Ich, der Bleistift – der Film

On 7. November 2013, in Ökonomie, Videos, Voluntarismus, by FreiwilligFrei

Wir sind alle auf vielerlei Arten mit der ganzen Menschheit verbunden, und jeder hat mit jedem zu tun, auch wenn wir uns das nicht immer so klar machen. Wie von einer unsichtbaren Hand geführt, kooperieren Menschen, so dass all die Alltagsgegenstände entstehen, die uns alle umgeben. Aber es gibt keine unsichtbare Hand, es gibt niemanden, der diese weltweite Kooperation plant und lenkt. Es sind die Menschen selbst, die vielfach täglich entscheiden, wie sie kooperieren, was sie kaufen und was sie benutzen.

Das Prinzip dabei ist, dass Menschen sich auf eine bestimmt Arbeit spezialisieren und dann mit anderen Menschen handeln, die sich auf etwas anderes spezialisiert haben. So entsteht selbstorganisiert ein weltweites Netz von Handelsbeziehungen, über das wir alle voneinander profitieren. Dieses Netz ist hoch dynamisch. Die weltumspannenden Handelsbeziehungen ändern sich ständig, weil dauernd bessere Wege gefunden werden, die Dinge herzustellen und damit zu handeln.

 

Ich, der Bleistift verfolgt den Stammbaum eines Bleistifts zurück und zeigt in wunderschönen Bildern dieses weltweite Netz der Verwobenheit aller Menschen.

„Ich, der Bleistift“ ist ein Essay von Leonard Read, der zu den Klassikern der freiheitlich orientierten Literatur zählt. Er erschien unter dem Titel „I, Pencil“ erstmals 1958 in der Zeitschrift The Freeman, die von der amerikanischen Foundation for Economic Education herausgegeben wird. Eine deutsche Übersetzung des Artikels gibt es hier beim Schweizer Liberalen Institut: http://www.libinst.ch/publikationen/LI-Paper-Read-Bleistift.pdf. Das Competitive Enterprise Institute (http://cei.org/) hat den Essay vor kurzem verfilmt (http://ipencilmovie.org/) und uns freundlicherweise die Erlaubnis für die Übertragung ins Deutsche erteilt.

Original:
I, Pencil — The Movie
http://www.youtube.com/watch?v=IYO3tOqDISE

Übersetzung:
Manuel Barkhau, Peter Müller

Produktion, Sprecher:
Peter Müller

Musik:
Torley on Piano — All The Time
http://www.youtube.com/user/Torley
http://www.jamendo.com/en/track/151078/all-the-time

 

9 Responses to Ich, der Bleistift – der Film

  1. Tobias Poley sagt:

    Ein sehr gelungener Film, herzlichen Dank für die Übersetzung.

  2. markus_eserver sagt:

    Danke!

    Das Video hat die Adresse: http://www.youtube.com/watch?v=iFGf5RE5lno

  3. Hermann sagt:

    Auch von mir, vielen vielen Dank für die Übersetzung des Filmes.

    Leider versteht nicht jeder den Film vollständig, wie man aus den youtube-Kommentaren erkennen kann.
    Der Bleistift würde ohne Regierungen nur ca. die Hälfte kosten, nicht 12 Euro!!

    Die allermeisten Menschen haben keine Vorstellung davon, wie effizient die Wirtschaft der Arbeitsteilung tatsächlich ist und welchen Anteil die Plünderer (Regierung, Politiker, Schmarotzer…) absaugen und die Preise von allen Gütern unnötig erhöhen.

  4. micha sagt:

    Ein sehr beeindruckender Film. Kritiker der Freiheit könnten einwenden, dass in all den Ländern, in welchen Produkte hergestellt wurden, die wiederum zum Ergebnis „Bleistift“ führen, Regierungen existieren, welche die Interaktion ja erst ermöglichen. Und ohne Regierungen würden sich ja alle gegenseitig umbringen. Das höre ich in Diskussionen öfter heraus. Man traut den Menschen also nur schlechtes zu. Warum wir überhaupt noch miteinander reden, bleibt mir ein Rätsel… 😉

  5. Hermann sagt:

    Hatte ich vergessen zu erwähnen: Die amerikanischen Minimalstaatler und Klimahysterie-Bekämpfer von http://www.freemarketamerica.org haben sich auch sehr schön am Bleistift versucht:

    https://www.youtube.com/watch?v=gnY0RznyRQM

  6. Kurt Gluth sagt:

    Die Wirtschaft also ist effizient? Jooaahhh, kann man sagen. Und Monopole… wer will die denn? Natürlich NUR ein Staat… ach ja??? Wenn ich mich recht erinnere, hat die Industrie unser krankes Patent-System zu einer Goldgrube für sich gemacht, nutzt es zum Kapital- und Machtausbau. Medikamente z.B., die industriell spottbillig und für alle Menschen verfügbar gemacht werden könnten, werden verteuert, damit … ja was eigentlich? Ein paar Leute ihre Taschen noch voller stopfen können?
    Markenklamotten – ein noch viel schöneres Beispiel: Hier werden Produkte in Billig-Ländern produziert, dann (natürlich!) einer gründlichen Auslese unterzogen (man will ja bekanntlich ‚Qualität‘ verkaufen…) und an den Verbraucher unter Aufschlag der Deppen-Abgabe (dem Angeber-Pfand – eine ‚Marke‘ ist ja immerhin ein eingetragenes Abkassier-… ähem Warenzeichen) teuerst verhökert. Medien, die ja ebenfalls am finanziellen Tropf des Großkapitals hängen (meist jedoch als Wurmfortsätzchen – will heißen: Als sein Besitz), werden dann und wann als Folge von ihren ‚Besitzern‘ dazu veranlasst, Schmäh-‚Berichte‘ über inhumane Produktionsmethoden der ja sooo bösen Billig-Konkurrenz unter das sowieso mehr blinde als sehende Volk zu schleudern.
    Industrie also ist ganz gewiss vieles, aber nie und nimmer dem Volontarismus auch nur in kleinsten Ansätzen zugeneigt. Libertär… ist ja etwas anderes. Hier kann man ja immer noch – über etwas andere Wege freilich – seine Taschen füllen und Einfluss nehmen.

    Der Staat ist das Werkzeug des Großkapitals und – wo diese Möglichkeiten sieht – der gesamten Industrie (u.a. des allseits so hoch gelobten Mittelstandes).
    Wer hat denn so intensiv an der Wiedereinführung und massenhaften Verbreitung von Sklaven-… pardon, Leiharbeit gearbeitet? Der Staat, ihr Leut‘, hat nur auf ‚Anraten‘ so genannter kompetenter ‚Fachleute‘ aus Industrie und Handwerk gewisse dies ermöglichende und unterstützende gesetzliche Grundlagen geschaffen. Letztlich: Wer profitiert denn von den unmündigen Idioten, die mit allerlei Mitteln klein gehalten ihr Sklavenwerk täglich verrichten? Wer profitiert, wenn unter Missachtung vieler bekannter (teils unsinniger – das ist mir klar – teils aber auch dringend notwendiger) Sicherheitsvorschriften für niedrige und niedrigste Löhne fabriziert wird? Der Staat etwa???
    Außerdem… wessen Grundlagen haben wir den Sozialhilfe neuerer Zeit zu verdanken? Wer war Harz? Politiker oder Industrie-Manager? Nun?!?

    Wie IGNORANT kann man eigentlich sein???

    Also: Schluss mit dem bösen Staat und der uns alle liebenden Industrie – das ist noch nicht einmal Bestandteil von „Es war einmal…”, sondern schlicht eine fortlaufend publizierte Massen-LÜGE.

    Staat und Industrie sind ein gemeinsames Werk, das dazu dient, uns als Volk zu kontrollieren, beherrschen und zu benutzen. Natürlich ist sich kaum ein Rädchen des Getriebes seiner ‚Aufgabe‘ im Ganzen bewusst (weil es sich nicht bewusst sein/werden will…?!?), was aber an der Sache an sich nichts ändert. Daher sollte man vielleicht mal langsam aber sicher damit beginnen, diese Erkenntnisse auch in den Prozess der ‚Wahrheitsfindung‘ hier einzubeziehen.

  7. Granter sagt:

    Ein libertäres Heilsversprechen?

  8. Spartacus sagt:

    Ha, blendet ihr wieder unliebe Kommentare aus? Und wendet ihr wieder die Standardmittel der Manipulation an – die Wiederholung.

    Echt sehr sehr sehr Schade wie sich das mit euch entwickelt hat. Ihr werdet langsam wie der Rest. Und da wundert ihr euch warum mal nicht mehr eure Flyer verteilen will?

    Schade Schade, ihr hattet mal Potenzial. Aber dies wird immer zum Wohle des Ruhms verspielt.

    Naja, inspirierend wart ihr ja wenigstens. Die Betonung liegt dabei auf wart!

    • FwF-sandman sagt:

      Wir blenden nur Kommentare aus, die uns nicht passen, weil wir sie doof finden. 🙂
      Ist ja unsere Seite, Hausrecht und so.

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