von Tommy Casagrande
Demokratie ist nur ein Herrschaftsmodell, nicht aber ein Freiheitsmodell. Es dient den Herrschenden, den Platz nicht kopflos verlassen zu müssen. Es ist aus Sicht der Herrschenden einfach ein weicherer Übergang, nachdem sie andere ausgebeutet und beherrscht haben. Demokratie ist aus Sicht des Herrschaftsapparates die stabilste Form, weil sie die Beherrschten über die Art ihrer Unterdrückung abstimmen lässt. So entsteht die massenpsychologische Wahrnehmung, dass sie es selbst seien, die herrschen. Stimmt natürlich faktisch nicht.
Die Demokratie selbst hat natürlich auch unterschiedliche Gesichter. So war sie in der Antike kleinteiliger und ihr Unrecht auf wenige begrenzt. Vielleicht konnte man sich zu jener Zeit einem solchen System sogar noch komplett entziehen, weil demokratische Strukturen auf Stadtstaaten begrenzt waren und demzufolge der, der aus der Stadt heraus zog, nach wenigen Minuten den Zwang verließ. Ich gebe aber gerne zu, hierüber nicht genug informiert zu sein, weshalb sich für jeden eine weitergehende Auseinandersetzung lohnen dürfte.
Die Massendemokratie mit ihrer Anonymisierung und Trennung aus den Prinzipien „Geben und Nehmen“, erschafft ein System, das weit weg ist vom Wesen der Menschen und in seiner Anonymität die negativen Eigenschaften der Menschen durch die Vermassung, die es produziert, hervorlockt.
Psychoanalytisch betrachtet, ist unser gegenwärtiges System ein Antrieb für Hemmungen, die lediglich hier und da durch affektive, unkontrollierte Gewalt durchbrochen werden. Unnatürliche Gewalt wirkt auf die Menschen ein und manche von ihnen reagieren ihrerseits mit einer ebenso unnatürlichen Gewalt gegenüber ihren Mitmenschen. Manch andere vereinsamen oder neigen zu Verhaltensweisen, die längst aus dem Gleichgewicht geraten sind. Es wäre wichtig, die Menschen zu sich selber finden zu lassen, indem man die Gesetze und Verbote abschafft, die solche Entwicklungen verhindern.
Die Vermassung menschlicher Bedürfnisse entfremdet das jeweilige ICH von seinen Bedürfnissen. Den Möglichkeiten, seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, beraubt, führen nicht wählbare Möglichkeiten zu individuellen Zuständen der Perspektivlosigkeit, worin diejenigen, die durch das System mit größeren Privilegien gesegnet sind als andere, mehr Möglichkeiten der Kompensation finden als die weniger Privilegierten.
 

5 Responses to Massendemokratie als Vermassung menschlicher Bedürfnisse

  1. Timo Ollech sagt:

    Dazu kann ich nur empfehlen, sich mit dem Ansatz Freie Kooperation von Christoph Spehr zu befassen. Darüber habe ich schon vor ein paar Jahren in meinem Blog geschrieben: http://www.iromeister.de/-herrschaftszeiten

  2. Die Demokratie ist als solche eine ZWISCHENLÖSUNG, deren Sinn, ganz in die Tiefe geleuchtet, die Entdeckung der MENSCHEIT ist.
    Die Menschheit ist nicht die absolute Summe aller lebendigen Menschen, denke an folgendes: Wie hat ein Mensch, der GESTOBEN ist, die Menschheit beeinflusst, so dass er immer noch WIRKT?
    Es ist eher so, wie mit den Bäumen: Ein WALD ist nicht die Anzahl aller darin lebenden Bäume, es ist ein Begriff, der DAS GANZE umfasst, was darin lebt, Kräuter, Tiere, und all ihrer speziellen Biotope, die alle ineinander greifen.
    So ist das auch mit der MENSCHEIT, und um frei entscheiden zu können, sollte man sich einen Begriff davon machen, der vollkommen LOSGELÖST von seinen eigenen speziellen Bedürfnissen ist.
    Dann erst begreift man, was MENSCHEIT ist.
    Ich behaupte, es gab bisher nur EINEN Menschen, der begriffen hat, was ich hier sage, es ist Jesus von Nazareth, der das begriff, auch seine WIRKSAMKEIT über die MENSCHEIT, als er am Kreuz starb, und sagte: „Es ist vollbracht.“
    ER sagte das im vollen Bewusstsein, er wird wiederkommen, und ich persönlich empfinde das IM KUNSTBEGRIFF bestätigt.
    Denn NICHT NUR die Kreuzigung ist seit seiner Lebenszeit vor etwas länger als zwei Millenniums so oft von Künstlern interpretiert worden, und man sieht sie an jeder Ecke.. nein, seine AUFERSTEHUNG AM DRITTEN TAGE ist bereits geschehen, die Kreativität ist gleich Gott, und in SEINEM Begriff ist ein Millennium gleich einem Tag.
    Wir Künstler bedienen seinen Schöpfungswillen, und WIR KÜNSTLER sind dabei, diese Auferstehung des ERSTEN KÜNSTLERS ALLER ZEITEN zu realisieren, heute ist der 29.04.0001 nach Christi Geburt, denn die gesamte Historie ist für mich nur Vorbereitung im Kampf um den Menschheitsbegriff.. das heißt, ein einziges SCHLACHTFELD. Und in MEINEM Kunstbegriff ist die Geburt Christi = die Geburt des MENSCHEIT.. und wir befinden uns im ersten Jahr.. Zit.: „Wenn zwei oder drei IN MEINEM NAMEN zusammen sind, dann bin ich mitten unter ihnen.“.. in diesem Satz ist das Zitat vom Glauben enthoben, oder aus sämtlichen Kirchengebäuden, wo man sich Predigten anhört, sondern IM REALEN BEWIESEN!

  3. Stefan sagt:

    Ein Artikel der auf eines der größten Probleme hinweist.
    Das ist allerdings nicht nur ein Problem der Demokratie, sondern ein generelles Problem.
    Die Vermassung. Sie unterdrückt das Individuum.
    Da ist es egal, ob sich viele an anderen bereichern (Demokratie) oder wenige (Aristokratie) oder wohlmöglich nur einer (Monarchie). Es ist auch egal wie die, die sich bereichen in ihre Position gekommen sind.

    Menschen sind Lebewesen die immer wieder auf Hierarchien zurückgreifen.
    Diese entstehen auf natürlichem Wege immer in sozialen Gruppen.

    Das große Problem ist in der Tat die Massengesellschaft die der Herrschaft Tür und Tor öffnet, weil eine Hierarchie in einem anonymisierten System der Masse zur Ausbeutung führen muss.
    Während hingegen eine Hierarchie im Kleinen, z.B. in einem Freundeskreis, wo man sich vllt. auf ein spezielles Mitglied bezieht und dessen Rat und Tat besonders berücksichtigt, oder in einer Dorfgemeinschaft, wo die Meinung einiger Mitglieder ebenfalls weitgehendes Ansehen genießt, nicht zwingend ausbeutend wirkt, und durchaus das Leben vereinfacht.
    Wichtig ist aber, dass diese Hierarchien im Kleinen auf natürlichem Wege, durch die freiwillige Akzeptanz ihrer Mitglieder entstehen.
    Daher auch hier der Aspekt der Freiwilligkeit.

  4. Die Demokratie ist als solche eine ZWISCHENLÖSUNG, deren Sinn, ganz in die Tiefe geleuchtet, die Entdeckung der MENSCHHEIT ist.
    Die Menschheit ist nicht die absolute Summe aller lebendigen Menschen, denke an folgendes: Wie hat ein Mensch, der GESTORBEN ist, die Menschheit beeinflusst, so dass er immer noch WIRKT?
    Es ist eher so, wie mit den Bäumen: Ein WALD ist nicht die Anzahl aller darin lebenden Bäume, es ist ein Begriff, der DAS GANZE umfasst, was darin lebt, Kräuter, Tiere, und all ihrer speziellen Biotope, die alle ineinander greifen.
    So ist das auch mit der MENSCHHEIT, und um frei entscheiden zu können, sollte man sich einen Begriff davon machen, der vollkommen LOSGELÖST von seinen eigenen speziellen Bedürfnissen ist.
    Dann erst begreift man, was MENSCHHEIT ist.
    Ich behaupte, es gab bisher nur EINEN Menschen, der begriffen hat, was ich hier sage, es ist Jesus von Nazareth, der das begriff, auch seine WIRKSAMKEIT über die MENSCHHEIT, als er am Kreuz starb, und sagte: “Es ist vollbracht.”
    ER sagte das im vollen Bewusstsein, er wird wiederkommen, und ich persönlich empfinde das IM KUNSTBEGRIFF bestätigt.
    Denn NICHT NUR die Kreuzigung ist seit seiner Lebenszeit vor etwas länger als zwei Millenniums so oft von Künstlern interpretiert worden, und man sieht sie an jeder Ecke.. nein, seine AUFERSTEHUNG AM DRITTEN TAGE ist bereits geschehen, die Kreativität ist gleich Gott, und in SEINEM Begriff ist ein Millennium gleich einem Tag.
    Wir Künstler bedienen seinen Schöpfungswillen, und WIR KÜNSTLER sind dabei, diese Auferstehung des ERSTEN KÜNSTLERS ALLER ZEITEN zu realisieren, heute ist der 29.04.0001 nach Christi Geburt, denn die gesamte Historie ist für mich nur Vorbereitung im Kampf um den Menschheitsbegriff.. das heißt, ein einziges SCHLACHTFELD. Und in MEINEM Kunstbegriff ist die Geburt Christi = die Geburt des MENSCHHEIT.. und wir befinden uns im ersten Jahr.. Zit.: “Wenn zwei oder drei IN MEINEM NAMEN zusammen sind, dann bin ich mitten unter ihnen.”.. in diesem Satz ist das Zitat vom Glauben enthoben, oder aus sämtlichen Kirchengebäuden, wo man sich Predigten anhört, sondern IM REALEN BEWIESEN!

  5. freedomforce sagt:

    Die Vermassung. Sie unterdrückt das Individuum.
    Da ist es egal, ob sich viele an anderen bereichern (Demokratie) oder wenige (Aristokratie) oder wohlmöglich nur einer (Monarchie). Es ist auch egal wie die, die sich bereichen in ihre Position gekommen sind.

    So einfach ist das nicht. In Erbmonarchien ist die Ausbeutung stark begrenzt, weil der Monarch das Land als sein Eigentum betrachtet und entsprechend behandelt. Die Untertanen profitieren endenwollend von der fiskalen Ausbeutung und achten geflissentlich darauf, dass sie den 10ten nicht überschreitet. Außerdem ist aufgrund der Erbfolge nicht ausgeschlossen, dass der Monarch ein harmloser Dilletant oder gar ein moralischer Mensch sein kann.

    … Anonymisierung und Trennung aus den Prinzipien “Geben und Nehmen” …

    Reziprok ist Herrschaft nie, andernfalls wäre es keine Herrschaft. Warum aber „zaubert Michael schon wieder Prinzipien aus dem Hut,“ die bestens geeignet sind, die warme Kleingruppe zu zerstören?

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