Ich und mein Staat – Menschenrechte

On 24. August 2014, in Gesellschaft und Politik, Videos, by FreiwilligFrei

Ich geb´s ja zu, ich habe Abitur! Das hat mir das Vergnügen verschafft, in der 12. Klasse ein Referat über Menschenrechte schreiben zu dürfen. Ich habe gelernt: Menschenrechte haben alle Menschen, einfach, weil sie Menschen sind, und der Staat schützt sie und passt auf, dass sie niemand verletzt. Ist das nicht toll? Ich war jedenfalls völlig begeistert. Wer noch?

Nur leider habe ich wieder mal was zu Meckern: Neulich ist mir aufgefallen, dass der Staat die Menschenrechte doch nicht so toll schützt, wie ich das früher dachte. Aber seht selbst!

P.S. Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung war natürlich 1776 und nicht 1771, und das gilt auch für die Virginia Declaration of Rights.

 

18 Responses to Ich und mein Staat – Menschenrechte

  1. Zef sagt:

    „Wenn alle wahren und echten Rechte zerstört sind, muss die entartete, jakobinische Demokratie die ‚Menschenrechte‘ erfinden, um sich überhaupt noch vom Totalitarismus unterscheiden zu können – wenigstens rhetorisch“

    „Das einzig wahre Menschenrecht ist das Recht, in Ruhe gelassen zu werden – von jedem, den man nicht eingeladen hat oder den man nicht willkommen heißt“
    (Roland Baader, Freiheitsfunken)


    Das Wählen ist meine Losung,
    der Nerv meiner Lebensanschauung (Kierkegaard)

  2. JEAN CRINE sagt:

    Menschenrechte werden überall mit Füssen getreten , besonders wenn man sich für seine eigenen Belange zur Wehr setzt . Auch in Luxemburg betreten Einheiten der Geheimpolizei Wohnungen willkürlich in Abwesenheit des Besitzers , ohne Durchsuchungsbefehl und ohne Angabe eines konkreten Grundes , auch das verstösst gegen die Menschenrechte , genauso , als wenn man sich auf seine Rechte als Luxemburger beruft , oder wenn man den Beruf seiner Wahl machen möchte , dies aber mit Staatgnaden vereitelt wird . Also sind die Menschenrechte in Luxemburg als ad absurdum gestempelt , bleibt die Frage , wieso es überhaupt Menschenrechte gibt , wenn jeder diese verletzen darf .

    • Sir Toby sagt:

      Auch in Luxemburg betreten Einheiten der Geheimpolizei Wohnungen willkürlich in Abwesenheit des Besitzers , ohne Durchsuchungsbefehl und ohne Angabe eines konkreten Grundes , auch das verstösst gegen die Menschenrechte ,…

      Luxemburg braucht so etwas Antiquiertes wie ‚Menschenrechte‘ schon längst nicht mehr, DENN: Luxemburg hat … Jean Claude Junker! Und Jean Claude Junker wiederum hat …? Richtig: Seinen Frühstückscognac. Und davon soviele … wie er eben braucht. Was soll J.C. Junker also mit ‚Menschenrechten‘? Kann man die trinken? Machen die die Welt genauso schööön wie sein(e) Frühstückscognac(s)? Und damit schließt sich natürlich der Kreis, denn: Was J.C. Junker hat (und braucht), das hat vielleicht noch nicht (ganz) Luxemburg (du anscheinend noch nicht, denn du scheinst die Welt noch nicht ganz so schööön zu sehen wie J.C. Junker…) … aber ganz Luxemburg braucht es!! Und wenn es erst mal genug davon bekommen hat … dann ist die Welt auch wieder in Ordnung! Du siehst also: Du regst dich vollkommen umsonst auf – schadet nur deinem Teint und fördert die vorzeitige Gefäßalterung… 😆

  3. freedomforce sagt:

    Viel interessanter ist die Frage, was Rechte sind und wie Menschenrechte einzuordnen sind.

    Anspruchsrechte, die mit Gewalt gegen alles und jeden, von denen, die diese „Rechte“ proklamieren, durchgesetzt werden?

  4. Fan sagt:

    Erkläre mir bitte, wieso du den deutschen Faschismus als Sozialismus bezeichnest! Und bitte sei nicht so einfältig und verweise auf den Namen einer Partei. Das klappt nämlich nie daraus was abzuleiten. Du Rüpel!

    • isomorph sagt:

      Das Parteiprogramm der NSDAP:

      http://de.wikipedia.org/wiki/25-Punkte-Programm

      „… Die wirtschaftlichen Forderungen des Programms werden von einigen Historikern für „sozialistisch“ gehalten. …“

    • michael sagt:

      egal welche form und welchen namen die formen des etatismus haben, es bleibt etatismus.

      • isomorph sagt:

        Und noch gravierender, was sich nun empirisch aus der Historie herleiten lässt, jeder Etatismus entwickelt sich unweigerlich zu Sozialismus bzw Faschismus.

      • freedomforce sagt:

        @Michael Das stimmt, aber erkennst du nicht, wie gezielt versucht wird, von der jetzigen Machtoligarchie, sich als Herzjesusozialisten von NSDAP ideologisch abzugrenzen und deshalb die Linie Stalins weiterverfolgt?

    • freedomforce sagt:

      Erkläre mir lieber, warum du den Nationalsozialismus als Faschismus verharmlost? Verfolgst du etwa noch die Order Stalins, den deutschen Nationalsozialismus Faschismus zu nennen, um die Gemeinsamkeiten der Ideologien zu verschleiern?

      Ich würde es eher einfältig nennen vom Etikettenschwindel FDP darauf zu schließen, dass niemals drin ist, was d’rauf steht. 🙂

      Manche argumentieren, dass Adolf Schindelhuber Unternehmen Privateigentum gewährte wäre ein Anzeichen dafür, dass es sich nicht um Sozialismus gehandelt haben könne. Am Beispiel China wird klar, dass dieses Beispiel haltlos ist.

  5. stephan sagt:

    habe hier ( http://www.propagandafront.de/1150490/uber-den-richtigen-umgang-mit-der-staatsmafia.html ) einen interessanten Text über den „Staat“ gefunden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



FreiwilligFrei.de
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de