Demokratie für Dummies

On 13. Januar 2014, in Gesellschaft und Politik, Videos, by FreiwilligFrei

Für Etatisten ist Demokratie das Nonplusultra — eine Garantie für Frieden und Wohlstand. Voluntaristen betrachten Demokratie dagegen als Herrschaftsform, in der initiierende Gewalt gegen friedliche, unschuldige Menschen ausgeübt wird. In diesem Punkt gibt es keinen Unterschied zu allen anderen Herrschaftsformen. Nur das Ausmaß der Gewalt, die gegen die Bürger ausgeübt wird — zumindest in der jüngeren Geschichte bis heute (das kann sich möglicherweise noch ändern!) — ist in der Demokratie geringer, als bei anderen Herrschaftsformen. Demokratie mag als beste Wahl unter den miserablen Optionen erscheinen. Für Voluntaristen bleibt sie eine Herrschaftsform zur gewaltsamen Unterdrückung friedlicher Menschen und damit kein moralisch akzeptabler Weg, um eine Gesellschaft zu ordnen und zu organisieren.

In diesem Video erklären wir anhand eines einfachen Modells, welche Konstruktionsfehler das Konzept der Demokratie hat. Diese Fehler führen dazu, dass Bürokratie, staatlicher Interventionismus und Regulierung — wie in jeder etatistischen Gesellschaftsordnung — auch in einem anfangs freiheitlich orientierten demokratischen System zunächst langsam, aber dann unaufhaltsam und immer schneller exponentiell auf Kosten der darin lebenden Menschen zunimmt.

 

11 Responses to Demokratie für Dummies

  1. Granter sagt:

    Eure Kritik hat mit den real existierenden demokratischen Prinzipien, welche hier in Deutschland gelten, nichts zu tun. Ein Blick in das Grundgesetz würde sicher helfen dies zu verstehen.

    • michael sagt:

      wo genau ist dein argument?

      • Granter sagt:

        Mein Argument ist, das unsere real existierende Demokratie mit euren Beispielen nichts zu tun hat, eure Kritik damit auf Fehlschlüssen beruht.

        • michael sagt:

          schöne aussage, du mußt es aber auch begründen können, …ich kann dir nicht ins hirn schauen.

          sonst hätten wir einen artikel schreiben können mit einem satz… demokratie ist scheiße.

    • Zef sagt:

      Versklavung kann man definieren als die Enteignung von Lebenzeit und Arbeitsleistung. Nichts anderes sind Steuern und Abgaben (Roland Baader, Freiheitsfunken).

      Auch die Hälfte ist längst nicht mehr genug. Das Bundesverfassungsgericht revidierte den Halbteilungsgrundsatz (der natürlich selbst auch schon Versklavung war) mit Urteil vom 18. Januar 2006.

      Staats-GEWALT bedeutet: Gebietshoheit und Personalhoheit bezogen auf alle Personen und Sachen im Staatsgebiet.

      Nicht der Grundsatz „ex iniuria ius non oritur“(aus Unrecht entsteht kein Recht) ist der letzte Maßstab aller Staatlichkeit, sondern das “Effektivitätsprinzip”, wonach die endgültige politische und militärische Durchsetzung die “Legitimität” des jeweiligen Staates vermittelt. Wenn sich also das “Recht des Stäkeren” endgültig und effektiv institutionalisiert hat, dann ist es “legitim”. Die Kategorien Gut und Böse sind aufgehoben. Der Zweck („Effektivität“) heiligt die Mittel. Unrecht wird durch Gewalt in Recht verwandelt.

      Es ist nicht in das Belieben eines deutschen Staatsangehörigen gestellt, seine deutsche Staatsangehörigkeit ohne gesetzliche Grundlage abzulegen (vergl Art 16 GG, § 26 StAG)

      Im Gegensatz dazu das freie Mandat (Art. 38 Absatz 1 Satz 2), die Immunität (Art. 46 Absatz 2-4) und vor allen Dingen die INDEMNITÄT (Art. 46 Abs 1) von Abgeordneten. — Indemnität bedeutet: der Abgeordnete darf für eine parlamentarischen Handlungen weder straf- noch zivilrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden. Indemnität ist ein Vorrecht des einzelnen Abgeordneten. Sie ist der Verfügung des Parlaments entzogen und kann daher auch nicht aufgehoben werden. Auch für den einzelnen Abgeordneten ist sie „leider“ unverzichtbar, selbst wenn er denn noch so wollte (ROTFL) —

      Wählen ist Ausübung von (Staats-)GEWALT (Art 20 Absatz 2, Satz 2 GG).

      Versklavung ist aber nicht weniger Versklavung, weil sie gegenseitig ist.

      BTW: Die bundesdeutsche Demokratieform ist vom amerikanischen Geheimdienst OSS, dem Vorläufer der CIA, konzipiert worden. Maßgeblicher Mitarbeiter des US-Geheimdienstes bei Ausarbeitung der für die Deutschen vorgesehenen Demokratiekonzeption war der überzeugte Marxist (Linksextremist) Herbert Marcuse (vergl. Josef Schüßlburner, Sozialismusforschung: „Freiheit oder Sozialismus!“, http://ef-magazin.de/2009/11/23/1669-sozialismusforschung–freiheit-oder-sozialismus

      Wohl bekommt’s!

  2. Nullte_Instanz sagt:

    Das Beispiel mit der „Zwangs Hochzeit“ finde ich grandios! Kann man Schnell, Simpel und vor allem gut verständlich rüberbringen… Werde ich mir merken! Man könnte vielleicht als kleine Ergänzung hinzufügen, das die Frau ein paarmal nach den Gründen der Zwangshochzeit fragt. Und darauf könnte „die Mehrheit“ Antworten: „Weil wir nicht GLAUBEN das Menschen freiwillig miteinander kooperieren können/sollten. Es ist ja NUR zu ihrem besten….“ (oder so ähnlich…) 🙂

    Das Angesprochene verpfänden der zukünftigen Arbeitskräfte (Kinder) ist bereist besiegelt… Über 2.140.000.000.000,00€ Schulden… 2140 Milliarden Euro Schulden, die in ZUKUNFT noch x-Generationen aufbringen „müssen“. Und das sind nur die Offiziellen Zahlen ohne die Jährlichen Verbindlichkeiten aus den Reparationszahlungen usw.
    Läuft wie mit ihren „Groß Projekten“… Am Ende müssen sie uns „leider Mitteilen“, -das der Ganze Umfang nicht erkennbar war und das die eigentlichen Schulden gut vier Mal so hoch sind…

    Zahlen die aus dem „nichts“ erschaffen wurden, werden zu den Ketten der nächsten Sklavengenerationen… Oder… Zahlen sind „nur“ Zahlen, so wie sie aus dem nichts entstanden sind, so können sie auch im nichts wieder verschwinden…

    @Granter
    Gibt es da ein „spezielles Gesetzt“ welches die Kritik wiederlegen könnte? Ansonsten verstehe ich nicht was Du meinst!?

    • Zef sagt:

      >Das Beispiel mit der “Zwangs Hochzeit” finde ich grandios!

      Ja, ich auch.

      Die Kehrseite des Bildes („Freie Hochzeit“) ist übrigens auch ein gutes Beispiel dafür, dass sich Menschen ohne staatliche Zwangkollektivierung selbst zu innigster Gemeinschaft zusammenfinden.

      Dieses Zusammenfinden ist selbstverständlich auch völlig unabhängig vom bürger- und auch kirchen-rechtlichen Institut der Ehe.

      BTW: Ich bin übrigens mit meiner Frau in alle Ewigkeit verbunden. Manchem mag das vielleicht „wolkig“ erscheinen. Es wirkt aber praktisch genau gegenteilig: es gibt dem Alltag unserer Beziehentlichkeit einen äußerst stabilen Stand (Bodenhaftung).

      Das Zauberwort lautet: „Zeitpräferenz“ (das kennen ja auch Profan-Libertäre). Wir haben unendlich viel Zeit miteinander und glauben beide fest daran, dass all unser Glück, gerade auch unser gemeinsames, einmal vollkommen sein wird. It really works!

      Kann aber natürlich jeder so machen wie er lustig ist 🙂

  3. wie auch immer sagt:

    Hi, hier eine kleine altchinesische Fabel.

    >>Der Hühnerdieb

    Ein Mann stahl von seinen Nachbarn jeden Tag ein Huhn. „Man darf nicht stehlen,“ sagte ihm jemand.
    „Nun gut,“ versprach der Hühnerdieb, „ich werde mich einschränken. Von nun an werde ich monatlich nur noch ein Huhn wegnehmen und ab nächstes Jahr ganz und gar damit aufhören. Was meinst du dazu?“
    (Mengzi)<<

  4. Dreamer sagt:

    Der entscheidende Unterschied zwischen einem Einkauf und Demokratie ist, daß dich niemand dazu zwingt, ein bestimmtes Produkt oder überhaupt etwas zu kaufen.

  5. Dampfdidi sagt:

    @Granter,
    Welches Grundgesetz? Das ungültige und erzwungene?
    Oder gibt es sonst noch eins?

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