Wählen zu gehen ist das übelste Gewaltverbrechen, das ein Mensch in seinem Leben begehen kann. Den meisten Menschen, die das Wählen als ihre Bürgerpflicht ansehen, ist das nicht bewusst. Regierungen sind Organisationen, die ihre Legitimation durch die Zustimmung der Regierten bekommen. Den Anschein, dass ihre Handlungen legitim seien, erzeugen Regierungen, indem sie behaupten, durch die Wahlen im „Namen des Volkes“ zu handeln. Zumindest wird einem das schon in der Kindheit so eingetrichtert.

Dass der Staat seine Macht von der Zustimmung der Menschen erhält, klingt zwar auf den ersten Blick romantisch. Aber die wenigsten Wähler wissen, dass die staatliche Macht nur einem einzigen Zweck dient: der Ausübung von Gewalt. Für friedliches Handeln benötigt man schließlich weder eine Legitimation noch eine staatliche Macht.

Unter den Gelehrten ist das kein Geheimnis. So definiert zum Beispiel Max Weber den Staat zusammengefasst als eine Einrichtung des Menschen, die das Monopol auf die legitime Anwendung physischer Gewalt in einem bestimmten abgegrenzten Gebiet beansprucht. … Der Staat wird als die einzige Quelle des „Rechts“ auf Gewaltanwendung betrachtet.

Der Wähler legitimiert die Ausübung staatlicher Macht durch seine Stimmabgabe. Er steht deshalb eng mit der staatlichen Gewaltanwendung in Verbindung. Im Umkehrschluss senkt jeder Nichtwähler die Legitimation staatlicher Gewaltanwendung. Derjenige, der bewusst nicht wählt, sagt also indirekt durch das Nichtwählen, dass er nichts mit staatlicher Gewaltanwendung zu tun haben will.

Wenn sich niemand oder nur sehr wenige an einer Wahl beteiligen, dann kann der Staat nicht behaupten, im „Namen des Volkes“ zu handeln. Ohne das Schutzschild, das ihm die Wähler geben, könnte sich eine Regierung auf niemand anderen beziehen als auf sich selbst. Die Menschen in der Regierung und in den ausführenden Organen müssten alles, was sie tun, in eigenem Namen tun und persönlich die Verantwortung für alle Konsequenzen übernehmen.

Es gibt also eine enge Verbindung zwischen dem Handeln der Regierung und den Wählern, die sie legitimieren. Die Wähler sind zu einem gewissen Anteil für jede Handlung der Regierung verantwortlich. Inklusive aller ihrer Gewalttaten. Diese Verantwortung des Wählers für die Gewalttaten der Regierung wird nicht dadurch geringer, dass der Wähler in seinem Privatleben ein besonders friedlicher Mensch ist. Wer zur Wahl geht und seine Stimme abgibt, macht die Verantwortung für alle Gewalttaten, die die Regierung in seinem Namen ausübt zum festen Bestandteil seines eigenen Lebens.

Das gilt ebenso für Wähler, deren Kandidaten nicht gewählt wurden. Die Teilnahme an der Wahl entspricht für sich gesehen dem Einverständnis, sich von der Regierung vertreten zu lassen, für die sich am Ende die Mehrheit entschieden hat.  Unabhängig davon, ob er sie auch tatsächlich gewählt hat, gibt der Wähler allein durch seine Wahlteilnahme der mehrheitlich gewählten Regierung das Recht, ihn in seinem Namen zu vertreten.

Das bedeutet folgendes: Wenn eine einzelne Person eine Gewalttat begeht, dann sinkt ihre persönliche Verantwortung dafür in dem Maß, in dem sie diese Gewalttat im Namen anderer begehen kann. Je mehr Menschen diese Person vertritt, also je mehr Menschen gewählt haben, desto geringer ihre persönliche Verantwortung. Wie gesagt: Auch wenn diese Menschen nicht diese genau diese Personen gewählt haben, sondern auch wenn sie eine andere Gruppe gewählt haben und allein durch ihre Wahlteilnahme ihr Einverständnis erklärt haben, dass die mehrheitlich gewählten Personen in ihrem Namen handeln.

Vor jeder Wahl drängen die Politiker deshalb darauf, dass die Menschen zur Wahl gehen und nicht zu Hause bleiben. Eine geringe oder gar keine Wahlbeteiligung ist für sie das Schreckgespenst, vor dem sie sich fürchten. Das Schlimmste, was ihnen passieren kann, ist die persönliche Verantwortung für alle ihre Handlungen selbst übernehmen zu müssen.

Alle Gewalttaten der schlimmsten Verbrecher aller Zeiten zusammengenommen stehen in keinem Verhältnis, zu dem, was Regierungen als sogenannte „Repräsentanten des Volkes“ der Menschheit angetan haben.

Ein Beispiel sind die wirtschaftlichenSanktionen gegen den Irak nach dem Golfkrieg im Jahr 1991. Diese Sanktionen, die von der US-Regierung unterstützt und durchgesetzt wurden, verhinderten den Wiederaufbau der Infrastruktur im Irak. Diese Infrastruktur wurde vor allem vom US-Militär gezielt zerstört. Organisationen wie die UNICEF schätzen, das über den Zeitraum von 8 ½ Jahren in jedem Monat 3.000 bis 5.000 Kinder wegen Hygieneproblemen, Trinkwassermangel und fehlender Elektrizität gestorben sind. Jeder einzelne Wähler ist für den unnötigen Tod dieser Kinder persönlich verantwortlich. Das Blut von über einer halben Million unschuldigen irakischen Kindern klebt an den Händen jedes einzelnen Wählers in den USA.

Das gleiche gilt für die Beteiligung der Wähler an den Gräueltaten der Regierung an unschuldigen Zivilisten durch die Bombardierung der jugoslawischen Städte im Frühjahr und Sommer 1999 durch die Vereinigten Staaten. Dieses Massaker an der Zivilbevölkerung war eine kleine Wiederholung der Atombombenangriffe auf die von Zivilisten bewohnten Städte Hiroshima und Nagasaki im August 1945. Hunderttausende unschuldiger Frauen, Kinder und alter Menschen wurden zuerst durch die Bombenexplosionen und danach durch die langfristigen Auswirkungen der Strahlenbelastung getötet.

Davor töteten US-Militärs Hunderttausende von Zivilisten durch Bombenangriffe auf Tokio, Hamburg, Dresden und Berlin. Alle diese Menschen wurden im Namen der Wähler, die die Roosevelt-Regierung im Jahr 1944 in einem „Erdrutschsieg“ gewählt haben, getötet.

Wählen hat die gleiche Wirkung wie eine Rakete auf ein Ziel abzufeuern, das viele tausend Kilometer entfernt ist. Wählen hat den gleichen Effekt wie die „saubere Teilnahme“ an einer Gräueltat durch eine ferngesteuerte Langstrecken-Waffe.

Bewusstes Nichtwählen bedeutet also sehr viel mehr, als nur den Rückgang der Wahlbeteiligung. Nichtwählen ist ein Weg für einen Menschen seine persönliche moralische Verantwortung für Gewalttaten zu reduzieren, die vom Staat und von der Regierung begangen werden. Gewalttaten, die sie niemals persönlich begehen würden. Gewalttaten, bei denen sie es niemals zulassen würden, dass andere sie in ihrem Namen begehen.

Nichtwählen ist ein Weg für einen Menschen, öffentlich zu demonstrieren, dass er größten Respekt vor dem Leben hat, und dass er Gewalt nur zur Selbstverteidigung akzeptiert.

Die meisten Menschen leben ein bemerkenswert friedliches Leben. Sie arbeiten zusammen, streben nach persönlichem Glück und respektieren, dass auch andere danach streben, ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Dieser Zusammenhalt und die gewaltfreie Zusammenarbeit steht in scharfem Widerspruch zur brutalen Gewalt, die unschuldigen Menschen durch den Akt des Wählens angetan wird.

nach dem Artikel „Voting is an Act of Violence“ von Hans Sherrer

Teil 2:

Nichtwähler sind Helden

 

 

98 Responses to Wählen ist ein Gewaltverbrechen

  1. 500ml-Freigeist sagt:

    Immer wieder interessante Themen und Thesen hier… und in der Tat habe ich „das Wählen“ unter diesem Gesichtspunkt kaum betrachtet, aber er leuchtet ein – und die These auch – in erschreckender Weise. Zwar habe ich mich schon zumeist aus einer anderen Art „Alternativlosigkeit“ (als die von Merkel in unserem Land propagierte) von der Wahlurne fern gehalten, aber dieser Grund ist zugegeben noch weit „treffender“, seine Stimme nicht „abzugeben“. Wenn man sich mal überlegt, wie hoch die Wahlbeteiligung in D so ist, und dann die absoluten, prozentualen Anteile der Regierung(en) und ihrer Vertreter daran misst, ist deren Legitimität schon heute ziemlich schwach. Das „Wahlvolk als Stimmvieh“ – vor der anstehenden Bundestagswahl mal richtig wichtig.

    Allerdings denke ich, dass sehr viele Menschen es gutheißen und sogar als Sinn und Zweck ihrer Stimmenabgabe ansehen, dass sie ANDEREN die unangenehmen, unbequemen, moralisch und ethisch oft sehr schwierigen Führungsaufgaben und vor allem damit verbundene Entscheidungen ganz einfach mit einem kleinen Kreuz auf einem Papierzettel übertragen können… und damit GLAUBEN, sich der Verantwortung entziehen zu dürfen. Denn wer will schon Gewaltverbrecher selbst verfolgen, dauernd das Land am Hindukusch „verteidigen“, sich an politischen Diskussionen beteiligen oder sich gar um das Wohl des Volkes SELBST bemühen 😉

    Insofern ist der Knackpunkt wahrscheinlich gar nicht mal so sehr die Delegation gesellschaftlicher Aufgaben und Verantwortung an sich (die vielen klar sein und aus nachvollziehbaren Gründen gelegen kommen dürfte), als eben die Unmöglichkeit der Abgabe dieser ureigenen gesellschaftlichen Mit-Verantwortung, die nach der Erkenntnis aus diesem Artikel so oder so jeder mitzutragen hat.

    • Detlev sagt:

      Wir geben ihnen die Macht weil sie nicht wollen das wir gefragt werden zu dem Einen oder Anderem, wir könnte ja trotz der Wahl eine andere Meinung haben, aber nein wir hatten die Chance also vergewaltigen sie uns mit dem was sie gerne hätten.
      Stellt euch mal vor man würde jetzt und heute nach DM oder Euro fragen…. der Wahnsinn denn nun muss ja zurück gerechnet werden, da hätten wie den Ltr. Sprit für 3 -3,49 DM.. ein Autoinspektion mit öl DM 240,00 ein beschie… Brötchen läge beim Bäcker dann für 1,05 DM usw usw na da würde Deutschland ganz klar zusammenbrechen, denn das könnte ja niemand mehr bezahlen. Also geht alle brav wählen und strebt einer erneuten Vergewaltigung zu.

      • Batik-Sedlmayer sagt:

        ICH sehe das als Ösi so: eine Melange, die mind. € 2,50 im Cafe kostet – dafür hätte niemand über ÖS 30.- bezahlt (außer im Hotel am Stefansplatz!) ! Alles eine Frage der Perspektive ! Außerdem hat man UNS belogen, weil „man“ versprochen hatte: der „Schilling“ bleibt…!?

    • Detlev sagt:

      und für die die es noch nicht wissen Vergewaltigung ist ein Gewaltverbrechen

  2. Ben sagt:

    Wählen ist kein Gewaltverbrechen.
    Ich wähle jeden Tag.
    Keinen Aldi, aber das Angebot des Biobauern.Keine Grünen, aber zuverlässige
    Schußwaffen.Keinen Politiker, aber meine eigenenverantwortlichen Entscheidungen.
    Keinen Gott, sondern Freiheit!

    PS: zuerst war ich war vom Video begeistert.Wegen der Haltung der Macher.
    Doch heiligt der Zweck die Mittel? Ich meine: Nein.
    Peter – wie wird es erst sein, wenn wir perfekt sind 🙂

    • EuroTanic sagt:

      Du wählst ja auch nur für dich selber. Und du zwingst niemandem, dass sie beim Biobauern kaufen etc. wie es die Wähler in der parlamentarischen Demokratie tun, in der Mehrheiten über Minderheiten herrschen.

  3. Ben sagt:

    na klar: enenenen… 🙂 und war war war… – es macht wenig Sinn, auf die „Schnelle“
    während des Kochens zu schreiben.
    Hoffe, daß klar ist, was mir wichtig war.

  4. Zef sagt:

    Die Hauptsache im Leben ist, sich selbst zu wählen.

    Diese Unterscheidung ist wichtig:
    Ich „erschaffe“ mich nicht, ich wähle mich (und zwar absolut)

    Als freier Geist bin ich dadurch geboren, dass ich mich selbst wählte.
    Die Selbst-Wahl ist der erste, der konstitutive Freiheitsakt.

    Nur mich selbst kann ich absolut wählen: keinen Führer, keine Heilslehre, kein Sonstwas. Die absolute Wahl meiner selbst ist meine Freiheit. Weder habe ich Fronbauern, noch bin ich selber einer.

    „Erst wenn man in der Wahl sich selbst übernommen hat, sich selbst angezogen, sich selbst total durchdrungen hat, dergestalt, dass jede Bewegung von dem Bewusstsein einer Selbstverantwortung begleitet ist, erst dann hat man sich ethisch gewählt, erst dann hat man sich selbst bereut, erst dann ist man konkret, erst dann ist man in seiner totalen Isolation in absoluter Kontinuität mit der Wirklichkeit, der man zugehört“ (Kierkegaard).

    Erst wenn das einzelne Individuum in sich selbst zu dieser Haltung des freien Selbst gefunden hat, notfalls der ganzen Welt zum Trotz, erst dann kann die Rede davon sein, sich in Wahrheit (wie auch immer) zu vereinen.

    Andernfalls wird die Vereinigung derer, die in sich nicht „Selbst“ sind, ebenso unschön und verderblich, als würden Kinder heiraten.

    >Wählen zu gehen ist das übelste Gewaltverbrechen

    Dieses politische System, das sich als das Ende der Geschichte preist, ist weit davon entfernt, dass die kannibalische Lust an Menschenopfern außer Mode gekommen wäre.

    PS: Die oben beschriebene Selbstwahl ist zunächst eine recht abstrakte Angelegenheit. Aber das ist nur eine allererste Form eines Prozesses, der immer intensiver und konkreter wird.

  5. Meine Meinung zum Video auch nochmal hier: Der Vorgang Wählen kann kein Gewaltverbrechen sein. Nur das was man wählt kann ein Verbrechen sein. Die Aussage im Video ist unintelligent weil unlogisch. Wir müssen immer wählen und sind auch immer von der Wahl anderer abhängig. Auch in einer anarchistischen Welt werden wir von der Wahl der Mehrheit abhängig sein, das NAP zu akzeptieren. Also hört bitte auf mit solch billiger Polemik.

    • Philipp Hofmann sagt:

      Diese Aussage war von jemandem zu erwarten, der sich aktiv am Staatswesen beteiligt.

      Sie ist dennoch unlogisch. Wir können einen Partner wählen, müssen das aber nicht tun. Wir sind auch nicht davon abhängig, dass andere einen Partner für uns auswählen. Wenn ich bei einem Verbrechen mitentscheide, welche Tatwaffe benutzt werden soll, spiele ich eine gewisse Rolle beim Verbrechen und bin dadurch auch daran beteiligt. Punkt.

      Nichtwähler wollen nichts, aber auch gar nichts damit zu tun haben.

    • michael sagt:

      lieber jens,
      wenn wir unbedingt billige polemik hätten machen wollen, dann hätten wir euer werbevideo für die nein idee als vorbild genommen… und zusätzlich mit einem mittelfinger verziert, so wie ihr daß in eurem logo macht 🙂
      wir hätten dann auch keinen wert gelegt, daß eine argumentation vorliegt, die unseren standpunkt und die aussage des gewaltverbrechens genau erklärt…wo auch gesagt werden muß, daß niemand der kritiker wirklich darauf eingegangen ist, um die argumentation zu widerlegen.

      zur billigen polemik kann man noch sagen, daß es nicht nur billige polemik, sondern auch gefährlich und grob fahrlässig ist, den menschen weiterhin die illusion zu geben, man könne etwas mit dem politischen weg erreichen der nicht zu vergessen immer der gewalttätige weg ist. immer !

      unlogisch ist es also, wenn überhaupt, sich anarchist zu nennen und politiker zu sein.

    • Kurt Gluth sagt:

      Abhängig ist man nicht, sondern macht man sich (oder auch nicht).

      Wohl sehe ich es nicht als sinnvoll an, ‚Wahl‘ im weitesten Sinne als Begriff eines Entscheidungsfindungsprozesses bzw. der daraus resultierenden Entscheidung abzulehnen, da Entscheidungen unser Leben letztlich definieren. Keine Entscheidung zu treffen im Allgemeinen meint letztlich sich treiben zu lassen – von wem oder was wohin auch immer. Das kann kaum im Sinne eines – wie auch immer – eingestellten vernünftigen Menschen sein.

      Aber Politik ist nur ein einziges Wort (und damit gewissermaßen eine ‚Abkürzung…) für die 3 eigentlichen Worte dieser ‚Sache‘: LUG UND TRUG.
      Von Politik ist man nicht abhängig, es sei denn man will das so… ich will es nicht, nehme es aber aus verschiedenen persönlichen Gründen für eine gewisse Zeit in einem gewissen Rahmen hin. Wie weit das geht, entscheide ich allein.

      Fakt ist: Politik, Politiker und überhaupt Systeme der Beherrschung von Menschen sind im großen Rahmen nicht von den späteren Beherrschern ursächlich begründet worden, sondern von den Massen.
      Letztlich haben Massen entschieden, sich einzelne Individuen zu suchen und sich ihnen zu unterwerfen. Nicht anders sieht es mit unserem ‚politischen‘ (=korrupte Großkapital-Anarchie mit Parteien-Fassaden) System aus. Wer hier einen Wahlzettel auch nur abgibt (ob und wenn wie auch immer beschriftet ist irrelevant), bekundet seine Zustimmung zu diesem System. Es ist ja letztlich vollkommen gleichgültig, welcher Gruppierung (‚Partei‘) man seine Zustimmung gibt, da bekannt ist, wem diese unterstehen. Indem ich dieses System im direkten und übertragenen Sinne wähle (was ich mit der Abgabe eines Wahlzettels letztlich de facto tue), bekunde ich meine Unterwerfung den Marionetten, die vordergründig hinter Produktion und Verteilung dieser Wahlzettel stehen. Da diese wiederum ihren ‚Besitzern‘ unterstehen, unterwerfen sich diese ‚Wähler‘ also letztlich den Herren ihrer Herren… und das ist doch wirklich krank. Dafür dann noch Ausreden zu suchen (Notlösungen, ‚es muss sein‘, … blablabla) offenbart letztlich nur eines: Die wirklich ausgezeichnete Konditionierung , die ein weiteres Mal (wie schon Jahre – eigentlich schon Jahrhunderte – zuvor) einem Menschen die Unterwerfung zum ureigensten Prinzip eingepflanzt hat (das dieser mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder an seine Nachkommen weiterreicht, indem er ihre gedankliche Unabhängigkeit rechtzeitig abtötet).
      Auf diese Weise kann dieses System von Beherrschern und Beherrschten nun seit Anbeginn die Entwicklung der Menschheit hemmen.

    • kawaphil sagt:

      Im Zusammenhang mit dem Staat ist wählen immer ein Gewaltverbrechen. Indem man Gewalt gegenüber anderen mittels Abgabe seiner Stimme legitimiert, begeht man ein Verbrechen. Gehen wir davon aus das 10 Leute eine Gemeinschaft bilden, von diesen 10 sind 3 noch nicht berechtigt zu wählen (Kinder, Jugendliche) und einer ist zu alt und senil zum wählen. Dann haben wir noch 6 mögliche Wähler , aber bei diesen 6 ist die Stimmbeteiligung 50% also haben wir im Endeffekt 3 Leute welche zur Wahl gehen. Da die Mehrheit dieser Wähler entscheidet, werden 2 von 10 Menschen bestimmen was Recht und Unrecht ist und die restlichen 8 haben sich zu fügen. Wenn diese 2 z.bsp. in gewissen Bereichen Sympathisanten der NSDAP wären (sie müssen nicht das ganze Gedankengut dieser Partei befürworten) und in Ermanglung einer besseren Option dieser Partei ihre Stimme geben würden, so könnte es sein das bei gewissen Gesetzesvorlagen sogar gegen den Willen dieser zwei entschieden wird. Die Demokratie ist der Deckmantel für jegliche organisierte Grausamkeit, welche in den letzten 150 Jahren begangen wurden, wie der 1. und 2. Weltkrieg, der Balkankrieg, Irak, Lybien usw. usw. Wie kann ein Land dem anderen den Krieg erklären, obwohl der Grossteil der Bevölkerung absolut dagegen ist, da es ihr Blut, das Blut ihrer Söhne und Töchter ist, welches vergossen wird? Kein Mensch welcher bei Sinnen ist würde seine Stimme abgeben, jene welche es tun handeln aus Bequemlichkeit oder Angst. Es gibt in diesem Zusammenhang ein Experiment, bei welchem mit aller Deutlichkeit nachgewiesen wurde zu was für Grausamkeiten Menschen fähig sind welche ihre Eigenverantwortung abgegeben haben. Selbst bei einem inneren Konflikt und schweren Zweifeln an ihrer Handlungsweise folgen sie nicht ihrem Gewissen. (siehe das Milgram-Experiment)

  6. Eugen Wilhelm sagt:

    Der Kern der Aussage ist schon richtig. Wählen ist unmoralisch. Aber wir können nur moralisch handeln, wenn wir eine Wahl haben. Auch wenn nur die Profiteure des Staates wählen gehen (weil sie sonst ihrer Lebensgrundlage nicht dienlich ist) und nehmen wir an es sind 5% der Bevölkerung (ich weiss, dass es mehr sind), dann legitimieren sie den Staat. Das bedeutet im Umkehrschluss: die, die sich so heldenhaft benehmen und nicht wählen gehen, lassen es zu. Auch wenn die Wahlbeteiligung auf 5% sinkt wird niemand sagen: „Ohh, anscheinend brauchen wir den Staat nicht. Wir schaffen ihn ab“.
    Wählen ist für mich Notwehr. Auch wenn ich den Wahlzettel durchstreiche und keine Partei / Kandidat wähle. Ich (werde) versuche natürlich das kleinste Übel zu wählen, dass eher die Wahrscheinlichkeit erhöht, den Blockparteien zu trotzen. Mir ist bewusst, dass jede Partei sich früher oder später korrumpiert. Aber es besteht zumindest eine größere Chance, dass der eine oder andere Glühbirnenverbot vereitelt wird. Es gibt Alternativen, auch wenn sie sehr klein und noch unbedeutend sind.

    • Philipp Hofmann sagt:

      „Wählen ist für mich Notwehr.“

      Auch hier: Gewalt gegen friedliche Menschen zu initiieren oder sich in irgendeiner Form daran zu beteiligen, ist keine Notwehr.

      • Lieber Philipp, erkläre mir bitte wie ein Wähler der NEIN!-Idee gegen andere Gewalt initiiert.

        • Philipp Hofmann sagt:

          Steht ausführlich oben im Artikel. Die Beteiligung an einer Wahl ist das Problem, nicht das, was man wählt.

          • Laut Deiner Logik ist die Waffe das Problem und nicht was man damit macht. Sehr unlibertär 🙂

          • Philipp Hofmann sagt:

            Waffen können auch zur Verteidigung, d.h. zur Abwendung von initiierender Gewalt verwendet werden, die Wahlteilnahme hingegen nicht.

            Die Wahlteilnahme entspricht einer aktiven Beteiligung an dem politischen System bzw. der Befürwortung des politischen Systems. Und dieses entspricht per definitionem initiierender Gewalt. Es besteht einzig und allein aus diesem Zweck. Der Wahlakt entspricht dem Abfeuern einer Waffe, die auf Unschuldige gerichtet ist und nicht der Waffe selbst. Für dieses Abfeuern trägt jeder Wähler unabhängig von dem, was er gewählt hat, die Verantwortung.

            Auch das ist im Text, auf den interessanterweise keiner der Politik-Befürworter unter den Kommentatoren hier eingehen will, klar und deutlich erklärt.

            Ich frage mich inzwischen, ob diese Leute hier das Nicht-Aggressions-Prinzip wirklich ernst nehmen.

        • Hermann sagt:

          Ich möchte hier einfach mal auch mein Bauchgefühl kundtun.
          Ich habe die gleiche Überzeugung wie Michael.
          Aber!
          Trotzdem ist es für mich sobald wir Wort wie „schlimmstes Gewaltverbrechen“ oder „Helden“ verwenden eine zu krasse Auseinandersetzung zwischen Fundamentalisten und unseren Minimalstaatlern (PDV) oder den Nein-Partei-Anhängern. Für unsere Enteigner und Mitmenschen, die unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen wollen ist es die richtige Wortwahl.
          Ich fühle eine Hemmung mit Worten wie „Gewaltverbrecher“ oder „Helden“ gegenüber Jens zu diskutieren. Es ist eine Begrifflichkeit die ich auf gar keinen Fall für die unterschiedlichen Handlungsansichten verwenden möchte.
          In den Diskussionen zwischen den fundamentalen Ansichten und den etwas anderen könnte es doch einen Punkt geben, indem man die andere Ansicht einfach unkommentiert stehen läßt. Die eigene Ansicht hat man zuvor schon kundgetan. Und dann hat man wieder gemeinsam die Zeit und Energie sich mit Aufgaben zu beschäftigen, die unseren Etatisten und Sozialisten und Kommunisten die Augen öffnet.
          Seine Meinung zu ändern, die Meinung eines anderen Mitmenschen zu ändern geht nicht schnell, nicht mit Druck.

          Druck ausüben verträgt sich nicht gut mit Freiwilligkeit.

          Ich selbst halte es für mich jedenfalls zu gefährlich, mich in das „feindliche“ System zur radikalen Veränderung durch ein Parteienkonzept einzuklinken. Der gefährliche gruppendynamischen Prozeß, der einen vereinnahmen kann, durch Erfolgserlebnisse wie Wähler suchen und finden, einen Kandidaten zu unterstützen, Erfolg mit der eigenen Ansicht durch ein Abstimmungsergebnis zu haben und zu verspüren….. Ich wünsche Dir Jens dabei, bleib geistig und emotional unabhängig sonst wirst Du, falls Du Erfolg hast ein weiterer Joschka Fischer.

          • michael sagt:

            „„Gewaltverbrecher“ oder „Helden“ “
            ich wollte nur ergänzend dazu sagen, daß die titel bewußt provokant gewählt wurden…. und im text ja genau erklärt wird, wie gewaltverbrecher gemeint ist.

            „Das Wahlkreuz des Wählers für sich betrachtet ist keine Gewalttat – das ist klar. Ein Wahlkreuz zu machen ist nicht das gleiche wie eine Pistole abzufeuern, die auf einen Verweigerer zielt. Der Wähler hat keine Gewalt eingesetzt, ebensowenig wie die Gesetzgeber, der Präsident oder die Richter, wenn sie ein Gesetz verabschieden oder ein Urteil verkünden. Trotzdem haben alle diese Leute ein autoritäres System, das am Ende Menschen mit Gewalt zum Gehorsam zwingt, unterstützt oder sich daran beteiligt.“

            „Jeder Einzelne, der wählt, genehmigt die Gewalt, die vom Staat und seinen Angestellten gegen andere ausgeübt wird. Mit seinem Wahlkreuz legt er sich die Kette der Verantwortung für diese Gewalt um seinen eigenen Hals. Wählen ist ein Gewaltakt, weil jeder Wähler für sich das Recht beansprucht, allen anderen einen politischen Vormund aufzwingen zu können. Kein Wähler und auch keine Mehrheit von Wählern hat dieses Recht. Wenn sie behaupten, dieses Recht zu haben, dann sollen sie eindeutig erklären, woher dieses Recht kommen soll und wie das mit dem Gleichheitsgrundsatz und den Rechten auf Leben, Freiheit und Eigentum vereinbar sein soll.“

            „Trotzdem ist es für mich sobald wir Wort wie „schlimmstes Gewaltverbrechen“ “
            hier wird es im kontext erklärt:

            “ Nehmen wir an, dass die Person, an die sich diese Frage richtet, kein Serienmörder ist oder irgendeine andere offene Form von Verbrechen begeht. Anders gesagt: Nehmen wir an, dass die meisten Menschen, die zur Wahl gehen, normalerweise ein friedliches Leben leben. Ist zur Wahl zu gehen wirklich das übelste Gewaltverbrechen, das sie in ihrem Leben begehen?“

          • freedomforce sagt:

            Du kannst es zwar erläutern, aber es bleibt bis zu einem gewissen Punkt orwellsch, erst recht, wenn man die genaue Erkenntnis darüber hat, wie der Wahlzirkus funktioniert.

            Wenn nichts in der Welt andere Menschen legitimieren könnte, über den Rest einer vordefinierten Menschenmenge zu herrschen, dann kann auch keine denkbare Handlung dies bewirken.

            Also hat der Wahlzettel die gleiche Funktion wie der Wunschzettel an den Weihnachtsmann und verrät allenfalls etwas über den Charakter und Bewusstseinsgrad der betreffenden Person.

            Michael ist ja eher der Masochist bei euch, wenn es darum geht, aus eigenen Fehlern zu lernen. Ich lerne auch gerne aus Fehlern, aber vorzugsweise aus denen Anderer und bitte ohne Schmerz. 😀

            Abzugrenzen hiervon ist natürlich das Parteienengagement, was wiederum Gewalt impliziert, zumindest solange man sich auf das Grundgesetzt bezieht, da ist die NEIN-Partei extrem minimalistisch was Gewalt betrifft. 🙂

          • Philipp Hofmann sagt:

            @freedomforce: Den Weihnachtsmann mit etwas zu vergleichen, was zur Ermordnung von fast 300 Mio. Menschen in der eigenen (schutzbefohlenen) Bevölkerung geführt hat (von 1900 bis heute), ist schon reichlich absurd. Dein Beitrag entspricht deinem Namen „freiheitsgewalt“ und folgt einer kollektivistischen Geisteshaltung, die in etwa wie folgt zu umschreiben ist: „um Freiheit zu erreichen, ist jedes Mittel recht, auch die Wahl des geringsten Übels und die Befürwortung und aktive Beteiligung an Gewaltverbrechen an Unschuldigen“.

            Und Michael Fehler und orwellsches Neusprech zu unterstellen und das mit der reinen Behauptung zu begründen, er kenne sich nicht aus, ist mindestens ein genau so großer Fail.

          • Danke Hermann. Du siehst das vollkommen richtig. Ich habe nichts dagegen wenn einer seinen Unmut über das Nichtwählen ausdrücken will. Ich habe nur was dagegen wenn diese Leute mich als noch potentiellen Gewaltverbrecher und sich selbst als Helden darstellen. Und eins gebe ich noch zu bedenken, viele von Euch Helden waren vor noch nicht all zu langer Zeit wählen und das regelmäßig. Eigentlich rede ich gar nicht mit Gewaltverbrechern ;-)))))

          • Hermann sagt:

            Aber wir sind doch jetzt Helden 🙂
            Kleiner Scherz.

            Ich wünsche Dir einen guten Rutsch.
            Liebe Grüße
            Hermann

  7. Elke sagt:

    Wer nicht wählen geht, wählt automatisch die Einheitspartei CDU/CSU/SPD/FDP/Grüne! Bitte mal mit dem in Deutschland gültigem Wahlsystem beschäftigen.
    Es gibt kein Quorum! Nichtwähler werden automatisch den Wählern zugerechnet. Dafür bekommen die Parteien sogar noch Wahlkampfkostenbeihilfe (unser Steuergeld).

    Entweder muss man ungültig wählen (großes Kreuz über den ganzen Zettel und vielleicht noch ein kurzer Kommentar) oder man wählt eine der ganz kleinen Parteien. Vielleicht die Partei der Vernunft, die Bayernpartei oder die Tierschutzpartei (nur als Beispiel).

    Die Politiker lachen sich kaputt, wenn keiner zur Wahl geht. Sie wählen sich halt selbst und niemand kann das stoppen.

    • Eugen Wilhelm sagt:

      Genauso ist es.

    • michael sagt:

      wählen bedeutet: egal wen und egal weshalb man wählt, heißt es IMMER, daß man einen repräsentanten für sich persönlich an die macht bringen will, der der minderheit per executive seinen willen aufzwingt(konsequenter weise bis zum tod).

      spätestens nach tolkins herr der ringe (der meines wissens auch anarchist war), wissen wir was der ring der macht aus menschen macht
      one ring to rule them all

      • auf die NEIN!-Idee bezogen ist das eine eindeutig falsche Aussage. Repräsentant ja aber einer der keiner Minderheit seinen Willen aufzwingt.

        • michael sagt:

          Durch die Teilnahme am System sagst du doch im Prinzip, dass du die Herrschaft der Mehrheit und das „Recht“ des Stärkeren, als legitim ansiehst.

          • Blödsinn! Ich sage klipp und klar dass das System das Problem ist. Und die NEIN!-Idee ist mein Versuch das System zu verändern. Dabei initiiere ich definitiv keine Gewalt gegen irgendjemanden.

          • michael sagt:

            nein, du willst es im prinzip nicht ändern— es soll weiterhinn einer minderheit die waffe an den kopf gehalten werden.
            natürlich initiierst du nicht direkt gewalt, dies ist ja der sinn dieses systems, daß du legitimierst… jeder kann leicht die verantwortung von sich wegschieben und sagen er sei es ja nicht gewesen, während du das system weiterhinn als legitim betrachtest.

          • Mit der Nein Idee initiiere ich auch indirekt keine Gewalt.

          • michael sagt:

            du legitimierst sie…weil der sinn der nein idee ist( verbessere mich falls ichs falsch verstanden habe), die partei mit den „richtigen“ ideen an den gewalthebel zu bringen.

    • Philipp Hofmann sagt:

      In dem Artikel geht es nicht um das Wahlsystem, sondern darum, dass jeder, der an einer Wahl teilnimmt für das verantwortlich ist, was daraufhin in seinem Namen geschieht. Unabhängig von dem, was er wählt, oder wie er sich sonst bei der Wahl verhält. Er ist durch seine Teilnahme in das Spiel eingetreten und hat die Spielregeln dadurch akzeptiert. Er kann anschließend nicht beanspruchen, das Ergebnis des Spiels in Frage zu stellen.

      Das können nur diejenigen, die ihre Stimme behalten haben und ihre Verantwortung an niemanden delegiert haben, also diejenigen, die nicht gewählt haben.

    • SDS sagt:

      @Elke und @Eugen

      > Bitte mal mit dem in Deutschland gültigem Wahlsystem beschäftigen.

      Das aktuelle Wahlrecht ist verfassungswidrig und ungültig.
      Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, 25. Juli 2012

    • FwF-sandman sagt:

      Hallo Elke,

      „Wer nicht wählen geht, wählt automatisch die Einheitspartei CDU/CSU/SPD/FDP/Grüne!“

      Nee, wählen ist eine aktive Handlung. Würde Deine These stimmen, wäre diese Formel korrekt: Nicht wählen = wählen. Somit wären sowohl eine Aussage und gleichzeitig ihr kontradiktorisches Gegenteil wahr, was logisch nicht möglich ist.
      Richtig ist natürlich, dass die Stimme der Nichtwähler eben in diesem System keine Berücksichtigung findet. Sie ändert nichts an den Verhältnissen. Das ist für mich persönlich (ich bin Nichtwähler) aber völlig unwichtig.
      Es gibt in einem demokratischen System immer nur zwei Lager, die Regierung und die Opposition. In dem Moment, wo ich meine Stimme abgebe, akzeptiere ich, dass überhaupt jemand regiert. Das will ich aber nicht.
      Ich will auch keine bessere parlamentarische Politik, ich will gar keine parlamentarische Politik.

    • Ehrengard Becken-Landwehrs sagt:

      Dann würde ich empfehlen, mal in den Urteilen des Bundesverfassungsgerichtes nachzulesen. Da gibt es ein Urteil vom 15. Juli 2012, und da heißt es:
      „Das BVerfG hob am 25. 07. 2012 das Bundeswahlgsetz auf und rückwirkend seit 1956 alle bis zum heutigen Tage stattgefundenen Wahlen.“
      Das BVerfG mußte sich schon einmal mit dem Wahlgesetz 2008 beschäftigen, da es nicht „Verfasssungskonform“ ist (Überhangmandate). Damals wurde die Geschäftsleitung in Berlin dazu aufgefordert, das Wahlgesetz zu ändern. Das taten sie auch – zum Nachteil des Wahlgesetzes!
      Im Klartext heißt das: Wahlen sind in der BRiD ILLEGAL und wir werden von Illegalen Leuten rumkommandiert, die eindeutig zu unserem Schaden handeln.

  8. landbewohner sagt:

    sicher ist, daß mensch zur zeit jedenfalls in keinem land der welt die wahl hat, sich vertreter zu wählen, die nicht gegen das wohl des volkes tätig werden und wollen.
    und jeder, der durch wählen diesen durch und durch korrumpierten volksvertreten eine gewisse eine gewisse legitimität für ihre handlungen zugesteht, wird automatisch zum mitverantwortlichen für kriege gegen die menschlichkeit. sicherlich werden sich die diversen „eliten“ zur not auch selber wählen und/ oder die ergebnisse entsprechend fälschen, aber eine wahlbeteiligung, die gegen null geht, wird irgendwann zu konsequenzen führen – und nicht zu solchen im sinne der sog. politiker oder machteliten.

  9. SDS sagt:

    Und ich sage euch, wir haben gar keine Bundesregierung. Wir haben – Frau Merkel ist Geschäftsführerin einer neuen Nichtregierungsorganisation in Deutschland. Das ist das, was hier ist. Sigmar Gabriel auf dem Landesparteitag der SPD in NRW

    https://www.youtube.com/watch?v=iUFegOtmvtE

  10. diridum sagt:

    bei 95% schlafenden bürgern in der nation, ja auf der ganzen welt
    werden wir, die wenigen bewussten, den hoffendlich bald erwachenden mitmenschen helfen müssen so dass wir der neuen weltordnung entweichen kønnen.
    evtl. kommen die føderalen ausserirdischen uns wie so oft schon in den channelinks bekannt gegeben, zur hilfe. 😉
    wer schläft ist nicht bewusst und wird weiterhin durch angst schrecken und andere metoden der wirklichkeitsverdrehung eingelullt.
    in dieser heiklen situation in der wir uns befinden muss das richtige zum richtien zeitpunkt am richtigen ort geschehen.
    für2013 wünsche ich dieses uns allen.

  11. Im Text heißt es:
    „Davor töteten US-Militärs Hunderttausende von Zivilisten durch Bombenangriffe auf Tokio, Hamburg, Dresden und Berlin. Alle diese Menschen wurden im Namen der Wähler, die die Roosevelt-Regierung im Jahr 1944 in einem „Erdrutschsieg“ gewählt haben, getötet.“

    Nicht dass Ihr Euch noch selbst widersprecht 😉

    Alle diese Menschen wurden im Namen aller Wähler, die sich 1944 an der US Wahl beteiligt haben, getötet. Auch im Namen der Wähler ,die einen Kandidaten gewählt haben, der einen sofortigen Ausstieg Amerikas aus dem 2. Weltkrieg forderte.

    • michael sagt:

      auch als wähler der unterlegenen partei akzeptierst du mit deiner teilnahme also legitimierung des gewaltsystems die handlungen der siegerpartei.

      die nein idee unterstützt das politische system und das politische system ist gewalt.

      • Das ist eine Aussage ,die einfach Deine Sicht der Dinge darstellt. Das hat nichts mit zwingender Logig zu tun. Wenn ich bei einer Wahl eine Antikriegspartei wähle und diese verliert bin ich trotzdem nicht damit einverstanden, dass die Siegerpartei in meinem Namen Krieg führt . Das ist ja irgendwie Euer letztes Argument, dass man dadurch, dass man sich an der Wahl beteiligt, für die Taten des Wahlsiegers mitverantwortlich ist. Alles andere zieht ja bei der NEIN!-Idee nicht.
        Stell Dir vor es gäbe ein Volksentscheid darüber ,dass die Mitgliedschaft im Staat BRD freiwillig werden soll. Gehst Du da hin? Wenn ja, würdest Du nach Eurer Logig ja akzeptieren (und mitschuldig sein), wenn die Mehrheit sich dagegen entscheidet und Dich weiter daran hindert, Dein eigenes Leben so zu leben wie Du es für richtig hältst. Wenn Du nicht hingehst bist Du zwar tierisch konsequent verpasst aber vielleicht eine echte Chance auf Freiheit.

        • michael sagt:

          „Das ist ja irgendwie Euer letztes Argument, dass man dadurch, dass man sich an der Wahl beteiligt, für die Taten des Wahlsiegers mitverantwortlich ist. Alles andere zieht ja bei der NEIN!-Idee nicht.“
          du legitimierst dieses staatliche system(welches nur durch gewaltausübung existiert) durch deine aktive teilnahme.
          das wird im text wunderbar erklärt…und das ist auch logisch…. meine persönliche meinung ist uninteressant.
          wie philipp schon sagt, niemand geht wirklich konkret auf die argumentation im text ein…insofern könnte ich im prinzip jedes mal den ganzen text hier reinkopieren, weil er bisher nicht ansatzzweise argumentativ widerlegt wurde.

          du und die anderen kritiker argumentiert hier wie etatisten und du handelst als politiker aktiv etatistisch….. if it walks like a duck and looks like a duck…
          und der etatismus wird auf dieser seite ja logisch argumentativ auseinandergenommen und widerlegt.

          • Du hast meine Frage nicht beantwortet.

          • michael sagt:

            du umgehst die konkrete argumentation im text und stellst lieber ne gegenfrage?

          • Lieber Micha, weil es keine konkrete Argumentation gibt ,sondern nur die Meinung des Verfassers.Letztendlich steht die Meinung, dass eine blosse Beteiligung an der Wahl ein Verbrechen ist gegen die, dass es darauf ankommt was man wählt. Die Gegenfrage ist meine Argumentation und bringt Dich wohl in Bedrängniss.

          • michael sagt:

            „weil es keine konkrete Argumentation gibt ,sondern nur die Meinung des Verfassers.“
            wenn ich nicht der selbern meinung des verfassers wäre, dann hätte ich nicht die videos gemacht.
            außer drumherumreden und gegenfragen stellen, bist du immer noch nicht konkret darauf eingegangen.

            in bedrängnis ist eher derjenige der lieber eine gegenfrage stellt, anstatt die argumente des textes zu widerlegen.

            wiegesagt: if it sounds like a duck and walks like a duck it is a duck.

    • Philipp Hofmann sagt:

      Ja.

  12. @Micha
    „du legitimierst sie…weil der sinn der nein idee ist( verbessere mich falls ichs falsch verstanden habe), die partei mit den “richtigen” ideen an den gewalthebel zu bringen.“
    Ich verbessere:
    Der Sinn der NEIN!-Idee ist es ein wirksames Instrument gegen eine jede beherrschende Politik zu sein. Ein Mittel für diejenigen, die sich von niemandem regieren lassen wollen, Nein zu sagen. Wir wollen niemanden an den Gewalthebel bringen aber JEDEN, der am Gewalthebel ist, in seiner Gewalt einschränken wenn wir denn in die Lage kommen sollten. Was kann daran verkehrt sein?

  13. Micha sagte:“wenn ich nicht der selbern meinung des verfassers wäre, dann hätte ich nicht die videos gemacht.
    außer drumherumreden und gegenfragen stellen, bist du immer noch nicht konkret darauf eingegangen.“

    Ja aber es ist halt nur Deine Meinung und ich bin anderer Meinung und keiner von uns beiden kann seine Meinung beweisen. Folgende Meinung aus dem Video teile ich ja: Wenn ich eine Partei wähle, die mir vor der Wahl verspricht in den Krieg zu ziehen, bin ich als Wähler mit verantwortlich und schuldig am Tot von evtl. Opfern.
    Aber wie kann ich daran eine Mitschuld tragen wenn ich mich mit meiner Wahl eindeutig gegen Krieg entschieden habe? …So ,jetzt kommt von Dir wieder: Weil Du mit Deiner Wahlteilnahme das System gut heißt.Und ich sage: Nein, ich habe nur die Chance wargenommen meinen Unmut darüber auszudrücken in den Krieg zu ziehen, das System lehne ich weiterhin ab. Meine Meinung ist : Ein System, eine Sache oder eine Institution kann per se nicht gut oder schlecht sein. Was der Mensch mit diesen Dingen macht kann gut oder schlecht sein.
    Mich würde trotzdem deine Antwort auf meine Frage interessieren 😉

    • michael sagt:

      mit dem akt des wählens und erst recht als politiker, erklärst du dich mit dem ergebnis des politischen prozesses einverstanden… wenn du deine stimme abgibst, dann erwartest du, daß beim wahlsieg, deine meinung akzeptiert wird somit auch die folgen umgekehrt tust du es auch.man stimmt mit dem wählen darüber hinein, das das ergebnis respektiert wird, somit trägt man auch die verantwortung des ergebnisses.
      du stimmst dem prinzip der gewalttätigen minderheitsunterdrückung /majority rule zu.
      du sagst, daß die mißachtung des NAP´s durch wahlen legitim sind… damit verläßt du die freiheitlichen prinzipien und betrittst die kollektivistischen prinzipien…demnach bist du ein etatist, da das NAP die basis des anarchismus ist.

      das NAP ist nicht meine meinung somit sind meine folgerungen auch nicht meine subjektive meinung sondern ein objektives argument.

      deine frage hat zur prämisse, daß man die mafia unterwandern und zum roten kreuz machen kann… somit ist die frage obsolet.
      http://www.youtube.com/watch?v=9eacoZopXYY

      • Ich sage ,dass die Missachtung des NAP auch durch Wahlen nicht legitim ist. Deshalb habe ich die NEIN!-Idee mitgegründet und deshalb werde ich sie wählen, wenn es denn soweit kommt. Weil ich eben gegen die Unterdrückung der Minderheit bin möchte ich das auch gern bei Wahlen WIRKSAM zum Ausdruck bringen. Die NEIN!-Idee zu wählen ist die gleiche Meinungsäußerung wie das Nichtwählen oder das Ungültigmachen. Es gibt nur einen entscheidenen Unterschied. Diese Meinungsäußerung würde Wirkung zeigen.

        • michael sagt:

          was du hier von dir gibst ist etatismus.

        • michael sagt:

          „Die demokratische Logik der Partei-Liberalen (und vielleicht überhaupt) ist: Jedes kleinere Übel wird von einem noch kleineren Übel bedroht. Deswegen sollen wir solange immer noch kleinere Übel wählen gehen, bis uns die allerkleinsten Übel nichts mehr anhaben können.

          Wären die kleinsten Übel alle feste Größen, würde das sogar funktionieren. Es wäre dann sogar nahezu unmöglich eine breite Existenz von Staaten auf der Erde zu erklären.

          Aber gerade diese Ideologie ist der Nährboden auf dem die Übel prächtigst gedeihen (und viel schneller als man sie kleiner wählen könnte), und keiner der Übel-Wähler will es wahrhaben.“

          Norbert Lennartz

  14. Mal davon ab dass mein Englisch nicht ausreichend ist, interessiert mich die Antwort von Michael und gern auch allen anderen Hardcorenichtwählern auf meine Frage und nicht die von Stephan Moleneux.

    Hier noch mal die Frage: Würdet Ihr Euch bei einer Volksentscheidung beteiligen, bei der entschieden werden soll, ob die Mitgliedschaft in diesem Staat freiwillig ist? Denkt dran: Wählen ist ein Gewaltverbrechen

    • michael sagt:

      das der staat einem die wahl an der teilnahme läßt, ist genauso als würde man sagen, die mafia gibt dir die wahl schutzgeld zu zahlen.

      • Bastii sagt:

        Die Frage ist nur eine langweilig Fangfrage bei der ich mit beiden Antworten nur verliere. Sag ich „Ja“ dann sagt du „Gut also warum bist du gegen meine Partei?“. Sag ich „Nein“ dann sagst du „Du willst also keine Freiheit?“.
        Eine solche Abstimmung wird niemals stattfinden, denn wenn dieses Gedankengut Mainstream wird dann benötigt es eine solche Abstimmung überhaupt nicht, da die Mehrheit der menschen schon voluntaristisch denkt. Und solange die Mehrheit etatistisch denkt wird sie nicht zu Stande kommen, da gibt es sicherlich genug Hintertüren um sowas zu verhindern.

        • Basti, die Frage zeigt aber ganz genau auf ,dass der Ausspruch „Wählen ist ein Gewaltverbrechen“ Schwachsinn ist. Wählen kann ein Gewaltverbrechen sein ,muss es aber nicht. Ob eine solche Abstimmung stattfindet oder können wir beide nicht vorhersagen. Nimm halt eine eher wahrscheinliche Frage: Du kannst entscheiden ob die Schulpflicht in Deutschland abgeschafft wird. Würdest du abstimmen?

          • Natürlich in einer Volksabstimmung 😉
            Wenn Du es persönlich könntest, wäre ja schon alles in Butter.

          • michael sagt:

            du hast halt die fantasie, daß der politische weg zu freiheit führt.fantasie deshalb, weil die realität das gegenteil bestätigt.
            zusätzlich trägst du aktiv dazu bei, diese fantasie in anderen menschen weiterzuerhalten… somit den weg zur freiheitlichen gesellschaft aktiv behinderst.
            ich weiß das du es gut meinst, aber es ist und bleibt eine fantasie .
            beides nix gut .

            „Basti, die Frage zeigt aber ganz genau auf ,dass der Ausspruch “Wählen ist ein Gewaltverbrechen” Schwachsinn ist. “
            nochmal, im text wird genau erklärt, wie das gemeint ist! und so wie es erklärt wird, ist es kein schwachsinn.
            „Das Wahlkreuz des Wählers für sich betrachtet ist keine Gewalttat – das ist klar. Ein Wahlkreuz zu machen ist nicht das gleiche wie eine Pistole abzufeuern, die auf einen Verweigerer zielt. Der Wähler hat keine Gewalt eingesetzt, ebensowenig wie die Gesetzgeber, der Präsident oder die Richter, wenn sie ein Gesetz verabschieden oder ein Urteil verkünden. Trotzdem haben alle diese Leute ein autoritäres System, das am Ende Menschen mit Gewalt zum Gehorsam zwingt, unterstützt oder sich daran beteiligt.“

            „Welche Verbindung besteht also zwischen politischen Wahlen und denen, die im Namen des Staates Gewalttaten begehen? Warum wollen Politiker, dass möglichst viele Menschen an den Wahlen teilnehmen?

            Dafür gibt es zwei wichtige Gründe: Erstens, je mehr Menschen zur Wahl gehen, desto eher können diejenigen, die für den Staat und die Regierung arbeiten, behaupten, im „Namen des Volkes“ zu handeln. Eine hohe Wahlbeteiligung ist gleichbedeutend mit einer hohen Zustimmung. Staatsbedienstete wie Politiker, Präsidenten und Richter benötigen den Anschein der Legitimität ihrer Handlungen, damit sie von einer großen Mehrheit der Bevölkerung als rechtschaffen und rechtmäßig angesehen werden. Zweitens, Regierungen speziell demokratische haben entdeckt, dass je höher der Anteil der Bürgerschaft ist, der die Regierung respektiert, desto weniger Gewalt durch die Regierung benötigt wird, um die Bevölkerung unter Kontrolle zu halten. Zusammengefasst heißt das, dass je mehr Legitimität eine Regierung erhält, desto weniger direkte Gewalt muss sie gegen ihre Gegner einsetzen. Eine Regierung, die es nötig hat, direkte Gewalt für ihre Ziele einzusetzen, würde schnell als das gesehen werden, was sie ist: Eine kriminelle Organisation.

            Ein erfolgreicher Staat benötigt also Legitimität und einer der einfachsten Wege, um diese zu erreichen ist, eine hohe Wahlbeteiligung herbeizuführen. Aber welche Verantwortung haben nun die Wähler für die Handlungen der Regierung?

            Indem er zur Wahl geht, erklärt sich jeder Wähler damit einverstanden unter dem System der Regierung zu leben. Durch seine Stimmabgabe sagt jeder Wähler: „Es ist gut und richtig, dass einige Menschen, die im Namen des Staates Gesetze verabschieden und Gewalt dazu einsetzen, um diejenigen Menschen zu bestrafen, die sich nicht daran halten.““

          • Philipp Hofmann sagt:

            Nein.

      • Immer wieder dieselben Sprüche Micha. Warum beantwortest Du nicht einfach meine Frage?

        • michael sagt:

          du kannst nur ernsthaft glauben, daß die staatsmafia sich freiwillig abschaffen wird, wenn du ernsthaft der meinung bist, daß die mafia ihre schutzgelder auf freiwilliger basis erheben wird.

          ansonsten stimme ich bastii zu, daß ist nichts anderes eine fangfrage, die mit der realität nichts zu tun hat.

    • Philipp Hofmann sagt:

      Nein.

  15. freedomforce sagt:

    Den Weihnachtsmann mit etwas zu vergleichen, was zur Ermordnung von fast 300 Mio. Menschen in der eigenen (schutzbefohlenen) Bevölkerung geführt hat (von 1900 bis heute), ist schon reichlich absurd. Dein Beitrag entspricht deinem Namen “freiheitsgewalt” und folgt einer kollektivistischen Geisteshaltung, die in etwa wie folgt zu umschreiben ist: “um Freiheit zu erreichen, ist jedes Mittel recht, auch die Wahl des geringsten Übels und die Befürwortung und aktive Beteiligung an Gewaltverbrechen an Unschuldigen”.

    Nicht die Stimmen von Wählern haben zur Ermordung geführt, sondern die Handlungen, der so schein-legitmierten Tyrannen. Warum du mein logisches Argument nicht durchdringen konntest, weißt du wahrscheinlich nur selbst. Wenn Weihnachtsmann alles ist, was du verstehen wolltest, dann: „Gute Nacht“.

    Und Michael Fehler und orwellsches Neusprech zu unterstellen und das mit der reinen Behauptung zu begründen, er kenne sich nicht aus, ist mindestens ein genau so großer Fail.

    Wenn Worte ihre Bedeutung verlieren, verlieren Menschen ihre Freiheit. Fällt dir ‚was auf? Wenn ein Argument nicht logisch konsistent ist, dann ist es die Schlussfolgerung „Wählen ein Gewaltverbrechen,“ erst recht nicht. Als gäbe es nicht schon genug ideologische Sprachverwirrung.

  16. zapway sagt:

    Wahlen werden nie etwas zum Guten verändern, im Gegenteil. Den Initiatoren geht es nur darum eine Legitimation zu haben, um weiter ihre Gewaltherrschaft aufrecht zu erhalten. Wahlen sind etwa so wirksam wie beten in der Kirche. Dabei ist es egal welches Gebet aufgesagt oder welches Kreuz gemacht wird, Hauptsache man betet und glaubt fest an die Insitution Kirche, die einem das Heil bringt. Wahlen sind das Opium für die Naiven und der Stoff aus dem die Rechtfertigung ist, um zu rauben, zu plündern und zu morden. Das Wahlergebnis spielt überhaupt keine Rolle, es geht nur darum möglichst viele zum Mitmachen zu bewegen. Eine gesellschaftliches Umdenken beginnt erst, wenn die Menschen aufwachen und endlich aufhören Politik und Herrschaft mit ihrer Stimme zu unterstützen, anstatt sich real mit ihrem Leben auseinandersetzen und sich um die Dinge kümmern, die sie tatsächlich verändern können. Das Erwachen ist hart, aber besser ein schreckliches Ende als ein Schrecken ohne Ende.

  17. […] Wählen ist Mitverantwortung für Gewaltverbrechen Wählen zu gehen ist das übelste Gewaltverbrechen, das ein Mensch in seinem Leben begehen kann. Den meisten Menschen, die das Wählen als ihre Bürgerpflicht ansehen, ist das nicht bewusst. Regierungen sind Organisationen, die ihre Legitimation durch die Zustimmung der Regierten bekommen. Den Anschein, dass ihre Handlungen legitim seien, erzeugen Regierungen, indem sie behaupten, durch die Wahlen im „Namen des Volkes“ zu handeln. Zumindest wird einem das schon in der Kindheit so eingetrichtert. … → weiterlesen bei FreiwilligFrei.info […]

  18. Frage an FwF. hat sich der Janich bei Euch schon für seine Entgleisungen in diesem Video entschuldigt?

    http://www.youtube.com/watch?v=EVyzFrN4xzU

    Da behauptet er doch allen Ernstes, dass Ihr einer Gehirnwäsche unterliegt.

    Mittlerweile hat er Hoppe gelesen.
    Vorsitzender der pdv ist er auch nicht mehr. Ist er jetzt wenigsten schon ausgetreten und hat die Politik an den Nagel gehängt?

  19. GL Sakura sagt:

    Das predige ich alles seit Jahren.
    Geht nicht zur Wahl!

  20. Woody sagt:

    Wenn doch nur alles so einfach wäre wie das Weltbild der meisten hier!
    Zum Glück finden solch verquere Ideen (Nicht die Idee der Gewaltlosigkeit – die find ich klasse) nicht genug Nährboden. Der Populismus und die Vereinfachung von komplexen Themen und vor allem die völlige Ignoranz und Verallgemeinerung machen diese Aktion hier doch sehr lächerlich. Nun hoffe ich dass mein Kommentar gepostet wird, meistens wird sowas ja auch bei „liberalen“ Seiten zensiert.

    • FwF-Manuel sagt:

      Hallo Woody,

      mich würde mal interessieren, was genau eine verquere Idee ist deine Meinung nach ist. Auch kann ich nicht verstehen was an einer Vereinfachung schlecht sein soll. Es macht doch Sinn komplexe Themen auch etwas einfacher zugänglich zu machen, denn oft ist der Kern gar nicht so komplex.

      Generell sind wir auch für jede Art der Kritik offen, Kritik beinhaltet aber auch Argumente und die finde ich in deinem Kommentar leider nicht, du behauptest viele Dinge, kannst du sie auch beweisen?

      Ich würde mich freuen, wenn du deine Aussagen noch mit Beispielen und Argumenten untermalen kannst, vielleicht lernt ja der ein oder andere noch was dazu 😉

      lg Manuel

  21. Jesse Jackson Daone sagt:

    Wer nicht wählen geht, wählt automatisch die Einheitspartei CDU/CSU/SPD/FDP/Grüne! Bitte mal mit dem in Deutschland gültigem Wahlsystem beschäftigen.
    Es gibt kein Quorum! Nichtwähler werden automatisch den Wählern zugerechnet. Dafür bekommen die Parteien sogar noch Wahlkampfkostenbeihilfe (unser Steuergeld).

    Entweder muss man ungültig wählen (großes Kreuz über den ganzen Zettel und vielleicht noch ein kurzer Kommentar) oder man wählt eine der ganz kleinen Parteien. Vielleicht die Partei der Vernunft, die Bayernpartei oder die Tierschutzpartei (nur als Beispiel).

    Die Politiker lachen sich kaputt, wenn keiner zur Wahl geht. Sie wählen sich halt selbst und niemand kann das stoppen.

    • michael sagt:

      die politiker lachen sich kaputt, wenn man sich am wettbewerb der gauner beteiligt, um die gauner abzuschaffen 🙂

  22. Zef sagt:

    >Bitte mal mit dem in Deutschland gültigem Wahlsystem beschäftigen.

    Wer Linux will, patched doch nicht Windows oder schreibt MS böse Briefe.

    An-Archisten haben dabei gar nichts gegen den Archismus anderer Leute.
    Sie wollen damit nur nicht zwangsbeglückt werden, nach dem Motto:
    „Komm schon, du willst es doch auch“.

    Klares Nein: an diesem miesen Spiel der politischen Bevormundung und Vergewaltigung des jeweils Unterlegenen beiteiligen sich An-Archisten nicht.

    Sie wählen sich selbst: als ethisch selbständige Individualtiten, die sich als solche in Freiheit und Selbstverantwortung miteinander verbinden oder eben nicht.


    Anarchie hat es nicht leicht
    http://www.schweizermonat.ch/artikel/anarchie-hat-es-nicht-leicht

  23. […] Zur Überschrift: Wenn tatsächlich niemand zur Wahl gehen würde, dann hätte der Staat (im aktuellen Fall die EU) ein Problem, nämlich ein Legitimationsproblem. FreiwilligFrei sagt im Beitrag Wählen ist ein Gewaltverbrechen: […]

  24. Hildegard sagt:

    Viel diskutiertes Thema gerade wieder sehr aktuell! Richtig ist, das egal wie hoch/niedrig eine Wahlbeteiligung ist, die Herrschaften weiterhin regieren und zwar uns und NICHT, wie Frau Mutti bei ihrem ersten Amtseid gesagt hat: „sie wolle dem deutschen Volke dienen“!!!!! Auf jedem Wahlzettel fehlt schlicht und ergreifend ein Kästchen und mit dem würde ich persönlich das Wahlvolk komplett verpflichten wählen zu gehen! Und wer nicht geht zahlt ein Bußgeld! Das Kästchen trägst die Überschrift: ENTHALTUNG! Und wenn dann am Wahlabend bei ~100% Wahlbeteiligung auf einmal 42% sich enthalten haben, können sich die Gewählten nicht mit ihren dummdreisten Sprüchen auf die nächsten Jahre rausreden! Eine Stimme nur ungültig zu machen lässt DIE, wie gesagt nur lachen, genauso wie eine niedrige Wahlbeteiligung! Wie oft wurden denn die letztes Jahr nicht zur Wahl Gegangenen öffentlich in den diversen Labbershows auch noch beschimpft! Richtig ist, wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie schon längst abgeschafft worden! Wer sich aber enthalten kann und das offiziell fühlt sich auch nicht verantwortlich, wenn z.B.: Eine VdL öffentlich in einer Talkshow verkündet, sie würde wieder Aggressoren in die Ukraine schicken und gegen geltendes Recht (Wiener Verträge) verstoßen! Eine Wahlpflicht verstößt meiner Meinung nach auch nicht gegen die Freiheit des Einzelnen, sondern würde dem Wahlvolk mit der Entscheidung der Enthaltung die Möglichkeit geben ein klares NEIN ZUM derzeitigen Verhalten der Gewählten zu geben! Und somit aktiv dazu beitragen, das sich etwas verändert! 50% Enthaltung heißt Neuwahlen und Umorientierung der Parteienlandschaft in die hoffentlich richtige Richtung! 51% Zustimmung heißt besonnen zu regieren, da 49% nur darauf warten das Fehler umgehend bestraft werden müssen. Aber weiterhin bleibt oberstes Ziel das die Gewählten UNS zu DIENEN haben und uns nicht regieren!

  25. dobby.s sagt:

    Es ist der Grundpfeiler eines demokratischen Staates, dass die Regierung eine Legitimation haben muss. Wer das nicht möchte, kann in ein anderes Land ziehen, wo das nicht erforderlich ist. Eine Diktatur ist dann für jeden Nichtwähler sicher das Beste zu Hause. Du musst nicht wählen und bist ergo auch nicht verantwortlich für die Taten der Regierung. Was für ein gequirlter Blödsinn. Eine Gruppe von Menschen muss sich irgendwelche Regeln geben, sei es ein Verein, eine Firma oder ein Staat. Und diese Regel müssen irgendwo her kommen. Im Idealfall sind sich alle darüber einig, dass etwas so oder so gemacht werden muss. Das ist aber nicht immer möglich, deshalb hat man sich auf das Mehrheitsprinzip verständigt. Und die Unterlegenen haben die Wahl, sich aus dem Verein, der Firma, dem Staat zurückzuziehen, oder weiter konstruktiv mitzumachen. Ab einer gewissen Größenordnung brauchen wir für die manchmal erforderlichen schnellen Entscheidungen Repräsentanten, also ein Parlament und eine Regierung. Oder sollen wir vor jeder Entscheidung 80 Millionen Menschen anrufen und fragen, ob Sie dafür oder dagegen sind? Und was machen wir, wenn es manchen unbequem ist, sich zu entscheiden und sie einfach mal nix sagen?? Machen wir dann auch nix??
    Es ist erstaunlich, wie man mit gewählten Worten und ein paar historischen Tatsachen völligen Blödsinn als wahr verkaufen kann.
    Nehmen wir das Beispiel der Bombardierung deutscher Städte durch die Amerikaner im zweiten Weltkrieg… wer hatte noch mal angefangen? Richtig, wir Deutschen. Viele andere – auch die Amis – haben die Deutschen lange gewähren lassen, denn was die Deutschen machten, störte deren Interessen ja nicht. Es war Völkermord, es war Krieg, aber es störte nicht. Als man sich endlich entschied, einzugreifen, musste man drastische Mittel ergreifen, um die Sache zu beenden. Ich sage nicht, dass es in Ordnung war, aber es war das geringere Übel. Man hätte Hitler auch einfach gewähren lassen können, dann wären die Juden, die Sinti, die Roma, die Homosexuellen, die politisch anders Denkenden heute ausgerottet. Nach der hier vertretenden Logik hätten die Nichtwähler dann dies zu verantworten, wenn die Wähler die Bombardierungen zu verantworten haben.
    Nicht Wählen heißt nur, sich vor der Verantwortung zu drücken! Das Recht hat jeder Einzelne, das ist auch eine Errungenschaft der Demokratie!
    Vieles, was unsere Regierungen heute machen, ist falsch! Ganz meine Meinung! Aber darauf kann man auch reagieren, statt sich in sein Wolkenkuckucksheim zurückzuziehen und zu sagen, es geht mich ja nix an, ich wähl ja nicht…
    Was für ein Blödsinn!!!!

    • michael sagt:

      „Es ist der Grundpfeiler eines demokratischen Staates, dass die Regierung eine Legitimation haben muss.“

      da deine grundannahme im ersten satz schon falsch ist, sind all deine folgesätze entsprechend auch falsch, den es kann solch eine legitimation nicht geben.

    • Hildegard sagt:

      Blödsinn ist in der Tat zu glauben, das das Mandat, das der Wählende den Herrschaften gibt in irgend einer Art seine Bedürfnisse befriedigt! Schon Adenauer hat gesagt, was ficht mich das an was ich gestern gesagt habe! Es macht keinen Sinn diese Mischpoke auch noch zu legitimieren uns nach Strich und Faden zu entmündigen und auszunehmen! Und sehr gewagt die Aussage mit Wer hat den zweiten Weltkrieg angefangen! Schonmal die neusten historischen Erkenntnisse über 1/2 und deren Anfänge gelesen? Sinn macht sich nach Versagen hier ins EU Parlament wählen zu lassen, für schlappe 33.000 Öcken im Monat, reicht so grad zum Leben und wichtig ist man ohne was zu machen!

      • Zef sagt:

        > Schon Adenauer hat gesagt, was ficht mich das an was ich gestern gesagt habe!

        Mit freiem Mandat (Art. 38 Absatz 1 Satz 2 GG), Immunität (Art. 46 Absatz 2-4 GG) und vor allen Dingen INDEMNITÄT (Art. 46 Abs 1GG) lässt sich so richtig gut „Verantwortung“ übernehmen 🙂

        — Indemnität bedeutet: der Abgeordnete darf für eine parlamentarischen Handlungen weder straf- noch zivilrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden. Indemnität ist ein Vorrecht des einzelnen Abgeordneten. Sie ist der Verfügung des Parlaments entzogen und kann daher auch nicht aufgehoben werden. Auch für den einzelnen Abgeordneten ist sie “leider” unverzichtbar, selbst wenn er denn noch so wollte (ROTFL) –

    • Zef sagt:

      “Es ist der Grundpfeiler eines demokratischen Staates, dass die Regierung eine Legitimation haben muss.”

      Es ist Grundpfeiler des gepflegten Untertanentums, dass sich der Untertan nicht damit begnügt, sich selbst einem Obertan zu unterwerfen, sondern dass er fordert, dass der Obertan auch über jene herrsche, die ihn gar nicht wollen.

      http://etwasanderekritik.wordpress.com/2013/06/21/untertanen-teil-2/

      Eine solche anmassende aggressive Haltung hat natürlich mit „Recht“ und „Legitimation“ überhaupt nichts zu tun.

      > Eine Gruppe von Menschen muss sich irgendwelche Regeln geben

      Anarchie ist Ordnung mit der Besonderheit, dass sie auf ein zentrales Herrschaftsmonopol verzichtet

      >Nicht Wählen heißt nur, sich vor der Verantwortung zu drücken

      In Wirklichkeit verantwortet dort niemand auch nur irgendetwas, weder der Untertan, noch der Obertan.

      >Was für ein Blödsinn!!!!

      Yep, gequirrlt!

  26. Hildegard sagt:

    Nachtrag, war nicht wählen, gestern und gut so! Diese Wichtigtuer haben nämlich seit gestern Abend nur eines im Sinn: Wer Welchen Ach So Wichtigen Job bekommt und danach wird auf unsere Kosten vom Feinsten geschlemmt! Nie wieder!!!!!

  27. you name it sagt:

    Jetzt hört man immer öfter, daß „freie Wahlen“ weltweit garantiert werden.
    Mit aller Gewalt, Alternativlos!
    Die Matschbirne hat ausgedient, und verarbeitet in ihrem Zerfall jeglichen
    biomüll.

  28. Goodbye sagt:

    Ich bin 23 und habe noch nie gewählt. Ich hatte immer geglaubt, ich würde Politik nicht verstehen und es kam mir wie ein schwer zu begreifendes Mysterium vor.
    Ich bin jedoch ein logischer Denker. Und ich bin davon ausgegangen, dass die Politiker dem Wohle des Volkes dienen (haha).
    Deswegen habe ich mich raus gehalten, in keinem Programm habe ich Vorhaben erkennen können, die jetzt wirklich mein Leben verbessert hätten. Es war aber nicht mein vermeintliches Unverständnis, sondern schlicht die fast völlige Abwesenheit von wahren Verbesserungsplänen.

    Dinge, die ich mir zum Beispiel wünschen würde:
    – Mehr Respekt vor der deutschen Kultur und Sprache
    – Religionsfreiheit, jedoch soll das Christentum verinnerlicht werden
    – Weg mit dem Schuldkomplex aus WWII
    – Souveränität Deutschlands und ein Friedensvertrag
    – Schluss mit Kriegsreparationen
    – Stärkung der Bundeswehr
    – Bessere Notfallprogramme (oder überhaupt welche?)
    – Wahre Meinungsfreiheit
    – Gleiche Rechte, insbesondere beim Waffenbesitz
    – Schluss mit dem geological und social Engineering aus den USA
    – Stopp der Medien aus den USA in Radio und Fernsehen
    – Keine Macht dem Genfood
    – Schluss mit Feminismus und Anti-Familien-Propaganda
    – Weg mit der Frauenquote
    – Weg mit den brutalen Scheidungsgesetzen (aus Sicht des reicheren Partners)
    – Schluss mit Schulzwang
    – Mehr praktische („nützliche“) Kenntnisse sollen unterrichtet werden
    – Die Entwicklung eines guten Charakters soll Mittelpunkt der Schule sein
    – Für alle Schulabschlüsse (in Form von einem Test) soll man sich auch „von Zuhause“ vorbereiten können
    – Ein Schulabschluss soll wahlweise auch in Form des Absolvierens einer Laufbahn erworben werden können (kein großer Abschlusstest a la Abitur)
    – Schluss mit Spionage und Verfolgung des Bürgers
    – Mehr Lohn für Arbeitnehmer, bessere Bedingungen und Sicherheit für Arbeitgeber
    – Weniger Lohn und Rente für Politiker
    – Die Menschen in Machtpositionen sollen regelmäßig von neutralen Psychologen begutachtet werden und auch körperlich häufiger untersucht werden (Hormonhaushalt ok?)
    – Bei jeder Diskussion/ Debatte sollen neutrale Sophisten beiwohnen, die freiwillig eine oder beide Seiten vertreten können

    Danke für’s lesen. Ich habe mehr zusammen bekommen, als ich gedacht habe.

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