BITCOIN REVOLUTION

On 13. Dezember 2013, in Gesellschaft und Politik, Lösungen ohne Zwang, Ökonomie, by FreiwilligFrei

Von zapway

Was wäre wenn es eine Bank gäbe, … eine Bank ohne Gebäude , Banker oder Angestellten ?

Eine Bank in der jeder ein Konto eröffnen kann. Alle Konten sind kostenlos und es gibt keine Verwaltungsgebühren.

Eine Bank die nicht nach Ausweis oder Name fragt und bei der man auch keine Formulare ausfüllen muss.

Eine Bank, ohne Vermittlung, ohne Grenzen und ohne Regulierung.

Eine Bank die 24 Stunden am Tag geöffnet hat und das 365 Tage im Jahr.

Eine Bank, die auf einer neuen Währung basiert.

Eine Währung, die fälschungssicher ist.

Eine Währung, die nicht von Gefolgschaftsführern, Politikern oder einer Zentralbank zum Vorteil einiger weniger manipuliert werden kann.

Eine Währung, die durch eine unvoreingenommene neutrale mathematische Gleichung bestimmt ist.

Eine Währung, die knapper als Gold und nicht beliebig vermehrbar ist.

Eine Währung, in der du dein Geld jederzeit, überall auf der Welt und in jeder beliebigen Menge, ob 0,0000001 oder 100 000 000 sofort, überweisen, sperren oder ausgeben kannst. In Sekundenschnelle, und das ohne dein Haus verlassen zu müssen, wenn du nicht willst.

Eine Währung bei der niemand, auch nicht Ihr Schöpfer mehr Macht hat als irgendjemand anderes.

Die erste Währung dieser Art ist ein Netzwerk, geschaffen um einen wirklich, freien, fairen, offenen, privaten, gleichen, dezentralen und grenzenlosen Austausch, zwischen den Menschen zu ermöglichen, die etwas freiwillig austauschen wollen.

Was wäre wenn das heute existieren würde ?

Würdest du ein Konto eröffnen ?

Ich habe heute ein Konto eröffnet.

 

Hinweis : Die Investition von grossen Summen in Bitcoin ist momentan noch sehr Riskant und nur etwas fuer Spekulanten und Zocker. Ich fordere niemanden auf mit Bitcoin zu spekulieren, doch genausowenig rate ich davon ab. Wieviel Risiko man eingeht, dass sollte jeder selbst wissen.

Das der Kurs so schwankt, hängt damit zusammen, dass Bitcoin noch sehr neu ist und dass man noch nicht sehr viele Dinge damit kaufen kann, sonst wäre Bitcoin stabiler. Gerade deswegen braucht Bitcoin unser Vertrauen. Im Moment geht es hoch und runter, aber insgesamt geht der Kurs hoch, das liegt in der Logik jeder begrenzten Währung, es sei denn der Staat verbietet Bitcoin.

Es geht darum diese Währung jetzt zu benutzen und nicht nur darauf zu hoffen schnell das dicke Geld in Euro zu machen. Denn ob es Bitcoin oder Xcoin am Ende sein wird, das entscheidet der Markt. Aber Bitcoin ist jetzt der erste Schritt in Richtung finanzielle Unabhaengigkeit und Selbstverantwortung.

Um was es mir in diesem Artikel geht, ist die Struktur der Kryptowaehrungen den Menschen naeher zu bringen um sie anzuregen damit umzugehen. Ja, ich möchte Menschen jetzt inspirieren sich ein Bitcoin Konto zu machen und in Ihrem Rahmen zu versuchen diese Währung zu integrieren. Wie mach ich mir so ein Bitcoin Konto ? Was kann ich damit machen , wo und wie kann ich es jetzt benutzen?  Erstmal im kleinen überschaubaren Rahmen, ohne grosses Risiko. Jeder lernt seine eigene Bank zu sein und seine finanzielle Verantwortung mehr und mehr selbst zu uebernehmen.

Ich bin fuer einen freien Markt mit freiem Marktgeld als Basis ? Bitcoin ist solch ein Marktgeld und gerade jetzt ist es wichtig, dass die Menschen verstehen, dass diese Währung eine riesige Chance ist uns vom Joch des Zwangsgeldes zu befreien.

Uns endlich etwas aus der Gewalt der Zentralbanken befreien zu koennen und finanzielle Selbstverantwortung zu uebernehmen, ist nicht ohne Risiko, das sollte jedem klar sein. Doch wir riskieren weder unser Leben noch unsere Gesundheit und das was wir damit erreichen koennen ist es wert, ein wenig Zwangsgeld oder etwas Arbeit zu investieren. Denn niemand wird so gut mit unseren Finanzen umgehen wie wir selbst.

Meine Empfehlung, waere vorerst nur kleine Mengen an Bitcoins zu halten um damit das Risiko zu minimieren. Schritt fuer Schritt Dienstleistungen und Produkte anzubieten, die man mit Bitcoins bezahlen kann. Bitcoins annehmen und Abnehmer suchen um das Netzwerk zu staerken. Privat untereinander Dienstleistungen und Produkte auszutauschen. Auch Bitcoins kann man privat untereinander austauschen, auch in sehr kleinen Mengen. Da ist auch das Vertrauen da und man weis mit wem man es zu tun hat. Ueberlegt euch, das man winzige Betraege nahezu kostenlos jedem der solch ein Konto hat ueberall auf der Welt ueberweisen kann, und das jede Geldmenge dazu geeignet ist um freien Austausch zu gewaehrleisten. Es geht darum das Handling, also das Umgehen mit diesem System zu verstehen und anzuwenden. Das ist ein entscheidender Schritt in Richtung Freiheit.

Freies Geld fuer freie Menschen. Viel Erfolg

Hier das Originalvideo – Join the Bitcoin Revolution :

Videoempfehlungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11 Responses to BITCOIN REVOLUTION

  1. Thomas sagt:

    Super Klasse. ….bin dabei. ….frei Geld sollten wir auch nicht vergessen ….zahlen müssen in Bewegung bleiben. …oder liege ich hier falsch. ..

  2. Jürgen Bohn sagt:

    Und Du hast „Bitcoin“ wirklich verstanden, Thomas ???

  3. Peter sagt:

    „in jeder beliebigen Menge, ob 0,0000001 oder 100 000 000 sofort“ Das ist aber rein hypothetisch… Die Begrenzung der Gesamtmenge liegt doch irgendwann bei 21 Mio, oder? Selbst nur 10 Mio wären ja für eine Person nicht machbar (ausser in der Theorie)

    Ich frage mich immer, woher die noch fehlenden BC kommen sollen, nachdem ja aktuell bei rund 12 Mio der Aufwand für neue Produktionen schon extrem intensiv ist. Da hat doch keiner mehr nen Anreiz, noch zu minen. Also wird sich vemutlich etwas am System (hohe Gebühren etc) oder der Verteilung ändern,oder?…

    Freundliche Grüsse

  4. Peter sagt:

    Nachtrag: Warum kann man hier nicht über Bitcoin spenden?
    wäre doch Pflicht zur konsequenten Weiterführung, oder?

    Freundliche Grüsse

  5. Andi sagt:

    @Peter: Google oder Amazon, zur Not die NSA werden 1 Promille ihrer Rechnerleistung abstellen um die restlichen BC zu finden. Aber Du suchst ja auch nicht selbst nach Gold, sondern lässt es von armen Kreaturen in Südafrika erledigen, weil der „Aufwand extrem intensiv“ ist um 1 g oder gar eine Unze zu finden.

    Alles ausser dem intrinsischen Wert ist gut bei Bitcoin, deswegen ist es auch nichts mehr wert, wenn mal 3 Wochen lang der Strom ausfällt.

  6. Mielia sagt:

    http://www.youtube.com/watch?v=gpTvmAoN7PI

    Hier auch ein interessantes Video dazu auf Deutsch, in den Kommentaren müsste die Antwort auf Peters Frage zu finden sein.

    Spenden kann man doch dieser Website eh nicht (mehr), oder?
    Demnach auch nicht mit Bit- oder Altcoins, auch wenn das ziemlich schade ist.

    Gruß,
    Mielia

  7. Das Internet braucht eine Währung. Ob das Bitcoin oder etwas anderes sein wird, diese Technologie sowie die Technologie der 3D Drucker werden die Welt verändern. Es lohnt sich, sich frühzeitig damit auseinanderzusetzen.

  8. pip sagt:

    Als Trader ist es mir egal welche Währungen es gibt – gestern Tulpen heute FIAT Währung und Morgen BitCoin oder Gold – mit was ich meine Kartoffeln bezahl ist egal! Auch ist mir egal, was für eine Politik betrieben wird (als Trader) – der internationale Markt wird jede Mißwirtschaft koregieren.
    Banken und Regierungen versuchen diesen Markt zu manipulieren und schicken ihre Judas-Ziegen um die Schafherde anzuführen.

    Doch dies hinterlässt spuren. Gleich einem Fährtensucher können wir die Märkte lesen und wissen wohin sich der Markt und seine Schafherden bewegen werden. Gleich einem Jäger macht ein Trader hier seine Beute.

    Es geht darum die Marktkräfte, die Marktmechanik zu erfassen – alles andere ist Hirnwichserei.

    Checkt z.B. http://www.babypips.com/school um etwas über Marktkräfte zu lernen und vegesst alles was die BitCoin-Sozialisten euch mit ihrer Über-Intellektualisierung von Währung vermitteln wollen.

    Natürlich, das ist nichts für Schafe oder jene, die Ihre Triebe (Gier, Angst) nicht im Griff haben.

  9. Equality 7-2521 sagt:

    Der Bitcoin kann sich schon praxeologisch gesehen nicht gegen gesetzliche Zahlungsmittel durchsetzen …

    falls es jemanden interessiert werde ich mein Argument hier gerne vorstellen.

  10. Equality 7-2521 sagt:

    Ok, dann hier das Argument:

    Grundlage der Praxeologie ist ja das Menschen handeln, sich also zielgerichtet verhalten.
    Sich zielgerichtet zu verhalten bedeutet sich zwischen Alternativen entscheiden müssen. Und man entscheidet sich für eine Alternative, da man sich von ihr den größt möglichen Vorteil erhofft.

    Die wichtigste Funktion des Geldes ist es nun es später gegen andere Güter eintauschen zu können.

    Wenn sich Menschen nun zwischen zwei Sorten Geld entscheiden müssen, versuchen sie immer das Geld zu behalten bzw. zu bekommen von welchem sie annehmen das es in Zukunft mehr wert ist als das andere, sie damit also einen größeren Vorteil herausschlagen können. Das folgt daraus das Menschen handeln und der Prämisse über die wichtigste Funktion des Geldes.

    Jetzt kann es sein das entweder die alternative Währung (z.B. der Bitcoin) wertstabiler ist oder das gesetzliche Zahlungsmittel.

    Unter der Annahme dass das gesetzliche Zahlungsmittel wertstabiler ist, ist der Käufer geneigt mit der alternativen Währung zu zahlen. Der Verkäufer möchte aber das gesetzliche Zahlungsmittel bekommen. → gesetzliches Zahlungsmittel bedeutet das du mit diesem Geld deine Schulden begleichen musst wenn es verlangt wird. Der Wunsch des Verkäufers wird sich also in diesem Fall mit Hilfe des Gesetzes durchsetzen und die Alternativwährung kann sich nicht etablieren.

    Wenn man aber annimmt dass die Alternativwährung wertstabiler ist, ist der Käufer geneigt mit dem gesetzlichen Zahlungsmittel zu zahlen. Der Verkäufer hätte gerne die Alternativwährung. Auf Grund des Gesetzes wird sich aber nun der Wunsch des Käufers durchsetzen. Der Verkäufer muss das gesetzliche Zahlungsmittel akzeptieren. Auch hier setzt sich die Alternativwährung nicht durch.

    Das sich der Bitcoin nicht etablieren kann folgt also allein aus den Annahmen dass Menschen handeln und das sie Geld aus dem Grund halten um es später in Güter umzutauschen. Das Menschen mehr Güter gegenüber weniger Gütern bevorzugen ist auch wichtig, geht aber aus dem Handlungsbegriff hervor. Die genaue Herleitung dafür müsste ich aber selbst nochmal nachschauen …

    Aus dem selben Grund hat sich meiner Meinung nach auch noch kein digitales Gold durchgesetzt, obwohl es bereits die Möglichkeit gibt damit zu zahlen. Für so eine Transaktion müssten aber beide Seiten zustimmen und im Fall von Gold setzt sich dann die Neigung des Konsumenten durch das Fiatgeld wegzugeben. Der Bitcoin könnte sich also erst durchsetzen wenn es kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr gäbe. In dem Fall würde ich aber keine Vorteile gegenüber digitalem Gold erkennen … Das Argument schließt natürlich nicht aus dass sich der Bitcoin in bestimmten Nischen etablieren könnte, nur eben nicht auf breiter Ebene.

    Ich hoffe das ist soweit nachvollziehbar.
    Ich würde mich natürlich auch freuen wenn ein Praxeologie-Profi wie z.B. Norbert Lennartz das Argument beurteilen könnte falls er es ließt.

    Gruß,
    Equality 7-2521

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