Im Zuge einiger Recherchen zum Thema Schule und Umgang mit Kindern stießen wir vor ungefähr 8 oder 9 Monaten immer öfter auf den Namen André Stern. Wir sahen einige Reportagen über ihn und seine Familie und kamen zu dem Schluss, dass seine Geschichte außergewöhnlich ist. Er ist nämlich anders aufgewachsen als die meisten von uns und er war nie in der Schule. Daraufhin haben wir ihn in einem Artikel vorgestellt und anscheinend sehr großes Interesse bei einigen Lesern geweckt.

Einen recht großen Einfluss hatte das auch auf unseren Freund Ben, der aufgrund seiner Erkenntnis um die in den Beiträgen geschilderten Zusammenhänge, seinen Wohnort wechselte und nach Frankreich zog, um seiner Tochter das deutsche Schulsystem zu ersparen. Wir hatten zwischenzeitlich ein Interview mit Ben und uns mit ihm über seine Erfahrungen in Frankreich unterhalten.

Heute freuen wir uns besonders, André Stern als Gast begrüßen zu dürfen und mit ihm ein wenig über seine Kindheit und aktuelle Projekte zu plaudern und dabei einige Fragen zu stellen, zu denen uns speziell seine Antworten sehr interessieren. Wir durften dieses Interview mit einem außerordentlich freundlichen und offenen Menschen führen. Wir sind überzeugt, dass die Chance auf eine Gesellschaft, die von Gewaltlosigkeit, Freiwilligkeit und Respekt geprägt ist, im Umgang mit unseren Kindern liegt.

Viel Spaß mit André Stern:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27 Responses to Erfolg als Nebenwirkung von Begeisterung – FwF im Gespräch mit André Stern

  1. Flo sagt:

    Sehr schönes Interview, habe es mir gerade mit meiner Mutter zusammen angehört. 🙂

    • primavera sagt:

      @ fwf
      Vielen Dank für dieses gelungene Interview .

      „Da steht das Kind und ist entartet,
      Und ist so klug nicht wie erwartet.
      Es ist ja schon ein Kind nicht mehr,
      Das spielend nur recht glücklich wär.“

      So schrieb Arno Stern, Andres Vater, 1998 in dem Aufsatz:“Eure Kinder sind keine Kinder mehr.“

      Andres Eltern sehen in der „FREIHEIT die Voraussetzung und auch das Ziel der Erziehung, die das schöpferische Handeln hervorruft.“

      Für mich hat diese Familie Vorbildcharakter.

      primavera

  2. Duderich sagt:

    Bin über Eure Seite gestolpert und so begeistert, dass ich auf meiner Seite massivst Werbung für Euch mache! 🙂

    http://aufzeichnungen-eines-gutmenschen.blogspot.de/2012/06/freiwillig-frei-denken-hilft.html

    Grüße
    Euer Duderich

  3. Andreas Temme sagt:

    Super Intwerview. Hat mich echt gefreut. Macht bitte weiter so.

  4. André Stern wird im November auf der ersten weltweiten Global Home Education Conference, die vom 1.-4.11. in Berlin stattfinden wird, als Sprecher auftreten und ein Prä-Konferenz-Seminar halten – natürlich werden nicht alle, die dort sprechen, eine so wunderbar klare und radikale Haltung mitbringen – Schwerpunkt der Konferenz ist der Austausch und die Wirkung in der Öffentlichkeit und auf die Politik, nicht die verschiedenen Formen des nichtschulischen Lernens. Trotzdem oder gerade deshalb wünsche ich mir sehr, dass viele freiwillig freie Menschen an dieser Konferenz teilnehmen. Deutschland ist (mit neuerdings Schweden) praktisch die einzige Demokratie, in der Freies Lernen nicht möglich ist – deswegen lebe ich wie viele andere Eltern ja auch in Frankreich…

    • FwF-Manuel sagt:

      Sehr geehrte Frau Neubronner,

      vielen Dank für Ihren Hinweis, einige unserer Leser kommen ja aus Berlin. Auch Ihrer Arbeit möchte ich hier im Namen des FreiwilligFrei Teams große Anerkennung und Respekt ausprechen.

      Viele Grüße,

      Manuel

  5. Danke für dieses Interview! Es bewegt sich sehr viel
    und alles ist möglich 🙂

    Gudrun Kargl v.G.

  6. Schulzwang sagt:

    […] Erfolg als Nebenwirkung von Begeisterung – FwF im Gespräch mit André Stern […]

  7. ERFOLG ist das, was erfolgt.
    Mit GEIST sind wir begabt, um uns und andere beGEISTern zu können.
    Bei einem meiner letzten Ich-kann-Schule-Vorträge fragte ich die anwesenden LehrerInnen, wie oft sie in den letzten drei Jahren in ihrer Schule die Worte GEIST und SEELE gehört hätten. Alle bestätigten, sie hätten diese beiden Worte dort überhaupt noch nie gehört.
    GEIST (Denken) und Seele (Fühlen) kommt in unseren „Schulen“ offenbar bewusst nicht mehr vor.
    Macht man sich dies bewusst, werden die Zustönde dort einfach und gut versteh- und veränderbar: mit GEIST.
    Ab und zu zeigt jemand wie André Stern, dass es so etwas wie GEIST noch gibt und dass eigentlich jeder davon Gebrauch machen könnte.
    Ich grüße freundlich.
    Franz Josef Neffe

  8. svhtr sagt:

    Wie hat er die Sprache (Muttersprache/Französich) gelernt? Er sagt, dass nicht die Eltern immer alles beibringen, bei denen die nicht zur Schule gehen. Hatte er einen Privatlehrer?

  9. svhtr sagt:

    Um seinen Kind nicht in die Schule zu schicken, muss man als Eltern über einen hohen Einkommen verfügen, damit das Kind Kurse besucht, die er besuchen will. Wenn ein Kind zu bestimmten Kurse will, wie kann man es ,als Eltern mit niedrigem Einkommen, sein Kind ermöglichen sich dieses gewollte Wissen des Kindes anzueignen(wenn die finanziellen Mittel Seitens der Eltern knapp sind)?

    • michael sagt:

      du gehst von der prämisse aus, daß man nur etwas lernen kann, wenn man überteuerte kurse besucht.
      wie begründest du dies?

      • svhtr sagt:

        Wie lernt denn ein Kind sonst was ohne Kurse und nicht von seinen Eltern?
        Kann jemand einen Tagesablauf eines solchen Kindes darstellen?
        Ich kannte diese Haltung noch nicht und es klingt sehr interessant und deshalb stelle ich Fragen/Aussagen um mehr zu erfahren.

  10. svhtr sagt:

    Wie lernt denn ein Kind sonst was ohne Kurse?
    Kann jemand einen Tagesablauf eines solchen Kindes darstellen?
    Ich kannte diese Haltung noch nicht und es klingt sehr interessant und deshalb stelle ich Fragen/Aussagen um mehr zu erfahren.

    • Slope Smacks sagt:

      aus buechern. aus dem noch freien internet. von weisen menschen. aus dem tun. von mtv. aus erfahrung. internet foren. aber ich bin fuer die schule nur nicht wie sie jetzt ist sie sollte viel spaeter losgehen also auch kinderfreundlich .peace

  11. Mielia sagt:

    Gibt’s ein Update, eine Bearbeitung,
    oder warum wurde der Artikel gestern neu veröffentlicht :D?

    Gruß,
    Mielia

  12. Elisabeth sagt:

    Wusstet ihr, dass Helge Schneider auch niemals in einer Schule war, auch nicht in einer Uni?
    Er und seine Schwester wurden von der Tante zu Hause erzogen. Diese muss wohl nicht gerade angenehm gewesen sein, jedoch hat wohl die Schullosigkeit ihn im Ganzen nicht geschadet.
    Er kann fast alle Instrumente eines Jazzensembles spielen. Die meisten hat er sich autodidaktisch beigebracht. Er ist nicht nur eine begnadeter Jazzmusiker, sondern auch Schriftsteller, Komponist und natürlich Komiker. Natürlich mögen ihn nicht alle verstehen oder seinen Humor nachzuvollziehen, aber erfolgreich ist er und das mit einem Leben ohne Zeugnisse, Diplome oder sonstige Nachweise von Bildung in Papierform.

    P.S.: Es gibt im übrigen Reis 😉

    • Unsere „Schulen“ sind durch die Bank Unterrichtsvollzugsanstalten und KEINE SCHULEN.
      Wie sieht denn die Bilanz aus in puncto MUSIK?
      Bis in die 70er Jahre musste jeder Lehrer noch ein Instrument lernen. Dann genügte es plötzlich, wenn man zwei Pflichtscheine = zwei Übungsstunden während eines Semesters mit Orffinstrumenten machte. Welch ein Vorbild für Schüler!

      Viele Lehrer schämen sich sogar, mit ihren Kindern zu singen. Sie haben Angst, dass ihre Singstimme verrät, wie es emotional in ihnen ausschaut. Es wird uns gar nicht bewusst, wie perfekt alle an diesem VORBILD lernen, sich für Singen zu schämen und Angst zu haben, mit ihren feinsten emotionalen Problemen konfrontiert zu werden.

      Als ich in der Sonderschule Hof anfing, durfte ich die Schulmusikstunde einführen und bei der Weihnachtsfeier alle Lehrer zum Mitspielen einladen. Zum „Komm wir gehn nach Bethlehem!“ sangen und spielten nicht nur die Kinder das „Dideldudeldei“ mit Xylophonen und Glockenspielen dazu sondern auch die Kollegen mit Klarinette, Posaune, Gitarre, Flöte usw. Da war der GEIST beGEISTert und alle gingen noch im Rhythmus des Liedes nach Hause.

      Wenn SCHULE SCHULE ist, ist das durchaus BELEBEND.
      Mit Unterichtsvollzugsanstalten, auch wenn wir sie vollends zu Tode perfektionieren, schaffen wir nur das Gegenteil.

      Freundlich grüßt

      Franz Josef Neffe

  13. Zef sagt:

    >Erfolg als Nebenwirkung von Begeisterung

    „Gib einem Menschen Leidenschaft, und er ist alles“ (Kierkegaard)

    Leidenschaft ist Subjektivität; absolute Leidenschaft ist das Äußerste der Subjektivität.

    Auf dem Weg/Gang der _subjektiven Entwicklung der Subjektivität strebt das Individuum nicht ikarisch aufwärts einer idealen Aufgabe (im Außen) nach, sondern er holt die Aufgabe ins Selbst und erledigt sie dort („i did it my way“).

    Wertschöpfung/Kapitalbildung findet im Selbst statt. Stärker noch: das Selbst IST wertschöpfend/kapitalbildend. Kooperiert sein solches Selbst nun mit einem anderen Selbst derselben Art, dann geht’s richtig ab…

    Die Begriffe Selbst und Kapital verstehe ich letztlich synonym. „Kapitalismuskritik“ ist für mich daher letztlich Kritik am Selber-Sein. Eine Ethik die nicht auf das existentielle Selbst bezogen ist, ist aus meiner Sicht bestenfalls Afterkunst.


    „Lass andere darüber klagen, dass die Zeit schlecht ist; ich klage darüber, dass sie erbärmlich ist, denn sie ist ohne Leidenschaft“ (Kierkegaard).

  14. Jan sagt:

    Herzlichen Dank erstmal für das Video und sowieso für eure Arbeit!

    Ich selbst habe die Schule in der 10. Klasse verlassen, wobei, wenn ich ehrlich bin, habe ich sie schon in der 7., spätestens der 8. Klasse verlassen. Das hatte sowohl körperliche (chronische Krankheit) als auch psychische Ursachen (die üblichen ICD-Diagnosen).

    Wenn man es oberflächlich betrachtet, war ich ein typischer Schwänzer, der halt einfach nicht zu Schule ging. Das Problem war nur, ich konnte es einfach nicht, so viel ich es auch wollte. Ich hatte in dieser langen Zeit auch echt keinen „Spaß“, um es mal so zu formulieren: Alles hing davon ab, dass ich eben nicht zur Schule ging. D.h. ich hab auch sonst nichts wirklich „produktives“ getan, auch und erst recht nichts für mich, wenn ihr versteht, was ich meine.

    Will hier auch nicht so tief ins Thema einsteigen, das mache ich vielleicht mal in meinem Blog. Auf jeden Fall wurde mir dann nach der (besser in der) 10. Klasse und meinem Hauptschulabschluss 9. Klasse quasi (die hatte ich derweil auch einmal wiederholt) die Möglichkeit gegeben, mich selbstständig, per Nichtschülerprüfung auf die Fachoberschulreife vorzubereiten. Das war nur mit Rückendeckung des Staatlichen Schulamtes hier möglich (Befreiung von Berufsschulpflicht) sowie natürlich eines Arztes, besser Psychotherapeuten.

    Effektiv kann man wohl sagen, dass ich mich vielleicht 3-4 Wochen intensiv vorbereitet habe. Der Rest der Zeit ging eher flöten, also auch persönlich (Freizeit, Hobbys), leider, wie ich heute sagen muss. Aber man sollte nicht so sehr der Vergangenheit nachtrauern 😉

    Das Ergebnis des Ganzen hatte mich dann wirklich überrascht: Ich wusste zwar, dass ich nicht dumm war, aber die Zensur bspw. in Mathe hatte mich dann doch überrascht (nur eine 2, jaja! :D)… weil das war so das Problemfach geworden, nach vielen Fehlzeiten. In selbstständiger Vorbereitung konnte ich mich dem Thema aber eben auch ganz individuell und ohne direkten Druck annähernd und lernte es zwar nicht lieben, aber hasste es auch nicht wie in der Schule.

    Nach erneuten gescheiterten Versuchen an dem SystemSchule hab mich immerhin erheblich individuell weiter entwickeln können. Ich kann zwar schlecht, die „verlorenen“ Jahre meiner „Jugend“ nachholen, aber es zumindest versuchen. Mein Ziel ist es jetzt, mein Leben eben an mir zu orientieren und nicht an dem was andere erwarten, das war bei mir immer ein Problem und mein Hang zum Liberalismus und die „Radikalisierung“ im Laufe der letzten Zeit spricht wohl für einen gewissen Rebell in mir, der mich da nicht nur auf ein gesellschaftliches, sondern ein Problem aufmerksam machen wollte, was auch mir selbst anhänglich ist. 😉

    Dazu gehört auch mein momentan „höchst“ parisitäres Leben in ein produktives zu verwandeln und nicht mehr auf Transferleistungen gar welcher Art vom Staat angewiesen zu sein, wenn das denn heutzutage überhaupt noch möglich ist / sein wird;-). Dazu gehört auch der endgültig von mir gefasste Beschluss, mich auch für das Abitur selbst vorzubereiten, anstatt mich weiter an den Insitutionen abzuquälen. Leider hab ich den Termin für dieses Jahr verpasst, werde es also erst Mitte 2015 (Gott!) in Angriff nehmen können. Genug Zeit auf jeden Fall und immerhin habe ich da auch die Freiheit, mir die Fächer so frei wie es das System zulässt auszuwählen – ändert dann wiederum aber nix daran, dass ich mich vermutlich mehr mit Nicht-Lehrplanthemen befassen werde bzw. die Themen, die mich interessieren, eben vertiefe, da ich diesmal nicht für mein Leben lerne, weil es der Lehrer sagt, sondern weil ich eben von meiner „Begeisterung“ getrieben werde 😉

    Was dann eventuell nötige Kurse angeht, das werde ich Mitte des Jahres entscheiden. Erstmal gänzlich alleine mit Hilfe von Internet und Lehrmaterialien, das einzige Thema wo ich ein größeres Problem sehe wäre die zweite Fremdsprache, aber da gibt es ja auch sehr viele Möglichkeiten, sich auch mit wenig Geld weiterzubilden und vieles kann man eben auch alleine machen, solang die Selbstdisziplin gut mit der Selbstbegeisterung funktioniert 😉

    • Der durchgehende Rote Faden Deines Berichts ist doch, dass Du Dich in der Schule nie IN DER HAUPTROLLE DEINES LEBENS erlebt hast.
      Dein FEHLER war, dass Du immer darauf gewartet hast, dass andere Dir diese Hauptrolle zugestehen und zuweisen.
      Drum FEHLT es Dir bis heute.
      Du kannst aber jederzeit den FEHLER korrigieren, dann FEHLT es Dir nicht mehr.
      Jeder kann, wenn er es verstanden hat, auch in der Schule ganz selbstverständlich DIE HAUPTROLLE SEINES LEBENS spielen. Das geht sogar in einer Statistenrolle in der Schule. Der Unterschied ist nur zu früher, dann dann DU ganz BEWUSST diese Rolle spielst, um zu erfahren, welche Wirkung Du damit hast.
      In Ich-kann-Schule-Beispielen habe ich gezeigt, wie schon kleine Kinder dadurch IHRE EIGENE Lebensqualität leben und auf alle Mitmenschen wirklich Einfluss ausüben können.
      Die Vorgaben der Schule werden sekundär, wenn Du verstanden hast, dass DU FÜR DICH alles daraus machen kannst.
      Es liegt in Deinem GEIST.
      Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
      Franz Josef Neffe

  15. Slope Smacks sagt:

    peace. ich hab das interview gehoert und wurde direkt in meine kindheit zurueck versetzt wie zu der zeit als ich noch bei meinen geliebten grosseltern sein konnte. ich konnte einfach sein. einfach ich sein. ohne etwas sein zu muessen. sie beurteilteten mich nicht. nicht dannach ob ich gut in der schule bin. sondern sagten nur das bildung das wichtigste ist. und deshalb gab ich mein bestes und bin ihnen zur ehre r.i.p. auf die fos gegangen. es geht um das sein ansich. leute lasst es sein jemand zu sein wie jemand zu sein den andere von euch sehen moechten obwohl ihr eigentlich nur sein wollt. lebendig sein. in allen facetten. lasst euch nichts einreden. nur weil ihr irgendwo schlecht abgeschnitten habt oder falsch abgebogen seid oder nicht da seid wo ihr sein solltet. ihr sollt nicht. ihr koennt. machen was wollt. es muss nur geschissen werden und jeder muss sterben aber natuerlich geboren werden. aber die 2te geburt die bei der der spirituelle foetus rauskommt der dir sagt warum du geboren bist ist die wichtigste. peace.

  16. wilhelm sagt:

    Hallo
    Rüder Lenz hat es am ende der Rede zusammenfassend-komprimiert gut zur Klarstellung gebracht.Dementsprechend ist meine Äußerung nicht mehr von Nöten.
    Danke für ihre alternatieve Sichtweise des bewusten Mensch sein.

  17. Guido sagt:

    Hallo,
    ich freue mich Ihnen mitzuteilen, dass es eine ganz einfache Lösung gibt.
    Wenn man die wahren Rechtsverhältnisse in Deutschland berücksichtigt, dann ist es legitim zum Schluss zu kommen, dass nicht nur keine Schulpflicht besteht, sondern, dass eine Solche streng verboten wäre, denn
    die Schulpflicht im Jahre 1938 unter dem Nationalsozialismus eingeführt worden ist, und diese durch das Besatzungsrecht, genauer Gesetz Nr. 1 der Militärregierung der Alliierten aufgehoben worden ist (alle Gesetze ab 1933, sowie Ergänzungen und Auslegungen, inkl. Einkommensteuer, Schulpflicht,….)
    https://books.google.ch/books?id=85GJBwAAQBAJ&pg=PR3&lpg=PR3&dq=anwendung+von+nationalsozialistischen+gesetzen+verboten&source=bl&ots=-FmgxlaEWA&sig=Bt8NR0L8p2y_mox8nxykUwtRBGY&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiLjp6d47bKAhUH2Q4KHctVBjc4ChDoAQgvMAQ#v=onepage&q=anwendung%20von%20nationalsozialistischen%20gesetzen%20verboten&f=false
    Da selbst die Bundeskanzlerin verkündet hat, dass der Kampf gegen die Nazis Chefsache ist (hat sie nicht wirklich gemeint, aber man kann die Aussage für einen guten Zweck nehmen), dann muss die Nichtbeachtung bzw. die Aufhebung der Schulpflicht nicht nur dulden sondern auch unterstützen.

    Mit freundlichen Grüssen,
    Dr. Guido Bronner

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