Eine Seuche ist eine hochansteckende Infektionskrankheit. Wenn sich diese unkontrolliert über Ländergrenzen und Kontinente hinweg ausbreitet, so spricht man von einer Pandemie. Die mit großem Abstand schlimmste Seuche bzw. Pandemie in der Geschichte der Menschheit ist der Glaube daran, dass Staaten und Regierungen notwendig seien, um gesellschaftliche Probleme zu lösen.

Diese Aussage ist keinesfalls übertrieben: Von 1900 bis heute wurden fast 300 Millionen Menschen im Auftrag von Staaten und Regierungen getötet. Die Pest forderte Mitte des 14. Jahrhundert „nur“ rund 25 Millionen Todesopfer und nicht einmal die Spanische Grippe hatte mit 25-50 Millionen Toten eine nur annähernd so katastrophale Wirkung auf die Menschheit wie die Opfer der institutionalisierten Gewaltmonopole.

Der Glaube an Staaten und Regierungen hat die Gedanken- und Vorstellungswelt der Menschen weltweit infiziert. So sehr, dass sie nicht mehr erkennen, dass Regierungen und Staaten die schwerwiegendsten Probleme verursachen und verstärken, anstatt sie zu lösen.

Dieses Video  ist ein guter Einstieg, um den wahren Ursachen der meisten gesellschaftlichen Probleme auf die Spur zu kommen. Der Voluntarist Jacob Spinney beschreibt darin vor allem die verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen staatlicher Gewalt und zeigt, wie eine Gesellschaft funktionieren könnte, die sich auf der Suche nach der Lösung ihrer Probleme von der Gewalt abwendet und sich stattdessen auf die freiwillige Kooperation konzentriert.

Wenn ihr ein effektives Gegenmittel gegen die mit Abstand schlimmste Seuche aller Zeiten sucht, dann schaut euch das Video an, diskutiert darüber und verbreitet es weiter.

Vielen Dank für diese super Arbeit Peter !

 

47 Responses to Die schlimmste Seuche aller Zeiten

  1. Schamitz sagt:

    …Staaten und Regierungen notwendig seien, um gesellschaftliche Probleme zu lösen…

    Natürlich, denn schließlich gibt es doch den Markt, auch Freie oder auch Soziale Marktwirtschaft genannt. Der Markt, der alle Probleme löst allein durch Angebot und Nachfrage.

    Verblüffend in einer kapitalistischen Weltwertegesellschaft, in der wenige das Recht haben, Kreditgeld für fast ausschließlich physische Werte, die zufälligerweise auch inzwischen fast alle ein paar Familien gehören Dank des von ihnen betriebenen Geldsystemmonopols, selbst zu erschaffen und damit Staaten, Unternehmen und Individuen in die Verschuldung zu treiben, so dass diese gezwungen sind, immer mehr Freiheit gegen reale Werte einzutauschen.

    Sicherlich wäre es für viele eine große Überraschung zu erleben, wie Welt ohne Staaten aussähe. In einer „brave new world“ mit einer „new world order“, in der ein paar alles beherrschende Wirtschaftsmonopole (Banken mit ihrer Nahrungsmittelindustrie wie Monsanto & Co., ihrer Rüstungsindustrie, ihrer Umwelt-, Wetter- und Klimaindustrie, ihrer Antiterrorindustrie, ihrer Überwachungsindustrie…) uns braven Schäfchen zeigen, welche Perspektiven eine völlig privatisierte Welt wirklich haben kann.

    • libertärernovize sagt:

      Ne einfache Frage, wo haben wir Marktwirtschaft oder Kapitalismus ich kenn kein Land wo wir das haben. Das würde bedeute Vertragsfreiheit die wir nicht haben. Es würde bedeuten das wir eine Geldsystem hätten in dem die Banken nicht betrügen dürften und die Marktteilnehmer durch ihre Freie Wahl am Markt das Zahlungsmittel wählen mit dem Sie zahlen möchten und da die Händler keinen Müll annehmen würde sich das wertstabilste durchsetzen. Das Problem ist die Unwissenheit über das System, dass wir aktuell haben und das ist eher Staatskorperatimus und tendiert immer mehr Richtung Sozialismus. Siehe EU.

      • Schmitz sagt:

        wo haben wir Marktwirtschaft oder Kapitalismus

        In fast jedem Land mit westlichen Grundwerten, z. B. der BRD. Wobei das bei uns schon eher faschistische Züge hat, wo der Staat im Auftrag der Wirtschaft Land und Leute beklaut und diese entrechtet.

        Das würde bedeute Vertragsfreiheit die wir nicht haben.

        Wieso, die Wirtschaft hat genau diese Freiheit.

        Es würde bedeuten das wir eine Geldsystem hätten in dem die Banken nicht betrügen dürften

        Genau das Gegeneil! Die Banken können tun und lassen, was sie wollen, wie fast alle anderen Unternehmen. Dass sie betrügen liegt auf der Hand.

        und die Marktteilnehmer durch ihre Freie Wahl am Markt das Zahlungsmittel wählen mit dem Sie zahlen möchten und da die Händler keinen Müll annehmen würde sich das wertstabilste durchsetzen.

        Das kommt dann, wenn die Wirtschalt alle Privatpersonen mit diesem auf Eigentum und Zinseszins basierten Schuldgeldsystem ausgenommen haben. Wenn sie nichts besitzen. Wenn aller physischer Besitz in der Hand von ein paar Mächtigen ist, dann wird genau dieses Geld kommen – und jeder kann den besten Sklaven geben. den der Edelmann je gesehen hat.

        Das Problem ist die Unwissenheit über das System, dass wir aktuell haben und das ist eher Staatskorperatimus und tendiert immer mehr Richtung Sozialismus. Siehe EU.

        Staatskorperatimus? Was soll das sein? Korporatismus ist die Herrschaft der Wirtschaft, genau das haben wir. Es herrscht die Dikatur des Kapitals, der Plutokraten, der Oligopole.

        Aufbauend auf diesem Wertesystem gibt es nur einen Weg für die 99 Prozent, die bald, wie gesagt, NICHTS, NOTTING, NADA Physisches mehr besitzen: nach unten!

        • TobiasMueller sagt:

          Zitat: „In fast jedem Land mit westlichen Grundwerten, z. B. der BRD. Wobei das bei uns schon eher faschistische Züge hat, wo der Staat im Auftrag der Wirtschaft Land und Leute beklaut und diese entrechtet. “

          Marktwirtschaft bedeutet Abwesenheit von staatlichem/politischem Zwang. In jedem Land mit westlichen Grundwerten (wie Sie es nennen) existiert solcher Zwang in erheblichem Maße. Das heutige System des Interventionismus ist a priori keine Marktwirtschaft bzw. kein Kapitalismus.
          An dieser Stelle zitiere ich einmal den Ökonomen Roland Baader:

          „Betrachten wir Deutschland doch einmal mit “kapitalistischen Augen”. Wir erkennen ein Land mit einem staatlichen (dh. sozialistischen) Rentensystem, einem staatlichen Gesundheitswesen, einem staatlichen Bildungswesen, mit staatlich und gewerkschaftlich gefesselten Arbeitsmärkten, einem konfiskatorischen Steuersystem, einer Staatsquote von über 50%, mit einem erheblich regulierten Wohnungsmarkt, einem massiv subventionierten und regulierten Agrarsektor und einer in einem kompliziertes Geflecht zwischen Markt und Staat eingebundenen Energiewirtschaft, mit mindestens Hunderttausend Betrieben in “kommunalem Eigentum” (d.h. Staatseigentum) und einem staatlichen Papiergeldmonopol, ja sogar mit einem Staatsfernsehen samt Zwangsgebühren. Wir erkennen ein Land, in dem fast 40% der Bevölkerung ganz oder überwiegend von Staatsleistungen lebt und in welchem das gesamte Leben der Bürger von staatlichen Regelungen überwuchert ist. Wer diesen 80%-Sozialismus als Kapitalismus bezeichnet, muss mit ideologischer Blindheit geschlagen sein. Und wer gar von Turbo- oder Raubtierkapitalismus redet, den muss der Verstand ganz verlassen haben… . “

          Zitat: „Wieso, die Wirtschaft hat genau diese Freiheit. “

          Falsch! Dies wäre dann gegeben, wenn es keine einschränkenden Gesetze gibt. Betrachten wir in der Realität allerdings nur die Gesetze zur Regulierung des Arbeitsmarktes, so gibt es hier schier eine unglaubliche Anzahl von Gesetzen. Hierzu ein paar exemplarische Beispiele:
          – Bürgerliches Gesetzbuch (BGB),
          – Handelsgesetzbuch (HGB)
          – Gewerbeordnung (GewO)
          – Gaststättengesetz (GastG)
          – Berufsbildungsgesetz (BBIG)
          – Nachweisgesetz (NachwG)
          – Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG)
          – Bundesurlaubsgesetz (BUrlG)
          – Entgeltfortzahlungsgesetz
          – Arbeitszeitgesetz (ArbZG)
          – Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)
          – Kreditwesensgesetz
          – Mutterschutzgesetz (MuSchG)
          – Elterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG)
          – Arbeitsplatzschutzgesetz (ArbPlSchG)
          – Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
          – Gesetze der Beamten, von welchen bestimmte Bestandteile auch für Angestellte aufgrund von Verweisen oder Wirksamkeit besitzen:
          – Beamtenstatusgesetz (BeamtSTG)
          – hess. Beamtenstatusgesetz (HBG)
          – hess. Urlaubsverordnung (HUrlVO)
          – hess. Gleichberechtigungsgesetz (HGlG)
          – Sozialgesetzbuch V (SGB V)
          – Sozialgesetzbuch IX (SGB IX)
          – hess. Personalvertretungsgesetz (HPVG)
          Darüber hinaus gelten in Deutschland weit über tausend verschiedene Tarifverträge, welche ebenfalls erhebliche Einschränkungen nach sich ziehen.

          Mir ist es schleierhaft, wie man bei einer derart erdrückenden Beweislast von der „Freiheit der Wirtschaft“ sprechen kann…

          Zitat: „Genau das Gegenteil! Die Banken können tun und lassen, was sie wollen, wie fast alle anderen Unternehmen. Dass sie betrügen liegt auf der Hand.“

          Sie können nicht tun und lassen was sie wollen, denn für sie gelten auch eine Fülle von Gesetzen, an welche sie sich halten müssen.

          Die heutigen Probleme in unseren Finanzsystem haben wir vielmehr dem System des heutigen Interventionismus zu verdanken. Hierzu möchte ich ein paar Worte verlieren:

          Durch das politisch akzeptierte und gewollte Teilreservebankenwesen wird es den Geschäftsbanken erlaubt, mehr Geld zu verleihen, als sie tatsächlich besitzen. Es kommt zu einer künstlichen Geldmengenausweitung, die steigende Inflationsraten nach sich zieht. Gleichzeitig sind die Bankeinlagen aufgrund der massiven Kreditvergabe nur noch zu einem winzigen Teil gedeckt, sodass infolge von Krisen oder dem Vertrauensverlust von den Kunden der Bank, bank runs meist unvermeidlich sind, was zur Insolvenz der betroffenen Bank führen würde. Dieser notwendige Bereinigungsprozess wird allerdings entweder durch die Zentralbank als lender of last resort oder den Staat unterbunden. Während die Zentralbank die Geschäftsbank mit frischem Geld versorgen kann, hat die Politik zwei Möglichkeiten: Entweder sie rettet die die Bank direkt und verstaatlicht sie oder sie rettet diese indirekt durch Rettungsschirme oder getarnte Hilfsgelder für andere Staaten. Denn durch die Hilfsgelder sind dann diese anderen Staaten in der Lage die aufgenommenen Schulden zu bezahlen.

          Der ganze Konjunkturzyklus ist die Ursache politischer/staatlicher Intervention und wird in Folge dessen durch die künstliche Zinssenkung und Geldmengenausweitung von Seiten der Zentralbank wie auch der Geschäftsbanken verursacht. Dadurch dass die Geschäftsbanken wissen, dass sie entweder von der Zentralbank oder den Staaten notfalls gerettet werden, ist der Anreiz auf hohe Risiken einzugehen astronomisch hoch. Das Stichwort im Interventionismus heißt nicht deshalb: „Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.“

          In einer Marktwirtschaft würden jene Banken pleite gehen. Es gäbe keine einschränkenden Vorschriften, wie etwa, dass jede Bank bei der Gründung ein Eigenkapital von 1.000.000 € aufweisen muss, um überhaupt zugelassen zu werden. Auch die Existenz von Großkonzernen mit begrenzter Haftung ist undenkbar, denn juristische Personen, die derartiges erlauben würden es in einer Marktwirtschaft nicht geben. Hier haftet in der Regel jeder persönlich mit seinem Privat- und Geschäftsvermögen.

          • FwF- infokriegerBerlin sagt:

            vielen dank, für deinen super kommentar!!!

          • easykobold sagt:

            Falsch! Dies wäre dann gegeben, wenn es keine einschränkenden Gesetze gibt. Betrachten wir in der Realität allerdings nur die Gesetze zur Regulierung des Arbeitsmarktes, so gibt es hier schier eine unglaubliche Anzahl von Gesetzen. Hierzu ein paar exemplarische Beispiele:
            – Bürgerliches Gesetzbuch (BGB),
            – Handelsgesetzbuch (HGB)
            – Gewerbeordnung (GewO)
            – Gaststättengesetz (GastG)
            – Berufsbildungsgesetz (BBIG)
            – Nachweisgesetz (NachwG)
            – Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG)
            – Bundesurlaubsgesetz (BUrlG)
            – Entgeltfortzahlungsgesetz
            – Arbeitszeitgesetz (ArbZG)
            – Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)
            – Kreditwesensgesetz
            – Mutterschutzgesetz (MuSchG)
            – Elterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG)
            – Arbeitsplatzschutzgesetz (ArbPlSchG)
            …….

            Hat sich mal jemand gefragt, WARUM es diese Gesetze gibt? Viele davon sind erst erschaffen worden, weil die Wirtschaft – ließe man sie von der Leine – eben nicht alleine hinbekommt, sich fair zu verhalten. Diese uralte, verantwortliche Verhalten, was die klassischen Kaufleuter ihrerzeit an den Tag gelegt haben, gibt es ja schon lange nicht mehr. Es ist untergegangen mit der Möglichkeit, Unternehmen als „Personen“ agieren zu lassen und die führend handelnden Personen aus der persönlichen Verantwortung zu entlassen.

          • Hermann Messmer sagt:

            „Hat sich jemand gefragt, WARUM es diese Gesetze gibt?“
            Um in Menschen, die derartige Kommentare schreiben, den Glauben zu nähren, wir in der Wirtschaft wären hemmungslose Verbrecher.
            Man muß als Staat seinen Sklaven schon was bieten. Ein schönes Feindbild.

            In der Freiheit draussen, würdet ihr von Menschen wie mir ausgebeutet, betrogen, …..
            Ihr müsstet das Kaufen, was wir Verbrecher euch anbieten.
            Ihr hättet keine „Wahl“.

            Was für ein Unsinn. Der schlimmste Aberglaube der Welt!

          • chriwi sagt:

            „Ne einfache Frage, wo haben wir Marktwirtschaft oder Kapitalismus ich kenn kein Land wo wir das haben“
            Wenn es das nirgendwo gibt, wieso kann man dann sicher sein, dass das System allem anderen überlegen ist?

            „Um in Menschen, die derartige Kommentare schreiben, den Glauben zu nähren, wir in der Wirtschaft wären hemmungslose Verbrecher.“
            Wofür gibt es beim Fußball regeln? Damit das Spiel im Rahmen der Vorstellung der Regelersteller statfindet.
            Man kann die Vorstellungen vielleicht diskutieren, aber die Idee es bedarf keiner Regeln ist naiv.
            Welche Firma würde den Umweltschutz einhalten (kostet Geld), Verbraucherschutz (jede Lücke wird ausgenutzt, bspw. von Banken), Grenzwerte für Schadstoffe (man kann jahrlang am Vergiften von Menschen Geld verdienen)? Die Annahme der Markt würde das alles Regeln ist naiv, da es vollständige Informationen aller Teilnehmer voraussetzen würde. Die gibt es aber nicht. Somit kann man als normaler Mensch, bspw. die Aussagen eines Pharmaunternehmens nur schwer beurteilen.

          • michael sagt:

            interessant, daß du den größten umweltverbrechern der welt die sicherheit der umwelt in die hände legen willst.

            die politik steckt ebenfalls in der tasche der pharma…viele gute natürliche heilverfahrenb werden verboten und erschwert zugängöich gemacht, damit wir mit den pharmagiften zugeballert werden…so wird mit giften geld verdient und nicht anders.

            wenn überhaupt finde ich diese einstellung sehr naiv und widersprüchlich. zu glauben korrupte und lügende politiker mit einem gewaltmonopol würden die probleme lösen, dann ist das doch ebenfalls sehr naiv…oder willst du mir erzählen, daß die berufspolitiker keine korrupte lügenbolde und kriminelle sind?

            btw. zum markt gehören alle teilnehmer, also auch du.

          • Fukushima Stilles Wasser im Angebot sagt:

            und……
            , als Modell für die „EU“, die Hartz-Ghetto Gesetze an erster Stelle.

  2. libertärernovize sagt:

    Bisher eins der besten Videos über Voluntarismus, weil komplett skizziert wird wie eine voluntaristische Gesellschaft aussehn könnte.

    • FwF- infokriegerBerlin sagt:

      ja, ein sehr gutes video…eine schöne einführung zum freien denken.

      dafür sollten wir alle peter für die arbeit danken !

    • Libertarian sagt:

      @ Chriwi

      Endless,

      „Damit das Spiel im Rahmen der Vorstellung der Regelersteller statfindet“

      Schön wenn man zur Gruppe der „Regelersteller“ (GEWALTmonopol!) gehört.

      Weniger schön für den Rest der Menschen.

      „da es vollständige Informationen aller Teilnehmer voraussetzen würde“

      Aber die Gruppe der „Regelersteller“ (GEWALTmonopol!) hat diese vollständigen Informationen?

      Wenn ja: das alleine würde sie dann zur Regelerstellung für ALLE Gesellschaftstmitglieder auch GEGEN deren Willen notfalls mittels Zwang und GEWALT berechtigen??

  3. Ernst sagt:

    Das Video hatte ich heute im Blog bei Günther Jauch (ARD) verlinken wollen, um damit meine Aussage: „Wo hat denn die Politik je ein Problem gelöst? Sie wird auch kein Problem mit dem Betreuungsgeld lösen. Regierungen und Staaten verursachen die schwerwiegendsten Probleme und verstärken sie, anstatt sie zu lösen.“ (in Anlehnung an Ihren Beitrag zum Video) zu untermauern.

    Die Reaktion der Redaktion:
    —-
    […]
    Link entfernt. Bitte beachten Sie, dass wir auf dieses Video nicht verlinken möchten.
    Beste Grüße, Ihr Redaktionsteam

    sagt viel aus über die Manipulation, die in unseren Medien üblich ist.
    Dabei sind es gerade diese Medien, die so sehr darauf achten, dass sie selber Meinungsfreiheit genießen, und wehe dem, der da auch nur ein Jota weg nimmt.

    • FwF-Manuel sagt:

      Hallo Ernst,

      vielen Dank für das Kommentar, sehr interessante Sache. Aber machen wir uns nichts vor, verwundern braucht es uns nicht in der heutigen Zeit.

      Ich sehe aber auch einen Gewinn in deiner Aktion:

      Die Redaktion hat sich zumindest das Video angesehen und hat erkannt was so ein Video im Bewusstsein verändern kann.

      Oder das Video ist bereits bei den ensprechenden Machtinhabern bekannt und auch das können wir als Erfolg verbuchen 😉

      lg Manuel vom FwF-Team

  4. Marc sagt:

    Hallo,

    ich bin immer sehr angetan von den Informationen, welche hier angeboten werden und finde die Webseite wirklich sehr gut. Aber in diesem Fall muss ich mal Kritik loswerden.

    Leute, dies ist schon das 2. Video in dem private Schutzorganisationen gefordert werden und von freiwilligen Märkten gesprochen wird (und das ziemlich direkt hintereinander, ist schon auffällig). Ihr wisst wie die Situation in den USA ist? Wo die meisten Menschen weltweit in privaten Gefängnissen untergebracht sind? Privat geführte Gefängnis-Unternehmen, welche an den Börsen geführt werden und wo Richter Prämien erhalten, wenn sie jemanden zu Gefängnisstrafen verurteilen. DIES ist die Zukunft die hier in diesen Filmen propagiert wird. Wollt Ihr das wirklich haben?

    Ich bin nicht dafür oder dagegen. Denkt nur bitte mal darüber nach.
    Im Übrigen … das ganze nennt man eigentlich Neoliberalismus und hat nur wenig mit Freiwilligkeit meiner Meinung nach zu tun. Da beides sehr ähnlich ist, kann man es allerdings sehr leicht für ein und dasselbe halten. Also freiwilliger reiner Kapitalismus bei dem der Markt alles regelt.

    Ich bin nicht gegen Kapitalismus. Nur ich glaube nicht, dass jemand der nach Gewinn strebt sich besonders für das Gemeinwohl interessiert und das ist nunmal die Aufgabe von übergeordneten gesellschaftlichen Strukturen. Alles andere ist Missbrauch.

    Deshalb sollte man Infrastruktur, wie z. B. Wasserwerke nicht privatisieren. Weil SONST das Gemeinwohl darunter leiden wird. (Wie man überall bestätigt bekommt).

    Ich hoffe ich konnte etwas zum Nachdenken anregen.
    LG Marc

    • FwF-sandman sagt:

      Hallo Marc,

      Deine Kritik ist uns nicht neu, sie begleitet uns, seit wir diese Seite betreiben.

      Um eines von Beginn an klarzustellen:

      Wir wollen eine Privatrechtsgesellschaft und keinen Staat. Wir wollen diese Gesellschaft, weil sie die einzige ist, die unseren moralischen Ansprüchen genügt. Wir lehnen jedes Monopol, dass auf Gewalt beruht konsequent ab. Wir wollen, dass den Armen und Kranken geholfen, Verbrecher bestraft und Regeln existieren, die jeder befolgen kann und wir wollen Sanktionen für Fehlverhalten.

      Wir wollen keine Rockerbanden, die mit Kettensägen auf ihren Motorrädern rumfahren und jeden schlachten, der ihnen über den Weg läuft und wir wollen keine Konzerne, die die Welt unter sich aufteilen und mit den Menschen machen, was sie wollen.

      Wir bezeichnen uns nicht als Neoliberal, sondern als Voluntaristen, Anarcho-Kapitalisten, Anarchisten, Freiheitsliebende, usw. Für uns gibt es auch viele Namen, die einfach so daher gesagt werden. Frage an Dich: Was bedeutet denn „Neoliberal“?

      „Leute, dies ist schon das 2. Video in dem private Schutzorganisationen gefordert werden und von freiwilligen Märkten gesprochen wird (und das ziemlich direkt hintereinander, ist schon auffällig“

      Das ist so gewollt.

      “ Ihr wisst wie die Situation in den USA ist?“

      Haben wir einen freien Markt in den USA?

      „DIES ist die Zukunft die hier in diesen Filmen propagiert wird“

      Nein, das ist die Gegenwart in dem Land mit einem der mächtigsten Staatsapparate, das es gibt.

      „Wollt Ihr das wirklich haben?“

      Definitiv nicht, da die von Dir beschriebenen Zustände nichts mit dem zu tun haben, was in einem freien Markt passieren würde.

      Marc, lass Dich darauf ein und gehe in unseren Artikel „Neu hier“ und lies die dort beschriebene Artikelreihenfolge durch. Danach unterhalten wir uns über die verbliebenen Fragen.

      Einverstanden?

      Gruß
      sandman

      • Marc sagt:

        Hallo Sandman,

        Danke für die prima Antwort. Wenn es so ist, wie Du sagst, dann ist es ja mit den besten Absichten.
        Ich verstehe allerdings nicht, wie eine Privatgesellschaft sich mit dem Gemeinwohl sinnvoll verbinden kann, wenn die Organisationsstrukturen sich „am Geschäft“ orientieren sollen. Das kann meiner Meinung nach nicht funktionieren und wird einfach nur zur Zersetzung aller Sozialstrukturen führen.
        Deshalb würde ich Informationen und Videos dies dies propagieren so nicht unterstützen. Zumindest nicht ohne darauf hin zu weisen, was die direkten Folgen wären!

        Es ist einfach nicht zielführend, aber das ist natürlich nur meine Meinung.

        Meine Definition von Neoliberalismus ist:
        „freiwilliger reiner Kapitalismus bei dem der Markt alles regelt.“
        (siehe oben)

        Danke für Deine schnelle Stellungnahme, dass war sehr nett.

        Grüsse
        Marc

        • FwF-sandman sagt:

          Hallo Marc,

          „Ich verstehe allerdings nicht, wie eine Privatgesellschaft sich mit dem Gemeinwohl sinnvoll verbinden kann,“

          Das kann ich gut nachvollziehen, dass ging jedem von uns mal so.

          „Das kann meiner Meinung nach nicht funktionieren und wird einfach nur zur Zersetzung aller Sozialstrukturen führen.“

          Wie Du ja selbst schreibst, ist das eine Meinung. Wir haben eine völlig andere. Jetzt wäre es doch spannend, ob es uns gelingt, Dich zu überzeugen, dass in unserem System, vieles viel besser wäre, als im jetzigen System und dass alle übrig bleibenden gesellschaftlichen Probleme auf freiwilliger Basis besser zu lösen sind, als mit Gewalt.

          „Zumindest nicht ohne darauf hin zu weisen, was die direkten Folgen wären!“

          Woher weißt Du denn, was die Folgen wären? Du hast doch nur eine Vermutung, oder?

          „Meine Definition von Neoliberalismus ist:
          “freiwilliger reiner Kapitalismus bei dem der Markt alles regelt.”“

          Exakt das wollen wir, weil das nur bedeutet, dass die Menschen die Möglichkeit haben, sich für die bestmögliche Lösung für gesellschaftliche Probleme zu entscheiden. Heute gibt es nur eine Lösung und die heißt staatliche Gewalt. Wer dagegen ist, kommt ins Gefängnis.

          Grüße
          sandman

          • Marc sagt:

            Lieber Sandman,

            das ist zwar sehr generös und wohlwollend von Dir, aber es geht nur darum was die beste Lösung für alle Menschen ist und nicht darum mich zu überzeugen. Ich teile viele Eurer Meinungen, und in diesem Fall sind die Probleme weltweit doch offensichtlich und offenkundig. Die ganze globale Finanzkrise hat ihren Ursprung in dieser Denkensweise.

            Bitte nicht polarisieren oder abwerten, nur weil ich in EINEM Punkte anderer Meinung bin. Ich würde eine Privatgesellschaft etablieren, indem ich die Hierachien im Staatswesen auf regionale überschaubare Strukturen reduziere und nicht indem man Marktmechanismen favorisiert, bei denen die Menschen durch Verträge ihre Mitbestimmungs- und Selbstbestimmungsrechte verlieren.

            DAS ist z. B. keine Vermutung, sondern konkrete Auswirkungen des Privatrechts unserer Privatgesellschaft der Gegenwart.

            Übrigens, eine richtige Privatgesellschaft haben wir bereits. Genau das was Du möglicherweise haben möchtest. Man kann wie ca. 400 000 Personen in Selbstverwaltung jeden Tag vorleben bereits heute jederzeit aus den bestehenden Verwaltungsstrukturen austreten. Rechtlich gar kein Problem, weil seit den 2+4 Verträgen alle staatlichen Strukturen in privatrechtliche Struktuen umgewandelt wurden. Einfach mal Bundesgesetzblätter lesen. Steht alles da drin.

            Gewalt vom Staat möchte ich auch nicht, aber ein Monopol gibt es derzeit wirklich nicht. Es gibt nur „Mitgliedschaften“ bei denen man sich freiwillig(!) den Regeln einer Organisation (Weltanschauungsgemeinschaft) unterwirft.

            Weitere Informationen gebe ich gerne auf Anfrage an Dich weiter.

            MfG Marc

          • FwF-sandman sagt:

            „aber ein Monopol gibt es derzeit wirklich nicht. “

            Wenn ich den Euro in meinem Geschäft nicht annehme, werde ich bestraft.
            Wenn ich mich weigere, mein Kind in eine Schule zu schicken, werde ich bestraft.
            Wenn ich mich weigere, mit meinen Steuern den Krieg im Irak und Afghanistan zu unterstützen, werde ich bestraft.
            Wenn ich mich weigere, den Anschnallgurt in meinem Auto anzulegen, werde ich bestraft.
            Wenn ich mich kiffend auf eine Parkbank setze, werde ich bestraft.

            Die Strafe dafür sieht immer gleich aus. Ich bekomme Post, lasse ich die unbeantwortet bekomme ich wieder Post. Wenn nicht reagiere, bekomme ich eine Vorladung. Gehe ich nicht hin werde ich irgendwann Besuch bekommen. Mache ich von meinem Hausrecht gebrauch, kommen irgendwann Typen in Uniform um mich zu verhaften. Wehre ich mich mit geeigneten Mitteln, was dann?

            Eine Regierung ist eine Gruppe von Leuten, die sich das Recht herausnehmen, die Regeln des Zusammenlebens zu bestimmen und diese nötigenfalls mit Gewalt durchzusetzen. Sie behalten sich das Recht vor in einem Konfliktfall, die letzte Entscheidung zutreffen, auch wenn sie selbst ein Teil des Konfliktes sind.

            Wir Menschen wollen eine Regierung, die und Sicherheit bietet. Sicherheit davor, ermordet zu werden, bestohlen zu werden, arm zu werden, dumm zu bleiben, usw. Dafür wählen wir Typen, die uns beklauen, belügen, umbringen, einsperren und durch Besteuerung und Inflation arm machen.

            Wir werden beherrscht, und die Herrschaft beruht auf der Androhung und Durchführung physischer Gewalt. Wir halten das für falsch.

            Wir sind der Meinung, dass niemand jemanden zwingen darf, bestimmte Produkte und Dienstleistungen zu kaufen. Und wir glauben, dass das immer so sein sollte.

            „bei denen die Menschen durch Verträge ihre Mitbestimmungs- und Selbstbestimmungsrechte verlieren.“
            Die Definition des Begriffes „Vertrag“ beinhaltet Mit- und Selbstbestimmung. Wer nicht will, muss ja keine Verträge schließen.
            Im Privatrecht gibt es nur das Vertragsrecht. Im Öffentlichen Recht werden Verträge zu Lasten Dritter geschlossen ohne deren Mit- oder Selbstbestimmung.

            Ich habe niemanden beauftragt, Leute die kiffen zu inhaftieren, fremde Menschen in fremden Ländern zu töten oder den Verkehr zu regeln. Warum muss ich dafür bezahlen? Wein ich sonst weggesperrt würde.

            Würdest Du Gewalt gegen mich befürworten, wenn ich den Teil meiner Steuern einbehalte, der für kriegerische Zwecke benutzt wird?

          • Marc sagt:

            “aber ein Monopol gibt es derzeit wirklich nicht. ”

            Ein Monopol gibt es deswegen nicht, weil Du aus den bestehenden Strukturen austreten kannst. Dann hast Du wieder Deinen vollen Status inkl. aller Menschenrechte und wirst vor einem Gericht nicht nach Admiritiy Law, sondern nach den Landesgesetzen behandelt.

            Niemand zwingt Dich den Euro zu akzeptieren, nur Du hast Dich mit Deinem Unternehmen an die Regeln gebunden und deshalb ist es eine Vereinbarund zwischen Dir und Deiner privaten Verwaltungsorganisation.

            „Die Definition des Begriffes “Vertrag” beinhaltet Mit- und Selbstbestimmung. Wer nicht will, muss ja keine Verträge schließen.“

            Vollkommen korrekt. Problematisch wird es nur, wenn den Menschen Vereinbarungen untergeschoben werden. Jede rechtliche Vereinbarung kann dazu missbraucht werden Dich in ein größeres Regelwerk (das Du nicht möglicherweise nicht kenntst) einzubinden. So geschieht es z. B. wenn Du etwas beantragst, einen Personalausweis zum Beispiel.

            Damit bist Du dann Mitglied und nur aus diesem Grund mußt Du Dich dann auch an die Vereinbarungen halten (Internationales Handelsrecht / altes römisches Recht / Admirility Law).

            Zu Deiner letzten Frage: Selbstverständlich nicht. Du solltest allerdings auch nicht freiwillig zahlen bzw. Mitglied sein, wenn Du das gar nicht mußt. Dann machst Du Dich an den Kriegen mitschuldig!

          • FwF- infokriegerBerlin sagt:

            wenn kein gewaltmonopol herrscht, darf ich mich über die waffengesetze hinwegsetzen wenn ich ausgetreten bin, darf ich dann offen meine waffen tragen?
            darf ich mir eine privatarmee anschaffen ?

            wie kann ich aus dem gesellschaftsvertrag austreten, wenn ich nie eingetreten bin, bzw er garnicht existiert?

          • FwF- infokriegerBerlin sagt:

            indem ich die Hierachien im Staatswesen auf regionale überschaubare Strukturen reduziere und nicht indem man Marktmechanismen favorisiert, bei denen die Menschen durch Verträge ihre Mitbestimmungs- und Selbstbestimmungsrechte verlieren.

            bei freiwillig eingegangenen verträgen, verlierst du diene selbstbestimmung nicht.

            jedoch menschen zu zwingen in einer staatsform zu leben schon.

            Man kann wie ca. 400 000 Personen in Selbstverwaltung jeden Tag vorleben

            wie ist das eigentlich? zahlen diese menschen keine steuern?
            wie sieht es zb mit dem führerschein aus? bruachen sie einen? bekommt man überhaupt einen, wenn man selbstverwaltet ist?
            wie wiehts aus mit waffenrecht?
            gez?
            grundstücksteuern?

          • Marc sagt:

            [zu Waffen usw.]: … wir leben nicht in einem rechtsfreien Raum. Es gibt das Völkerrecht und z. B. die Haager Landkriegsordnung, auch die Landesgesetze gelten noch. Da wir keinen Friedensvertrag haben würde ich mir das mit den Waffen tragen gut überlegen. Wäre diese Situtation nicht da und sozusagen nur der Staat abwesend, wäre es möglich Waffen zu tragen wenn man unter Selbstverwaltung steht, allerdings bin ich dagegen, weil ich es für sinnlos halte.

            [zu freiwillige Verträge]:
            Ja genau. Ich bin auch nicht dafür Menschen in Staatsformen zu zwingen. Wenn man allerdings genauer hinschaut, kann man sehen, dass wir alle freiwillig in dieser „Staatsform“ sind. Wir haben es beantragt. Oder etwa nicht?

            Deshalb sollte auch dringend darüber aufgeklärt werden, damit sich etwas ändert.


            [zu Steuern usw.]: Korrekt, sie zahlen keine Steuern. Einige sind bei der UN registriert. Sie stellen auch eigene Ausweise und Führerscheine aus usw.

            googlet einfach mal „Selbstverwaltung“

          • FwF- infokriegerBerlin sagt:

            wie sieht es eigentlich mit drogen aus, wenn man selbstverwaltet ist?
            würdest du da auch sagen, es existiert kein gewaltmonopol?
            kann ich drogen besitzen als selbstv., ohne das die für mich nicht zuständigen behörden intervenieren?

          • Marc sagt:

            Hallo FwF- infokriegerBerlin,
            unter Deinem Kommentar fehlt aus irgendwelchen techn. Gründen der „Antworten“ Link. Deshalb nutzte ich den vorherigen Thread.

            Du stellst interessante Fragen. Ich kann Dir nur raten Dich an die Gesetzte zu halten. Ganz gleich ob Gewaltmonopol oder nicht. Wenn irgendjemand Dich dabei erwischt wie Du z. B. jemanden etwas wegnimmst, dann kann sogar jeder normale Bürger Dich dafür festhalten und verhaften. Dafür braucht man nur eine gemeinschaftliche Einigung auf das was Recht sein soll und was nicht.
            Deine speziellen Fragen mit Drogen und Waffen kann ich Dir nicht beantworten.

          • FwF- infokriegerBerlin sagt:

            es gibt ja noch viel mehr fragen, die zeigen, ob wir hier ein gewaltmonopol haben oder nicht, wie zb was mit der schulpflicht währe , wenn man selbstverwaltet ist und auch wie es ist, wenn man ein unternehmer ist, ob man da steuern zahlen muß oder nicht.
            wenn das gehen würde, würde jeder unternehmer selbstverwaltet sein.

            ich würde das gerne mal von einem experten erklärt bekommen, aber ehrlich gesagt befürchte ich,daß es nicht so einfach ist, wie du sagst…also das wir in einer privaten selbstverwaltung leben und wir die freie wahl haben, basierend auf verträgen…schön wärs !

          • Marc sagt:

            Vielleicht solltest Du Dir einfach mal ein paar Videos, z. B. von conrebbi als Einstieg ansehen. Es gibt diverse Webseiten und Aufklärung über die Rechtslage in der BRiD, meist inkl. Referenzen auf die Seiten im Bundesanzeiger u. ä. Wissen ist besser als Glauben und mit Gewaltmonopol hat das eigentlich nichts mehr zu tun. Eher nur noch mit Gewalt, um etwas durch zu setzen. Nur dabei machen die Beteiligten sich dann i. d. R. nach internationalem Recht oder nach Kriegsrecht (Plünderungen z. B. sind verboten) strafbar, meist ohne es selber zu wissen.

          • PeterFDA sagt:

            Der Neoliberalismus stellt in seiner allgemein üblichen Definition den Staat an sich nicht in Frage, sondern setzt ihn als gegeben voraus bzw. erachtet ihn als notwendig.

            Aus diesem Grund ist Neoliberalismus mit Voluntarismus unvereinbar.

            Aus voluntaristischer Sicht ist der Neoliberalismus nur eine weitere der unzähligen Spielarten des Etatismus. Und Etatismus wird von Voluntaristen deshalb abgelehnt, weil staatliche Strukturen – auch wenn sie nur klitzeklein beginnen – immer im Totalitarismus enden.

            Und noch einmal, weil das so wichtig ist: Die in dem Video angesprochenen Versicherungen und Agenturen sind nur MÖGLICHE Ergebnisse einer wirklich freien Gesellschaft. Sie sind nur BEISPIELE für das, was entstehen kann, wenn kein Staat da ist, der die Regelung aller möglichen und immer größerer Lebensbereiche gewaltsam an sich reißt. Es kann durchaus auch sein, dass in einer voluntaristischen Gesellschaft überhaupt kein Bedarf nach Versicherungen oder Agenturen entsteht.

  5. Bastii sagt:

    „Ihr wisst wie die Situation in den USA ist? Wo die meisten Menschen weltweit in privaten Gefängnissen untergebracht sind?“

    Wofür sind denn die meisten Menschen im Gefängnis? Drogenbesitz. Ergo profitieren die Gefängnisse von den unnötigen Gesetzen des Staates.

    „Nur ich glaube nicht, dass jemand der nach Gewinn strebt sich besonders für das Gemeinwohl interessiert und das ist nunmal die Aufgabe von übergeordneten gesellschaftlichen Strukturen.“

    Streben Politiker und Beamte denn nicht nach Gewinn? Woher weißt du, dass diese Leute sich für das Gemeinwohl interessieren und die privaten Unternehmer nicht?

    • Marc sagt:

      Du hast Recht. Ich habe deshalb auch, wie Ihr alle hier vermutlich, die Vorstellung von einer anderen Gesellschaft. Das unsere derzeitigen Politiker meistens persönliche Interessen verfolgen ist an vielen Beispielen erkennbar. Ich denke, es könnten z. B. Organisationen sein (von mir aus wie Unternehmen), die nicht gewinnorientiert arbeiten und stattdessen andere – von der Bevölkerung – vorgegebene Ziele verfolgen.

  6. fritzwalter sagt:

    An sich hört sich das schon ganz gut durchdacht an, mir ist allerdings noch nicht wirklich klar, wie man in einer Anarchie mit Gewaltverbechen umgehen könnte.
    Bei weniger schlimmen Verbrechen wird dieses System mit den schwarzen Listen vermutlich ganz gut wirken, aber was soll mit Mördern passieren? Klar, die private Sicherheitsfirma der Geschädigten kann diese vor öffentlich gut angesehenen Gerichten anklagen, aber wie soll es dannach weitergehen? Irgendwie muss ja schon gewährleistet werden, dass so eine Person keinen weiteren Schaden verursachen kann.

    • depublished sagt:

      Es wird einen Wettbewerb um die beste Lösung dafür geben. Staatliche Gefängnisse sind sicher nicht die beste Lösung. Die Rückfallquote ist zu hoch und viele, die im Knast wegen „Verbrechen ohne Opfer“ (z.B. Drogenkonsum) landen, werden erst dort gewalttätig und begehen nach ihrem Knastaufenthalt Verbrechen mit Opfern.

      Im Voluntarismus kann man nicht alle Problemlösungen exakt vorhersehen – so sagt es auch Jacob Spinney in diesem Video – aber es wird ziemlich sicher eine bessere Lösung geben, als die heutige. Vielleicht kommt dabei etwas total überraschendes und verrücktes raus, was einfach super funktioniert. Wer weiß?

      Hätte man damals zum Beispiel vorhersehen können, dass mit dem ersten Transatlantik-Telegrafen-Kabel zur Lösung von Kommunikationsproblemen auf Distanz eine Entwicklung eingeleitet wurde, die dazu geführt hat, dass wir mit handtellergroßen Geräten drahtlos fast weltweit von Angesicht zu Angesicht miteinander sprechen können?

      Hätte man das zum damaligen Zeitpunkt in allen Details jemandem so erklärt, dann hätte er die Polizei gerufen und man wäre in der Klapse gelandet. Ebenso unmöglich ist es heute, ganz genau vorhersehen zu können, welche besseren Alternativen eine Gesellschaft der Freiwilligkeit für den Umgang mit Gewaltverbrechern hervorbringt.

    • FwF- infokriegerBerlin sagt:

      ersteinmal könnte sich eine gesellschaft theoretisch für gefängnisse entscheiden.
      die frage wäre halt, wie effizient und sinnvoll gefängnisse sind. nicht nur das man zum opfer eines kriminellen geworden ist, muß man nun auch noch zusätzlich seine kost und logie für die kommenden jahre zahlen.also würde zum schaden auch noch eine erniedrigung dazukommen.

      viel sinnvoller wäre es, anreize in eine positive richtung zu schaffen, die ja heute nicht wirklich bestehen.
      beispielsweise, würde man anreize für den kriminellen schaffen, sich glaubwürdig zu rehabilitieren, man würde dafür sorgen, daß die strafe bezahlt wird usw.
      ostrakismus kann sehr hart sein…

  7. libertärernovize sagt:

    Neoliberalismsus=eigentlich Sozialdemokratie d.h. er befürwortet staatliche Interventionen und er dieser hat nichts mit einem freien Markt zutun. Der Neoliberalismus war eine Reaktion auf das Aufkommen des Sozialismus.

  8. Politische_Ponerologie sagt:

    ganz vergessen: http://derkaninchenbau.blogspot.de/2013/07/die-schlimmste-seuche-aller-zeiten_14.html

    Vielen lieben Dank für all eure aufrüttelnden und informativen Artikel! Die Welt wäre um einiges ärmer, wenn es Leute wie euch nicht geben würde. 🙂

  9. Christian sagt:

    Gibt es irgendwo im Netz Belege für die genannten Zahlen? (300 Mio. im Auftrag von Staaten und Regierungen getötete Menschen).

  10. klos-sartorius sagt:

    Was ich hier lesen muss, udn das was der im Video zum besten gibt, also leute, der junge spricht über die Privatisierung von allem, das bedeutet doch nur eins, das in dem system es keine freiheit gibt, noch Frieden, er sagt noch nicht einmal wieviel die menschen bekommen sollten udn wir wissen doch schon wie Freie Märkte sich bis heute entwickelt haben, denn die Gier ist höher als eine freiwillige beschränkung, und das beste ist doch wer verdient schon soviel geld um sich das ganze leisten zu können!

    Was passiert denn wenn wir kein Geld mehr hätten, dann müsste keiner mehr für geld zu Morden, oder jemanden zu bestehlen, oder gar betrügen, oder gar Kriege führen wenn es keine regierungen existieren?

    Der junge Mann hat sich zwar gedanken gemacht, aber geht in die komplett falsche richtung, ds ist wie ein Rudel Wildestiere die man eingefangen hat mitten wärend dem Superbowl in dem Stadion frei lässt, wie würden denn das ausgehn?

    • markus_eserver sagt:

      Ich wage zu bezweifeln, dass freie Märkte und Privatisierung zu Problemen führen. Lediglich die Privatisierung von ehemaligen Staatskonzernen kann manchmal zunächst etwas problematisch sein.

      Was für Probleme sind bitte gelöst, wenn es kein Geld gibt?? Ich kann dir nicht ganz folgen. Ob Regierungen jetzt direkt Geld rauben oder ob sie Getreide und Milch rauben, das macht keinen wirklichen Unterschied.

      Und ich glaube auch nicht, dass Geld für Bürger einen besonderen Anreiz bietet zu stehlen. Außerdem, die meisten Menschen sind friedlich und ehrlich.

      Deshalb halte ich Geld noch immer für eine gute Erfindung. Das Problem ist der Staat, der die Bürger in ihren Möglichkeiten zum Aufbau einer eigenen Existenz beschränkt.

  11. Zef sagt:

    > Die mit großem Abstand schlimmste Seuche bzw. Pandemie in der Geschichte der Menschheit ist der Glaube daran, dass Staaten und Regierungen notwendig seien, um gesellschaftliche Probleme zu lösen.

    Diese „Seuche“ kommt allerdings von innen, aus einem zutiefst ver-kehrtem Denken, das chronisch „Gesellschaft“ mit „Anstalt“ verwechselt.

    [Anm: „Grundrechte“ setzten „Anstalt“ voraus; ohne „Anstalt“ braucht es sie nicht, denn all diese Freiheiten (und noch viel mehr) sind selbst-verständlich]

    Wer allerdings ernsthaft glaubt, seine eigenen politischen Angelegenheiten selbst nicht besorgen zu können, der ist in der Tat betreuungsreif.

    Vergleiche: http://dejure.org/gesetze/BGB/1896.html

    Für alle anderen gilt § 1896 (1a) BGB analog:
    Gegen den freien Willen des Volljährigen darf ein Betreuer nicht bestellt werden.

    Wer es dennoch unternimmt, ist kein Wohltäter, sondern ein politischer Vergewaltiger.

    Grundrechte sind „Anstalts-Freiheiten“
    Go fuck yourselfe!

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