Hausrecht sticht Meinungsfreiheit

On 16. Januar 2013, in Gesellschaft und Politik, Philosophie, by FreiwilligFrei
Meinungsfreiheit gilt als elementares Grundrecht. Gerade unter Liberalen gilt immer wieder die Devise, dass Meinungsfreiheit ein Grundrecht des Menschen sei. Auch weniger liberal gesinnte Menschen stimmen in diesen Tenor nur all zu gerne ein. Dass ihnen allen ein Irrtum widerfährt, wenn sie davon ausgehen, dass Meinungsfreiheit, immer und überall, ein vom Staat zu schützendes Recht sei, wird erst deutlich, wenn man den Fokus auf das einzige freiheitliche Recht legt, dass die Quelle aller anderen Freiheiten darstellt. Das Selbsteigentum.
Das Selbsteigentum ist die Idee, dass sich jeder Mensch selbst gehört. Indem sich Peter selbst gehört, ist er fähig, seinen Körper zu bedienen um Handlungen auszuführen. Zu diesen Handlungen gehört es, sich Eigentum anzueignen. Man kann eine Zeitung gründen um darin seine Meinung zu äußern, man kann einen Saal mieten um dort seine Meinung kund zu tun oder man kann es dort machen, wo man wohnt, bei sich zu Hause. Natürlich darf man es auch an allen Orten, an denen das äußern der eigenen Meinung erwünscht ist oder man gebeten wird, dieses zu tun. Jedoch, und das ist der Unterschied zu unserem heutigen System, man darf seine Meinung nicht äußern, wenn es der Eigentümer eines anderen Ortes nicht wünscht. Der Eigentümer eines Ortes, physikalisch gesprochen ist damit der Raum gemeint, eine der Dimensionen in denen Menschen leben, entscheidet über jenen Raum, über den er als Eigentümer verfügt. Somit hat man in einer privatrechtlich organisierten Gesellschaft nicht das Recht, hinzugehen wo es einem beliebt und seine Meinung abzuladen im Widerspruch zu jenem, der als Eigentümer den jeweiligen Raum besitzt. Das Eigentumsrecht eines Menschen an seinem Körper sowie an Gütern und Orten, steht über dem universellen Recht, seine Meinung zu vertreten. Die eigene Meinung sagen, darf man überall dort, wo Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Und exakt dies ist im Unterschied zu Heute, der Vorteil jener Gesellschaft. Da ein jeder Mensch das Recht auf das Eigentum seines Körpers besitzt, hat er auch das Recht, Eigentum an Räumen zu erwerben um ihnen, ein ganz spezifisch, individuelles Hausrecht zu geben.
In einem Staat entscheidet letztlich der Staat inwieweit er die Meinungsfreiheit akzeptiert oder einschränkt. Seine Gesetze gelten für alle. In einer Privatrechtsgesellschaft wäre es hingegen möglich, auszuweichen, in Ruhe gelassen zu werden, vom Hausrecht anderer, sich seine eigene Insel der Glückseeligen zu schaffen. Auch dann, wenn viele Menschen eine gewisse Meinung vertreten und eine abweichende nicht erlauben, so bliebe es jenen anderen, in einer Privatrechtsgesellschaft unbenommen, sich nicht anschließen zu müssen. In ihren erworbenen Räumen, dürfen sie nicht nur ihre Meinung sagen, sie dürfen auch noch andere dazu einladen, sich diese Meinung anzuhören oder mit ihnen zu diskutieren.
Während ein Staat somit im Falle der schlimmstmöglichen Entwicklungen im Zuge des Totalitarismus die Meinungsfreiheit aller Menschen beschneidet, so bietet eine Privatrechtsgesellschaft den Vorteil, dass durch Eigentum das Hausrecht davor bewahrt, die übelsten Meinungen in jedwedes zu Hause, in jedweden Raum, in jeden Geist hinein zu wehen, wie ein Wind den üblen Gestank bösartiger Gesinnungen.
 

26 Responses to Hausrecht sticht Meinungsfreiheit

  1. Ein hochgradig komplizierter Aufsatz einer einfachen, natürlichen Rechtsgrundlage. Denn man kann diese Recht als „personliches Recht auf freie Entfaltung“ reduzieren, d.h. diese diffusen Staatsvorstellungen aus seinem Denken eleminieren und mit Beachtung des Gleichheitselementes für jeden einzelnen Menschen auf diesem Planeten sein Hausrecht, oder sein Recht auf persönliche Umgebung samt einzelner persönlich benutzter Gegenstände akzeptieren, und so ist das Thema bewältigt. — Ich persönlich akzeptiere keine einzige Staatsform auf dieser Erde, ich halte das für eine alte, überkommene Form von Rechtsbeugung der gesamten Menschheit. Ja besonders der Begriff „Menschheit“ ist ein künstliches Produkt dieser falschen, „historischen“ Geschichtsvorstellung, die permanent nur Kathastrophen apostuliert, und sich rechtfertigt, der Mensch als solches brauche das Konstrukt, sonst wäre er dem Chaos geweiht.
    Man vergleiche das, indem man den künstlichen Begriff „Tierheit“ daneben stellt, und nun versucht, eine Rechtsgrundlage herzustellen… Hat die Mücke das Recht, den Elephanten zu stechen?

  2. Zef sagt:

    „Existenz, Fähigkeiten, Aneignung – mit anderen Worten:
    Persönlichkeit, Freiheit, Eigentum. Siehe: der Mensch.

    Diese drei Dinge sind es, von denen man, abseits von aller demagogischen Gewandtheit, sagen kann, dass sie aller menschlichen Gesetzgebung vorhergehen und darüber stehen.

    Nicht weil die Menschen Gesetze erlassen haben, gibt es Persönlichkeit, Freiheit und Eigentum. Im Gegenteil, weil Persönlichkeit, Freiheit und Eigentum vorher bestehen, erlassen die Menschen Gesetze“ (Frédéric Bastiat, Das Gesetz, 1848).

    http://bastiat.de/bastiat/gesetz.html

  3. „Man kann eine Zeitung gründen um darin seine Meinung zu äußern, man kann einen Saal mieten um dort seine Meinung kund zu tun oder man kann es dort machen, wo man wohnt, bei sich zu Hause. Natürlich darf man es auch an allen Orten, an denen das äußern der eigenen Meinung erwünscht ist oder man gebeten wird, dieses zu tun. Jedoch, und das ist der Unterschied zu unserem heutigen System, man darf seine Meinung nicht äußern, wenn es der Eigentümer eines anderen Ortes nicht wünscht.“

    Ein obdachloser Habenichts darf dann wohl, in einer Welt in der alles Eigentum ist, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen nur noch still und leise Selbstgespräche führen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass viele hier vor echter Freiheit Angst haben und nur das staatlich gesetzte Recht durch ein privat gesetztes Recht ersetzt haben wollen. Der einzige Garant in seinen Handlungen von anderen akzeptiert zu werden, ist aber so zu leben, dass man anderen nicht schadet. Jeder der dagegen verstößt muss mit der Notwehr oder Rache des Geschädigten rechnen. Das reicht meiner Meinung nach als Rechtsgrundlage. Leute, wenn mir einer einen Vertrag unterjubelt, wo ich nach einem Monat merke, dass der Vertrag mir schadet, dann werde ich diesen Vertrag nicht mehr einhalten. Da kann mich das Privatrecht mal.

    • FwF-sandman sagt:

      Jens, das ist so nicht ganz richtig.

      „Der einzige Garant in seinen Handlungen von anderen akzeptiert zu werden, ist aber so zu leben, dass man anderen nicht schadet.“

      Das ist kein Garant. Politiker und andere Gauner halten sich schon heute nicht an Rechte. Gerechtfertigtes Handeln interessiert sie gar nicht.
      Wenn man anderen nicht schadet, hat man wohl größtmögliche Chancen darauf unbehelligt zu bleiben, eine Garantie gibt es jedoch nicht.

      „Das reicht meiner Meinung nach als Rechtsgrundlage.“

      Mit der Rechtsgrundlage ist das ja so eine Sache. Das Einzige, das als Rechtsgrundlage etwas taugt, ist ein Vertrag. Schließe ich einen Vertrag und breche ihn, kann er als Grundlage für eine weitere Verfahrensweise hergenommen werden, weil diese Verfahrensweise bereits Inhalt des Vertrages ist, dem ich zugestimmt habe.

      Die Ansicht, jemandem zu Schaden würde alleine eine Rechtsgrundlage begründen, ist falsch. Allein der Begriff „Schaden“ müsste erst definiert und beziffert werden. Diese Bewertung wäre wieder nichts anderes als ein Setzen von Recht. Du merkst, dass ich nicht ganz einfach.

      Wenn also jemand in meinem Garten stehen und ständig lauthals seine Meinung sagen würde, auch nachts um vier, würde ich ihn aus meinem Garten entfernen. Der Schaden, den er bei mir verursacht hat, ist allerdings nur für mich bezifferbar, völlig subjektiv. Das ist als Rechtsgrundlage nicht zu gebrauchen. Sehr wohl gebräuchlich ist aber das Konzept des Eigentums, was wir an anderer Stelle ja schon erörtert haben.

    • Hermann sagt:

      @ Jens.
      Das ist jetzt aber eine sehr schwache Nummer von Dir.
      ….“Leute, wenn mir einer einen Vertrag unterjubelt, wo ich nach einem Monat merke, dass der Vertrag mir schadet, dann werde ich diesen Vertrag nicht mehr einhalten. Da kann mich das Privatrecht mal.“

      Jens, damit bist Du der böse „Anarchist“ vor dem die Mitmenschen Angst haben. Nicht sehr hilfreich hier.

      In Deiner Vorstellung sind Verträge dann doch völlig sinnfrei:
      Wenn ich die Wette verliere, DEIN Problem!
      Wenn ich mich verkalkuliert habe, DEIN Problem!
      Wenn ich es mir anders überlege, DEIN Problem!
      Jens, dein Welt wird nicht funktionieren! Egal welches System Du dir wünscht.

      • michael sagt:

        der selbe denkfehler liegt bei jens auch bei demokratischen wahlen vor.
        er erkennt nicht, daß man bei der teilnahme an wahlen automaitisch den sieger als legitim ansieht und damit auch seine taten akzeptiert.
        ansonsten machen demokratische wahlen keinen sinn.

      • FwF-sandman sagt:

        Sehe ich auch so, Hermann.

      • Nein Hermann bin ich nicht 😉 Verträge sind nicht völlig Sinnfrei, aber wenn der Vertrag zum Gott erhoben wird, haben wir die Herrschaft der Verträge und diverse Vertragsanbieter werden mit viel klein gedrucktem arbeiten. Wenn mich aber niemand zwingt Verträge einzuhalten, wird auch Niemand versuchen mir faule Verträge unterzujubeln. Wenn ich keine faulen Verträge angeboten kriege komm ich auch nicht in die Lage den Vertrag zu brechen. Verträge schliessen beinhaltet für mich immer das Risiko, dass mein Vertragspartner sich nicht ans abgemachte hält oder zahlungsunfähig wird. Auch hier gilt das Gleiche wie bei einer Kreditvergabe. Einer der mehrfach Verträge ohne triftigen Grund gebrochen hat, wird bald keinen Handelspartner mehr haben. Mein Problem ist das Ihr mir einfach vorab schon zu viel regeln wollt. Das schreckt viele ab nicht der „böse Anarchist“.

        • Ben sagt:

          Plünderer.

        • Hermann sagt:

          @ Jens
          Das was Du unterschreibst, mußt Du einhalten. Oder das Gespräch suchen, um den Vertrag zu ändern oder die Bedingungen und Konditionen einer Aufhebung zu besprechen.
          Alles andere brauchst Du mit mir nicht zu diskutieren.
          Nicht mit „diverse Vertragsanbieter“, „Gott“, „Kleingedrucktes“, „faule Verträge“ ….

          Morgen hast Du vielleicht wieder einen besseren Tag.
          Und Kunden, die nicht so wie Du argumentieren.

        • FwF-sandman sagt:

          „wenn der Vertrag zum Gott erhoben wird“

          Nicht der Vertrag wird zum Gott erhoben, sondern Dein Wille, den Du ja in dem Vertrag kundgetan hast. In dem Vertrag ist bereits geregelt, was Du mir schuldest, wenn Du ihn nicht einhältst. Gerätst Du dabei an einen Typen wie mich, sei Dir gewiss, dass ich versuchen werde, Deinen Willen durchzusetzen, auch wenn Du Dich nicht mehr an ihn erinnern kannst.

          • Ja da sind wir wohl vom selben Schlage lieber Hauke. Ich meine nur ,dass nicht jeder Vertrag dem Willen des Vertragspartners entspricht. Du hingegen setzt jeden Vertragsinhalt mit dem Willen der Vertragspartner gleich. Da frag ich mich ehrlich wo Du lebst. Da brauch ich Dich nur an die alte Oma errinnern, die von irgendwelchen Drücker Typen ein Zeitungsabo aufgeschwatzt bekommt. War das dann ihr Wille oder wurde sie einfach nur überrumpelt? Ihr Wille war es in dem Moment einfach die für sie angsteinflößende Situation an der Haustür zu beenden.

          • „Gerätst Du dabei an einen Typen wie mich, sei Dir gewiss, dass ich versuchen werde, Deinen Willen durchzusetzen, auch wenn Du Dich nicht mehr an ihn erinnern kannst.“

            Wenn Du meinen Willen durchsetzen musst ist es bereits nicht mehr mein Wille. Meinen Willen bräuchtest Du nicht durchsetzen. Das ist eine im libertären Sinne völlig unlogische Aussage.

          • Noch passend zum Thema:

            㤠4 РRechte und Pflichten der Mitglieder
            (1) Jedes Mitglied hat das Recht und die Pflicht, im Rahmen dieser Satzung und der
            Satzung seines Landesverbandes die Zwecke der Partei ………. zu fördern und
            sich an der politischen und organisatorischen Arbeit der Partei zu beteiligen.“

            Das ist Vertragsinhalt!

          • FwF-sandman sagt:

            Vertrag kommt von vertragen!

            Man schließt einen Vertrag als gegenseitiger Willensbekundung, um einem gewaltsamen Konflikt vorzubeugen. Wenn Dich Dein Wille von gestern heute nicht mehr interessiert und Dein Wort keinen Wert hat (was ich natürlich nicht wirklich glaube) musst Du damit rechnen, dass man Dich daran erinnern wird. Sein es durch Ausgrenzung Deiner Person oder eben anders. Wie Dein Vertragspartner eben drauf ist. Die Frage ist ja, ob sein Verhalten dann zu rechtfertigen ist und von anderen akzeptiert wird.

          • FwF-sandman sagt:

            Wie könntest Du Deine Oma davor bewahren, an der Haustür Verträge abzuschließen?

          • So Hauke, jetzt hast Du es erkannt. Es ist nämlich genauso wie beim Eigentum. Es gibt keine Pflicht Verträge einzuhalten. Verträge werden als allgemein gerechtfertigt anerkannt und das ist regional unterschiedlich bewertbar. Ich kann meine Oma natürlich nicht davor bewahren Verträge abzuschliessen aber in einer freien Welt wären solche Knebelverträge allgemein geächtet und würden gar nicht erst zustande kommen. Jeder Mensch bei uns im Dorf würde sich schützend vor meine Oma stellen und würde sagen „fick dich private Sicherheitsagentur“ Gesetztes Recht ob öffentlich oder privat, verleitet Menschen dazu andere Menschen hinters Licht zu führen. Gäbe es keine Rechtssicherheit würden sich diese Machenschaften in Luft auflösen. Es würden nur noch Verträge gemacht werden ,die auch für beide Seiten von Vorteil sind. Und ein Vertrag muss jeden Tag aufs neue beweisen, dass er für mich von Vorteil ist. Meine Lebensumstände ändern sich nun mal ab und an.

          • FwF-sandman sagt:

            „So Hauke, jetzt hast Du es erkannt.“
            Nee, das wusste ich auch schon vorher. 🙂

            „Es gibt keine Pflicht Verträge einzuhalten.“
            Zu sterben ist irgendwann Pflicht, sonst nicht viel. Natürlich musst Du Dich nicht an Verträge halten, Du musst nur die Konsequenzen tragen, wenn Du es nicht tust. 🙂

            Du könntest Deine Oma davor bewahren, indem Du einen guten Kontakt zu ihr hältst und sie warnst. Du könntest ihr die Verträger erklären, die unterschreiben will.
            Was Du jetzt genau mit Knebelverträgen meinst, weiß ich nicht. Jedenfalls herrsch Vertragsfreiheit. Wenn man sich einigt, kann man Verträge machen, wie man will.
            „Gesetztes Recht ob öffentlich oder privat, verleitet Menschen dazu andere Menschen hinters Licht zu führen.“
            Nö, es sind immer persönliche Präferenzen, die Leute motivieren, andere hinters Licht zu führen. Mit und ohne gesetztes Recht.

            „Es würden nur noch Verträge gemacht werden ,die auch für beide Seiten von Vorteil sind.“
            Das stimmt auch nicht. Wenn ein Vertrag gemacht wird, sind beide Vertragspartner der MEINUNG es wäre zu ihrem persönlichen Vorteil.
            Wenn einer der Vertragspartner sein Hirn in seinem Schädel aber noch nicht entdeckt hat, kann es sein, dass er sich irrt und über den Tisch gezogen wird. Dumme Leute haben es schwer. Glücklicherweise werden die Menschen nicht dumm geboren, sondern dumm gemacht. Insofern ist diese Gefahr in einer freien Gesellschaft nicht mehr ganz so groß wie heute. Nur mit dummen und faulen Menschen erreichen wir diese nämlich nicht.

    • FwF-sandman sagt:

      “ Leute, wenn mir einer einen Vertrag unterjubelt, wo ich nach einem Monat merke, dass der Vertrag mir schadet, dann werde ich diesen Vertrag nicht mehr einhalten. Da kann mich das Privatrecht mal“

      Jens, dass nennt sich Eigenverantwortung. Deine Haltung erstaunt mich.

      • Hauke, jeder kann mal einen Fehler begehen oder eine Sache mal nicht durchdenken. Nicht jeder ist juristisch bewandert und, und, und.
        Beispiel: Ich habe ein Auto auf Raten gekauft. Nun werde ich Arbeitslos und kann die Raten nur noch mit höchster Not bezahlen. Nun habe ich im Vertrag überlesen( weil es in unverständlichem juristendeutsch geschrieben stand), dass ich aus dem Vertrag nicht rauskomme und mir alles weggepfändet werden kann. Ich werde denen das Auto zurückbringen und gut ist. Es entsteht noch nicht mal ein Schaden.

        • Steve sagt:

          An Verträge muss Mensch sich halten. Deswegen haben wir ja in der heuten Welt soviele Probleme, eben weil sich keiner daran hält.
          Wer zu blöd ist eine Vereinbarung/Vertrag einzugehen, und den Zeitruam der Gültigkeit nicht überblicken kann, muss diesen Vertrag ja nicht unterschreiben. Oder sucht sich hilfe, bei jemanden der soetwas überblicken kann und einem mit Rat zur Seite steht.
          In deinem Fall: Warum verkaufst du das Auto nicht und kaufst dir eins was du dir mit deinem aktuellen Einkommen leisten kannst ?
          Und wenn du angst vor kleingedrucktem hast, dann nimm eine Lupe mit und wenn dir das klein gedruckte nicht passt, dann unterschreibe nicht.
          Mit einem Geschäftspartner habe ich mich über 3 Monate lang nur über die Vertragsgestalltung unterhalten, zum Schluss hatte jeder was er wollte und was er auch vertrehten konnte. Dann nur wenn beide Seiten zufrieden und einverstanden sind, wird man vom anderen nicht übern Tisch gezogen.
          Seit geraumer Zeit halte ich es auch nur noch mit mündlichen Absprachen und per Handschlag – traditionelle, wahrhaftige Kaufmannsehre – ich kann sagen, dass ich mich auf das Wort meiner Partner verlassen kann. Und wenn doch mal ein Problem auftritt, unterhalten wir uns über die Lösung und nicht über das zustande kommen des Problems.

          in diesem Sinne.

          • Ja genauso halt ich das wohl auch. Handschlag und mündliche Absprache. Wenns schief geht Pech gehabt. Der jenige braucht dann bei mir aber nicht mehr anklopfen. Bis jetzt gings noch nie schief. Weil es nichts Kleingedrucktes gibt bei einer Abmachung per Handschlag. Warum druckt man wichtige Vertragspunkte unleserlich klein? Weil ich mein Gegenüber über den Tisch ziehen will.

        • FwF-sandman sagt:

          “ Ich werde denen das Auto zurückbringen und gut ist. Es entsteht noch nicht mal ein Schaden.“

          Das wird nicht reichen. Die haben kein Interesse an Deinem alten gebrauchten Auto, sondern an der Zahlung einer bestimmten Summe Geldes. Wenn Du dich darüber hinwegsetzt, stellst Du Deinen Willen über den Deines Vertragspartners.
          Ich würde mit Dir unter solchen Umständen im Leben kein Geschäft machen.

  4. Michael H. sagt:

    Versucht doch einfach mal einen Vertrag zu ändern bevor ihr ihn unterschreiben wollt. Streicht doch einfach mal die Dinge heraus, die ihr nicht überblicken könnt und schreibt etwas rein, was ihr überblicken könnt. Nehmen wir man einen Mietvertrag oder einen Stromvertrag oder einen Handyvertrag oder einen Festnetzanschluss für das Telefon. Gleiches könnt ihr ja mal mit einem Versicherungsvertrag oder einem Kreditvertrag versuchen. Diejenigen unter Euch, die so sicher sind, dass man Verträge, wenn man sie nicht überblicken kann oder einfach nur nicht vollständig versteht, nicht unterschreiben würden, die müssen echt Möglichkeiten haben, von denen andere nur träumen können. Fakt ist, wenn Du mit Strom oder Gas versorgt werden möchtest, musst DU den Vertrag so unterschreiben, wie er Dir vorgelegt wird. Das gilt für alle Verträge von Unternehmen oder Behörden oder Banken oder Versicherungen. Otto Normalverbraucher ist nicht in der Position zu verhandeln und das kommt dem Tatbestand der Nötigung sehr nahe denke ich.
    Aber macht ja nix, da wir sowieso nur Sklaven sind, werden wir einen Weg finden, Verträge zu erfüllen, auch wenn einige sich prostituieren, Ihre Organge verkaufen, Ihr Familie vernachlässigen weil sie 3 Jobs annehmen müssen um sich ernähren zu können und die Stromrechnung zu bezahlen. Seht Ihr, wohin es geht? Frauen in Spanien z.B. prostituieren sich, damit sie überhaupt leben können, andere Menschen spenden Blut oder Samen, wieder andere ihre Organe, damit sie überleben. Ich meine, in solch einer Welt will ich nicht leben und solange wir noch Möglichkeiten haben, sollten wir diese nutzen um etwas zu bewirken.

  5. freedomforce sagt:

    “Es gibt keine Pflicht Verträge einzuhalten.”
    Zu sterben ist irgendwann Pflicht, sonst nicht viel. Natürlich musst Du Dich nicht an Verträge halten, Du musst nur die Konsequenzen tragen, wenn Du es nicht tust.

    Das ist Schmuddelskram, natürlich gibt es eine Pflicht, Verträge einzuhalten, weil die Verpflichtung aus den Vertrag erwächst. Eine Pflicht ist abstrakt, eine Handlung konkret. Deine Handlung kann natürlich dieser Pflicht wiedersprechen, aber dann wird zumindest eine Restitution fällig, sollte dein Vertragspartner ein Depp gewesen sein, und nichts Konkretes vereinbart haben.

    Otto Normalverbraucher ist nicht in der Position zu verhandeln und das kommt dem Tatbestand der Nötigung sehr nahe denke ich.
    Aber macht ja nix, da wir sowieso nur Sklaven sind, werden wir einen Weg finden, Verträge zu erfüllen, auch wenn einige sich prostituieren, Ihre Organge verkaufen, Ihr Familie vernachlässigen weil sie 3 Jobs annehmen müssen um sich ernähren zu können und die Stromrechnung zu bezahlen. Seht Ihr, wohin es geht? Frauen in Spanien z.B. prostituieren sich, damit sie überhaupt leben können, andere Menschen spenden Blut oder Samen, wieder andere ihre Organe, damit sie überleben. Ich meine, in solch einer Welt will ich nicht leben und solange wir noch Möglichkeiten haben, sollten wir diese nutzen um etwas zu bewirken.

    Klar kannst du verhandeln, auch wenn deine Position nicht immer optimal ist.

    Wer Freiheit lediglich als Abwesenheit von Zwang definiert, stellt sich auf eine Stufe mit Marx dem Murkser und erfindet einen neuen Menschen, einen paradisischen Zustand auf Erden. Befreiung von Daseinszwängen bedeutete, dass mindestens eine Person gezwungen werden müsste, für diese Befreiung zu zahlen.

  6. Jack sagt:

    „In einem Staat entscheidet letztlich der Staat inwieweit er die Meinungsfreiheit akzeptiert oder einschränkt. Seine Gesetze gelten für alle.“

    Falsch. Ein Einwohner darf keine Gewalt gegen Andere ausüben und ihnen auch nichts wegnehmen. Die „Vertreter“ des Staates nehmen sich dieses Recht aber heraus.

    Gesetze gelten nicht für alle.

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