Rudolf Engemann

Der Mensch, als eingebundener Teil einer größeren Gesamtheit, ist dennoch ein Individuum. Aus der Tatsache, dass wir eine gemeinsame Welt bewohnen kann nicht geschlossen werden, dass wir alle „gleich“ sind. Gemeinsamkeit ist etwas völlig anderes als „Gleichmacherei“. Durch sozialistischen Zwang oder „umfairteilen“ Weggenommenes bleibt dennoch gestohlenes Gut, solange der Mensch es nicht freiwillig einem anderen gibt. Auch hier heiligt der Zweck die Mittel nicht. Gestohlenes Gut wird auch durch das Etikett des sozialistischen Gedankens kein Geschenk.

Demokratie ist das erzwungene „Wir“, welches sich immer gegen eine Minderheit richtet und Raub und Gewalt gegen diese Minderheit legalisiert. Es ist ein Unrechtssystem und nicht Zukunftsfähig. Demokratie ist eine weitere Spielart der Monarchie und beinhaltet gleichwohl die Hierarchie eines Klassensystems, welches in „herrschen“ und „beherrscht werden“ aufteilt. Es ist schwerer als das zu erkennen was es ist, da der Herrscher nicht mehr als Person sondern in einer Gruppe daherkommt und sich der scheinbaren Legitimation einer „Mehrheit“ bedient, um Menschen zu unterdrücken und auszurauben. Dennoch ist dieses System unter der Oberfläche genauso parasitär.

Der Mensch benötigt keine „Führung“. Wir brauchen keine Politiker, die „für uns“ entscheiden. Sie tun dies ohnehin nicht, auch wenn sie es immer wieder versprechen. Jeder Politiker entscheidet immer für sich selbst. Der Monarch beschließt und schickt seine Schergen aus, seinen Willen durchzusetzen. Nichts anderes geschieht in einer Demokratie. Hier ist es eine „Partei“, die beschließt. Und sie beschließt zwangsläufig immer für sich selbst, für ihr eigenes „Überleben“, da sie von der Energie der Beherrschten lebt. Sie sichert sich ihr Überleben durch Spaltung. Recht kann nicht aufgeteilt werden in „öffentliches Recht“ und „Privatrecht“. Jedes aufgeteilte Recht ist Unrecht. Niemand hat mehr Rechte als andere. Niemand kann „Recht“ teilen oder „Gesetze“ erlassen, die diese Aufteilung beinhalten.

Der Mensch ist zu einer ganz anderen Form des Zusammenlebens fähig. Durch Zwang kann niemals Freiheit entstehen. Durch Gleichmacherei eines erzwungenes „Wir“ niemals Gemeinschaft. Ein sich in Freiheit entwickelndes Individuum findet „Gemeinschaft“ in sich selbst. Wir benötigen keine „äußeren“ Gesetze, da wir sonst die natürlichen in uns gar nicht entdecken können. Wer könnte „äußere“ Gesetze schaffen, wenn es niemanden gibt, der höher steht als du?

Solange du einen Herrscher anerkennst, wird es jemanden geben, der dich beherrscht. Auch wenn dir ein System alle vier Jahre die scheinbare Wahl überlässt, dir deinen Herrscher zu wählen, bleibst du dennoch ein Sklave. Freiheit findet dort statt wo du deinen Anteil am Überleben des Systems erkennst und ihm deine Unterstützung entziehst, indem du von einem erzwungenen „Wir“ zum „Ich“ zurückkehrst und dich in Gemeinschaften mit anderen Individuen zusammenfindest. Hier sind nicht alle gleich, aber jeder ist gleichermaßen von Wert.

– – – – –

Aus dem Vorwort des 1937 erschienenen Romans „Anthem“ von Ayn Rand:

„Die größte Schuld der Menschheit liegt heute bei denjenigen, die den Kollektivismus als moralisch geboten akzeptieren; bei denjenigen, die die Pläne unterstützen, welche gezielt darauf ausgelegt sind, eine Knechtschaft zu errichten, und sich dabei hinter leeren Beteuerungen verstecken, sie seien doch Freunde der Freiheit, ohne dass sie diesem Wort eine konkrete Bedeutung beifügen; bei denjenigen, die glauben, dass der Inhalt von Ideen nicht untersucht und überprüft werden müsse, dass Prinzipien nicht definiert werden müssten und dass Fakten eliminiert werden könnten, indem man seine Augen verschließe. Und wenn diese sich dann in einer Welt aus Blut und Ruinen wiederfinden, erwarten sie, dass sie sich der moralischen Verantwortung entziehen können, indem sie jammern: Das hätten sie doch so nicht gewollt!

Die, die die Sklaverei wollen, sollten den Anstand haben, dies auch beim Namen zu nennen. Sie müssen sich der vollen Bedeutung dessen stellen, was sie damit befürworten und billigen; der ganzen, exakten, spezifischen Bedeutung von Kollektivismus; den daraus erwachsenden logischen Implikationen; den Prinzipien, auf denen er beruht, und den äußersten Konsequenzen, zu denen diese Prinzipen führen.“

Videoempfehlungen:

 

21 Responses to Wir brauchen keine Politiker – der Mensch ist nicht „wir“

  1. Hans Kolpak sagt:

    Dieser Beitrag reizt mich zum Widerspruch jenseits jeglicher denkbarer Ideologie.

    Die meisten Menschen genießen dankbar Anleitung und Führung. Daran angelehnt, ohne fixiert zu sein, ist die Vorstellung eines guten Monarchen. Die Existenz eines Monarchen samt Hofstaat und Nationalstaat besteht auf Augenhöhe mit dem Anspruch von FreiwilligFrei, sich zu was auch immer aufzuschwingen, was viele Menschen kaum berührt oder interessiert.

    Es gab und gibt stets gute und schlechte Monarchen, ja sogar Diktatoren. Was ist daran verkehrt? Verlogen ist lediglich jegliche Form von Demokratie. Ein „Schurkenstaat“ nach dem anderen wurde plattgebombt. Das haben wir endlich durchschaut, nachdem wir 1919 bis 1933 und 1949 bis 2013 hinter uns gelassen haben. Es ist mal wieder so weit.

    Die AfD Alternative für Deutschland wird den Abnickerverein im Deutschen Reichstag nach dem 22. September 2013 aufmischen und dann sehen wir weiter, was draus wird. Ich wünsche mir einen winzigen Bruchteil an Staat, ein Gebilde, das mit fünf Prozent Staatsquote oder weniger auskommt. Es ist machbar, wenn wir die gegenwärtigen Ausbeutersysteme und Umverteilungssysteme abschütteln und auf die bombensichere Demokratie verzichten.

    Das Zusammenspiel zwischen Barack Obama und den „1000 höchsten Rabbinern der USA im Rahmen von Telefonkonferenzen“ funktioniert nicht mehr so reibungslos, wie der vertagte Syrienangriff gezeigt hat. Es bleibt abzuwarten, was sich alles noch verändert. Ich empfehle http://wahl-radar2013.de als Denkanstoss.

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

    „Es gibt keinen Schlachthof“,
    sprach das Schwein.
    „Nie kam ein Schwein zurück.“

    • Unfassbar, was für einen Mist Sie schreiben!
      Sie kennen sicher Oliver Janich; lesen Sie mal, was der jetzt so schreibt:
      „Es existiert eine Täuschung, die ist so allgegenwärtig, so subtil, so kontrolliert, so organisiert, so alles durchdringend, dass die allermeisten Menschen ihr seit Jahrtausenden unterliegen. Sie ist so erfolgreich, dass sich Irreführungen zum 11. September oder dem Klimawandel wie kleine Jahrmarktbudenzaubertricks ausnehmen. Diese Täuschung ist sogar so perfekt, dass sie nicht einmal jenen auffällt, die vorgenannte Themen bereits als billige Propaganda enttarnt haben. Sie ist so geschickt, dass sie ihr wahres Wesen zu verbergen vermag, obwohl sie der Urheber dieser Propaganda ist. Diese Täuschung heißt »Staat«. Die Täuschung liegt darin, dass nur der Staat in der Lage sei, gesellschaftliche und damit zwischenmenschliche Probleme zu lösen. Diese Täuschung ist sogar dazu in der Lage, die Tatsache zu verschleiern, dass auch beim Staat nur Menschen arbeiten. Es sind also wiederum nur Menschen, die versuchen, gesellschaftliche Probleme zu lösen. Mit einem entscheidenden Unterschied zum normalen Bürger: Die Staatsbediensteten halten buchstäblich eine Waffe in der Hand, das Gewaltmonopol des Staates. Um diese Täuschung in der Tiefe zu verstehen, muss man sich eine Tatsache bewusst machen und – ebenso wie die Irreführung – immer und immer wieder wiederholen: Jeder Mensch ist Eigentümer seines eigenen Körpers. Es gibt denklogisch nur zwei Möglichkeiten. Entweder mein Körper gehört mir oder jemand anderem beziehungsweise einer anderen Gruppe von Menschen. Es kann – egal welche rhetorischen Tricks oder unlauteren Argumente die Täuscher verwenden – niemals eine moralische Begründung dafür geben, warum Ihr Körper jemand anderem gehören sollte als Ihnen selbst. Alles andere ist Sklaverei und sollte auch als solche bezeichnet werden. Das Recht auf Ihren eigenen Körper ist Ihr natürliches Recht. Da den Sklavenhaltern das bewusst ist, versuchen sie sich in Semantik. Lassen Sie sich – an dieser Stelle – auf keine Diskussionen über die Bedeutung von Wörtern ein. Sie finden sich unweigerlich in einem bizarren Gespräch darüber wieder, ob es so etwas wie Vernunft und Logik überhaupt gibt und was das Wort »natürlich« bedeutet. Murray Rothbard hat in The Ethics of Liberty alle diese Fragen erschöpfend beantwortet, aber Sie können sicher sein, dass Ihnen diese Erörterungen bei den meisten Menschen nichts bringen, weil sie sich gar nicht die Mühe machen werden, sie zu lesen oder zu verstehen. Manche sind auch gar nicht in der Lage dazu, diesen Argumenten zu folgen. Stellen Sie sich stattdessen einfach hin und sagen: »Dies ist mein Körper, er gehört mir und niemandem sonst und ich respektiere, dass dir dein Körper gehört und niemandem sonst.« Wenn Ihr Diskussionspartner das nicht akzeptiert, können Sie die Diskussion beenden.Warum ist das so wichtig? Wenn Sie ein Thema mit jemandem erörtern – und der politische Prozess ist eine laufende Erörterung – müssen Sie sich zunächst auf Grundsätze – Axiome – einigen. Sonst ist jede Erörterung sinnlos. Das Axiom ist hier das Selbsteigentum und sie müssen darauf beharren, dass die Gesetze der Logik gelten. Ich habe einmal in einer Facebook-Diskussion mit einem prominenten Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) eben dies getan. Ich musste etwa ein Dutzend Mal die Frage stellen, ob er das Selbsteigentum und die Logik als Konzept akzeptiere. Immer kamen Ausflüchte und es wurde abgelenkt. Da wurde tatsächlich darüber geredet, ob es Logik (er kam mit Fuzzy-Logic, was natürlich nichts mit argumentativer Logik zu tun hat) oder Vernunft überhaupt gebe, er zählte die angeblichen Schrecknisse des Kapitalismus und vieles mehr auf, nur um die Frage nicht beantworten zu müssen. Irgendwann schrieb er, er wisse nicht, worauf ich hinaus wolle. Natürlich wusste er es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sehr genau, sonst hätte er geantwortet. Als die Mitdiskutanten (die ich geflissentlich ignorierte, weil ich auf den Punkt kommen wollte) ungeduldig wurden, gestand er mir zu: OK, dein Körper gehört dir. Damit war die Falle zu. Denn als nächstes sagte ich: Dann gestehst du mir zu, dass wir das Grundeinkommen nur dann einführen können, wenn alle freiwillig mitmachen? Er musste zustimmen. Da den Sklavenhaltern selbstverständlich bewusst ist, auf welch tönernen Füßen ihre Herrschaft steht, bleibt ihnen im Grunde nur eines: Dem Bürger darf unter keinen Umständen bewusst werden, dass er Herr seiner selbst ist. Zwar kann der Staat mit Waffengewalt herrschen und alle Diktatoren sowie inzwischen auch die meisten Demokratien versuchen verzweifelt, die Bevölkerung zu entwaffnen, letztendlich bleiben die Herrscher aber immer in der Minderheit. In Deutschland kommen ungefähr 270.000 Polizisten auf 80 Millionen Bürger – keine guten Voraussetzungen für eine Gewaltherrschaft. Und selbst die Unterstützung von 270.000 bewaffneten Polizisten ist ihnen nicht sicher, denn auch jenen könnte bewusst werden, dass sie niemandem dienen müssen. Die Regierung ist eine reine Fiktion, die darauf beruht, dass die Menschen glauben, dass sie die Macht hat. Stellen Sie sich vor, sie träfen Angela Merkel alleine am anderen Ende der Welt in der Wüste und sie würde Sie auffordern, ihr die Hälfte Ihres Geldes zu übergeben. Wenn Sie gut gelaunt sind, würden sie die »Kanzlerin« auslachen. Bei schlechterer Laune sollte Angie möglicherweise die Beine in die Hand nehmen. Aus dem Selbsteigentum folgt logisch, dass niemand, auch keine »demokratische« Mehrheit (die ohnehin nur einer Mehrheit der Wählenden und nicht der Wahlberechtigten ist) über einen einzelnen Menschen herrschen kann. Ebenso zwingend folgt daraus, dass jedem Menschen die Früchte seiner Arbeit zustehen. Denn wieso sollten sie einem anderen gehören? Ein anderer kann sie nur durch freiwilligen Tausch erwerben. Daher muss der Staat das Selbstbewusstsein und das logische Denken abtrainieren. Er muss – und das ist seine einzige Chance – Begriffe umdefinieren oder sie ganz neu erfinden. Er muss zuerst die Herrschaft über die Worte und damit über die Köpfe der Menschen erlangen, bevor er über sie selbst – über ihre Körper – herrschen kann. Das ist der ausschließliche Grund für die erzwungene staatliche Bildung (Anmerkung: auch die Medien – vor allem die großen Massenmedien – existieren letztendlich nur mit staatlicher Erlaubnis, aber das führt hier zu weit weg). Die staatliche Erziehung kann für die Sklavenhalter gar nicht früh genug beginnen, weil am Anfang die Kinder am leichtesten zu beeinflussen sind. Zu Beginn stellt alleine die Tatsache, dass es der Staat ist, der sich um sie »kümmert«, eine ungeheure – sehr schwer zu korrigierende – Gehirnwäsche dar. Die Umdeutung der Begriffe sei hier nur an einem Beispiel erklärt, aber es gilt für alle Varianten der politischen Diskussion. Für den oben beschriebenen – an sich selbstverständlichen – natürlichen Zustand jedes Menschen bedient der Staat sich zweier scheinbar völlig gegensätzlicher Begriffe, die er beide negativ auflädt: Anarchie und Kapitalismus. Der erste Terminus stellt den Sklavenhalter vor ein großes Problem, denn das Wort beschreibt exakt, worum es geht: »An-archie«, frei von Hierarchie, also frei von Herrschaft. Da dies für jeden sich seiner selbst bewussten, also selbstbewussten Menschen ein erstrebenswerter Zustand ist, muss der Sklavenhalter ganz tief in die Gehirnwäsche-Trickkiste greifen. Er assoziiert Anarchie mit Chaos, Gewalt und Zerstörung. Da Anarchisten aber ein – aufgrund ihrer auf den ersten Blick ersichtlichen moralischen Überlegenheit – hartnäckiges Völkchen darstellen, haben die ungezählten Helfershelfer und selbst profitierenden Diener der Sklavenhalter versucht, den Anarchisten verschiedene Varianten anzubieten. So gebe es beispielsweise einen linken Anarchismus in den verschiedensten Versionen. Allen ist gemein, dass es doch eine irgendwie übergeordnete Instanz – wie beispielsweise Räte – geben müsse, die etwa Grund und Boden »gerecht« verteile. Mit dem ohnehin von Kommunisten erfundenen Begriff des Kapitalismus haben es die Sklavenhalter leichter. Er wird ohne viel Mühe mit Gier, Ausbeutung, dem Recht des Stärkeren, also Gewalt und Zerstörung – beispielsweise der Umwelt – gleichgesetzt. In Wirklichkeit hat der Kapitalismus nichts mit Kapital oder der Gier nach Geld zu tun. Er beschreibt lediglich eine Welt, in der der Staat nicht in die freiwilligen Verträge zweier Parteien eingreift. Kapitalismus bedeutet also Vertragsfreiheit. Da dabei das Eigentumsrecht jedes Menschen respektiert wird, dürfen zwei Parteien also keine dritte bestehlen. Keine übergeordnete Instanz darf diesen zwei Parteien diesen Handel verbieten. Beide Begriffe – in ihrer Reinform (Kapitalismus ist eigentlich Libertarismus, also nicht unser jetziges System) – meinen also dasselbe: eine herrschaftsfreie Gesellschaft, die auf den freiwilligen Handlungen der Bürger beruht. Initiierende Gewalt, also Zwang ohne dass jemand einen Schaden erlitten hat, verbietet sich von selbst. In Streitfällen schlichtet eine Partei, die beide freiwillig wählen. Eine anarchistische oder kapitalistische Gesellschaft, die auf diesen Prinzipien beruht, ist gewaltfreier, sozialer und auch weniger chaotisch, weil sie weniger willkürlich ist. Anarchismus ist in Wirklichkeit Kapitalismus. Ein Ausdruck wie »anarcho-kapitalistisch« ist ein Pleonasmus, also eine Verdoppelung, der für die Sklavenhalter den unschätzbaren Vorteil hat, dass einem staatlich »gebildeten« Sklaven gleich alle negativen Assoziationen gleichzeitig einfallen: Chaos, Gewalt, Gier, Ausbeutung und Zerstörung. Schönere Bezeichnungen sind »Libertarismus«, »Voluntarismus« (nicht wie ursprünglich gemeint von »Wille«, sondern von »Freiwilligkeit«) oder »natürliche Ordnung« .Da Libertarismus sehr schnell zu sehr viel Wohlstand – und damit in Wirklichkeit sozialer Sicherheit – führt, mussten sich die Sklavenhalter und ihre Lemminge auch hier noch einiges einfallen lassen. So gebe es wie den linken Anarchismus eine »soziale« Marktwirtschaft – dies sei der goldene Mittelweg. Aber ebenso wenig wie es eine herrschaftsfreie Gesellschaft mit Herrschaft geben kann, kann es ein auf Freiwilligkeit beruhendes System mit Zwang geben. Alle diese Mischformen negieren das menschliche Naturgesetz: Mein Körper gehört mir und niemandem sonst.“

      Gute Besserung und lesen Sie mal Hoppe, dann verstehen Sie vielleicht, dass das hirnverbrannt ist, was Sie da zum Besten geben.

      • Hans Kolpak sagt:

        An „Der Freiheitliche“:

        Ich bin keineswegs Ihre Rundablage oder Ihr Spiegel. Auch Sie bitte ich herzlich, darauf zu verzichten, Ihre Gedanken und Gefühle auf mich zu projezieren und mich zu beschimpfen.

        Oliver Janich hat mich gemobbt. Warum wohl?

        • Dein dümmliches Bla-Bla, kannste Dir in Deinen Allerwertesten schieben. Ärmlicher geht`s wohl nicht mehr, oder wie?
          Bring doch mal ein paar Gegenargumente!
          Ok, hast Du keine…wissen wir..
          Na, dann…einfach mal Klappe halten, wie wär`s damit…?

          Und Oliver Janich hat Dich gemobbt? Na hoffentlich!
          Wundern tust mich jedenfalls nicht. Vermutlich fällst Du ja schon länger mit Deiner unterbelichteten Art unangenehm auf. Und wenn Oli etwas wirklich hasst, dann sind das Dummschwätzer wie Du.

          Aber die kriegst Deine Chance. ok, einverstanden. ABER VORHER LIEST DU ENDLICH HOPPE, Du Ignorant! Haben wir uns verstanden!?!

      • Fragender sagt:

        Hm – all das hat zwar nichts mit Kolpaks Kommentar zu tun (den ich -s.u.- selbst abwegig finde, aus anderen Gründen). Und es ist ohne Not aggressiv („hirnverbrannt“). Aber es ist inhaltlich ein schönes Co-Referat. Nur EIN Hinweis dazu – Bezug:

        „das menschliche Naturgesetz: Mein Körper gehört mir und niemandem sonst“

        Hm: Das ist eine MORALISCHE Forderung. Wird sicher auch gerne und breit hier akzeptiert. Aber ein „Naturgesetz“ ist es natürlich 😉 nicht , denn wann in der Menschheitsgeschichte wäre dies je umfassend gültig gewesen [wie etwa das immer und jederzeit gültige und testbare ECHTE Naturgesetz der Gravitation]?

        Der Ausgangspunkt von Welt- und Gesellschafts-Analyse KANN (wie hier) die Welt der idealen Moral sein. Er könnte aber (nur mal so als Anregung) auch die Welt sein, wie sie eben war und immer noch ist: eine voller Unmoral, Herrschaft der Stärkeren über die anderen, damit OHNE uneingeschränktes „Recht“ über den eigenen Körper, ohne vollumfängliche Handlungsfreiheit des Individuums, mit wenigen bis keinen realen Rechten der Individuen, Kollektive in die wir reingeboren werden statt sie freiwillig wählen zu können, Kollektive ohne deren unfreiwillig etablierte Hierarchie die Menschheit oder zumindest der betreffende Stamm gar nicht überlebt hätte, usw. Alles eklig – wohl wahr. Aber seit Zehntausenden von Jahren Realität. Was ist nun „natürlicher“ bzw. Naturgesetz? Die moralisch perfekte Utopie oder die unmoralische Realität?

        Bitte ein wenig mehr Vorsicht bei der Verwendung des Wortes „Naturgesetz“. Und ein wenig mehr Kreativität und Toleranz ggü. Analysten, die nicht von der perfekten und moralisch und „logisch“ einwandfreien Welt ausgehen, sondern vom -vielleicht nicht ohne Grund- scheinbar (?) imperfekten, NICHT zu 100% freiwilligen Weltzustand seit vielen Tausend Jahren. Man kann ja auch bei unterschiedlichen Ausgangspunkten trotzdem das gleiche Ideal (völlige Freiwilligkeit und Körperselbsteigentum) anstreben. Nicht jeder, der von der anderen (realen statt moralischen) Seite her kommt, ist der Feind. Leider wird dies aber hier immer wieder nicht verstanden. Einer der Gründe, warum die Voluntaristen oft auf wenig Verständnis stoßen, obwohl ihre Ideologie ja eigentlich friedlich wäre. Ihre Rhetorik ist es oftmals nicht – und das ist NICHT einer erhöhten „Konsequenz und Logik“ in ihrer Argumentation geschuldet…

        PS: Wer definiert eigentlich „Logik“ in Abgrenzung von „fuzzy logic“ [ein IT-Begriff, der hier nichts zu suchen hat und als Kampfbegriff verwendet wird]? Und wer kann zugleich autoritativ und konsensfähig -und damit einzig „freiwillig“ für alle- diese Abgrenzung im Streitfall auch noch zur einzig gültigen erklären [übrigens: das BGE ist natürlich auch aus meiner Sicht völliger Schwachsinn]? Offene Fragen zuhauf. Geschlossene utopische Weltbilder mit monopolistischem Anspruch auf „Logik“ und überlegenem Weltverständnis bringen die Sache der Freiheit nicht weiter. Es gibt Gründe für die Imperfektheit der Welt, die NICHT (nur) in der Bösartigkeit aller anderen Menschen außer den Voluntaristen liegen. Damit ist nicht jeder Andersdenkende automatisch der Feind, wie es hier aber leider konsequent und lautstark aggressiv immer wieder unterstellt wird; oft ohne echten Anlass. Nicht jeder, der moralische Vorstellungen hat, ist zugleich von der Utopie deren 100%iger Erreichbarkeit überzeugt. Pragmatiker (so verhasst sie hier auch sind) erreichen oft mehr als Apodiktiker. Die Kombination aus extremem Moralismus und zugleich ausgeprägtem Utopismus und zugleich rhetorischem Extremismus ist in der Tat ein Alleinstellungsmerkmal mancher AC-Schreiber. Die IDEALE Welt kann man so aufzeigen – das ist wohl wahr. Was es bringt, eine andere, denn da der kollektive Bewusstseinssprung der Menschheit zum Voluntarismus trotz der AC-Aufklärungsarbeit nicht zu erwarten ist, wird schon der erste Schritt in die reale perfekte Welt ein non-starter. Jedenfalls ohne minimalen Schutz durch ein Gewaltmonopol eines ordnenden Kollektivs – was wiederum natürlich AC-seitig nicht angenommen werden kann – das wäre ja hochgradig inkonsequent.

        E. Kishon: „Ich verehre Menschen, die eine ideale Gesellschaftsordnung suchen, und fürchte diejenigen, die sie gefunden haben.“

        PPS: Obiges sind nur gut gemeinte Hinweise, die -wie immer- nicht als solche verstanden werden werden. Vielleicht lesen sie einige trotzdem aufmerksam. Diese Debatte wird Fragender-seits hier nicht fortgesetzt, da erfahrungsgemäß sinnlos.

  2. Fragender sagt:

    @ Hans Kolpak

    Ich vermute, es wird hierzu noch (kritische) Gegenkommentare anderer Leser geben.

    Meinerseits aber nur eine Frage an Sie: Sprechen Sie aus einer AfD-Mitgliedschaftsposition heraus? Oder gar als Funktionär?

    In jedem Fall würde interessieren, ob Sie an eine Mehrheitsfähigkeit Ihrer Positionen zu Monarchie und Demokratie bei der AfD und speziell auch bei der AfD-Führung glauben? Auch die extrem schlanken Staatsvorstellungen sind nicht Teil de AfD-Programms. Ebensowenig selbstreden „Rabbinerthesen“, „Ausbeuterthesen“ und Bombenthesen (wie auch immer man dazu steht). Wer Herrn Lucke nur einmal gesprochen hat, weiß, dass das weder seine Inhalte noch seine Terminologie sind.

    Für wen sprechen Sie also – außer für die Wünsche des Hans Kolpak?

  3. Ferdinand A. Hoischen sagt:

    Rudolf Engemann: konsequent und gut argumentiert!

  4. Infoliner sagt:

    Da hat jemand was verstanden, das sehe ich selten und es macht mir Freude, dankeschön! Hilfreich wäre, Deinen Weg zu Deinen Erkenntnissen zu beschreiben, so daß daraus vielleicht Anregung für Suchende werden könnte.

  5. dw-seneca sagt:

    Die Menschen sind Schafe, und genau deshalb benötigen die meisten von uns einen Hirten, der sie auf die Weide führt und zur Tränke.
    Die wenigstens Schafe sind in der Lage, ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Sie haben noch nicht einmal das Bedürfnis danach.

    Und aus diesem Grund wird es weiterhin Politiker geben, die ihren schafsnasigen Untertanen erzählen, wie sie zu leben haben, und die Schafe lassen sich ohne Widerstand bis in den Schlachthof führen.

  6. Hans Kolpak sagt:

    Ich bin Mitglied der NEIN!-Idee und wähle am Sonntag die AfD. Ich bitte darum, nichts in meine Worte hineinzuinterpretieren. Von der Parteipolitik habe ich mich zurückgezogen. Ich war Mitbegründer und gewählter Bundesvorstand für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Partei der Vernunft.

    Manchmal hilft es, dem Link zu folgen, der hinter meinem Namen steht oder nach Begriffen zu suchen, zu denen ich bewusst keinen Link platziere, wenn ich über die „Eisbrecher-Partei“ schreibe.

    Beim Thema des Autoren zu bleiben, gebietet schon die Höflichkeit. Gerne weise ich per E-Mail noch auf Weiteres hin, was hier nicht hingehört.

  7. Rudolf Engemann sagt:

    Nun auf den Kommentar von Herrn Kolpak lohnt es nicht einzugehen. Statt dessen freue ich mich über das Einstellen des Umfangreichen Textes von Oliver Janich, der ja die Schattenseiten des Systems Staat (auch des Minimalstaates) überdeutlich aufzeigt. Eigentlich nach meinem Verständnis eher ein „Minimalstaatler“ (da Mitgründer der PDV) sind dies sehr klare Worte gegen jegliche Form der Staatlichkeit. Bestes Beispiel (und wohl einziges bisher) für einen Minimalstaat ist ja Amerika und wir alle verfolgen entsetzt wie rasant der Staat zum Polizeistaat mutiert. Aus solchen Beispielen sollten wir lernen und uns nicht erhoffen, dass durch „ein bisschen Staat“ die Probleme gelöst werden könnten. Larken Rose (den ich wegen seinen Klarheit in solchen Themen gerne zitiere) sagt eindeutig, dass dies ein Anfang wäre, dem ein schlechtes Ende bereits innewohnt…

    Ich persönlich bezeichne mich (und sehr viele meier Mitmenschen) nicht als Schaf. Von daher fällt es mir schwer, auf die Bemerkung von dv-seneca einzugehen. Aus dem Vorhandensein eine indoktrinierten Lethargie auf eine generelle Unfähigkeit des Erkennens zu schließen zeugt von Hoffnungslosigkeit. Ich bevorzuge Hoffnung als Motivationsquelle und stelle überall fest, dass immer mehr Menschen auf den sie umgebenden Betrug aufmerksam werden.

    Meinen Werdegang zu beschreiben stößt auf Platzmangel… Will sagen mein ganzes Leben und beruflicher Werdegang ist verantwortlich für meine jetzige Position. Das Problem wird sein, dass selbst bei genauer Beschreibung der einzelnen Stationen niemand die selben Erfahrungen machen kann, die mir widerfuhren. Der Mensch ist nun mal als Individuum auch dazu angehalten, jede seiner Erfahrung selbst zu machen. Einen Menschen ähnliche Erfahrungen auszusetzen, führte in denn Anfängen der Psychologie bereits zu gerunzelten Stirnen, warum die Menschen sich denn nicht auch gleich entwickeln. Die Antwort, lieber Infoliner ist wohl, dass wir alle Geschehnisse unterschiedlich verarbeiten. Die Frage, wie wir anderen Menschen unsere Erfahrungen vermitteln, ist in meinen Augen eine der größten Herausforderungen der wir uns stellen können. Ich für meinen Teil habe dies als eine meiner Aufgaben akzeptiert und arbeite fortwährend daran.

    Und dir Ferdinand danke ich einfach für deine Anerkennung!

    Herzliche Grüße

    • Ich glaube, dass Oliver Janich bald ein 100%iger Anarchist sein wird.
      Noch vor einem halben Jahr hat er sich erdreistet FreiwilligFrei als gehirngewaschen zu bezeichnen und behauptet, dass Wählen-gehen wichtig sei. Mittlerweil hat er sich aber schon ziemlich verändert und sich vor Kurzem sogar eine grandiose Schlacht mit Benesch geliefert.

      Mittlerweile haben ihn die PdV-Kollegen sogar aus dem Vorstand entfernt und ich bin mir sicher, dass er demnächst komplett austreten wird (wenn er es eh nicht schon längst getan hat…).

      Im Gegensatz zu Boehringer hat der Oliver wenigstens das Selbstbewusstsein sich seine Fehler einzugestehen. Obwohl: wie er FreiwilligFrei beschimpft hat, das war nicht ohne.
      Ich hoffe, dass er sich eines Tages für diesen Fauxpas entschuldigen wird.

      Lieber Rudolf, auf alle Fälle hast Du einen klasse Artikel geschrieben. Sehr intelligent und logisch zusammengefasst. Ich hoffe, wir hören in Zukunft noch mehr von Dir.
      Spitze! Weitermachen!

  8. frieda sagt:

    Hallo 🙂

    Wollt nur sagen, dass ich den Text von Rudolf Engemann voll zutreffend finde! Wirklich gut! Und logisch irgendwie. Mache mir auch Gedanken über sowas – auch wenn ich nicht so die dicke Ahnung von politischem Zeugs habe (war nie so mein Interesse – wahrscheinlich WEIL Politik so unlogisch/ asozial/ lückenhaft/ tot-langweilig ist 😉 ), habe aber eine Menge Leute schon in meinem Leben beobachtet… und das ist hoch interessant…… das Zusammenleben im Großen wie im Kleinen….
    Ja, wie kann es funktionieren??
    Ich denk mal, mit tausenden „Regelungen“ alles totzuregeln ist nicht so nützlich, auch die eigene Lebensgestaltung an irgendwelche Staats-Kasper „abzugeben“ nicht.
    Allein schon wenn jeder seinen gesunden Menschenverstand einschalten würde (vorher vielleicht erstmal den Körper entgiften, damit das überhaupt möglich wird), seinen Nächsten nicht verletzt, einengt oder quält – allein das bisschen würde schon eine Menge von selbst regeln – und die Freiheit wäre nicht mehr „bedrohlich“, sondern man könnte sie kreativ nutzen.
    Nur mal so als Gedanke…
    So richtig zuende vorstellen kann man sich das wahrscheinlich nicht so wirklich – aber wenn man es ausprobiert, kommt man bestimmt ins Staunen, was so alles möglich ist.

    (Fand den Text so gut, dass ich ihn bei mir verlinkt habe – habe den Anfang als Zitat eingefügt, hoffe, es ist ok! Sonst einfach bescheid sagen!)

    Grüsse, frieda

  9. FreiwilligUnfrei sagt:

    @ DerFreiheitliche

    „Aus dem Selbsteigentum folgt logisch, dass niemand, auch keine »demokratische« Mehrheit (die ohnehin nur einer Mehrheit der Wählenden und nicht der Wahlberechtigten ist) über einen einzelnen Menschen herrschen kann.“

    Und hier beginnt der Fehler in der Logik. Sicher gehört mein Körper mir, aber der Mensch lebt ja nicht allein auf der Welt, sondern muss bzw. will sich aus praktischen Gründen mit anderen arrangieren. Wenn ich hier in diesem Land lebe, einige ich mich praktisch auf einen unausgesprochenen Konsens bzw. Vertrag, dass die von mir Gewählten die Dinge für die nächsten 4 Jahre regeln, fallweise auch gegen meinen Willen. Wenn man sich dem Konsens nicht unterwirft, kann man gehen, es hindert einen ja keiner. Das ist 100%ige Freiheit, die tatsächlich existiert und die auch nur so möglich ist.
    Alles andere ist theoretisches Geblubber bzw. führt auf Platitüden zurück.

    • FreiwilligUnfrei sagt:

      Oder man könnte es auch anders ausdrücken: Demokratie ist keine Herrschaft der Mehrheit, sondern eine freiwillige Kooperation aller (vorausgesetzt, ich werde nicht zu bzw. in diese Demokratie gezwungen, d.h. ich kann gehen, wenn es mir nicht mehr behagt. Ein Land mit geschlossenen Grenzen und Demokratie – DAS wäre tatsächlich eine Herrschaft der einen über die anderen).

      • Kawaphil sagt:

        Nennen Sie mir einen Ort auf dieser Welt, an dem der von Ihnen beschriebene Zustand nicht der Realität entspricht und ich verabschiede mich noch heute von meinem Wohnsitz. Alternativ zur westlichen Demokratie kann ich mich lediglich noch für ein Königreich, eine Diktatur, oder eine Schreckensherrschaft von wenigen entscheiden, was alles lediglich verschiedene Ausprägungen ein und des selben Prinzips von Machtausübung und Gewalt einiger weniger Menschen über die Mehrheit der Menschen entspricht. Sie benötigen in jedem Land auf dieser Welt eine Aufenthaltsbewilligung, sollten Sie diese auf Wunsch der Polizei oder des Militärs nicht vorweisen können dann Gnade Ihnen Gott.
        Je nachdem in welchem Land ich das Licht der Welt erblicke, welchen Status meine Eltern innerhalb der Herrschenden Hierarchie haben und welcher Ethnischen Herkunft ich bin habe ich ohne mein Zutun bereits die Arschkarte gezogen, oder bin Besitzer des goldenen Löffels im Arsch. Das Leben ist für den Grossteil der Menschlichen Zivilisation kein Schokobisquit, aber hey; Wer ist der Idiot? Jene neun welche sich ausnehmen lassen oder jener eine welcher sie ausnimmt. Die meisten Menschen auf dieser Kugel lehnen brutale und tätlich ausgeübte Gewalt an anderen Menschen ab, abgesehen von Psychopathen und Soziopathen welche nicht zuletzt mittels Machtstrukturen (im Staat und seinen Organen wie z.b. bei Polizei, Militär und Politik, in Gangs, in der Wirtschaft und in Banken usw.) ihre Zerstörungswut, ihre Machtfantasien und ihre Pervertierten Moral- bzw. Gesellschaftsordnung ausleben können. Diesbezüglich unterscheidet sich der Staat nicht von einer Horde Hells-Angels, lediglich die Wahl der Mittel sind andere. Wenn mich jemand beklaut so ist mir völlig egal ob er mir die Jungs mit dem Hells-Angels Emblem oder jene mit dem Aufdruck Polizei auf der Jacke vorbei schickt, die Auswirkungen auf meine Existenz sind die selben.
        Es gibt keinen wie auch immer gearteten unausgesprochenen Konsens innerhalb einer Organisation wie dem Staat, ansonsten wäre das Abstimmen nicht notwendig. Die einzige Möglichkeit eines unausgesprochenen Konsens ist nur zwischen zwei oder mehreren Menschen möglich welche sich auch ohne Worte verstehen, welche die Reputation und Verlässlichkeit des jeweils anderen nicht in Frage stellen. Dazu ist wesentlich mehr notwendig als eine oberflächliche Bekanntschaft und bei weitem mehr als die Zuge-hörig-keit zu einem Nationalstaat oder einer Artverwandten Organisation welche mit dem Staat koexistiert oder sonst einer kriminellen Organisation.

  10. IchbinIch sagt:

    Das Ihr noch nicht frei seid, erkenne ich daran, dass ihr Unmengen an Formulierungen, Gedanken um des Erhaltes einer gedachten Freiheit und einer mässigen Ausseinandersetzung mit Andersdenkenden beschäftigt seid. Ich bin auch kein Freier, habe noch den Mantel des Systems um.
    Aber ich finde die Idee des Freisein gut.
    Zuviel Denken verwirrt. Weniger Worte, die aber aus dem Herzen gesprochen sagen mehr als alle Erklärungen die dem Ratio entspringen.
    Ich jedenfalls stimme dem zu, dass niemand eine Vertretung seiner selbst oder seiner Interessen braucht. Politik macht Ohnmächtige zu mächtigen Politikern, aber nur bis zu deren Nasenspitze.
    Nur unser Tun zeigt wer wir sind und das Bild des Kollektivs zeigt mir den Entwicklungsstatus der Menschheit in einer gewaltigen Umbruchsphase. Ansonst ist noch viel zu viel Blabla dabei.
    Wir bräuchten nur ein einziges Gebot wahrlich ernst nehmen, nähmlich: All mein Tun darf niemals anderen Schaden zufügen. Aus dieser Einsicht heraus ergäben sich automatisch folgerichtige Erklärungen für alle Richtwerte.
    Ja, diese Einsicht würde unser derzeitiges Gesellschaftssystem zum Einsturz bringen.
    Bis jetzt zeigt sich Menschlichkeit u. Humanität hauptsächlich durch Kampf, Rassismus, Raub, Mord, Gier, Hilflosigkeit, Verzweiflung, Nutzlosigkeit, Sklaverei aber auch Liebenswürdigkeit, Vertrauen, Warmherzigkeit, im Streit um die Vormachtstellung. Nun, wohin entscheidest DU dich zu wenden? Meine Wahl habe ich schon getroffen. Entscheide Du dich auch jeden Tag ganz bewusst auf`s Neue.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



FreiwilligFrei.de
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de