Letzten Sonntag hatten wir endlich die Möglichkeit, uns mit Ben zu unterhalten. Wir hatten schon seit Monaten darauf gehofft, denn Ben hat etwas sehr außergewöhnliches getan. Er hat sein Leben ziemlich umgekrempelt und ist aus seiner Heimat weggezogen an einen anderen Ort, um dem Schulzwang zu entgehen, der ja in Deutschland leider mit aller Härte durchgesetzt wird, wenn man versucht, Alternativen für seine Kinder zu finden.

Ben schildert in diesem Gespräch seine Erfahrungen als homeschoolender Papa und gewährt uns interessante Einblicke, wie das funktioniert und welche Folgen Homeschooling mit sich bringt. Nach dem Gespräch hatten wir noch die Chance ein paar Worte mit seiner siebenjährigen Tochter zu wechseln, was uns besonders gefreut hat.

Etwas stolz macht es uns natürlich auch, dass wir einen kleinen Anteil an Bens Entscheidung hatten und dass er sie nicht bereut.

Wir danken Ben für seinen Mut und würden uns gerne in Zukunft öfter mit ihm unterhalten und weiter mit ihm und seiner Familie in Kontakt bleiben.

Bens Buchempfehlungen:
John Taylor Gatto: Verdummt noch mal!

Grace Llewellyn: Das Teenager Befreiungs Handbuch

„…und ich war nie in der Schule“ von André Stern

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17 Responses to Erfolgreich ohne Schule – FwF im Gespräch mit Ben

  1. Andreas Temme sagt:

    Leute. Ich freu mich über euer Engagement, aber kümmert euch doch mal bitte um die Soundqualität bei Interviews. Das hört sich teilweise an, wie mit der Tasse aufgenommen.

    • FwF-Manuel sagt:

      Hallo andreas,

      auch wir hätten da gerne etwas besser Quali, müssen wohl mal eine Alternative zu Skype testen.

      Ein weiteres Problem sind die jeweiligen Headsets, bzw. Micros der Teilnehmer. Aber auch hier sollte zählen, lieber schlechte Tonquali, dafür aber qualitativer Inhalt. 😉

      Wir bemühen uns auf jedenfall Lösungen zu finden und überarbeiten die tonspuren immer so gut es geht, sind ja alles keine Profis hier 😉

      lg Manuel

      • markus_eserver sagt:

        Ich habe mal von einem verblüffend einfachen Verfahren für solche Skype-Interviews gehört:

        Beide Gesprechsteilnehmer verwenden wie bisher Telefon oder Skype. Die Qualität ist zwar mittelmäßig, aber dafür live. Gleichzeitig kann nun der Gesprächspartner aber noch bei sich selbst eine qualitativ hochwertige Aufzeichnung anfertigen. Nach dem Interview sendet der Gesprächspartner in Ruhe seine hochwertige mp3-Aufzeichnung per Mail oder Rapidshare zum Interviewer, wo dann mittels eines gewöhnlichen Audioprogramms die zwei Spuren wieder zusammengeführt wird.

        Die Übertragung des hohen Datenvolumens für eine hohe Qualität muss so nicht mehr in Echtzeit erfolgen.

  2. […] zog, um seiner Tochter das deutsche Schulsystem zu ersparen. Wir hatten zwischenzeitlich ein Interview mit Ben und uns mit ihm über seine Erfahrungen in Frankreich […]

  3. Nero sagt:

    Dies wollte auch Ich einmal in der Kindheit fordern, aber obwohl sich jedes Familienmitglied über die Konsequenzen der Schulbildung bewusst war ließen meine Eltern meine persönliche Freiheit nicht zu… 🙁

  4. Intressanter Beitrag. Beim Breufseinstieg wird immer nach einem Abschluß gefragt.
    Hauptschulabschluß, Realschulabschluß etc. Meine Frage: Wie ist das beim Homescooling geregelt ……?

    • FwF-sandman sagt:

      Es gibt Tests, die Homeschooling- oder Unschooling- Kinder machen können. Danach erhalten sie dann den entsprechenden Abschluss. Ich weiß von einem Kind, dass gerade nach diesem Test den Hauptschulabschluss erhalten hat. Seine Note war 1,4. Seine Vorbereitungszeit auf diesen Test ca. 6 Wochen und ca. 1,5 Stunden täglich. Da sieht man sehr deutlich, wie krank unser jetziges Zwangsschulsystem ist. 9 Jahre Indoktrination gegenüber 9 Jahren Freiheit und sechs Wochen Vorbereitung.

  5. […] Erfolgreich ohne Schule – FwF im Gespräch mit Ben […]

    • Jana sagt:

      6 Monate glaube ich nicht. Mein Sohn ist in einer demokratischen Schule seit 5,5 Jahren. Vorher war er 3 Jahre an einer normalen Schule, ist also jetzt in der 9. Klasse. An der demokratischen Schule bekommen die Schüler nur Unterricht, wenn sie es wollen. Mein Sohn wollte bis jetzt nur sehr selten. 🙁 Bei uns in Berlin gibt es 3 schriftliche und 5 mündliche Prüfungen, alles inclusive Englisch. Wenn das Kind, dass ja als Jugendlicher momentan ganz andere Interessen hat als schulisches Lernen (PC-Spiele, Basketball) und auch ein ganz anderes Entwicklungsinteresse lt. Sozial- und Bildungsforschung, nicht schon vorher was gemacht hat braucht es mindestens 1,5 Jahre. Mein Sohn lernt in der Schule kaum, weil er dort mehr chillt und Sport macht. Das heißt wir machen Homeschooling ca. 2h täglich, was zwar alle Parteien ab und zu nervt, uns als Familie aber sehr zusammenschweißt. Andere Eltern bezahlen noch ein 11. Schuljahr, da den Jugendlichen in der 10 Kl. die Motivation dann doch kommt und sie auch in der Schule mehr lernen. Das Geld habe ich nicht.
      Meine Infos beziehen sich hauptsächlich auf Jungs. Mädchen sind da motivierter. Ich sehe das freie Lernen, gerade für Kinder ab der 6. Klasse jetzt viel kritischer, weil es total von der Umgebung, heißt Menschen (Freunde, Erwachsene), Räumlichkeiten, Materialien etc. abhängt und natürlich auch von der Persönlichkeit des Kindes.

  6. Mielia sagt:

    Stefan Molyneux‘ „Ben-Erfahrung“:
    http://www.youtube.com/watch?v=tRk_sfkBCJ8
    So nenne ich es jetzt einmal ;-).

    Wundervoll zu hören…

    Gruß,
    Mielia

  7. Sandra sagt:

    Hallo,
    ich bin auf eurer Seite gelandet,und habe das Interview mit Ben gehört.
    Ich muss ehrlich sagen unsere Familie hat sich dazu entschlossen auch diesen Weg zu gehen und nach Frankreich zu ziehen.Uns fehlt leider eine Anlaufstelle oder jemand der uns sagt,wie das genau läuft.Es wäre nett von euch wenn Ihr uns da weiter helfen könnt.
    Gruss Sandra

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