Ben Lowrey

Heute spreche ich über ein paar Sachen, die mich an der Wahrheits- und an der Freiheitsbewegung ziemlich stören. Ich werde über ein paar sehr häufige Fehler und Missverständnisse sprechen zu denen es kommt, wenn die Leute über die Gesellschaft reden, das Bankensystem, die Politik und die Probleme in der Welt und wie die Welt eigentlich sein sollte.

Mir ist aufgefallen, dass sich viele Leute auf Probleme konzentrieren, die nicht das Kernproblem sind. Und das ist ein Problem, weil es sinnlos ist, sich auf etwas zu konzentrieren, das nicht die wesentliche Ursache der vielen Probleme ist. Es kommt darauf an, die tatsächliche Ursache der Probleme auf der Welt zu verstehen, wenn wir die Welt zum Besseren verändern wollen.

Es ist ungefähr so wie mit dem Körper und mit Gesundheit und mit Krankheit. Wenn man krank wird oder ein Symptom auftaucht, wie zum Beispiel ein Hautausschlag, dann wissen die meisten, dass es sinnlos ist, nur das Symptom zu behandeln. Es ist wichtig, auch die eigentliche Ursache herauszufinden. So ergibt das einen Sinn.

Irgendwas ist im Körper aus dem Gleichgewicht geraten. Vielleicht war es eine Vergiftung, vielleicht hast du was Falsches gegessen. Irgendwas muss vorgefallen sein, was die Ursache für dieses sekundäre Gesundheitsproblem war, das du äußerlich feststellen kannst.

Mit der Gesellschaft ist das genau das gleiche. Ich gebe euch mal ein Beispiel: Viele Leute schauen sich Filme wie Zeitgeist oder Money as Debt an und erfahren einiges über das Zentralbanksystem und über die Tatsache, dass die Bank das Geld aus dem Nichts entstehen lässt und dass es keine Golddeckung gibt, über das Mindestreservesystem verleihen sie mehr Geld als sie haben und das alles und sie verlangen Zinsen für das Geld, das sie herausgeben und diese müssen zusammen mit dem ausgeliehenen Geld zurückgezahlt werden, so dass man noch mehr Geld ausleihen muss, um alles zurückzuzahlen und dann wegen der Zinsen noch mehr ausleihen muss, um alles zurückzuzahlen usw. und so gerät die Staatsverschuldung einfach vollkommen außer Kontrolle. Die Leute sind für immer wegen dieses Systems versklavt. Es ist unmöglich, alles zurückzuzahlen, weil immer noch mehr ausgeliehen werden muss, um die bestehenden Schulden und Zinsen zurückzuzahlen.

Das ist alles vollkommen richtig. Problematisch wird es, wenn man sich zu stark auf dieses Thema fixiert. Dieses Thema ist nämlich nicht die Ursache der Probleme. Nein, nein, nein.

Die Ursache der Probleme ist, dass die Polizei die Gesetze dazu verwendet, euch dazu zu zwingen, dieses System zu benutzen. Das ist die eigentliche Ursache.

Wenn die Polizei die Gesetze nicht vollstrecken würde, wenn sie die Steuern nicht einziehen würde und euch dazu zwingen würde, das Geldsystem zu benutzen, könntet ihr ein anderes Geldsystem aufbauen.

Aber die Regierung verlangt Steuern, zum Beispiel Grundsteuer, Einkommensteuer, Kfz-Steuer und alle anderen Steuern und die Polizei vollstreckt die Steuergesetze und das wiederum zwingt euch dazu, dieses Geld- und Bankensystem zu benutzen.

Das geschieht unter Androhung von Gefängnis, also unter der Drohung, in Handschellen abgeführt zu werden. Und ganz nebenbei: Es sind schon einige ins Gefängnis gekommen, weil sie alternative Währungen geschaffen haben, um die Regierung mit Ausweichmöglichkeiten zu konfrontieren.

Die Androhung von Gewalt ist das Kernproblem. Die Vollstreckung von Gesetzen ist die Initiierung von Gewalt und das ist es, was zu den Sekundäreffekten führt, also zum Beispiel zum Zentralbanksystem und  Mindestreservesystem usw.

Wenn ihr euch also das ganze Wahrheits- und Verschwörungszeugs im Internet anschaut, also Krieg, Chemtrails, Gentechnik in Lebensmitteln, Impfung von Kindern, Schulpflicht, Propaganda, korrupte Politiker, Bankenskandale … die Liste lässt sich unendlich fortsetzen … Ich möchte nur deutlich machen: Das sind alles Sekundärprobleme, die nur entstehen können, weil die Polizei die Gesetze vollstreckt. Und es ist sehr sehr wichtig, immer daran zu denken, dass die Vollstreckung von Gesetzen mit Gewalt erfolgt. Durch Drohungen, Pistolen und Handschellen zwingen sie euch, irgendwas zu machen. Die Gesetzesvollstreckung ist Gewalt und das ist es, was die ganzen anderen Probleme hervorruft.

Wenn es keine Polizei gäbe, die die Gesetze vollstreckt, würden die ganzen anderen Probleme in sich zusammenbrechen und spurlos verschwinden, weil niemand dazu gezwungen wäre, daran teilzunehmen. Aber wenn alle dazu gezwungen werden, daran teilzunehmen ist das anders – und das ist es, was Gesetze eigentlich bedeuten.

Das Kernproblem ist die Initiierung von Gewalt und das ist der Grund dafür, warum es so wichtig ist, das Nichtaggressionsprinzip zu verstehen.

Es ist unmöglich, mit jemandem über die ganzen gesellschaftlichen Probleme auf der Welt zu sprechen, wenn zwischen freiwilliger und gewaltsam erzwungener Interaktion kein Unterschied gemacht wird.

Das ist es, was mich so aufregt: Die Leute machen Gier und Geld für alles verantwortlich, obwohl sie nicht dafür verantwortlich sind! Es ist vollkommen sinnlos über Gier und Geld zu sprechen, wenn nicht unterschieden wird, ob dieses Geld mittels Zwang und Gewalt beschafft wurde oder aus freiwilligen Interaktionen stammt. Wenn hier kein Unterschied gemacht wird, ist es sinnlos darüber zu sprechen.

Wenn es um Unternehmensgewinne geht und um Gier und Monopole ist der einzige Grund dafür, warum Monopole wie Ölkonzerne oder Pharmakonzerne oder Rüstungskonzerne oder die Großbanken entstehen – der einzige Grund dafür ist, dass sie von ganz bestimmten Gesetzen oder Lizenzen profitieren und diese werden gewaltsam durch die Polizei durchgesetzt. Diese Monopole existieren künstlich durch die Vollstreckung der Gesetze. Und das ist kein Ergebnis der Profitgier, sondern es ist eine Folge der gewaltsamen Gesetzesvollstreckung.

Es ist also unmöglich, über Gier zu sprechen, wenn nicht unterschieden wird, ob zur Befriedigung dieser Gier Menschen gewaltsam zu etwas gezwungen werden oder ob ihnen etwas angeboten wird, was sie freiwillig in Anspruch nehmen und bezahlen wollen. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Und immer wenn ihr mit jemandem diskutiert, der hier kein Unterschied macht, wisst ihr sofort, dass er nicht weiß, worum es eigentlich geht.

Die Initiierung von Gewalt ist das Kernproblem auf dieser Welt.

Ich hoffe, das hat euch geholfen, bitte verbreitet diesen Text und informiert euch weiter über Voluntarismus und das Nichtaggressionsprinzip – das ist das Kernproblem, auf das es ankommt, wenn wir in einer friedlicheren Welt leben wollen.

Original:
Ben Lowrey – Why central banking and fiat currency are not the problem

Übersetzung:
Peter Müller

 

43 Responses to Euro-Krise und Zypern – die Banken und das Geldsystem sind nicht das Problem

  1. BRD-Akut sagt:

    Sehr gut geschrieben! Die Justiz und ihr ausführender Arm,die Polizei,sind die Marionetten der Marionetten „unserer“ Politiker-Kaste.Deren Fäden wiederum von Konzernen,Banken usw. gezogen werden.Und deshalb ist es klar,das die ferngesteuerte Justiz/Polizei das alles tut, um den Vorteil der „Eliten“ zu bewahren, um alles so weiterlaufen zu lassen, wie es gerade läuft.

    http://brdakut.wordpress.com/2013/03/21/auswirkungen-der-gentrifizierung-wir-leben-das-leben-der-anderen/

  2. Tobias L. sagt:

    Hallo allerseits!

    Ich begrüße jede Form der kritischen Auseinandersetzung mit der aktuellen Entwicklungen im Euro-Finanzraum. Ich halte es für wichtig, dass wir unsere Gedanken und Vorstellungen aneinander abgleichen, um sie weiterentwickeln zu können. Nur so können wir überhaupt zu dem Punkt gelangen, auch in der Lage zu sein, über Lösungen nachdenken und debattieren zu können.

    Aber nun zum eigentlichen Thema des Artikels:

    Es ist richtig, dass „das System“ nur deshalb so mächtig ist, weil es bis in die untersten Hierarchie-Ebenen Menschen gibt, die es stützen. Seien es Polizisten, Beamte des Finanzamtes oder „Fallmanager“ der Arbeitsagenturen, die die materiell ärmsten unter uns drangsalieren.

    Aber: Die Ursache der aktuellen Situation liegt eben genau nicht (!) im Vorhandensein und der Handlungswilligkeit dieser „Befehlsausführer“. Jeder Polizist, jeder Beamte und sogar jeder Politiker (bis zu einer gewissen Ebene) handelt meiner Meinung nach nach „bestem Wissen und Gewissen“. Die Problematik ist viel mehr, dass sie es eben nicht besser wissen – sie ahnen nicht einmal in wessen Dienst sie ihre Handlungen gestellt haben. Das wiederum ist für mich ein Resultat der nicht vorhandenen investigativen Presse. Wenn man einer Gruppe von Systemspielern einen Vorwurf machen möchte, dann vielleicht am ehesten den Journalisten der Mainstreampresse, da sie es sind, die ihrer Pflicht nicht nachkommen und ich denke, dass es viele von ihnen (im Gegensatz zu den weiter oben genannten Gruppen) besser wissen müss(t)en. So entsteht um uns herum ein „Schleier des Unwissens“, der es den obersten 0,1-0,5% (also den Multimilliardären) erlaubt, ihre perfiden Spielchen zu spielen.

    Mein Fazit: Von den kleinsten Lichtern im System zu erwarten, dass sie ihre wahre Rolle im System so weit zu durchblicken, dass sie ihren Job niederlegen, ist denke ich eine zu hohe Erwartung. Die andere Forderung die sich aus dem Artikel ableiten ließe ist die, dass wir mit Aggression gegen diese Gruppen vorgehen. Ich denke, unser Mittel sollte das Wort und daraus folgend die Überzeugung sein. Sie sind genau wie viele von uns Familienväter (oder -mütter), die ihre Familie ernähren müssen und die an das grundsätzlich Gute in dem System glauben, weil sie es von klein auf erzählt bekommen haben.

    • Dreamer sagt:

      Selbst wenn Polizei und Militär oder sogar der ganze Staatsapparat plötzlich verschwinden würden, bleiben Unterwürfigkeit und der blinde Gehorsam gegenüber einem Herrscher (z.B. in Form einer Regierung oder eines Führers) in den Köpfen der Menschen verankert. Ein solches Machtvakuum wäre wieder rasch gefüllt und die Existenz von Polizei und Militär an sich sind nur Symptome für das eigentliche Problem: Der zivile Gehorsam der Leute gegenüber irgendeiner Autorität und die damit verbundene Abgabe von Selbstverantwortung. Wenn Genosse Kleinbürger dann auch noch über die bösen Herrscher und die schlimmen Zustände jammern kann, ist er ein glücklicher Sklave, der seinen Herren und Meistern mit Freude die Stiefel leckt.

      • Tobias sagt:

        Die Gefahr der Machtergreifung durch die nächste Gruppe, die dann wieder nicht im Sinne des Volkes entscheidet und handelt, sehe ich ebenfalls als gegeben an. Ganz aktuell empfinde ich die neue Partei „Alternative für Deutschland“ als eine solche Bedrohung, die dazu dienen könnte, diejenigen von uns wieder einzufangen, die gerade erst angefangen haben sich Gedanken zu machen und das Ausmaß der Machtlosigkeit der Parlamente noch nicht begriffen haben.

        Aber auch hier sehe ich die Information wieder als einziges langfristig wirksame „Heilmittel“ an. Ich würde mir in der Tat auch eine weit aus größere Eigeninitiative der Menschen wünschen, wenn es darum geht, sich eine möglichst objektive Meinung zu bilden, statt sich an irgendwelche plakativen Botschaften zu hängen, die uns von oben eingetrichtert werden. Aber auch hier gilt mein Zorn nicht denjenigen, die manipuliert werden, sondern den Manipulatoren – den Redakteuren von Tagesschau, Spiegel, Welt, usw.

        Beim Schreiben dieser Worte wird mir klar, dass wahrscheinlich selbst das zu kurz gesprungen ist. Noch besser wäre es vielleicht, beim Bildungssystem anzusetzen, wird doch hier das fundamentale Weltbild unserer Kinder entscheidend geprägt. Wir müssen als Gesellschaft wieder da hin kommen, dass wir in der Lage sind zu erkennen, was tatsächlich in unserem Interesse ist und was nicht.

        Ich entwickle den Gedanken einmal weiter: Akut würde es sicher helfen, wenn wieder „echte Informationen“ an die breite Masse der Bevölkerung dringen würde. Es wären sicher viele Menschen, die noch wach genug sind, um zu erkennen was tatsächlich gespielt wird, wenn sie nur die richtigen Informationen bekommen. Aber um ein gesundes und nachhaltiges Gesellschaftssystem aufbauen zu können ist eine echte Weiterentwicklung unseres gesellschaftlichen Bewusstseins notwendig. Und hier komme ich dann wieder auf das Bildungssystem zurück, welches da sicher viele Gedankenwege von vornherein verbaut – bewusst oder unbewusst sei dahingestellt.

        Und um noch den Kommentar von Naivling aufzugreifen:

        Ein Gesellschaftssystem, welches seine Grenzen rein auf Ethik und Moral aufbaut ist sicher eine wünschenswerte Utopie. Vielleicht verstehe ich Dein Modell nicht weit genug, aber wie Du schon selbst sagst, müsste man Menschen, die diese nonformalen Regeln übertreten ausgeschlossen werden um nicht in Anarchie und Chaos zu versinken. Genau hier benötigen wir dann doch wieder eine „Staatsgewalt“, die sicher stellen kann, dass diese Menschen nicht an der Gesellschaft teil haben können.

        Ich denke, dass wir als Gesellschaft sehr wohl größere Organisationsstrukturen benötigen. Die entscheidende Frage ist nur, auf welchen Regeln und Gesetzen diese Struktur beruht. Um den gesellschaftlichen Wert einer Regel (oder eines Gesetzes) benötigen wir aber mündige Mitglieder der Gesellschaft, die auch dazu in der Lage sind, diesen Wert zu beurteilen. Und da bin ich dann wieder bei meinen anfänglichen Worten zu Informations- und Bildungssystem…

        • Tony Katz sagt:

          Mit Verlaub, was ist besser (freier): Politiker die einen aktuell belügen und betrügen und um immer mehr berauben oder eine neue Gruppe die sagt: Stopp dem Eurodiktat und der finanzpolitischen Machtergreifung (Spitze des Eisberges ESM), wir möchten die Demokratie (das Volk herrscht) wiederbeleben und es nicht einfach hinnehmen, daß ständig Verträge (zugunsten Banken und einer Zentralregierung) gebrochen werden?
          Etwas anderes ist natürlich, daß die Lösungsansätze der AfD selbstverständlich z.B. für Geldsystemkritiker (noch) nicht weit genug gehen. Oder die freiwillig frei Philosophie (auch) nicht genug verstanden wird?

          • Tobias sagt:

            Klar, erstmal ist jede parteipolitische Veränderung zu begrüßen (vgl. Piratenpartei). Allerdings glaube ich, dass sich keine Partei mit grundlegenden Veränderungen durchsetzen kann, wenn sie nicht die Rückendeckung des Mainstreams hat. Das Dilemma dabei ist, dass eine Partei, die die Rückendeckung bekommt keine grundlegenden Veränderungen durchführen wird, da sie von „oben“ geduldet wird. Die Katze beißt sich in den berühmten Schwanz. Wem das jetzt zu sehr nach „Verschwörung“ klingt, dem möchte ich das jüngste Werk von Soziologie-Professor Krysmanski („0,1%“) ans Herz legen – er hat sehr ausführlich dargestellt, wie die Machtstrukturen in der Champions-League der Superreichen etabliert sind.

            Bei der Alternative für Deutschland ist das Programm in meinen Augen schon etwas zweifelhaft. Ich möchte da auf folgenden Beitrag verweisen:

            http://www.nachdenkseiten.de/?p=16524

            Während mich die Beteiligung von Herrn Schachtschneider (Euro/ESM-Klage vor dem Bundesverfassungsgericht) noch sehr optimistisch stimmt, sind alle Hoffnungen auf eine Verbesserung des politischen Klimas durch diese Partei verflogen, wenn ich den Namen Olaf Henkel (u.A. Präsident des BDI) lese. Da er offenbar eine Dauerkarte für politische Talkshows besitzt, hatte ich oft genug Gelegenheit mir ein Bild von seiner politischen Haltung zu machen und das ist eben entsprechend „bescheiden“ ausgefallen. Generell halte ich diese liberale Wirtschaftspolitik für die er unter anderem steht für einen Brandbeschleuniger unserer Probleme und eben in keinster Weise für einen Lösungsansatz zur Verbesserung unserer Situation. Ich kenne die Doktrin, bzw. die wissenschaftlichen Paradigmen, auf denen der Liberalismus basiert nur zu gut (Stichwort: „unsichtbare Hand des Marktes“) und kann von daher sagen, dass die Lösung so sicher nicht aussehen wird.

            Das ist nun Spekulation, aber eben eine Befürchtung von mir, dass man mit dieser Partei politisch interessierte Menschen abgreifen will, die eben auch spüren, dass hier was gewaltig schief läuft, nur noch nicht so genau wissen was. So nimmt man Strömungen von vornherein den Wind aus den Segeln, die sonst evt. genug Kraft sammeln könnten, um wirklich etwas zu verändern.

            Vielleicht noch ein Anstoss in die Runde: Was glaubt ihr, wie der Beginn einer grundlegenden politischen Veränderung aussehen kann – was muss passieren, damit genug Menschen aufwachen? Ich glaube, dass der Wagen erst richtig gegen die Wand scheppern muss und dann bleibt zu hoffen, dass das angesprochen Machtvakuum, das entstehen könnte, schnell genug von wünschenswerten Kräften besetzt wird. Sonst stellen wir die Zeiger einfach wieder auf 1949 und spielen das Spiel von vorne, allerdings mit dann wahrscheinlich verschärften Spielregeln. Habe ich jetzt irgendwie nicht so viel Lust drauf…

          • Molot sagt:

            @Tobias 22. März 2013 um 15:00
            „Ich kenne die Doktrin, bzw. die wissenschaftlichen Paradigmen, auf denen der Liberalismus basiert nur zu gut (Stichwort: “unsichtbare Hand des Marktes”) und kann von daher sagen, dass die Lösung so sicher nicht aussehen wird. „
            Die Alternative zum Liberalismus ist Sklaverei.
            Würden Sie mir erklären, Womit Sie Sklaverei rechtfertigen wollen?

    • joern hartwig sagt:

      Das sehe ich schonmal ziemlich genau so wie du.
      Im Rückschluss ist dann doch das Geld die Ursache – Geld ist ja ein schwindendes Gut….

      Ich machs mal so kurz wie es geht und wiederhole dich sicher mit einigen Worten – die Motivations Frage ist das einzig „neue“

      – Geld motiviert alle auf der Welt (fast (aber zumindest auch unsere Polizei))
      – Geld ist ein „schwindendes Gut“
      – Unsere Motivation wird manipuliert (gekauft) durch den steigenden Geld Bedarf.
      Die intrinsische Motivatin leidet zwangsläufig und das führt zu diversen „krankhaften“ auswirkungen solange man „nur“ für Geld Arbeitet.

      Ich denke auch, das die Polizisten sich einfach nicht bewusst sind das sie eben nicht fürs Volk Arbeiten genau wie unsere Politiker, Soldaten oder Wirtschaftsbosse…sie alle Arbeiten für Geld und tun Ihr bestes das alle genug Geld bekommen – aber das ist ja ein Kampf gegen Windmühlen.

      Wenn einem die fremd Motivation klar wird, wie man ausgenutzt wird ohne es direkt zu merken, wie gesteuert wird ohne das wir einfluß darauf haben…dann findet man den Weg zurück zur eigenen Motivation und zur Willensfreiheit und nur dann werden bestimmt auch viele Polizisten, Soldaten,Politiker,…. zur Vernunft kommen und überhaupt erst anfangen eigene Entscheidungen zu treffen.

      Ich weiß aus eigener Erfahrung, das das geht und das man tatsächlich völlig Blind sein kann, für ganz simple Tatsachen, die sich zudem überall beobachten lassen, wie die Geldverschiebung von Arm nach Reich. Was das bedeutet war mir zumindest Jahrzehnte lang nicht klar auch wenn ich oft gegen irgendwelche Symptome Protestiert habe…habe ich mich immer gefragt „warum?“ – die Motivation ist immer das Geld.

      Seitdem will ich mich nichtmehr durch Geld motivieren lassen – das geht aber nicht weil wir ja alle zum Leben Geld brauchen (wie die Polizisten) meine eigene Motivation wächst aber seitdem und auch meine Ideen drehen sich nicht mehr darum wie ich möglichst viel Geld verdienen kann.

      „Die Matrix“ ist für mich die treffenste Kurzbeschreibung des Geld/Saatsgewalt Dilemmas – wir sollten nicht mit aber wir können nicht ohne Geld. Wenn wir übersehen das viele das nicht sehen können, dann gibt es bald pazifistischen Mord und totschlag (wir weren uns ja nur) – obendrein wird Gewalt wieder als Argument gegen uns verwendet und führt zu noch mehr Aufrüstung…

      Wir werden immer mehr – wer von „euch“ mir die Rote Pille gegeben hat kann ich aber schon gar nicht mehr sagen.

      • Tony Katz sagt:

        Ist denn nicht eine Teil- oder persönliche Lösung dieses Delimmas der aufoktroyierten NICHT-Freiheit die Autarkie? Also die möglichst weitgehenste Loslösung vom abgelehnten (Zwangs-)System? Und bekanntlich fängt es ja im Kopf an. Ich brauche dies und das nicht (kann schon mal Geld sparen), ich habe einen eigenen Garten (oder tausche mit Menschen die mehr Spaß und Platz mit einem Garten haben). Also, es gibt sie ja die Lebensgemeinschaften die ihren BRD Personalausweis abgeben, auf Sozialversicherung pfeifen und für sich selber sorgen.
        Noch etwas zur Polizei (oder Bürgerwehr, wenn man es selbst machen würde, gab es in Ägypten zeitweise) ich brauche sie nur, wenn jemand unmoralisch (meine Freiheit einschränkend) die Grenzen übertritt. Die Polizei (wie auch die Gerichte) werden also mit dem Maße unwichtiger, wie die Menschen untereinander rücksichtsvoller und Verständnisvoller werden.

        • joern hartwig sagt:

          Ja eine solche Gruppe von Menschen suche ich – ich habe oft das Problem das Leute denen ich die Situation zu erklären versuche sich erstmal oft selber kritisiert fühlen (vielleicht weil sie nur kurz selber sehen können das wirklich jeder hier beeinflusst wird) .
          Dann kommt immer was willst du dagegen tun und am besten noch „dann gründe doch eine Partei“ ?!?
          „Hast du mir nicht zugehört“ ist dan erwiesener Maßen auch keine gute Antwort 😉
          Sobald es wärmer wird bin ich „raus“ und werde Leute suchen gehen(!) mit denen man vernünftig zusammenleben kann – hier online trifft man ja recht oft auf so „Spinner“ wie uns. Mal ein paar von „euch“ besuchen 😉

  3. Tobias sagt:

    Sorry, falls es jetzt zum Doppelpost kommt

    Hallo allerseits!

    Ich begrüße jede Form der kritischen Auseinandersetzung mit der aktuellen Entwicklungen im Euro-Finanzraum. Ich halte es für wichtig, dass wir unsere Gedanken und Vorstellungen aneinander abgleichen, um sie weiterentwickeln zu können. Nur so können wir überhaupt zu dem Punkt gelangen, auch in der Lage zu sein, über Lösungen nachdenken und debattieren zu können.

    Aber nun zum eigentlichen Thema des Artikels:

    Es ist richtig, dass „das System“ nur deshalb so mächtig ist, weil es bis in die untersten Hierarchie-Ebenen Menschen gibt, die es stützen. Seien es Polizisten, Beamte des Finanzamtes oder „Fallmanager“ der Arbeitsagenturen, die die materiell ärmsten unter uns drangsalieren.

    Aber: Die Ursache der aktuellen Situation liegt eben genau nicht (!) im Vorhandensein und der Handlungswilligkeit dieser „Befehlsausführer“. Jeder Polizist, jeder Beamte und sogar jeder Politiker (bis zu einer gewissen Ebene) handelt meiner Meinung nach nach „bestem Wissen und Gewissen“. Die Problematik ist viel mehr, dass sie es eben nicht besser wissen – sie ahnen nicht einmal in wessen Dienst sie ihre Handlungen gestellt haben. Das wiederum ist für mich ein Resultat der nicht vorhandenen investigativen Presse. Wenn man einer Gruppe von Systemspielern einen Vorwurf machen möchte, dann vielleicht am ehesten den Journalisten der Mainstreampresse, da sie es sind, die ihrer Pflicht nicht nachkommen und ich denke, dass es viele von ihnen (im Gegensatz zu den weiter oben genannten Gruppen) besser wissen müss(t)en. So entsteht um uns herum ein „Schleier des Unwissens“, der es den obersten 0,1-0,5% (also den Multimilliardären) erlaubt, ihre perfiden Spielchen zu spielen.

    Mein Fazit: Von den kleinsten Lichtern im System zu erwarten, dass sie ihre wahre Rolle im System so weit zu durchblicken, dass sie ihren Job niederlegen, ist denke ich eine zu hohe Erwartung. Die andere Forderung die sich aus dem Artikel ableiten ließe ist die, dass wir mit Aggression gegen diese Gruppen vorgehen. Ich denke, unser Mittel sollte das Wort und daraus folgend die Überzeugung sein. Sie sind genau wie viele von uns Familienväter (oder -mütter), die ihre Familie ernähren müssen und die an das grundsätzlich Gute in dem System glauben, weil sie es von klein auf erzählt bekommen haben.

  4. Naivling sagt:

    Eine zivilisierte Gesellschaft benötigt weder Geld noch Staat. Der Antrieb eines solchen Konstruktes ist das Wohl aller, ohne Zwang und ohne Gewalt. Nicht gesellschaftsfähige Individuen werden in so einem Konstrukt vom Wohl ausgeschlossen, mit der Option sich bei einer Verhaltensänderung wieder einzugliedern….

    • zap sagt:

      Hallo Naivling 😉
      Eine zivlisierte Gesellschaft benötigt keinen Staat, das ist korrekt.

      Geld jedoch, ist ein Medium, dass aus der freien Kommunikation geboren wurde. Geld, wo es freiwillig verwendet wird, hat die Kommunikation und das Leben der Menschen derart verbessert und entwickelt, wie kein anderes Gut. Es ist der Garant für friedliche Kooperation und effiziente Arbeitsteilung. Geld steht für freiwilligen Ausstausch, im Gegensatz zu Gewalt und Ideologie.

      Im Gegensatz zu Geld als Medium der Kommunikation, steht heute die Gewalt als Medium der Kommunikation fest in der Gesellschaft, auch wenn die Gewalt heute als Geld getarnt ist ( FIAT Money und gesetzliches Zahlungsmittel ) und damit unpersönlich und übertragbar ist. Wir sollten uns nicht täuschen lassen und die Gewalt dennoch beim Namen nennen.

      Das Wohl aller ist eine Ideologie und eine Lüge, es gibt nur das Wohl des Individuums.

      gruss, zap

      • Naivling sagt:

        Danke für deine Ansichten.

        Umso mehr ich mich aber mit diesem Thema beschäftige, umso mehr komme ich zu der Ansicht, das Geld nur einen Zweck besitzt: Es ist ein Machtmittel zur Durchsetzung von staatlicher Gewalt und zur Sicherung bestehender Machtstrukturen. Mit der ursprünglichen Idee hat es Heute nichts mehr zu tun.

        MfG

        • Georg sagt:

          Hinter Deinen Beitrag könnte ich voll dahinter stehen, wenn Du mir erlauben würdest, das Wort „Geld“ mit „das momentan bestehende Geldsystem“ zu ersetzen.
          Oder bist Du generell gegen Geld?
          LG Georg

      • joern hartwig sagt:

        Man könnt auch sagen die gleiche Funktion die uns diesen rasanten Aufschwung beschehrt hat – tritt uns jetzt (mal wieder) mit anlauf in den Arsch….

  5. Matthias Meier sagt:

    Die Bilderberger sind das Problem und die Lobbyisten, aber ich ziehe die Konsequenzen, so ähnlich wie der Herr Robert H.
    http://www.vae-firma.com/pages/–fallbeispiele-offshore/fallbeispiel-asset-protection.php

  6. Betroger Bürger sagt:

    Seit Kohl bis Merkel hat die CDU/FDP uns Bürger beschissen und
    betrogen! Dieses Lügenpack wird nicht einmal vor Gericht zur
    Rechenschaft gezogen! Die Kaschuben-Merkel verschenkt unser
    Steuergeld in ganz Europa, Der Krüppel-Schäuble bestiehlt uns
    BRD-Bürger. Rettet EUER Geld, holt alles ab von den Banken.
    Sobald die Banken das Geld haben, gehört es nicht mehr uns Bürgern,sondern der Regierung!
    In wenigen Monaten wird die nächste €uro-Pleite vor der Tür stehen.

  7. joern hartwig sagt:

    Das sehe ich ganz ähnlich ich würde nur keine Namen nennen sondern generell sagen das Politik nur Beschäftigung fürs Volk ist – warum wohl sollen schon 16 Jährige wählen? Damit „wir“ schon früh lernen wie unsere „freihe Wahl“ zu verstehen ist…
    Nicht das nachher noch jemand auf die Idee kommt das seine eigenen Vorstellungen irgendwie wichtig wären.

  8. Maren sagt:

    Dieser Kommentar dreht sich um die individuelle Verantwortung jedes einzelnen Individuums. Ich habe ihn zu einem anderen Artikel zur Zypernkrise geschrieben, der wieder nur auf dem bestehenden System von Eurokratie, Banken, Großindustrie und Regierungen herumhackt. Es stösst mir schon seit langem auf, dass die individuelle Verantwortung immer ganz verdrängt wird! Hier nun mein Kommentar:
    Ja – dieser Artikel enthält einerseits viel Wahrheit, was die Banken betrifft, andererseits muss man auch immer die individuelle Verantwortung sehen.

    Wenn ich nur 1800 Euro im Monat verdiene, dann kann ich mir kein Haus oder Wohnung für über 200.000 Euro finanzieren. Das geht rein rechnerisch einfach nicht, wenn ich noch essen, trinken und Kleidung kaufen möchte oder Kinder versorgen muss oder ein Auto brauche, um zur Arbeit zu kommen.

    Hier in Deutschland waren die Banken bei privaten Krediten und Immobilienkrediten immer sehr auf Sicherheit bedacht. Es wird immer genau geschaut, wie viel Eigenkapital da ist, wie hoch und wie sicher das Einkommen ist etc. etc. und danach wird berechnet, wie viel Immobilie, oder sonst irgendetwas sich jemand leisten kann. Das wurde in Spanien zum Beispiel versäumt, genau wie bei der Immobilienblase in Amerika etc..

    Dann schauen wir doch mal nach Griechenland: Die Menschen dort hielten es für selbstverständlich, mit 55 in Rente zu gehen, es wurde weder in Industrie, noch in Infrastruktur investiert und fast die Hälfte der Bevölkerung arbeitet im öffentlichen Dienst. Der Rest in der Tourismusbranche oder in der Landwirtschaft. Jeder ist korrupt wie Sau – schon um eine Operation im Krankenhaus zu bekommen, muss man die Ärzte schmieren, sonst landet man immer wieder ganz am Ende der Warteliste. Und viele Familien leben noch von Opas Rente, wenn der schon lange tot ist. Steuern zahlen ist immer was für den Nachbarn, aber nichts für einen selbst. Schon beim Beitritt in die Eurozone wurden die Staatsfinanzen gefälscht und die EU hat das zugelassen, es wurden über die Jahre Milliarden zu viel an Agrarsubventionen abgeschöpft (zum Beispiel wurden so viele Olivenbäume angegeben, dass rein rechnerisch das Land fast doppelt so groß sein müsste, damit die alle reinpassen) und die EU hat immer noch freundlicherweise weggeschaut. Schon der Eurobeitritt hätte also verhindert werden müssen. Solange das aber alles so lief und alle zugeschaut und nix gesagt haben und jeder sein Schäufelchen vom Reibach abbekam, war alles gut – da hat man keinen einzigen Griechen gegen Korruption und die Regierung demonstrieren sehen. Wo waren denn da alle? Solange das Bakschisch floss, waren alle glücklich, oder nicht?

    Das sich aber weder ein Privathaushalt, noch ein Staat, auf Dauer grenzenlos verschulden kann, ist rein rechnerisch absehbar, weil er irgendwann schon so viel Zinsen zahlen muss, dass seine Einnahmen dazu nicht mehr ausreichen, erst recht dann, wenn kaum ein Einwohner Steuern zahlt, geschweige denn zum Schuldenabbau.

    Was ich also überhaupt nicht leiden kann, ist das absolute von sich weisen der eigenen Verantwortung. Freiheit bedingt Eigenverantwortung, das sollte allerdings auch und im Besonderen für Banken und deren Kunden gelten. Die Einlagen (Spareinlagen, Sichteinlagen, Geldmarktkonten etc.) sollten staatlich abgesichert werden, nicht die Bank. Bank geht Pleite, Pech gehabt für diejenigen, die in undurchsichtige und risikoreiche Derivate etc. investiert haben. Shit happens! Wer in Zeiten von Minizinsen große Renditen erwirtschaften möchte, muss auch das Risiko tragen. Das Problem ist also das unkontrollierte Bankensystem, aber durchaus auch die Gier eines jeden einzelnen von uns, und die gekauften europäischen Regierungen, die uns sehenden Auges in eine absolute EU-Diktatur führen wollen. Da sind Merkel und Schäuble allerdings ganz groß mit dabei, das gebe ich zu.

    Auch Zypern und auch Zyperns Bürger sind zum Teil zumindest selbst schuld. In der Welt stand ein Vergleich dessen, was ein Investment von 10.000 Euro seit 2008 (Beginn der Krise mit Platzen der amerikanischen Immobilienblase) in Deutschland gebracht hat, in Zypern, in Italien oder in Spanien. In Deutschland brachte es dieses Investment auf durchschnittlich 11.100 Euro in diesen 5 Jahren – inflationsbereinigt waren es nur knapp 10.400 Euro. Das gleiche Investment brachte in Zypern durchschnittlich 14.000 Euro und inflationsbereinigt immerhin noch gut 13.000 Euro. In den anderen Krisenländern lagen die Werte dazwischen. Und das wurde nur dadurch erreicht, dass die zypriotischen Banken vor allem in Hochrisikopapiere wie griechische Staatsanleihen investiert haben. Ein großer Teil der Hilfsgelder für Griechenland ist also über den Weg der Banken in zypriotische (und auch russische) Taschen geflossen, aber auch hier sperren sich die Sparer und Investoren, ihre eigene Verantwortung zu sehen. Auch hier soll das Motto gelten – Gewinne werden individualisiert und Verluste vergesellschaftet. So läuft das nicht!
    Wer im großen Investmentspiel (also im bestehenden beschissenen System) mitspielt, der muss auch das Risiko tragen – zur Not auch das Risiko eines totalen Kapitalverlustes. Wer nicht mitspielt investiert in Sachwerte, Gold und Silber und beschränkt die Beziehungen zu seiner Bank auf ein absolut notwendiges Minimum wie ein Girokonto oder eine kleine Rücklage für Notfälle in Form einer Sichtanlage (Sparkonto oder Geldmarktkonto). Auch da gibt es die Gefahr der Verluste, aber diese Werte haben einen sogenannten immanenten Wert. Nicht, dass der Staat diese Dinge (Edelmetalle) nicht konfiszieren könnte, aber bestimmt nicht so schnell, wenn man sie weitgehend anonym kauft und zu Hause und nicht in einem Bankschließfach (müssen dem Finanzamt gemeldet werden) deponiert.

    Noch etwas, dass das ganze System krank ist und geändert werden muss, ist klar. Keine Frage, da sind wir uns mit Sicherheit alle einig. Nur ich als Individuum kann nicht einerseits dieses alte Mistsystem versuchen, zu meinem Vorteil auszunutzen, indem ich genau das tue, was ich den Reichen und Mächtigen vorwerfe – nämlich nur dadurch Geld zu verdienen, dass ich gegen Zinsen Geld verleihe – und andererseits dann nach mehr Staat schreien, aber gleichzeitig mehr Freiheit fordern, wenn es schief geht. Freiheit = volle Eigenverantwortung!
    Ich kann nicht ins bestehende und absehbar untergehende System investieren und dann wollen, dass andere Staatsbürger und Bürger fremder Nationalitäten meine entstehenden Verluste kompensieren, aber gleichzeitig nach Freiheit schreien, wenn deren Regierungen mehr Kontrolle fordern.

    • joern hartwig sagt:

      Freiheit = Eigenverantwortung
      Das hat mir am besten gefallen, genau das trauen viele den „Anderen“ nicht zu.
      Und das vielleicht sogar mit Recht – es sind immer noch sehr viele im „Blindflug“ unterwegs und „müssen?“ gesagt bekommen was richtig und was falsch ist bis jedem einzelnen „der Kragen platzt“ – dann beginnt doch ein neues Leben und die Suche nach „Vernunft“, die ohne Gesetze dazu führt sich selber verbessern zu wollen – nachhaltig und ohne weiteren Schaden anzurichten.
      Da wir immer mehr werden wächst auch die Tendenz „Dinge verbessern“ zu wollen und verdrängt vermutlich irgendwann das Verlangen Profit zu machen.

      Weltverbesserer, Verschwörungstheoretiker, Esotheriker, Voluntaristen, Utopisten wir alle sinde die Opposition der deZeitigen Regierung(en).
      Wir müssen einfach nur weitermachen „Cluster“ zu bilden und diese untereinander zu vernetzen.
      Wir „kämpfen“ größtenteils friedlich an vielen Fronten – alle die, „wie auch immer“ das System durchschaut haben leben zunehmend Ihr eigenes Leben…recht einfach wenn nichts tun schon besser ist als noch als Feuerholz benutzt zu werden.

      Und diejenigen die noch Studieren und Arbeiten, weil es Sie halt interessiert und nicht für Geld, werden sicherlich auch nach Möglichkeiten suchen, Ihre Leistungen nicht mehr einem System zu „Opfern“, dessen Symptome sehr viele schon Lange aufwendig bekämpfen – das muss man erstmal durchschauen.
      Wie wohl die meißten hier.

      Wer eigenverantwortlich handelt ist frei und unregierbar!

  9. Georg sagt:

    @Ben Lowrey,
    Hallo Ben,
    Hallo Peter,
    Hallo in die Runde,

    Mir ist aus Deinem interessanten Beitrag nicht ganz klar geworden, wie ich die Erkenntnisse nutzen kann oder auf was Du plädierst, indem Du das Kernproblem in der Polizei siehst.

    Mir ist aus Deinem Text nicht hervor gegangen, ob Du die Polizei ganz abschaffen möchtest, oder ob sich die Polizei den Vorschriften denen sie unterliegen widersetzen soll indem sie uns erlaubt, ein eigenes Geldsystem in Umlauf zu bringen.

    Ich gehe stark davon aus, Du meintest zweites.

    Du siehst also, wenn ich es richtig interpretiert habe, das Kernproblem in der Polizei, weil sie uns bestraft, wenn wir ein eigenes Geldsystem in Umlauf bringen.
    Im Umkehrschluss bedeutet das ja dann, dass Du von der Polizei erwartest, dass sie ihren Vorgesetzten ungehorsam werden sollten, damit wir unbehelligt bleiben, wenn wir gegen die Spielregeln verstoßen, welche unsere Sklaventreiber uns aufoktroyiert haben.
    Du wirst doch nicht allen Ernstes von einem Polizisten, der ja auch nur ein Mensch in diesem Sklavensystem ist, verlangen wollen, dass er sich den Auftrag meiner Verhaftung widersetzt, wenn ich mich dabei erwischen habe lassen, ein neues Geldsystem in den Markt zu bringen.
    Er weiß doch, dass wenn er sich diesen Befehl widersetzt, er seinen Job los hat und ein anderer Kollege die Verhaftung ausführen wird.
    Die Polizei mag vielleicht viele Probleme haben und sie sind auch ein Problem aber sie können doch niemals ein „Kern“problem für ein System darstellen denn ein Kern sitzt immer in der Mitte eines Gewächses.
    Aus einem Kern kann ein Gewächs erst entstehen.

    Die Polizei hat aber das Finanzsystem nicht erfunden, sondern sie sind lediglich Schiedsrichter die eingesetzt wurden damit wir, die Mitspieler, diese Regeln einhalten.

    …weiter gleich

  10. Georg sagt:

    …weiter gehts…

    Du beschreibst hervorragend unser bestehendes Welt- Geldsystem und dass dieses zu unserer Versklavung geführt hat und uns noch mehr versklaven wird.

    Dieses bestehende Geldsystem ist unumstritten sehr mächtig und Weltumspannend.
    Es ist dermaßen mächtig und hat uns dermaßen in der Hand, dass wir bereits von einer Versklavung sprechen.
    Es ist dermaßen groß und mächtig, dass es für mich utopisch erscheint, an diesem System etwas ändern zu können. Einen Hauch realistischer halte ich es, ein neues System, oder Systeme entstehen zu lassen indem wir durch Demonstrationen, Petitionen etc., die Gesetze so verändern, dass uns das auch erlaubt wird.
    Dieses eine bestehende Geldsystem ist dermaßen groß und mächtig, dass, wie Du ganz richtig bemerkt hast, unsere gesamte Aufmerksamkeit ständig darauf gerichtet ist.

    Es ist ein kosmisches Gesetz, dass alles worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, noch größer und mächtiger wird.
    Das wissen auch die Illuminaten.

    Daher finde ich es ganz richtig von Dir, dass Du uns darauf hinweist, dass wir unsere Aufmerksamkeit auf etwas anderes richten sollten, als auf das uns momentan beherrschende Geldsystem.
    Wenn Du aber unsere Aufmerksamkeit wieder auf etwas lenkst, was uns nicht passt, in Deinem Fall auf die Polizei, dann wird diese wiederum gestärkt.

    Nach dem Kosmischen Gesetz und nach Illuminatenwissen, sollten wir unsere Aufmerksamkeit besser auf Dinge richten, die wir stärken wollen, also die Dinge die wir gut finden oder etwas kreieren, was wir gut finden.

    Sofern also der gute Wille besteht, eine bessere Lösung zu finden oder anzuregen eine bessere Lösung zu finden finde ich es trotzdem notwendig, so wie Du es tust, auf Missstände hinzuweisen.
    Denn die Motivation eine Lösung für Missstände zu finden kann nur dann gegeben sein, wenn das Problem erkannt ist.

    So erlaube ich mir auf ein Problem hinzuweisen, welches nur selten beachtet wird.
    Nach meiner Empfindung unterliegt der Großteil der Menschen einem sehr großen Missverständnis, welches sie vom wirklichen Kernproblem ablenkt und die Schuld ihrer Versklavung, sofern sie überhaupt im Außen und nicht der Spiegel unser selbst ist, in Machthabern sucht, die den Völkern nur vorgesetzt wurden.
    Die wahren Machthaber, also diejenigen, die unsere Scheinmachthaber mit ihren Verträgen vor Generationen unter Androhung von Krieg, geknebelt haben, sind kaum bekannt und daher auch von uns, den Pöbel, nahezu unantastbar. (Vielleicht Rotschild und Konsorten und deren Banken die letztendlich nur eine einzige Bank ist)

    Dieses Missverständnis geben wir uns gegenseitig seit Generationen weiter und impfen es wieder unseren Kindern ein.

    Dieses Missverständnis im Großteil der Weltbevölkerung, führt zu dem Glauben, dass die Politikdarsteller das geliehene Geld und die dazugehörigen wuchernden Schulden mit Gesetzen, die sie hin und her schreiben und streichen, für uns so steuern könnten,
    dass dieses Geld und die wuchernden Zinsen für uns gerecht verteilt werden könnte.

    Dieser Glaube ist global im Großteil der Menschen fest verankert und führt dazu, dass die Menschen ihre Aufmerksamkeit auf ihre Scheinmachthaber richten, deren Aufgabe es sein soll die Schuldwucherung zu Steuern, dessen Gläubiger aber ganz offensichtlich nicht unsere Politikdarseller sind und auch nicht die Banken, sondern die paar Menschen, die dieses Geldsystem ins Leben gerufen haben, bzw. dessen Erben.
    Die Banken sind wiederum nur Geldleihäuser, die sich das Geld, welches sie verleihen wiederum und letztendlich von der einzigen Weltbank leihen, die heute Fed heißt.
    Daher macht es auch wenig Sinn, auf die Banken, oder gar auf deren Personal, loszugehen.

    Die Politiker, egal von welchem Land, haben das Geld und dessen Zins weder erfunden, noch dürfen sie es drucken. Sie haben lediglich die Freiheit ihren Völkern vorzuschreiben, wie das Geld und die dazugehörigen Schulden umverteilt werden.
    Entschuldigung, es ist schon lange umgekehrt. Es muss heißen die Schulden und das dazugehörige Geld.
    Die Politiker und deren Völker haben es mit samt den dazugehörigen Gesetzen, die dieses System angeblich juristisch unangreifbar machen Vertraglich angenommen.

    Dafür dürfen sie die „Verantwortungsnehmer“ sein. (siehe lustiger Sketch von Gerhard Polt http://youtu.be/Bq9eSpBH4jo )

    Was im Allgemeinen nicht erkannt wird ist, dass es dem Geldsystem völlig egal ist, in welchem System es verwendet wird. Denn die Schulden wuchern sobald wir uns darauf eingelassen haben es zu nutzen, ganz egal ob es von Demokraten oder von Kommunisten geliehen wird. (Andreas Popp erklärt das sehr schön).
    Dem Geld ist es übrigens auch völlig egal, ob es DM, oder Schilling oder Euro, Dollar oder Fitzlebutz heißt, denn das Schuldgeldprinzip wuchert ja weiter. Auch ob die Grenzen offen sind oder geschlossen, ist dem Geld und deren Herrchen ebenfalls so Wurst wie wenn im Dschungel ein Fahrrad umfällt.
    Ob die Wirtschaft in irgendeinem Land wächst oder Schrumpft ist dem Geld auch egal, denn schrumpft sie in Gigihatschi wächst sie dort, wo sich die Politiker dafür auf die Schulter klopfen.
    Diese Diskussionen sind den verdeckten Herrchen des bestehenden Weltgeldsystems nur eine willkommene Ablenkung von deren Bindemittel.
    Da die meisten Menschen und auch die Mehrheit der Politiker selbst eben dieses Problem nicht erkannt haben, ist die Aufmerksamkeit der meisten Menschen auf der Welt auf das Treiben der Politiker gerichtet, die sich vermutlich selbst noch nicht als Sklaven des Systems erkannt haben, und oder nicht erkennen wollen, und oder höchstwahrscheinlich selbst durch die Verträge der wahren Machthaber geknebelt sind, und oder ihrer Seele keines Blickes würdigen.

    ERST WENN DER GLAUBE, DASS DIE POLITIKER ETWAS AM BESTEHENDEN GELDSYSTEM VERÄNDERN KÖNNEN, ALS IRRGLAUBEN VON DER MASSE ERKANNT WIRD, HABEN WIR MEINES ERACHTENS EINE CHANCE, UNS MITSAMT IHNEN AUS DER VERSKLAVUNG DES GELDSYSTEMS ZU BEFREIEN, in dem wir andere Lösungen für unser Tauschsystem kreieren und uns darauf konzentrieren, dass die Gesetze uns erlauben neue Gelsysteme in Umlauf zu bringen.

    Das bestehenden Schuldgeldsystem ist nicht veränderbar, weil es nicht von uns kreiert ist und weil es diejenigen, die das System besitzen und sich an unbekannten Orten auf der Welt verteilt haben, nicht verändern wollen.
    Das bestehende Schuldgeldsystem ist als übertragbares Angebot anzusehen, welches wir bzw. unsere Vorfahren angenommen haben und an dessen Verträge wir uns bis heute halten.
    Das bestehende Gelsystem ist so mächtig und weltumspannend, dass kaum eine Möglichkeit besteht daran etwas zu verändern oder es gar abzuschaffen.
    WIR KÖNNEN ES BESTENFALLS ÜBERFLÜSSIG MACHEN, INDEM WIR EIN ODER MEHRERE NEUE TAUSCHMITTEL KREIEREN UND BENUTZEN.
    Wenn unsere Politiker versuchen würden, das bestehende Geldsystem ohne dem Einverständnis derjenigen zu verändern von denen sie vertraglich gebunden sind, wird es Krieg geben.
    Das will hoffentlich keiner.
    Der Scheinfriede zwischen unseren Ländern kann nur auf friedlichem Wege zum wahren Frieden werden.

    Der springende Punkt für ein neues Tauschsystem ist:
    Wenn wir ein neues Tauschsystem nutzen möchten, welches uns ermöglicht in Liebe und Harmonie miteinander auszukommen, dann sollten wir es so gestalten, dass wir und unsere Nachfahren in der Lage sind, es an die Bedürfnisse der Liebe und Harmonie anzupassen.
    Liebe und Harmonie kann nur entstehen, wenn wir Tauschsysteme ins Leben rufen, welche niemanden schon allein deshalb in die Schuld bringt, weil er es anwendet. (So wie es beim vorherrschendes Zinssystem gegenwärtig ist. Die Begründung kann ich mir glaube ich sparen)

    Um ein neues Tauschsystem in unser Leben zu rufen, sollten wir eine neue Verfassung oder Verträge für diejenigen kreieren, die das neue Geldsystem benutzen wollen.
    Ich kann mir das so vorstellen, dass das neue Tauschmittel erst parallel zum alten Geld benutzt wird und sich mit der Zeit immer mehr und mehr durchsetzt.
    Wichtig dabei ist, dass das neue Tauschmittel wie der Phönix aus der Asche einfach plötzlich da ist und ihn mindesten 1Millionen Menschen in ihren Händen halten können.
    Natürlich gibt es noch etliche weitere Punkte (auch juristischer Art), aber das führt hier zu weit.

    Lasst uns also aufhören das Schlechte vernichten, bekämpfen, oder verbessern zu wollen.
    Lasst uns aufhören unsere wertvolle Aufmerksamkeit auf das Schlechte zu richten. Wir machen es dadurch nur noch stärker.
    Macht jene die etwas tun was ihr nicht gut findet darauf aufmerksam, aber lasst sie ansonsten in Ruhe und steckt nicht zu viel Energie in sie.
    Wer nicht hören möchte was Ihr sagt, möchte seine eigenen Erfahrungen machen und das ist sein gutes Recht.
    Gebt Eure Energie besser um Neues zu schaffen, statt schlechtes zu verbessern oder zu bekämpfen.

    Lasst unsere Politikdarsteller weiterhin an die Verträge halten, die ihre und unsere Vorfahren mit den wahren Machthabern geschlossen haben. Sie hängen an derselben Kette wie der Rest der Welt.

    Lasst uns eine Neue Plattform errichten, auf der wir ein Neues Geldsystem kreieren.
    (Das Kreieren eines neuen Geldsystems ist übrigens genauso nicht verboten, wie das Schreiben eines Science Fiction.) Unser Science Fiction könnte heißen „Freigeld“
    Der Regisseur könnte heißen „Wir Miteinander“.

    Lasst uns einfach gaaaaaanz viele werden die sich ein Neues Geldsystem wünschen.

    Wie viele sind wir eigentlich, die sich aus den Fesseln befreien wollen?
    Gebt ein Zeichen!

    Wie können wir uns eigentlich zählen, um zu erfahren, wie stark wir miteinander eigentlich sind?

    Wo können wir uns unsere Vorschläge unterbreiten?

    FÜHLT SICH HIER JEMAND MOTIVIERT…,
    …eine Internetplattform zu erstellen, auf der wir uns austauschen können, auf der wir unsere Vorschläge unterbreiten können und uns die Vorschläge gegenseitig bewerten können.
    Ich habe damit bereits angefangen, aber ich komme wegen Programmiertechnischer Unkenntnis ohne Hilfe nicht weiter.
    Die Abstimmungen in der Seite müssen mehr automatisiert werden.

    …Wer kann organisieren?

    …Wer möchte einfach nur dabei sein und kann sich vorstellen ein neues Geldsystem zu benutzen und wo können wir uns zählen um zu wissen auf wie viele wir zählen können die mit uns unsere Ketten sprengen?

    …Wer kann Rechtsbeistand leisten, damit wir wissen ab wann wir uns im illegalen gefährlichen Bereich befinden.

    Auf ein freudiges Miteinander
    an alle Regisseure unserer Zukunft.
    Georg

  11. Maren sagt:

    Wenn ihr mich fragt, dann ist diese ganze bestehende Misere auch von unseren Politikern mitgeplant. Gerade Herr Schäuble ist einer dieser ganz üblen Gesellen. Er hat im letzten Jahr in einer Rede vor Bankern ja zugegeben, dass es genauso ist. Er sagte sinngemäß, dass die Menschen Europas nur durch eine wirklich schlimme Krise unter eine europäische Zentralregierung gezwungen werden könnten.

    Das heißt für mich, dass die Eurokraten und auch ganz bewußt unsere Regierung darauf hin gearbeitet haben und es noch immer tun, eine solche Krise mit all ihren Konsequenzen auszulösen. Aber ich glaube, dass sie sich in den Finger schneiden, denn fast kein Bürger Europas möchte eine Aufgabe der Nationalstaaten. Das wird gründlich in die Hose gehen. Und da sollten wir uns schon auf Krise und auch Unruhen gefasst machen.

    • Georg sagt:

      Was meinst Du mit „Aufgabe der Nationalstaaten“?
      Welche Aufgaben könnten das z.B. sein und wie definierst Du Nationalstaaten? Ist unter „Nationalstaaten“ ein Staat gemeint der ganz Europa regiert?

      Und hast Du einen Lösungsvorschlag für dieses Problem?

      LG Georg.

      • Maren sagt:

        Mit Nationalstaaten sind Staaten gemeint, die eine Nationalität repräsentieren, also Spanien, Frankreich, Deutschland etc. etc.. Uns wird seit dem zweiten Weltkrieg vorgegaukelt, dass wir wieder einen deutschen Staat hätten, der souverän über seine Belange bestimmen kann, genauso wie allen anderen Menschen Europas. Stattdessen haben wir es mit abhängigen Firmengeflechten zu tun – vom Bundestag bis hin zur kleinsten Polizeistation oder dem kleinsten Amtsgericht. Über die Politik ist das nicht zu ändern, es sei denn, wir gäben unsere PERSONALausweise zurück und wählten geschlossen eine Vertretung, die einen Friedensvertrag aushandelt und die Wahl einer freiheitlichen Verfassung durch den Souverän beschliesst und alle Schulden für ungültig erklärt..Aber das würde das Bankensystem und die dahinterstehenden Machthaber nicht zulassen. Sie würden andere „Staaten-Firmengeflechte“ gegen uns aufhetzen und uns in einen Krieg stürzen – wie du schon richtig bemerkt hast. Ein solcher Prozess müsste also zumindest Europaweit geschehen, denn wenn die Menschen in ganz Europa geschlossen aufträten, wäre die Gefahr weitaus geringer von aussen angegriffen zu werden. Oder es geschieht von der Basis aus und einzelne Gemeinden sagen sich komplett aus dem Firmengeflecht los und erwirken einen Friedensvertrag mit den Nachbarstaaten. Auch das ginge nach geltendem Gemeinderecht. Die Kommune ist die kleinste selbständige „Verwaltungseinheit“.

        Die Machthaber hinter den Banken möchten eine „Weltregierung“, die zentralistisch einen Großteil der Welt regiert und somit ungeheure Macht hätte, gegen die das Individuum nicht mehr ankäme, was einer Totalüberwachung und Totalversklavung gleichkäme. Das können sie nicht durchsetzen, solange in den einzelnen Staaten noch nationales Recht gilt.. Die EU sollte das Pilotprojekt werden.

        Und da die Politiker wissen, dass eigentlich kein Mensch die Abschaffung nationaler Souveränität möchte – sofern diese nicht nur in unseren Köpfen existiert, führt sie halt absichtlich eine so große Krise herbei, um dann den Menschen zu erzählen, dass Europa nur zu retten sei, wenn es zentralistisch regiert würde.

        • Georg sagt:

          Liebe Maren,
          Vielen Dank.
          Ich finde es sehr interessant was Du schreibst und es kommt meiner These und der vieler Anderer hier im Forum sehr nah bzw. gleich.
          Was ich ein bisschen anders sehe, oder was ich vielleicht noch nicht erkannt habe ist, dass Du der Meinung bist, dass die sogenannte Wirtschaftskrise, (oder wollen wir es besser Geldkriese nennen) von den Politikern „herbei geführt“ wurde.
          Meines Erachtens und so habe ich es ja auch am 30.03. 15:45 beschrieben, hatten oder haben die Politiker in diesem weltumspannenden Wucher- Schuldsystem gar keine Chance, dagegen etwas zu unternehmen. Ganz egal für welche Regierungsform sie sich entschieden.
          Das einzige was die Menschheit aus der Gelkriese hätte führen können, wäre gewesen, ein anderes Gelsystem einzuführen.
          Dies aber und da sind wir uns ja einig, wäre ein Vertragsbruch mit dem Vorherrschenden Geldsystem gewesen, was zu Krieg mit der restlichen Welt geführt hätte.
          Ein „herbeiführen“ der Geldkriese, von Seiten der Politiker kann ich also deshalb nicht erkennen, weil die Geldkriese systembedingt unausweichlich war und ist.
          Was haben also die Politiker Deiner Meinung nach gemacht, um die Geldkriese „herbeizuführen“, wenn die Geldkriese von vornherein systembedingt sowieso unausweichlich ist?
          Mit gespannten Lieben Grüßen
          Georg

  12. Satyajit sagt:

    Solange wir das mit Gier behaftete Lügengeld der privaten Zentral- und Grossbanken benutzen, bestimmen diese auch die Spielregeln.
    Wir können aber in 5 Minuten unsere eigene Geld bzw. Tauschwährung drucken und sie nach und nach in unseren Bekanntenkreis einführen. Sie existiert schon und heisst Minuto! (http://minutocash.org/). Es kann auch nicht verboten werden!
    Genial einfach und praktisch umzusetzten. Bin seit 15 Monaten meine eigene Zentralbank und es macht jede Menge Spass!

    • Georg sagt:

      Hallo Satyajit,
      Ich kenne den Minuto.
      Habe aber noch keine praktische Erfahrung damit machen können und er wurde mir auch noch nicht angeboten.
      Erzähl doch mal, welche Geschäfte Du und Dein Umfeld mit den Minuto bereits getätigt haben und wie viele Leute es in Deiner Gegend schon benutzen.
      Bei uns im Chiemgau wird viel über den Minuto gesprochen, aber er findet irgendwie keinen Anfang, weil den meißten Leuten und auch mir, das mit den Bürgschaften irgendwie suspekt vorkommt.
      Bin gespannt auf Deine Erlebnisse und vielleicht lese ich Deinen Bericht in unserem Chiemgauer Autarkieforum vor.
      LG Georg

  13. Andreas sagt:

    Weshalb wird eine so offensichtlich falsche Analyse verbreitet?

    Mir scheint, der Analyst ist gekauft. Um Verwirrung zu stiften? Um die Aufklärungsbewegung zu schwächen, ihr zu schaden?

    Es wurde hier ja bereits mehrfach in verschiedenen Schattierungen dargestellt, daß die Staatsgewalt eben NICHT die Krankheit ist, sondern nur ein Symptom bzw. ein ausführendes Organ. Gekauft von den Banken/Hintermännern, klar. Und es ist wichtig, auch klar.

    Aber, man stelle sich aber vor, es gäbe keine Staatsgewalt, Polizei etc.

    Die Banken würden ihre privaten Sicherheitsdienste aufbauen und die Gläubiger noch viel rigeroser und rabiater angehen! Und das dann ohne Möglichkeit einer Gegenwehr. Na danke!

    Und noch eines ist falsch dargestellt: niemand wurde/wird gezwungen, zur Bank zu gehen und einen Kredit aufzunehmen. Dies zum Einen. Und zum anderen wird niemand gezwungen, sein Geld bei der Bank anzulegen.

    Es ist das System, das gesamte Banken-/Wirtschaftssystem; Zins und Zinseszins; die Tatsache, daß die Regierungen das Geldmonopol an Banken abgegeben haben etc. DAS ist das Hauptproblem.

    Naja, und die Gier der Menschen. Das System können wir ändern – die Gier aber leider nicht. Insgesamt stimmt mich das eher pessimistisch.

    • Georg sagt:

      Jawohl, da steh ich voll dahinter.
      Abgesehen vom letzten Satz. Das System können wir nicht ändern, davon bin ich überzeugt. Was wir aber können ist, in liebe ETWAS NEUES schaffen oder zu unterstützen.
      Es gibt ja sehr viele Bewegungen, die ein neues Geldsystem ins Leben rufen.
      Sie brauchen die Unterstützung und Aufmerksamkeit derjenigen, die das alte Machtsystem loslassen möchten.
      Im Neuen, ist unsere Energie wesentlich effektiver eingesetzt, als wenn wir versuchen altes verändern zu wollen, oder es gar zerstören.
      Liebe Grüße
      Georg

      • Maren sagt:

        Du hast vollkommen Recht. Nur sollten wir uns dann auf eine Art des neuen Systems einigen damit das nicht nur regional funktioniert, sondern auch überregional kompatibel ist, sonst landen wir wieder bei der Kleinstaaterei, sind zerrissen und das alte System kann leichter gegen uns vorgehen. Außerdem gestalten sich viele unterschiedliche regionale Tauschsysteme sehr kompliziert. Der heutige Mensch will ja nicht nur regionale Produkte.

        • Andreas sagt:

          Maren, das sehe ich auch so. Vielstaaterei, Zersplitterung in Gruppen und Grüppchen.

          Weißt Du, was mir dazu einfällt? Divide et impera. Cui bono? Teile und Herrsche. Wem nützt das?

    • Nino sagt:

      Hallo Andreas, ich glaube du machst hier einen entscheidenden Fehler:

      Bitte lies dich doch einwenig mehr in unsere Artikel hier ein, deine Bedenken sind ja berechtigt, wurden aber schon oft beantwortet. z.B hier : http://www.freiwilligfrei.info/archives/1507

      “Die Banken würden ihre privaten Sicherheitsdienste aufbauen und die Gläubiger noch viel rigeroser und rabiater angehen! Und das dann ohne Möglichkeit einer Gegenwehr“

      Die milliarderenschwere Bankgesellschaft hat genauso wenig Möglichkeiten dich zu irgend etwas zu zwingen, wie dein Bäcker vor Ort, wenn diese KEIN Zugriff auf das staatliche Gewaltmonopol besitzt.

      Wie denn auch ? Sollte diese mit irgendwelchen Mitteln ihre Kunden ausbeuten/betrügen etc. würde dies sofort erkannt werden und sie würde ihre Kunden verlieren und schnell pleite gehen.

      • Andreas sagt:

        Hallo Nino,

        vielen dank für den Hinweis/Link. Ich habe mal quergelesen und einige mir wichtigen Punkte genauer angesehen. Leider habe ich momentan dafür nicht allzu viel Zeit. Obwohl ich einiges dazu sagen/schreiben müßte – ein Buch vielleicht. 😀

        Es ist keine Vision, die aufgezeigt wird, sondern eine Utopie. Die mit dem (heutigen) Menschen ganz sicher nicht funktionieren wird. Und die mir soooo auch nicht wirklich gefällt.

        Einige Punkte werden vollkommen außer Acht gelassen, oder verharmlost, oder gar verklärt.

        Z.B. daß der Mensch eben nicht grundsätzlich gegen Gewalt ist. Wie kommt es sonst zu so vielen Gewaltstraftaten? Auch und nicht unwesentlich in Familien? Was ist mit Religionen? Was ist mit Drogen, Alkohol usw.? Verbieten? Nee, wäre ja Zwang. Viele Gewalttaten passieren unter Alkoholeinfluß. Will man die alle wegsperren? Also doch Zwang.

        Das liegt doch nicht daran, daß wir in einer Demokratie leben oder eine Staatsgewalt haben. Das ist Unsinn. Es liegt im Menschen selbst. ‚Der Mensch‘ ist für eine solche Utopie noch nicht bereit. Einige mögen es sein, aber sicher nicht die Mehrheit.

        Da, wo mehrere Menschen zusammenleben, braucht man Regeln. Man muß sich über einiges verständigen. Das muß eingehalten werden. Was ja wohl ZWANG ist, oder nicht? Also soll im Voluntarismus auf Regeln verzichtet werden? Das ist doch Unsinn. Achso, es Regeln geben? Also doch Zwang? Achso, freiwillig? Und wer eine Regel nicht will? Der kann ja gehen? Weshalb sollte er gehen? Wohin? Er will aber auch nicht gehen. Will den Zwang der Regel aber auch nicht. Und er ist auch nicht zu überzeugen. Er bricht die Regel, die die MEHRHEIT (Demokratie! 😀 ) aufgestellt hat, die er aber nicht will. Was nun? Spätestens hieran sieht man, daß das nicht funktionieren kann.

        Bei einigen Erklärungen gruselte ich mich bei der Vorstellung, dies heute, morgen, in 10 Jahren umgesetzt zu sehen. Passiert sowieso nicht. Denn, der Mensch wird sich doch nicht ändern, nur weil man die Strukturen seines Zusammenlebens ändert, bzw. sie vollkommen auflöst.

        Mir ist schnell klargeworden, was erreicht werden soll: ein vollkommen neoliberales System. Bei dem der WILLE zählt, nicht die Vernunft; bei dem der Stärkere gewinnt. Mit einer vollkommenen Privatisierung. In dem Eigentum selbstverständlich ist. Eigentum an ALLEM. Was zur Eigentumskonzentration führen wird (wie ja heute schon, nur dann noch viel schneller), und dies dann natürlich zur Sklaverei/Leibeigenschaft.

        ICH mache einen entscheidenden Fehler? Wohl kaum. Meine Bedenken sind jedenfalls nicht ausgeräumt, im Gegenteil sind es mehr geworden.

        Noch kurz zu den Banken: weshalb hätten milliardenschwere Banken keine Möglichkeit, sich eine Ordnungstruppe aufzubauen? Genau das werden sie aber tun. Und … der Bäcker … ein seeehr schlechtes Beispiel, denn, wer will ihn daran hindern, sich Leute anzustellen, die mich zu irgend etwas zwingen? Ich habe keinen privaten Sicherheitsdienst. Den können (und werden) sich nur wohlhabende/reiche Menschen leisten. Diejenigen, denen die Straßen gehören, das Wasser, die Häuser, der Strom. Und die machen das auch. Wer beschützt aber mich, oder die Oma von nebenan? Achso, der Stadtviertel-eigene Sicherheitsdienst. Hä? Wer bezahlt den? Und wenn ich den nicht bezahlen kann? Und wenn ein schlagkräftigerer Sicherheitsdienst von der Bank oder von sonstwem kommt? Und und …

        Ich bleibe dabei: die Banken sind das Hauptproblem, und nicht der Staat. Da ist auch einiges zu verändern, eine Menge sogar, ganz sicher. Aber abschaffen? Mit mir sicher nicht.

        • Nino sagt:

          Hallo Andreas,
          es hat keinen Sinn wenn ich jetzt schreibe, dass alles doch funktionierst, du dies wieder verneinst usw.

          ich kann hier nicht auf alle deine Einwände einzugehen. Ich kann dir nur wärmstens Empfehlen:
          Investiere mehr Zeit um unsere Vorschläge/Ideen zu verstehen. Lese die Artikel/Video hier oder bei Stef Molyneux, da findest du mehr als genug Antworten.

          Gerne können wir hier im Forum die Themen ausdiskutieren. (dann aber entweder konkret eine Problemstellung oder konzeptionell zu voluntaristischen Lösungsfindung)

    • Maren sagt:

      Lieber Andreas, auch da bin ich deiner Meinung. Freiheit bedingt auch immer Eigenverantwortung. Deshalb glaube ich schon, dass unsere Politiker diese Krise ganz bewusst herbeigeführt haben, denn wie du schon so richtig bemerkt hast, hat niemand sie gezwungen, ihre Staaten in diesen Verschuldungssumpf zu führen. Das war vollbewusste Absicht, natürlich angetrieben vom FED-Bankensystem, mit dem Ziel Europa zum Vorzeige-Versklavungssystem zu machen. Wohin diese immer schneller zunehmende Verschuldung führt, war doch jedem von vornherein klar. Auch dass das irgendwann niemand mehr bezahlen kann.

  14. Andreas sagt:

    Maren, ich will unsere Politiker gar nicht von einer Mitschuld freisprechen. Man muß aber auch wissen, daß es schon lange Zeit kaum noch möglich ist, aus diesem System auszusteigen. Und es wird immer schwieriger. Die BANKEN bzw. deren Hintermänner haben die Staaten in der Hand. Und nun sollen die Staaten aufgelöst werden, damit die Banken komplett freie Hand haben?! Das klingt für mich irgendwie, als … naja, kann ja jeder selbst drüber nachdenken.

  15. mike sagt:

    meine überlegung grundsätzlich ist,

    GLAUBEN wir alle nicht nur an den wert des geldes,

    oder des goldes.

    oder sind das nur mehr zahlen in einem computer.

    hat der GLAUBE uns nicht überleben lassen.

    selbstverantwortung ein schönes wort,

    aber wer kann es noch leben.

    ich hab leider noch keinen grossen garten um mir meine lebensmittel anzubauen.

    ich brauch noch das geld um zu überleben.

    bin aber gerne bereit das zu ändern.

    lg mike

    • Maren sagt:

      Natürlich glauben wir an den Wert des Geldes oder Goldes, wobei Gold aber einen sogenannten immanenten Wert hat – denn es wurde ja ursprünglich – zusammen mit Silber – nicht umsonst als Tausch- und Wertaufbewahrungsmittel gewählt! Es ist knapp und damit nicht beliebig vermehrbar! Es ist beständig, da es als Edelmetall so gut wie keiner Erosion unterliegt und seine chemische Halbwertzeit entsprechend lang ist. Es ist schön! Ja – Gold ist einfach schön – ob das nun zu seinem Wert beiträgt oder nicht, weiß ich nicht, aber in meinen Augen ist es das schönste Metall auf diesem Planeten! Wird ja nicht umsonst hauptsächlich für Schmuck und Kunstgegenstände gebraucht! 🙂 (Sorry – bin halt ne Frau!) Und es ist als relativ weiches Metall gut zu Münzen und Co. zu verarbeiten,auch mit antiken Methoden. Das wichtigste Merkmal im Hinblick auf die werterhaltende Funktion ist allerdings die Tatsache, dass es ein knappes Gut ist. Etwas, das in beliebig großen Mengen verfügbar ist, kann niemals eine Wertbewahrende Funktion haben. Manche Völker hatten Perlen als Tauschmittel (knapp) oder auch seltene Muschelschalen wie in Polynesien früher. Aber Gold ist halt dazu noch wesentlich haltbarer als diese Dinge. Nur in einer Gesellschaft, in der jeder seine Arbeit aus purer Freude tut oder im Dienst der Gemeinschaft, der er sich verflichtet fühlt und in der jeder sich nur so viel nimmt wie er wirklich braucht, könnte alles frei verfügbar sein, aber so weit sind wir noch nicht. So lange brauchen wir ein neutrales Tauschmittel, denn wer will schon sein Pfund Reis gegen ein paar Wollsocken tauschen müssen, wenn er lieber ein Kilo Zucchini hätte. Alles, was uns übrig bleibt ist also, uns so autark wie nur möglich zu machen

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