Drogen gegen Zombies

On 27. März 2014, in Gesellschaft und Politik, Interessantes, by FreiwilligFrei

Rudolf Engemann

Der Staat „fürchtet“ bewusstseinsverändernde Substanzen wie der Teufel das Weihwasser. Doch warum? Etwa weil der Staat die Gesundheit und das Wohlbefinden seiner Bürger im Sinn hat? Ha, ha… lange nicht mehr so gelacht! Er hat ja auch keine Skrupel, mit Steuern behaftete sucht-erzeugende Substanzen wie Alkohol oder Tabak zu verkaufen. Und darin liegt nicht etwa das Wohlwollen des Staates deiner Freiheit zu begegnen, mit deinem Körper (und Geist) zu machen, was immer du willst, solange du keinem anderen damit schadest. Nein, dies ist pure Heuchelei! Diese sucht-erzeugenden Substanzen „unterstützen“ die Menschen darin, weiter zu „ertragen“. Nicht umsonst steigt die Nachfrage nach Alkohol und Tabak in Krisenzeiten rapide an. In allen Kriegen wurde immer dafür gesorgt, dass genügend Zigaretten zur Verfügung stehen. Zwar gab es kaum etwas zu essen und die Lage war schlimm… aber man hatte immerhin Zigaretten und die „helfen zu vergessen“.

Warum also dann der offensichtliche Kampf des Staates gegen andere Substanzen? Etwa nur, weil er am Konsum dieser nicht besteuerten Substanzen kein Geld verdienen kann? Nun, zuzutrauen wäre es dem Staat, kommt ihm doch sonst jede Gelegenheit recht, sich über Steuern das Geld der Menschen anzueignen. Allerdings wäre es ja ein leichtes, diese Substanzen zu legalisieren und dann zu besteuern… Mit aller Sicherheit wurde hierüber bereits nachgedacht. Dennoch ist es bislang nicht dazu gekommen… Warum nicht? Es muss etwas anderes sein, was den Staat weiter jeden Gebrauch von bewusstseinsverändernden Substanzen kriminalisieren lässt. Sein Versuch den Gebrauch zu unterdrücken verrät ihn. Wie gesagt geht ihm sonst die Gesundheit seiner Bürger ja nicht nur am Arsch vorbei, sondern er beteiligt sich auch noch aktiv an der Zerstörung der Gesundheit seiner Bürger, durch Unterstützung der Pharmaindustrie, durch Propaganda für Impfungen, durch Denaturalisierung von Nahrungsmitteln oder Zulassung von Gen-manipulierten Pflanzen etc.

Also die Gesundheit der Menschen interessiert den Staat nicht. Er ist vielmehr daran interessiert, dass er mit den Menschen weiterhin leichtes Spiel hat. Mit Menschen im Dauerschlaf kann man schließlich machen was man will. Durch schlechte Nahrung und den Konsum der „Bild-Zeitung“ werden Menschen geformt, die als Masse die Personen gewähren lassen, die für unser aller Geschick verantwortlich sind. Kriege werden propagiert. Feinde werden gezeichnet. Menschen werden auf „Reaktionen“ eingeschworen und durch Medien gelenkt.

Könnte es sein, dass durch den Gebrauch einiger bewusstseinsverändernder Substanzen der Mensch Seiten in sich entdeckt, die ihn autonom machen? Die ihn unterstützen, sich als selbstorganisiertes Wesen zu erkennen? Menschen, die erkennen, dass sie niemanden außerhalb von sich brauchen, sind nicht mehr anfällig für die Suggestion des Staates, dass er unersetzbar wäre „im Kampf“ gegen äußere Feinde? Was wäre, wenn es gar keine „äußeren“ Feinde gäbe, jedenfalls nicht die, an die der Staat dich glauben lässt? Vielleicht ist der einzige tatsächliche Feind der Staat selbst, der dich unterdrückt, der dich klein hält und der dir versagt, zu deiner Autonomie zu finden? Nicht umsonst beeilte sich Staat den Gebrauch von LSD zu verbieten, als sie merkten, dass immer mehr Menschen sich gegen den Krieg in Vietnam stellten. Menschen einzusperren, weil sie Marihuana zu sich nehmen, macht die Welt nicht zu einem sichereren Ort. Die Gefängnisse in den USA sind heute überfüllt durch Opfer dieser restriktiven Handhabung und Kriminalisierung opferloser „Straftaten“.

Der Staat fürchtet also das Erwachen seiner Bürger. Dass die „Bürger“ erwachen und erkennen, dass sie nicht automatisch „Bürger“ (also Bürgen) eines Staates sind, der sich tagtäglich an seinen Bewohnern vergeht. Dass sie von den Politikern tagtäglich betrogen werden, in deren Augen der einzige Zweck der Menschen darin besteht, ihnen ihr parasitäres Dasein zu ermöglichen.

Der Politiker fürchtet nicht die „Petition“ oder deinen Protest. Den Politikern ist es sogar relativ egal, ob sie wiedergewählt werden oder nicht, denn ein Kollege wird den Job weiterführen. Ihr Dasein als Politiker ist davon nicht betroffen. Sie werden weiterhin hofiert und es wird weiter daran geglaubt, dass Politiker zu sein ein ehrbarer Beruf wäre. Das was Politiker fürchten ist, das immer mehr Menschen erkennen, dass wir ohne sie viel besser leben könnten. Das was der Staat fürchtet ist, dass du aufwachst und erkennst, dass du ihn nicht brauchst. Dass du ihm keine Energie mehr zukommen lässt. Ja, dass du noch nicht einmal mehr gegen ihn kämpfst… weil er es einfach nicht wert ist, dass du dich überhaupt mit ihm beschäftigst. Der Sklavenhalter hat solange Macht über seine Sklaven, solange sie anerkennen, dass sie „minderwertig“, dass sie „Sklaven“ wären. Seine Macht endet in dem Moment, indem die Sklaven erkennen, dass es nichts gibt, was ihn unterscheidet, außer dem generierten Glauben, dass er etwas Besseres wäre. Die Menschen werden dann vielleicht noch für einige Zeit in seiner Gewalt sein. Vielleicht wird sogar die Brutalität seiner angeblichen „Herrschaft“ noch deutlicher werden, aber seine Macht ist gebrochen.

Vielleicht helfen bewusstseinsverändernde Substanzen Menschen sich als vollständig zu erfahren? Sicher ist, dass dies seit Menschengedenken so gehandhabt wurde. Bewusstseinsverändernde Substanzen wurde zu allen Zeiten benutzt, um Menschen zu initiieren, sie einzuladen zu entdecken, wer sie wirklich sind und die Schleier der begrenzten Wahrnehmung zeitweilig zu lüften, um dahinter Anderes, Größeres oder Weiteres zu erfahren. Dinge, du auch zu dir gehören und in deren Verbund du zu dem wirst, der du tatsächlich bist.

Sicher gibt es andere Wege dein Bewusstsein zu erweitern. Der Gebrauch von Substanzen ist nur eine Möglichkeit. Eine alte und bewährte Methode zwar, aber sicher auch keine leichte. Jeder Mensch hat das Recht, zu tun was immer er will, mit seinem Körper und seinem Geist, solange er keinem anderen damit schadet. Wenn du lieber tanzen gehen willst, ist dies ebenfalls eine altbewährte Methode, dein Bewusstsein zu wechseln. Vielleicht magst du Trommelmusik? Nun denn… dann trommle los… Vielleicht gehst du auch einfach gerne in die Natur und hörst den Vögeln zu… auch eine Möglichkeit…

Fakt ist, du solltest dich nicht daran hindern lassen, deinen ganz eigenen Weg zu gehen. Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich. Nicht der Mensch sollte den Staat fürchten, sondern der Staat sollte den Menschen fürchten…

 

 

13 Responses to Drogen gegen Zombies

  1. Pilz sagt:

    Ein Ort in diesem Land zu finden an dem man mit sich und der Natur in Einklang kommen kann ist extrem schwierig geworden. So ist das halt in extrem eng besiedelten Kulturlandschaften. Zum Thema Drogen: Dieses Wissen war bei den Naturvölkern nur einem kleinen Teil der geistigen Elite vorbehalten. Aus gutem Grund.

  2. […] uns Rudolf Engemann in seinem Artikel: Drogen gegen Zombies – Erstveröffentlicht bei freiwilligfrei – Mein Dank sagt Maria […]

  3. Christian sagt:

    Wir werden dauernd unterdrückt. Das fängt mit der Schule an und hört mit dem Tod auf.

  4. […] uns Rudolf Engemann in seinem Artikel: Drogen gegen Zombies – Erstveröffentlicht bei freiwilligfrei – Mein Dank sagt Maria […]

  5. Mahdi sagt:

    Passend dazu gerade in der Zeit:

    Die gute Seite des LSD

    http://www.zeit.de/2014/13/lsd-droge-studie

  6. […] uns Rudolf Engemann in seinem Artikel: Drogen gegen Zombies – Erstveröffentlicht bei freiwilligfrei – Mein Dank sagt Maria […]

  7. Philipp sagt:

    Ich glaube ein Grund für den „Krieg gegen die Drogen“ ist auch die umfassende Überwachung der Bürger und der ganze Polizeistaat der sich dadurch prima begründen lässt. Vor allem in den USA hängt ja an diesem Krieg mittlerweile eine riesige Bürokratie, zehntausende gut bezahlte Beamte die an ihren „Jobs“ auf Kosten der Steuerzahler festhalten wollen. Gleichzeitig ergibt sich die Möglichkeit Wohnungen zu durchsuchen, Leute zu überwachen, sich vmtl. auch selber öfters unter der Hand mit beschlagnahmten Drogengeldern zu bereichern (bzw. sich fürs Wegschauen an der Grenze usw. bestechen zu lassen) und diese ganzen polizeistaatlichen Maßnahmen mit dem Krieg gegen die Drogen zu rechtfertigen. Deswegen ist meine Prognose, dass vor allem in den USA der jetzige Krieg gegen die Drogenkonsumenten noch lange weitergehen wird, weil einfach mittlerweile zu viele Bürokraten davon profitieren.

  8. michel sagt:

    Sind es nicht die Konzerne, Unternehmen und Religionen die die Regierungen dazu benutzten diese Dinge zu tun? Wer hat was vom Verbot von Hanf? Die Chemie Konzerne haben dieses Verbot gefodert . Die Regierungen setzen dieses Verbot um. Wie man dem Staat Energie entzieht weiß ich. Wie macht man das mit den Konzernen und Religionen, denn deren Macht ist der des Staates gleich zu setzen. Regierungen haben keine Kriege geführt, sondern das Geld und die Gründe waren und bleiben Religiös oder Wirtschaftlich. Und man sollte das auch einmal aus voluntaristischer Sicht betrachten.
    Ansonsten ist mein Fazit nach 1, 5 Jahren intensiver Beschäftigung mit der Philosophie des Voluntarismus folgende. Herrschaftslosigkeit – keine Macht für irgendjemand. Gewalt- und Zwanglosigkeit – freiwillige Zusammenarbeit. Abschaffung des versklavungsmittels Geld.

    Vielen Dank für die geleistete Arbeit und macht weiter so.

  9. Helga sagt:

    Man sollte vielleicht auch mal die aktuelle Entwicklung in den US of A beobachten, wie sich das da (und nicht nur dort) gerade verändert und für den heiligen (im Sinne von das Höchste) Markt öffnet. Z.B. wittern Großkonzerne schon den großen Gewinn wenn sie in Cannabis investieren.
    Cannabis wird zum Geheimtipp für Investoren.

    Disclaimer drug use.
    First inform and then may choose. And ever be responsible and stay safe!

  10. avaran sagt:

    Selten so einen Schwachsinn gelesen. Der weltweite Drogenhandel wird von den meisten Staaten toleriert, der Krieg gegen die Drogen ist eine Propagandalüge um die Menschen zu beruhigen, der größte Dealer sind die USA und die CIA, Big Pharma liefert die entsprechenden Chemikalien zur Erstellung des „Drogen-Endproduktes“.

    Die Bankenmafia dieser Welt, die uns alle regiert, wäscht dann das Drogengeld.

    Ziel des Drogenhandels ist einzig und allein Gewinnmaximierung, die Leute zu verblöden, abhängig zu machen und von der Realität abzulenken. Wenn man sich nur noch damit beschäftigt wann sich das nächste Mal Drogen einfahren kann, hat man keine Zeit mehr sich mit Politik zu beschäftigen und unsere „Elite“ kann ungestört machen was sie will.

    Von wegen Bewußstseinserweiterung. Drogen „erweitern“ rein gar nichts. Sie machen die Menschen kaputt und spülen MIlliarden in die Kassen der kriminellen Banken, Geheimdienste und Staaten die es verscherbeln – wie z.B. die CIA – und die finanzeren damit ihre Kriege, Attentate oder was immer sie benötigen um ihre Ziele durchzusetzen.

    Um zu durchschauen was in dieser Welt läuft braucht man keine Drogen, sondern ein Hirn und Wissen und die Fähigkeit einzelne Wissensbausteine zusammenzusetzen und Schlüsse daraus zu ziehen.
    All das funktionert nicht mit einem benebelten suchtgelenkten Hirn, sondern im nüchternen wachen Zustand.

    Daß Drogen das Bewusstsein „erweitern“ und Sprüche wie „Nix Wissen macht auch nix“ wurde genau von den Demagogen erfunden die die 68er Revolution inklusive Drogenkonsum in Mode gebracht haben und zum Ziel hatten die Massen mit Drogen und dämlichen Sprüchen umzuerziehen und total zu verblöden.
    Und alle diese Demagogen waren und sind im Auftrage des jeweiligen Staates unterwegs und ganz und gar keine Revoluzzer. Sie sollen die Massen verblöden und von der Politk ablenken und ruhig stellen, wenn möglich auch vernichten, denn unsere Politiker haben sowieso die Reduzierung der Weltbevölkerung als ZIel.

    Wie man sieht ist der Plan aufgegangen – es gibt immer noch „Propheten“ in den verdummten Massen, die die Lügen-Propaganda des Drogenpropheten „Timothy Leary deary“, der im Auftrag des Tavistock Institutes handelte, bis heute glauben und weiterverbreiten.

    Die Schafe haben wieder einmal verloren.

    • michael sagt:

      beruhig dich erstmal… schwachsinnig ist nur eine sache… daß du den text nicht verstehst, bzw. genau daß zu machen, was du dem, text vorwirfst.

      du hast vollkommen recht, mit dem was du schreibst…aber der aspekt im text stimmt auch…und wenn du nicht sofort deinen reflexen unterlegen wärst und etwas mehr deinen präfrontalen cortex mehr walten lassen würdest, würdest du sehen, daß der text dies nicht als einzigen grund erhebt und solch dinge, die du sagst nicht ausschließt.

      man kann natürlich auch einen roman schreiben und aaaaales mitreinschreiben, was zu drogen gehört 🙂

  11. Florian sagt:

    Zu aller erst: Ich bin auch für eine Drogenlegalisierung. Aber der Artikel ist ziemlicher Unfug. Vor allem diese Passage hat mich gestört:

    „Zerstörung der Gesundheit seiner Bürger, durch Unterstützung der Pharmaindustrie, durch Propaganda für Impfungen, durch Denaturalisierung von Nahrungsmitteln oder Zulassung von Gen-manipulierten Pflanzen etc.“

    Der Autor sollte sich mal mit Studien zum Thema Impfungen und gentechnisch veränderten Pflanzen beschäftigen. So viel Fortschrittsfeindlichkeit habe ich mir von einer libertär-anarchistischen Seite nicht erwartet.

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