Anleitung zum Abzocken

On 14. März 2014, in Gesellschaft und Politik, Ökonomie, Videos, by FreiwilligFrei

Na, habt ihr auch chronisch Ebbe im Geldbeutel? Das muss nicht sein. Es gibt viele verschiedene tolle Möglichkeiten, um an Geld zu kommen – vor allem ganz ohne Arbeit, durch Abzocke. Die wichtigsten Abzockmethoden stellen wir euch in diesem Video vor.

Die wohl mit Abstand beste Methode ist, das Geldsystem zu kontrollieren. Das Video bezieht sich zwar auf die USA und den Dollar, aber exakt diese Betrugsmasche läuft schon längst weltweit, auch bei uns. Die meisten Menschen merken überhaupt nicht, wie sehr sie mit dieser Masche betrogen werden, obwohl sie es jeden Tag direkt vor Augen geführt bekommen. Die Diskussion über die „alternativlosen“ Bankenrettungen ist nur eines von vielen Beispielen. Voluntaristen treten nicht für ein bestimmtes Geldsystem oder eine bestimmte Währung ein. Ob Regiowährungen, Gutscheinsysteme, Schwundgeld, goldgedecktes Geld, leistungsgedecktes Geld oder auch ungedecktes Papiergeld wie Euro oder Dollar, das ist ihnen egal. Jeder sollte aber frei entscheiden welches Geld er verwenden möchte. Das Geld, was den Menschen am meisten nützt, wird sich dann ganz von selbst durchsetzen. Voluntaristen lehnen nur eines ganz entschieden ab: Dass ein bestimmtes Geldsystem für alle gelten soll und Andersdenkenden einfach gegen ihren Willen aufgezwungen wird.

 

Original:

How to be a Crook

www.youtube.com/watch?v=2oHbwdNcHbc

von Larken Rose
www.larkenrose.com

Produktion:
InfokriegerBerlin

Übersetzung:
Peter Müller

 

 

 

 

 

 

31 Responses to Anleitung zum Abzocken

  1. Großartig, Ihr Lieben!
    Vielen Dank für Eure wunderbare Aufklärungsarbeit.
    Liebe Grüße

  2. depublished sagt:

    50 Semester BWL, VWL und Politikwissenschaft in 9 Minuten verständlich zusammengefasst. Bisher bestes Video zum Thema Geldsystem, das ich kenne. Danke!!!

    • Schlomo Goldstein sagt:

      Ich bin mir sicher, man könnte es auch noch auf die Hälfte kürzen. Unis abschaffen! Ich plädiere für das Youtube-Studium. Freiwillig natürlich.

    • Snipe sagt:

      Unsinn! Aus Ihrem Kommentar spricht leider die absolute Unkentniss der Grundlagen der VWL! Wenn man sich nicht die Mühe macht die Zusammenhänge die es gibt(ob gut oder schlecht) u verstehen sodern erst auf toll visualisierte Effekthascherei reinfällt ist dem nichts mehr hinzuzufügen.
      Vergleichen wir den „Wohlstand“ von 1913 und den heutigen, heutzutage kann sich jeder(selbst arbeitslos gemeldete Leute) einen eigenen PC aus China, Früchte aus Südafrika und Tische aus Brasilien oder sonst wo leisten.
      Das kommt sicher nicht daher, dass ALLE Leute permanent ausbeuten etc.
      Aber wahrscheinlich werde ich gelyncht, weil ich der Doktrin dieser Seite widerspreche.
      Bis zur These 5 stimme ich allerdings mit dem Video überein.

      Zur „Youtube Uni“ möchte ich als Besucher einer TU lieber keinen Kommentar abgeben.

      • FwF- infokriegerBerlin sagt:

        du brauchst dich nicht zu fürchten, hier wird niemand gelyncht.
        was wir hier aber nicht gerne sehen ist, wenn ein kommentar mit unsinn, schwachsinn etc anfängt.

      • depublished sagt:

        Ich habe auch einen TU-Abschluss. Damals, als ich noch da hingegangen bin, habe ich ganz genau so gedacht wie Sie, Herr TU-Stundent (und Scharfschütze). Und ich habe eine ähnliche intellektuelle Arroganz an den Tag gelegt, wie die, die aus Ihrem Beitrag spricht. Schlomo Goldstein hat es etwas überspitzt formuliert, meint wohl aber, dass das Bildungssystem hier inkl. der Unis ziemlich schlecht ist und dass Bildung sehr viel besser funktioniert, wenn sie mehr mit Freiwilligkeit, Selbstbestimmung und Selbststeuerung zu tun hat. FwF-infokriegerBerlin kann ich nur zustimmen.

        • Schlomo Goldstein sagt:

          Genau. Wozu brauchen wir unis und bibliotheken, wenn es youtube gibt??

        • Rosenthal sagt:

          Naja, jetzt lassen wir aber mal die Kirche im Dorf. Ein TU-Abschluss ist wohl eher im weiteren Sinne ein Studium, meine Herren.

          Staatliche durch private Unis zu ersetzen halte ich allerdings für eine ganz hervorragende Idee. Ich freue mich z. B. auf die Ernährungswissenschaftler, die an der Ronald McDonald-Universität ausgebildet wurden. Aber wie Herr Goldstein ja schon völlig zurecht angemerkt hat: Das fundierteste, freieste und universellste Studium gibt es schon heute ganz umsonst bei youtube.

  3. Platty sagt:

    Leider wird das Video nach hinten raus eher platt. Aufklärung geht anders.

  4. Manolo sagt:

    Das ist schon harter Tobak hier. Ich bin hier via Youtube gelandet, weil ich mich etwas eingehender mit der Logik und den unterschiedlichen Sichtweisen des Liberalismus beschäftigen wollte. Als jemand, der in einem tiefroten Elternhaus („Kapitalismus führt zu Faschismus“) aufgewachsen ist, habe ich aber eine gewisse Antenne dafür entwickelt, wenn Absolutheitsanspruch und Dogmen einer Ideologie bizarre Ausmaße annehmen. Ich würde mich mittlerweile als moderaten Kapitalismus-Befürworter bezeichnen, aber das, was ich hier vorgefunden habe, hat mir schon die Schuhe ausgezogen. Ich will wirklich (!!!) niemandem zu nahe treten, aber ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen sollte, die IMHO zahllosen logischen Inkonsestenzen, falsche Vorstellungen und semantische Einengungen und Perversionen aufzuzählen.
    Es geht damit los, dass eine Deutungshoheit über eine große Anzahl von Begriffen existiert, die sehr, sehr speziell, ja sogar unreflektiert benutzt werden. Allen voran der Begriff „Freiheit“. Dann scheint mir ein völlig falsches Verständnis von Selbstregulationsprozessen und Gleichgewichten vorzuliegen. Schlussendlich ist es ein Kennzeichen von unrealistischen Utopien, dass viel zu viele günstige Annahmen getroffen werden, für deren Existenz es entweder keinen Beleg gibt, oder aber die Faktenlage unklar ist. Bestenfalls muss man gewisse Annahmen, z.B. zum Wesen des Menschen, schlicht und ergreifend schlucken, damit es funktioniert.
    Auch die Empirie lässt zu wünschen übrig. Wo der eindeutige Zusammenhang zwischen einem starken Liberalismus und einem ausgeglichenem Wohlstand zu suchen ist, bleibt fragwürdig. Wer sich mal in den USA aufgehalten hat, wird merken, welch teils haarsträubenden Ungerechtigkeiten und Zustände vorherrschen. Die radikalliberalen werden entgegnen: Alles Folge von zu wenig Kapitalismus.
    Sorry, das überzeugt mich echt nicht. Auch die Kommunisten haben angesichts des eigenen Systemkollapses behauptet, die Vision sei daran gescheitert, dass sie noch nie richtig umgesetzt wurde.
    Hier kann man also eine ähnliche Argumentation wahrnehmen.
    Die Freiheit, die hier propagiert wird ist eine, die ganz klar eine teils extrem ungleiche Begünstigung hervorruft. Wer am untersten Ende der Skala angelangt ist, für den ist der Freiheitsbegriff nicht mehr als eine Worthülse – ja, ein Schlag ins Gesicht mit womöglich tödlichem Ausgang (Vermutlich hat man dann die Freiheit zu sterben).
    Das in aller Kürze.
    Das wichtigste hat ein Vorredner aber bereits gesagt: Über diese Bewegung wird sich der Mantel der Vergessenheit legen – und das, bevor sie bekannt geworden ist.
    Sie reiht sich ein in eine nahezu endlose Anzahl ähnlich obskurer Weltanschauungen, die miteinander darum konkurrieren, die Welt zu retten.
    Am prominentesten derzeit dürfte der Occupy-Hype sein, oder aber die Tea Party in den USA, die schlicht und ergreifend ihre Versprechen an die Benachteiligten nie und nimmer einlösen können wird.

    • FwF-sandman sagt:

      Hallo Manolo,

      Du bist herzlich eingeladen, uns hier zu kritisieren, solange Du das in einer Art und Weise machst, die sachlich argumentativ ist und die Möglichkeit erahnen lässt, dich durch schlüssige Argumente überzeugen zu lassen. Da das bei Deiner Kritik so zu sein scheint, freuen wir uns auf eine Unterhaltung mit Dir.

      „die IMHO zahllosen logischen Inkonsestenzen, falsche Vorstellungen und semantische Einengungen und Perversionen aufzuzählen.
      Es geht damit los, dass eine Deutungshoheit über eine große Anzahl von Begriffen existiert, die sehr, sehr speziell, ja sogar unreflektiert benutzt werden. Allen voran der Begriff “Freiheit”. Dann scheint mir ein völlig falsches Verständnis von Selbstregulationsprozessen und Gleichgewichten vorzuliegen.“

      Könntest Du Deine Kritik hier etwas präzisieren. Wir glauben, dass jeder Mensch gleichermaßen selbstbestimmt leben dürfen sollte. Diese Selbstbestimmung hört dort auf, wo die Selbstbestimmung eines anderen beginnt. Gewalt oder Zwang (Androhung von Gewalt), die gegen die Selbstbestimmung eines anderen Menschen gerichtet ist, ist moralisch nicht zu rechtfertigen.

      Was spricht Deiner Meinung nach gegen diese Haltung?

      Du solltest wissen, dass Voluntaristen wie wir, nicht konsequentialistisch denken, sondern ausgehend von Prinzipien.
      Ein Beispiel: Stell Dir vor, wir beide wären jetzt im 17. Jahrhundert in den Südstaaten der jetzigen USA und würden uns über das Ende der Sklaverei unterhalten. Ich sage zu dir, Sklaverei müsse abgeschafft werden, weil sie unmoralisch ist. Du würdest jetzt fragen, wovon denn die Sklaven dann leben sollen, wenn sie frei sind. Ich würde jetzt antworten: Das ist egal. Das Entscheidende ist, dass sie freigelassen werden, weil Sklaverei unmoralisch ist.

      Leute wie Du, und ich meine das überhaupt nicht abwertend, wollen jetzt immer genau wissen, wovon jeder einzelne Sklave leben soll, nachdem er freigelassen wurde. Ihr denkt über die Konsequenzen der Freilassung nach und haltet es für Utopisch, dass jeder von den freien Sklaven für sich selbst verantwortlich sein kann.

      Die Sklavengeschichte ist natürlich nur eine Metapher für die Gesellschaft in der wir heute leben.
      Ich werde mit Gewalt gezwungen, in einer Gesellschaftsform zu leben, die ich freiwillig nicht bevorzugen würde. Ich möchte nicht gezwungen sein, durch einen Teil meiner Steuern einen Kriege zu finanzieren. Ich würde diesen Teil meiner Steuern lieber behalten oder dem Pudelzüchterverein spenden, weil ich Pudel so mag. Ich möchte auch nicht gezwungen sein, meine Kinder in der Schule vom Staat, der den Lehrplan befiehlt, unterrichten zu lassen. Wenn ich meine Kinder nicht hinschicke, komme ich ins Gefängnis. Unterstützt Du diese Gewalt gegen mich? Wenn ja, warum?

      Ich würde, wenn es Dir nichts ausmacht, noch ein paar Fragen stellen. Ich würde mich freuen, wenn Du sie mit ja oder nein beantworten könntest.

      1. Bist Du der Meinung, dass eine Mehrheit entscheiden kann, ob eine Tat moralisch „gut“ oder „schlecht“ ist?
      2. Weißt Du, was Moral ist?
      3. Ist es eine „gute“, wenn ich einem Typen in der Fußgängerzone 10€ unter der Androhung von Gewalt wegnehme, um sie in den Hut eines Obdachlosen zu werfen?
      4. Wenn ich meinen Teil der Steuern für die Auslandseinsätze der Bundeswehr einbehalten würde, würdest Du dann auch persönlich bei mir zuhause vorbeikommen, um sie mir wegzunehmen und mich nötigenfalls ins Gefängnis zu bringen?

    • FwF- infokriegerBerlin sagt:

      hallo manolo

      ich kann leider keine nachvollziehbare argumentation für deine behauptungen finden.
      eine aneinanderreihung von behauptungen ist kein argument, denn wenn du deine bahauptungen nicht begründest und belegst, ist es schwer darauf einzugehen.

      wo sind denn zb genau die logischen inkonsequenzen?
      was sind die ungünstigen annahmen?
      usw usw usw usw

      wir versuchen so genau wie möglich unsere aussagen zu argumentieren, da reicht es nicht zu sagen „es stimmt nicht“ …und fertig…ohne zu zeigen, an welcher stelle die konsistens fehlt.

      aus diesem grunde, ist sandman auch gezwungen, dir erstmal prinzipielle und fundamentale fragen zu stellen, damit wir überhaupt sehen, woher du kommst gedanklich….weil nicht zu erkennen ist, ob du unsere prinzipien und grundeinstellungen überhaupt kennst und verstanden hast.
      vielleicht hast du es ja verstanden, blos sieht man es an deinem kommentar nicht.

      du kannst gerne eine meinung haben und sie in einer zivilen art und weise äußern, blos meinungen sind meinungen und keine objektiven argumente, die irgendetwas belegen oder widerlegen können.

      in diesem sinne, sehe ich nicht, daß du irgendetwas widerlegt oder bestätigt hast.

      deshalb wäre es sinnvoll, damit wir dich verstehen können, daß du konsistent und nachvollziehbar argumentierst, denn ein purer austausch subjektiver meinungen, ist nicht zielführend, für wahrheitsfindung.

      • SATAN sagt:

        Ein Beispiel für „don’t feed the trolls“? Wer ausgerechnet die USA als Beispiel für „Freiheit“ anführt, sollte sich über logische Inkosistenzen der anderen Seite lieber gar nicht erst auslassen. Die USA ist alles mögliche, aber KEIN freies Land. Das Geld wird von einer monopolistischen Institution kontrolliert (FED), die zwar privatwirtschaftlich organisiert ist, jedoch eine vorbildliche Hure für den totalen Staatswahnsinn abgibt. Der US-Staat gibt mehr Geld für Rüstungsgüter aus als die gesamte Welt (!) zusammen. Von PRISM hat man evtl. auch schonmal was gehört, oder? Von sogenannter „Terrorbekämpfung“, von brutalster Staatsgewalt gegen „Unterschichten“, von staatlich toleriertem Rassismus (ja, auch MIT einem schwarzen Obama) usw. wollen wir vielleicht gar nicht erst anfangen? Nirgendwo sonst auf der Welt driftet m.E. die vorgegaukelte und die tatsächliche Freiheit der Menschen weiter auseinander als in „God’s Own Country“! Das ist niemals eine freie Marktwirtschaft, was dort praktziert wird, sondern ein gigantischer Korporatismus zwischen dem Staat und den größten Konzernen der Welt (Apple, Google, Coca Cola, Pfizer usw.), welcher einen wirklich freien Markt bereits im Keim erstickt.

        BTW: Ich finde es ja auch korrekt, über die Ansichten von FwF zu diskutieren! Ich selbst habe noch einige Logiklücken entdeckt, die ich gern nochmal mit den Seitenbetreibern diskutieren würde, aber diesen arroganten „Ihr seid eh nur Weltverbesserungs-Utopisten und werdet bald sowieso im großen Weltenstrom versanden“-Ton finde ich reichlich unangemessen.

        • FwF-sandman sagt:

          Ich würde die Herausfordung, mit SATAN persönlich über verbliebene Logiklücken zu diskutieren, sehr gerne annehmen. 🙂

          Wann hat man schon mal die Gelegenheit, mit Satan zu sprechen. 🙂

          Gruß

          sandman

          • SATAN sagt:

            Hallo sandman!

            Sehr gerne, momentan ist es nur zeitlich etwas knapp, aber ich bin 100%ig interessiert an Euren Ideen, denn sehr vieles davon habe ich schon immer in mir getragen! Denke aber, über die Kommentarfunktion ist’s etwas mühsam, oder? Gibt’s da vielleicht bessere/einfachere Wege (Forum, E-Mail, Chat, o.ä.?), um mit Euch in Kontakt zu kommen?

        • FwF-sandman sagt:

          Satan,

          hier ist der Ort, wo wir tiefergehende Gespräche führen können. Melde Dich einfach an und eröffne einen neuen Faden in einer dafür passenden Kategorie,
          ich komme dann dazu und wir können die logischen Lücken besprechen.

          http://freiwilligfrei.yooco.de/

          Gruß
          sandman

  5. VeganDude sagt:

    Hiho,

    was haltet ihr eigentlich davon?

    Artgerecht ist nur die Freiheit! https://www.youtube.com/watch?v=itcTLLXMCWQ

    Esst ihr vegan?

    Grüße

    • sandman sagt:

      Also ich essen viel Eiweiß. Gemüse, Fleisch, Eier und bestimmtes Obst.

      • VeganDude sagt:

        Ich es auch viel Eiweiß, aber natürlich nur pflanzlich.

        Aber wie seht ihr das mit der Moral? Wie wir mit den Tieren umgehen, Gewalt gegen sie initiieren und sie wie Gegenstände behandeln?

        Ich weiß natürlich wie Rothbard das sieht, allerdings denke ich das der Mensch darüber steht, Positiv wie Negativ. Er kann Leben ohne das Tiere sterben, meist sogar besser (also mit weniger Krankheiten).

        Würde mich mal sehr interessieren wie ihr das seht mit der Moral gegenüber allen Lebewesen.

        • Hermann Meßmer sagt:

          Was ist Moral? Was sind persönliche bevorzugte Handlungen?
          Möchtest Du das bitte für Deine Frage definieren?
          Wie definierst Du moralisch schützenswerte Lebewesen?
          Wie unterscheidest Du zwischen Bakterien, Viren, Pflanzen, Tieren und Menschen im Hinblick auf „Moral“?

          Ich habe keine hinterhältigen Gedanken mit den Fragen. Ich bin Fast-Veganer. Ab und zu muß ein Fisch wegen mir sterben. Eier werden seit langer Zeit nicht mehr für mich produziert. Fleisch esse ich auch schon lange nicht mehr.

          Stechfliegen töte ich präventiv wenn mir das gelingt! Bevor sie mich stechen können.
          Der Löwenzahn stirbt, wenn ich Ihn zerkaue.
          Aber was hat das alles mit Moral zu tun?
          Wozu ist Moral nützlich? Wer darf sie für Dich festlegen?

          • VeganDude sagt:

            Ja, gute Fragen. Moral ist etwas was man gern vor sich herträgt, aber ungern definiert. Vor allem aber wird sie oft für Ansichten vorgehalten die einem selbst nützen oder die man irgendwie gut findet.

            Ich halte selbstverständlich nichts davon mich irgendeiner Moral unterzuordnen. Ich habe höhere Argumente für Ansichten die ich vertrete als bloßes gehorschen. Das sich selbst verbessern steht da weit oben, aus diversen Gründen.

            Im Prinzip allen Lebewesen, solange sie mir nicht schaden wollen. Kommt natürlich auf das Mass drauf an. Viren machen mich, wenn sie wenige sind nur stärker, bei zu vielen töten sie mich mglw.

          • Hermann Meßmer sagt:

            Ich komme nochmal auf den Punkt zurück:
            Was ist eine persönlich bevorzugte Handlung?
            Der Eine ist Fleisch, er bevorzugt das.
            Ich esse kein Fleisch, ich bevorzuge das.
            Ich möchte nicht das Hühner unter Bedingungen gehalten werden die mir persönlich nicht gefallen.
            Ich esse deshalb keine Eier. Ich bevorzuge das.

            Warum benötigst Du zur Begründung ein Wort wie „Moral“? Ein Wort das Du für mich nicht greifbar definiert hast.
            Warum willst Du dich „verbessern“? Was ist besser, was ist schlechter? Warum sagst Du „verbessern“?
            Der Wertmaßstab ist in Deinem Kopf.
            Du wählst deshalb ein von DIR bevorzugte Handlung.
            Ich persönlich habe nicht das Bedürfnis, in einer Symbiose mit einem Fisch zu leben.
            Ich brauche keine „höheren“ Argumente um meinen gelegentlichen Fischkonsum Dir gegenüber zu begründen. Ich möchte das Niemandem gegenüber begründen. Meine Entscheidung hängt nicht von der Zustimmung anderer Menschen ab. Ich wähle selbst meine bevorzugte Handlungsweise.
            Es gibt kein allgemein gültiges „gut“ oder „schlecht“.
            Es gibt Handlungen die VeganDude bevorzugt. Du nennst sie deshalb „gut“.
            Ich esse gelegentlich Fisch.
            Weil mir das so gefällt. Nicht wegen „gut“ oder „höher“.

            Bei FwF geht es nach meiner Auffassung nicht um Moral. Es geht darum, das ein Mensch zu nichts gezwungen werden will.

            Wir können uns hier gerne erzählen was gesünder ist. Ich habe viel dazu gelesen. Die Ergebnisse der Studien kommen zum Teil zu unterschiedlichen Ergebnissen.
            Es kommt mir darauf nicht mehr an, ich muß meine Entscheidung nicht von Ergbnissen irgendwelcher Studien abhängig machen.

            Ich möchte von Dir nicht gezwungen werden, auf Fisch zu verzichten.
            Ich zwinge Dich nicht Fisch zu essen.

            Um mehr geht es hier, denke ich, nicht.
            Es ist ganz einfach: Freiwilligkeit!
            Also sich selbst wählen.
            Nicht „die Wissenschaft“ wählen.
            Nicht „die Moral“ wählen.
            Nicht „das höhere Argument“ wählen.
            Nur sich selbst wählen. Das reicht und ist doch mehr als die meisten Menschen je erleben werden.

        • michael sagt:

          naja, selbst wenn man sich vegan ernährt, müssen idr viele tiere sterben und viele kleine ökjosysteme werden zerstört…das land wird auch durch die monokulturen im prinzip verwüstet.
          es ist auf jeden fall nicht schwarz/weiß.

          • VeganDude sagt:

            Das sind keine Argumente gegen das Vegan essen, aber welche um sich seine bisherige Lebensweise besser zu reden. 😉
            Theoretisch muss das alles nicht sein wenn wir eine natürliche Symbiose halten würden.
            Um Fleisch zu fresse müssen allerdings noch Tiere sterben.
            Habt ihr schon vom dem gezüchteten Fleisch gehört?

            Naja, hab mir das fast gedachte das ihr Fleisch esst. Ich warte immer noch auf den ersten Moralisten der nichts moralisch bedenkliches tut. ^^ Naja, kommt halt immer auf die Perspektiven an, gibt ja genug Moralen die sich gegenseitig widersprechen.

          • michael sagt:

            du, ich habe auch garnichts gegen vegane ernährung 🙂
            es geht mich nichts an, was andere menschen in ihren körper tun.
            ich sehe meine lebensweise nicht schlecht, insofern sehe ich auch keinen grund sie mir besser zu reden.

            logischer weise muß ein tier sterben, bevor ich es esse.
            wenn du pflanzen frißt, müssen halt auch in den meisten fällen tiere sterben….idr mehr tiere als wenn ich mich 1 jahr an meiner freilandkuh labe 🙂
            auf keinen fall esse ich gezüchtetes fleisch ! es gibt auch fleisch, welches aus scheiße gemacht wird und es sieht erschreckend echt aus 🙂

            „Naja, hab mir das fast gedachte das ihr Fleisch esst. “
            was ist das für ne aussage?? „ihr“?? wer ist „ihr“??

            was die moral angeht, schließe ich mich voll und ganz hermann an.
            ich kann auch nicht einschätzen, was für dich der begriff moral bedeutet, aber ich würde sagen, daß für dich genau das selbe „unmoralische“ verhalten zutrifft, da wiegesagt auch für dich tiere sterben.

          • Freiheit sagt:

            Hmm deiner Logik und Moral vorstellung nach wäre es Moralisch in Ordnung Raubtiere zu Essen!
            Wenn ich Raubtiere Esse Rette ich viel mehr Tiere als wenn ich die Raubtiere nicht esse…
            Wenn ich nur sehe wie viele Mäuse von einer Katze getötet werden…

            Ich bin im übrigen Vegetarier da mir die Subventionierte Massen Tierhaltung missfällt und weil ich einfach glaube das es Gesünder ist.

    • michael sagt:

      nein, aber ich meide industriefleisch und esse 100%iges freilandrind, welches auch direkt auf der weide erschossen wird…..so hab ich für meinen fleischkonsum nichtmal ein ganzes tier auf dem gewissen und es schmeckt sehr lecker und ist gesund.
      für meinen pflanzenkonsum sterben definitiv sehr viel mehr tiere, was ich schade finde, aber ich beschränke meine tierischen proteine auf ca.20% .

      • VeganDude sagt:

        Ist ja ein guter Anfang. Nimmt man dein Fleischkonsum über dein komplettes Leben zusammen, kommen auch ein paar ganze Tiere raus.

        Warum zählt Gewaltlosigkeit gegen Tiere nicht zu eurer Moral? Die Argumentation von Rothbard oder habt ihr das eigene Ansichten?

        Würde mich sehr interessieren, beschäftige mich mit Moral und werde das mal versuchen alles zu erkunden. 🙂

        • michael sagt:

          wiegesagt, natürlich sind schon einige tiere gestorben für mich, ….es hat auch meistens sehr gut geschmeckt.

          „Warum zählt Gewaltlosigkeit gegen Tiere nicht zu eurer Moral? “
          der voluntarismus geht an die wurzel der heutigen tierquälerei und der fehlenden empathie.
          sie liegt nämlich in der kindheit…
          in einer voluntaristischen gesellschaft würden sehr viel mehr menschen empathischer gegenüber tieren sein und vom wirtschaftlichen aspekt, wäre fleisch sehr viel teurer, da es keine subventionen geben würde….
          fleisch ist ja dank der subv. billiger als die produktionskosten…das wirst du ja wissen.

          ich sage immer, daß gerade veganer auch voluntaristen sein müßten, weil nur der voluntarismus langfristig das tierleiden minimieren kann.

          fühl dich recht herzlich eingeladen, dir die inhalte weiter anzuschauen und auch fragen dazu zu stellen.

          die gleichung iost jedenfalls:
          voluntarismus = sehr viel weniger tierleiden + mehr empathie gegenüber mensch und tier

          die total perverse nahrungsindustrie ist folge des kranken staatsystems ( subventionen usw)

          http://www.youtube.com/watch?v=uHplGaJioMo

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