Wir waren zu Gast bei Icast4you auf Okitalk. Wir haben versucht, die Frage zu klären, ob der Voluntarismus nur eine nette Fantasie bleiben wird
oder ob er eine Möglichkeit des Zusammenlebens beschreibt, die irgendwann funktionieren könnte. Macht Euch selbst ein Bild.

 

Viel Spaß mit dem Interview:

 

8 Responses to Könnte eine voluntaristische Gesellschaft funktionieren? – FwF bei Icast4u auf Okitalk

  1. wecksignale sagt:

    danke für zwei interessante und aufschlussreiche stunden!

  2. markus_eserver sagt:

    Ich bin gerade noch am Anhören. Und bis jetzt muss ich sagen, die Sendung ist sehr gut geworden!

    Besonders Schön fand ich auch die Bemerkung:

    Wenn wir sagen, dass Demokratie das beste ist, anhand von welchem Wertesystem messen wir das?

    • markus_eserver sagt:

      2012… Wie doch die Zeit vergeht…

      • Zef sagt:

        >2012… Wie doch die Zeit vergeht…

        Da sagst du was.

        Ich gehe ja stramm auf die 60 zu und werde (nicht nur) meiner Ansicht nach immer blöder. Dann sage ich mir: gut, dass der Plan ist, in Weisheit einfältig zu werden.

        Gruss, Zef

        Meine Jolle ist flott

        • Hermann Meßmer sagt:

          “ … und werde (nicht nur) meiner Ansicht nach immer blöder.“

          Das war nun wirklich die größte Fehleinschätzung in all Deinen Kommentaren.

          Ein Lesebuch mit den Kommentaren von Zef würde für manche Menschen ein Sonnenaufgang in ihrem Leben sein.

          So wie das Interview mit FwF.

          Die anderen Menschen werden uns vielleicht nie verstehen. Aber ich habe uns früher auch nicht verstanden :-). Es besteht also Hoffnung.

          Liebe Grüße
          Hermann

          • Zef sagt:

            Hallo Hermann,

            danke, das tut auch mal gut 🙂

            Das Lieblingsspiel meiner Höllenbrut ist nämlich: „Vatter, du bist zu langsam für diese Welt“ – im Kopf, versteht sich. Besonders lustig finden sie es, wenn mir das Maschinenbauekel mit irgendwelchen Formeln kommt. Dabei habe ich das noch nie gekonnt! Dass ich ihre Windeln gewechselt und sie buchstäblich in die Welt hinein getragen habe, interessiert dann keinen. Aber ich werde mich rächen: Meine Enkelkinder werde ich, so gut es mir gelingt, :mrgreen: =>verderben!

            >So wie das Interview mit FwF

            Neugierig wie ich bin, werde ich mir für das 2-Stunden-Opus am Wochenende die Zeit nehmen.

            >Es besteht also Hoffnung.

            „Our Town“ wird wachsen, wie die Blagen, davon gehe ich aus.

            Liebe Grüße zurück, Zef

  3. Chris sagt:

    Das Interview hat mir auch gut gefallen. Vor allem die Betonung der Bedeutung von Erziehung und die damit verbundenen Perspektiven.

    Ich habe allerdings auch Anmerkungen: Menschen haben nicht die gleichen Vorstellungen von Moral, aber (fast) jeder Mensch möchte nach seinen eigenen Vorstellungen moralisch handeln. Ob ihm dies gelingt, steht auf einem anderen Blatt. Auch ein Stalin oder Hitler glaubte gewiss an das „Gute“ seiner Mission. Und ein nicht unbeträchtlicher Teil des Volkes empfand diese Vorstellungen zumindest zeitweilig als gerechtfertigt. Was bedeutet es da, dass angenommen wird, dass es eine Art ewiger Moral geben soll, wenn diese doch so unterschiedlich ausgeprägt sein kann, dass sich damit auch Kriege, KZs und Gulags rechtfertigen lassen und es zahlreiche Menschen gibt, die das für vertretbar halten? Menschen wollen gerne irgendwie „gut“ sein, aber was sie damit verbinden ist eben sehr unterschiedlich.

    Ein anderer, aber gleichwohl verwandter Punkt: Thema freies Geld. Wenn die Menschen sich immer für das Bestmögliche entscheiden würden, wäre dies die Basis von Monopolen. Wettbewerb würde dann zwangsläufig zu (temporären) Monopolen führen bis ein besseres Produkt die Monopolstellung übernimmt. Ich glaube aber nicht, dass es DAS bestmögliche Produkt für alle Menschen gibt. Dazu sind die Menschen (s.o.) einfach in ihren Anlagen und ihren Interessen zu verschieden. Es gibt daher nicht eine bestmögliche Lösung, sondern immer viele davon, wobei manche Lösungen sicher eher eine Menge Leute anziehen, andere Lösungen eher weniger.

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