Die libertäre Wende

On 3. Dezember 2012, in Gesellschaft und Politik, Voluntarismus, by FreiwilligFrei

Analog zur kopernikanischen Wende, vom geozentrischen Weltbild hin zum heliozentrischen Weltbild, braucht es heute mehr denn je eine libertäre Wende, vom staatlichen Weltbild hin zum freitümlichen Weltbild.

Einst galt die Erde als Mittelpunkt des Universums, doch im Zuge der Aufklärung, erklomm die Einsicht den Sieg, dass es die Sonne ist, um die sich die Planeten bewegen.

Heute glauben viele Menschen, dass der Staat der Mittelpunkt des menschlichen Lebens ist. Es gibt jedoch genug Grund zur Annahme, dass diese Theorie zu vielen Missständen führt, welche von Menschen beklagt aber nicht analysiert werden. Unzählige Bücher und Artikel wurden bereits geschrieben, deren Inhalte den Zweck besaßen, die zivilisationszerstörenden Mechanismen zu beschreiben, zu analysieren und zu erklären, die von gewaltmonopolistischen Institutionen wie dem Staat in Gang gesetzt werden.

Es darf angenommen werden, dass es auch für den größten Freiheitsfeind als recht absurd erscheinen würde, wenn der Staat über das Bildungsmonopol, den Menschen in Schulen und Universitäten, Aufklärungsunterricht über die Unzulänglichkeiten der eigenen Tätigkeiten anbieten würde. Selbst dem treuesten Anhänger des Staates dürfte zweifellos klar sein, dass der Staat es nicht zulassen würde, wenn Lehrer oder Professoren ihren Schülern oder Studenten davon berichten würden, dass der Staat für die meisten Probleme, die er versucht zu lösen, verantwortlich ist. Ebenso lässt sich erahnen, wie schnell ein Journalist seinen Job los wäre, wenn er im Fernsehen, dem Radio, oder der Zeitung, darüber berichten würde, dass die Institution Staat sowohl moralisch, als auch ökonomisch mehr Schaden anrichtet, als dass dadurch positive Effekte zu erzielen seien. Wenn man das versteht, dann versteht man auch, warum sich so wenig Grundsätzliches verändert oder verbessert. In dem System, dass wie eine Käseglocke über uns hängt, sind Menschen tätig, die dasselbe Weltbild eint. Im Mittelpunkt ihres Denkens steht der Staat. Und dennoch sind es dieselben Menschen, die sich für Begriffe wie Aufklärung, Bildung oder Wissensvermittlung einsetzen. Eine selbst gesteckte Erwartung, die nicht erfüllt werden kann, weil es Dinge gibt, die zu denken oder zu sagen, verboten sind.

Jene, die sich aufgrund eigener Nachforschungen so weit entwickelt haben, sodass sie die Denk- und Redeverbote vieler Menschen erkennen, führen heute die zu bemitleidende Aufgabe, wie Don Quichote gegen Windmühlen zu kämpfen. Es ist wahrlich kein glorreicher Zeitvertreib, so viel Wissen sich angeeignet zu haben, sodass aus diesem Wissen ein Gewissen folgt, dass einen ermuntert, jene zum Denken anzuregen, die es einem im besten Falle nach wochenlanger Mühsal danken. Häufig ist dieser Weg ein einsamer. Aber auch damals, vor mehreren Jahrhunderten fühlten sich jene einsam, die das gesehen haben, was heute viele Menschen für normal halten. Vielleicht sollte das uns allen etwas Mut verleihen.

 

27 Responses to Die libertäre Wende

  1. Zef sagt:

    >In dem System, dass wie eine Käseglocke über uns hängt, sind Menschen tätig, die dasselbe Weltbild eint. Im Mittelpunkt ihres Denkens steht der Staat.

    Und so ist es auch keine „Gegendialektik“, wenn sich Links- und Rechtshegelianer um den „besseren“ Etatismus streiten.

    „Männer der Bourgeoisie, Eigentümer, Kapitalisten, die Systeme des Saint-Simon, Fourier, Louis Blanc, Leroux, Proudhon sind doch nur Doktrinen. Sie sind falsch, sagt Ihr.

    Warum widerlegt Ihr sie nicht? Weil Ihr aus demselben Kelch getrunken habt; weil der Umgang mit den Alten, weil Eure herkömmliche Vorliebe für alles, was Griechisch oder Römisch ist, Euch den Sozialismus eingeimpft hat.

    Zuviel davon hat Eure Seele eingeatmet.

    Euer Gleichmachen des Vermögens durch das Wirken der Zölle, Euer Unterstützungsgesetz, Euer Verlangen des unentgeltlichen Unterrichts, Eure Förderungsprämien, Eure Zentralisation, Euer Bauen auf den Staat, Eure Literatur, Euer Theater, alles bezeugt, dass Ihr Sozialisten seid.

    Ihr unterscheidet Euch von den Aposteln [des Etatismus] durch den Grad, aber Ihr steht auf demselben Abhang.“ (F. Bastiat, Die klassischen Studien und der Sozialismus)

    http://bastiat.de/bastiat/klassische_studien.html

    Für die Freiheit kämpfe ich daher, für die künftige Zeit, für das [gegendialektische] Entweder-Oder [dän.: Enten-Eller]. Das ist der Schatz, den ich denen zu hinterlassen gedenke, die ich in der Welt liebe (Sören Kierkegaard).

    • Zef sagt:

      >Vielleicht sollte das uns allen etwas Mut verleihen.

      Der zu sich selbst Geborene verlangt nicht nach „System“ und „Apparat“.

      „Ich bin wieder [oder auch erstmalig] ich selbst. Dieses ‚Selbst‘, das ein anderer nicht auf der Landstraße auflesen würde, besitze ich wiederum. Die Spaltung, die in meinem Wesen war, ist aufgehoben.

      Ich bin wieder ich selbst; … zerhauen sind die Umschnürungen, in denen ich gefesselt war; zerbrochen ist die Zauberformel, die sich in mich eingehext hatte, so dass ich nicht zu mir selbst zurückkommen konnte.

      Meine Befreiung ist sicher, ich bin zu mir selbst geboren … meine Jolle ist flott“ (Kierkegaard, Die Wiederholung).

      Vorbei das: „Du bist nichts, der Staat ist alles“

      Sonnenaufgang des Selbst

  2. svhtr sagt:

    Mal ne Frage:
    Gab es überhaupt einen Staat, in dem die Bürger wirklich frei waren?
    Mit freie Marktwirtschaft und so…

    • FwF-sandman sagt:

      Hi,
      Du beantwortest die Frage bereits selbst mit dem Begriff „wirklich“. Ich will Dir auch erklären warum.

      Freiheit kann ja durchaus von den Leuten subjektiv empfunden werden. Wenn jemand aus der DDR abhaut und in die BRD flieht, fühlt er sich subjektiv wahrscheinlich freier als vorher.
      Der Begriff „wirklich“ nimmt nun diese subjektive Empfindung aus dieser Freiheit heraus. Es geht also um objektive Freiheit und nicht um subjektiv empfundene Freiheit.

      Wenn ich jetzt mal Freiheit definiere als die Abwesenheit von Zwang, dann kann es wirkliche Freiheit in einem Staat (Gewaltmonopol) nie gegeben haben.

      • freedomforce sagt:

        Hey Sandman, abgesehen davon, dass es Objektivität gar nicht geben kann, ist deine objektive Freiheit nicht nur „objektiv“ sondern sogar relativ. Freizügigkeit bedeutet für den Ossi ein Weniger an WILLKÜRLICHEN Zwang, dem er in der Ostzone ausgeliefert war. Eine sozialistische Demokratie ist um einiges softer als der Hardcoresozialismus mit Planwirtschaft und Armut für alle -… Nichtprivillegierten.

        Ähem, wir Wessis fühlen selbstverständlich objektiv. 😉 Pleonasmen sind immer so verwirrend.

        Das Willkürlich ist ganz besonder wichtig, denn du willst doch nicht dem Sozialismus ein Hintertürchen bieten, in dem er die Menschen von dem Zwang des Lebensunterhalts befreit, mag dies auch nur für den Kaviar-Sozialismus alias Sozialdemokratur gelten. Im Hardcore-Sozialismus gilt schlileßlich Arbeitszwang.

        • FwF-sandman sagt:

          Hi freedomforce,

          ich bin mir nicht sicher, ob wir uns richtig verstehen.

          „dass es Objektivität gar nicht geben kann…“

          Ist diese Aussage objektiv Wahr oder nur Deine Meinung?

          • freedomforce sagt:

            Ist sie nicht, schließlich kann ich nur das beurteilen, was ich mit meinen Sinnen erfassen kann. 🙂

          • FwF-sandman sagt:

            Aha, damit ist sie also falsch. Es ist wichtig, zwischen Wahrheit und Erkenntnis zu differenzieren.

          • Steffen sagt:

            Zwischen Wahrheit und Erkenntnis differenzieren, das ist gut!

            Also meine Erkenntnisse:
            Es gibt mehrere Wahrheiten – vielleicht soviele wie es Menschen gibt.

            Obektivität ist somit auch nicht möglich.

            Freiheit, Sicherheit und Gerechtigkeit sind sehr emotional behaftete Werte und somit auch für jeden anders.

            Da du Freiheit mit Abwesenheit von Zwang gleichsetzt, kann es demnach auch Freiheit geben.
            Wenn mensch sich nicht vom Blasendruck dazu gezwungen fühlt zu urinieren…
            (und da kommen dann noch lustige gesellschaftliche konventionen dazu, was die Öffentlichkeit angeht)
            oder vom Hunger zu essen, vom Durst zu trinken…

          • FwF-sandman sagt:

            „Obektivität ist somit auch nicht möglich.“

            Das ist eine Aussage mit dem Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder?

            Ist sie objektiv wahr oder falsch?

          • Steffen sagt:

            Die Aussage kann nicht objektiv wahr oder falsch sein, da es keine Objektivität gibt.
            Sie kann nur subjektiv wahr oder falsch sein. Objektivität kann Wahrheit für den Einen sein, für den Anderen aber unmöglich.

            Für mich ist die Aussage Allgemeingültig, für andere wieder nicht.

            Es kann ja sein, dass es irgendetwas gibt, was alle Menschen gleich sehen.
            Dann ist das Objektiv, dann gibt es für diesen Fall Objektivität.

          • FwF-sandman sagt:

            „Die Aussage kann nicht objektiv wahr oder falsch sein, da es keine Objektivität gibt.
            Sie kann nur subjektiv wahr oder falsch sein. Objektivität kann Wahrheit für den Einen sein, für den Anderen aber unmöglich.

            Für mich ist die Aussage Allgemeingültig, für andere wieder nicht.“

            Du bemerkst anscheinend nicht, dass Du Dir widersprichst.

            Anderes Beispiel: Ist es objektiv wahr, dass Du geboren wurdest oder ist es Abhängig von meiner Erkenntnis?

          • Steffen sagt:

            Hehe, clever…
            Wenn Du mich kennst, schonmal gesehen hast, ist es für dich objektiv wahr, dass ich geboren wurde.
            Aber jetzt, wo du nicht weißt, ob ich wirklich ein Mensch bin, sondern es nur annehmen kannst (es ist allerdinge sehr sehr wahrscheinlich. Aber ich könnte je auch eine künstliche Intelligenz sein…), ist es nur eine subjektive Aussage.
            Jemand, der mich nicht kennt, für den ist es keine objektive Wahrheit, dass ich geboren wurde. Er kann von mir gehört haben, aber woher soll er wissen, dass ich wirklich existiere?

            Ich bin übrigens dder Meinung, dass das Leben ein Widerspruch in sich ist. Leiderhab ich vergessen, wie ich zu dieser Annahme kam…. :-/

            Hilf mir doch bitte auf die Sprünge, wo steckt der Widerspruch? ich seh ihn gerad wirklich nicht…
            Vielleicht liegts aber auch daran, dass ich es nicht gut genug in Schriftform ausdrücken kann…….

          • Steffen sagt:

            Also, es ist abhängig von deiner Erkenntnis – Du musst erkennen, dass ich geboren wurde. Wie erkennst du das?
            Woher willst du wissen, dass ich wirklich geboren wurde, wenn du nicht dabei warst?
            OK, das ist jetzt übertrieben, aber illustriert, was ich meine…

          • FwF-sandman sagt:

            Steffen, Du verwechselst Wahrheit und Erkenntnis. Wenn ich Dich frage, ob Du geboren wurdest und Du antwortest, ist klar, dass Du geboren wurdest.

            Du würdest auch existieren, wenn ich es nicht wüsste oder?

          • Steffen sagt:

            Glaubst du, dass es die eine, vollkommene Wahrheit gibt, von der alle anderen, subjektiven Wahrheiten nur ein Teil sind und die subjektiv Wahrnehmenden diese „nur“ noch erkennen müssen?

          • FwF-sandman sagt:

            Steffen, danke, dass Du diese Frage so gestellt hast. Ich glaube, Du hast mich missverstanden. Es gibt nicht DIE EINE objektive Wahrheit.
            Es gibt Dinge, die objektiv wahr sind. Beispielsweise Deine Existenz oder meine. Auch der Satz „Es gibt Wahrheit!“ ist objektiv wahr, denn es gibt gar keine logische Möglichkeit ihn zu widerlegen.

            Du musst also unterscheiden zwischen Wahrheit und Wahrnehmung. Wahrheit ist IMMER objektiv, die Wahrnehmung ist abhängig von Subjekten, daher nicht objektiv sondern subjektiv.

            Die Welt würde auch ohne Menschen, also ohne jegliche Wahrnehmung existieren. Ist das so deutlicher?

          • Steffen sagt:

            Ja, ich verstehe und kann mitgehen, bei dem, was du sagst.
            Ich finde allerdings, dass es manchmal angenehmer ist, in Gesprächen/Diskussionen zu sagen, es gibt mehrere Wahrheiten, wenn man eigentlich die verscheidenen Wahrnehmungen meint.
            Ich nahm wahr, dass manche Menschen sich verletzt fühlen, wenn man sagt, dass eine Behauptung, die sie für wahr halten, eben nur ihre Wahrnehmung ist.
            Daher gewöhnte ich mir diese Verwendung des Begriffes an…

          • FwF-sandman sagt:

            Steffen, glaube mir bitte, dass es unerlässlich ist, so präzise wie möglich mit der Sprache umzugehen.
            Sich den Unterschied zwischen Wahrheit und Wahrnehmung nicht zu verdeutlichen, führt zu völlig falschen Weltbildern. Man kann dann mit Logik nichts anfangen, lernt nicht, was Prinzipien oder Axiome sind und kann sein Wissen nicht erweitern. Man kann dann nur raten und zufällig richtig liegen.

    • Umdenker sagt:

      Hallo svhtr.

      Die Antwort lautet : NEIN 🙂

  3. […] [via] Apropos, Denken, Etatismus, Merkel, Naturwissenschaft, Philosophie, Schmerzen, Weltbild […]

  4. Steffen sagt:

    Also prinzipiell finde ich schon gut, was ihr hier so macht, aber ich glaube nicht an einen freien Willen. Wo soll der auch her kommen – wir wurden doch alle von Menschen erzogen und beeinflusst, die auch schon keinen freien Willen hatten und indoktriniert wurden, wurden selbst indoktriniert und hirngewaschen mit Schule und TV.

    Ich denke, wir müssen hin zu mehr Selbsterkenntnis, Kommunikation und gemeinschaft in kleinen Gruppen.

    • FwF-sandman sagt:

      Steffen,

      warum versuchst Du uns davon zu überzeugen, dass es keinen freien Willen gibt, wenn es denn keinen gibt und wir uns nicht willentlich von Dir überzeugen lassen können?

      Du benutzt immer Begriffe, ohne sie definiert zu haben.

      Selbsterkenntnis ist so nicht möglich. Die setzt nämlich den Willen zur Selbsterkenntnis voraus.

      Wenn Du schreibst, “ wir müssen hin zu mehr Selbsterkenntnis, Kommunikation und gemeinschaft in kleinen Gruppen.“, dann sagst Du damit, wir sollen das aufgrund unseres freien Willens anstreben. Bestreitest aber die Existenz eines freien willens.

      Allein Deine Aussage “ Also prinzipiell finde ich schon gut,…“ setzt einen freien Willen voraus. Sonst kannst Du nämlich keine Bewertung vornehmen und etwas gut oder schlecht finden.

      Steffen, lass uns ernsthaft nach Erkenntnissen suchen. Hast Du Lust dazu?

      • Steffen sagt:

        Ernsthaft nach Erkenntnissen suchen – das klingt spannend!
        Wie soll das denn aussehen?

        Eigentlich suche ich selten, sondern lasse die Erkenntnisse in mein leben treten. Aber ich will ja auch mal was neues ausprobieren.

        Ich bin es zu sehr gewohnt, Begriffe nicht zu definieren, daher tue ich es nicht.
        Und so viel wie heute hab ich schon lange nicht mehr am Rechner getippt… ihr habt mein Interesse geweckt.

        Ich bin davon überzeugt, dass eigenlich jeder Mensch einen mehr oder weniger ausgeprägten Willen hat. Aber ich glaube halt nicht, dass dieser frei ist.
        Unser Wille ist m.E. geprägt duch unsere Erziehung, Erfahrungen, „Sozialisation“.

        Ein freier Wille bedeutet für mich, dass ich etwas wollen könnte, ohne dass dies in Bezug zu meiner jetzigen Situation und unabhängig von meinen Erfahrungen ist.
        Was heißt es für euch?

        Ein Freund von mir kann es sehr gut erläutern, warum es keinen „freien“ Willen gibt. Ich kann das leider noch nicht so gut.
        Freiheit ist für mich ein Gefühl, und ich habe nicht das Gefühl, das mein wollen „frei“ ist.

        Jetzt bin ich aber mal auf die Antwort gespannt und freue mich auf Erkenntnisse! 🙂

  5. Michael H. sagt:

    Objektive Wahrheit, subjektive Wahrheit… es gibt nur eine relative Wahrheit die sich auch das Wissen und die Erkenntnisfähigkeit desjenigen Menschen gründet, der sie ausspricht oder publiziert. Mit dem freien Willen ist das so eine Sache. Manche Wissenschaftler sagen es gibt ihn, andere sagen, es gibt ihn nicht. Was es allerdings gibt, das ist das Veto vor Beginn einer Handlung. Dieses Veto ist allerdings davon abhängig, wie bewusst sich der Mensch in dem Moment ist, in dem er handeln…. will, soll, darf oder muss. Meine Buch-Empfehlung für alle, die sich mit dem Thema Freiheit, Gesellschaft, Eigenverantwortung und Erkenntnisfähigkeit befassen: „OM Band 1“

  6. Jeff B. sagt:

    Fragen, die sich mir stellen: Wieso gibt es in einer staatlichen Gesellschaft überhaupt Erziehungsnormen, die Gewaltfreiheit empfehlen? Im Video wird gesagt, die gesamte staatliche Gesellschaft sei vergiftet mit dem Prinzip der Gewalt. Wie kommt es dann, dass sich Erziehungsmethoden gehalten haben und halten werden, in denen das Nicht-Agressions-Prinzip vertreten wird? Wären die Eltern tatsächlich so indoktriniert von der Gesellschaft, würden sie ihren Kindern doch eher Gewaltanwendung statt Gewaltverbot anerziehen…?

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