Die große Furcht der Politiker

On 9. Mai 2016, in Gesellschaft und Politik, by FreiwilligFrei

Rudolf Engemann

„Der Politiker fürchtet nicht die „Petition“ oder deinen Protest. Den Politikern ist es sogar relativ egal, ob sie wiedergewählt werden oder nicht, denn ein Kollege wird den Job weiterführen. Ihr Dasein als Politiker ist davon nicht betroffen. Sie werden weiterhin hofiert und es wird weiter daran geglaubt, dass Politiker zu sein ein ehrbarer Beruf wäre.
Das was Politiker fürchten ist, dass immer mehr Menschen erkennen, dass sie ohne sie viel besser leben könnten. Das was der Staat fürchtet ist, dass du aufwachst und erkennst, dass du ihn nicht brauchst. Dass du ihm keine Energie mehr zukommen lässt. Ja, dass du noch nicht einmal mehr gegen ihn kämpfst… weil er es einfach nicht wert ist, dass du dich überhaupt mit ihm beschäftigst. Der Sklavenhalter hat solange Macht über seine Sklaven, solange sie anerkennen, dass sie „minderwertig“, dass sie „Sklaven“ wären. Seine Macht endet in dem Moment, indem die Sklaven erkennen, dass es nichts gibt, was ihn unterscheidet, außer dem generierten Glauben, dass er etwas Besseres wäre.“

 “Wir haben tausend Jahre gebraucht um festzustellen, dass wir keine Kaiser,Könige und Fürsten brauchen, die uns vorschreiben,was wir zu tun und zu lassen haben.
Hoffentlich brauchen wir keine weiteren tausend Jahre, um zu begreifen, dass wir dazu auch keine Regierungen, keine Parteien, keine Politiker und keine Funktionäre brauchen”
 
(Roland Baader, Freiheitsfunken).

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9 Responses to Die große Furcht der Politiker

  1. Zef sagt:

    „Wir haben tausend Jahre gebraucht um festzustellen, dass wir keine Kaiser, Könige und Fürsten brauchen, die uns vorschreiben, was wir zu tun und zu lassen haben. Hoffentlich brauchen wir keine weiteren tausend Jahre, um zu begreifen, dass wir dazu auch keine Regierungen, keine Parteien, keine Politiker und keine Funktionäre brauchen“ (Roland Baader, Freiheitsfunken, S. 65).


    „Alles zu verstehen, nur sich selbst nicht, ist besonders komisch“ (Kierkegaard).

  2. Psychografie sagt:

    Solche Menschen fürchten nicht den Machtverlust, sondern die große Leere die dann an diese Stelle tritt…

    • Nullte_Instanz sagt:

      Die „Leere“ ist doch nur ein Resultat welches aus den Folgen des „Machtverlusts“ resultiert… Also ihre Furcht…

      Aber wie auch immer man es dreht, -ich denke Mitleid brauchen wir mit diesen Menschen nicht zu haben… Wir erklären ihnen einfach das wir sie „wegrationalisieren“ mussten!
      Es tut uns ja auch leid, aber es ging leider nicht anders… Die werden das bestimmt verstehen 🙂

      Gruß Phil

  3. Gastleser sagt:

    “Der Politiker fürchtet nicht die „Petition“ oder deinen Protest.
    Aber sie fürchten das wir am 25. Mai zur Europawahl alle unsere Stimme ungültig in die Urne werfen und nein zu dieser EU-Politik sagen.
    Gut wäre das mehr ungültige Stimmen ausgezählt werden wie gültige.
    Dann bin ich auf die Presse gespannt die uns dann sagt das wir die Idee von Europa nicht verstanden haben.

  4. Testater sagt:

    Ungültite Wahlzettel werden sichlicher teilweise als GÜltig gezählt ! Die Schweine machen in den letzten Tagen ALLES, um das System aufrecht zu erhalten !

    NICHT Wählen ist besser !
    Natürlich UNBEDINGT gleichzeitig aus dem Wählerverzeichnis AUSTRAGEN lassen !
    Wahlunterlagen UNGÜLTIG machen und zur Gemeinde zurückbringen, und austragen lassen !

    Sonst begünstigst du große Parteien !

  5. Verena sagt:

    „Das was Politiker fürchten ist, dass immer mehr Menschen erkennen, dass sie ohne sie viel besser leben könnten“
    Ich bin mir nicht sicher,dass den Politikern,Superreichen etc das wirklich bewusst ist.Um sich so zu benehmen,müssen sie ja selbst auch wirklich glauben,dass sie was Besseres wären.
    Und wenn sie das glauben,denken sie doch mit Sicherheit nicht,dass man ohne sie besser dran ist,oder?
    Ich glaube,Du setzt da irgendwie bei diesen Menschen viel zu viel Intelligenz voraus 😉

  6. CD sagt:

    Gaus’sche Verteilerglocke..
    Weil die Mehrheit „unter dem Glockengraphen“ steht und diese Mehrheit im gedanklichen Mittel zu finden ist (also die Durchschnittsmeinung reflektiert), ist es genau deshalb so schwierig irgendetwas in einem großen Bereich (rasch) verändern zu können.

    Natürlich helfen Seiten, wie diese. Natürlich arbeiten Menschen hinter Seiten, wie diesen, dass mehr Information geteilt und mehr Bildung stattfinden kann. Das ist nicht nur löblich, sondern unumgänglich. Ansonsten wird sich kaum etwas ändern.
    Aber selbst durch einzelne, durch wenige ändert sich bestenfalls – nur wenig.
    Die Frage ist: wieviele Mißstände braucht es.., wieviel muss sich in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft noch verschechtern um eine kritische Maße (einen relevanten Grenzwert) dazu zu bringen NACHZUDENKEN? Die Ist-Situation etwas kritischer zu betrachten, ist für die Masse beinahe schon „Blasphemie“.

    Genau das ist des Systems großes Glück: Kaum einer ändert sein neuronales Netzwerk. -> Die bisher begangenen und etablierten Trampelpfade werden auch 2016+ mehrheitlich weiter „ausgetreten“. Den Pfad zugunsten einer effektiveren Richtung, eines besseren Weges zu verlassen, wird die Mehrheit nicht wagen.
    Es müssten noch nicht einmal ALLE loslaufen, der kritische Punkt bzw die kritische Menge ist genau der Bereich, ab dem sich effektiv etwas ändern kann.
    Und genau dieser Aspekt spielt der aktuellen Politik in die „Taschen“. Das Gesetz der Trägheit greift eben nicht nur in der Physik.

    Nichts desto trotz: Fangen wir bei uns selbst an bzw motivieren wir uns weiterhin selbst unsere neu-ausgebauten Denkmuster bzw unsere neuronal neuausgebauten Netze so zu befeuern, dass Gedanken nicht temporär aufkeimen sondern dass ein Umdenken langfristig stattfindet.
    Es heißt oft: Einmal erkannt, was die Fehler und Schwächen im System sind, wird kaum einer zurück zum Ist-Zustand kehren wollen. Vorallem wenn er sich gedanklich vom aktuellen Glauben des vorherrschenden Systems bereits befreit hat.
    Das glaube ich nicht. Wenn sich mangels Motivation und Anspruch freiheitssuchende Menschen zu wenig mit der Thematik und den Problemlösungsversuchen dazu beschäftigen, dann ist es wohl schon möglich, dass ursprüngliche Gesellschaftkritiker und Alternativdenkende bereitwillig „aufgeben“ (vielmehr ihren Glauben etwas verändern zu können, selbst wenn dies „nur“ langfristig der Fall wäre).

    Wahlboykott ist ein Anfang. Es gibt für uns alle, auch absolut im Kleinen, soviele Möglichkeiten sich Schritt für Schritt aus „der Matrix“ zu befreien. Seien es alternative Geldmittel (zB Bitcoins, etc), sei es ein verantwortungsbewusster Umgang mit staatlichen Zahlungsmitteln und Zahlungswegen (wie sinnvoll ist es bei jedem kleinen Einkauf oder Handel sofort zur bequemeren Lösung der Kredit- oder Bankomatkarte zu greifen?).

    Es gibt tausende Überlegungen, welche wertvoll genug sind anderen ein Umdenken UND Umlenken des eigenen Tuns schmackhaft zu machen.

    ..die staatliche Propagandamaschine läuft, und noch immer läuft sie auf Hochtouren. Lassen wir uns von diesem Wahnsinn und dieser Meinungsmache nicht einschränken, nicht verängstigen!

  7. CD sagt:

    PS: Sklaven waren NIE Personen, sondern in sämtlichen Kulturkreisen SACHBESITZ (und somit frei veräußerbar). Daher auch nicht verwunderlich, dass es sich für so VIELE anfühlt von Politik (und unterwanderter) Wirtschaft verkauft zu werden.
    Obwohl es offensichtlich ist, fühlt sich der brave Bürger NOCH IMMER NICHT als das, was er tatsächlich ist

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