Ken Jebsen hat sich nochmal zum Thema Wählen vs Nichtwählen zu Wort gemeldet. Diesmal mit einem Interview. Er befragt die zehnjährige Emily im weitesten Sinn zum Thema Bevormundung durch Autoritäten. Ihre Antworten treiben jedem Politiker die Schweißperlen auf die Stirn und die Schamesröte ins Gesicht. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass Kinder und Jugendliche durch die Staatlichkeit der Schule unter besonderer Aufmerksamkeit von Staat und Politik stehen. Würden sie durch die staatliche Zwangsbeschulung nicht gebrochen, so gäbe es einige Sorgen weniger auf dieser Welt. In Freiheit aufgewachsen, hätten sie gelernt, zwischen gut und schlecht genau zu unterscheiden und würden als spätere Erwachsene so etwas wie einen Staat niemals akzeptieren.

 

KenFM wurde im Kommentarbereich des Videos dafür angegriffen „Kinder zu instrumentalisieren“. Vor dem Hintergrund der aktuellen Pädophilendebatte um die Grünen und der Tatsache, dass die Kinder die Haupt-Leidtragenden politischen Handelns sind, möge man sich seine eigene Meinung zu diesen Vorwürfen bilden. Inzwischen hat KenFM den Kommentarbereich kurzerhand deaktiviert.

 

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6 Responses to KenFM im Gespräch mit: Emily (Wahl-Spezial)

  1. Dreamer sagt:

    Was meint ihr, sind die Antworten von dem Mädchen wirklich authentisch und spontan?

  2. zap sagt:

    Wäre schon wenn Ken nicht ständig ins Wort fallen würde.
    Ansonsten finde ich es gut wenn auchmal Kinder zu Wort kommen.

  3. ich denke schon. Es klang micht wie auswendig gelernt….

  4. Elisabeth sagt:

    Ich finde dieses Interview komisch.
    Das Mädel is ja ganz pfiffig und ihre Antworten auch. Ich wunder mich trotzdem, wie er es schaffen konnte sie für so ein Interview zu bekommen. Die Eltern sehen sich das bestimmt nicht so gerne online an.
    Außerdem sind seine Kontrollfragen alá „Du weißt was Bundestagswahl ist…? Was ist das?“ ziemlich bevormundend, so wissenskontrollierend wie es nur Lehrer machen. Außerdem legt er ihr die Antworten in den Mund.

  5. 500ml-Freigeist sagt:

    Schließe mich ZAP und Elisabeth an. Das ins Wort fallen war nicht nur schlechter Interview-Stil, es behinderte auch die „Freie Rede“ und mutet gerade in diesem Kontext unpassend an. Ich zumindest mache das bei meinem Sohn nicht 😉 Ich lasse ihn lieber ausreden, ohne das Gespräch durch suggestive und einengende Frage zu steuern. Ein aufgewecktes Kind, wie Emily eines zu sein scheint, kann die (auch gewünschten) Antworten natürlich schon weitgehend antizipieren. Der Beitrag hat insofern einen Sinn, als er eben zeigt, dass Kinder durchaus altersgerecht an unserem gemeinsamen Leben „parti-zipieren“ können sollten. In der Hinsicht besteht bei vielen „Erwachsenen“ (die Emily so schön als „auch nur große Kinder“ bezeichnet, und damit vielfach Recht hat 🙂 Bedarf an Einsicht und veränderter Haltung Kindern gegenüber…

    • Grundsätzlich könnte man Euch im ersten Moment Recht geben, mit dem ins Wort fallen. Aber bedenkt eines. Er will auf was bestimmtes im Interview hinaus und das kommt schon an, wenn man „hören kann und WILL“. Es geht um die Message dahinter und nicht darum zu kritisieren, ob jemand einem ins Wort fällt. Vielleicht kennt er die Eltern ja persönlich? Habt ihr darüber mal nachgedacht. Worauf generell Ken hinaus will ist – denke ich mal – dass genau solche Denkstrukturen eliminiert gehören, auf harmonische Art und Weise.
      Schönene Tag noch

      Chris

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