Hallo meine Freunde,

heute mache ich mir mal Gedanken, was es bedeutet wenn Forderungen nach Recht auf Bildung, Recht auf Nahrung oder Recht auf Bier ausgesprochen werden.

Viel Spass damit, Euer Manuel

 

„Ein Recht auf etwas zu haben bedeutet….

… ein Recht darauf zu behaupten, dass andere Menschen für einen arbeiten. Aber auch eine gegenseitige Versklavung ist nicht weniger Versklavung, weil sie gegenseitig ist; ebenso die gegenseitige Plünderung.“

 

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6 Responses to Ein Recht auf etwas zu haben bedeutet….

  1. Zef sagt:

    >Ein Recht auf etwas zu haben bedeutet….

    … ein Recht darauf zu behaupten, dass andere Menschen für einen arbeiten. Aber auch eine gegenseitige Versklavung ist nicht weniger Versklavung, weil sie gegenseitig ist; ebenso die gegenseitige Plünderung.

    Robespierre folgte Rousseaus und sagte:

    „Die Gesellschaft ist verpflichtet, für den Unterhalt aller ihrer Mitglieder zu sorgen, sei es, indem sie ihnen Arbeit verschafft, sei es, indem sie die Mittel der Existenz denen sichert, welche außer Stande sind, zu arbeiten.

    Die notwendigen Unterstützungen für die Armut sind eine Schuld des Reichen gegen den Armen. Es kommt dem Gesetz zu, die Weise zu bestimmen, wie diese Schuld abgetragen werden soll“ (zitiert aus: Bastitat, Die klassischen Studien und der Sozialismus, Link aE)

    Man muss nur seine Stimme (sein Selbst-Sein) abgeben (den Begriff „seine! Stimme abgeben“ wirklich mal abschmecken) und „Citoyen“ werden (mit der eingebauten Lizenz zum „Recht-auf-Krakelen“).

    Gewiss, der im Käfig eingesperrte Vogel braucht ein Recht auf Unterhalt. Ist der Käfig allerdings weg, ist auch die Hilflosigkeit verschwunden – die des Vogels, der Fütterer ist aber nun erst mal arbeitslos.

    Man unterwirft Menschen einem Gewaltmonopol mit der Lizenz zur Total-Enteignung und gibt ihnen dann das „Recht“ zur gegenseitigen Plünderung (oder erklärt ihnen, wie die Minarchisten, das sei jetzt die Freiheit. Für das „Käfigvogel-Konzept“ ist das auch stimmig).

    Ein „Recht auf Selbst-Eigentum“ braucht es schließlich nicht nur ebenfalls nicht; es gibt so etwas nicht einmal theoretisch. Kein _anderer Menschen oder gar die „Gesellschaft“ kann SELBST-eigentum kreieren und dann _übertragen.

    Selbst-Eigentum _entsteht wie jedes andere Gut: indem der Mensch einer Gestalt einen Nutzen zuweist. Hier bedeutet das: „Selbst-Wahl“.

    Selbst-Eigentum fällt nicht vom Baum oder Himmel und ist auch nicht „alternativlos“ (man kann ja Citoyen werden, s.o.), sondern entsteht durch Selbst-Wahl, d.h. durch einen Akt freien Geistes, kurz: einen Freiheitsakt.

    Freiheit geht aus Freiheit hervor und nicht aus Notwendigkeit. Jede Freiheit, die nicht aus Freiheit hervorgeht, ist _als Freiheit_ überhaupt nicht da, sondern höchstens als Gerücht, Phrase, Geschwätz, Hirngespinst.

    Die Selbst-Wahl ist meine Losung,
    der Nerv meiner Lebensanschauung


    http://bastiat.de/bastiat/klassische_studien.html

  2. bl sagt:

    Das Leben ist ein Recht, keine Pflicht!

    Das sagt eigentlich alles und jeder Mensch kann dieses Recht in Anspruch nehmen…

    • Hermann Messmer sagt:

      Was Dein Recht ist ergibt sich aus der Pflicht die für jemandem Anderen entsteht.
      Wenn Du ein Recht auf Leben hast, ist jemand anderer verpflichtet Dich am Leben zu erhalten.
      Bist Du verpflichtet mich am Leben zu erhalten?
      Bin ich verpflichtet Dich am Leben zu erhalten?
      Ganz sicher nicht. Du hast Dich dazu nicht verpflichtet. Ich habe mich nicht dazu verpflichtet.
      Ich bitte Dich dieses Argument zu durchdenken.
      Ich habe kein Recht Dir zu schade.
      Du hast kein Recht mir zu schaden.
      Ich habe mich nicht verpflichtet, mich von Dir schädigen zu lassen. Du hast Dich nicht verpflichtet, Dich von mir schädigen zu lassen.
      Du kannst folglich KEIN RECHT in Anspruch nehmen, wenn sich nicht jemand anderer zu etwas verpflichtet hat. FREIWILLIG.
      Ich bitte Dich um eine logische Widerlegung wenn Du anderer Meinung bist.
      Ansonsten kann ich Deine Feststellung „Das Leben ist ein Recht, keine Pflicht!“ nur als unlogisch zurückweisen.
      Liebe Grüße
      Hermann

    • Zef sagt:

      Auch vom Leben selbst kannst du absolut nichts fordern.

      Und damit hast du nun die allerbesten Voraussetzungen, anderen Menschen zu begegnen. Alles Werden geschieht durch Freiheit.

  3. bl sagt:

    Das Leben ist ein Recht an sich und nur selbst halte mich am Leben. Das ist meine Verantwortung. Natürlich gibt es freiwillige Kooperationen wie z.B. Eltern/Kinder, die Basis-Kooperation sozusagen. Aber das alles geschieht freiwillig. Wenn etwas zu einer „Pflicht“ wird, ist die Freiheit beim Teufel. Die Pflicht gegenüber dem Staat oder anderen Menschen macht unfrei. Kein Wunder dass alle Machthaber, seien es Kirchen oder Staaten, auf Pflichten pochen. So hält man die Schäfchen bei der Stange.

    Verantwortung ist etwas ganz anderes als Pflicht. Es ist in erster Linie eine Verantwortung für die eigenen Gedanken, denen gewöhnlich Taten folgen. Und sich um jemand freiwillig zu kümmern (kümmern und sorgen sind eigentlich unpassende Begriffe) ist keine Pflicht sondern sollte aus Wertschätzung und einer generellen Einsicht in die Einheit des Bewusstsein erfolgen.

    Allerdings wird das bis heute noch nicht wirklich verstanden. Insofern erscheint es wahrscheinlich unlogisch…

  4. Granter sagt:

    Hallo Manuel,

    es wird doch niemand gezwungen Lehrer zu werden, wenn man ein Recht auf Bildung etablieren will. Es heißt nur, dass man gesellschaftliche Anstrengungen unternimmt, Bildungsangebote für jeden zu gewährleisten. Dies geschieht z.B. dadurch, dass man es attraktiver Macht den Beruf des Lehrers zu ergreifen, etc.. Es heißt außerdem nicht automatisch, dass dieses dann für jeden kostenlos ist.. Es geht mehr darum, eine gemeinsame Lebensgrundlage zu finden.

    Finde deine Gedanken also sehr unausgereift.

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