Einige Politiker behaupten, dass der Mindestlohn den Armen und Benachteiligten hilft. Oberflächlich betrachtet ist das möglicherweise so. Professor Antony Davies erklärt, dass bei der herkömmlichen Betrachtung des Mindestohns ein wichtiges Detail übersehen wird: Ein Mindestlohn zwingt den Arbeitgeber nicht dazu, jedem Mitarbeiter den Mindestlohn zu bezahlen. Er zwingt ihn nur dazu, ihn an die Mitarbeiter zu zahlen, die er behält.

An einem Beispiel zeigt Professor Davies, dass durch den Mindestlohn die am wenigsten produktiven Mitarbeiter zu teuer für die Arbeitgeber werden können. Der Mindestlohn hilft nicht den Mitarbeitern auf Kosten des Arbeitgebers, sondern er hilft den produktivsten Mitarbeitern auf Kosten der unproduktivsten Mitarbeiter. Schlimmer noch ist, dass die produktivsten Mitarbeiter auch ohne einen Mindestlohn einen höheren Lohn erreichen.

Das gilt nicht nur in der Theorie. Statistiken zeigen, dass ein Mindestlohn kaum Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit unter Hochschulabsolventen hat. Er erhöht aber die Arbeitslosigkeit unter Abiturienten. Am deutlichsten erhöht er die Arbeitslosigkeit unter den am wenigsten qualifizierten und am wenigsten ausgebildeten Menschen.

Einige Politiker behaupten, dass der Mindestlohn den Armen und Benachteiligten hilft. Vielleicht ist das so auf den ersten Blick. Sicher wäre es für die Mitarbeiter besser, wenn sie 12 statt 8 Dollar pro Stunde verdienen würden. Dabei wird aber ein wichtiges Detail übersehen: Ein 12-Dollar-Mindestlohn zwingt den Arbeitgeber nicht dazu, jedem Mitarbeiter 12 Dollar zu bezahlen. Er zwingt ihn nur dazu, die 12 Dollar an die Mitarbeiter zu zahlen, die er behält. Der Arbeitgeber zahlt Null Dollar für Mitarbeiter, die er entlässt oder die er gar nicht erst einstellt.

Schauen wir uns ein Beispiel an: Der Eigentümer eines Burger-Restaurants stellt Mitarbeiter ein, wenn diese zur Wertschöpfung für den Eigentümer beiträgt. Angenommen er verdient 10 Cent pro verkauftem Burger, die Löhne nicht mitgerechnet.

Das ist Al. Al schafft 100 Burger pro Stunde. Bei 10 Cent Gewinn pro Burger , den Lohn nicht mitgerechnet , erwirtschaftet Al 10 Dollar pro Stunde für den Eigentümer. Wenn dieser ihm 8 Dollar pro Stunde zahlt, dann der Besitzer macht 2 Dollar Gewinn pro Stunde: 10 Dollar pro Stunde für die verkauften Burger, minus 8 pro Stunde für den Lohn von Al.

Angenommen der Arbeiter hat drei Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten: Al , Bob und Carl. Bob arbeitet schnell und schafft 120 Burger pro Stunde. Carl ist ein langsamer Arbeiter und schafft nur 90 Burger pro Stunde. Wenn jeder Burger 10 Cent Gewinn einbringt, macht Al Burger im Wert von 10 Dollar pro Stunde, Bob liegt bei 12 Dollar, und Carl bei 9 Dollar.

Angenommen Al , Bob und Carl bekommen jeweils einen Lohn von 8 pro Stunde. Abzüglich des Lohnes verdient der Eigentümer pro Stunde 2 Dollar durch die Arbeit von Al, 4 Dollar durch Bob und 1 Dollar durch Carl. Insgesamt ein Gewinn von 7 Dollar pro Stunde.

Nun wird ein gesetzlicher Mindestlohn von 9,50 Dollar pro Stunde verordnet. Was passiert mit dem Gewinn der drei Mitarbeiter? Al erwirtschaftet einen Gewinn von 10 Dollar pro Stunde. Bei 9,50 Dollar Mindestlohn bleibt nur noch ein Gewinn von 50 Cent pro Stunde. Bob erwirtschaftet 12 Dollar pro Stunde. Er bekommt 9,50 Dollar pro Stunde, erzeugt also nun einen Gewinn von 2,50 Dollar pro Stunde. Was passiert mit Carl? Carl erwirtschaftet 9 Dollar pro Stunde , kostet aber den Eigentümer $ 9,50 pro Stunde. Carl bringt keinen Gewinn mehr, sondern er erzeugt einen Verlust. Der Eigentümer hätte 50 Cent pro Stunde mehr, wenn er Carl feuert.

Der Mindestlohn ist gut für Al und Bob: Sie verdienen jeweils 1,50 Dollar pro Stunde mehr als vorher. Aber für Carl ist er verheerend. Carl verliert seinen Job, bekommt also 8 Dollar pro Stunde weniger als vorher.

Das ist die erste Auswirkung des Mindestlohns: Er hilft nicht den Mitarbeitern auf Kosten des Arbeitgebers. Er hilft den produktivsten Mitarbeitern auf Kosten der weniger produktiven Mitarbeiter.

Noch schlimmer: Die produktiveren Mitarbeiter brauchen so eine Unterstützung normalerweise nicht. Was würde im Laufe der Zeit mit Bob, dem produktivsten Arbeiter geschehen? Der Eigentümer würde Bob wegen seiner höheren Produktivität einen höheren Lohn bezahlen. Wenn er es nicht tut, würde Bob zu einem seiner Konkurrenten gehen, weil ihm dort mehr angeboten wird. Unabhängig vom Mindestlohn würde Bob sowieso mehr verdienen.

Hier ist die zweite Auswirkung des Mindestlohns: Viele Mitarbeiter, denen der Mindestlohn erst mal helfen würde, würden auch ohne Mindestlohn einen besseren Lohn erreichen.

So sieht es auch in der realen Welt aus: Ein Mindestlohn hat kaum Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit unter Hochschulabsolventen. Er erhöht aber die Arbeitslosigkeit unter Abiturienten. Am deutlichsten erhöht er die Arbeitslosigkeit unter den am wenigsten qualifizierten und am wenigsten ausgebildeten Menschen.

Der Mindestlohn ist vielleicht eine gut gemeinte Politik, aber er schadet meist ausgerechnet den Menschen, die unsere Hilfe am dringendsten benötigen.

Original:
Antony Davies – Does the Minimum Wage Hurt Workers?
http://www.learnliberty.org/videos/does-minimum-wage-hurt-worker
youtube.com/watch?v=Ct1Moeaa-W8

Übersetzung, Sprecher, Produktion:
Peter Müller

 

Videoempfehlung:


 

 

 

109 Responses to Mindestlohnbefürworter diskriminieren die Schwächsten der Gesellschaft

  1. Antisozialist sagt:

    Super Erklärung!
    Nur blöd, dass der Artikel für unsere Etatisten zu hoch ist.

    • Scheißverein sagt:

      Habt ihr eigentlich schonmal gearbeitet oder bisher nur BWL studiert? Der Wert einer Arbeitskraft lässt sich nur schwer bis gar nicht in Geld umrechnen, ansonsten bräuchte es ja auch keine Arbeitszeugnisse mehr, sondern nur noch einen Zettel auf dem eine Zahl geschrieben steht.

      Besser arbeitsloß als Kapitalist!

  2. pclausen sagt:

    Ich verstehe euch nicht. Wer leistet „unsere Hilfe“? Kapitalismus und Voluntarismus, wie ich sie verstehe, hat nichts zu tun mit jemanden helfen. Jeder ist sein Glückes Schmied, und derjenige der kein Glück hat, hat halt kein Glück. Pech.

    Ich verstehe, dass Mindestlohn keine gute Lösung ist. Der reale Problem, in unseren Welt und in eine Anarchie, das einige haben Glück (intelligent, schön, rieche Eltern, usw.) und andere nicht.

    Meine Frage: In eine 100% freie kapitalistisches Gesellschaft, was passiert mit Carl? Was passiert in ein ganz freies Gesellschaft (Anarchie) mit Carl? Hat er einfach Pech gehabt?

    • michael sagt:

      carl hätte jetzt noch einen job, weil dort niemand wie im jetzigen system(was du vertrittst), die schwächsten in der gesellschaft mit einem mindestlohn arbeitslos machen würde.

    • Antisozialist sagt:

      In einer anarchokapitalistische Gesellschaft würde sich Carl eine Arbeit suchen, die ihm besser liegt, oder selbstständig werden. Beide Optionen erscheinen in unserem heutigen System unrealistisch, sind aber vergleichsweise einfach in einer freien Gesellschaft umzusetzen.

      Wenn Carl in finanzielle Probleme gerät, wären Leute wie du und ich da, die Carl weiterhelfen. Dass du dir über Carl Sorgen machst, zeigt ja, dass du ein sozialer Mensch bist. Leute wie dich gibt es zum Glück viele in unserer Gesellschaft. Der Staat muss nur aufhören, sie zu beklauen (a.k.a. Steuern erheben), dann könnten sie ihr Geld an wirlich bedürftige geben.

      • Scheißverein sagt:

        In einer echten Anarchie wäre der wert eines 500€ scheins derjenige, sich den Arsch damit abzuwischen!
        Umd eigentlich ist er das auch heute schon.

    • Grobi sagt:

      „Kapitalismus und Voluntarismus, wie ich sie verstehe, hat nichts zu tun mit jemanden helfen.“

      Kapitalismus und Voluntarismus hat nichts damit zu tun, jemanden zur Hilfe zu zwingen, sondern ihn stattdessen darum zu bitten.

  3. Leander sagt:

    Besser arbeitslos als für einen Hungerlohn schuften! In den letzten 20 Jahren sind die Unternehmensgewinne krass gestiegen, wogegen die Reallöhne gleich blieben bzw. (je nach Branche) sogar gesunken sind. Es ist nicht einzusehen, per Billigjob zur Profitmaximierung der Unternehmen beizutragen, wenn dabei nicht ein fairer Anteil an die Arbeitnehmer ausgezahlt wird.
    8,50 sind dabei eh schon unterirdisch – führt direkt in die Altersarmug!

    • Antisozialist sagt:

      Deswegen mein Tipp an dich: Nicht jammern, sondern selbst Arbeitgeber werden! Tu deiner Gesellschaft etwas Gutes, stell Leute bei dir ein und zahle ihnen 20€ Stundenlohn oder gar mehr.

    • rider650 sagt:

      Fair ist, was jemand bereit ist, im freiwilligen Tausch zu geben. Wenn dir niemand freiwillig, ohne irgendeinen gesetzlichen Zwang, einen bestimmten Lohn für eine bestimmte Arbeit zahlt, dann ist dieser Lohn offenbar nicht „fair“, da er nicht freiwillig gezahlt wird. Zusagen, du habest ein Recht auf diesen Lohn, ist das selbe, wie zu sagen, du habest ein Recht auf den Inhalt meiner Brieftasche. Den gebe ich dir auch nicht freiwillig, ohne dass du mir dafür was bietest, was ich wirklich gebrauchen kann ( im Gegensatz dazu, was du als „fair“ erachtest).

      Zu sagen, irgendjemand habe ein Recht auf irgendetwas, bedeutet zu sagen, Raub sein rechtens. Schließlich muss dieses angebliche Recht auf ein bestimmtes Gut ja im Zweifelsfall auch gegen den wirklichen rechtmäßigen Besitzer dieses Gutes (der es im freiwilligen Tausch oder durch ursprüngliche Aneignung erworben hat) durchgesetzt werden, in letzter Konsequenz immer auch mit Waffengewalt.

      Noch bedeuten Mindestlöhne nur den Wegfall aller Jobs, deren freiwillig gezahlter Lohn unter dem Mindestlohn liegt. Der logische nächste Schritt ist dann, bestimmte Menschen zu zwingen, andere zu beschäftigen bzw. nicht zu entlassen – und sei es in Staatsbetrieben, die mit Steuern subventioniert werden (Steuern werden mit Waffengewalt eingetrieben).
      Dies wäre der Beginn einer munteren Abwärtsspirale in die Planwirtschaft mit allumfassendem Zwang durch die, die die Meinungen und die Gewehre kontrollieren (=Staat). Ist genau das selbe Spiel wie mit Preiskontrollen („Mietpreisbremse“), die zu Mangel bei den betreffenden Gütern führen, der dann mit weiteren staatlichen Zwangsmaßnahmen bekämpft werden muss (im Zweifelsfall mit bewaffneten Staatsschergen, die Unternehmer mit vorgehaltener Waffe zwingen, die Preise zu senken, wie zuletzt in Venezuela geschehen). Die Folgen sind immer die Gleichen: Mangel und Chaos.

      Entweder man setzt auf das Nichtaggressionsprinzip, dann sind Dinge wie Mindestlöhne tabu. Oder man tut es nicht, dann ist es vom Mindestlohn zum offenen bewaffneten Raub nur noch ein gradueller Unterschied.

      Wer gegen die angeblichen „gierigen Kapitalisten“ wettert, sollte mal genau hinschauen, was am Gütererwerb dieser Menschen gegebenenfalls wirklich Unrecht ist. Es ist nie das Handeln auf dem freien Markt, sondern der Gebrauch des staatlichen Gewaltapparates durch maßgeschneiderte Gesetze und billiges Zentralbankfalschgeld, der manchen Leuten zu massenhaft unrechtmäßig erworbenen Ressourcen verhilft. Unternehmer hassen den freien Markt, sie lieben staatliche Begünstigung (meist getarnt als Verbraucherschutzgesetze, Umweltschutzgesetze etc.).

  4. SonexToaD sagt:

    Wenn Carl, Al und Bob seit 10 Jahren keine Lohnerhöhung hatten und wenn Carl 60 Stunden in der Woche arbeiten muss, um auf einen Lohn von ca. 2000€ brutto zu kommen, dann finde ich die Diskussion eigentlich schon für beendet. Denn Carl ist mit seinen 8,5 dollar die Stunde ein sehr herzliches Beispiel. Es gibt immer noch diverse Berufe, wo du mit 5 oder 6 Euro die Stunde, wenn nicht sogar weniger, arbeitest und da ein solch niedriger Stundenlohn niemals für ein menschenwürdiges Leben reicht, wird der Lohn auf Hartz IV Beitragssatz aufgestockt.

    Jetzt sagst du ja offen, dass der Staat mit seinen Steuergeldern diesen Menschen helfen soll, obwohl sie genauso viel arbeiten wie du und ich.
    Es geht doch primär auch um die Berufe wie Alterheimpfleger, Friseure, Fensterputzer. Es gibt bereits tarifliche Lohngrenzen für Altersheimpfleger bei 12,50€ die Stunde. Es stimmt so schlichtweg nicht, dass diese Unternehmen eine Lohnerhöhung nicht tragen könnten, siehe Mindestlohn Beispiel GB. Dort wurde auch der Mindestlohn eingeführt und es gab keine massenhaften Entlassungen. Die Unternehmen wollen schlichtweg keinen höheren Lohn zahlen, weil sie Menschen wie Carl ausbeuten können. Wie kann sich Carl dagegen wehren, dass er einen niedrigeren Lohn bekommt als seine Mitarbeiter? Selbst wenn Carl produktiver werden würde, hätte er doch keine weitsichtige Möglichkeiten.

    Diesen Fall als Dilemma zu präsentieren ist schlichtweg falsch, da man nicht nach Produktivität alles bezahlen sollte. Was ein Altersheimpfleger verdient, kann man doch nicht quantifizieren, er ist aber sozial gesehen von hoher Bedeutung und sollte demnach auch von seinem Lohn leben können.

    • Antisozialist sagt:

      Nimms mir nicht übel, aber wer sein Leben lang für 5-6 € pro Stunde arbeitet, hat etwas im Leben falsch gemacht.

      Jeder normale Mensch macht sich Gedanken, wie er zu einem besseren Gehalt kommen kann: z.B. besucht man Fortbildungen, macht ein Aufbaustudium, wechselt in eine andere Branche oder ähnliches.

      Aber ich kann einfach nicht erwarten, dass ich ein höheres Gehalt bekomme, obwohl ich die selbe Tätigkeit (im gleichen Arbeitstempo) durchführe wie vor 10-15 Jahren. Ich weiß nicht, in welcher Galaxis ihr lebt, dass ihr auf solche Gedanken kommt.

      Fakt ist: Wer hart arbeitet und sein Köpfchen dabei anstrengend, kann davon ausgehen, dass er über die Jahre hinweg einen steigenden Lohn bekommt. Notfally muss man eben den Arbeitgeber wechseln.

      • David sagt:

        Vielleicht lebst einfach nur du in einer anderen Galaxis.

        Fakt ist: Wer hart arbeitet und sein Köpfchen dabei anstrengt, kann davon ausgehen, dass er über Jahre hinweg befristet beschäftigt wird und im besten Fall den gleichen Lohn bekommt. Normalerweise muss man dabei alle paar Jahre den Arbeitgeber ändern, ohne sich zu verbessern.

        So sieht das nämlich hier aus.

  5. giovanni gruen sagt:

    …na ja vielleicht ginge, im ach so tollen freien Kapitalismus, besagter „Minderleister“
    ( der moeglicherweise auch nur nicht einsieht dem Unternehmerschweinchen den „Gewinn“ zu erarbeiten) auch einfach her, besorgt sich ne Kalaschnikov und sorgt so fuer die gerechte Umverteilung des Reichtums…Problem geloest. Stimmt es braucht keinen Mindestlohn :-))))

  6. Handwerksmeister sagt:

    Also wenn ich sowas lese weiß ich, die Menschheit ist auf dem absteigenden
    Ast. Wer mit seiner Arbeit weniger verdient als zur Regenerierung seiner Arbeits-
    kraftnotwendig ist, der würde verhungern. Damit das nicht passiert geht der dann bei Anderen betteln ? Da sollte man aber schleunigst sein Geschäftsmodell überdenken, Aber das ist wie mit den Leuten die sich als „Stützen der Gesellschaft“ bezeichnen, diese sind auch darauf angewiesen das sie sich parasitär an dem Erwirtschafteten des produktiven Bereichs der Wirtschaft zu bedienen. Zum Glück haben wir aber unsere Finanzwirtschaft, da arbeitet ja unser Geld für uns, da gibt es ja Mindes-Zinsen. Dank unseres Schuldgeldsystems und der Expotentialfunktion
    des Zinseszinses wirden sich dieses Probleme, in naher Zukunft, selber lösen.
    Dann treten Naturgesetze in kraft . Die Sklavenhalter sind da schon abgeflogen.
    Nun und die Skaventreiber erleben dann was eine gespaltene Gesellschaft so
    alles veranstalten kann und meinen immer noch sie gehören zu den Stützen der
    Gesellschaft, in dem Moment fährt gerade „Mad Max“ vorbei.

  7. haha sagt:

    Der schwachsinnigste Artikel seit langem, überlegt euch lieber mal die Konsequenzen wenn kein Mindestlohn eingeführt wird, Arbeit zu Hungerlöhnen wird standart, nur das der der sich kaputt arbeitet nicht ganz so viel hungern muss wie der , der welcher nicht so viel schafft. Ihr denkt genau so sozialdarwinistisch wie die Wirtschaft … es geht nur um Gewinn blablabla, es geht in erster Linie um den Menschen. Wenn die Leute nicht fair bezahlen muss der Gesetzgeber nun mal einschreiten! Sicher es gibt überall vor und nachteile, aber im Zweifel für den Mensch 🙂

    • michael sagt:

      genau, es geht um die menschen und zwar die schwächsten der gesellschaft! und du forderst etwas, was ihnen arbeitsmöglichkeit zerstört und verhindert.

      • ed sagt:

        Die Probleme liegen woanders, nämlich im Reichtum. Solange reiche Personen, aber auch Fonds und Banken das ganze Geld horten, bleibt nichts für die Menschen übrig. Dann kommen noch die Unkosten für Kriege und die Folgekosten für die Umweltzerstörung dazu. Klar, solange die Menschen sich solchen Luxus leisten, bleibt zum verdienen nichts übrig.

        • Antisozialist sagt:

          Stimmt nicht. Die reichen können so viel Geld horten wie sie wollen. Die Preise passen sich entsprechend an. Hier in diesem Fall würde es durch Abnahme der Geldmenge zur Preisdeflation (Preise gehen runter) kommen. Das Problem ist aber, dass der Staat (zusammen mit den Banken) die Geldmenge ausweitet -> Inflation -> Preise gehen immer weiter in die Höhe.

  8. Ralle sagt:

    Ein Mensch der einer Vollzeitbeschäftigung nachgeht muß vom Lohn für seine Arbeit leben können und zwar ohne eine Woche vor Monatsende nur noch reis und trocken Brot fressen zu müßen, Punkt.

    Ein Mensch der in seinem Leben 40 – 45 Jahre gearbeitet hat muß von seiner Rente gut leben können, das schuldet ihm der Staat für dessen Bruttosozialprodukt er in dieser Zeit oft auch unter ruinierung seiner Gesundheit beigetragen hat.

    Nicht nur der Unternehmer hat ein Recht auf Gewinn und schönes Leben sondern auch jeder Arbeitnehmer der dem Unternehmer durch seine Arbeit ja erst Gewinn und ein angenehmes Leben ermöglicht.

    Rendite muß sein aber nicht jede Rendite um jeden Preis auf Kosten der Arbeitnehmer.

    • Hermann Messmer sagt:

      Warum wird der Arbeitnehmer nicht einfach Arbeitgeber? Wäre doch viel besser für Ihn. Warum nicht?
      Jeder kann mit ein klein wenig Anstrengung und Mut Arbeitgeber werden.
      Warum das geschimpfe auf Arbeitgeber?
      Weil es so einfach ist? Ohne besondere Anstrengung so von der Couch aus dem Unternehmer was befehlen. Ziemlich bequeme Nummer finde ich.
      Befiehl doch einfach den unzufriedenen Arbeitnehmern Arbeitgeber zu werden. Problem gelöst! Dann gehts denen so richtig gut, wenn ich das geschreibsel ernst nehmen soll.

    • Antisozialist sagt:

      Ich lese hier nur „muß“. Mein Vorschlag anlehnend an Hermann Messmers Beitrag:

      Werd mal selbst Arbeitgeber und poste hier deine Erfahrungen. 😉

  9. Marcus sagt:

    Ein weiterer Artikel mit dem Tenor „lieber schlecht bezahlte Arbeit als gar keine Arbeit“.
    1. wenn man von einem Job nicht leben kann dann muss dieser Job verschwinden. Warum wird Kapitalismus immer nur für Gewinne der Konzerne eingesetzt? Etwas ist nicht rentabel, also muss es vom Markt verschwinden (das ist nicht gegen die Menschen und Arbeiter gerichtet).
    2. Diese Niedriglöhne wären solange akzeptabel wie die Menschen das Recht hätten es abzulehnen dafür zu arbeiten. Dürfen die Meschen (vorallem die Menschen in Hartz 4) aber nicht mehr. Es besteht also ein Zwang in die Armut.
    3. Wenn Hungerlöhne toll für die Wirtschaft, das Wachstum und die Gesellschaft sind, warum dann nicht gleich wieder zurück zu den Wurzeln und gar keinen Lohn mehr bezahlen, nur noch Kost und Logie. Ist nichts anderes als Sklaverei. Aber hey, die Arbeitslosenzahlen sind Geschichte. Jetzt ist es doch auch schon so, die Menschen werden in Arbeit gezwungen von der sie nicht leben können.

    • Antisozialist sagt:

      Lieber Marcus,

      Zu 1.) Warum muss ein schlecht bezahlter Job verschwinden? Welches Recht hast du einen solchen Job zu verbieten, wenn ein Arbeitgeber und ein Arbeitnehmer sich einig sind?

      Zu 2.) Jeder hat das Recht, einen Job abzulehnen, auch jemand der Hartz4 bezieht. Mir ist schon klar, dass er dadurch evtl kein Hartz4 mehr bekommt oder es gekürzt wird. Aber er muss ja kein Hartz4 beziehen. Er kann selbstständig werden. Er kann sich auch weiterbilden und einen anderen Job annehmen.

      Zu 3.) Wer behauptet, dass Hungerlöhne gut sind? Keynes?

  10. hans sagt:

    liebe leute, sollen wir wirklich über € 8,5 mindestlohn diskutieren?
    wie glaubt ihr denn, soll man davon vernünftig und menschenwürdig leben können?
    banker verdienen millionen, ist das gerecht?
    ich fordere einen mindestlohn von € 20,- pro stunde, oder besser von € 50,- oder noch besser € 100,- pro stunde für ein menschenwürdiges dasein! kapiert!?
    im gleichen atemzug wird das ensprechende gesetz verabschiedet, dass niemand entlassen werden darf, so einfach wäre das!

  11. Humanressource sagt:

    Märkte sind keine statischen Gebilde, genausowenig wie Ressourcen von ihrer Beschaffenheit homogen sind. Natürlich macht so eine Sichtweise alles einfach, aber so ist es in der Realität eben nicht.

  12. Cource sagt:

    Die gezielte Abwertung der Dienstleistungsberufe durch Niedriglöhne und der damit verbundenen Wiedereinführung einer Bediensteten/Gesindeschicht, aber diesmal nicht nur für den Adel und Gutsherren sondern für die gesamte Besserverdienende Oberschicht schafft den gleichen leistungssteigernden Anreiz wie die systembedingte Profitgarantie für die Unternehmerschaft/Kapital

  13. Mielia sagt:

    Moin!
    Ich verstehe selten, wieso beim Thema Mindestlohn oft eine Weichspülrhetorik an den Tag gelegt wird, die im Ton (nur) sagt: >>Ja, Mindestlohn ist bestimmt nicht gut. Wir glauben, dass das der Wirtschaft schadet.<Nichtraucherschutzgesetz Gesetze—> Zwangsgeldsystem und Monsanto—> Gesetze—> Zwangssaatgutsystem sind da bestimmt gute Beispiele.

    Mich widert dieses (etatistisch-sozialistische) Gutmenschentum von einer Seite aus auf jeden Fall an!
    Mich macht’s aber auch sehr traurig, weil diese Gutmenschen, ja gerne Gutes bewirken wollen, dabei aber die sprichwörtlichen Schafe oder Sklaven, die Handlager also der Bösen, der Schäfer und Sklavenhalter sind…

    Gruß,
    Mielia

    • Mielia sagt:

      Moin!
      Ich verstehe selten, wieso beim Thema Mindestlohn oft eine Weichspülrhetorik an den Tag gelegt wird, die im Ton (nur) sagt: >>Ja, Mindestlohn ist bestimmt nicht gut. Wir glauben, dass das der Wirtschaft schadet.<<, usw.
      Auch hier:
      "Der Mindestlohn ist vielleicht eine gut gemeinte Politik, aber er schadet meist ausgerechnet den Menschen, die unsere Hilfe am dringendsten benötigen."

      Mit Weichspül meine ich diese Konjunktivitis: "… ist bestimmt …", "… glauben … " " … vielleicht … meist …".

      Anstatt einfach einmal beim Namen zu nennen, was der Mindestlohn ist:
      Ein Verbot für 2 Parteien (Arbeitgeber und -nehmer) ein Vertragsverhältnis (zu einem bestimmten Lohn) einzugehen, das sie ohne dieses Verbot freiwillig eingegangen wären. (Freiwillig heißt [hier], beide Seiten nehmen an, dass sie sich durch dieses Vertragsverhältnis besser stellen würden als ohne.)
      Punkt.

      Wenn es kein Verbot wäre, im Sinne dass der Mindestlohn so niedrig wäre, dass dies keinerlei Vertragsverhältnisse betrifft, wäre es absurd von einem Mindestlohn zu sprechen. Der wäre dann nämlich genauso "existent", wie wenn kein Mindestlohn staatlich verordnet wäre, und damit eben nicht existent, bzw. es wäre überflüssig von einem Mindestlohn zu sprechen. Es soll ja gerade darum gehen, Anstellungen zu geringerem Lohn zu verbieten…

      Dabei ist die Unterscheidung zwischen freiwillig (win-win) und Zwang (win-loose) sowas von simpel.
      Gesetzlicher Mindestlohn heiß staatlicher Zwang, heißt einer Gruppe von Menschen nützt es, einer anderen schadet es – sonst wäre es ja kein Zwang.

      Wem nützt es?
      Ist klar.
      Den Arbeitgebern, die die höheren Löhne zahlen können, und den Arbeitnehmern, die diese Löhne bekommen.
      Zu den Arbeitgebern, die das zahlen können, gehören (i.d.R.) große Unternehmen, oft noch mit Gewerkschaften angeschlossen, die beide sich durchaus auch für Mindestlöhne einsetzen. Und, ach, warum nur? Weil sie damit Konkurrenten aus dem Markt drängen, die es sich nicht leisten können diesen Mindestlohn zu zahlen. Und wieso fahren sie auf weniger Konkurrenz ab? Ist klar, z. B. weil die Preise nun angehoben werden können, und mehr Marktmacht und weniger Konkurrenzdruck ist auch immer von Vorteil. (Und, Nein, höhere Preise schaden insbesondere denen mit geringen Einkünften nicht, auf keinen Fall… [Ironie].)
      Wenn die Großunternehmen sich die höheren Löhne schon nicht leisten können, na, dann, Holla die Waldfee, gibt's Massenentlassungen, und da freuen sich die entlassenen Arbeitnehmer selbstredend drüber, gar keine Kohle ist ja besser als wenigstens etwas Schotter.

      Wenn man sich jetzt ein erstes Mal dieses sozialistische Geschimpfe anschaut, von den unterdrückenden großunternehmerischen Arbeitgebern und den unterdrückten Arbeitgebern, die durch staatlichen Zwang gebändigt werden sollen, sieht man, wie fehlgeleitet dieser Gedankengang ist.
      Ein Mindestlohn nutzt gerade den ("unterdrückenden") Großunternehmern und schadet den Arbeitnehmern, also genau das Gegenteil von dem was man erreichen wollte.

      Mir ist das völlig unverständlich. Mir fallen so viele Leute ein, denen man damit direkt schadet (indem das Vertragsverhältnis verboten wird), und zudem schadet man damit ja auch noch ALLEN anderen, da dann Produkte nicht geschaffen oder angeboten werden, da Dienstleistungen nicht angeboten oder ausgeführt werden, sprich Wohlstandsserzeugung wird durch einen Mindestlohn gemindert.
      Nur um ein paar Beispiele zu nennen…,
      da wäre ein kleiner Inhaber (Karl-Heinz) eines Elektroladens, einer Werkstatt, einer Kneipe, eines Klamottenladens oder sonste was, der ein oder zwei Angestellte hat, und sich nicht mehr leisten kann zu zahlen, der dann einen entlassen muss, oder gleich zumacht. Guido oder Anna, die bei ihm gearbeitet haben, kennen den vielleicht persönlich, und arbeiten gerne bei ihm, auch wenn sie auf lange Sicht sicherlich gerne mehr verdienen würden (aber jetzt ist es gerade okay!). Aber vielleicht haben sie eben erst einmal mit einem einfachen Job ins Berufsleben gestartet, Hauptsache wo anfangen. Oder vielleicht ist es ihnen der 1€/Stunde weniger wert, weil sie es da angenehmer finden zu arbeiten.
      Was ist mit den Schülern und Studenten, die Zeitungen austragen, in Kneipen, auf Jahrmärkten, ein paar Wochen im Sommer in Freizeitparks oder in sozialen Einrichtungen arbeiten? Den Reinigungsfachkräften, die heute schon oft "schwarz" arbeiten? Den (angehenden) Rentnern, die noch ein paar Stunden, bei ihrem alten Arbeitgeber tätig sind, aus Freude an der Sache, auch wenn sie dem Arbeitgeber kaum noch nützen?
      Was ist mit den Unternehmern und Selbständigen, die gerne z. B. eins der oben genannten Geschäfte eröffnen würden, aber gar nicht erst eins eröffnen, weil sie sich das zu den Löhnen, zumindest zu Beginn, nicht leisten können?
      Der Currywurst- oder Dönerbudenbesitzer, der einen Angestellten bräuchte, das aber vergessen kann zum Mindestlohn und es deshalb sein lässt?
      Wer erfasst die letzten beiden Gruppe bitte in irgendeiner Statistik?

      • Mielia sagt:

        Teil 2:
        Und noch eine riesige Gruppe:
        Was ist mit all den Menschen, die aus Ländern mit weit geringeren Lebensstandards kommen? Soll den Osteuropäern oder Westafrikaner, oder sonst wem, die von einem Lohn von 8€ träumen würden, und die vielleicht mit 5€/h schon ihre Familie daheim mit versorgen könnten, das Arbeiten verboten werden?

        Ich kann mir nicht vorstellen, dass Menschen, die einen Mindestlohn fordern, wirklich solch widerwärtige Dreckschweine sein wollen, die die Ärmsten die Ärmsten bleiben lassen und vielleicht gar verhungern lassen wollen.
        Aber zu genau sowas führt der.
        Und für all die Verbote kommt dann noch hinzu, dass die Produktivität sinkt, also weniger Wohlstand geschaffen wird, Preise steigen, und Menschen anfangen schwarz zu arbeiten, wofür sie dann vielleicht noch in den Knast kommen.
        Genau so eine Scheiße konnte man in NRW in den letzten Monaten mit dem >Nichtraucherschutzgesetz Gesetze—> Zwangsgeldsystem und Monsanto—> Gesetze—> Zwangssaatgutsystem sind da bestimmt gute Beispiele.

        Mich widert dieses (etatistisch-sozialistische) Gutmenschentum von einer Seite aus auf jeden Fall an!
        Mich macht’s aber auch sehr traurig, weil diese Gutmenschen, ja gerne Gutes bewirken wollen, dabei aber die sprichwörtlichen Schafe oder Sklaven, die Handlager also der Bösen, der Schäfer und Sklavenhalter sind…

        Gruß,
        Mielia

        • Mielia sagt:

          Und auch beim zweiten Teil würde ich gerne noch etwas korrigierend einschieben:
          In Gänze soll(te) es heißen:

          Genau so eine Scheiße konnte man in NRW in den letzten Monaten mit dem >Nichtraucherschutzgesetz Gesetze—> Zwangsgeldsystem und Monsanto—> Gesetze—> Zwangssaatgutsystem sind da bestimmt gute Beispiele.

          Mich widert dieses (etatistisch-sozialistische) Gutmenschentum von einer Seite aus auf jeden Fall an!
          Mich macht’s aber auch sehr traurig, weil diese Gutmenschen, ja gerne Gutes bewirken wollen, dabei aber die sprichwörtlichen Schafe oder Sklaven, die Handlager also der Bösen, der Schäfer und Sklavenhalter sind…

          Gruß,
          Mielia

          • Mielia sagt:

            Genau so eine Scheiße konnte man in NRW in den letzten Monaten mit dem „Nichtraucherschutzgesetz“ oder wie der Kram heißt, nur zu gut beobachten und erfahren.

            Philipp Bagus hat klar, präzise und einfach einen in diesem Zusammenhang bedeutetenden ökonomischen Sachverhalt ausgedrückt: „Kapital bewegt sich dorthin, wo Wöhne niedrig sind, und zieht sie nach oben; Arbeiter dagegen drängen dorthin, wo Lohnsätze hoch sind, und ziehen sie nach unten.“ (Die Tragödie des Euro, S.19.)

            An den Orten dieser Welt, wo also tatsächlich Hungerslöhne gezahlt werden, liegt das auch daran, dass ein extremes Angebot an Arbeitskräften vorhanden ist, die also extrem billig sind, und aber auch die Nachfrage, ob weniger Arbeitgeber und Unternehmen gering ist. Jetzt also an diesen Orten durch Zölle, Mindestlöhne, Versicherungszwänge, Einwanderungsverbote und andere von Staaten konzertierte Aktionen, die meinen vielleicht für Gerechtigkeit sorgen zu wollen, führen zum endgültigen Todesurteil. Nur wenn den Menschen die Möglichkeit gegeben wird, produktiv zu sein, wird auch Wohlstand geschaffen, der sie aus ihrer Armut herauszieht.

            Zudem ist es für mich ein Aberwitz, dass Menschen tatsächlich daran glauben, Staaten würden Unterdrücker vom Unterdrücken abhalten oder sie darin einschränken.
            Wer wird wohl sich am ehesten Gesetzgeber zunutze machen können? Die mit viel Kapital, Lobbyisten, Zugang zu Medien usw.?
            Oder der Arbeitnehmer, der einer Frau Merkel nicht näher kommt, als dass er ein Autogramm von ihr bekommt?
            Der Staat ist gerade das Werkzeug der Korporatisten (also unterdrückenden Unternehmer). Banken—> Gesetze—> Zwangsgeldsystem und Monsanto—> Gesetze—> Zwangssaatgutsystem sind da bestimmt gute Beispiele.

            Mich widert dieses (etatistisch-sozialistische) Gutmenschentum von einer Seite aus auf jeden Fall an!
            Mich macht’s aber auch sehr traurig, weil diese Gutmenschen, ja gerne Gutes bewirken wollen, dabei aber die sprichwörtlichen Schafe oder Sklaven, die Handlager also der Bösen, der Schäfer und Sklavenhalter sind…

            Gruß,
            Mielia

      • Mielia sagt:

        Korrektur.
        “ […] unterdrückenden großunternehmerischen Arbeitgebern und den unterdrückten Arbeitgebern“
        Es soll natürlich heißen:
        „[…] unterdrückenden großunternehmerischen Arbeitgebern und den unterdrückten Arbeitnehmern“

      • Ophilia sagt:

        Dann soll dieser Unternehmer halt produktiver Wirtschaften damit er seinem Angestellten einen einträglichen Lohn bezahlen kann, so einfach ist das!

        • FwF-sandman sagt:

          Nee, er wird kein Unternehmen betreiben. So einfach ist das.

        • Mielia sagt:

          ANTILOL!
          Aber dieser Angestellte hat vorher freiwillig zu diesem Lohn bei diesem Arbeitgeber unter diesen Arbeitsbedingungen gearbeitet?!?
          Damit verlautbart er doch, dass diese Arbeitsbedingungen für ihn erträglich sind!
          Wieso willst du jetzt auf einmal besser als der Angestellte wissen was für ihn ein erträglicher Lohn ist?

          Und damit wieder 2 Menschen direkt ärmer machen, indem du ihnen das Arbeitsverhältnis mit Gewalt verbieten willst, und indirekt alle anderen ärmer machen, die deren beide Produkte/Dienstleistungen genutzt hätten!
          Wie mich solche Gutmenscherei einfach nur jeden Tag immer mehr und mehr anwidert!

          Gruß,
          Mielia

  14. Lukas sagt:

    Auch hier ist ein interessanter Artikel zum Thema Mindestlohn:

    http://www.politnetz.ch/artikel/18743-mit-dem-mindestlohn-gegen-die-vernunft

  15. tobi sagt:

    Was für eine lächerliche Beispielrechnung!!!!

    1. Schon die Annahme, dass der Gewinn eines Burgers bei 10 Cent liegt. Würde man in die Berechnung einen wohl realistischeren Gewinn von mind. 30-40 Cent übernehmen, würde sich zeigen, dass alle Arbeiter auch gut einen höheren Lohn bekommen könnten. (Um ihrerseits wieder irgendwo Burger essen zu gehen).

    2. Warum sprechen die ganzen Superökonomen wie etwa Antisozialist nicht einmal über die Deckungsbeiträge, die Carls Burger für den Besitzer erwirtschaften ( „Der Eigentümer hätte 50 Cent pro Stunde mehr, wenn er Carl feuert.“ diese Aussage ist falsch und zeigt nur die Ahnungslosigkeit bzw. das gefährliche Halbwissen der meisten Kommentatoren hier im Bereich der Ökonomie)

    3. Und schon mal drüber nachgedacht, dass evtl. die Hälfte der zahlenden Kunden nur dort seine Burger isst, weil Carl so ein cooler Typ ist???
    🙂 🙂

    Also was soll so eine Schwachsinns Rechnung mit unrealistischen Ausgangsdaten ??? Als ob ich festlege, dass 2+2 immer 3 ist und mit dieser Grundaussage dann irgendwas anderes beweise…
    Gut das bei euch allen das „Denken hilft“ (Untertitel der Seite)

    und @ Antisozialist: Du bist bestimmt der Sohn armer Eltern und hast dich dein Leben Lang nach oben durchgearbeitet. Wurdest belohnt für deine harte Aufopferung und bist vom armen Tellerwäscher zum Millionär geworden…
    Oder wohl eher doch nicht???

  16. MarcusK sagt:

    Mich wundert immer, dass man offensichtlich beim Thema Mindestlohn übersieht, dass es eine Funktion des Geldes gibt, deren uneingeschränkte Funktionsfähigkeit für den Erfolg eines jeden, auf Geld basierenden, Wirtschaftssystemes immanent wichtig ist.

    Diese Funktion zeigt Mangel oder Überfluss in diesem System an. Über den Preis bzw. in diesem Fall den Lohn. Sinkt der Lohn, heisst das schlicht: Leute werdet was anderes! Dass Mandy und Ronny aus der Berufschulklasse nun die 100. Frisöse bzw. der 50. Lackierer im 1000 Seelen Örtchen werden möchten, verstehe bei dem offensichtlich (durch überangebot hervorgerufenen Preis- bzw. Lohnverfall) wer will.

    Dass dann die Mehrheit der, schlicht mit der Thematik überforderten, Gutmenschen-Schreihälse nach der einfachsten anstatt der richtigen Lösung rufen, ist angesichts deren ignoranz und Medien- bzw. (Linken-) Politikerhörigkeit noch nachzuvollziehen. Eine tatsächliche Auseinandersetzung mit der Idee, die zunehmende Unfähigkeit unserer zukünftigen Leistungsträger, einfachste Wirkungszusammenhänge zu erkennen und selbstständig nachhaltige Schlüsse zu ziehen, mit einem Werkzeug wie dem Mindestlohn noch zu unterstützen, ist allerdings zum Totlachen, wärs nicht so sehr zum Weinen.

    Schön, dass ich im fernen China nicht auch noch der Idiot sein darf, der dafür die Zeche zahlt.

  17. Nullte_Instanz sagt:

    Nette Diskussion zur Verschleierung von Tatsachen… Wem nutzt es und wem nutzt es nicht?!

    In jedem Fall freut sich der Staat das er eine so große Uneinigkeit zwischen den Menschen geschaffen hat, Trennung, Neid sowie Missgunstdebatten sähen Zwietracht und spaltet die Leute in Lager auf. Ganz großes Kino!

    Nicht nur das es in zwei Lager gespalten wurden, nein, es werden auch noch von beiden Seiten die, Teilweise flachsten Argumenten herangezogen. Es werden Beispiele angeführt die in der Realität selten bis gar nicht eintreffen. Die Diskussion ob jemand nun von 5, 8 oder 12€ Stundenlohn leben soll?! spielt nur eine sekundäre Rolle, viel wichtiger wären die Mechanismen zu erwähnen, die dazu führen/führten das man trotz 8 Stunden Arbeitszeit, bei den „anderen“ betteln muss.
    Die Realität sieht nun mal so aus das viele Menschen trotz „gutem Schulabschluss“, trotz Ausbildung, trotz Fortbildung und so weiter, bei Ämtern nach Zuschüssen betteln müssen, weil es sonst vorne und hinten nicht reicht! Und ich rede hier nicht von ein paar vereinzelten… Noch wesentlich schlimmer erfahren es die Menschen in unserem System, die schon durch das vorher erwähnte Raster gefallen sind und nun ohne „guten Schulabschluss“ Arbeit suchen müssen. Wie groß sind wohl deren Chancen auf eine Bezahlung mit der sie nicht nur Überleben sondern auch Leben können?!

    Keiner von uns kann sagen wie sich die Reallöhne entwickeln würden wenn Staatlicher zwang abgeschafft wird, einzig und allein deshalb, weil es das noch nie gab! All die Diskussionen führen zu einer Verschleierung (Verschiebung) der Probleme.
    Zu den erwähnten Beispielen muss noch gesagt werden das (von beiden Seiten) immer nur die schwächsten Argumente angeführt werden. Gewinne im Cent Bereich… und davon sollen dann „faire“ Löhne bezahlt werden… Oder Gewinne im Milliardenbereich und trotzdem müssen die „untersten“ Arbeiter beim Amt betteln gehen. Das sind zwar Beispiele die es Sicherlich auch gibt, sie entsprechen nur nicht der Norm, nicht mal ansatzweise. Nicht immer nur die „extremsten“ Beispiele sollten als Argumentation vorgezogen werden, das führt lediglich zu Wischi-Waschi-Diskussionen und zwar auf beiden Seiten. Somit kann keiner seinen Standpunkt (zu mindestens nicht glaubhaft) rüberbringen!

    Grenzwertig und eigentlich nicht mehr erwähnenswert wird die Sache, wenn Dinge mit einbezogen werden wie „…in anderen Ländern wäre man über einen Stundenlohn von 4€ Glücklich, also seid doch DANKBAR mit 5,45€…“ Wie gesagt es lohnt sich mal darauf einzugehen weil man schnell erkennt, das das lediglich ein Resultat aus einer äußerst begrenzten Denkweise ist.
    Weiter auf solche oder ähnliche Kommentare einzugehen wär reine Zeitverschwendung… Dafür ist mir meine Zeit doch zu schade. Auch alle Argumente die in die Richtung gehen, wie, such dir einfach nen neuen Job (bringt nichts wenn ALLE schlecht bezahlen) oder werdet ganz einfach alle selber Unternehmer (geht nicht weil keiner mehr Produziert oder eine Dienstleistung mehr anbieten kann) oder werdet Produktiver (der Lohn ist außer bei Akkord, nicht an die Produktivität gekoppelt, bringt also nix), und auch so kenne ich niemanden der durch hohe Produktivität „reich“ geworden ist, -all diese Argumente sind haltlos und bringen nichts. Wenn bei VW alles toll gelaufen ist und es rollen am Ende des Tages 60 Autos mehr vom Band, wird kein Arbeiter auch nur einen Cent mehr dafür sehen.
    Ich bin gegen einen Mindestlohn (allein deshalb weil er nur durch Zwang durchgesetzt werden kann). Aber an einer Diskussion teilnehmen, bei der Leute behaupten, es wäre „fair“ (weil vorher Vertraglich vereinbart) das jemand aus der NOT raus einen Volltagsjob annimmt (weil er z.B. seine Familie versorgen muss) um dann mit 1200€ nachhause zu gehen ist lächerlich. Arbeiten gehen sollte sich nicht noch –entwürdigend- anfühlen, das tut es aber für sehr viele Menschen weil sie „gezwungen“ sind nach voller Beschäftigungszeit bei irgendwelchen Ämtern nach Almosen zu betteln. Und ich hab nicht mal mit Dingen wie Wertschätzung angefangen… Ich denke das solche Diskussionen wenig hilfreich sind, und der eigentliche Täter (Staat) wird auch nicht richtig gedeutet.

    Gruß Phil

    • zalinka sagt:

      Das ist das beste was Ich in diesem ganzem Thread bisher gelesen habe, und das obwohl ich im gegensatz zu Dir ein Befürworter des ML bin!

      • Nullte_Instanz sagt:

        Hallo zalinka,
        darf ich Dich denn mal nach den Gründen Fragen warum Du für einen Mindestlohn bist?

        Du hast meinen Text ja gelesen und scheinbar verstanden worauf ich hinaus wollte, aber Menschen „zwingen“ etwas zu bezahlen was sie unterumständen gar nicht bezahlen können, ist nicht richtig. Jede Gesellschaft die auf zwang aufgebaut ist, kann weder friedlich zusammen existieren, noch Ökonomisch funktionieren. Das sollte als oberste Prämisse klar sein!

        Ich finde einfach die Art und weise wie solche Diskussionen manchmal geführt werden (Entschuldigung), würdelos! Und zwar für die die es dann tatsächlich betrifft, und das sind doch ganz klar beide Seiten! Ungerechtfertigte Schuldzuweisungen sowie Polemische Beispiele bringen doch nichts. Das gesamte System ist auf irgendwelchen dubiosen „Gesetzen“ aufgebaut, diese werden notfalls mit Gewalt durchgesetzt, somit beruht das gesamte Prinzip des Staates lediglich auf zwang. Solch eine Gesellschaft ist nichts wert, eine Diskussion ohne das wahre Problem zu nennen ist es ebenfalls…

        Gruß Phil

  18. pebo sagt:

    Was für ein Schwachsinn von Artikel. Als ob es bei der vorgestellten Beispielrechnung einen Unterschied macht, ob ich sie nun auf der Basis von 6,50 oder 8,50 rechne. Die Unterschiede in den Fähigkeiten bleiben. Glaubt einer von Euch ernsthaft, dass Al und Bob bei einem geringeren Lohnniveau mehr verdienen würden als Carl? Wo lebt der Autor denn?

    Und warum sollten, wenn alle Unternehmungen den gleichen Mindestlohn bezahlen, einige aufgrund dessen schließen müssen bzw. pleite gehen? Das Mindestlohnniveau ist dann doch für alle gleich, d.h. es herrschen damit an dieser Stelle gleiche Voraussetzungen. Ich kann mich also ganz befreit durch mein unternehmerisches Wirken unterscheiden und nicht dadurch, dass ich weniger Lohn bezahle.

    • Nullte_Instanz sagt:

      Und was macht ein Unternehmer wenn er sich diese Löhne nicht leisten kann? Wenn seine Mitarbeiter mit dem Lohn einverstanden waren, weil z.B. das Arbeit Umfeld so toll ist?

      Was kann er machen? Nichts!
      Er muss seine Mitarbeiter entlassen, dass tut er entweder freiwillig oder er wird eben gezwungen! Das kann doch wohl nicht die Lösung sein zumal hier Äpfel mit Birnen verglichen werden.
      Ein gutes Beispiel dafür wären die „kleinen“ Landbäckerrein, sie können unmöglich mit den Preisen der Bäcker in den großen Supermarktketten konkurrieren! Ein Mindestlohn würde sie über kurz oder lang in den Ruin treiben da sie diese Löhne schlicht und einfach NICHT mehr bezahlen könnten. Das der Staat sich vorher durch „Steuern“ (Raub) die Taschen vollmacht, und DESSHALB für den Rest der Menschen so wenig übrig bleibt, interessiert scheinbar nicht mehr…
      Um seinen Standpunkt vertreten zu können, muss man ihn zuerst einmal kennen!

      Wogegen möchtest Du, gegen deinen Willen gezwungen werden?

      Gruß Phil

    • MarcusK sagt:

      Und was für eine schwachsinnige Antwort auf einen sehr guten Artikel. Danke aber dafür, dass dadurch deutlich wird, auf welchem grauenhaften Niveau sich die ökonomischen Grundkenntnisse einiger (insbesondere jener Mindestlohnbeführworter) hier bewegen. Bitte mal Lektüre zum Thema „Preissetzung im Wettbewerb“ anschauen, insbesondere im Hinblick auf Markteintrittskandidaten. Hohe Löhne schützen nämlich etablierte Unternehmen, die eine völlig andere Kostenstruktur als Unternehmen aufweisen, die in den Markt eindringen wollen. Was mangelnder Wettbewerb auf das Preisniveau, die Innovationskraft und erst recht auf die Zahl der Arbeitsplätze hat, kann ich hier leider nicht weiter ausführen. Jemandem, der zu diesem ökonomisch sehr brisanten Thema argumentiert sollte dies allerdings geläufig sein! Also bitte erst denken, dann reden….

    • Hermann Messmer sagt:

      @pebo
      Deine Sichtweise ist zu einfach.
      Kleines Beispiel:
      Mindestlohn 30€ für einen Friseur.
      Du zahlst dann mehr als das Doppelte für einen Haarschnitt.
      Kannst Du Dir vorstellen, dass es Menschen gibt, die dann seltener zum Friseur gehen?
      Seltener zum Friseur gehen heißt, es sind weniger Arbeitskräfte zum Haareschneiden notwendig.
      Die Lösung für mich als Unternehmer ist dann, entweder Arbeitnehmer zu entlassen oder z.B. die Arbeitsleistung durch Maschinen ersetzen, also automatisieren. So ein schöner Friseurroboter. Ingenieure freuen sich, Maschinenbauer haben etwas mehr Arbeit. Menschliche Friseure deutlich weniger.
      Ein Mindestlohn ist Zwang und schafft zusätzlichen Druck zum Arbeitsplatzabbau, zur Automation oder sofern möglich, zur Verlagerung der einfachen Arbeit ins Ausland.
      All diese Argumentation führt aber am tatsächlichen Problem vorbei. Die Argumentation in diese Richtung ist nur Ablenkung und Zeitverschwendung.

      Es geht um freiwillige Entscheidungen!

      Also: Weshalb willst Du anderen Menschen verbieten eine Arbeit anzunehmen, mit deren Lohn sie freiwillig einverstanden sind.
      Warum bekämpfst Du freiwillige Entscheidungen anderer Menschen?

      Ist es so ein angenehmes Gefühl für Dich, wenn andere Menschen sich in Deine freiwilligen Entscheidungen einmischen, und Dir sagen was Du zu tun hast?
      Ich will so etwas nicht, ich würde mich unterdrückt fühlen.
      Es ist völlig egal, wer in dem Beispiel mehr oder weniger verdient.
      Es geht um Menschen, die freiwillige Entscheidungen treffen.
      Freiwillige Entscheidungen sind zu respektieren.

      Wer freiwillige Entscheidungen anderer Menschen nicht respektiert, hat selbst keinen Anspruch, das seine eigenen Entscheidungen respektiert werden!

      Liebe Grüße
      Hermann

  19. C.S. Fak sagt:

    Ich wüsste schon gerne, welche Kenntnisse der Autor hat und auf welche (völlig unrealistischen) Grundlagener sich stützt.
    In Wirklichkeit erwirtschaftet jeder Arbeitnehmer, der bei einem privaten Unternehmen arbeitet einen wesentlich höheren Gewinn für das Unternehmen und die unproduktivsten Mitarbeiter werden ohnehin entlassen.
    Weiterhin ist es einer Gesellschaft generell unwürdig, dass, Menschen für Hungerlöhne beschäftigt werden dürfen und das gilt insbesondere für soziale Berufe.
    Deutschland ist das reichste Land Europas und das einzige Land, wo es keinen Mindestlohn gibt.
    Es macht mich echt nachdenklich, wenn hier klar Standpunkte von Wirtschaftsliberalen und Unternehmensverbänden unterstützt werden und mit leicht als unrealistisch durchschaubaren Darstellungen gegen Gewerkschaften argumentiert wird.

    • isomorph sagt:

      „Deutschland ist das reichste Land Europas und das einzige Land, wo es keinen Mindestlohn gibt.“

      Mmhhh und deswegen soll er jetzt hier eingeführt werden?

      Ausserdem ist es doch logisch, dass Arbeitnehmer mehr erwirtschaften müssen, als sie verdienen, weil sonst der Arbeitgeber pleite gehen würde.

      Auf einem freiem Markt würde sich der Verdienst der Arbeitnehmer auch genau danach richten, was sie erwirtschaften. Denn würde ein Arbeitgeber den Verdienst nicht daran messen, würde der Arbeitnehmer einfach zu einem wechseln, der das tut, und so alle Arbeitgeber nach und nach mitziehen müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Fairer geht es nicht. Oder?

    • Zef sagt:

      >In Wirklichkeit erwirtschaftet jeder Arbeitnehmer, der bei einem privaten Unternehmen arbeitet einen wesentlich höheren Gewinn

      „Pro Stunde wird heute vierzehnmal so viel erwirtschaftet wie vor hundert Jahren. Das heisst: Nie zuvor haben Menschen mit so wenig Arbeit so viel Wohlstand erzeugt“ (M. Miegel)

      Das läßt sich natürlich nur mit einem massiv vermehrten Kapitaleinsatz erklären.

      „Unser heutiger Wohlstand beruht auf der Tatsache, dass in jedem westdeutschen Arbeitsplatz aktuell und im Durchschnitt mehr als 200.0000 Euro Sachkapital stecken, in einigen Arbeitsplätzen, wie z.B. in der Energiewirtschaft, sogar fast zwei Millionen Euro.“ (Roland Baader)

      Kapital, eingesetzt mit einer annähernd optimalen Allokation der Ressourcen ist wesentlich wichtiger als längere Arbeitszeit und höhere Erwerbstätigenquote.


      http://de.wikipedia.org/wiki/Schaufelradbagger

  20. aristo sagt:

    Der Artikel zeugt von mangelnder Kenntnis in Ökonomie und ist auch mit dem Prinzip der absoluten Gewaltfreiheit unvereinbar.

    Voluntaristen sind eben doch nur getarnte Neoliberale.

    Schade, es fing mich gerade an zu interessieren.

    • michael sagt:

      kannst du voluntarismus und neoliberalismus definieren?

    • Nullte_Instanz sagt:

      „“Dein Kommentar zeugt vom mangelndem Geist und ist auch mit dem Prinzip des logischen Denkens unvereinbar.

      Etatisten sind eben doch nur getarnte Stazzis.

      Schön, es fing mich gerade an zu langweilen.““

      Jetzt mal ehrlich, möchtest Du wirklich auf diese Art und Weise mit Menschen kommunizieren? Merkst Du nicht das praktisch alles was Du schreibst mit einer Diskussion nichts zu tun hat, es hat keine Substanz wenn Du einfach nur sagst „Der Artikel zeugt von mangelnder Kenntnis in Ökonomie und ist auch mit dem Prinzip der absoluten Gewaltfreiheit unvereinbar.“ –ohne irgendeine Formulierung dafür zu liefern, was nun aus Ökonomischer Sicht nicht korrekt sein soll. Und auch der Zusammenhang mit dem Gewaltprinzip ist nicht schlüssig da wieder eine zwingend notwendige erklärung fehlt. Verstehst Du was ich Dir sagen möchte? Du schreibst hier Dinge und lässt den nötigen Kontext weg, somit kann niemand verstehen was Du wirklich meinst!

      Daher kann ich wohl davon ausgehen das Du hier entweder nur „stunk“ machen willst, oder Du kannst tatsächlich mit den Begriffen mit denen Du hier um Dich schmeißt, nicht im entferntesten etwas anfangen. Das heißt, die Wörter weder definieren kannst-noch verstehen.

      In beiden Fällen rate ich Dir, -Dich hier doch erst einmal ein wenig einzulesen, vielleicht kommst Du ja dann von selber drauf……….. Zumindest wirst Du die Richtigen Begriffe kennenlernen um überhaupt erst mal an einer „normale“ Unterhaltung teilnehmen zu können. Keiner hier hat die Weisheit mit Löffeln gefressen… aber man kann durch lesen einiges wettmachen.

      • aristo sagt:

        Ihr lehnt Mindestlöhne ab. Dadurch zwingt Ihr die gut verdienende, arbeitende Bevölkerung, Niedriglöhne zu subventionieren. Eine unmittelbare Gewaltausübung.

        Auf die Mängel aus ökonomischer Sicht verzichte ich.

        Und noch eine Anmerkung sei erlaubt. Was ist, wenn Eure Vorstellungen einer freien Gesellschaft umgesetzt werden könnten, und dann ein Neugeborener in mündigem Alter Eure Gesellschaft ablehnt? Merkt Ihr was?

        Ich habe mich mit allen -Ismen beschäftigt. Sie taugen alle nichts.

        Kümmert Euch um die Abschaffung von Kinder- und Altersarmut, die Abschaffung von Kriegen und Ausbeutung, die Abschaffung von Kinderarbeit und Kindersoldaten.

        Betreibt echte Aufklärung. Das funktioniert aber nur, wenn man über Wissen verfügt und nicht über Illusionen.

        • michael sagt:

          „Was ist, wenn Eure Vorstellungen einer freien Gesellschaft umgesetzt werden könnten, und dann ein Neugeborener in mündigem Alter Eure Gesellschaft ablehnt? Merkt Ihr was?“

          merkst du was ? du hast überhaupt keinen plan von einer freien gesellschaft…somit basieren deine aussagen auf einer illusion in deinem staazikopf.

          du kannst nichtmal ne definition für voluntarismus und neoliberalismus geben…merkste was?

          „Kümmert Euch um die Abschaffung von Kinder- und Altersarmut, die Abschaffung von Kriegen und Ausbeutung, die Abschaffung von Kinderarbeit und Kindersoldaten.“
          ohne deinen geliebten staat wären kriege garnicht möglich…

          alles was wir machen hilft als aller erstes den schwächsten der gesellschaft, den kindern !
          dinge die du unterstützt, schaden den schwächsten der gesellschaft.
          während du gewalt gegen menschen unterstützt, kläen wir über mißbrauch an kindern auf.
          in deiner welt werden schon ungeborene kinder beraubt.

          „Betreibt echte Aufklärung. Das funktioniert aber nur, wenn man über Wissen verfügt und nicht über Illusionen.“
          phil hat ja schon ausreichend und treffend über all deine denkfehler und subsatnziellen mängel geschrieben.

          du machst hier einen auf oberökonom und blamierst dich mit einer aussage nach der anderen.

          dein geliebter staat ist für all das leid was du selber anprangerst verantwortlich…staazis iwe du, die solch brutale herrschaftssysteme unterstützen.

          du bist derjenige, der unschuldige menschen ausgeraubt sehen will !! hör einfach auf damit, wenn du dir menschlichkeit auf die fahne schreiben willst.

        • Nullte_Instanz sagt:

          „Ihr lehnt Mindestlöhne ab. Dadurch zwingt Ihr die gut verdienende, arbeitende Bevölkerung, Niedriglöhne zu subventionieren. Eine unmittelbare Gewaltausübung.“

          Wir Zwingen niemanden! Sondern das System das Du so vehement verteidigst zwingt Menschen durch Raub und verschwenderischer Umverteilung in nöte.

          „Auf die Mängel aus ökonomischer Sicht verzichte ich.“

          Ich glaube ich kann mir Denken warum…

          „Und noch eine Anmerkung sei erlaubt. Was ist, wenn Eure Vorstellungen einer freien Gesellschaft umgesetzt werden könnten, und dann ein Neugeborener in mündigem Alter Eure Gesellschaft ablehnt? Merkt Ihr was? “

          Und wieder bist Du in ein Fettnäpfchen getreten, NIEMAND HIER wirbt für irgendein konkretes Modell oder sagt so und so wird es gemacht oder sagt so wird es am besten umgesetzt… Wir wissen nicht welche Konzepte sich in einer freien Gesellschaft durchsetzten werden, aber im Gegensatz zu Dir, erkennen wir das Potenzial von freiwilligen Interaktionen… Wenn ein mündiger Mensch in eine freie Gesellschaft, in der alle Menschen freiwillig und ohne Zwang miteinander kooperieren, -nicht teilnehmen möchte… na was denkste was dann passiert? Er macht ganz einfach nicht mit! Er kann dann natürlich auch keine besonderen Privilegien genießen, die die Gesellschaft bietet, keiner wird gezwungen… Und wenn Du jetzt meinst, schön, dann benehme ich mich halt wie ein Honk und mache was ich will, -dann wirst Du auch ganz schnell sehen wie effektiv so eine Gruppe von Menschen, Lösungen für solche Leute finden wird.

          „Ich habe mich mit allen -Ismen beschäftigt. Sie taugen alle nichts.“

          Das einzig subjektive, ist Deine Denk- und Argumentationsweise, das hast Du eindrucksvoll und hinreichend durch Deine Beiträge klargestellt.

          „Kümmert Euch um die Abschaffung von Kinder- und Altersarmut, die Abschaffung von Kriegen und Ausbeutung, die Abschaffung von Kinderarbeit und Kindersoldaten “

          Ne ne, die „Kümmerer“ sind die eigentlichen Verursacher und das haben wir im Gegensatz zu Dir verstanden… Herrschaft wird IMMER zwangsläufig genau die Probleme verursachen, die Du anprangerst doch das willst Du gar nicht verstehen… Du willst lieber (ganz bequem) jemand finden der sich „kümmert“ und VERSUCHT die Probleme zu lösen, die durch die Natur von Regierung und Herrschaft erst entstehen können.

          „Betreibt echte Aufklärung. Das funktioniert aber nur, wenn man über Wissen verfügt und nicht über Illusionen.“

          Versuche Dich durch lesen doch selber erst einmal zu bilden. Beschäftige Dich erst einmal mit den Begriffen die Du verwendest. Ein guter Anfang wär (am besten in Reihenfolge) Dir mal die unten stehenden Themen nach und nach Durchzulesen. http://www.freiwilligfrei.info/archives/864

  21. aristo sagt:

    Tut mir leid, Ihr habt keinen Plan. Ihr befürwortet Ausbeutung, die niedrigste Form von Gewalt.

    Ihr helft Kindern? In dem Ihr Billiglöhne gut findet?

    Wer von Euch hat ein Smartphone? Na?

    Ihr habt von der Realität keine Ahnung. Theoretiker eben.

    Das mag an Eurem jugendlichen Alter liegen und an fehlendem Wissen.

    Die Unrealisierbarkeit Eurer Illusion habe ich ja schon dargelegt. Sie erinnert mich an die Ökospinner, die tatsächlich glauben, das Strom aus Wind- und Sonnenkraft ein Land mit 80 Mio. Menschen sicher versorgen kann.

    Auch das nette Wortspiel „stazzi“ entlarvt Euch als phantasielose Dogmatiker. Leider habe ich keine Zeit mehr, Eure Thesen zu zerpflücken.

    Ihr habt noch eine ganze Menge zu lernen.

    • Nullte_Instanz sagt:

      Lieber aristo, das was ich jetzt sage, sage ich aus vollem Herzen!

      Du tust mir leid!
      Ich hoffe wirklich das Du eines Tages die logische zusammenhänge Deiner inkonsequenten Denkweise erkennst, und selber die Einsicht erlangst, das Deine Etatismussichtweise überaus destruktiv und zerstörerisch ist.

      Ich glaub nicht mal das Du das absichtlich machst, deine inkonsequente Denkweise ist ein Resultat aus dem Mangel an Informationen (falsche, indoktrinierte-Informationen sind nutzlos…). Lies den Link den ich Dir geschickt habe, nach und nach… Mehr kann ich auch nicht tun, als drauf hinzuweisen, es wär immerhin ein guter Anfang…

      Gruß Phil

      • aristo sagt:

        Wer Billiglöhne befürwortet und damit Ausbeutung, der sollte nicht von Gewaltfreiheit faseln.

        Beschäftigt Euch mit der Realität und begleitet mal pfandflaschensammelnde Rentner.

        Bringt darüber einen Artikel, dann lese ich hier gerne mal wieder rein.

        • Nullte_Instanz sagt:

          Du implizierst und unterstellst uns das ja eigentlich nur… Ich wollte nicht darauf eingegangen sein, aber selbstverständlich befürworten wir keine „Billiglöhne“ das hat hier auch keiner geschrieben und kommt weder im Video noch im Beitrag vor! Du setzt das lediglich damit gleich, da wir den Mindestlohn nicht befürworten… Wieder ein Beispiel dafür, wie falsche Gedankengänge, zu falschen Schlussfolgerungen führen…

          Du willst einfach nicht begreifen das der Fehler im System! und nicht bei den Unternehmen liegt. Das der Staat erst die Möglichkeiten erschafft, damit manche Unternehmen erst die Möglichkeit bekommen -„Billiglöhne“ zu bezahlen, kannst Du scheinbar nicht erkennen. Dieses zu tiefst verworrene Zusammenspiel wäre in einer freien Gesellschaft gar nicht mehr möglich da niemand die Möglichkeit besäße einem andern solche Privilegien zu gewähren.

          • aristo sagt:

            Wer Mindestlöhne ablehnt, ist für Billiglöhne.

            Wer für Billiglöhne ist, ist für Kinderarmut und Altersarmut.

            Und komm mir jetzt nicht mit dem Staat…

            …von wegen zu hohe Staatsquote und ähnlichem Unsinn.

            Ich stelle jeden von Euch gerne für 2,40 Euro pro Stunde ein, brutto selbstverständlich.

            Wer möchte?

          • Nullte_Instanz sagt:

            „Wer Mindestlöhne ablehnt, ist für Billiglöhne.“

            Stimmt nicht, ich bin gegen Mindestlöhne UND gegen Billiglöhne! Gegenteil bewiesen!

            „Wer für Billiglöhne ist, ist für Kinderarmut und Altersarmut.“

            Wer in einer Demokratie wählen geht findet es Gut wenn einige wenige Menschen über alle anderen Menschen macht ausüben- und mittels Gewalt alles bestimmen können, also ist er auch dafür wenn sie Kriege, Folter, Hinrichtungen und Morde befehlen und selbstverständlich findet er auch die daraus folgenden Konsequenzen Gut, -Tot, Vergewaltigung, Verstümmelung und Verhungern… Verstehst Du die Parallelen? Meinst Du nicht Du Denkst hier auch wieder viel zu kurz…?

            „Und komm mir jetzt nicht mit dem Staat…“

            Tja was soll ich sonst machen?
            Gut, Gegenfrage: Welche Ursache gibst Du an, wenn Dein Haus abgebrannt ist? Aber Du darfst nicht Feuer oder -ein Brand sagen…! Wird schwierig ne?!

            „…von wegen zu hohe Staatsquote und ähnlichem Unsinn.“

            Wieso Unsinn? Kannst Du Staatsquote definieren?

            „Ich stelle jeden von Euch gerne für 2,40 Euro pro Stunde ein, brutto selbstverständlich.
            Wer möchte?“

            Wenn ich absolut nichts dafür tun muss, mach ich das!
            Wann fang ich an? 🙂

          • aristo sagt:

            „Stimmt nicht, ich bin gegen Mindestlöhne UND gegen Billiglöhne! “

            Interessant, für was bist Du dann?

            Jetzt wird die Antwort kommen:

            „Für eine der persönlichen Produktivität angemessenen Entlohnung.“

            Damit ziehe ich Euch den nächsten Zahn.

            Wie produktiv ist ein Lehrer, ein Professor, ein Fussballer, ein Arzt, eine Krankenschwester, ein Politiker, ein Manager?

            Vergesst den Schwachsinn, den Euch die neoliberal geprägte VWL vorbetet. Wie produktiv sind die fünf Schwachmaten, genannt die fünf Weisen?

            Dummfug von vorne bis hinten.

            Wie produktiv ist ein Klimaastrologe?

            Wie produktiv ist ein Pilot?

            Ihr müsst in ganz anderen Rahmen denken, zunächst in einem Volkswirtschaftlichen.

            So, nun bin ich raus. Aus Zeitgründen.

            Ihr habt eine interessante Idee, ist aber nicht gereift. Nur gegen etwas zu sein reicht nicht. Macht einen konzeptionellen Gegenentwurf.

            Dieser muss aber unbedingt die Finanzierung des Gemeinwesens enthalten. Und klärt die Frage der Kontaktaufnahme mit Föten, ob sie in diese Welt geboren werden wollen. ….*grins

          • michael sagt:

            interessant, daß du bei all den nichtargumenten, nicht EINMAL darauf eingegangen bist, daß DU der gewaltbefürworter bist und willst das unschuldige menschen ausgeraubt werden.
            warum wohl ?! 🙂

  22. aristo sagt:

    Jungs, tut mir einen Gefallen, nehmt dieses Video aus dem Netz:

    http://www.youtube.com/watch?v=vOLEfTz-Q0U#t=168

    Das ist so hanebüchener Unsinn, das es schmerzt.

    Nur ökonomische Blindgänger können das gut finden.

    Habt Ihr von Ökonomie so überhaupt keine Ahnung?

    Eine funktionierende Wirtschaft ist die Basis für eine funktionierende Gesellschaft.

    Das war schon bei Stammesgesellschaften so.

    Ihr müsst noch mehr lernen als ich dachte.

    Denken hilft….wenn man es richtig macht.

  23. Nullte_Instanz sagt:

    Ich Antworte mal hier unten… Oben ist kein Platz mehr.

    „Für eine der persönlichen Produktivität angemessenen Entlohnung.“

    Könnte man fast so stehen lassen…

    „Damit ziehe ich Euch den nächsten Zahn.“

    Trugschluss! Alles sehr leicht zu entschlüsseln, wirst Du sehen…!

    „Wie produktiv ist ein Lehrer, ein Professor, ein Fussballer, ein Arzt, eine Krankenschwester, ein Politiker, ein Manager?“

    Nun ja, um nach der „Produktivität“ von gewissen Berufszweigen zu fragen sollte man vorher untersuchen wie hoch der Nutzen und die Nachfrage ist, daraus ergibt sich alles weitere. Eine Schule ist genau wie eine Universität, ein Dienstleistungsanbieter in denen zumeist- jungen Menschen, „Wissen“ vermittelt wird. Eine Schule ist also ein Dienstleistungsunternehmen nach der auch in einer freien Gesellschaft gefragt wird (natürlich ohne den ganzen Indoktrinationslehrplan, aber das ist ein anderes Thema). Die Menschen werden eine Lösung finden und genau wissen was ihnen die Bildung ihrer Kinder wert ist. Genauso werden Lehrer wissen wie qualifiziert sie sind, und sie werden mit dem Dienstleistungsunternehmen (in dem Fall die Schule) einen Vertrag aushandeln in dem klar geregelt ist wie hoch der „produktive“ Anteil des Lehrers am Umsatz ist. Schule oder Universität ist wie fast alles andere auch, „nur“ ein Geschäft! Sie erwirtschaften einen Umsatz ohne dabei direkt Produktiv zu sein, da ja eine Nachfrage nach dieser Dienstleistung besteht. Das erzeugt den Wert und den kann man Vertraglich aushandeln, genau wie ein Arzt nichts produziert aber seine Dienstleistung nachgefragt wird. Ein Krankenhaus ist ebenfalls „bloß“ ein Unternehmen. Würde es das Krankenhaus nun meinen seine Ärzte schlecht zu bezahlen, würde entweder ihre Arbeitsmoral und somit die Qualität ihrer Behandlungen sinken oder sie suchen sich eine andere Stelle. Die Patienten suchen sich andere Behandlungseinrichtungen und das Krankenhaus kann nicht mehr ökonomisch Wirtschaften. Das sie aber ebenfalls Wirtschaften möchten um am Markt bestehen zu können, werden sie es nur durch faire und im Konsens geregelte Verträge, -die genau festlegen wie hoch der Produktive Anteil der Ärzte ist, schaffen, -dies zu erreichen.

    Verstehst Du langsam worauf ich hinausmöchte? Du kannst hier noch so viele Beispiele auffahren wie Du willst, es ist ein logisches Konzept welches durch Angebot und Nachfrage automatisch geregelt wird. Der Zwang den Du so befürwortest führt zu höchst „unnatürlichen“ zuständen auf dem Markt und in der Wirtschaft, übrigens auch zu „Billiglöhnen“. Denn ein Unternehmen welches Wirtschaftlich gut arbeitet wird früher oder später Konkurrenz anlocken. Gehen wir mal davon aus das besagtes Unternehmen gut Wirtschaftet, weil es seine Arbeiter „extrem schlecht“ bezahlt. Auf einem Freien Markt könnte „natürliche“ Konkurrenz NIEMALS durch irgendwelche Gesetzte, Regeln, Auflagen, „Patente“ und Lizenzen unterdrückt werden. Sie würden alle völlig „natürlich“ aus der Nachfrage und dem winkenden Profiten entstehen, und das ist auch gut so!

    Die Frage nach der „direkten“ Produktivität ist sowie viel zu kurz gefasst. Selbst bei einem Maurer kann man seine Produktivität nicht direkt am Wert des errichteten Hauses errechnen, da müssen dann viele Faktoren berücksichtigt werden. Ein Bauunternehmen welches Staatlich Subventionen erhält, -das heißt immer wieder Staatliche Aufträge für den Bau von Objekten bekommt, kann es sich leisten seine Mitarbeiter schlecht zu bezahlen… Er bekommt die Aufträge ja sowieso… Ein Unternehmer der sich normal Konkurrenz ausgesetzt sieht, kann es sich nicht leisten seine Leute dauerhaft schlecht zu bezahlen, genau wie beim Subventionierten Unternehmen würden ihm ständig die Arbeiter weglaufen. In dieser Zeit kann er keine neuen größeren Projekte annehmen, also nicht richtig wirtschaften, das führt zu Unproduktivität… Eine abwärtsspirale! Das Unternehmen welches Staatliche Vorzüge erhält, kann das aus zwei Gründen locker kompensieren, zum einen hat er (nach Zusage des Projekts) keinen größeren Termindruck mehr (schaut Dir die Verzögerungen von Staatlichen Projekten an, das könnte sich KEIN freier Unternehmer erlauben!). Zum anderen kann er den Verlust bzw. den häufigen Wechsel der Arbeiter, mithilfe der Arbeitsagentur (wieder Staatliche Hilfe) gut verkraften. Menschen die in großer Finanzieller Not sind, werden dann genötigt diese „schlecht bezahlten“ Stellen anzunehmen. Und sie gehen (fast immer) sobald sich ihre Situation verbessert hat…
    Du kannst Dir das ja mal bei den anderen Berufen selbst durch den Kopf gehen lassen, ich glaube Du wirst Dich wundern wie einfach das ist! (Politiker und ähnliche Nutznießer-Berufe fallen vollständig weg! Ihr „produktiver“ Wert kann und braucht nicht berechnet werden, da er zum einen für die Menschen keinen nutzen darstellt zum anderen völlig überflüssig ist.)

    Angebot und Nachfrage! Aber durch künstlich erzwungene Regeln entsteht ein zu höchst unnatürlicher Zustand, in dem Menschen dann Automatisch anfangen, sich irrational zu verhalten. Weil die meisten Menschen, so wie Du, nicht erkennen können das Staatlicher Zwang Auslöser ist… schlagt ihr vom Schein geblendet auf alles ein was nicht eurer achso überlegenen Logik nicht folgt.

    „Vergesst den Schwachsinn, den Euch die neoliberal geprägte VWL vorbetet. Wie produktiv sind die fünf Schwachmaten, genannt die fünf Weisen?“

    Ich weiß echt nicht was Du meinst? Ich bin kein Neoliberaler, daher interessiert es mich auch nicht weiter…

    Wie produktiv sind die fünf Weisen? Gar nicht! Fällt somit ebenfalls weg! Zur Erinnerung, die fünf Mainzelmännchen sind ein Gremium, das durch einen gesetzlichen Auftrag eingeführt wurde. Solche Art von „Gesetzten“ befürworten wir aber nicht…

    „Dummfug von vorne bis hinten.“

    In dem Punkt sind wir uns wieder einig! Ich befürchte nur Du betrachtest das von der falschen Warte aus…

    „Wie produktiv ist ein Klimaastrologe?“

    Boa, Du kommst mit vergleichen an… Gegenfrage! Wird es eine Nachfrage nach solchen Berufen geben? Wenn ein Markt für solch Kinkerlitzchen aufkommt, dann ist das so, ok… Ich würde für so ein Mumpitz kein Geld bezahlen, ist dann so wie mit „Astro-Karten“ legen, wems gefällt!?

    Nochmal Gegenfrage! Was macht dann ein Robbenklopper? Ein Henker? Ein Folterer? Ein Giftgasproduzent? Ein Atombombenmonteur? Meinst Du nicht das diese Leute sich auch andere Berufe aussuchen könnten…? Schon mal so „weit“ gedacht…?

    „Wie produktiv ist ein Pilot?“

    Und wieder… Ein Flugunternehmen ist auch nur ein Unternehmen welches Wirtschaftet. Wenn ich zum Beispiel nach Japan will, dann ist mir der Flug dahin ja etwas Wert. Der Pilot weiß welche Erfahrung und Qualifikation er hat, also wird er mit dem Flugunternehmen einen Vertrag über sein Gehalt abschließen. Vielleicht ein Festpreis pro Flug, pro geflogene Stunde, so ähnlich oder vielleicht auch ganz anders uninteressant, wichtig ist nur zu wissen das sie eine Lösung finden werden. Der Flugpreis setzt sich ja auch nicht willkürlich zusammen, das Unternehmen rechnet alle anfallenden Kosten zusammen plus Aufschlag für den Profit durch die Anzahl der Kunden (-sehr stak vereinfacht-). Wenn das Ticket nun 5000€ kostet, such ich mir ein Unternehmen welches besser kalkulieren kann, das Flugunternehmen macht Verluste, geht Pleite und der Pilot sucht sich was anderes… Kostet das Ticket 80€ wird das Unternehmen zwar kaum Konkurrenz haben, aber es kann nicht mehr Wirtschaftlich arbeiten, geht somit Pleite und der Pilot sucht sich was anderes… Verstehst Du nicht was Angebot und Nachfrage ist? Der einzige Grund warum das in der Realität nicht so gut funktioniert, ist, -wegen Leuten wie Dir, das ist ein echtes Trauerspiel… Weil Menschen wie Du, allen anderen immer wieder erzählen das würde nicht funktionieren, und dabei funktionierte es NUR wegen Leuten wie Dir nicht! Erkennst Du hier vielleicht die Abwärtsspirale…?

    „Ihr müsst in ganz anderen Rahmen denken, zunächst in einem Volkswirtschaftlichen.“

    Mhh ich denke das erspare ich uns beiden… Wenn Du jemanden erschießen würdest und ich würde unmittelbar daneben stehen, würdest Du mich wohl anbrüllen, und fragen warum ich Dir nicht vorher die Pistole weggenommen habe… Schizophren……….

    „So, nun bin ich raus. Aus Zeitgründen.“

    Ich auch gleich. Aus lustgründen.

    „Ihr habt eine interessante Idee, ist aber nicht gereift. Nur gegen etwas zu sein reicht nicht. Macht einen konzeptionellen Gegenentwurf.“

    Leider hast Du überhaupt kein Konzept oder Argument oder überhaupt nur eine Idee… Nur Zwang als Mittel zum Zweck, Gewalt ist gerechtfertigt, anderen den eigenen Willen aufzwingen, Sklaverei zum wohl des „höheren“ und so weiter, und so weiter. Das sind die Dinge für die Du Plädierst und Werbung machst! Es würde doch Garnichts bringen Dir weitere Beispiele und Konzepte zu zeigen, weil Du scheinbar ALLES bis in kleinste Detail geregelt und kontrolliert haben möchtest. Das möchte soweit ich weiß hier niemand, ich auf jeden Fall nicht! Ich möchte das Menschen FREIWILLIG zu Lösungen kommen und das würde dann so etwas wie Deine heißgeliebte Grundordnung darstellen…

    Es würde sozusagen aus einer Reflektion von Gesellschaftlichen Übereinkünften und Konventionen entstehen. Aus geregelten Verträgen gepaart mit gegenseitigem Respekt und Anstand würde eine florierende Gesellschaft -GANZ NATÜRLICH, ohne das jemand sagt wie es gemacht wird, -entstehen. Aber davon willst Du nichts wissen, das habe ich jetzt verstanden… Es würde also nichts bringen zu sagen das all solche Konzepte bereits aufgestellt wurden…

    „Dieser muss aber unbedingt die Finanzierung des Gemeinwesens enthalten.“

    Genau da haben wir es wieder! Es MUSS… Ein anderer SOLLTE… Jemand MUSS sicherstellen das… Ich Fordere… Ich verlange… Mehr wollt -und vor allem könnt ihr auch gar nicht! Es ist einfacher, dazusitzen und zu sagen, dass man gern dies oder das hätte. Und ich schätze genau das magst Du auch daran. Es ist einfacher nur dasitzen, etwas mit den Füßen wippen, und sagen das man was von anderen „verlangt“…

    „Und klärt die Frage der Kontaktaufnahme mit Föten, ob sie in diese Welt geboren werden wollen. ….*grins“

    Du bist für Sklaverei und Herrschaft, -bist mit allen daraus folgenden Konsequenzen einverstanden und heißt sie gut! Das ist so ziemlich alles was man aus Deinen Beiträgen erfährt. Und Du stehst deutlich zu dieser Überzeugung da Du die Arbeit von FwF wissentlich verunglimpfst, Du sagst praktisch offen genau für das Gegenteil zu sein, für welches FwF einsteht! Du möchtest NICHT, das Menschen frei miteinander agieren sollten, Du befürwortest Zwang und Gewalt! Du bist gegen die Freiheit!

    • aristo sagt:

      Mal etwas Nachhilfe:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Produktivit%C3%A4t

      Ohne Grundkenntnisse in Makroökonomie kommen wir hier nicht weiter.

      Das der Arbeitsmarkt nicht wie ein Kartoffelmarkt funktioniert sieht man doch.

      Und wer Niedriglöhne befürwortet übt Gewalt aus und hat mit Freiheit nichts zu tun. Ihr seid somit Feinde der Freiheit.

      • michael sagt:

        definiere niedriglöhne und erkläre dann, wie du anhand der freiheitlichen philosophie deine aussage begründest bitte.

        ich wette du kannst es nicht 🙂

        „Ihr seid somit Feinde der Freiheit.“
        und erkläre mir, wie du ein freund der freiehit sein kannst, wenn du gleichzeitig dafür aktiv eintrittst, daß unschuldige menschen ausgeraubt werden.

      • Nullte_Instanz sagt:

        Vergiss es aristo, es hat einfach keinen Zweck…! Ich habe meiner vorherigen Antwort nichts mehr hinzuzufügen…

        Versuch das irgendwie mit Dir selbst auszumachen, Du kommst mit Logik scheinbar überhaupt nicht zurecht, Dir mangelt es an so unglaublich vielem… Du tust mir leid!

        • aristo sagt:

          Es ist in einer Diskussion unabdingbar, das man die Definition von Grundbegriffen kennt.

          Die Produktivität eines Piloten lässt sich nicht messen. Das würde selbst Roland Baader nicht bestreiten.

          @michael

          Google ist Dein Freund, gib einfach Niedriglohn ein und Du findest die Definition.

          Menschen zu zwingen, Niedriglöhne zu subventioren ist pure Gewaltausübung.

          Schon bei diesem überschaubaren Thema versagen Eure Thesen.

          Von Alters- und Kinderarmut will ich gar nicht erst anfangen.

          • michael sagt:

            „Menschen zu zwingen, Niedriglöhne zu subventioren ist pure Gewaltausübung.“

            du erkennst zumindest mal an, daß subventionen gewalt ist…
            nun mußt du den beweis antretetn, daß freiheitliche philosophie für subventionen ist… viel spaß dabei.

            natürlich kannst du das nicht tun.

            aber was sicher ist, DU ARISTO bist für raub….das weist du ganz genau!

            und die freiheitliche philosophie kannst du selbstverständlich nicht definieren, weil du sie dazu erstmal verstehen mußt. daran hapert es ganz offensichtlich.

          • aristo sagt:

            Es freut mich, das Du Subventionen als Gewalt erkennst.

            nun mußt du den beweis antretetn, daß freiheitliche philosophie für subventionen ist… viel spaß dabei.

            Das ist einfach. Wer Mindestlöhne ablehnt, ist für Niedriglöhne. Wer für Niedriglöhne ist, ist für Subventionen.

            und die freiheitliche philosophie kannst du selbstverständlich nicht definieren, weil du sie dazu erstmal verstehen mußt. daran hapert es ganz offensichtlich.

            Wenn die freiheitliche Philosophie (Eure) schon bei diesem Thema scheitert, brauche ich sie nicht definieren, weil sie keine ist.
            Ich fasse mal Eure These in einem Satz zusammen: Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.
            So funktioniert aber eine Gesellschaft, hat es übrigens nie, im Gegenteil.

          • michael sagt:

            „Das ist einfach. Wer Mindestlöhne ablehnt, ist für Niedriglöhne. Wer für Niedriglöhne ist, ist für Subventionen.“

            das ist ein non sequitur.
            genauso dumm, wie : wer für mindestlöhne ist, ist gegen maximallöhne.

            „Wenn die freiheitliche Philosophie (Eure) schon bei diesem Thema scheitert, “
            antworte doch mal auf die frage, wie schaut den“unsere“ philosophie aus????????

            wenn deine aussagen gleich scheitern, weil du ohne non sequiturs garnicht auskommst, dann bist du schon beim ersten schritt gescheitert.

  24. aristo sagt:

    @michael

    Wenn Du schon ein Fremdwort einführen willst, solltest Du es den Lesern erklären.
    Was ist „Non sequitur“? Hier die Definition.
    Damit wird dem Leser auch schnell klar, das meine Argumentation nicht das Kriterum von Non sequitur erfüllt, sondern eher ein Hinweis darauf ist, das Ihr Euch mit unlauteren Mitteln einer kritischen Diskussion entziehen wollt.
    Das ist aber nicht neu. Das versuchen alle Ideologien. Jedem Freidenker und Kantianer ist das bewusst. Ich lehne ja Eure Thesen nicht grundsätzlich ab, sie haben aber enorme Schwächen, wie gezeigt.
    Ihr müsst das Thema Freiheit aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, nur dann kommt Ihr aus der Sackgasse raus.

    • Hermann Meßmer sagt:

      Alles was ich von Dir lese ist frei von jeder Argumentation. Nur Vorwürfe von angeblich fehlerhafter Argumentation. Wie ein Politiker. Kommt irgendwann mal ein belastbares, nachprüfbares Argument?

      • aristo sagt:

        Wenn Du die Argumente nicht erkennst, ist das Dein Problem.

        Aber hier mal eine kleine Hausaufgabe: Wer Mindestlöhne ablehnt ist für?

        • Hermann Meßmer sagt:

          für die freiwillige Vereinbarung von Löhnen.
          Das gilt für Voluntaristen.
          Hast Du wirklich keine Argumente?

          • aristo sagt:

            Du machst einen Denkfehler. Es gibt keine Freiwilligkeit. Niemand arbeitet freiwillig für 4 Euro pro Stunde.

            Und noch mal, wenn Du meine Argumente nicht erkennst, ist das Dein Problem.

            Ihr seid die Steigbügelhalter der Neoliberalen. Ihr habt kein Konzept, aber jede Menge Illusionen. Und diese sind aus jeder Richtung angreifbar….

          • Hermann Meßmer sagt:

            Ich möchte schätzen, dass 1 Milliarde Menschen sehr gerne und völlig freiwillig für 4 Euro pro Stunde arbeiten möchte.
            Dein Niveau ist wirklich grottig: “ Es gibt keine Freiwilligkeit“.
            Du bist sicherlich gezwungen mir zu antworten. Arme Seele.

    • michael sagt:

      WOOOOOO ist deine definition von „unserer“ philosophie???????

      woooo????

      Wo sagt „unsere“ philosophie, daß wir nl wollen????

      nur soviel zum entziehen vor einer kritischen diskussion.

      • aristo sagt:

        OK, dann belegt mal, was Ihr gegen Niedriglöhne in Eurer These so im petto habt.

        Ich lasse mich gerne überraschen.

        • michael sagt:

          wo ist deine definition unserer philosophie.

          die mußt du haben, um die aussage zu treffen.

          ich warte… ich geb dir auch zeit, sie nachträglich in erfahrung zu bringen.

  25. aristo sagt:

    Ich möchte schätzen, dass 1 Milliarde Menschen sehr gerne und völlig freiwillig für 4 Euro pro Stunde arbeiten möchte.

    Möglich. Aber nicht in Deutschland. Ein beliebter Versuch von Ideologen, ein Thema zu verwässern. Ich stelle Dich sofort für 4,20 ein. Interesse? Nein? Dann solltest Du mal die Theorie mit der Wirklichkeit abgleichen. Denken hilft….

    Dein Niveau ist wirklich grottig: ” Es gibt keine Freiwilligkeit”.
    Du bist sicherlich gezwungen mir zu antworten. Arme Seele.

    Ich bin nicht gezwungen Dir zu antworten. Ich tue das freiwillig. Nachdem Du Dich ja schon sach- und fachlich zum Thema disqualifiziert hast, antworte ich Dir trotzdem.
    Ihr dreht Euch in einem Denkmuster. Durchbrecht es, und kommt zu neuen Erkenntnissen.

    @michael

    Die Definition habe ich doch schon geliefert. Wenn jeder an sich denkt, so ist an alle gedacht.

    • michael sagt:

      falsch.

      • aristo sagt:

        Jetzt werden schon nicht mal mehr ganze Sätze gebildt.

        Die Aufgab ist doch klar. Ihr müsst das Thema Mindestlohn freiheitlich und in Übereinstimmung mit den unveräußerlichen Menschenrechten lösen.

        Und Euren Thesen fehlt es an einer Definition von Freiheit und Gewalt in sozialen Bezugssystemen.

        Das ist Arbeit für Jahre.

        • Nullte_Instanz sagt:

          „Jetzt werden schon nicht mal mehr ganze Sätze gebildt.“

          Nein! Warum auch? Du verstehst eh nicht was hier geschrieben wird… Willst Du auch gar nicht!

          Du gehst ja selber davon aus, das Deine ein-zwei Sätze die Du da hinlatzt schon ausreichen würden, um ein Argument, eine Erklärung oder eine Definition zu liefern…
          Aber das sind ALLES völlig zusammenhanglose Wortfetzen die Du in irgendeinem wirren-zustand an einander reihst. Das ist alles Nonsens (eine Sinnverweigerung!) was Du hier schreibst, und zwar Wort für Wort.

          Du setzt Wörter aneinander wie ein Übersetzungsproramm, Du bist aber nicht fähig den Inhalt der Wörter zu begreifen, ganz genauso wie das Computerprogramm den eingegeben Text nicht verstehen und verarbeiten kann (nur Übersetzten)… Ihr beide gebt nur wieder was man euch vorher gezeigt hat, man hat euch die Begriffe leider nie erklärt -und darum schreibt das Übersetzungsprogramm oft unsinnige Sachen die völlig zusammenhanglos erscheinen, ganz genauso wie Du! Ihr habt beide dasselbe Problem…

          @Hermann
          Ist ja nicht nur bei dem Thema so…

          Das ganze fing ja schon zwei Tage früher an… Der Rote-Faden seiner „Argumente“ ist durch und durch zu erkennen… Wirklich schade, aber mit solchen Leuten kann man überhaupt keine normale Konversation führen, das hat einfach keinen Zweck. http://www.freiwilligfrei.info/archives/5307#comment-8552

          • aristo sagt:

            Dein Text zeugt von absoluter Hilflosigkeit.

            michael hat ja schon mittlerweile verstanden, das Subventionen Gewalt ist.

            Wer mit dem Begriff Produktivität nichts anfangen kann, mangels Wissen, und in Folge die Produktivität am Umsatz einer Krankenschwester fest machen will, ist hier in dieser Diskussion wahrlich fehl am Platz.

            Du hast eindeutig einen Lernbedarf. Und wie das mit Thesen so ist, sie müssen überprüfbar sein.

            Eure Thesen sind das Messer und ich bin der Stein an dem das Messer geschärft werden kann.

            Ich habe damit kein Problem, ich bin gerne Stein.

            Bislang wurden ja meine Argumente ignoriert. Das kann man natürlich machen, ändert aber nichts an der Realität.

          • Nullte_Instanz sagt:

            „Ich habe damit kein Problem, ich bin gerne Stein.“

            Na na, jetzt verunglimpf mal nicht gleich die armen Steine… Mit denen kann ich immerhin zum Beispiel Nüsse aufknacken oder sie übereinander stapeln und dann ein Haus daraus Bauen. Steine werden auch als Kontergewicht bei Kränen verwendet, die sind somit sogar noch produktiv.

            Und Du? Nur ein immer wieder auf die gleichen leeren Worthülsen getrimmter Etatist! Etatist ≠ kein Stein…
            Such Dir doch ein Forum mit Leuten Deiner „Gesinnung“, ich hab´s selber nicht so mit Politik wie Du, aber ich denke die PBC oder vielleicht doch besser die MLPD könnten was für Dich sein?! Bis zur nächsten Wahl haste ja noch etwas Zeit Dich mit den Leuten da zu unterhalten und vor allem Dich mit deren Programmblatt der Parteien zu beschäftigen.
            Solltest Du das so „effektiv“ anstellen, wie Du das hier mit den Konzepten und Themen getan hast, prophezeie ich Dir eine goldene Zukunft in der Politik…Die suchen nämlich immer nach genau solchen Schläfern und Träumern.

    • Hermann Meßmer sagt:

      @aristo
      „Es gibt keine Freiwilligkeit.“
      Später:
      „Ich antworte freiwillig.“

      Merkst Du eigentlich noch was Du so schreibst?
      Worte haben für Dich keine Bedeutung.
      Zeitverschwendung!

      • aristo sagt:

        Aus dem Zusammenhang gerissene Aussagen bringen Ideologen immer wieder gerne.

        • Nullte_Instanz sagt:

          Leider ist Dir die Fähigkeit eine normale Diskussion zu führen überhaupt nicht gegeben…
          Du blamierst Dich hier mit einer Aussage nach der nächsten und zeigst damit offen was für ne Kategorie Art von Mensch Du bist!

          • aristo sagt:

            Wenn man keine Argumente hat, greift man in die unterste Schublade. Das ist eindeutig eine Frage der Bildung.

          • Nullte_Instanz sagt:

            Ich Denke nicht das Du in der Position bist über Dinge wie „Bildung“ zu sprechen… Woher Du Deine hast ist wohl offenkundig zu erkennen…!
            Somit greifst Du wieder ein Wort auf, zu welchem Du keinen wirklichen Bezug herstellen kannst, das kennen wir ja bereits.

            Und über „Schubladen“ solltest Du auch nicht sprechen, Deine Beiträge setzten sich aus haltlosen Unterstellungen und „Argumenten“ zusammen.

  26. PM sagt:

    Sorry aber m.M. nach liegt dieser tolle Prof falsch, halt typisch einseitige Hochschulindoktrination, wenn wie in d. Beispiel 3 Schlangen an den Kassen stehen und ich mache eine Kasse zu, können die verbleibenden 2 Kassen den Umsatz nicht so steigern und in der gleichen Zeit die dritte Schlange in d. Fall 90 Bürger mehr verkaufen Ergebnis die Kunden wandern ab zur Konkurrenz wg. zu langer Wartezeit !
    Wenn ich aber Carl besser trainiere kann ich den Umsatz sogar steigern weil Carl auch produktiver wird, das nennt man Investition in bessere Qualifikation d. MA, daran denken leider amerikanische Arbeitgeber nicht und leider wird diese kurzsichtige ausschließlich am Provit orientierte Einstellung bedenkenlos hier übernommen.

    • Purmichel sagt:

      Sicher ist in einer komplexen Volkswirtschaft die Diskussion über den Mindestlohn etwas schwierig, da die Logik und die daraus folgenden Konsequenzen nicht so leicht durchschaubar sind.
      Aber letztendlich geht es doch darum, dass ein Zwangssystem den freiwilligen Marktvorgang ersetzt. Und die Konsequenz sollte jedem klar denkendem Menschen aufgehen.

  27. Hans sagt:

    Ich habe selten solch platte Argumentenkette(n) gehört!

    Was der fundamentale Irrtum bei dieser Art Diskussion zum Thema Mindestlohn ist, ist das ausklammern des Faktors PRODUKTIVITÄT!

    Wenn der Unternehmer seinen MItarbeitern Maschinen an die Hand gibt, die das Arbeitsergebnis vervielfachen, dann bewirkt das eben NICHT, das sich der Arbeitslohn vervielfacht!

    Und dieser Blödsinn mit Niedriglohnländern! Mit qualifizierten Kräften, die Dank Computer, Maschinen und Methoden um ein vielfaches produktiver sind als unqualifizierte Kräfte im Ausland, die mangels Kenntnisse / Erfahrungen die Maschinen gar nicht effektiv nutzen können, zwar „billig“ sind, sind aber in keinster Weise Alternativen für erfolgreiche Unternehmer.

    Als Beispiel mag z.B. gelten, das das Konfigurieren von PCs wieder erfolgreicher in Deutschland, weil näher am Kunden, geschieht.

    „freiwillig frei“ … was soll das aus Eurer Sicht eigentlich? … frei kann am Ende des Tages nur der sein, der WIRTSCHAFTLICH unabhängig ist!4

    Dazu muss man erst einmal ein wirklich erfolgreicher Verkäufer sein, um dann ein erfolgreicher Entrepreneur werden zu können, der die Balance seiner 3 Rollen (Entrepreneur, Manager, Spezialist) zu leben gelernt hat (The E-Myth – M. E. Gerber).

    Dazu gehört aber ein innovatives Geschäftsmodell, welches jeder am besten im Dreaming-Room von Michael E. Gerber entwickelt hat. D.h. er hat die für erfolgreiche Entrepreneure wichtigen 4 Sichtachsen entwickelt, die da heissen:
    – Träumer / Visionär
    – Denker / Konzepteur / Stragege
    – Geschichtenerzähler und
    – Führungsorientierter Macher

    … leider bereitet uns unser Bildungssystem in KEINSTER WEISE darauf vor. Im Gegenteil es hat uns allen die Kreativität aberzogen (Sir Ken Robinson – siehe TED).. NUR DESHALB gibt es so wenig erfolgreiche Entrepreneure weltweit, aber auch vor allem in Deutschland.

    • michael sagt:

      im artikel geht es darum, das der ml die schwächsten der gesellschaft diskriminiert…steht eigentlich auch schon in der überschrift.

    • Apo sagt:

      „Wenn nun aber die Regierung durch ein Gesetz Mindestlöhne festsetzt, die über dem Niveau des statischen oder natürlichen Lohnes liegen, dann müssen die Unternehmer finden, dass sie eine Anzahl von Geschäften, die bei dem niedrigen Stand der Löhne noch rentabel waren, nun nicht mehr mit Erfolg durchzuführen in der Lage sind. Sie werden also die Produktion einschränken und die Arbeiter entlassen. Die Folge einer künstlich, d. h. von außen her auf den Markt kommenden Lohnerhöhung, ist daher Vermehrung der Arbeitslosigkeit.
      Nun wird wohl heute im Allgemeinen nicht in größerem Umfang versucht, ein Mindestmaß der Löhne durch Gesetze festzulegen. Doch die Machtstellung, die die Gewerkschaften einnehmen, hat es ihnen ermöglicht, solche Mindestlöhne festzulegen. Dass die Arbeiter sich zum Zwecke der Verhandlungen mit den Unternehmern zu Verbänden zusammenschließen, ist eine Sache, die an und für sich noch nicht geeignet ist, Störungen im Ablauf der Markterscheinungen hervorzurufen. Auch dass die Arbeiter mit Erfolg für sich das Recht in Anspruch nehmen, eingegangene Verträge ohne weiteres zu brechen und die Arbeit niederzulegen, hätte weiter keine Störung des Arbeitsmarktes zur Folge.
      Das, was eine neue Lage auf dem Arbeitsmarkt schafft, ist der Streik- und Koalitionszwang, der heute in den meisten europäischen Industriestaaten besteht. Da die gewerkschaftlich organisierten Arbeiter nichtorganisierten Arbeitern die Zulassung zur Arbeit verweigern und da sie im Falle des Streikes durch offene Gewalt verhindern, dass andere Arbeiter an Stelle der im Ausstande befindlichen treten, wirken die Lohnforderungen, die sie an die Unternehmer stellen, geradeso, wie ein Regierungsgesetz über Mindestlöhne wirken würde. Denn der Unternehmer muss sich, wenn er nicht den ganzen Betrieb stillegen lassen will, der Forderung der Gewerkschaft fügen. Er muss Löhne zahlen, bei denen der Umfang der Produktion eingeschränkt werden muss, weil das mit höheren Kosten erzeugte Produkt keinen Absatz in demselben Ausmaße finden kann, wie das mit niedrigeren Kosten erzeugte. So wird der durch die Gewerkschaft erzwungene höhere Lohn zur Ursache der Arbeitslosigkeit.“

      (aus: Ludwig von Mises: Der Liberalismus, S. 72ff.; 1927 !!)

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