„Neusprech bezeichnet die vom herrschenden Regime vorgeschriebene, künstlich veränderte Sprache. Das Ziel dieser Sprachpolitik ist es, die Anzahl und das Bedeutungsspektrum der Wörter zu verringern, um die Kommunikation des Volkes in enge, kontrollierte Bahnen zu lenken. Damit sollen sogenannte Gedankenverbrechen unmöglich werden. Durch die neue Sprache bzw. Sprachregelung soll die Bevölkerung so manipuliert werden, dass sie nicht einmal an Aufstand denken kann, weil ihr die Worte dazu fehlen.“ (Wikipedia)

Wir haben noch einen der wenigen und selten anzutreffenden Menschen gefunden, der des Altsprechs mächtig ist und die Neujahrsansprache des herrschenden Regimes übersetzt hat.

 

 

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4 Responses to Merkels Neujahrsansprache – Liebes Stimmvieh und liebe Steuerdrohnen

  1. Nullte_Instanz sagt:

    Ich finde es gut das sich mal jemand die Mühe macht, und dieses Politik- Kauderwelsch übersetzt… Es heißt ja immer man könnte die heutige Jugend nicht mehr verstehen mit ihren ganzen „Fremdausdrücken“, doch wie man sieht -steht ihnen das politische Klientel in nichts nach.

    Schön das sich die alte Lady noch mal auf gerungen hat, um uns fürs neue Jahr 2014 wieder so einen Unsinn zu präsentieren. Übrigens fand ich ihre Neujahrsrede aus dem Jahr 2011 sogar noch etwas eloquenter, aber entscheidet selbst! 🙂

    http://www.youtube.com/watch?v=pjcHwLpc-mc

    Gruß Phil

  2. Zef sagt:

    >Stimmvieh

    … klingt vielleicht ein bisschen dumm, aber immerhin harmlos.

    Noch harmloser kommt das „Arme-Hasen“-Argument daher: Der arme Hase sieht sich, ob er will oder nicht, als Teil des Systems. Er geht dann auch nur wählen, um nicht jeden Tag, sondern lediglich einmal in der Woche Schläge zu bekommen. So etwa in einer Replik auf einen Artikel von Ferdinand A. Hoischen ( http://www.freiwilligfrei.info/archives/5200 ) Legitimation des Staates durch Wahlteilnahme? http://www.misesde.org/?p=6868 .

    Doch auch der arme Hase übt Gewalt aus. Aus der Sicht des Systems ergibt sich das klar aus Art 20 Absatz 2, Satz 2 GG: Wählen ist Ausübung von (Staats-)Gewalt!

    Aber auch von außen betrachtet ist Wählen genau diejenige Gewalt, die erforderlich ist, um das Staats-Monstrum mit Herrschaftsmacht aufzuladen und somit zum Leben zu erwecken bzw am Leben zu halten.

    Auch der arme Hase ist mithin ein tatkräftiger „Frankenstein“, ob er nun will oder nicht, auch wenn er vielleicht nur sein armes Hasenfell retten will. Gleiches geht aus Gleichem hervor: Freiheit aus Freiheit, Gewalt aus Gewalt.

    Die Effektivität der Herrschaftsmacht des Staates ergibt sich nun aus meiner Sicht gar nicht mal so sehr aus seinen Waffen und seiner Menpower, sondern aus dem ANSCHEIN der LEGITIMITÄT, den auch der ganz arme Hase definitiv mit erzeugt.

    Der letzte Maßstab aller Staatlichkeit ist das „Effektivitätsprinzip“, wonach die endgültige Durchsetzung angeblich die “Legitimität” des jeweiligen Staates vermitteln soll. Wenn sich also das „Recht des Stäkeren“ endgültig und effektiv institutionalisiert hat, dann soll es plötzlich „legitim“ sein. Die Kategorien Gut und Böse sind damit aufgehoben. Der Zweck heiligt die Mittel. Unrecht wird wundersam in Recht verwandelt. Soweit der Schein.

    Aber ich bin „konservativ“, ich bleibe dabei: Gleiches geht aus Gleichem hervor. Aus Unrecht entsteht kein Recht, aus Gewalt keine Freiheit.

    Das Wesen aller Staatlichkeit ist die (Staats-)GEWALT: Effektive Herrschaftsmacht über alle Personen und Sachen im gesamten Staatsgebiet. Alles andere ist Schminke und Schmiere. Der arme Hase mag vielleicht „schuldlos“ sein. Aber er sollte sich dringend mit den Grundsätzen einer völlig verschuldens-unabhängigen „Gefährdungshaftung“ vertraut machen: Wer ein gefährlich Ding betreibt, der ist auch ohne Schuld für Schäden verantwortlich.

    Ohne Frankenstein, kein Monstrum – so sieht’s aus, armer Hase!

    Sezession (Trennung, Unterscheidung) ist der Weg aus dem Teufelskreis, wobei die innere existentielle Tat das Entscheidende und das den ganzen Prozeß stets Vorantreibende ist.

    Manchmal sind Schläge der Preis für die Freiheit. Ich habe dabei durchaus Verständnis für Feigheit und Schwäche. Aber ich widerspreche entschieden, wenn mir Feigheit als Freiheit verkauft werden soll.

    Es lebe die Unterscheidung, es lebe das Entweder/Oder!


    Die Zeit der Unterscheidung ist vorbei, das „System“ hat sie überwunden (Kierkegaard)

  3. Nullte_Instanz sagt:

    Schön geschrieben Zef! Harmlos… Das passt leider treffend.

    Genauso Harmlos wie die einzelne Schneeflocke in einer massiven Schneelawine, oder der einzelne Regentropfen in einer Sintflut… Sie tragen keine (erkennbare) Verantwortung als einzelner und sehen parallel auch nicht ihre Rolle als Ganzes.

    Alle großen Verbrechen in der Weltgeschichte funktionieren nur durch die vielen kleinen Mitläufer, die sich allesamt vor der Verantwortung drücken und sagen: „Auf mich ist es doch nicht angekommen, was hätte ich schon groß tun können…“ (Ich weiß leider nicht mehr wer es gesagt hat, -finde es auch nicht mehr-, aber recht hat er!)

    Die Antwort ist simpel!
    Nichts!!! Er sollte am besten NICHTS tun, um somit den Nährboden der Parasitären „Machtelite“ auszutrocknen. Wenn sie keine „Legitimation“ durch Zustimmung (Wählen gehen) mehr erhalten, wird aus ihrer Herrschaft eine Tyrannei, und daraus folgt zwangsläufig ihr ende…

    Doch das ist nur Theorie… Trotzdem beruht ihre Existenz nur aufgrund der Gnade –die sich durch die „Unwissenheit“ ergibt!

    Gruß Phil

  4. jens sagt:

    ja fehlt nur noch das sie wenn die nichtwähler mehr werden …. die wahlpflicht wieder einführen

    http://www.mitmischen.de/diskutieren/topthemen/politikfeld_wahlpruefung/wahl_2013/streitgespraech/index.jsp

    somit wieder zwang

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