Wie versprochen mein nächstes kleines Video mit einem Beispiel zur Veranschaulichung. Wenn wir von einer Gesellschaft ohne Staat und ohne Gewaltmonopol sprechen denke viele Menschen wir seien gegen Regeln und gegen Spielregeln. Dies ist natürlich nicht der Fall. In einer freien Gesellschaft würde es natürlich Regeln und Ordnung geben, Staatenlos bedeutet nicht gleich Chaos. Ich hoffe das Beispiel mit den Regeln beim Ballsport kann unseren Standpunkt etwas genauer und stark vereinfacht für euch darstellen. lg manuel

 

3 Responses to Manuel erklärt: Ohne Regierung bedeutet nicht ohne Regeln

  1. Manuel, ein herrlicher Vergleich. Ich habe kein Bock mehr auf Fußball. Trainer auswechseln bringt auch nichts. Scheiß Spiel. Ich sage „NEIN“.

  2. Tim sagt:

    Hm, der Vergleich hinkt. Wenn ich Fußball spielen will, dann brauche ich einen Platz, auf dem ich Fußball spielen kann. Auf diesem Platz kann niemand sein, der nicht mitspielt, sonst ist das Spiel nicht möglich. Kommt jemand auf die Idee, dass er lieber Basketball spielen möchte muss er sich einen anderen Ort suchen, oder das Fußballspiel ist nicht mehr möglich. Übertragen auf eine Gesellschaft bedeutet das, dass sich alle an bestimmte Regeln halten müssen, die im gleichen Raum unterwegs sind. Das gilt sowohl lokal als auch in anderen Beziehungen: Wenn ich z.B. mit jemandem Handel treibe, dann müssen alle Seiten die gleichen Grundsätze anerkennen.
    Gleiches gilt für die Frage, wie werden Konflikte bewältigt: Beim Fußballspiel ist klar: Es gibt einen Schiedrichter, der die „Polizeigewalt“ hat, er kann Strafen verhängen und jemanden im härtesten Fall vom Spiel ausschließen. Andere Sportarten sehen nur Zeitstrafen vor. Wer mitspielen will, muss die Autorität des Schiedsrichters anerkennen. Begeht jemand ein brutales Foul, weigert sich aber, den Platz zu verlassen, wenn der Schiedsrichter eine rote Karte gezeigt, weil er jederzeit entscheiden kann, ob er sich den Regeln unterwirft oder doch lieber Basketball spielt, wo andere Regeln herrschen, bricht das System zusammen.
    Gleiches gilt, wenn eine Gruppe keine einheitlichen Spielregeln festlegt und jeder sich das Recht herausnimmt selbst zu bestimmen, was geht und was nicht. Dann setzt sich ein Faustrecht durch, bei dem Schwächere Gruppenmitglieder auf der Strecke bleiben. Zumindest bestimmte Grundrechte müssen in einem solchen System gewährt sein, um im Bild des Sports zu bleiben: Der Grundsatz des FairPlay. Dass es aber auch Instanzen geben muss, die dieses Grundrecht immer wieder einfordern, erlebe ich regelmäßig auf dem Schulhof in der Grundschule, wo manche spontane Regeländerung immer wieder Streitschlichtung erfordert.

    • FwF-Manuel sagt:

      Hallo tim,

      ich versuch dir noch etwas besser zu erklären, wie ich das gemeint habe.

      So genau wie du das da beschreibst habe ich mich nicht damit beschäftigt. mir ging es eher darum im Vergleich. Das mit in der jetzigen Situation Basketball spielen verboten ist, sogar bei mir auf dem eigenen Hof. Im Voluntarismus kann es alle Lösungen geben, daher sicher auch Regeln und vorschriften. Nur keiner wird zum Mitspielen gezwungen.

      In unserer heutigen Gesellschaft werde ich zur Finanzierung von Kriegen gezwungen, das mal am Rande.

      Daher kann es gut sein, das der Vergleich von fussball und Gesellschaft etwas hinkt.

      Ich wollte nur darstellen, das es auch in einer Gesellschaft ohne Zwang, Gewalt und Herrschaft regeln geben wird. So wie beim Sport ja auch und keiner hat damit ein Problem.

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