anderes das Recht haben sollte, über dich zu bestimmen? Gehst du zur Wahl?

In jeder politischen Wahl wirst du gefragt, wem du gehören willst. Aber dir selbst zu gehören, ist niemals eine angebotene Möglichkeit. Die einzige Wahl die du hast ist, welcher Partei du gehören willst. Durch ihre Beschlüsse und Gesetze und wer dir das nehmen darf, was du produziert hast, durch Steuern. Wer auch immer der Gewinner sein wird, er wird der Herrscher sein.

Wenn du wählst – egal ob die Partei, die du wählst gewinnt oder nicht – akzeptierst du, dass jemand das Recht hat dich zu regieren. Du erkennst eine Autorität außerhalb von dir an. Du hast dich damit einverstanden erklärt, jemandes Sklave zu sein, mit der einzigen Frage, welcher politische Meister dein Besitzer sein wird. Wenn du glaubst, dass du eine Verpflichtung hättest, Steuern zu bezahlen und du dich damit einverstanden erklärst, dass jemand anderes darüber entscheidet, wieviel du von deinem produzierten Gut behalten darfst, dann bist du ihr Sklave.

Wenn du dir selbst gehörst, brauchst du nicht die Erlaubnis von irgendjemandem, von keinem Individuum, von keiner Gruppe, keinem Land oder Gesetzgeber, um dein eigenes Leben zu leben, deine eigenen Entscheidungen zu treffen und die Früchte deiner Arbeit zu behalten.

Solange die Politiker sehen, dass du sie wählst, sehen, dass du an Protesten oder Kampagnen teilnimmst, um Steuererleichterungen bittest, solange sie sehen, dass du widerstandslos ihren Gesetzen gehorchst und darum bittest, das sie vielleicht das eine oder andere ihrer Gesetze verändern, wissen sie, dass du ihnen gehörst, dein Geist und dein Körper.

Einen Politiker anschreiben bedeutet nur, dass er darin bestätigt wird, dass du immer noch glaubst, er wäre wichtig. Das du ihn und seine Mit-Parasiten immer noch als Autorität anerkennst und immer noch glaubst, dass es seine Entscheidung wäre, ob er dich frei lässt oder nicht.

Solange du ihr Spiel spielst und ihr System legitimierst, ihren Gesetzen gehorchst und ihnen Steuern zahlst, du dich verhältst, als wären sie deine rechtmäßigen Besitzer, haben diese Tyrannen die Gewissheit, nichts befürchten zu müssen. Der Sklavenhalter kümmert sich doch nicht um das Gewinsel und Gejammer seiner Sklaven um Gnade, solange sie weiter gehorchen und Werte produzieren, die er dann stehlen kann.

Diejenigen an der Macht fürchten sich nicht davor, wer gewählt wird. Was sie tatsächlich fürchten ist, das der Tag kommt, an dem ihre Opfer die Wahrheit erkennen und aufhören, an das Recht eines Politikers zu glauben, jemanden zu besitzen. Wenn Menschen aufhören, Lügner als Gesetzgeber zu bezeichnen, wenn sie aufhören, Tyrannen als Polizisten und Gesetzgeber anzusehen, wenn sie aufhören zu glauben, das irgendjemand das Recht hätte sie zu regieren, dass sie aufhören sich eine Autorität vorzustellen, wo gar keine ist, wenn sie erkennen, dass sie nur sich alleine gehören und aufhören, sich vor einer parasitären gegen den Menschen gerichteten Kraft zu verbeugen, die sich Regierung nennt.

Wenn dir deine Zeit und deine Energie gehört und die Früchte deiner Arbeit, dann höre damit auf, nett danach zu fragen, ob es dir erlaubt ist, sie zu behalten. Wenn du dir selbst gehörst, dann höre auf, nett danach zu fragen, ob dir die Erlaubnis gegeben wird, dein eigenes Leben zu leben. Wenn du wirklich an unveräußerliche Rechte glaubst und das Recht auf Freiheit für Jedermann, dann höre auf, die Parasiten der Regierung zu fragen, ob sie dich freilassen.

Um wirklich frei zu sein, muss die Menschheit damit aufhören, sich wie Sklaven zu verhalten, zu reden und zu handeln, aufhören sich vor Größenwahnsinnigen zu verbeugen. Sie muss aufhören, Tribut an Psychopathen zu bezahlen und aufhören, den politischen Parasiten zu gehorchen.

Wenn du wirklich in aller Tiefe verstehst, dass du nur dir alleine gehörst, dann fang endlich an, dich auch so zu verhalten.

 [Übersetzung: Rudolf Engemann]

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5 Responses to Wem gehörst du? – Wem gehört dein Leben?

  1. Zef sagt:

    „Nero besitzt sich selber nicht.
    Er ist wie besessen, unfrei in sich selbst.
    Sein eigentliches Wesen ist Schwermut“

    Wer sich selbst wählt, und zwar absolut (Anm: nur sich selbst kann man absolut wählen), der ist nicht mehr nur Untermieter oder gar Besucher im eigenen Leben, im eigenen Selbst.

    „Schwermut aber ist Sünde:
    die Sünde, nicht tief und innerlich zu wollen.

    Dies ist die Mutter aller Sünden,
    unter der auch das ganze junge Deutschland leidet“.

    S. Kierkegaard, Entweder-Oder:
    Gleichgewicht Ästhetisches/Ethisches (1843)

    Die Selbstwahl, tief und innerlich, macht Schluss mit Nero.
    Jetzt kann man die Welt gebrauchen ohne sie zu missbrauchen.

  2. joern hartwig sagt:

    Die meisten arbeiten allerdings für Geld … was ja ok wäre wenn Geld ein neutrales Tauschmittel wäre … aber das das exponentille Wachstum und der Geldfluß zu den eh schon Reichen eine Funktion des Geldes und nicht der Politik ist is ja nun hinlänglich bewiesen, empirisch Belegbar und man kann es auch nachrechnen wenn man mag.
    Politik sorgt eigentlich nur dafür das es so bleibt und kein Mensch die eigene Verantwortung erkennt… soweit ich auch in der Geschichte zurück gehe die Politik hat am Geldfluß noch nie was geändert. Wem also folgt die Masse?
    So ist ehr der Chef der Besitzer oder die Aktieninnhaber einer Firma oder die Zentralbanken …. alle bekommen mehr von der Zeit und den Ideen der Lohnsklaven ab … einer der Wege an die Zeit von Menschen zu kommen sind Steuern aber sehr sehr viel wird ganz anders verrechnet.

  3. Peter sagt:

    Ja, wenn man sich gegen die Regierung stellt, hat man nur noch mit den 99,999% der anderen parasiten zu leben, die ihr Land beanspruchen, sagen wo und wie man zu wohnen hat usw. Tolle Sache… nicht.

    Ich kann ja durchaus verstehen, dass man generell lieber 100% unabhängig leben will. Ich habe selbst schon oft mit dem Gedanken gespielt mich abzusetzen, wo es keine Menschen gibt. Allerdings muss es da dann auch keine Menschen geben, denn ob Staat oder Gruppe ist absolut einerlei, punkt.

  4. Manser Ruedi sagt:

    Etwas einseitige Sicht! Hast Du dich selbst geschaffen?
    Finde heraus, wer Dich geschaffen hat, dann wirst Du entdecken, wie schön es ist, jemanden haben zu dürfen! Wir Menschen werden wohl niemals alleine zurechtkommen, wenn jeder für sich und nur für sich schaut und entscheidet!
    Ich bin kein Sklave, ich darf Mensch sein und bin dankbar nicht alleine sein zu müssen!
    Mein Erschaffer schenkt mir die Freiheit, mich für Ihn oder gegen Ihn zu entscheiden! Diese Entscheidung darf/muss jeder mal selbst finden.
    Ich wünsch mir, dass Du einmal die richtige Entscheidung fällst!
    Es gibt Einer, der liebt Dich, so wie Du jetzt bist! Wenn Du Ihn gefunden hast, dann sind Dir die politischen Entscheide und die Abgabe Deiner Früchte oder dass was Du meinst selbst erarbeitet, nicht mehr so wichtig!

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