Wie oft habe ich mich schon gefragt, warum sich die breite Masse dermaßen belügen und betrügen lässt, ohne endlich einmal aufzuwachen. Ich habe auch nie verstanden, warum Revolutionen und Aufstände stets nur dazu geführt haben, dass ein ausbeuterisches System ein anderes ersetzt hat, und wieso so viele Menschen ignorant bleiben, auch wenn sie in irgendeiner Art und Weise mit der Wahrheit in Berührung kommen.

Die Antworten darauf haben meinem Leben eine neue Richtung gegeben – tatsächlich habe ich erst durch diese Wahrheiten richtig angefangen zu leben. Und ja, mittlerweile muss ich sagen, dass ich es zwar begrüßenswert finde, wenn über unsere korrupte Welt auf alternativen Nachrichtenseiten, Blogs u.ä. aufgeklärt wird, aber es dennoch nur Symptome von kranken Menschen darstellen – die Ursachen bleiben jedoch bestehen, ohne das sie auf breiter Basis benannt werden. Das führt leider dazu, dass sich nie etwas Nennenswertes verändern kann.

Tatsächlich haben die allermeisten Menschen durch die herkömmliche Erziehung und den allgemeinen Umgang mit Kindern von kleinauf gelernt, ihr eigenes Inneres, ihr Selbst, zu verraten, um sich den Autoritäten unterzuordnen und deren Vorstellungen gerecht zu werden. Ebenso haben sie gelernt, die widersprüchliche Realität dieser Autoritäten auszublenden – damit sie die auf Lügen aufgebauten Beziehungen nicht durchschauen und so auch nicht mit ihrem eigenen verletzten und zerstörten Inneren in Kontakt treten müssen.

Menschen die sich auf diese Weise selbst fremd geworden sind, werden ihr ganzes Leben lang vergeblich nach dem verlorenen, abgespaltenen Teil in der äußeren Realität suchen. Die banalste Art diese „undefinierbare Erfüllung“ zu finden, besteht darin, sich auf sein Aussehen, seinen Status, Sex oder beispielsweise Konsumartikel zu fixieren, oder auch durch einen wie immer gearteten Glauben, der durch Unterordnung oder braves Befolgen von „Regeln“ zur Erlösung führen soll.
Ebenso projizieren die Menschen die ureigenen Schmerzen, die diese frühe verdrängte Unterwerfung mit sich gebracht hat, ins Äußere. Sie versuchen beispielsweise unbewusst sich selbst zu zerstören, in dem sie immer wieder destruktive Beziehungen zu Mitmenschen eingehen, sich selbst zu verletzen (durch Borderline, Magersucht), körperlich krank zu werden uvam. Die andere Möglichkeit ist das „Schwache“, was man in sich selbst abtöten bzw. abspalten musste, in den anderen Lebewesen zu hassen, zu unterdrücken und/oder zu bekämpfen.

Um nun wieder zu meinen Fragen vom Anfang zurückzukommen: Die meisten Menschen können nicht sehen, wie sie beherrscht, verraten und verkauft werden, weil sie schon von kleinauf nichts anderes kennengelernt haben. Sie haben verinnerlicht, dass die Autoritäten „richtig“ und „gut“ sind, nur „ihr Bestes“ wollen und haben die Widersprüchlichkeit zwischen ihren Lippenbekenntnissen und ihrem Handeln verdrängt. In den allermeisten Fällen können die Menschen nicht wirklich für sich selbst Verantwortung übernehmen und freie Entscheidungen treffen – denn stets haben das irgendwelche Autoritäten (Regierung, Gott, Polizei, Gerichte, Schulen, Eltern) für sie übernommen, sie mussten ihnen ja nur brav folgen.

Eine wahre Revolution, hin zur Freiheit – zum Voluntarismus -, wird es erst geben, wenn die Menschen sich mehrheitlich aus ihrer inneren Sklaverei befreien dh. Verantwortung für ihr Selbst übernehmen können. Ja – wenn sie überhaupt erst wieder in die Lage kommen, Kontakt zu ihrem eigenen Inneren herzustellen. Geschieht das nicht, wird jede Revolution nur dazu führen, dass „äußere Feinde“ bekämpft werden und sich anschließend die Menschen der nächstbesten verführerischten Autorität vor die Füße werfen, um sich von dieser erneut beherrschen zu lassen.

„Jede Kindererziehungspraxis in der Geschichte wird im erwachsenen politischen Verhalten wieder aufgeführt.“ (Lloyd deMause)

„Hass und Gewalt sind immer das Ergebnis einer Demütigung, die ein Mensch bereits in der eigenen Kindheit erlebt hat. Menschen, die als Kinder Liebe und Entgegenkommen erfahren haben, werden nicht zu Attentätern, die sich der Zerstörung verschreiben.“ (Arno Gruen)

weiterführende Links:

http://www.alice-miller.com/artikel_de.php?lang=de&nid=23&grp=11
http://www.alice-miller.com/interviews_de.php?page=5
http://kriegsursachen.blogspot.de/2008/10/2-historische-und-aktuelle-dimensionen.html
http://www.lptw.de/archiv/vortrag/2003/gruen_arno.pdf
http://www.kriegsursachen.blogspot.de/2011/08/joachim-bauers-schmerzgrenze-ein.html
http://kriegsursachen.blogspot.de/2010/07/missbrauch-gewalt-aborigines-urvolk.html

 

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56 Responses to Der Schlüssel der Veränderung

  1. Zef sagt:

    Selbstbewusstsein – Bewusstsein vom Selbst, Bewusstsein von sich selbst:
    wird gewonnen durch die unendliche Abstraktion von allem Äusserlichen

    Dieses nackte, abstrakte Selbst ist die erste Form(!) des unendlichen Selbst und das Vorantreibende in dem ganzen Prozess, durch den ein Selbst unendlich sein wirkliches Selbst mit dessen Schwierigkeiten und Vorzügen übernimmt.

    Der Mensch ist Geist. Aber was ist Geist?
    Geist ist das Selbst. Aber was ist das Selbst?
    Das Selbst ist ein Verhältnis, das sich zu sich selbst verhält.

    Wird das Selbst nicht es selbst, dann ist es verzweifelt, ob es dies weiß oder nicht. Doch sowenig wie der Dolch Gedanken töten kann, sowenig kann die Verzweiflung (oder sonst irgendetwas) das Selbst verzehren.

    Die höchste Forderung an einen Menschen ist:
    Geist zu sein, Selbst zu sein (Kierkegaard, Krankheit zum Tode).

    Jeder Mensch ist seiner Möglichkeit nach Geist, d.h. Selbst.
    Dieses Selbst ist unzerstörbar. Aber es ist kein Naturphänomen.
    Es muss in Freiheit gewählt, gesetzt werden.

    Was ist mein Selbst?
    Es ist die Freiheit!


    Zur Selbst-Wahl siehe
    http://www.freiwilligfrei.info/archives/3505#comment-4155

    • Zef sagt:

      Was ist mein Selbst?
      Es ist die Freiheit!

      Beim Selbst liegt die Pointe in der Subjektivität und in der subjektiven Entwicklung der Subjektivität.

      Hat die Subjektivität sich nicht selbst durch die Objektivität und aus ihr heraus gearbeitet, so wird alles Rufen nach einem Selbst bloß ein Missverständnis sein.

      Das Selbst ist kein Abstraktum (schon gar nicht nach Maßgabe irgendeiner „Korrektheit“), sondern existierende Individualität, die sich zu sich selbst verhält und sie selbst sein will.

      „Ich habe kein Wort des Zorns, dich zu erschrecken,
      dein Wunsch soll nicht hervorgehen aus der Angst…;
      ich frage dich nur: wünschtest du

      Ermatte deinen Geist nicht mit halben Wünschen und halben Gedanken. Frage dich, und höre nicht auf zu fragen, bis du eine Antwort findest“


      „Nur die Wahrheit, die erbaut, ist Wahrheit für dich“
      Kierkegaard, Ultimatum.

      • Zef sagt:

        Das schlummernde Selbst

        „Das Leben der Kindheit und der Jugend ist ein Leben der Träume, denn das Innerste, das, was im tiefsten Sinne der Mensch ist, [das Selbst] liegt in Schlummer.

        Das Kind ist ganz nach außen gekehrt, seine Innerlichkeit ist Empfänglichkeit für das Außen und insofern hellwach. Für einen (erwachsenen) Menschen [einem wahrhaft Wachen] aber heißt wach sein gerade in seiner Innerlichkeit ewig nach innen gekehrt sein.

        Mithin träumt das Kind, es träumt in seinen Sinnen sich mit allem zusammen, so dass es beinahe sich selbst mit dem Sinneneindruck verwechselt….

        Sofern also niemand sich findet, welcher den Jüngling weckt, setzt sich dieses [Traum-]Leben ins Mannesalter fort. In ewigem oder in tiefstem Sinne ist er nicht erwacht. Er ist ein unfruchtbarer Baum geworden.

        Der Kindheit und der Jugend Traumleben ist die Zeit der Blüte. Verglichen mit einem Baume, der Frucht tragen soll, ist jedoch auch die Blütezeit ein Nichtreifsein. Schön ist die Zeit der Blüte, und schön ist im Kinde und im Jüngling die Hoffnung der Blüte; es ist jedoch ein Nichtreifsein“ (Kierkegaard).

        • Zef sagt:

          >Das schlummernde Selbst

          So kommt denn die Trübsal, um den Träumenden zu wecken; … die Trübsal, die da doch Hoffnung nicht raubt, sondern erwirbt.

          „O du, der du leidest, wer du auch seiest, lass es dir sagen! Man meint immer, es seien die Welt, die Umgebung, die Umstände, die Verhältnisse, welche einem im Wege stehen, dem Glück, dem Frieden, der Freude im Wege stehen.

          Und im Grunde ist es allezeit der Mensch selber, der sich im Wege steht, der Mensch selber, der da allzu sehr haftet an der Welt und der Umgebung und den Umständen und den Verhältnissen, so dass er nicht zu sich selbst zu kommen vermag, zum Stillesein, zum Hoffen, er ist immerfort viel zu sehr nach außen gekehrt statt nach innen gekehrt; darum ist alles, was der da sagt, nur wahr in einem Sinnentrug.

          Der Mensch selbst hält die Verbindung mit den Feinden aufrecht, und die Verbindung ist: des jugendlichen Sinnes Hoffen“ (Kierkegaard).


          Stillesein, den Pulsschlag des eigenen Selbst fühlen
          und das Herzklopfen in Selbstbekümmerung.

  2. PeterFDA sagt:

    Ausgezeichneter Beitrag!

    • Querzeit sagt:

      Fast zu einfach und zu allgemein gehalten erscheint mir der Artikel. Jeder der sich auf solch einer Seite bewegt, ist ja bereits interessiert. Dieser Artikel dient nach meinem Empfinden eher einer Untermauerung/Festigung bei der Suche oder Wahl nach dem anderen Weg, um erneut und zum X-ten Mal zu sagen: „Ja, ich liege richtig. Ich kann mich von den Autoritäten, der Unterdrückung befreien (o.ä.). Und ich bin nicht allein. Es gibt mindestens einen, wenn nicht hunderte oder tausende die genauso fühlen.“ Wirklich neu ist da nichts. Darüber wurde schon soviel in den letzten Jahrzehnten geschrieben. Immer wieder und wieder. „Stehend reden wir von Veränderung. Stehend und redend verändern wir nichts.“ Ich wünsche mir mehr als die innere Selbstfindung und das nicht in der Suche nach Freiheit, Unfreiheit in den Menschen und in mir erzeugt wird. Den der Wille nach Freiheit, erzeugt automatisch Unfreiheit. Alles was wir ablehnen, bekommen wir. Gesetz der Anziehung.

  3. arjuna_de sagt:

    Zitat:
    »Eine wahre Revolution, hin zur Freiheit – zum Voluntarismus -, wird es erst geben, wenn die Menschen sich mehrheitlich aus ihrer inneren Sklaverei befreien dh. Verantwortung für ihr Selbst übernehmen können.«
    Dem kann ich zustimmen. Das setzt allerdings voraus, dass zuvor geklärt ist: Was ist das Selbst? Und dann: Wie erkenne ich das Selbst? Erst wenn beides geleistet ist – Erkenntnis und Erfahrung –, kann eine »Verantwortung für das Selbst« übernommen werden, die diesen Namen verdient.

  4. Politische_Ponerologie sagt:

    folgendes Zitat passt verblüffend gut dazu. gerade das mit der russischen Armee gibt echt zu denken..

    „Cohn (Autor des Buches „Das Ringen um das Tausendjährige Reich“) zeigte für das Mittelalter, wie der Zusammenbruch der Sozial- und Wirtschaftsordnung zum Bedeutungsverlust beim einzelnen führte. Genau das ist der entscheidende Punkt. Das auf Spaltung beruhende Selbst kann seinen Zusammenhalt nicht mehr bewahren, wenn es von sozialen Umwälzungen bedroht ist. Beginnt sich die soziale Struktur aufzulösen, bricht die unterdrückte Wut hervor. Dann offenbaren sich die mörderischen Impulse und das innere Chaos, die nur mittels eines äußeren >>Feindes<>gesunden<< kann, wenn die Autorität der sozialen Ordnung wiederhergestellt zu sein scheint. Damit lässt sich das scheinbare Paradox erkären, dass die russische Armee in den Jahren 1905 und 1906 ständig sowohl selbst meuterte als auch der Niederschlagung von Aufständen diente, wie es John Bushnell beschrieb: Dieselben Soldaten wechselten in rascher Folge ihr Verhalten und durchliefen innerhalb von zehn Monaten zweimal den kompletten Zyklus von Rebellion und neuer Loyalität. Truppen, die von Januar bis Oktober 1905 Aufstände niederschlugen, meuterten von Ende Oktober bis Anfang Dezember, und bereits ab Ende Dezember schossen sie wieder auf Zivilisten, um von Mai bis Juni 1906 erneut zu rebellieren und Ende Juli wieder gegen Aufständische vorzugehen.
    Bushnell zeigte, dass das wechselnde Verhalten der Soldaten nichts mit ihrer Behandlung oder mit ihren politischen Anschauungen zu tun hatte. Ausschlaggebend war einzig, wen sie gerade für die Autorität hielten – nur die gab ihrem Selbstgefühl Halt. Glaubten sie, das alte Regime sei am Ende, dann revoltierten sie. Glaubten sie aber, dass es noch Befehlsgewalt habe, dann gingen sie gegen die Zivilisten vor.

    Daran wird sichtbar, dass nicht so sehr der Zerfall der äußeren sozialen Strukturen Rebellion hervorruft, sondern dass es darum geht, ob eine Autorität vorhanden ist, der man sich unterwerfen kann. Scheint sie nicht mehr vorhanden zu sein, dann bricht das auf Anpassung gegründete Persönlichkeitsgefüge auseinander. Und so kommt es zum – in diesem Fall wiederholten – Umschwenken. Die immer vorhandende Bereitschaft zur Gewaltätigkeit richtet sich unmittelbar gegen das, was vorher noch für gut gehalten wurde.

    […] ein nicht auf Autonomie beruhendes Selbst revoltiert nicht, weil sich seine Natur grundlegend gewandelt hat. Es ändert sich nur die Richtung seiner Gewaltätigkeit. Revolutionen mögen an den Formen der Knechtschaft etwas ändern oder nicht – an der Knechtschaft selbst ändern sie nichts, solande die Autoritätshörigkeit nicht überwunden wird. Dann wird weiterhin das Böse als das Gute verteidigt, und es findet keine wirkliche Befreiung des Selbst statt. Erst sie würde zurückführen zu den wahren Bedürfnissen nach Liebe und aus dem Teufelskreis der Zerstörung hinausführen.

    […]
    In diesem Dilemma des Gehorsams stecken noch heute all jene Deutschen, die 1945 mit dem Ende des Krieges und der Nazi-Herrschaft so leicht vom Faschismus zur Demokratie überliefen. Das wahre Selbst war nie wirklich beteiligt – weder damals noch heute, und darum hört das innere Unbehagen nie auf." (aus dem Buch "Der Wahnsinn der Normalität" von Arno Gruen)

  5. F.iasko sagt:

    Hallo,

    ja, was ist das, das Selbst? Ist es nicht unser Hirn und unsere Hirnfunktion? Zumindest kann ich mein Selbst nur durch mein Hirn erfahren.

    Mein Hirn will immer wissen und verstehen. Mein Hirn muss sich zwingend orientieren. Das ist universell! So funzt das Hirn des gesunden Menschen.

    Aber genau DAS wird systematisch verhindert.

    Jetzt könnten wir gemeinsam herausfinden, wie die Täuschung präzise funktioniert und nur so wäre es möglich sein wirkliches Selbst zu erfahren und dann auch danach zu handeln im zu bevorzugenden Sinne und so, dass es ihm und anderen dabei gut geht.

    Das Selbst könnte also herausfinden, dass es andere Selbst (Menschen) gibt, die absolut kein Gewissen und daher auch keinerlei Moral haben.

    Dein Selbst und deine Selbstfindung wird permanent angegriffen! Aber wie? Und warum?

    Wie? Durch System der Zerstörung oder auch Gott- Konzept genannt.

    Warum? Psychopathen wollen nicht, dass du sie erkennst.

    Das Selbst ist keine Leere Worthülse sondern eine STIMMUNG in dir drin. Entweder du fühlst dich gut oder eben nicht. Eigentlich ganz einfach!

    Finde heraus, wie wann und warum du dich gut fühlst und finde heraus, wann und warum du dich schlecht fühlst, dann wirst du der Sache näher kommen.

    Das System der Zerstörung könnte man auch als System der permanenten Abwertung der biologischen Natur der Hirnfunktion verstehen oder auch des sich lustig machen über eben diese natürliche Funktion. So werden Menschen absichtlich unglücklich gemacht.

    Wer will das???

    Dieses System nimmt dich NIE ernst; wird dich NIE ernst nehmen und führt dazu, dass du mich auch nicht ernst nimmst.

    Genau diese Struktur oder diese Muster wird weitergegeben.

    Wir, die Menschen insgesamt, wir wissen ALLES !!! – Ausser: Warum wir hier sind.

    Also, wie funktionieren gesunde Menschen und wie kann ich die Gestörten frühzeitig erkennen und mich schützen. Nur so kann dein Selbst wachsen! Indem es versteht, wie es selbst funktioniert; aus sich selbst heraus. Sofern du kein Psychopat bist, kannst du das selber verstehen.

    Nur so ist es meines Erachtens möglich eine bessere Welt zu LEBEN!

    Ich kann nur hoffen für euch, dass ihr euch vertraut macht mit den Machenschaften von Psychopathen; also wie sie ticken und dass ihr dieses Gott- Konzept, das System das euch zerstört in die Finger bekommt.

    Anders kann man das ganze nicht verstehen.

    http://de.sott.net/article/1018-Der-Psychopath-Teil-7-Symptome-Checklisten-fur-Psychopathie

    http://de.sott.net/article/1024-Der-Psychopath-Teil-1-Die-Maske-der-Vernunft
    usw. usw. usw.

    lg

  6. Helga sagt:

    Gefällt mir der Artikel!

    Nicht das es der erste wäre, aber er gefällt mir besonders gut 😀

  7. Politische_Ponerologie sagt:

    Ich empfehle sehr das Buch „Das emotionale Leben der Nationen“ von Lloyd deMause um die ganze Tragweite des Themas zu begreifen.

    Die psychologischen und emotionalen Motive sind tatsächlich entscheidend, um geschichtliche Ereignisse besser verstehen zu können. Nationen durchlaufen emotionale Zyklen und geraten außer Kontrolle, wenn ihre Führer als schwach betrachtet werden. Es ist verblüffend die Geschichte auf diese Weise zu durchleuchten – vieles was vorher keinen rechten Sinn gemacht hat, wird dadurch verständlich.
    ———————–
    „Dieses Buch macht deutlich, dass die Ursachen von sozialer Gewalt und menschlichem Leid zu einem nicht geringen Teil in einem versteckten Holocaust an Kindern zu suchen sind, der sich quer durch die Geschichte zieht: Routinemäßig und zu Milliarden wurden menschliche Wesen von ihren Eltern oder von anderen Autoritätspersonen ermordet, gefesselt, ausgehungert, missbraucht, verstümmelt, geschlagen und gequält, sodass sie zu emotional verkrüppelten Erwachsenen heranwuchsen, zu rachsüchtigen Zeitbomben, die ihre frühen Traumata in Opferriten, die man Kriege nennt, periodisch wieder aufführen.

    Einiges in diesem Buch wühlt auf und ist trotz der zahlreichen historischen, anthropologischen, klinischen und neurobiologischen Beweise, die ich anführe, schwer zu glauben. Gezeigt werden soll damit, warum die bisherige Geschichte eine Schlachtbank war; warum sozialen Veränderungen stets ein Wandel in der Kindererziehung vorausgeht; wo wir heute in der Evolution der menschlichen Natur stehen; und was wir tun können, um das Leben von Kindern zu verbessern und eine friedlichere, auf Vertrauen gegründete Welt schaffen. Das Buch will

    eine psychogene Geschichtstheorie zur Verfügung stellen, welche die Frage nach dem „Warum“ beantwortet – eine Theorie der historischen Motivation als psychohistorische Alternative zu den soziogenen Theorien anderer Sozialwissenschaften.
    zeigen, dass die Evolution der Kindererziehung eine eigenständige Ursache historischer Veränderung ist, wobei zunehmend auf Liebe und Vertrauen begründete Eltern-Kind-Beziehungen einen zentralen Faktor für historischen Fortschritt darstellen, für die Herausbildung neuer Erscheinungsformen der menschlichen Natur, die ich als neue Psychoklassen bezeichne, und die ihrerseits die sozialen Institutionen verändern.
    darlegen, dass der historische Fortschritt weniger von politischen Veränderungen oder militärischen Eroberungen als von den alltäglichen Lebensumständen beeinflusst wird – vor allem von dem, was innovative Mütter und ihre verheißungsvollen Töchter leisten.
    darauf hinweisen, dass eine psychohistorische Betrachtung politisches, religiöses und soziales Verhalten als Wiederaufführung früher Traumata erkennen lässt, die im Gehirn in eigenen neuronalen Netzwerken abgespeichert sind.
    nahe legen, dass soziale Institutionen nicht nur zweckmäßig sind, sondern darüber hinaus den Ansatz zu einem kollektiven Umgang mit emotionalen Problemen bilden, die auf Ängste im Zusammenhang mit unserer Suche nach Liebe zurückzuführen sind.
    erklären, wie eine neues psychohistorisches Werkzeug – die Fantasie-Analyse – bei der schwierigen Dekodierung unserer kollektiven Emotionen und historischen Gruppenfantasien helfen kann
    zeigen, dass Gruppen sowohl aus Rache für erlittene Kindheitstraumata als auch um sich von Gefühlen der eigenen Sündhaftigkeit zu befreien, in den Krieg ziehen – in der Hoffnung auf Reinigung und Wiedergeburt durch die Opferung dessen, was den „schlechten“ Teil ihres Selbst repräsentiert.
    darlegen, dass Kriege und Rezessionen periodisch wiederkehrende manisch-depressive Gruppenpsychosen sind, die einer emotionalen Wachstumspanik entspringen.
    Antwort darauf geben, warum Empathie für Kinder sich historisch gesehen spät und ungleichzeitig durchgesetzt hat und aufzeigen, wie die Welt sich in einem Wettrennen zwischen der sich langsam verbessernden Kindererziehung und einer sich rapid entwickelnden destruktiven Technologie befindet
    eine neue Hoffnung für die Menscheitsgeschichte sichtbar machen, einen Weg, den Gesellschaften gehen könnten, indem sie Eltern helfen, ihren Kindern liebevoller zu begegnen, damit der Gewalt gegen Kinder ein Ende gesetzt wird – und damit letztendlich auch Kriegen und sozialer Gewalt. (…)“ (lloyd deMause, „das emotionale leben der nationen“, drava, klagenfurt 2005; s.6/7; isbn 3-85435-454-1)

    Wo Soziologen und Historiker nur äußere Umstände als Triebfedern für geschichtliche Ereignisse sehen, forscht Lloyd deMause nach psychologischen und emotionalen Motiven.

  8. Ben sagt:

    @ Autor des Artikels und an die Autoren der Kommentare,

    lebt Ihr in Deutschland und habt Ihr Kinder?
    Bei aller Eurer Erkenntnis – wie schützt Ihr Eure Kinder vor dem Schulsystem?

    Wissen-Denken-Handeln.
    Wenn eine Komponente fehlt, ist der Rest für die Katz.

    Viele Grüße, Ben

    • Nerka sagt:

      Das sind Fragen, die mich auch sehr beschäftigen. In diese Abstumpfungs- und Verblödungsmaschinerie will ich meine Kinder nicht reinlassen.
      Wäre eine Waldorfschule eine Alternative?

      • Ben sagt:

        @Nerka,
        nein, da Zwang darüber steht.

      • Helga sagt:

        Hallo Nerka,

        du fragst nach alternativen die man JETZT in Betracht ziehen kann?
        Suche mal nach Montessori oder Summerhill Pädagogik.

        Waldorf ist keine gute Alternative und kann ich auch nicht mit ruhigem Gewissen empfehlen. Es sei den du stehst auf Okkultismus, denn Steiner, der Erdenker dieser Schulart war Okkultist. Suche bitte nach Kritiken zur Waldorfschule. Das ist ein Glaubenssystem das kaum etwas mit Aufklärung zu tun hat und nur weitere Sklaven der besonderen Art schafft.

        Grüße

    • Isa sagt:

      Hi Ben, ganz recht – Vorschlag? Außer Emigration und Privatschule bitte alles anbieten!
      Gracias!

      • Ben sagt:

        @Isa,

        Privatschule ist keine Lösung, da auch dort der staatliche Zwang
        besteht.
        Ich bin ausgewandert.Mein Kind war es mir wert.

      • Peace sagt:

        möglicherweise könnte die eine oder andere Person am Seifener-Modell von Forst-Seifen (ca. 70 KM von Köln entfernt) Interesse haben.. Es ist zu finden unter der Bezeichnung Seifener Modell oder Frau Sigrid Bekmann Lamb.
        1 Mal im Monat gibt es einen Tag der offenen Türen (Anmeldung erforderlich) Ihre Erfahrungen könnten hilfreich sein für ähnliche Vorhaben. Ein komplettes neues Schulkonzept liegt bereits vor. Für die Umsetzung braucht es noch Kinder mit ihren Eltern und Lehrer.
        Achtsamer Gruss

  9. Politische_Ponerologie sagt:

    Hallo 🙂

    Erstmal kurz zur Aufklärung: Ich bin der Autor. Habe hier im Blog nur einen anderen Namen als im Forum und wollte PP auch beibehalten, weil ich hier vor meiner Anmeldung im Forum schon unter diesem Namen geschrieben habe.

    Zu deinen Fragen:

    Momentan leben wir noch in Deutschland und haben ein kleines Kind. Wir beschäftigen uns stark mit dem Thema Freilernen, waren auch schon auf einem Treffen und möchten für uns die richtige Alternative finden. Der Schulzwang kommt für uns nicht in Frage.

    Bin mir jetzt nicht sicher: Bist du der, der wegen Freilernen nach Frankreich ausgewandert ist?

    Viele Grüße,
    PP

    • Ben sagt:

      @Politische_Ponerologie,

      das Buch habe ich seit gestern!
      Dein Artikel gefällt mir besonders gut.
      Ja, ich bin dieser Ben.
      Ich bin damit einverstanden, daß Sandman Dir meine e-mail adresse gibt, falls ich Dich in irgend einer Hinsicht dabei unterstützen kann, Dein Kind vor dieser Hirnmühle zu bewahren.

      Viele Grüße, Ben

  10. […] Wie oft habe ich mich schon gefragt, warum sich die breite Masse dermaßen belügen und betrügen lässt, ohne endlich einmal aufzuwachen. Quelle: freiwilligfrei.info […]

  11. Abu sagt:

    @ all

    „How many millions have gazed upon the brutal horrors of history, with its countless examples of man’s inhumanity to man, and wondered aloud how such things could happen? The truth is, most people wouldn’t want to know how it happens, because they themselves are religiously attached to the very belief which makes it possible.The vast majority of suffering and injustice in the world, today and spanning back thousands of years, can be directly attributed to one
    idea.

    It is not greed or hatred, or any of the other emotions or ideas that are usually blamed for the evils of society. Instead, most of the violence, theft, assault and murder which occurs in the world is the result of a mere superstition—a belief which, though almost universally held, runs contrary to all evidence and reason (though, of course, those who hold the belief do not see it that way). The „punch line“ of this book is easy to express, albeit difficult for most people to accept, or even to calmly and rationally contemplate: The belief in „authority“ (which includes all belief in „government“) is irrational and self-contradictory, it is contrary to humanity and morality, and constitutes the most dangerous, destructive superstition that has ever existed. Rather than being a force for order and justice, the belief in „authority“ is the arch-enemy of humanity.“

    aus:

    http://www.amazon.com/Most-Dangerous-Superstition-Larken-Rose/dp/145075063X

    http://de.scribd.com/doc/86174715/The-Most-Dangerous-Superstition-by-Larken-Rose

  12. […] FreiwilligFrei: Der Schlüssel der Veränderung Eine wahre Revolution, hin zur Freiheit – zum Voluntarismus -, wird es erst geben, wenn die Menschen sich mehrheitlich aus ihrer inneren Sklaverei befreien dh. Verantwortung für ihr Selbst übernehmen können. Ja – wenn sie überhaupt erst wieder in die Lage kommen, Kontakt zu ihrem eigenen Inneren herzustellen. Geschieht das nicht, wird jede Revolution nur dazu führen, dass “äußere Feinde” bekämpft werden und sich anschließend die Menschen der nächstbesten verführerischten Autorität vor die Füße werfen, um sich von dieser erneut beherrschen zu lassen. […]

  13. Beppo sagt:

    Ich habe mich im Laufe meines Lebens schon mit sehr sehr vielen Dingen auseinandergesetzt (bin jetzt 42) – Philosophie, Psychologie/NLP , antike Kosmologien,
    Esoterik, Heilkunde, Permakultur…… – ich bin aber nie an einem Thema „hängengeblieben“ sondern habe daraus eher ein immer umfassender werdendes Bewusstsein über die Zusammenhänge entwickelt. Kurzum – ich kam zum gleichen Ergebnis. Ein sehr empfehlenswerter Artikel !
    Ich denke es gibt durchaus Hoffnung. „Die Menschen werden aus ihrem hypnotischen Schlaf erwachen“ („Anastasia“ von Wladimir Megre).
    „Wir müssen (selbst) die Veränderung sein die wir in der Welt sehen wollen“ (Mahatma Gandhi).

  14. Beppo sagt:

    Übrigens habe ich drei Kinder von denen sich zwei dem
    Schulzwang unterwerfen müssen.
    Es fällt uns nicht leicht, all die Lügen-Programmierungen
    in den Köpfen wieder „geradezubiegen“ – wir versuchen es so gut es geht
    (auch mit Aufklärungs-Material aus dem www)
    und es fällt auch ihnen nicht leicht sich zwischen diesen zwei „Welten“
    immer zurechtzufinden (v.a. unserer ältesten, die in ihren Erkenntnissen
    schon etwas mehr Überblick hat und viel darüber nachdenkt).
    Wir tun unser bestes.

    • Sanne sagt:

      Lieber Beppo, ich finde es wunderbar, dass es Menschen wie Sie gibt, die sich nicht „einlullen“ lassen und ihren Kindern auch die andere Seite zeigen. Die Welt wäre um vieles gesünder, wenn sich mehr Menschen diese „Arbeit“ machen würden. Dass die Kinder manchmal vollkommen irrietiert sein müssen, kann ich gut verstehen, wir Erwachsenen sind ja oft heillos überfordert!

    • Roland sagt:

      Hallo Beppo, haben deine Kinder keine Probleme in ihrem Umfeld? Mit den sog. „normal“ (entsprechend der Propaganda) denkenden Kindern. Werden sie nicht aufgrund ihrer eigenen, oft vom Mainstream abweichenden, Meinung ausgegrenzt? Ich als „erwachter“ hatte selbst oftmals diese Erfahrung gemacht und wurde dadurch als Spinner immer mitleidig belächelt. Ich habe dadurch aufgehört aufzuklären und spiele zum Selbstschutz halt den „normalen“ narkotisierten, hirnlosen Medien- und Konsumdeppen. Seither kann ich mich sehr gut in beiden „Welten“ bewegen. (Bin sozusagen ein schizo 😀 ) Mein Kind (4) ist zum Glück derzeit noch zu jung dafür, aber die Zeit der staatlichen Hirnwäsche rückt unerbittlich näher…

  15. depublished sagt:

    Schulkinder unter Generalverdacht:
    http://www.jungewelt.de/2012/11-03/036.php

    Mir ist schlecht.

  16. „…warum Revolutionen und Aufstände stets nur dazu geführt haben, dass ein ausbeuterisches System ein anderes ersetzt hat,…“

    Die Intelligenz liegt im System. Wenn überhaupt eine politische Seifenoper nötig ist, um ein Volk zu “regieren”, ist die makroökonomische Grundordnung falsch:

    “Im Grunde ist Politik nichts anderes als der Kampf zwischen den Zinsbeziehern, den Nutznießern des Geld- und Bodenmonopols, einerseits und den Werktätigen, die den Zins bezahlen müssen, andererseits.
    Der Kampf geht seit eh und je um das arbeitsfreie Einkommen, das die Zinsbezieher einstreichen, indem sie den Arbeitsertrag der Werktätigen kürzen. Dass die erste Gruppe bisher immer siegreich war, braucht nicht erst erwähnt zu werden. Zahlenmäßig ist die Gruppe der Sieger verschwindend klein.
    Die unterlegenen Werktätigen hat ihre riesenhafte Überzahl bisher nichts geholfen, sie blieben in allen Ländern erfolglos, und sie waren es auch, die in Wirklichkeit alle Kriege und Revolutionen “verloren” haben. Sie erkannten nie die zwei Fronten (hier Monopol, hier Arbeit), die sich in Politik und Wirtschaft seit jeher unversöhnlich gegenüber standen, einfach deshalb nicht, weil sie dem optischen Eindruck erlagen und im Privatbesitz der Produktionsmittel die Ursache der Ausbeutung und im Unternehmer den Ausbeuter sahen; sie ließen sich verleiten, die Politik zum Tummelplatz der so genannten “Weltanschauungen” und “Gesinnungen” (konservativ-liberal, national-international, bürgerlich-proletarisch, links-rechts, usw.) zu machen, anstatt sich auf die wirtschaftlichen Realitäten zu beschränken und den Kern des Problems, die Monopole, anzugehen. Die Folge: Ihre heillose wirtschaftspolitische Verwirrung und ihr Misserfolg.”

    Otto Valentin, aus “Warum alle bisherige Politik versagen musste”, 1949

    Daran hat sich bis heute nichts geändert, obwohl das Wissen, um absolute Marktgerechtigkeit herzustellen und damit Wirtschaftskrisen, Massenarmut, Umweltzerstörung, Terrorismus und Krieg generell abzustellen, seit mittlerweile einem Jahrhundert zur Verfügung steht:

    http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo/

    Alle bis heute bestehenden Vorurteile gegenüber der Natürlichen Wirtschaftsordnung (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus = echte Soziale Marktwirtschaft), die bei genauerer Betrachtung an Naivität kaum zu überbieten sind, beruhen auf dem kollektiven Wahnsinn der Religion, der es den Vorurteilsträgern (Politikern) ermöglicht, in einer religiös verblendeten Masse Bauernfängerei zu betreiben. Um diesen Wahnsinn zu beenden, muss die Religion erklärt und damit wegerklärt werden:

    http://www.swupload.com//data/3-Verwandlungen.pdf

  17. Andi Fischer sagt:

    Wundervoll! Doch ich wünsche mir den mittleren Teil (Bezug auf Voluntaristische Gesellschaft ab 3:18) grammatikalisch im Präsens statt im Futur.

    Ich werde das im fwf-Forum gleich mal thematisieren, wo immer ich Anknuepfung finde.

    Danke fuer den Beitrag!

  18. […] Quelle: FreiwilligFrei – Der Schlüssel der Veränderung Share this:E-MailDruckenTwitterFacebookGefällt mir:Gefällt mirSei der Erste dem dies gefällt. […]

  19. John Albert sagt:

    in dem video sagt sie das die meisten menschen nicht in der lage sind für sich selbst verantwortung zu übernehmen und eigene entscheidungen zu treffen…
    dann nennt sie mehrere autoritäten darunter auch Gott…
    soll das heißen das Gott ein schlechter einfluss ist ?
    mich würde eure intressieren..

    mfg John

    • FwF-sandman sagt:

      John, was soll ich Dir sagen. Gott existiert nur im Glauben und wird in vielen Fällen instrumentalisiert, um Gehorsam zu erzeugen und Macht zu begründen.

      • Verena sagt:

        Das sehe ich allerdings anders.Die meisten Vorstellungen,die wir so von „Gott“ haben,sind wohl nur irgendwelche Vorstellungen…
        Für mich ist Gott aber keine Person,sondern unser Seinszustand.Und dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus!

  20. Antinationale Kommunistin sagt:

    Konnte das Video nicht abspielen, aber habe den Text und einige Kommentare gelesen.
    Mag ja sein, dass autoritäre Erziehung gute Gründe liefert da als autoritärer Charakter rauszugehen.Aber diese Form der Psychologie, wie sie mir aus dem Freudomarxismus (Erich Fromm, Wilhelm Reich, etc.) geläufig ist, tendiert doch oftmals dazu die Subjektivität schon beinah durchzustreichen. Wenn die Gedanken, die sich Leute machen zur Rationalisierung irgendwelcher Triebe(egal ob angeblich angeborene oder anerzogene) degradiert werden, dann nehmt ihr die Menschen als Denkende und Freie gar nicht mehr ernst.
    Bspw. Nationalisten haben ein Weltbild, das aus Urteilen und Schlüssen über die Welt besteht. Ich will gar nicht leugnen, dass wie Freud es in „Die Zukunft einer Illusion“ skizziert, es nicht so ist, dass sie die gewohnte autoritäre Struktur der Familie in Gott oder moderner im Staat erhoffen und wollen. Dennoch möchte ich betonen, dass die ihr Weltbild schon selbst denken. Und daran muss eine Aufklärung auch ansetzen: Die falschen Gedanken argumentativ widerlegen.

    • Tx421 sagt:

      Deine Art der Argumentation ist manipulativ, da du den Ausgangspunkt verzerrst, also die Schlüsselthese unzureichend darstellst. Und deshalb machen auch deine Schlussfolgerungen keinen Sinn.

      Der Kommentar verrät mehr über dich, als über das Thema, über das du schreibst.

  21. freedomforce sagt:

    Voluntarismus muss in seiner Konsequenz auch Erziehung ablehnen. Oli Heuler kann dir mit der GFK weiterhelfen. 🙂

  22. […] “Hass und Gewalt sind immer das Ergebnis einer Demütigung, die ein Mensch bereits in der eigenen Kindheit erlebt hat. Menschen, die als Kinder Liebe und Entgegenkommen erfahren haben, werden nicht zu Attentätern, die sich der Zerstörung verschreiben.” (Arno Gruen) Quelle: freiwilligfrei.info […]

  23. Elli. sagt:

    Was stand Überlieferungen zufolge schon am Tempel zu Delphi? „Erkenne Dich selbst“!
    Gerade eben ist ein fantastisches Buch diesbezüglich erschienen: http://www.food-or.de/shop/p/de/die-quellen-des-goettlichen – Kulturgeschichte mal anders, mit Link vor die eigene Haustür.

  24. Timo Ollech sagt:

    Ein paar konkrete Anregungen, das im eigenen Leben umzusetzen, habe ich in meinem Blogartikel Innerer Anarchismus aufgeführt.

    Was das Schulthema angeht, gibt es z.B. freilernet.net, den Bundesverband Natürlich Lernen! e.V., die Liste demokratischer Schulen von der EUDEC, die Mailingliste der Sudbury-Schulen in Deutschland und unerzogen. Da findet ihr haufenweise Unterstützung, wie ihr in Deutschland eure Kinder vor der Zwangsbeschulung bewahren könnt.

  25. […] http://www.freiwilligfrei.info/archiv&#8230; Wie oft habe ich mich schon gefragt, warum sich die breite Masse dermaßen belügen und betrügen lässt, ohne endlich einmal aufzuwachen. Ich habe auch nie verstanden, warum Revolutionen und Aufstände stets nur dazu geführt haben, dass ein ausbeuterisches System ein anderes ersetzt hat, und wieso so viele Menschen ignorant bleiben, auch wenn sie in irgendeiner Art und Weise mit der Wahrheit in Berührung kommen. Produktion: InfokriegerBerlin […]

  26. […] http://www.freiwilligfrei.info/archiv&#8230; Wie oft habe ich mich schon gefragt, warum sich die breite Masse dermaßen belügen und betrügen lässt, ohne endlich einmal aufzuwachen. Ich habe auch nie verstanden, warum Revolutionen und Aufstände stets nur dazu geführt haben, dass ein ausbeuterisches System ein anderes ersetzt hat, und wieso so viele Menschen ignorant bleiben, auch wenn sie in irgendeiner Art und Weise mit der Wahrheit in Berührung kommen. Produktion: InfokriegerBerlin […]

  27. […] Um nun wieder zu meinen Fragen vom Anfang zurückzukommen: Die meisten Menschen können nicht sehen, wie sie weiterlesen, weitere Videos und Quelle – – – > […]

  28. […] [freiwilligfrei] Wie oft habe ich mich schon gefragt, warum sich die breite Masse dermaßen belügen und betrügen lässt, ohne endlich einmal aufzuwachen. Ich habe auch nie verstanden, warum Revolutionen und Aufstände stets nur dazu geführt haben, dass ein ausbeuterisches System ein anderes ersetzt hat, und wieso so viele Menschen ignorant bleiben, auch wenn sie in irgendeiner Art und Weise mit der Wahrheit in Berührung kommen. Die Antworten darauf haben meinem Leben eine neue Richtung gegeben – tatsächlich habe ich erst durch diese Wahrheiten richtig angefangen zu leben… Zum Rest des Beitrags […]

  29. […] Wie oft habe ich mich schon gefragt, warum sich die breite Masse dermaßen belügen und betrügen lässt, ohne endlich einmal aufzuwachen. Ich habe auch nie verstanden, warum Revolutionen und Aufstände stets nur dazu geführt haben, dass ein ausbeuterisches System ein anderes ersetzt hat, und wieso so viele Menschen ignorant bleiben, auch wenn sie in irgendeiner Art und Weise mit der Wahrheit in Berührung kommen. Weiterlesen […]

  30. Bernd sagt:

    Wie man jedoch Freiheit zur Selbstbestimmung erlangt, sein inneres Selbst erkennt, das sagt der Autor nicht. Eine Befreiung unserer selbst kann aber nur stattfinden, wenn unsere Erziehung grundlegend anders ausgerichtet wird. Es darf nicht länger um möglichst wirtschaftskompatible Abnicker gehen, die einem reinen Wissenstransfer unterzogen werden, sondern es muss eine Kultur der Achtsamkeit und der lösungsorientierten Teamarbeit und Vernetzung geben. Solange die vermeintlichen Eliten (die in Wahrheit die Manipulatoren und Verführer sind, weil sie davon über Gebühr profitieren) Bildung, Politik, Wirtschaft und andere Gesellschaftsbereiche bestimmen, solange wird es kein massenhaftes Umdenken – und besonders Umfühlen – geben. Also, wie bereiten wir am besten den Nährboden für die nötige Veränderung?

  31. bl sagt:

    Selbstbestimmung kann erst dann geschehen, wenn der Mensch seine Glaubenssätze – Überzeugungen und Definitionen – kennt. Ohne diese Basis-Selbsterkenntnis kann er die Ereignisse in der „äußeren“ Wirklichkeit nicht als das erkennen, was sie sind, nämlich als die Folge dessen, was er wirklich glaubt und deshalb denkt und wonach er handelt.

    Allerdings setzt das auch voraus, dass man offen ist für die Tatsache, dass die materielle Welt dem Bewusstsein entspringt (und nicht umgekehrt) und dass die sogenannte äußere Welt eine Projekton dieses Bewusstseins ist. Die Glaubenssätze sind dabei die Filter, welche die Formen bestimmen.

    Deshalb zielt Propaganda genau auf diese Glaubenssätze und überzeugt die Menschen – oder verstärkt einen vorhandenen behindernden Glauben, dass das, was die Autorität sagt, richtig ist. Die erwünschten Glaubenssätze werden dabei pausenlos in die Köpfe gehämmert.

    Ein Glaubenssatz wird als DIE Wahrheit begriffen. Darum ist es so schwierig, zu begreifen, was wirklich geschieht. Man muss gewissermaßen über den eigenen Schatten springen.

    Das ist natürlich nur eine rudimentäre Erklärung. Wie man Glaubenssätze ändert, hat Bashar sehr gut beschrieben….
    http://www.quantumunlimited.org/wie-man-glaubensse-ert/

  32. Verena sagt:

    „Menschen die sich auf diese Weise selbst fremd geworden sind, werden ihr ganzes Leben lang vergeblich nach dem verlorenen, abgespaltenen Teil in der äußeren Realität suchen“

    Das ist eine Verallgemeinerung.Das weißt Du gar nicht.
    Bei mir ist es auf jeden Fall anders.Ich war auch von mir selbst entfremdet,aber heute ist es nicht mehr so.Das Selbst drängt früher oder später immer dazu,sich entfalten zu können.So viel Macht haben Andere gar nicht über uns,um das wirklich unterdrücken zu können.Zeitweise vielleicht,aber nicht für immer!

    „Menschen, die als Kinder Liebe und Entgegenkommen erfahren haben, werden nicht zu Attentätern, die sich der Zerstörung verschreiben“

    Das kann ich so auch nicht bestätigen.Ich wurde sehr wohl geliebt und zwar von meinen Großeltern.Sie waren alles,was ich hatte,alle anderen haben auf mich geschissen oder haben mich gehasst.Die beiden sind innerhalb von 1 Jahr gestorben,als ich 16 war.Von da an war ich ganz allein und dadurch hab ich mich auch von mir selbst entfremdet und war jahrelang total selbstzerstörerisch drauf.Mag sein,dass ich durch die Erfahrungen mit meinen Großeltern die Kurve wieder gekriegt habe,aber trotzdem hat mich das nicht davor bewahrt,erstmal total abzustürzen…
    Außerdem kann ich mir nicht vorstellen,dass für Andere,die nicht geliebt wurden,jetzt komplett die Hoffnung verloren ist,denn dafür ist unser wahres Selbst einfach zu stark und es ist auch nicht gut,alles so von anderen abhängig zu machen.Genau das hat mich ja auch abstürzen lassen…Die Liebe ist ja in jedem von uns,nicht nur in Anderen.Ich habs ja auch erkannt und das kann jeder andere auch!

  33. Maria sagt:

    Darauf gibt es eine SEHR einfach Antwort: „der Masse“ geht es noch VIEL ZU GUUUUT!!!!

  34. Maria sagt:

    https://www.facebook.com/frieden.rockt/videos/1822096944678572/?pnref=story
    ……………………………………………………………………………………………………………………
    Bitte TEILEN!!!!! Danke!

    • Anna sagt:

      „Darauf gibt es eine SEHR einfach Antwort: „der Masse“ geht es noch VIEL ZU GUUUUT!!!!“

      NEIN! Es geht allen VIEL ZU SCHLECHT!
      Diese latente Depression führt zu Hoffnungslosigkeit, Desinteresse und Ohnmacht. Das wird verstärkt durch die pausenlose Propagandabombardierung, welche eine wahre Vergewaltigung ist…

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