Würdest du Lotto spielen, um Geld zu gewinnen, das dir schon gehört? Würdest du gerne in einer Diktatur leben? Klingt schrecklich! Ich kann mit der Idee, zu etwas gezwungen zu werden, nur um den kranken Vorstellungen von jemand anderem zu entsprechen, nichts anfangen. Igitt!

Aber was wäre wenn du der Diktator wärst? Du könntest die gesamte Gesellschaft so gestalten, wie du nur möchtest! Würdest du dann in einer Diktatur leben?

Als ich klein war, hätte ich ja gesagt. Ich dachte, dass die Menschheit außer Kontrolle gerät. Ich dachte, dass sie meine strenge Führung gebrauchen könnte. Heute sage ich, dass das Unsinn ist.

Ich würde niemanden beherrschen, der nicht beherrscht werden will. Ich habe kein Recht dazu. Und niemand anderes hat das Recht dazu.

Eine Alternative zur Diktatur!?

Machen wir die Sache etwas gerechter. Stell dir vor, wir teilen die diktatorische Macht auf. Wir geben sie jedem Bürger, der über 18 Jahre alt ist. Es wäre leider ziemlich aufwändig, wenn jeder entscheiden könnte, was jeder andere im Land tun darf und nicht tun darf. Können wir das auf einen gemeinsamen Nenner bringen?

Was wäre wenn du die diktatorische Macht nur ausüben könntest, wenn die Mehrheit der anderen Bürger dir das Recht dazu gibt?

Machen wir es noch komplizierter: Wir wählen einen Haufen Leute und geben ihnen verschiedene Stücke des Diktatur-Kuchens. Eine Gruppe darf Gesetze machen, die andere darf das Militär und die Polizei kontrollieren und die Auslegung der Gesetze geben wir einer dritten Gruppe.

Kommt dir das irgendwie bekannt vor?

Was wir gerade geschaffen haben, ist nichts anderes als ein langsam agierender, intern zerstrittener, irrationaler Diktator. Es spielt keine Rolle, wieviele Leute die Macht ausüben. Sogar wenn du dem Normalbürger ein kleines bisschen Macht gibst – eine Wahlstimme – bleibt er ein Untertan. Er muss immer noch seinem geistesgestörten Diktator gehorchen.

Warum tust du dir das an? Die Macht der Regierung ist nur ein Rückfall in das Zeitalter der Monarchien. Jeder glaubte, dass für eine funktionierende Gesellschaft ein König notwendig sei. Heute wissen wir es besser. Aber die meisten Leute denken immer noch, dass eine Regierung, also ein Monarch mit tausend Gesichtern, für eine funktionierende Gesellschaft nötig sei.

Eine Regierung besteht nur aus Menschen. Es gibt nichts, was diese Menschen bieten können, das auch andere Menschen ohne eine diktatorische Macht bieten können.

Du wirfst deine Freiheit wegen einer veralteten Tradition weg.

Im besten Fall ist Demokratie eine Diktatur der Mehrheit. Tatsächlich ist sie eine Diktatur unter dem Euro.

Hör damit auf, russisches Roulette mit deiner Freiheit zu spielen. Wählen zu gehen verstärkt nur den Irrglauben, dass wir unsere Schicksale steuern können, indem wir es in die Hände von Politikern legen. Wenn du dein Schicksal steuern willst, dann lege es einfach nicht in die Hände von jemand anderem.

Hier etwas, was dich überraschen wird:
Ich habe niemals die Verfassung unterschrieben. Das bedeutet, dass ich ihr niemals zugestimmt habe. Ich habe meine Menschenrechte niemals hergegeben. Jede Handlung der Regierung gegen mich ist ein Verbrechen an der menschlichen Freiheit. Egal ob Besteuerung, Gefängnisstrafe oder Verletzung meiner Privatsphäre – ohne meine Zustimmung sind das alles Verbrechen.

Hör auf, ein Inaktivist zu sein! Hör auf zu wählen und tue während der anderen 1460 Tage der vier Jahre etwas, was wirklich was bringt. Bitte nicht einen Politiker darum, dein Leben für dich zu leben!

Original:
Mothuzad Keen – Stop Voting, Start Acting
http://uploadedmind.blogspot.de/2010/11/stop-voting-start-acting.html

Produktion:
InfokriegerBerlin
Übersetzung, Sprecher:
Peter Müller

Musik:
Frank Müller
Youtube-Kanal Art Libitum
www.youtube.com/user/SuperDoublethink

Videoempfehlungen:

 

62 Responses to Hör auf zu wählen und lebe dein Leben selbstbestimmt!

  1. Christina Debusmann sagt:

    Nicht zu wählen kann nicht die richtige Antwort sein. Leider ist es ja bekanntermaßen so, dass ausgerechnet die Verlierer unseres Systems, die Hartz-4-ler, die am Rand der Gesellschaft stehenden, diejenigen, also, die ein großes Interesse daran haben müssten, dass sich etwas ändert – dass also ausgerechnet die nicht zur Wahl gehen. Wenn wir nun auch nicht mehr wählen, dann machen wir es den Mächtigen nur allzu leicht. Dann sind sie ja mitsamt ihren Anhängern unter sich. Und wir geben ihnen Freie Bahn.

    • FwF-sandman sagt:

      Christina,

      was heißt mächtig. Du verwechselst Macht mir Erfolg. Es gibt Menschen, die können besser wirtschaften und Menschen, die können das schlechter. Das ist eine Tatsache, und das wird auch immer so bleiben. Was heute allgemein als Gerechtigkeit dahin gefaselt wird, ist, dass diejenigen, die das besser können und Erfolg haben, zugunsten derjenigen beraubt werden, die das nicht können. Derjenige, der diese Definition von Gerechtigkeit festlegt und sie den Wählern ins Hirn propagandiert, ist mächtig.
      Wir wollen diese Art von Gerechtigkeit nicht!!!!!!! Wir wollen eine Regelgerechtigkeit, die von vorn herein klarstellt, dass es keine Rechtfertigung für diesen Raub gibt. Jeder darf sein Glück nach seinen Fähigkeiten und Talenten suchen, und auch behalten, wenn er es gefunden hat. Ist einer zu doof, zu faul, zu krank, zu schwach oder was auch immer. Wird er eben sein Glück nicht finden. So ist das Leben.
      Er wird dann entweder für den Preis die Arbeit machen, die ihm irgendwer gibt. Will er die nicht machen, darf er die Hand aufhalten und jemanden bitten, ihn zu versorgen.
      Das wird entweder seine Familie machen oder, wenn er die scheiße behandelt hat, eben sein Nachbar, die Kirche oder eine Hilfsorganisation.

      Warum sollten also Hartz 4 Empfänger ein anderes System wollen als dieses? Kannst Du mir das beantworten?

      • Thüringer sagt:

        FwF- Sandmann, nun ich hoffe mal das Sie nicht so naiv sind,
        wie Sie schreiben. Was man kann,will usw. ist irrelevant.
        Relevant sind die entsprechenden materiellen Voraussetzungen.
        Dazu dann noch die entsrechenden Seilschaften und dann
        klappt es mit Ihrer Vorstellung von der Gesellschaft. Wenn ich
        mir die augenblickliche gesellschaftliche Entwicklung ansehe
        kommen Sie noch schnell genug zu Ihrer Gesellschaftsform.
        Da entscheidet nicht wer besser wirtschaften kann sondern
        wer besser ausgebildet ist, die besseren Waffen hat und
        auch bereit ist diese ohne Skrupel einzusetzen. Da wünsche
        ich Ihnen viel Spaß.

        • michael sagt:

          thüringer, du beschreibst gerade das jetzige herrschaftssystem und seine folgen!
          eigentlich sollte jedem grundschüler auffallen, der hier nur einige minuten auf der seite verweilt ist, daß wir genau dieses jetzige herrschaftssystemn ablehnen
          und am liebsten weg haben wollen…insofern macht dein kommentar überhaupt keinen sinn.

      • Thomas sagt:

        Ich gehe Wälen und wenn Ich nicht weiß was dann mache(das Ich auch keinen Fehler mache)bei jetem ei Kreutz. Und Ich hoffe dann sint alle Klücklich!!!! 😉

      • Granter sagt:

        „Ist einer zu doof, zu faul, zu krank, zu schwach oder was auch immer. Wird er eben sein Glück nicht finden. So ist das Leben.
        Er wird dann entweder für den Preis die Arbeit machen, die ihm irgendwer gibt. Will er die nicht machen, darf er die Hand aufhalten und jemanden bitten, ihn zu versorgen.
        Das wird entweder seine Familie machen oder, wenn er die scheiße behandelt hat, eben sein Nachbar, die Kirche oder eine Hilfsorganisation.“

        Irgendwie scheuen sie sich davor zu schreiben, dass diese Menschen verhungern werden. Menschen die zu krank, zu alt oder nicht mit den geistigen und/oder körperlichen Fähigkeiten ausgestattet sind um sich zu versorgen, werden in einer Privatrechtsgesellschaft verhungern. Das nennt sich soziale Evolution, nur die starken (bzw. angepassten) überleben.

        • Tim sagt:

          Wer würde denn Sie oder mich in einer PRG daran hindern an hilfsbedürftige Menschen zu spenden? Oder weshalb gehen sie davon aus, dass diese Menschen verhungern würden?

          • Granter sagt:

            Niemand würde mich oder Sie daran hindern, aber ist es realistisch anzunehmen, dass in einer Gesellschaft, in der die eigene Leistungsfähigkeit dermaßen im Zentrum steht, die Bereitschaft zu Spenden ausreichend hoch wäre um ein gleiches Mass an Versorgung (Krankenversicherung, Wohnung, Essen,…) der Bevölkerung zu erreichen? Wohl eher nicht.

          • karlheinz sagt:

            Kennt jemand zufällig den spot mit Sean Penn für den WWF? In dem er eine 20 Meter lange Geldrolle ausrollt, welche die Kriegskosten symbolisieren sollen. Daneben legt er einen einzigen Schein, welcher symbolisch ausreichen würde, um alle Menschen auf der Welt zu ernähren. Nun meine Frage: glaubst du im ernst, dieser eine Schein würde nicht von hilfsbereiten Voluntaristen gespendet?

            http://www.youtube.com/watch?v=4Rww3QVPI_Q

          • Granter sagt:

            Ich bezweifel, dass sich Voluntaristen im gleichen Maße für gesellschaftliche Solidarität einsetzen würden, wie es momentan in unserem Staat geschieht. Bedenke mal, dass es in einer PRG kein Harzt 4 gibt, welches dich automatisch auffängt, wenn du dich nicht selbst versorgen kannst. Eine solche Situation ist in einer PRG lebensbedrohlich. Man kann wohl annehmen, dass man da lieber für sich selber beiseite schafft als an andere zu denken.

          • michael sagt:

            interessant, daß du das ausrauben von menschen als solidarität bezeichnest.
            orwell läßt grüßen.

          • Granter sagt:

            Naja, du bezeichnest Verelendung als Freiheit.

          • michael sagt:

            kannst du bitte erklären, was solidar daran ist, wenn man unschuldige menschen ausraubt, also sie mit tötung bedroht, wenn sie nicht zahlen?
            solidarität hat was mit freiwilligigkeit zu tun! sozial ist man NUR freiwillig!

            du versuchst ein verbrechen als etwas schönes darzustellen…du stellst dich als einen menschenfreund und guten menschen dar, basierend darauf, daß du dafür bist, daß menschen mit ihrer tötung konfrontiert werden, wenn sie sich nicht ausrauben lassen.

            sei wenigstens so ehrlich und gib zu, daß du verbrechen gut findest gegen unschuldige menschen !

          • Granter sagt:

            Vielleicht eine Neuigkeit für dich, aber in Deutschland wurde die Todesstrafe abgeschafft.

            Vielleicht auch neu, aber du musst gar nicht in die Sozialsysteme einbezahlen, wenn du nicht willst. Du bekommst sogar Wohnung, Krankenversicherung und Geld geschenkt, wenn du es möchtest. Aber wenn du freiwillig eine Arbeit aufnimmst, dann ist es ziemlich wahrscheinlich, dass ein Arbeitgeber dich nur anstellen wird, wenn du bereit bist, einen Teil deines Einkommens für diejenigen bereitzustellen, die sich nicht selbst versorgen können. Wenn du jedoch tatsächlich am Staat vorbei arbeitest, dann kann es sein, dass er dich sanktioniert, jedoch nicht mit dem Tod.

            Dein Pech ist es, dass 99% eben freiwillig an dem System mitmachen. Das heißt, dich dem zu entziehen wird nicht bequem, aber ist ja deine freiwillige Entscheidung hier zu leben.

        • Nullte_Instanz sagt:

          @ Michael: LOL

          Ich befürchte er wird das nicht zugeben, nicht weil du nicht recht hast, eher weil ich denke das er nicht versteht worauf du hinaus willst. Es ist eine traurige Tatsache das die allermeisten Menschen das bezahlen von Steuern eben nicht als Raub ansehen, sondern als eine absolute Selbstverständlichkeit… Fast genauso wie ein und ausatmen oder der Sonnen Auf- und Untergang, halt ganz selbstverständlich… 🙂

          Aber das ist es nicht, war es nie und wird es nie sein. Ich stell mir auch schon lange nicht mehr die Frage wie soviel Ignoranz überhaupt entstehen kann, mich freut es zumindest das ihr das noch mit einem gewissen Humor sehen könnt…

          @Granter
          „Vielleicht eine Neuigkeit für dich, aber in Deutschland wurde die Todesstrafe abgeschafft.“

          Das ist aber extrem kurz gedacht… Fakt ist das JEDES Gesetzt bei konsequenter Missachtung zum Tod führt. Wenn das im Gedanken noch zu weit weg ist dann probier’s doch einfach aus, such dir eines der unzählig vielen schwachsinnigen Gesetze aus und „breche“ es. Stufe 1: Du wirst eine kleine Geldstrafe zahlen müssen. Punkt 2: Du weigerst dich weil es in deinen Augen ein schachsinniges Gesetz ist. Punkt 3: Durch schriftliche Drohungen und Einschüchterungsversuche seitens der Behörden erhöht sich die Geldstrafe, du weigerst dich weiterhin und daraufhin wird ein Haftbefehl erlassen. Punkt 4: Die letzte Möglichkeit bekommt man dann direkt an der Haustür, entweder in bar zahlen oder Gefängnis, sie werden dir klar machen das du keine Wahl hast. (Bis hierhin klappt es bei den meisten noch.) Punkt 6: Natürlich hat man eine Wahl, nur sind die Konsequenzen, sagen wir mal unverhältnismäßig. Wehre dich im gleichen maße wie sie dich angreifen, die Gewalt wird proportional steigen, den Massagestock und die Wasserpistole haben sie nicht aus Spaß dabei, du wirst nicht gewinnen können, selbst wenn du zwei von ihnen Handlungsunfähig gemacht hast werden mehr kommen.

          Die Aussage es gäbe keine Todesstrafe ist geradezu töricht und sehr Kleingeistig, die Wahrheit ist das hinter JEDEM Gesetzt hinter JEDER Forderung dieser Geisteskranken, Möchtegernmächtigen die Todesstrafe steht. Der einzige Punkt der dabei hinzugefügt werden muss, ist der, das sie „dazwischen“ lediglich Abstufungen machen. Sie sind nicht dumm und ihnen ist vollkommen bewusst das sich praktisch niemand den Schädel einschlagen lassen würde, nur weil er ein bescheuertes Bußgeld nicht bezahlt hat, ja selbst dann nicht wenn man zu 100% keine Schuld hat und es einfach nur nicht beweisen kann, man wird bezahlen. Sie wissen das ganz genau, jeder blöde Lemming ob schuldig oder nicht wird bezahlen und wenn man das aus Finanziellen Gründen nicht kann, geht man ins Gefängnis, das dient dann zur Abschreckung…

          „Vielleicht auch neu, aber du musst gar nicht in die Sozialsysteme einbezahlen, wenn du nicht willst. Du bekommst sogar Wohnung, Krankenversicherung und Geld geschenkt, wenn du es möchtest.“

          So so Geschenk nennst du das?! Richtig ist die Aussage, man müsse ja nicht in das Sozialsystem einbezahlen… -da es überhaupt kein soziales System gibt in das ich freiwillig einzahlen könnte. Was du hier verwechselst sind die Wörter Zwang und Sozial, wie Michael es schon geschrieben hat, sozial ist man NUR freiwillig. Ein System welches Menschen systematisch dazu zwingt einen Großteil seines erarbeiteten Geldes (Steuerlast ca. 75%) unter Gewaltandrohung zu berauben kann nicht Sozial sein. Genaugenommen könnte es nicht Antisozialer sein!
          Wenn du in diesem Zusammenhang von Geschenken redest, solltest du dich nicht mit der Frage beschäftigen wer dir das Geschenk überreicht hat, sondern woher das „Geschenk“ kommt.

          Jetzt habe ich eine Frage an dich, wenn du dieses System tatsächlich für Sozial hältst und Geld welches Leute verteilen denen es nicht rechtmäßig gehört, als Geschenk betrachtest, dann könntest du eigentlich kein Problem damit haben wenn ein Straßenräuber dich überfällt und dir erklärt das er mit DEINEM Geld nur „gute“ dinge macht, also es umverteilt?
          Sollte dich das doch stören, dann muss ich dich fragen: Warum ist es ok wenn du Leute bestimmst (Politiker und Parteien wählst) die mich und meinesgleichen ausrauben und es dann umverteilen? Liegt es an dem Kollektiv-dingens das eine große Gruppe einer kleineren etwas aufzwingen darf? Wenn ja, ist es ok wenn mir meine Freunde sagen das es in Ordnung geht eine einzelne Person auszurauben, ich kann ihm ja dann erklären das ich mit rund 80 meiner Freunde gesprochen habe und alle das für ne tolle Sache halten, sofern ich ihnen später ein Eis spendiere? Wenn das auch zu wenig sind, wäre es denn ok wenn ich mit einer Unterschriftenliste quer durch Deutschland laufe und 50 Millionen Unterschriften sammele die mir bestätigen und es für gut halten alle reichen Menschen Zwangs zu enteignen, notfalls mit Gewalt, sofern natürlich alle ein Eis bekommen? Was die Wohlhabenden dazu sagen ist völlig egal, auch wenn einige nicht unterschrieben würden wären die Reichen gewaltig in der unterzahl und könnten mit ihren Hunderttausend Gegenstimmen nichts bewirken… Es lebe die Demokratie…

          „Dein Pech ist es, dass 99% eben freiwillig an dem System mitmachen.“

          Es sind mit Sicherheit keine 99% das zeigen die Wahlbeteiligungen der letzten Perioden eindeutig, das sie sich als Volksvertreter Betiteln lassen bei einer Beteiligung von unter 60% ist ebenfalls grenzwertig. Von den 60% gehen 30-40% aus Verzweiflung hin, weil sie irgendwelchen lügen und falschen Versprechen, blind hinterherlaufen. 5 bis maximal 10% sind wirkliche Staatsgurus, wenn die Menschen einfach etwas aufgeweckter wären und nicht blindlinks jede Propagandapille schlucken würde die man ihnen gibt…
          Tja die Anzahl der Leute die die Schnauze gestrichen voll haben ist enorm, nur leider wissen sie gar nicht –was genau sie eigentlich leid sind, das ist die Misere in der wir feststecken, der falsche Glaube an verdrehte Tatsachen und schier grenzenlose Ignoranz.
          Was du als Freiwilligkeit verstehst ist schlicht und einfach nur zwang! Leider finde ich den Link zu der Artikelsammlung „Hurra, wir werden gezwungen“ nicht mehr, das sind praktisch die Artikel aus „Neu hier“ http://www.freiwilligfrei.info/archives/864 als kleinen Einstieg würde ich dir das gerne empfehlen.

          @Harry
          Wo genau liegt denn dein Problem? Was bezweckst du mit diesem Laientheater zu erreichen, außer das du dich selber offenbarst und jedem hier zeigst was für ein Zeitgenosse du bist, erreichst du garnichts.
          Ich bin mir ziemlich sicher das du hier nicht mehr so großspurig auftreten würdest, wenn du auch nur 10% von dem gelesen hättest, was FwF-sandman geschrieben hat.
          Ich will dir ja nicht zu nahe treten aber anhand deiner Wortwahl gegenüber Forumsmitgliedern gehe ich von aus das du auch das Echo vertragen kannst. Das du überhaupt keine Ahnung hast wovon du da sprichst merkt man sehr schnell, das ist auch eigentlich nicht weiter schlimm, aber bedenke, auf jedes Wort was du gelesen hast hat Sandman im gleichen Verhältnis ein Buch gelesen…
          Was ich damit meine ist, das du noch ziemlich weit entfernt bist um bei solchen Themen etwas Qualifiziertes beizutragen, und wenn du ganz einfache Regeln nicht befolgen möchtest, hier eine Option zur Freiwilligkeit: Schau mal oben rechts in die Ecke, -da ist ein rotes Kästchen mit einem weißen X. Hier wird niemand zu etwas gezwungen 🙂

          Gruß Phil

          • Granter sagt:

            Zur Todesstrafe, die gibt es in Deutschland nicht!

            http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_102.html

            Wenn du natürlich tödliche Gewalt gegen Beamte des Staates einsetzt, dann kann es sein, dass diese in Selbstverteidigung ebenso handeln. Das ist jedoch keine Bestrafung, sonder eine Reaktion auf dein handeln. Nichts anderes würde dir doch in einer PRG drohen, wenn du dich (bis in letzte Instanz) mit einem privaten Unternehmen anlegen würdest.

            Hier fängt dein Irrtum an, was ist den Geld und wem gehört es? Geld ist ein Produkt des Staates. D.h. es ermöglicht dir innerhalb eines Staatssystems am Warentausch teilzunehmen. Die Euros, welche du in deiner Tasche oder auf der Bank hast, sind Teil des Systems, dem du vorwirfst, dass es dich beraubt. Du behauptest also der Staat beraubt dich an einer Sache, die dem Staat gehört. Daran teilzunehmen ist eine freiwillige Entscheidung von dir, aber die Teilnahme unterliegt gewissen Regeln. In einer PRG wäre es mit privaten Währungen nicht anders.

            Wahlen haben nur eine begrenzte Aussagekraft, was die Zustimmung zum System betrifft. Deine Angaben darüber, warum jemand wählt oder nicht wählt, sind reine Spekulation. Ein Staat existiert nur, solange dessen Bürger mitmachen und ich sehe um mich herum nur Menschen, die mitmachen. Aussteiger gibt nur sehr wenige.

            Dein Problem ist es, wie gesagt, dass 99% hier an dem System mitmachen, du aber gerne ein alternatives System hättest. Deswegen, anstatt dich über den Staat zu beschweren, ziehe doch dein eigenes System auf und begeistere andere, daran mitzumachen.

          • Nullte_Instanz sagt:

            Hallo Granter,

            leider hast du mich etwas missverstanden, das Szenario welches du hinsichtlich der Selbstverteidigung beschreibst betrachtest du Seitenverkehrt. Ich möchte eben keine Gewalt anwenden, aber wenn bewaffnete Männer vor meiner Haustür stehen, um Geld einzufordern welches ihnen (und ihren Auftraggebern) nicht rechtmäßig zusteht dann kann man das als raub betrachten. Die initiierende Gewalt wird von den Beamten ausgehen, Selbstverteidigung wäre das einzige Mittel welches mir in letzter Konsequenz zur Verfügung stände.

            Ein ähnliches Szenario hab ich schon mal in einem anderen Beitrag beschrieben, wenn du ein paar Minuten Zeit hast würde ich dich bitten mal meine beiden Kommentare dazu zu lesen!
            http://www.freiwilligfrei.info/archives/4468#comment-6557

            (Und nochmal etwas weiter unten)

            http://www.freiwilligfrei.info/archives/4468#comment-6565

            Du hast ja gefragt, was ist Geld und wem gehört es… Ich versuche das alles jetzt soweit es geht zu vereinfachen und zu kürzen. Geld ist kein Produkt welches “ hergestellt“ wird sondern entspricht den Gegenwert von erzeugten Gütern und Dienstleistungen. Der Staat besitzt die Monopolstellung Geld zu drucken und zwingt alle Menschen dieses Zahlungsmittel zu benutzen. Er ist (im besten Fall) der Verwalter von Steuergeldern, er kann weder irgendetwas Produzieren noch erzeugen. Diese Staatsmittel (Steuereinnahmen) hat er nicht selber erarbeitet oder erwirtschaftet, sondern durch Androhung von Gewalt erpresst. Es liegt eben nicht in meiner Entscheidung mich diesem Umverteilungssystem zu entziehen, wenn ich mein Eigentum schütze, werde ich als Verbrecher hingestellt und sie werden es sich (notfalls) mit Gewalt holen. Und ebenso wird jedes Gesetz (was genau genommen auch nur versteckte Geldeinnahmen sind, da sie noch niemals in unserem Interesse gehandelt haben) mit Gewalt durchgesetzt. Sie werden niemals zurückweichen wenn sie irgendwelche Forderungen haben, sie haben auch keinerlei Interesse daran das wir uns Gesellschaftlich oder Menschlich weiterentwickeln, wenn wir etwas tun was nicht in ihrem Sinne ist werden wir dafür bezahlen müssen…
            Also was genau gehört dem Staat (der Regierung) eigentlich? Die Antwort ist: Nichts! Der Staat ist nichts weiter als eine Gruppe von Individuen die ihre Monopolstellungen dazu missbrauchen um Menschen Zwangs zu enteignen, ihnen ihr Eigentum wegzunehmen, um es dann umzuverteilen. Leider ist das die einzige Effektivität die man ihr nachsagen kann. Die Indoktrination funktioniert so gut, das nur noch die wenigsten die wahre Natur des Systems erkennen können. Genaugenommen könnte man sagen das seine Daseinsberechtigung einzig und allein darauf basiert, das er es geschafft hat den Menschen den Eindruck zu vermittelt, das er am besten dafür geeignet sei zu Wissen wie man die Bedürfnisse nach Wohlstand, Schutz und Sicherheit am besten erfüllen kann. Doch dies ist lediglich eine Illusion, aufgebaut auf völlig falschen Wertvorstellungen, und genau das macht es auch so schwierig den Menschen zu zeigen, wie die wahre Gesinnung des Systems aufgebaut ist.

            Du sagst Wahlen hätten nur eine begrenzte Aussagekraft… Richtig ist, das das wählen selber keine Veränderung hervorbringt (jedenfalls keine Positiven, in unserem Sinne). Doch über das wählen bestätigen sie sich ihrer „Legitimation“ und zwar immer und immer wieder. Du hast Recht, meine Angaben warum jemand nicht wählt, sind in der Tat spekulativ, da ich es ja nicht beweisen kann.

            „Ein Staat existiert nur, solange dessen Bürger mitmachen und ich sehe um mich herum nur Menschen, die mitmachen. Aussteiger gibt nur sehr wenige.
            Dein Problem ist es, wie gesagt, dass 99% hier an dem System mitmachen, du aber gerne ein alternatives System hättest…“

            Das ist sehr interessant!! Genau hier sehe ich das große Verwechselungsproblem! Bei der Aussage das der Staat NUR existieren kann solange jeder mitmacht, stimme ich dir 100%tig zu! Die Aussage 99% machen mit, stimmt eben nicht. Sie werden gezwungen mitzumachen. Das hat natürlich mehrere Gründe, zum einen wissen es die meisten einfach nicht besser und machen somit UNFREIWILLIG-FREIWILLIG mit, zum anderen mangelt es ihnen an Alternativen, sie kennen praktisch nichts anderes. (Es gibt einige Alternativen, wenn man sich damit mal beschäftigt, aber in der Öffentlichkeit werden keine Präsentiert… Sie dürfen es nicht…)

            Na klar hätte ich gerne eine Alternative zu diesem System, ich lehne Herrschaft nun mal ab! Und ich bin mir ziemlich sicher dass es vielen auch so geht, und es auch noch viel-viel mehr geben würde, wenn sie einfach ein paar mehr Informationen hätten.

            Man könnte sagen, der GLAUBE (mehr ist es nicht) an den Staat, ist im Grunde genommen nur ein Mangel an Informationen! 😉

            @FwF
            Könnt ihr mir nochmal den link für die Artikelsammlung „Hurra, wir werden gezwungen schicken“?!
            Danke im Voraus!!!

            Gruß Phil

      • Harry sagt:

        Genau, ich bin auch für die Wiedereinführung des Wilden Westens. Wenn ich einen sehe, der „zu doof, zu faul, zu krank, zu schwach oder was auch immer“ ist, kann ich von meinem Talent Gebrauch machen: Ich schieße sehr schnell!
        Da wir ja keine Regierung brauchen, schaffe ich mir meine eigene Gerechtigkeit.

        Eine Frage noch:
        Arbeitet „FwF-sandman“ nebenbei noch für Titanic oder sonst ein Satiremagazin?

        • FwF-sandman sagt:

          Nein, arbeite ich nicht.

        • michael sagt:

          du hast zu viele westernfilme gesehen harry.

          • Harry sagt:

            Genau, mein Lieblingsfilm ist: „Spiel mir das Lied vom Tod.“

            Um einen Bezug zu FwF-sandmans Ansichten zu stellen:
            Der Eisenbahnunternehmer Morton (Gabriele Ferzetti) ist zu krank und damit zu schwach, der Killer Frank (Henry Fonda) ist etwas zu doof, faul war wohl keiner, der Rest war wahrscheinlich „was auch immer“; jedenfalls hat keiner auch nur zu verhindern versucht, dass Mundharmonika (Charles Bronson) sich seine Gerechtigkeit selber schafft.
            FwF-sandman hätte sich wahrscheinlich gut mit der Rolle des Cheyenne (Jason Robards) identifizieren können, immerhin konnte dieser nicht auf Krüppel schießen.

          • FwF-sandman sagt:

            Harry, hör jetzt auf, hier irgendwelche Strohmann-Argumente aufzubauen und absichtlich falsch zu interpretieren, was ich wohl mit einem Satzteil gemeint haben könnte, den Du aus dem Zusammenhang gerissen hast.

            Fakt ist, es gibt Menschen, die zu krank, zu faul, zu dumm oder zu was auch immer sind, um „erfolgreich durchs Leben zu gehen. Wie man diesen Menschen helfen kann, wenn man das will, steht ja auf einem anderen Blatt.

            Wenn Du nicht aufhörst, diesen Murks zu schreiben, schalten wir Deine Beiträge nicht mehr frei.

          • Harry sagt:

            Du schreibst „Wir sind gegen Herrschaft, nicht gegen Regeln.“
            (06.09.2013 um 18:24 an Seppo)

            Übst Du hier jetzt eine Herrschaft oder eine Regel aus?

            Danke, dass Du Dich schon nach ein paar Provokationen geoutet hast.
            Ob Du Deine Herrschaft jetzt dazu benutzt, diesen Beitrag freizuschalten oder nicht, ist mir scheißegal, ich habe mein Ziel erreicht, wollte nur erkennen, welcher Charakter wirklich hinter dem Sandmann steckt.

            Und keine Angst: Von mir hörst Du nichts wieder. Schreib Du weiter Deinen Murks, dieser wird ja mit Sicherheit freigeschaltet.

          • FwF-sandman sagt:

            Ich übe unsere Regeln aus, Herrschaft ist etwas völlig anders. Diese Seite ist unser Eigentum. Wir haben hier Hausrecht. Daher entscheiden wir, auf welche Art hier diskutiert wird.

            Du bist eben unsachlich, was wir nur bis zu einer von uns subjektiv gesetzten Grenze akzeptieren. Ich habe Dich darauf hingewiesen. Ob Du wirklich argumentieren oder nur stänkern willst, ist Dir überlassen. Für letzteres fehlt uns die Lust und die Zeit.

  2. Ben sagt:

    Staat ist das Elternhaus für verantwortungslose Kinder mit grauen Haaren, die nicht den Mut haben, ihren Nachbarn selbst auszurauben.

  3. Habnix sagt:

    Braucht der Bienenstaat einen Imker ?

    Braucht der Mensch eine Regierung ?

    Ich glaube nicht !

    Wer glaubt das es jemals eine Atombombe ohne eine Regierung gegeben hätte?
    Wer glaubt das Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki gefallen wären ohne eine Regierung ?
    Wer glaubt das es jemals eine Rechte und Linke und eine Mitte ohne eine Regierung gegeben hätte?
    Wer glaubt das es jemals Terrorismus in der Form wie es uns heute weis gemacht wird ohne eine Regierung gegeben hätte ?
    Der beste Beweis, das Regierungen und Politiker in aller Welt Kriminell sind ist der Atombomben-Abwurf auf Hiroshima und Nagasaki von 1945.
    Der beste Beweis das kein Mensch auf der Erde eine Regierung braucht ist der Atombomben Abwurf auf Hiroshima und Nagasaki.

    Damit es mir schlecht geht brauche ich keine Regieung,mir geht es auch ohne Regierung schlecht.
    Allerdings die Wahrscheinlichkeit das es mir ohne Regierung besser geht steht glaube ich um einiges höher als mit Regierung.

  4. Nullte_Instanz sagt:

    Hallo Christina,

    an der Stelle solltest Du vielleicht bedenken, dass die EINZIGE Legitimation die diese Menschen für Ihr Rücksichtsloses Verhalten an den Tag bringen können, die ist, das ein Kreuzchen auf einem Zettel gemacht wurden ist. Je weniger Kreuzchen sie vorweisen können, desto mehr schwindet die Legitimation (die sie ja eigentlich nicht besitzen). Bei den heutigen Wahlbeteiligungen wirkt es eh schon sehr grenzwertig sich noch als „Volksvertreter“ zu bezeichnen. Welches Volk wird da vertreten, und vor allem in wessen Namen?

    Mir ist bekannt das ein großer „Nichtwähleranteil“ wohl in der Gruppe der Harz 4-bezieher liegt. Auch wenn die Gründe (Ideologie) dieser Leute mit Sicherheit nicht mit meinen Konform gehen, ist es mir so rum trotzdem tausendmal lieber!

    Ein Beispiel: Wenn mir jemand als Grund angibt, er würde NICHT Morden und plündern, und begründet dies lediglich damit, dass er keine Lust dazu hätte, während Moral und Anstand keine einzubeziehenden Merkmale sind, -wären seine Beweggründe für mich äußerst fragwürdig.- Dennoch heiligt in dem Fall der Zweck die Mittel, wenn jemand nicht Wählen geht (aus was für Gründen auch immer) komme ich damit gut klar, dennoch bin ich mir bewusst das sie ebenfalls (sofort) zu „Stimmvieh“ werden würden, wenn es z.B. eine „Pro Harz 4“ Partei geben würde, die ihnen etwas mehr „soziale Gerechtigkeit“ verspricht.

    An der Stelle vielleicht noch kurz: Seit geraumer Zeit fällt mir auf das immer mehr Wörter „zweckentfremdet“ werden, ihre ursprüngliche Bedeutung geht dadurch verloren. „Soziale Gerechtigkeit“ wäre da nur ein Beispiel, es gibt aber dutzende. Diese Zweckentfremdung (missbrauch von Wörtern), klingt (wenn man ihre wahre Bedeutung kennt) wie Spott und Hohn. Für mich ist deren „Gerechtigkeit“ nicht mehr als Gewalt, und so klingt es auch in meinen Ohren…
    Ein positives Beispiel gibt es aber auch! Ich mag die Metapher von -„Seine Stimme in die Wahlurne zu geben“, man könnte es gar nicht treffender ausdrücken. Etwas anders könnte man sagen: „Man entmündigt sich selber indem man SEINE EIGENE Stimme abgibt, nicht nur abgibt an dritte, nein, man „wirft“ SEINE STIMME in eine URNE… In ein Behältnis in dem wir die toten Überreste verstorbener aufbewahren. Treffender geht es doch kaum oder?!“ So gesehen haben die Menschen, die IHRE Stimme bereits abgegeben haben (und zwar an irgendwelche dritten), gar nicht mehr das RECHT mitzudiskutieren, für SIE sprechen jetzt ihre Vertreter, jeder sollte sich überlegen ob es nicht besser ist SELBER zu sprechen. Denn die Vergangenheit hat doch mehr als genug Beispiele dafür geliefert, das Menschen die für andere Menschen sprechen sollen, nur Unsinn erzählen! Sollte doch eigentlich alles klar und bekannt sein?

    Gruß Phil

    • M.R. sagt:

      @ Nullte_Instanz

      Kleiner Einwand: Die Legitimation erhält die sog. Regierung nicht durch irgendwelche Kreuze. Das mag in Zeiten sog. Demokratien so erzählt werden. Tatsächlich ist es ein eigenes oder in Kooperation mit anderen Gruppen geliehenes Gewaltmonopol… und ich meine das nicht reduziert auf militärische Streitkräfte.

      • Nullte_Instanz sagt:

        Die Sache mit dem „Kreuzchen“ ist natürlich etwas zu leicht formuliert das ist mir schon klar, aber ich habe damit lediglich eine einfache Verdeutlichung in Bezug auf Christina´s Aussage: „Nicht zu wählen kann nicht die richtige Antwort sein…“ gegeben.

        Zu deinem Einwand. Ob es nun eine -oder mehrere Gruppen sind ist eigentlich irrelevant, da auch Sie gezwungen sind den Status-Quo aufrecht zu erhalten. Das heißt, auch Sie müssen sich erst den „Segen“ der Öffentlichkeit holen, ohne den würden Sie nicht lange erfolgreich sein. Das „Kreuzchen-Spiel“ ist perfide und krank, aber für Sie nun mal absolut notwendig! Eine Private Gruppe von Menschen könnte mit dem „Volkssegen“ auch einiges erreichen, es kommt halt nur darauf an wie viele Leute mitspielen.

        Gruß Phil

  5. Ben sagt:

    Unfairteilung durch die Organisationsform „Staat“:

    Meine lieben freiheitlichen Freunde:

    ich hoffe, daß Ihr diese überarbeitete Fassung eines kleinen Textes von mir gebrauchen könnt.Ich stehe zu diesen Gedanken, wünsche mir aber, daß Ihr sie zu Euren eigenen macht, oder nach Euren Vorstellungen vorher überarbeitet, ergänzt, ändert – wie auch immer.Vielleicht hilft er ja dabei, den vielen Linken zu erklären, wie Unfairteilen wirklich geht 🙂

    Der wissenschaftlich-technische Fortschritt sollte allen Menschen dienen. Aber warum müssen wir genau so viel oder mehr als früher arbeiten, wenn computergesteuerte Maschinen unsere Arbeit so viel produktiver machen?

    Nun der Grund liegt darin, daß die meisten Menschen nach der Illusion des ewigen Elternhauses (Vater Staat, Mütterchen Rußland usw.)verlangen.
    Dies ist jedoch mit 75% Steuer-und Zwangsabgabenlast, die unter Gewaltandrohung den Menschen in D abgenommen werden, nicht zu machen.Und mehr als 100% dessen, was Menschen einnehmen, kann man ihnen nicht abnehmen.

    Da haben sich die Darsteller des großen Elternhausspektakels (Politiker) eines Tages mit den Banken zusammengesetzt und gefragt, wo das benötigte weitere Geld für diese Theateraufführung denn nun herkommen könnte.
    Die Lösung war schnell gefunden.Die Regierung solle doch einfach bunte Zettelchen drucken und die Menschen per Gesetz dazu zwingen, ihre Lebensleistung gegen diese Scheinchen zu verkaufen.Die Regierung könne dann bei Geldbedarf einfach den Kopierer anwerfen und kaufen, wofür andere Menschen arbeiten mußten.Dies könne fast alle Wünsche erfüllen, sagten die Banker.Man solle nur aufpassen, daß das allgemeine Preisniveau halbwegs stabil bliebe, vielleicht sogar ein ganz klein wenig Teuerungsrate würde der Pöbel erdulden.Die Politiker waren entsetzt, wußten sie doch, daß sich ihr immer größer werdendes Spektakel sich ständig verteuerte.
    Die Banker beruhigten die Politiker: Das Schöne an diesem Trick ist, sagten sie, daß ihr jedes Jahr soviel mehr bunte Zettel drucken könnt, wie die Produktivität durch den wissenschaftlich-technischen Fortschritt zunimmt und sogar noch etwas mehr. Denn jedes Jahr würden die Preise ja sinken.Wirklich-fragten die Politiker? Ja sagten die Banker – wirklich.Es sei mit einem Traktor in der selben Zeit eben viel mehr Weizen zu erzeugen, als mit einem Ochsenpflug.Daher gäbe es mehr Weizen und die Preise würden fallen.In dem Maße könnt ihr Politiker dann aber eure bunten Scheine drucken , denn wenn ihr soviel mehr Scheine druckt, wie mehr produziert wurde, bleiben die Preise stabil.Je früher ihr damit anfangt, desto besser. Denn merken die Menschen erst einmal, daß sie für ihr Geld immer mehr kaufen können, habt ihr diese Chance vertan….

    Merke: echtes Geld nimmt in dem Maße an Kaufkraft zu, wie die Produktivität steigt!

    Sie, lieber Leser werden durch das beliebig vermehrbare staatliche Zwangsgeld von den Früchten des Produktivitätsfortschritts abgetrennt.Die Organisationsform Staat stellt Ihnen als Ventilfunktion für Ihren Frust jedoch gerne (von Ihnen finanzierte) Kummerkästen bereit, genannt politische Parteien.
    Ist Ihnen der Verzicht auf Selbstachtung und Eigenverantwortung wirklich soviel wert?
    Wählen sie nicht Politiker.Wählen Sie sich und Ihr Geld selbst.
    Erwachsen Sie, werden Sie frei!

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=X0sNXsfKjME

  6. Holger sagt:

    Eine voluntaristische Gesellschaft ist ebenfalls ein Staat im Lumannschen Sinne, da er eine notwendige Einrichtung der Kommunikation der in ihm beteiligten Mitglieder wird und sich dadurch immer wieder selbst erzeugt.

    Warum wird die Fiktion „Staat“ bei freiwilligfrei grundsätzlich undifferenziert und dogmatisch vertreten? Mir erscheint es immer mehr, dass der Begriff „Staat“ für euch ein reines Zwangwort darstellt und es somit per Definiton zum Bösen mutiert und es quasireligiös durch die Inquisisition bekämpft werden muss.
    Dies wäre in der Tat sehr schade, da es am Ziel, eine voluntaristische Gesellschaft zu begründen, vorbeiführt.
    Wie würdet Ihr eine voluntaristische Gesellschaft beschreiben? Kann/Muss/Wird diese Gesellschaft „Staat“ sein?

    • Hermann sagt:

      Wikipedia:
      „Staat ist ein mehrdeutiger Begriff verschiedener Sozial- und Staatswissenschaften. Im weitesten Sinn bezeichnet er eine politische Ordnung, in der einer bestimmten Gruppe, Organisation oder Institution eine privilegierte Stellung (nach Ansicht einiger bei der Ausübung von Macht, nach Ansicht anderer für die Entfaltung des Einzelnen und der Gesellschaft) zukommt.“
      Damit wird Staat als etwas definiert, in dem Zwang durch eine privilegierte Stellung ausgeübt wird.
      Wir möchten den Zwang nicht. Er ist nicht zu rechtfertigen.
      Natürlich kann man das Wort Staat auch anders definieren (Lumannsche Sinn..). Dann sollte die gewählte Definition aber vorher erklärt werden, damit man nicht aneinander vorbeischreibt.

      • Holger sagt:

        Hallo Hermann,

        freiwilligfrei hatte in der Vergangenheit sehr schöne Definitionen zu Eigentum, Selbsteigentum, Recht, Logik und Moral übersetzt und geliefert. Viele Berichte zu Schulbesuch, Gewaltfreie Kommunikation, Artabana und Beiträge von sonst zu wenig beachteten Denkern wie Baader und Hoppe boten einen spannenden Einblick in eine breite Thematik ohne dabei verkrampft zu wirken.
        Diese Beiträge – so schätze ich – bildeten auch eine evolutionäre Grundlage für eine innere Weiterbildung der freiwilligfrei´ler.
        Doch scheinen mir diese Zeiten vorbei zu sein. Viele Beiträge verkommen aktuell zu unqualifizierten Politikspamming, ohne das freiwilligfrei vorher eine Defintion ihrer Problemfelder geliefert haben.
        Es wird vorausgesetzt das jeder unter Politik, Staat und Gesellschaft das versteht, was Autor X Y Z in seinem momentanen Gemütszustand darüber denkt.
        Dies finde ich sehr schade und mindert entsprechend mein Vergnügen solche Texte zu lesen oder zu hören.

        Mein Wunsch wäre, erst einmal zu definieren was man ablehnt und dann konstruktive inhaltliche Kritik zu üben, um eine Verbesserung/Änderung der Verhältnisse und Methoden zu begründen und zu erläutern. Gerade in Bezug auf Gesellschaft, Politik und Staat ist das leider, meiner Meinung nach, nicht so einfach wie es hier immer dargestellt wird und ist der größte Schwachpunkt bei freiwilligfrei.
        Es wird eine Uthopie (eine voluntaristische Gesellschaft) geliefert ohne im Klaren zu sein, was das überhaupt ist, wie dies tatsächlich funktionieren kann und welche Konflikte es auch dort geben kann. Ob eine Gesellschaft von Menschen automatisch „Staat“ und Politik bilden oder nicht.

        Vielleicht liegt es aber auch am selbstgewählten Titel der freiwilligfrei´ler als Voluntaristen.
        Voluntaristen beziehen sich per Definition auf den Willen, der manchmal im Widerspruch zum Verstand steht.
        Auch ein freier Wille braucht Verstand und sollte nicht nur vegetativ unserer Verhalten dominieren.

        • Hermann sagt:

          Hallo Holger,
          ich kann nicht für FreiwilligFrei sprechen, fühle mich aber sehr nahe dran.
          Sicherlich haben die Artikel eine unterschiedliche Tiefe und Qualität.
          Um viele Menschen zu erreichen, muß auch eine Form gefunden werden, die viele Menschen dort abholen kann, wo sie sind. Wenn ein Artikel zwei Seiten hochintellektuell lang definiert sind die „Hardcore“-Interessierten noch dabei, der Rest hat weggeklickt. Eine Zielsetzung ist aber schon auch, die Idee des Voluntarismus weit zu verbreiten, dafür zu werben.
          Bei FreiwilligFrei geht es nicht darum eine Zukunft möglichst genau zu beschreiben. Es geht darum darzustellen, dass ein Voluntarist zu nichts gezwungen werden will. Und das sich dieses auch logisch und widerspruchsfrei begründen lässt.
          Als Beispiel für diese Linie wird immer wieder gerne das Sklaventum genannt. Wenn Sklavenhaltung nicht zu rechtfertigen ist, ist sie abzulehnen. Es geht nicht darum zu beschreiben, wie der Sklave danach mit seiner Freiheit umgeht. Selbst wenn der eine oder andere Sklave in Freiheit nicht lebensfähig ist, ändert das nichts an der Ablehnung der Sklavenhaltung.

          • Holger sagt:

            Hallo Hermann,
            abholen – ok
            um sie dann wohin führen?
            zum Voluntarismus? zum Voluntärdogmatismus? oder doch vielleicht nur zu einem Erkenntnisgewinn für die Stunde Freizeit vom Hamsterrad?

            der Claim der Seite lautet schliesslich: „denken hilft“
            Ein sehr hoher Anspruch, der auch als arroganter Vorwurf empfunden werden kann.

          • Hermann Messmer sagt:

            Hallo Holger,
            der Erkenntnisgewinn aus der Stunde nachdenken kann das Leben verändern. Das Hamsterrad wird dann hoffentlich erkannt. Aus der Erkenntnis heraus läßt sich gut entscheiden, wie man in Zukunft in diesem Hamsterrad läuft, oder ob Du auch mal eine andere Tätigkeit ausübst.
            Denken hilft wirklich. Wer das als Vorwurf empfindet, darf gerne darüber nachdenken, welches Bedürfniss in ihm selbst dieses Gefühl verursacht. Für Deine Gefühle bist Du selbst verantwortlich. Nicht die Betreiber von FwF.

  7. Nullte_Instanz sagt:

    Ich sehe das ähnlich wie Hermann, auch wenn ich genau verstanden habe was Holger mit seiner Kritik meinte.

    Fakt ist das wir momentan noch X-Generationen von einer Voluntaristischen Gesellschaft (oder wie auch immer man es nennen will) entfernt sind, der Gedanke, das sich ein Gesellschaftlicher Wandel in naher Zukunft einstellt, ist tatsächlich reine Utopie! Ich bin 27, dennoch sehe ich selbst meine (theoretischen) Ur-Ur-Ur-Enkel noch nicht in einer Voluntaristischen Gesellschaft leben, dass wird wenn man es realistisch betrachtet noch eine ganze Zeit lang dauern.
    Ich denke nicht das wir uns allzu sehr auf die Semantik von Begriffen konzentrieren sollten. Und an dem Punkt stimme ich Hermann zu, je komplizierter und ausführlicher die Texte sind, desto weniger allgemeines Interesse wird aufkommen. Wenn dann noch eine unterschiedliche Begriffsdefinition hinzukommt wird es richtig kompliziert, weil vom Leser automatisch eine gewisse „Begriffskenntnis“ verlangt wird.
    Das führt dazu das „die Spreu vom Weizen“ wieder getrennt wird, und nur noch die angesprochenen „Hardcore-Interessierten“ weiterlesen!

    Darum denke ich das ein Großteil der Energie auf „einfache“ Aufklärung aufgebaut sein sollte, diejenigen bei denen das Interesse geweckt wurde, werden sich dann schon ganz automatisch weiter mit der Thematik beschäftigen und tiefer in die Materie eintauchen. Ich hatte schon häufiger den Gedanken das es „sehr Problematisch“ ist, das diese (sonst Großartige!) Seite vielleicht doch etwas zu offen ist. Ein Beispiel, wenn ein „Farbenfroher-Gemeinschaftsmensch“ zufällig auf dieser Seite landet, und dann zufällig zuerst den Clip „Nachricht an das Stimmvieh“ anklickt, na was denkt ihr was passiert?
    Ihm wird es nach 3 min. den „Magen umdrehen“ und er hat diese Seite das letzte mal angeklickt! Jeder weitere versuch diese Person nochmal dazu zu bewegen, sich vielleicht mit einem anderen Thema zu beschäftigen, wird zur völligen Resignation zu führen, (und wieder, ein -auf lange Zeit „verlorener“). Wer das Video kennt weiß was ich meine, selbst mit einem hohen „Aufklärungsstand“ muss man beim erstmaligen anschauen schon schlucken (für mich trotzdem eines der besten!) 😉

    Ich weiß das die Startseite mit „Neu hier?“ beginnt, aber instinktiv scrollt man erst mal runter und klickt willkürlich das erste Thema an, welches sich interessant anhört, und das kann unterumständen „fatal“ sein. Mit etwas Glück (für uns) erwischt der Interessierte ein „Sachlich neutrales Thema“, mit etwas Pech halt ein Thema welches, -ich nenne es mal-, einen höheren Aufklärungsstand bedarf erfordert! Das erinnert mich immer wieder an den Spruch: „Man sollte den Leuten die Wahrheit hinhalten wie ein Mantel, damit er hineinschlüpfen kann, und sie Ihm nicht wie einen Nassen Lappen um die Ohren knallen!“ (Weiß leider nicht mehr wer das gesagt hat)

    Ich hoffe nicht das es anmaßend klingt, aber ich denke das eine konsequentere Aufteilung der Startseite schon mal ein extrem guter Anfang wäre. Das „jeder“ sofort die Möglichkeit hat jedes Thema anzuklicken, halte ich für bedenklich.
    Mir liegt das „weiterkommen“ des Forums sehr am Herzen da ich der festen Überzeugung bin, das genau diese Art von Aufklärung ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, für die Zukunft ist! Ich habe oft das Gefühl das viele Menschen sich große Veränderungen vom Voluntarismus versprechen und auch sehr hohe Erwartungen hier an das Forum haben (das merkt man an sehr vielen Beiträgen). Aber ganz realistisch gesehen sieht es nun mal so aus das wir noch so weit am anfang stehen, das wir die „wahren Veränderungen“ nicht mal ansatzweise miterleben werden. Die Gesellschaft wird in ihrer Entwicklung noch einige Phasen durchlaufen. Wir können heute nur weitere „Bausteine“ für eine bessere Gesellschaft legen, mehr leider nicht… Und genau aus diesem Grund denke ich, sollten wir es auch einfach „ruhiger“ angehen lassen, jetzt mit der Brechstange versuchen das Bewusstsein der Leute zu knacken, wird nicht funktionieren, weil der Aufklärungs-/Entwicklungsstand oder wie auch immer man es nennen will, einfach viel zu unterschiedlich ist. Das hat in der Vergangenheit nicht funktioniert und wird auch heute nicht funktionieren.

    Ich schweife etwas ab  sorry, aber vielleicht so als Anreiz (da ich natürlich auch kein Patent-Rezept habe) für eine Strukturelle Änderung, sollten die „Hardcore-Themen“ einfach etwas tiefer verstrickt werden (also z.B. über „Umwege-Links“). Die Leute die hier regelmäßig mitlesen, werden sich schon dem entsprecht orientieren, alle „neueren“ müssten sich dann erst mal durch die weniger schwierigeren Themen wühlen, und folgen dann einfach nach eigenem Interesse. Das könnte helfen ein viel größeres Publikum anzusprechen, und würde der „Brechstangen-Methode“ doch ziemlich entgegenwirken.

    Das Thema wäre natürlich noch sehr viel umfangreicher aber ich mach an der Stelle einfach mal ein schnitt, ist ja auch schon extrem „off-topik“.

    Gruß Phil

    • michael sagt:

      hi phil

      niemand hält dich auf, deine vorschläge von der theorie in die praxis umzusetzen.

      • Nullte_Instanz sagt:

        Wie gesagt, ich wollte nicht anmaßend klingen, mir steht es gar nicht zu die Arbeitsweise von FwF zu beurteilen!

        Da ich noch nie ein Forum, eine Webseite oder dergleichen betrieben habe, kann ich mir den Arbeitsaufwand wohl nur theoretisch vorstellen. Zumal ja alle Kommentare vorher noch geprüft werden, was den Aufwand wohl nicht schmälern wird. Da ich hier auch noch nie Werbung gesehen habe (wofür ich euch echt dankbar bin, so was nervt einfach nur), gehe ich auch davon aus das es von den Betreibern privat finanziert wird, was dazu führt, das es mir noch weniger zusteht!!

        Am Ende wäre da ja noch die Administratorischen zugangsrechte, und selbst wenn ich die hätte kommen wir wieder zum oben genannten Punkt (ich hab noch nie eine Webseite betrieben), wüsste also nicht was ich machen soll! 😉

        Von daher nichts für ungut!

        Gruß Phil

    • Hermann sagt:

      Hallo Phil,

      “ Ich bin 27, dennoch sehe ich selbst meine (theoretischen) Ur-Ur-Ur-Enkel noch nicht in einer Voluntaristischen Gesellschaft leben, dass wird wenn man es realistisch betrachtet noch eine ganze Zeit lang dauern.“

      Das hätten die Bürger der DDR 1980 in Bezug auf Reisefreiheit wahrscheinlich ganz genauso formuliert.

      • Holger sagt:

        Spätestens ab 1980 brodelte es in wieder der DDR und im Ostbloc. Es gab in Polen und Ungarn große Umwelzungen und einen polnischen Papst, sowie schrittweise Fortschritte welche zu Glasnost und Perestroika führten (dies wäre nicht passiert, wenn keine Notwendigkeit bestanden hätte).

        Die Mehrheit der Menschen erkannte bereits sich abzeichnenden Widersprüche – im Gegensatz zu heute…

        Der Mehrheit der Menschen geht es heute anscheinend gut genug, um sich nicht ausserhalb Ihrer Komfortzone zu beschäftigen. Ob sie dabei moralische Grundsätze übertreten scheint diesen Menschen egal zu sein, da genügend Restbedürfnisse erfüllt werden und niemand sie dafür belangt.

    • Holger sagt:

      Sehr gutes Statement.

      Ich finde, das weitergehende Gedanken einer Philosophie sehr schnell sehr kompliziert werden und wesentlich mehr Fragen und Zerwürfsnisse aufgeben können, die nur mit Bedacht und Genauigkeit weiter ergründet werden können.

      So lassen sich wesentlich schönere Einsichten entwickeln als mit „Vogel friss oder stirb“.

  8. Nullte_Instanz sagt:

    Der Mauerfall ist in der Tat ein guter Einwand! Den Holger im nächsten Beitrag aber sehr anschaulich wiederlegt 😉

    Leider sind die Verhältnisse heute viel diffuser und weiter verstrickt als sie es zur Zeiten der DDR war, ein so „plötzliches“ erwachen des Volks wird wohl eher nicht zu erwarten sein. Das wird die Mainstream Presse (durch ihre Marionettenspieler) schon zu verhindern wissen, immerhin hat die Stasi mit ihren „doch recht begrenzten Mitteln“ einiges auf die Beine gestellt. Doch die Möglichkeiten der BRD-GmbH heute, sprängen jeglichen rahmen, dagegen war die Stasi nur ein „Amateurfunkclub“ 🙂 ,mit dem Unterschied, dass sie es gar nicht mehr nötig haben die Systemkritiker in irgendeiner weise zu „verschleppen“ oder was auch immer mit ihnen geschehen ist.
    Der Grund liegt meiner Ansicht nach auf der Hand, „Sie“ haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und machen es heute so geschickt, das der Ruf nach „Freiheit“ im Vergleich zu DDR-Zeiten fast verstummt ist…
    Das ist (zum Teil) auch das was ich mit Phasen meinte, wir befinden uns Momentan in einer „Perfiden-Bequemlichkeits-Situation“ in dem uns das bisschen „Freiheit“ was uns zugestanden wird, scheinbar locker noch ausreicht um weiter zu machen. Nur für ganz wenige, so scheint es mir, reicht es gerade mal zum Atmen…

    Schönes Wochenende allen zusammen!

    Gruß Phil

    • Goku sagt:

      @DDR

      schaut euch nochmal das Video „Matrix – Freilandhaltung“ an.
      http://www.freiwilligfrei.info/archives/953

      Die DDR abzuschaffen diente ja dem System. Den die Freilandhaltung ist billiger und produktiver. Jeder ist ja scheinbar „frei“.

      Außerdem schnappte mit dem Zusammenschluss von West und Ost die Schuldenfalle so richtig zu. Als rechtlicher Nachfolger Staat wurden erst ab dann die Reparatur Zahlungen an andere Staaten bezahlt, die aus dem Dritten Reich enstanden sind.

      Den Voluntarismus einzuführen dient garantiert nicht dem System…
      Also wäre dieser Schritt ungleich schwerer.

      PS: (natürlich ist der Wegfall der Mauer positiv zu bewerten, da damit zumindest die Käfighaltung ein Ende hatte)

  9. Seppo sagt:

    Hey,

    Gedankenspiel: Alle Staaten sind abgeschafft, jeder hat die alleinige Kontrolle über sein Leben. Es gibt keine Parlamente, keine Steuern, kein Militär, keine Kriege. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Weltweite Anarchie, da keine Herrschaft vorhanden ist.
    Wunderbar, keiner drückt euch etwas mehr auf und ihr könnt frei tun, was ihr tun möchtet, ohne Restriktionen befürchten zu müssen. Seht ihr das Problem? Irgendwann kommt jemand, der gerne Leute umbringt, ein Verbrecher. Da wir allesamt Menschen sind, gibt es immer auch Verbrecher. Der bringt innerhalb von 10 Tagen 50 Menschen um. Gibt es eine Polizei, die ihn stoppen kann? NEIN, da die Polizei das alleinige Recht bekommen muss, Gewalt zu verwenden. Somit laufen innerhalb kürzester Zeit nur noch Leute herum, die anderen Menschen nicht trauen, und wir wandern in ein post-apokalyptisches Szenario ab. Klingt für mich irgendwie ungut, das mit der Anarchie (Anm.: Ja, ich weiß, überspitzt, aber im Prinzip geht es darum, dass man Verbrecher nicht mehr vernünftig stoppen kann, ohne selbst ein Gewaltverbrechen zu begehen; wähle ich lieber oder bringe ich lieber jemanden um? Selbst wenn es aus Notwehr geschieht, wird es doch lebenslange Folgen haben, jemanden zu töten).
    Aber gut, angenommen, wir wären alle nicht kriminell und deshalb bringen sich nicht sofort alle Menschen um, sobald es keine Strafe dafür gibt. Somit leben wir Menschen alle in Frieden. Nur: Wovon sollen wir leben können? Geschäfte schreiben uns mit dem Warensortiment vor, was wir zu essen und zu trinken haben, welche Alltagsgegenstände wir benutzen können. Einfaches Beispiel: Ich lebe im Westen Deutschlands und war bereits in den Ferien an der Deutsch-Tschechischen Granze. Dort gab es „Schmuggler-Bier“ zu trinken, etwas, wovon ich im Westen nie gehört habe. Es hat mir sehr gut geschmeckt und ich würde es gerne hier kaufen. Kann ich aber nicht, die Geschäfte geben mir gar nicht die Möglichkeit, an das Schmuggler-Bier zu kommen. Somit üben sie Macht über mich aus, indem sie mir das vorenthalten, was ich haben will.
    Ebenfalls ein konstruierter Fall, denn ich trinke nicht. Aber: Jeder wird irgendetwas haben, was er gerne hätte, aber nicht kaufen kann. Egal, ob der Staat da ist oder nicht, jeder Mensch wird von seinen Mitmenschen beeinflusst. Alleine schon die Rücksichtnahme auf andere Menschen sorgt dafür, dass man nicht mehr uneingeschränkt seinen Zielen nachgehen kann. Es wird sozusagen Druck auf einen ausgeübt. Und sobald auch nur der geringste Druck vorhanden ist, funktioniert eine Gesellschaft ohne eine Hierarchie nicht mehr richtig. Denn nur die Hierarchie sorgt dafür, dass man verspürten Druck nicht einfach dadurch löst, dass man denjenigen, der Druck ausübt, verletzt, ob seelisch oder körperlich.

    Hiermit verabschiede ich mich dann auch wieder, falls noch ne Antwort kommt, schau ich aber gerne wieder rein.
    Seppo, überzeugter Wähler

    • FwF-sandman sagt:

      Hey Seppo, 🙂

      Du hast noch nicht wirklich verstanden, worum es uns geht. Wir sind gegen Herrschaft, nicht gegen Regeln.

      Das bedeutet also, dass es sehr wohl so etwas geben kann, wie die Polizei, wie Gerichte, usw.

      Lies doch mal ein wenig nach, was eine Privatrechtsgesellschaft ausmacht, und wie sie funktionieren könnte. Du könntest zum Beispiel auf unserem youtube-Kanal suchen oder bei youtube nach Hans-Hermann Hoppe.

      Du könntest auch auf unserer Seite die deutsche Version von Chaos Theorie von Robert Murphy suchen und lesen. Practical Anarchy von Molyneux wäre auch eine Empfehlung.

      Da wir schon so oft beschrieben haben, wie man Deine hier aufgeführten Probleme ohne Staat löst, schau doch bitte zuerst das Material, dass wir dazu bereits veröffentlicht haben.

      Wenn Du dann noch Fragen hast können wir sie gerne hier besprechen. 🙂

  10. Eckart sagt:

    Das vorgegebene Thema hat zwei Komponenten, die sinnvol getrennt betrachtet werden sollten, denn das Abgeben seiner Stimme hat nichts mit der eigentlichen persönlichen Selbstbestimmung zu tun.

    In Selbstbestimmung befinde ich mich, wenn ich alles was mich betrifft selber bestimme. Wenn meine Fähigkeiten mit meinen Wünschen im Einklang sind und nicht mit dem Umfeld kollidieren, ist die Welt in Ordnung. – Das funktioniert aber nur bei Erimiten. Stelle nur mal einen Partner an deine Seite und du hast plötzlich Probleme, die du vorher nicht hattest. Und nun potenziere die Sache mal. Die Zahl der Kollisionen ist identisch mit der Zahl der Systemteilnehmer, weil jeder ja nur selbstbestimmt sein Leben zelebrieren wollte.

    Es gibt da die Begriffe EIGENNÜTZIGKEIT und GEMEINÜTZIGKEIT.

    Mir würde es nichts ausmachen unter einem Diktator zu leben, der gemeinnützig agiert. Doch so etwas gibt es leider (fast) nicht.
    Alle mir bekannten demokratischen Regierungen zeigen eindeutige Merkmale von Eigennutz zum Vorteil für die Protagonisten der Macht. Sie sprechen davon, dass sie Diener des Staates seien. Dabei sind sie Selbstbediener und nicht Diener des Volkes.

    Zur Wahl gehen zu dürfen bedeutet noch lange nichts, denn wenn man seine Stimme abgegeben hat, ist man danach meistens buchstäblich sprachlos.

    Was kann man also tun? Man sollte meines Erachtens hingehen, aber sein Votum so vergeben, dass es nicht auf den Sieg ausgerichtet wird, sondern auch auf eine Randgruppe die einem am meisten gefällt.
    Eine Wahl ist kein Pferderennen, wo nur der Kasse macht der auf den Siegergaul gesetzt hat. Eine mächtige Opposition hat auch Macht. Nur muss sie auch Stimmen bekommen. Eine verlorene Stimme ist nur eine, die nicht abgegeben wurde.

  11. An alle „Neulinge, die hier UNBEDINGT ihren Senf dazu geben MÜSSEN: Lest vorher Hoppe oder schaut Euch zumindest 20 FwF-Videos an, bevor Ihr hier einen Kommentar schreibt.
    Alles andere ist echt mühsam.

    Wenn man nichts über die PRG weiß, dann kann man darüber auch nicht urteilen.

    Leider mache ich ständig auch die Erfahrungen, dass meine Kommentare über die PRG in anderen Foren und Blogs meistens gar nicht freigeschalten werden.
    Jüngstes Beispiel: Deutsche Wirtschafts Nachrichten. Keine Chance.

  12. Eckart sagt:

    @ Der Freiheitliche 22.41
    Dein Kommentar ist echt dazu geeignet Deinem eigenen Anliegen zu schaden.

    Danach liest sich Deine PRG Philosophie so : Willst du nicht meiner Meinung sein, dann haue ich Dir eine rein. – Na tolles Konzept; überzeugt aber nicht. Warum wohl?

    • 1. ist das nicht „meine“ Philosophie und 2. gehen mir solche Dummschwätzer wie Du mächtig auf die Eier.

      Und Du musst nicht MIR Gefallen machen. Aber vielleicht tust Du DIR einen Gefallen, indem Du Hoppe liest, damit Du endlich checkst, wie gehirngewaschen Du doch bist und wie unlogisch Du argumentierst.

      Lebe Deinen Sozialismus, wenn es Dir gefällt, aber wieso müssen die anderen, die jede Verfassung und jedes Rechtsmonopol ablehnen, diesen Scheiss mitmachen?!? DAS ist der Punkt. Ich wurde NIE gefragt, ob ich die Verfassung super finde. Schon gar nicht habe ich sie unterschrieben. Ich wurde geboren und war bereits versklavt.
      Ich möchte aber keine Sklave mehr sein, der gezwungen wird Steuern zu bezahlen, zur Armee zu gehen und seine Kinder zur Schule zu schicken.
      Und damit MEINE Familie endlich aus dieser Sklaverei herauskommt, versuche ich (sogar mit eigener Internetseite) die Menschen aufzuklären, damit es mehr und mehr Menschen gibt, die verstehen, dass JEDER Staat der pure Alptraum ist.

      Ich muss es immer wieder betonen: Dass die Jungs von FwF so viele erstklassige Videos gemacht haben, ist wirklich ein Segen. Und man kann sich diese Videos sogar KOSTENLOS ansehen.
      Ihr habt meinen höchsten Respekt, denn Ihr seid wirklich Menschenfreunde. Ich habe die höchste Achtung vor Euch Burschen und Mädls (sind eigentlich Mädls bei Euch an Bord?).

      Voluntaristen lieben Meinungsfreiheit. Und daher nehme ich mir auch die Freiheit, Dir, lieber Ecki, mitzuteilen, dass mich Dein hirnloses Gelabber schwer ankotzt. Habe ich mich jetzt deutlich genug ausgedrückt?

      • Eckart sagt:

        Niemand ist mehr Sklave, als der, der sich für einen verhinderten Sklaven hält, ohne es zu sein.

        Deine Verbalinjurien sind wohl dem Umstand geschuldet, dass es sich in Deinem Fall wohl mehr um Rühereier handeln könnte.

        • karlheinz sagt:

          Niemand ist mehr Sklave, als der, der …
          versklavt wird.

          Vollkommen gleich was der Sklave dabei denkt.

          Nur eines steht fest: Bevor man sich befreien kann,
          muss man es wollen!

  13. […] Früher hab ich natürlich auch gewählt, früher habe ich auch geraucht, früher hab ich auch Alkohol getrunken, all das mach ich nun nicht mehr. Also informiert euch ehe ihr wählen geht, z.B. hier […]

  14. Einige von euch werden das kennen, wie unmöglich es oft scheint jemanden von Freiheit zu überzeugen, selbst wenn man das Wort Anarchie weglässt. Andere von euch werden sich jetzt denken: Was Anarchie? Ach herje, blos schnell weg hier. Den Einigen soll hiermit eine kleine Hilfestellung gegeben werden und den Anderen wünschen wir […]

  15. Andreas Hinz sagt:

    Ich finde den Bericht logisch und aufrüttelnd, ja aufweckend. Ich suche aber vergeblich nach der praktischen Alternative zum „Wählen“. Vermutlich sollte die sowieso jeder am besten selbst für sich zum Nachdenken finden.
    Wenn wir aber dahin kommen, dass wir die Verantwortung für uns auch keinen anderen Leuten, keinen anderen Machthabern sondern gar niemanden geben wollen, dann ergibt das Sinn, nicht mehr wählen zu gehen.
    Dies wird aber erst wirksam, wenn wir das System Stück für Stück verlassen, also auch seine Gaben wie Hartz 4, Kitaplätze, Schulen, Krankenkassen usw. nicht mehr in Anspruch nehmen.
    Das eine geht nicht ohne das andere, sonst sind es auch wieder nur hohle Worte.

  16. Zef sagt:

    „Man hat kein Recht auf Leben mehr, sondern der Staat _lässt uns am Leben – solange er nicht befiehlt, dass wir für seine Inhaber töten und sterben müssen. Und man hat kein Recht auf sein Eigentum mehr, sondern der Staat _belässt uns unser Eigentum – solange er nicht beschließt es uns wegzunehmen und zu enteignen. D.h., alles private Eigentum wird zu “Fiat”-Eigentum, zu Eigentum von Staates Gnaden“ (Hoppe, http://www.misesde.org/?p=6188 )

    Das ist die Situation des „Fiat“-Menschen, des Menschen von Staates Gnaden.

    Für jede „embedded system“-Aktion gilt:

    „Auf einem sinkenden Schiff hat das ganze Hin-und-Her-Rennen etwas Komisches, da man sich trotz aller Bewegung nicht von der Stelle fortbewegt, wo der Untergang stattfindet.“ (Kierkegaard, Nachschrift)

    Der Untergang des freien Selbst findet dort statt, wo die Stimme des Selbst abgegeben wird. Jedes Wahlplakat ist eine Einladung zur Selbst-Aufgabe.

    Die Alternative, the one and only:
    Durch Selbst-Wahl erwacht das freie Selbst aus seinem „Fiat“-Schlaf. Nun kann der Einzelne “für sich” werden, was er “an sich” ist: Freiheit


    Ich erschaffe mich nicht,
    ich wähle mich.

  17. Holger sagt:

    Echt unglaublich wie verkramft die Menschen sich gegen Freiheit wehren…
    Ist es Angst?
    Ist es Feigheit?

    Logische Argumente kann ich zumindest keine erkennen.
    Da wird angeführt das es ohne Staat menschen geben könnte welche einfach 50 Menschen Töten, Ja könnte es, Frage mich nur gerade wie die Polizei den so Amokläufe verhindert wo ein Haufen Kinder erschossen werden bis der Täter erschossen wird oder sich selber erschießt? Bis da eine Polizei eingreift vergehen unter umständen Stunden ( keine gefährdung der Geiseln ).

    Wie wäre das wohl in einer Freien Welt wo es auch keine Anti selbstschutz gesetze gibt?
    Einer von den 50 Leuten könnte bewaffnet sein mit pech für den Täter stirbt er bevor er überhaupt einen ermorden kann oder wird kampfunfähig gemacht.
    Es könnten sogar alle 50 Bewaffnet sein, ich glaube nicht das dann 50 Menschen Sterben würden.

    Es zeigt aber auch das Kurzsichtige Denken jeden Tag Sterben viel viel mehr Menschen in namen von Staaten oder wegen diesen Staaten, die meiste Kriminalität beruht auf Mangel, wir haben diesen Mangel an gütern nur nicht, wir haben nur Mangel diese zu Bezahlen und das wird unter Staaten auch immer so bleiben solange diese einer Firma das Monopol auf die Geld herstellung geben.

    Freiheit bedeutet auch nicht jeder für sich, der Mensch ist von Grund auf Sozial ( ist komischerweise auch das Haupt Argument der Staaten Befürworter ).
    Ihr findet es gut das euer Geld verwendet wird für Soziales, ich verstehe da allerdings nicht warum ihr es dann auch in Ordnung findet das mit dem geraubten Geld Kriege,Gewalt,Unterdrückung,Ausbeutung,Freiheitsberaubung usw. Finanziert wird?

    Jeder der den Staat wegen Soziales befürwortet würde auch Freiwillig für Soziale Projekte Spenden wenn es ihm denn möglich wäre ( was einfacher wäre wenn man 100% seines Geldes behalten dürfte und nicht nur 30% ).
    Und jeder der jetzt sagt Nein die Menschen würden nicht Spenden gibt damit nur selber zu das er es selber nicht machen würde und wäre somit ein riesen Heuchler!

    Ich für meinen Teil würde meine Freunde und Familie nicht verhungern lassen, dummerweise fehlt mir das Geld diese mit durch zu füttern wenn es ihnen denn schlecht gehen würde…

    Die Menschen Spenden aktuell auch schon milliarden Beträge Jahr für Jahr, nur wenn diese Menschen das weiter machen im gleichen Prozentualen verhältniss zu ihrem Einkommen welches ohne Zwangsenteignung höher wäre würde das vermutlich alle „Sozial“ Ausgaben der Welt übersteigen ( Bedenkt bitte auch das z.b. €400 oder was auch immer Hartz4 in einer Freien Welt deutlich mehr ist als Heute ) Steuerlast fällt auch bei der Produktion und beim Handel weg, man könnte sich vermutlich mit €400 das 2-3 Fache Leisten als Heute.

    Sprich die Leute die Heute eh schon Spenden würden wahrscheinlich das verhältniss zum EInkommen beibehalten also 2,5-3x soviel Spenden.
    Die bedürftigen bräuchten für den selben Lebensstandard nur noch 33-50% der Heutigen Summe.
    Es wären mehr Menschen in der Lage zu Spenden und würden dieses auch machen.

    Zudem sind die einstiegs möglichkeiten in einen Beruf viel Größer ohne Zwang, Versuch doch als Selbständigen eine Arbeitskraft für einige Stunden zu bekommen oder wenige Tage, ohne Ausbeuter Firmen die ihren Sklaven kaum was Zahlen geht es nicht da es an Gesetzen scheitert, vielleicht würde es aber gerade einigen Leuten passen nur x Stunden die Woche zu Arbeiten oder auch mal 3-6 Monate richtig viel Arbeiten und den rest der Zeit nichts zu machen?
    Wird alles durch Gesetze erschwert oder verhindert.
    Selbständig machen… bis man so weit ist muss man erst mal viel Geld aufbringen für alle möglichen Gebühren, Versicherungen, Abgaben, Auflagen und und und…
    In einer Freien Welt kannst du deine Dienstleistungen oder Produkte einfach Anbieten.

    Hmm könnte noch Stunden weiter Schreiben aber Weiss selber das es für die meisten verschwendete Zeit ist, als gegen Argumente kommt wieder irgend ein Müll ohne Inhalt…

  18. fredderik sagt:

    Glaubt ihr ernsthaft so erreicht ihr irgendetwas? Die Idee dahinter ist ja nicht schlecht aber der Weg ist der falsche. Wenn ihr nicht wählt werden einfach die Stimmen der anderen Wähler wertvoller. Nicht zu wählen bedeutet es einfach den anderen die Entscheidung zu überlassen. Es gibt in deutschland keine Mindestwahlbeteiligung und umso weniger Menschen wählen desto mächtiger werden die grossen Parteien und die 5% hürde für Randparteien ohne Stammwähler wird schwerer zu erreichen. Die rechtsextremistischen Parteien werden auch mehr Vertreten sein, da sie ihre Stammwähler haben. Mal angenommen es würde niemand wählen gehen, noch nicht einmal die Politiker sich selbst, dann würde es eine Neuwahl geben und die alte Regierung an der Macht bleiben bis zur Neuwahl. Macht doch wenigstens was Sinnvolles und Sammelt unterschriften an Wahltagen gegen das Wahlsystem oder gründet eine eigene Partei, sonst wird sich nie was ändern. Die wollen eure Stimme gar nicht da ihr nicht für sie wählen würdet und sie nur schwächer durch euch sein würden.

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