Spontane Ordnung

On 27. Juli 2015, in Videos, Voluntarismus, by FreiwilligFrei

Viele befürchten, dass die Welt in Chaos und Gewalt versinkt, wenn Menschen frei und selbstbestimmt handeln. Die Vorstellung, dass es niemanden gibt, der allen anderen eine ganz bestimmte Ordnung vorschreibt, ist ungewohnt. Aber was passiert wirklich, wenn Individuen frei und selbstbestimmt handeln? Was passiert wirklich, wenn eine Ordnung nicht mehr unter Zwang, unter Androhung und Ausübung von Gewalt von außen herbeigeführt wird? Ist Ordnung im heutigen Verständnis, nicht nur eine Vorstellung einer kleinen Minderheit, die behauptet, die Bedürfnisse jedes einzelnen Menschen zu kennen? Ist dieses Herbeizwingen einer bestimmten Vorstellung von Ordnung nicht genau die Ursache von Chaos und Gewalt überall auf der Welt und in vielen Bereichen unseres Lebens? Ist diese Form von „Ordnung“ wirklich „alternativlos“, so wie es uns immer und immer wieder verkauft wird? Zerstört diese „Ordnung“ nicht regelmäßig das, was wahrer, vollkommener Ordnung entspricht? Die meisten von uns haben sich diese Fragen noch nie gestellt. Das folgende Video gibt Denkanstöße für die Suche nach Antworten.

 

 

 

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Original:
RjWeapon
http://www.youtube.com/watch?v=TlzilMXWMcg

Produktion:
InfokriegerBerlin

Übersetzung:
Peter Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

17 Responses to Spontane Ordnung

  1. Daria sagt:

    Alles ist miteinander verbunden. Ein tolles Video!
    Von wem ist das Bild? Es kommt mir so bekannt vor.

  2. depublished sagt:

    Das Bild ist das Covermotiv der Platte „The Division Bell“ von Pink Floyd. Der Autor ist Storm Thorgerson, ein englischer Designer. Es ist eine Fotografie von zwei Skulpturen aus Metall.

  3. FLuX sagt:

    Ein wirklich gelungenes Video !

    Ich möchte an dieser Stelle meinen Lob aussprechen für eure tolle Arbeit.
    Sie inspiriert mich in meinem Denken und viele Argumente sind nur schwer bis gar nicht zu widerlegen. Macht bitte weiter und bleibt am Ball.

    mfg

  4. FwF-Manuel sagt:

    Vielen Dank für Eure Lob!

    Und keine Sorge wir bleiben am Ball, man könnte sagen wir legen ja jetzt erst so richtig los 😉

    lg manuel

  5. EinfachnureinMensch sagt:

    gutes Video und gut durchdachtes Thema!

  6. Grobian sagt:

    Eine freiheitliche Welt ohne erzwungene Ordnung? Als erstes würde ich meinen Nachbarn töten, der hat mich nämlich immer schon genervt. Dann würde ich zur Bank gehen, und jeder, der mich unterwegs falsch anschaut, kriegt eins in die Fresse. Bei der Bank hole ich mir dann mit Waffengewalt eine Menge Geld, das ich dann erstmal zu Hause bunkere, denn auch im Supermarkt habe ich nicht vor zu bezahlen. Mit der neuen Mercedes S-Klasse, die ich mir gewaltsam angeeignet habe, missachte ich dann alle Verkehrsregeln und überfahre ein paar Kinder (endlich wieder Ruhe am Samstag Morgen), denn Vorfahrt habe ab jetzt immer ich.
    So oder so ähnlich stellen sich Menschen eine freiheitliche Gesellschaft vor. Sie selbst sind dabei natürlich nur Opfer, die Täter sind die anderen. Im Grunde ist das das selbe Muster wie bei Rassismus, nur gegen die eigene Gesellschaft gerichtet. Der unbekannte Andere; er ist das exakte Gegenteil meiner eigenen Wertvorstellungen. Er ist die Inkarnation meiner Furcht vor allem, was ich nicht kenne. Aber: Er ist nicht real.

    • Nolekulikali Avonuloki sagt:

      Dein Nachbar ist aber ein ganz normaler Mensch, der genug Geld hat, einen Vertrag mit einer Versicherung auszuarbeiten, die den Mord aufklärt und dich schnappt und an eine von der Versicherung finanzierte Einrichtung zur Resozialisation weiterschickt. Das was bisher Gefägnisse waren, nur effizienter.

    • Nolekulikali Avonuloki sagt:

      Oder besser noch: Dein Nachbar hat selbst auch eine Waffe und hat ein Training absolviert. Er weiß sich zu verteidigen und du stirbst bei dem Versuch ihn umzubringen.

      • Grobian sagt:

        Ich damti wollte nur die unsinnigen Argumente zeigen, die mir oft entgegengebracht werden, wenn ich von einer freiheitl. Gesellschaft spreche. Den Nachbarn umbringen, Kinder überfahren, etc…. sowas würde doch NIEMAND machen, selbst wenn es keine Gesetze und keine Polizei mehr gäbe.

  7. Jürgen Tomasch sagt:

    Sehr schönes Video. Allerdings erscheinen mir die Beispiele aus dem Tierreich doch zu sehr auf die Intention des Verfassers gemünzt.

    Natürlich gibt es im Tierreich auch Beispiele für hierachische Strukturen, man denke z.B. an Wolfsrudel mit einem Leitwolf. Dieser hat seine Stellung durch die Anwendung von Gewalt gegenüber dem bisherigen Oberhaupt des Rudels erlangt. Jedoch muss man sagen, dass solche Kämpfe weitestgehend ritualisiert ablaufen und selten mit dem Tod des Unterlegenen enden.

    Wenn Menschen mit Gewalt die Führung übernehmen wollen hat dies meist den Tod unzähliger anderer zur Folge.

    • vlakxo sagt:

      sicherlich hast du recht, das man das tierische zusammen leben nicht so direkt mit unsere sozialen gesellschaft vergleichen kann, doch ich finde es geht dabei mehr darum das darwinistische selektions modell und damit verbundene konflikt- kongurenz- denken abzulegen, um logisch darzustellen das in der natur der beste konsens immer nur vor ort gefunden werden kann und eigentlich nie hoheitlich bestimmt wird.

      ich möchte auch nicht bestreiten das wolfsrudel ihre anführer haben die tribute fordern und sich durch gewalt legitimieren, allerdings könnte ich mir vorstellen das dieses verhalten, in abgegrenzten territorien wo immer größere rudel vom mensch in immer kleinere gebiete gedrängt werden, zunehmend schlimmer wird und dann durch knappheit der selbsterhaltung dient.

  8. heinrich v weyde sagt:

    „Wann begreifen die Deutschen endlich, dass sie von der Systempresse
    systematisch falsch informiert werden, und zwar schon seit unzähligen
    Jahren.
    Es sind die vielen privaten Blogs und Foren wo ihr die Wahrheit findet.
    Warum sollten die euch belügen?“

    Gewaltlos in die Zukunft mit dem Mut zur Wahrheit .
    Zünftiges Lied für Montagsdemo.

    https://www.youtube.com/watch?v=z4b0yTwP24I

  9. Natur pur! sagt:

    Viele Dinge erscheinen uns als Chaos weil wir die darunterliegende Ordnung nicht verstehen. Selbst im 21. Jahrhundert sind wir noch weit davon entfernt alles wissenschaftlich erklären zu können, wir haben gerade mal die Oberfläche angekratzt. Es gibt noch viel zu entdecken und zu erforschen.

  10. […] Mit freundlicher Genehmigung von: Freiwillig Frei . . . […]

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