Wir möchten euch ein Video einer engagierten Mutter vorstellen, die eine Perspektive aufzeigt, die vielen Eltern gar nicht bewusst ist.

Das Alleinelassen von Kindern in Aufbewahrungsstellen mit anderen Kindern und Pädagogen ist so selbstverständlich geworden, dass niemand darauf kommen würde, dass so etwas Todesängste in einem Kind auslöst.

Es sieht zwar nicht so aus als dass das Kind alleine im Wald mit wilden Tieren zurückgelassen wird, aber dieser biologische Mechanismus ist immer noch in uns, auch wenn der Wald nun mit Gleichaltrigen und netten Pädagogen geschmückt ist.

Wir wünschen uns, dass mehr Eltern an die Öffentlichkeit gehen und Videos machen, mit ihren Bekannten darüber sprechen und ein Bewusstsein dafür schaffen, um dieses Todesangsttrauma so vielen Kindern wie möglich zu ersparen.

 

Videoempfehlungen der Redaktion:


 

30 Responses to Pädagogisch wertlos – Kinder in der BRD

  1. Hans Kolpak sagt:

    Eltern, die zugunsten dieses „Systems“ argumentieren, gebrauchen die gleichen Floskeln wie die Erwachsenen, die als Kinder geschlagen wurden: „Es hat uns nicht geschadet!“

    Was für eine Programmierung!

    Es ist uns gelungen, unseren Kindern einen Kindergarten zu ersparen. Politisch korrekt heissen diese Brutstätten jetzt Kindertagesstätten.

    Hans Kolpak
    Deutsche ZivilGesellschaft

  2. Matthias sagt:

    Die Misere im deutschen Bildungsprogramm

    Es ist die Vollendung des Schulsystems der kommunistischen DDR. Kinder sind hinderlich für die Arbeiterklasse, also weg mit ihnen in die Ganztagsschule. Außerdem sind die Denker gefährlich fürs System. Erst werden sie gebrandmarkt, dann bricht man sie durch geistige Vergewaltigung und schließlich sperrt man sie mit Ritalin ein. Und schon ist die nächste Generation von verblödeten Psychopathen gesät.

    Dabei könnte es so einfach sein, dazu bräuchte man allerdings einen Paradigmenwechsel.

    Um sich gesellschaftlich weiter entwickeln zu können, muss man aus der Neid- und Ellenbogengesellschaft entkommen. Das jedoch setzt ein Schulsystem voraus, was zwischen dem erfolgsorientierten, sequentiellen System und einem für Jungen speziellen wissensorientierten, holistischen Lehrplan unterscheiden kann.

    Dazu muss man verinnerlichen, dass es vereinfacht gesagt zwei grundverschiedene Arten des Verarbeitens von Lerninhalten gibt: Das weibliche, auditiv, sequentielle Denken und das männliche, räumlich, visuelle Denken.

    Diese 2 verschiedenen Typen sind Evolutionsbedingt aus der Jagdgesellschaft und der daraus folgenden zwingend erforderlichen Rollenverteilung entstanden. Sich darüber hinwegzusetzen zu wollen gleicht einer Amputation von Gott gegebenen menschlichen Eigenschaften und es ist über alle Maßen unmenschlich.

    Der einzige Ausweg aus dieser Misere sind getrennte Schulklassen von Jungen und Mädchen. Alles andere ist für die Katze.

    Nun muss man aber auch den Mut aufbringen und zu sich sagen, wir haben uns mit unserem System die letzten 100 Jahr geirrt und dadurch haben wir unsere Gesellschaft an den Abgrund katapultiert. Alles befindet sich in Auflösung. Unser Wohlstand, die Familie und der Staat sind sturmreif geschossen. In einem Staat ist es unerlässlich, dass wenigstens der kleinste Baustein funktioniert. Und gerade der geht auseinander und so lebt jeder für sich so vor sich hin, von einem neuem Auto zum nächsten und von einer verkorksten Beziehung in eine weitere Hassliebe.

    Um aus dieser nun seit 100 Jahren anhaltenden Todesspirale zu entkommen müssen wir die nun zum schwächsten Glied gewordenen Mitglieder stärken. Ein auf die jeweilige Anlage des Neubürgers angepasstes Bildungsprogramm und die Erhöhung der Einbeziehung der Familie in das Ganze. Letztere muss den Bärenanteil an der Erziehung stemmen. Das bedeutet pro Schüler, pro Tag, 4 Stunden schulische Betreuung bis zum Abitur. Absoluter Verzicht auf Kindergrippen. Frühestes Eintrittsalter in die Vorschule mit 5 Jahren.

    Denn mal ehrlich, außer Rechnen, Lesen und Schreiben haben die meisten Abgänger nichts lernen können oder das Erlernte nach einem Jahr vergessen und viel mehr bräuchte es auch nicht. Doch meine Polemik ist noch masslose Untertreibung, denn in Deutschland leben mittlerweile über 7 Millionen Erwachsene Analphabeten.

    Für die Schüler/innen die mehr wollen oder können, könnten dann neu geschaffene, spezielle, interdiziplinäre ,,Förderschulen“ da sein, um sie dann dadurch auf eine Hochschullaufbahn vorbereiten zu können.

    Aber auch an diesen ist das Informationszeitalter nicht ohne einen großen Gewinn vorbei gegangen und durch das Verbinden untereinander können sie mit weniger wissenschaftlichen Mitarbeitern jetzt viel effektiver arbeiten.

    Außerdem braucht die Wirtschaft keine schlecht ausgebildete BAs und Masters, sondern einige wenige Experten. Die deshalb welche geworden sind, weil sie sich dazu berufen gefühlt haben und eben nicht der Kohle, des Egos oder einem Frauen bevorteilten NC wegen.

    Schaut man sich derzeit die Perspektiven von denen den Arbeitsmarkt überschwemmenden Hochschulabsolventen an, dann wird die jetzige Fehlentwicklung dadurch noch zusätzlich bestätigt.

    Doch wie könnte so eine Reform umgesetzt werden?

    Denkbar einfach, denn in unserer deutschen Geschichte gab es schon einmal ein beinahe perfektes Bildungssystem: Das Prinzip zur Zeit von Kaiser Wilhelm I im 19. Jahrhundert.

    Wir brauchen also nichts weiter zu tun, als diese Form der Schule neu aufzulegen.

    Nicht immer ist das was neu ist auch besser.

    ——————————————————————————————————

    [,,Eine Frau soll nicht die Ausrüstung eines Mannes tragen, und ein Mann soll kein Frauenkleid anziehen; denn jeder, der das tut, ist dem Herrn, deinem Gott, ein Greuel.“ 5.Moses, Deu 22,5.]

    • mielia sagt:

      Eigentlich brauche ich Niemanden der mir sagt, welches neue System ich mir auferlegen lassen muss, weil er es für das Beste hält.

      Dein Modell kannst du gerne unterstützen, aber bitte mach‘ daraus ein Angebot und keine neue Zwangsschule.

      Gruß,
      Mielia

    • freedomforce sagt:

      [,,Eine Frau soll nicht die Ausrüstung eines Mannes tragen, und ein Mann soll kein Frauenkleid anziehen; denn jeder, der das tut, ist dem Herrn, deinem Gott, ein Greuel.“ 5.Moses, Deu 22,5.]

      Dieser Gott muss wirklich ein intolerantes Arschloch sein.

      Um sich gesellschaftlich weiter entwickeln zu können, muss man aus der Neid- und Ellenbogengesellschaft entkommen. Das jedoch setzt ein Schulsystem voraus, was zwischen dem erfolgsorientierten, sequentiellen System und einem für Jungen speziellen wissensorientierten, holistischen Lehrplan unterscheiden kann.

      Kaum steht jemand ehrlich zu seinem Egoismus, wird schon von Ellenbogengesellschaft gefaselt. Leuten ein System auferlegen zu wollen, ist typisch etatistisch. Weder Gott noch Leviathan sind die Lösung, eher sich am natürlichen Wissensdrang des Sprösslings zu orientieren und ihn in entsprechende Richtungen zu unterstützen.

      • Rosenzierde sagt:

        Es gibt Eltern, die hochintelligent sind – und die sogar Abitur haben und studiert – und die helfen nicht nur manchmal ihren Kindern beim Lernen – alles andere steht irgendwo geschrieben. Schon mal was von Philadelphia Heimschule gehört ?
        Eltern von vielen Kindern, die ihren Kindern keine Markenkleidung kaufen können, damit die Kinder in den Schulen nicht gehänselt werden – machen das manchmal.
        Viele Kinder können schon lesen und schreiben bevor sie in die Schule kommen – und wenn sie dann vom Lesen nicht abgehalten werden – lesen sie aus lauter Neugier immer mehr und so kommen sie schneller als in den Staatsschulen voran.
        Ich denke da auch an Goethe, der von seinem Vater unterrichtet wurde und erst später einen PrivatLehrer bekam.
        Ich habe auch schon mal davon gehört, dass sich Geschwister fördern. In manchen Kindereinrichtungen machen sie das nach und nehmen Kinder verschiedenen Alters in eine Gruppe – so ist die „Erzieherin“ entlastet. . . .
        Auch die Pädagogik in den Waldorfschulen anzuschauen ist höchst interessant und lehrreich für die Beobachter. Natürlich muss man da wertfrei herangehen und nur schauen und erst danach nachdenken.
        Z.b. unterrichtet nur ein Lehrer die Kinder von der 1. bis 8. Klasse erst dann werden Fachlehrer dazu genommen.
        So kommt es, dass Kinder nie gemahnt werden. Wenn die Aufmerksamkeit eines oder mehrerer Kinder nachlässt bei Mathe, dann beginnt der Lehrer an ein Lied zu singen und sofort ist die Aufmerksamkeit wieder voll da.
        Und dann tragen sie grundsätzlich in der Gruppe vor oder sprechen Gedichte und Baladen in der Gruppe – wenn da ein Kind stockt und sich erst wieder sammeln muss – fällt das gar nicht auf und es kommt nie vor, dass die Klasse über ein Kind lacht.
        Die Demütigung nicht perfekt zu sein – gibt es da nicht.
        Es gibt da auch keine Sitzenbleiber – weil es grundsätzlich keine Kinder gibt, die alles nicht wissen – meist haben sie nur einen Durchhänger in einem Fach – das ist schnell wieder aufgeholt – auch wenn Ferien dazwischen sind. Die Lehrerin beschäftigt sich dann zusätzlich in den Pausen mit dem Kind und dem nichtverstandenen Unterrichtsstoff und übt oder erklärt das für das eine Kind noch einmal – ohne dass die übrigen Kinder das mitbekommen – aber da die Kinder in den ersten Klassen das soziale Miteinander geübt haben – ist das sowieso passee.

        Eva Birkenbihl hat ebenfalls andere vorstellungen vom Lernen – als dies in den Staatsschulen praktiziert wird – und da macht es richtig Spass. Mathe und Sprachen usw. Man kann Lehrbücher und CD von ihr in jedem Buchhandel kaufen oder auch im Internet recherchieren.
        Also auch so ist eine Staatschule – nur um des Lernens willen – nicht erforderlich.
        Und Kindern muss man nicht zum Lernen zwingen – aber auch die ständigen Zensuren und Fehlersuche ist nur hinderlich und erzeugt das Gegenteil von Wisbegier oder Neugier auf mehr Wissen.
        Aber in Staatsschulen werden die Kinder klein gehalten – Anpassung ist dort oberstes Gebot und der Lehrerin unterordnen – wer das nicht will oder kann – wird aussortiert, und nicht nur öffentlich blamiert, sondern gar als psychisch gestört markiert und mit Ritalin krank gemacht. Und das sind nicht die dummen, sondern die intelligenten.
        Früh übt sich, was ein Häkchen werden soll.
        Diese Staatsschulen erklären grundsätzlich, dass nur sie Wissen verwalten – mehr gibt es nicht an Wissen in der Welt ?
        Wer von den Studierten denkt nicht so ? Und deshalb ist auch neues Wissen so schwer rüberzubringen. Jeder hält erst mal an dem fest, was er gelernt hat. Aber in den Schulen sollten die Kinder Lernen üben und frei sprechen und Argumentieren und Auseinandersetzungen üben oder auch mehr Informationen suchen und finden.

        Wie oft gibt es zu Hause heftige Debatten um die Zeugnisse – anstatt um mehr Wissen zu ringen. Längst sind Zensuren wichtiger als Wissen. Solche Streber haben aber ganz sicher kein Spass am Lernen und werden auch nie dieses orgastische „Aha“ erleben, wenn sie was Neues verstanden haben.
        Wie schnell artet dann jedes Gespräch mit den Studierten in Besserwisserei aus ?

        Bei den Psychiater hatte ich immer den Eindruck, dass es für sie ausgereicht hat, ein paar Sätze auswendig zu lernen – mehr haben sie nicht im Kopf.
        Und die Pfleger wissen gar nichts – Kneipenschläger, die sich ihre Aggressionen bezahlen lassen. Holger hat bezweifelt, ob diese überhaupt Lesen können.
        Sie wussten nicht mal was eine Menschenrechtskonvention ist oder die Behindertenkonvention – aber auch als Holger dies gegenüber der Kamara an die Wand gepinnt hatte – haben sie diese nicht gelesen – dafür gab es ja weder Geld noch Zensuren.
        Es gibt so vieles auf der Welt und so Interessantes – aber die meisten Menschen schränken sich so ein – dass es weh tut.

        • Hans Kolpak sagt:

          Vielen Dank, Rosenzierde, für diesen wertvollen Aufschluß.

          Mit 16 liebte ich das Handwerk, jetzt mit 60 immer noch. Mein Vater verwehrte mir, nach sechs Jahren das Gymnasium zu verlassen. Ein Jahr später verstand er: Bei drei Fünfen und einer Sechs gab er nach.

          Da ich komplett demotiviert, entscheidungsunfähig und traumatisiert war, steckte er mich in einen Verwaltungsberuf, aus dem ich erst nach 25 Jahren den Absprung schaffte.

          Es kostete mich seit 1995 große Anstrengungen, zu einer Lebensweise zu finden, den den Bedürfnissen meiner Seele entspricht. Jetzt habe ich sie nach vielen Umwegen erreicht. Mit 16 wusste ich bereits, was ich wollte und was mir gut tut. Doch ich wurde vergewaltigt.

          Heute bin ich durch meine Arbeit als Autor ein Türöffner zu anderem Denken und Handeln. Die Arbeit im Garten, im Wald und am Haus schafft mir den Ausgleich zur kreativen Arbeit im Büro.

          Hans Kolpak
          Deutsche ZivilGesellschaft

      • Equinox sagt:

        Achtung! Wer Toleranz mit Charakterlosigkeit aus Selbstentfremdung verwechselt, ist reif für die Psychotherapie!!
        Und sich hier noch anmaßen, sich ein Urteil über Gott zu machen, ist purer Satanismus! Also gehe er in sich und wache er auf, die Zeiten für solch perverse Gedankenspielereien ist bald vorbei!!

        • Hans Kolpak sagt:

          Warum so kompliziert? Wir brauchen weder die eine noch die andere Ideologie samt allen Dogmen. Eltern, die ihren Kinder Selbstliebe und Selbstachtung vermitteln, haben mehr getan, als alle pädagogischen und sozialen Berufe zusammen überhaupt leisten können.

  3. Zef sagt:

    > … um dieses Todesangsttrauma so vielen Kindern wie möglich zu ersparen.

    „Doch das wirklich Böse ist das, was bei uns sprachloses Entsetzen verursacht, wenn wir nichts anderes mehr sagen können als: Dies hätte nie geschehen dürfen.“ (Hannah Arendt, Über das Böse)

    Das „sprachlose Entsetzen“ von Trauma-Patienten geht noch weit darüber hinaus.

    Trauma-Patienten berichten immer wieder von „speechless terror“ (sprachlosem Entsetzen), das sie überkommt, wenn sie sich an das Trauma zurück erinnern. Sie sind oft nicht fähig auszudrücken, wie sie über die Ereignisse fühlen oder denken, und unfähig, das Trauma mit Worten zu beschreiben.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Posttraumatische_Belastungsst%C3%B6rung#Speechless_Terror

    Ein Bild, das mich unendlich anrührte, was ich lange Zeit überhaupt nicht verstand: Der Roboter Dewey verbleibt in der abgestoßenen Kuppel und pflegt dort die überlebenden Pflanzen und Tiere. http://de.wikipedia.org/wiki/Lautlos_im_Weltraum

    Dieses sprachlose Entsetzen weiss in der Regel gar nichts über das Warum, Wieso, Weshalb. Und wenn es darum weiss: jenseits von Eden heilt das nimmer mehr.

  4. Stefan sagt:

    Ich war auch in einem Kindergarten. Was ein Wunder. 😀
    Ich habe mich sehr schnell angepasst, obwohl ich mich noch deutlich dran erinnern kann wie verstört ich die erste Zeit war, und das war sehr einschneidend, denn man erinnert sich sonst kaum an Ereignisse aus dieser Zeit.
    Ich hatte aber immerhin noch das Glück (?!) relativ spät in den Kindergarten gekommen zu sein. Das was heute hier abgeht, die Krippen, sind der absolute Horror. Die Mutter ist die erste und absolute Vertrauensperson des Kindes. Dieses sogenannte Urvertrauen wird durch chemische Prozesse bei der (vaginalen) Geburt, beim Säugen (ja wir sind Säugetiere, es muss nicht immer Hipp sein!) und bei sonstigen Interaktionen gebildet und gefestigt. Das bildet die Grundlage dafür überhaupt Vertrauen zu irgendjemandem später aufbauen zu können.
    Das Kind kann sich nicht helfen und es nimmt dort so viele unterschiedliche Gerüche und Geräusche war, nur nicht die Gerüche und Geräusche seiner Mutter oder seiner restlichen Familie.
    Das ist immer etwas schreckliches.

    Zum Thema „Das hat uns auch nicht geschadet.“
    Hat es das nicht?
    Wer weiß auf wie vielen Ebenen so ein Schaden verursacht wurde und wie sich das äußert.

    Es zeigt sich heute immer häufiger, dass viele Probleme einfach durch eine fehlerhafte Entwicklung in der Kindheit ausgelöst werden.
    Z.B. die Gier. Wenn man ungerne teilt gilt man als gierig.
    Das kann zum Teil seinen Ursprung in der Kindheit haben, wenn man mit etwas spielt oder sonst irgendwie interagiert, dann will manchmal auch ein anderes Kind das tun, aber man selbst will grade mal alleine damit spielen.
    Dann kommt ein „Erwachsener“ (wie erwachsen solch ein Verhalten wirklich ist, kann ich absolut nicht beurteilen) und sagt „Du musst den anderen damit spielen lassen, teilt euch das!“ PUNKT.
    Als „Erwachsener“ hat man aber auch diese Macht zu sagen ich teile nicht. Und wenn einem in der Kindheit immer wieder alles zwangsmäßig weggenommen wurde, teilt man hier vllt. weniger gern.

    Aber die meisten sind immer noch indoktriniert und werden es bleiben, Stichwort Matrix (die Filmtrilogie).

    Zum Schluss noch ein Wort aus Assassin’s Creed, einer tollen Spielereihe.
    Es gibt dort das Kredo „Nichts ist wahr, alles ist erlaubt.“

    Dazu einer der Protagonisten Ezio Auditore:
    „Wer sagt, dass nichts wahr ist, hat die grundsätzliche Zerbrechlichkeit der Gesellschaft erkannt, und dass wir die Hüter unserer Kultur sind.

    Wer sagt, dass alles erlaubt ist, hat erkannt, dass wir die Architekten unserer Handlungen sind, und mit ihren Konsequenzen leben müssen. “

    Ich weiß, dass das eigtl. „nur“ ein Spiel ist, aber es passt trotzdem ziemlich gut, wie ich finde!

  5. Marius sagt:

    Diesen Artikel finde ich jetzt aber doch etwas übertrieben. Es kann natürlich Kindern nicht gefallen von den Eltern getrennt zu sein, weswegen ein Zwang, seine Kinder in der Kita zu lassen völlig indiskutabel ist. Aber zu sagen, dass Kinder in der Kita grundsätzlich Ängste erleiden finde ich falsch. Es kann auch sehr schön sein für Kinder mit anderen Kindern zusammen zu sein, auch OHNE die Eltern. Es sollte keinen Zwang für Eltern geben, die Kinder wegzuschicken, aber das heißt nicht, dass Eltern ihre Kinder besser erziehen, wenn sie zu Hause bleiben. Das kann man so gar nicht verallgemeinern. Beides ist in Ordnung, Homeschooling ist auch nicht einer öffentlichen Schule vorzuziehen, das ist beides völlig in Ordnung.

    • Hans Kolpak sagt:

      Marius, warum sehen Sie die Situation nicht differenziert? Es gibt Kinder, die fühlen sich sofort im Kindergarten wohl und es gibt Kinder, die fühlen sich nur wohl, solange ihre Mutter oder ihr Vater sichtbar sind. „… dass Kinder in der Kita GRUNDSÄTZLICH Ängste erleiden …“ Wo bitte, steht das? Ich finde es nicht und ich interpretiere es auch nicht hinein.

      Dieser Beitrag von freiwilligfrei fußt auf der Beobachtung, dass Eltern aus wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Zwängen heraus ihr Kleinkind Fremden anvertrauen. Dies geschieht oft unter Zeitdruck in einer Situation, wo zusätzlich noch die Nerven der Eltern blank liegen. All das spüren Kinder und verunsichert sie zusätzlich.

      Nicht alle sind privilegiert, Hartz IV zu empfangen oder eine honorierte Aufsichtsperson in der eigenen Wohnung empfangen zu können. Die restlichen 90 Prozent Menschen in der BRD leben von einem Verdienst oder leisten sich einen Betreuungsplatz in einer Kindertagesstätte.

      DER SOZIALSTAAT MACHT DUMM !!!

      • Sil sagt:

        Naja, einige der Kommentare hier vermitteln schon den Eindruck, dass staatliche Kinderbetreuung und Regelschulen mit Misshandlung gleichzusetzen sind…meine Familie hat diesbezüglich andere Erfahrungen gemacht.

        Sowohl in der Kinderkrippe, in der wir eine sehr liebvolle und die Eltern mit einbeziehende Betreuung erlebt haben, als auch später im Kiga und nun in der (staatlichen) Grundschule, überall war die Kommunikation mit den Betreuer(innen) und jetzt der Lehrerin entspannt und menschlich.

        Man muss sich die Einrichtungen halt früh genung anschauen, um sich für die subjektiv passende entscheiden zu können…und sich eine eigene Meinung bilden, ohne Verallgemeinerungen

  6. melanie sagt:

    Als Mutter von 4 Kindern und erklärte Gegnerin der Entkinderung der Gesellschaft durch Krippen, Ganztangskita´s und eben solchen Schulen und als großer Verfechter der Mutter-Kind-Bindung und der Ansicht, dass ein Kind in den ersten Jahren eigentlich nur seine Mutter zwingend braucht, begrüße ich natürlich den Tenor des Beitrags.
    In unserer Gesellschaft wird das Aufziehen von Kindern immer weiter verstaatlicht und Niemand kann mir erzählen, es sei gesund – oder auch nur tragbar – wenn ein Kleinstkind von 1 Jahr täglich 8 Stunden in der Kita verbringt.
    Natürlich zeigt die Absolutheit des Artikels auf, was viele Eltern nicht (mehr) Wissen, und bestärkt hoffentlich auch darin, auf den eigenen Bauch zu hören, wenn man das Kind nicht weinend zurücklassen will – denn dieser Instinkt ist ja bei vielen Müttern – zum Glück – noch da.
    Dennoch sind die finanziellen und gesellschaftlichen Gegebenheiten immer weniger darauf ausgelegt, dass Eltern ihre Kinder selber betreuen…und sich dagegen zu wehren, ist oft schwer.
    Der Kontakt zu gleichaltrigen, Erfahrungen ohne die Mutter..ja, das ist wichtig!
    Aber nicht als Kleinstkind, sondern dann, wenn sich der natürliche Radius erweitert, das Kind die Mutter gern gehen lässt, weil es in den Jahren davor gelernt hat, dass sie immer wieder kommt, weil es anfängt Zeitgefühl zu entwickeln, weil es verbale Erklärungen verstehen kann, weil es einfach für das Kind soweit ist.
    Aber dieser Zeitpunkt ist nicht an ein Geburtstag zu ketten – ihr Kind kennt keinen Kalender – er ist, wie so Vieles bei Kindern, völlig individuell.
    Mag es in Einzelfällen schon 2 Jährigen leicht fallen, die Mutter gehen zu lassen, dauert bei Anderen weit über den 3. Geburtstag hinaus.
    Das Kind weint nicht, um die Mutter zu erpressen, wie es oft erzählt wird, es weint, weil es seine Mama braucht.
    Und hier beginnt der Teil, wo Frau zur Löwenmutter werden sollte!
    Eintreten!
    Für das Kleinkind, dass es nicht für sich tun kann.
    Den sogenannten Pädagogen entgegentreten und klar machen, dass man erst geht, wenn das Kind das ok findet.
    Der Gesellschaft entgegentreten, in dem man vielleicht finanziell zurücksteckt, damit man weiter beim Kind bleiben kann.
    Oh, ich bin nicht gegen Fremdbetreuung oder arbeitende Mütter – ich bin nur dagegen, dass beides auf Kosten der Kinder geht.
    wenn ein Kind lachend in die Gruppe läuft und winkt, klar, warum nicht?!
    Aber wenn ein Kind schon abends sagt: “ ich will morgen nicht“..und sich morgens an die Mutter klammert – oder noch gar nicht reden kann und keine Chance hat, außer nach seiner Mama zu weinen.
    Dann WEIß man doch tief drinnen, dass das nicht richtig sein KANN!
    Wenn man ein Kind bekommt, dann sollte fortan das Kind, dessen Wohlergehen, im Vordergrund stehen.
    Kleine Kinder brauchen keine teuren Klamotten, keinen Urlaub, keine sich slebst verwirklichende Mutter – sie brauchen ihre Mutter! Bei sich!
    Sie gewöhnen sich…ja, das tun sie!
    Kinder sind extrem anpassungsfähig – auch wenn sie innerlich Schaden davontragen.
    Man sieht ihn nicht – aber er ist da.
    Sie haben ja auch keine Wahl als, als zu resignieren.
    Und dieses “ irgendwann müssen sie ja lernen, allein klar zu kommen“ – BULLSHIT!
    Das lernen sie von allein, wenn sie soweit sind!
    Kein Kind klebt mit 14 noch an der Mutter – oder kennen sie Eines?

    Liebe Eltern, tut das Weinen eurer Kinder nicht ab.
    Nichts ist die Tränen eines Kindes wert.

  7. Peter sagt:

    Vielen Dank für diesen m.E. sehr wichtigen Artikel und die gelungenen Videos!

    Peter

  8. zap sagt:

    Eltern meinen es gut mit ihren Kindern, doch leider ist sehr wenig Bewusstsein vorhanden für die natürlichen Bedürfnisse Geborgenheit, Liebe, Identität und Kreativität, die Kinder unbedingt brauchen um körperlich und geistig gesund aufzuwachsen.

    Genau wie die Gesellschaft immer wieder die Geschichte wiederholt, weil sie nicht daraus lernen kann. Wiederholt auch das Individuum seine Geschichte. Eine traumatische Geschichte voll mit Gewalt, Zwang, Herrschaft und Unterdrückung. Rationalisiert und fest in die Köpfe eingebrannt, dass man sich eine andere Gesellschaft gar nicht mehr vorstellen kann. Werte sind auf den Kopf gestellt und was sozial ist, wird asozial und umgekehrt. Man lässt sein Kind weinend und schreiend bei Fremden zurück. Man macht noch gute Miene zum bösen Spiel und realisiert gar nicht was man seinem Kind damit antut. Wie auch ? wenn man nicht mal begreift was einem selbst angetan wurde. Ein versiegeltes und gehütetes Geheimnis.

    Erziehung bedeutet dann Dressur um das Kunstück zu vollbringen in dieser Gesellschaft zu funktionieren.

    Vielen Dank für diesen guten und wichtigen Beitrag. Es wird Zeit aufzuwachen…

  9. Rosenzierde sagt:

    Jede Form von Er-zieh-ung ist schon falsch – miteinander leben – ist ein völlig anderer Ansatz. Kinder sind Menschen – und kein Besitz der Erwachsenen., Kinder sollten ganz sicher nicht irgendwohin gezogen werden, sondern begleitet, beschützt und geliebt.
    In Frankreich gibt es die Bildungspflicht – in Deutschland die Schulpflicht.
    Wie viel Möglichkeiten haben Kinder einen Lehrer abzulehnen und wieviel Möglichkeiten haben die Eltern sich die Lehrer ihres Kindes auszuwählen ?
    Kinder zu erziehen – ist nicht möglich, denn sie machen sowieso alles nach.
    Kinder sind abhängig – sie müssen sich anpassen, um überleben zu können. Deshalb funktioniert ein Rollenspiel der Eltern nicht. Kinder spüren, die Wahrheit unter dem autoritären Rollenspiel. Kinder brauchen keine perfekten Eltern wohl aber ehrliche Eltern, menschliche und verständnisvolle für sich selbst und für die Kinder.
    Die Kunst des Zu-hörens und die Kunst des Liebens sollten, müssen von den Eltern gelernt werden. Letztendlich er-ziehen die Kinder ihre Eltern.
    Die Auslieferung der Kinder an Experten müssen die Kinder als Verrat erleben. Extrem, wenn die Eltern mit den Lehrern/Ärzten gemeinsame Sache machen gegen das Kind.

    • Marius sagt:

      Also wenn Eltern und Kinder in Laissez-fair leben könnten. wäre das sicher toll. Aber ein Kind muss natürlich erzogen werden und Eltern entscheiden auch über Kinder und nicht mit ihnen. Das ist eine Tatsache, weil Kinder können eben noch nicht für sich selbst alleine entscheiden. Kinder kann man leicht verarschen und manipulieren. Wenn man das Kind machen lässt, was es will, dann ist es bald am Ende

      • Stefan sagt:

        Natürlich kann man Kinder leicht verarschen und manipulieren.
        Das machen Eltern genau so wie manch anderer.
        Kindern, besonders kleinen Kindern wird selten die Wahrheit erzählt.
        Traditionell sind das so Dinge wie Bienchen und Blümchen oder wenn man den Teller nicht aufisst, dann regnet es am nächsten Tag. Ganz groß raus kam ja bei uns der Weihnachtsmann, das ist eine verdammte Werbefigur. Wenn man das Fest des Nikolaus (diesen Bischof gab es) feiert, kann ich das noch halbwegs nachvollziehen.
        Das mag jetzt vielleicht harmlos sein, aber es gibt noch mehr und verheerendere Dinge in der Richtung.
        Also, Eltern können ihren Kindern genau so einen Dreck erzählen und sie indoktrinieren (Stichwort: Kinder in die eigene Religionsgemeinschaft eingliedern) wie jeder andere auch, ohne, dass sie sich schützen können.

    • Stefan sagt:

      „Jede Form von Er-zieh-ung ist schon falsch – miteinander leben – ist ein völlig anderer Ansatz.“ (Zitat Rosenzierde)

      Sehr gut zusammengefasst. Es machen sich viele Menschen immer Gedanken dazu wie sie ihre Kinder erziehen sollten (am besten natürlich gar nicht 😉 ). Es werden Kurse besucht, Bücher gekauft und gelesen.
      Alles verschwendete Zeit, eigentlich.

      • Marius sagt:

        Irgendwann müssen die Eltern ihren Kindern aber mal sagen, was man darf und was nicht. Und ich halte es auch nicht für falsch, wenn man den Kindern ein paar Manieren beibringt, wenn man ihnen beispielsweise mit Taschengeld Anreize setzt ihre Aufgaben zu erledigen oder ihnen sagt, wann sie ins Bett müssen oder wie viel und was sie im TV gucken dürfen oder oder oder. Kinder brauchen ihre Eltern auch als Vorbilder und als Erzieher und nicht nur als Kumepls.

        • Rosenzierde sagt:

          Ja genau das ist es – die Kinder sollen Manieren begebracht bekommen, aber die Eltern haben keine – Marius
          Wenn die Eltern Manieren haben – werden dies die Kinder auch – ich schrieb doch, dass die Kinder total abhängig sind und sich immer anpassen müssen – Die Kinder machen alles nach – deshalb braucht man sie nicht erziehen.
          Wenn ich mich bei meinem Kind entschuldige für Ungeschicklichkeiten dann tut es das Kind selbstverständlich auch – weil das Kind ja nichts anderes sieht. Wenn die Eltern auch für das Kind bitte und danke sagen – dann sagt es das Kind auch – es kennt nichts anderes. Wenn ich auch Ungeschicklichkeiten oder alle Äußerungen des Kindes wahrnehme und auch die Gefühle des Kindes – als existenz und respektiere als Eltern – dann muss das Kind nicht lügen. Es kann die Wahrheit sagen, weil die Eltern das Kind wahr-nehmen. Wenn Eltern irgendwelche ideale Vorstellungen vom Kind fordern – dann muss das Kind lügen, um diesen Forderungen zu entsprechen – auch wenn sie das in Wahrheit nicht tun oder nicht tun können.. Ein Beispiel: Wenn Eltern meinen, ihr Kind müsste bei allen Menschen beliebt sein, weil es ja so schön ist – dann kann das Kind nicht erzählen, dass es gemobbt wird und hässlich angegriffen wurde in der Schule. Denn die Eltern würden sofort das Kind angreifen: Was hast Du gemacht . . . Wir wissen aber, dass gerade die Guten gemobbt werden und nicht die Bösen. Das Motiv für Mobber ist Neid und Neid muss man sich verdienen. Aber ein Kind, dass gemobbt wird braucht jede Unterstützung zu Hause von den Eltern – grundsätzliches Vertrauen der Eltern – und deren Solidarität. – es kann zu Hause nicht auch noch Anfeindungen ertragen.
          Also kann und darf das Kind zu Hause nichts sagen – wenn es weis, dass die Eltern kein Verständnis aufbringen . . . Schlimmer ist noch, wenn das Kindliche Vertrauen von den Eltern missbraucht wird, in dem sie das eigene Kind zu PsychoExperten abschleppen – also ob es die Krätze hätte – nur weil da irgendwelche Neider gehässig sind.
          Wozu also dann Erziehung ?

          Ein Kind ist nicht trotzig, weil es etwas will, dass die Eltern nicht gewähren wollen, sondern weil die Eltern nicht zuhören, dem Kind die Aufmerksamkeit für das kindliche Empfinden und Wahrnehmen verweigern..
          Ein Kind wertet seine eigenen Wahrnehmungen nicht – sie sind einfach da. Und da müssen die Eltern helfen – diese Wahrnehmungen auch als wahr aufnehmen und in die richtige Reihe zu bringen – und zwar mit Weisheit und nicht mit Erziehuing zu irgendeinem Ideal.
          Ein Beispiel: In einem Supermarkt: An der Kasse will das Kind die dort ausgestellten bunt verpackten Süßigkeiten -die Eltern richten ihre Aufmerksamkeit auf den Abrechnungsprozess. Die Schlange der Kunden ist lang. So stehen die Eltern unter Druck und wollen schnell fertig werden ohne aufzufallen – aber das Kind fordert die Elterliche Aufmerksamkeit zu einer Zeit, die dem Kind passt – nämlich in dem Augenblick. Was tun. Würden die Mit-Menschen – die Kunden in der Schlage Menschen sein – dann würden sie warten, bis dieses Elternteil mit ihrem Kind gesprochen hat – oder dieses Elternteil sogar auffordern erst ihrem Kind zuzuhören. und mit dem Kind zu sprechen – aber gewöhnlich fängt dann einer ganz hinten in der Schlange an zu murren weil er nicht sehen kann warum es nicht weiter geht.
          Fühlen Sie mit dem Kind – und fühlen Sie mit dem Eltern teil ?
          Die Erfüllung der Forderungen des Kindes – würde beim nächsten Einkauf das gleiche Problem in Gang setzen – die Verweigerung des Kaufes könnte aber je nach Alter des Kindes auf die Schnelle diese Trotzreaktion hervorrufen, vor der sich Eltern so sehr fürchten. Ablenken funktioniert nicht – denn das spüren die Kinder sofort – aber wie wäre es, mit der Verkäuferin zu diskutieren,dass sie solche Dinge nicht in Kassenbereich aufzustapeln hat – denn genau dies ist mit voller Absicht geschehen – den Umsatz so zu steigern, indem Eltern Dinge kaufen, die sie gar nicht wollen. Ich habe diese Problematik sogelöst, indem ich vor dem Supermarkt mit dem Kind eine Vereinbarung getroffen habe, dass sich das Kind eine Sache aussuchen kann – die es dann bekommt – und ich habe mir auch die Zeit genommen, die das Kind wünscht – ich habe auch gekauft, was das Kind verlangte – und es stellte sich danach heraus, dass das Kind enttäuscht war, dass die Ware nicht hielt, was die Verpackung versprach. Das hat sich nie wiederholt.
          Anderes Beispiel: lassen Sie nie zu, dass Fremde ihr Kind betatschen – oder in Anwesenheit ÜBER das Kind sprechen. Das ist beleidigend und missachtend – damit machen Sie dem Kind deutlich, dass es nichts sei. Also immer das Kind als gleichwertig behandeln – dann wird das Kind auch nie über die Eltern verachtend sprechen wenn es älter wird. Wenn wer fragt, lassen Sie das Kind selbst antworten oder fordern Sie das Kind auf, selbst zu antworten und warten Sie die Antwort ab – akzeptieren Sie die Antwort als eine solche und ergänzen Sie nie oder erklären Sie die Antwort nie. Sie ist wie sie ist.
          So sind es die Kleinigkeiten des Alltags, die die Beziehung ausmachen.
          Ein Vater erklärte mir allen Ernstes, dass sein Sohn ohne Widerstand immer die Forderungen des Lehrer zu erfüllen hätte – das ist falsch – dieser Vater hat sein Kind an den Lehrer verraten – das Kind muss nur die berechtigten und sinnvollen Forderungen erfüllen. Also sollten sich die Eltern anhören, was das Kind zu berichten hat und das Kind bestärken – denn ein Kind empfindet, was gut ist oder nur Durchsetzung von Lehrer-Macht. Nur Sie als Eltern müssen die Auseinandersetzung führen – nicht das Kind.
          Auch die Forderungen von Ärzten ist nicht immer akzeptabel. zb wenn verlangt wird, dass sich das Kind vor Zuschauern im Wartezimmer ausziehen soll. Das muss es nicht, wenn es sich schämt. Oder wenn Ärzte impfen wollen – obwohl Sie wegen einer ganz anderen Sache vorgesprochen haben. Wissen Sie, dass Sie als Eltern die Möglichkeit haben – nein – zu sagen um ihr Kind zu schützen ?! Wenn das Kind nein sagt – Sie aber nicht – ist das Vertrauensbruch. – den Sie nur schlecht wieder gut machen können – und schon gar nicht mit irgendwelchen „Geschenken“.. Denn genau diese Situation wäre der Beginn von Sucht. materieller Ersatz für ein aufgehobenes Nein, ein Deal, wird das Kind in Zukunft immer käuflich sein ? d.h. bei jeder elternlichen Forderung – verlangt das Kind ein Geschenk als Gegenleistung.
          Alice Miller: „Das Drama des begabten Kindes“.

          • zap sagt:

            Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig die Gesellschaft sich mit diesem Thema befasst und wie gross die Unwissenheit über unsere eigene Entwicklung ist.

            Ich denke hier ist nachholbedarf.

            Danke für den guten Kommentar.
            gruss
            zap

          • michael sagt:

            die gesellschaft will sich nicht damit beschäftigen aus mehreren gründe…einaml, weil die gesellschaft auf kinderfeindlcihkeit aufbaut, wie zb das leben auf kosten ungeborener kinder…und weil man sich der eigenen traumatisiereung bewußt werden würde und dies ist sehr hart….

  10. Ich finde diese Serie über das Schicksal von Kindern sehr wertvoll.
    Bei meiner Geburt 1952 haben die Ärzte meine Mutter mit einem Narkotikum meine Mutter sediert, was sie jedoch nicht vertrug, und spastische Reaktionen nach sich zog. Ich war benahe erstickt, mit einer Geburtszange herausgerissen und in einen Glaskasten mit Sauerstoffmaske gelegt worden. Der erste Mensch, den ich nach Stunden zu Gesicht bekam, und der mich herausholte, und in den arm nahm, das war mein Vater.
    Ich habe lange genug, fast mein gesamtes Leben, gebraucht, um diesen Geburtsschock zu überwinden, indem ich mir das klar gemacht habe, was da passiert ist. Ich bin seitdem ziemlich bindungslos in der Welt herum gezogen, jedoch kann ich die Schärfe von Ablehnung des gesamten gesellschaftlichen Konzeptes sehr gut nachvollziehen: Gott-Sei-Dank hatte ich bei meinen Hass-Atacken immer einen guten Schutzengel, der mich immer wieder auf DAS ZIEL hinwies, weswegen ich unterwegs bin, die ERLÖSUNG ist ganz nahe, ich werde sie noch erleben!
    Denn NOCH EINMAL GEBOREN WERDEN, das will ich nicht!

  11. Roland sagt:

    Ein sehr guter und leider auch sehr treffender Artikel. Es gibt hierzu ein Buch von Jane Liedlhoff:
    „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück. Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit.“
    Inhalt: Im Dschungel Venezuelas trifft ein junge Amerikanerin auf die Yequana-Indianer. Fasziniert vom offenkundigen Glück dieser „Wilden“, bleibt sie insgesamt zweieinhalb Jahre bei dem Stamm und versucht, die Ursachen dieses glücklichen und harmonischen Zusammenlebens herauszufinden.
    Sie entdeckt dessen Wurzeln im Umgang dieser Menschen mit ihren Kindern und zeigt, wie dort noch ein bei uns längst verschüttetes Wissen um die ursprünglichen Bedürfnisse von Kleinkindern existiert, das wir erst neu zu entdecken haben.

    Es enthält so viele Einblicke in eine natürliche Erziehung- wo zieht man den eigentlich hin-, die wir, mit unserem programmierten Verhalten (im „freien“ Westen) schlicht vergessen haben.

  12. Sobeautiful sagt:

    Kinder, Mütter, Väter, Onkel, Tanten, Freunde, Familie – das ist ein natürliches Biotop, in dem die kleinen Pflänzchen Liebevoll aufwachsen können. Auch sind immer Menschen da und meistens ja auch andere Kinder, größere oder kleinere.

    So sieht meiner Meinung nach eine Gemeinschaft aus, in der das Kind – zusammen mit seiner engsten Bezugsperson – der Mutter eine gute Chance hat zur souveränen Persönlichkeit heranzuwachsen.

    Dieses Optimum wurde seit Jahrzehnten gezielt durch die Politik zerstört.
    Wie schon im Video klargestellt – das Kind ist ein Produkt mit dem Geld verdient wird
    und somit Steuern bringt und die Mutter, die arbeitet ebenso. Den Pädagogen ist kaum ein Vorwurf zu machen, sie sind Teil des Systems und unterliegen damit auch den Regeln – manche sind super, andere sind Geldverdiener, wie in anderen Berufen auch.

    Nur,
    je mehr Steuern wir aufbringen, desto mehr wird das Geld in diesem Lande durch Politker und Lobbyisten und andere Mächte verschleudert,
    also
    nützt uns diese Art zu leben in keinster Weise.

    Der Schaden ist viel größer,
    die emotionale Verarmung der Menschen hat so sehr zugenommen und
    die tief empfundene Lebens-Freude in gleichem Maße abgenommen.

    DAS, was uns als Menschen ausmacht, Mitgefühl, Zärtlichkeit, Anteilnahme, Liebe, …geht mehr und mehr verloren in dieser so unnatürlichen Welt.

    Erinnern wir uns
    Erinnern wir uns, an DIE Momente im Leben, in denen dieses Gefühl der tiefen Liebe für das Leben mal wahrhaft präsent war – in denen
    Schönheit und Geborgenheit, z.B. in der Natur uns so sehr berührten.

    Öffnen wir unsere Herzen – DAS IST LEBEN!

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