Wenn du König wärst

On 26. Juli 2015, in Gesellschaft und Politik, Videos, Voluntarismus, by FreiwilligFrei

Jeder, der schon mal König sein wollte und glaubt, er wäre der geeignete Kanditat für diesen verantwortungsvollen Posten, kann sich hier noch die letzte Sicherheit holen. Sind Sie wirklich geeignet? Schauen sie sich dieses Lehrvideo für künftige Könige an und entscheiden sie danach selbst:

Original:
„If you were king“ von Larken Rose

 

 

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11 Responses to Wenn du König wärst

  1. Andreas Damsen sagt:

    Hervorragende Arbeit. Mal wieder…^^

  2. Kalle sagt:

    Ja ja, schwer wiegt die Krone…

  3. Aenkidu sagt:

    Hi FwF- infokriegerBerlin,

    leider gehst du von einer etwas künstlichen Situation aus – nämlich, dass jemand „plötzlich“ ohne Grund König wird. Wenn man sich nun vorstellt, dass eine gewisse Masse jemanden FREIWILLIG folgen will (muss jetzt nicht Jesus oder Mohamed sein:) und diesem ihre Ressourcen (Monetär wie auch sich selbst) zur Verfügung stellt, welche vom Führer gut verwaltet werden…Zus. besteht natürlich die Möglichkeit später beizutreten (also gehen wir hier nicht von einer Weltherrschaft aus, d.h es gibt alternative Lebensräume) bzw. auch wieder auszutreten, inkl. einer verrechneten Rückzahlung seiner Ressourcen….

    …und wenn wir vllt. von etwas durchdachteren Ideen ausgehen, wie z.B. einem Verbot keinen lebensgefährlichen Sch… in unsere Lebensmittel oder deren Verpackungen zu panschen…

    …gibt es, wie auch immer, viele Bsp. aus historische Zeiten wo eine politisch oder reliogiös motivierte Gemeinschaft glücklich lebte….leider ist mir durchaus bewusst, dass dies meist nicht lang andauerte bzw. je länger es andauerte es sich immer weiter pervertieren konnte bis nur noch ein Abziehbild der ehemanls guten Absichten da war…dennoch finde ich es lohnt sich über die Ausnahmen (im zeitlichen, thematischen und kulturell-historischen Kontext) nach zu denken – und nicht von vorne hinein derart ablehnden der Idee einer/mehreren zentralen Leitungsfigur(en) gegenüberstehen….

    …denn Macht bedeuten nicht immer Gewalt – heute wie damals – bedeutet es zu einem nicht unerheblichen Teil auch Überzeugung….

    …wenn diese nun ehrlich und ohne Lügen oder „unfairer“ Manipulation in gegenseitiger bester Absicht versucht wird…

    …schließen möchte ich mit dem Hinweis, dass das vorangegangene gesagte aufgrund seiner Einfachheit auch nur sehr künstlichen Charakter hat – es wird immer schwarze Schafe geben welche versuchen Macht zur persönlichen Befriedigung von Bedürfnissen – und sei es auch nur Lust – zu missbrauchen – was wiederum auf Wiederstand – also Gewalt (sei es auch nur zur Verteidigung) stößt…m.E. liegt es nicht in der Natur des Menschen eine völlig gewaltfrei Gemeinschaft bilden zu können…& falls doch s. Absatz 3 😉

    PS: Ich bin eigentlich schon ein Optimist – oh geil kuck: Glas ist nur halb kaputt 🙂

  4. Thomas H. sagt:

    Wenn du König wärst

    Die Dinge werden nicht besser dadurch, in dem man Regierungen abschafft. Warum? Weil es immer schon Menschen gegeben hat, die Ihren Vorteil gesucht haben und andere bewusst benachteiligt haben. Selbst wenn es keine Regierung auf dieser Welt geben würde. Würde es Menschen geben, die durch Geschäfte immer mehr wachsen und Macht gewinnen würden. Irgendwann hätten diese Menschen so grosse Macht, dass sie sich selber die Krone auf den Kopf setzen würden und andere Menschen als Sklaven bei ihnen arbeiten müssten.

    Ausserdem wen es keine Regierung gibt, kann ich dem anderen sein Geld, seinen Besitz wegnehmen, wann immer ich will. Es gibt niemand der mich anklagt oder mich bestraft. Ich kann tun und lassen was immer ich möchte.

    In der Bibel aber lesen wir, das die neue Welt Gottes nur von den Menschen bestehen wird, die sich für die Gerechtigkeit einsetzen werden. Die Ordnungen werden nur von einem Organ aus gegeben, nämlich von Gott. Wenn wir also ein Anliegen haben oder mit etwas nicht zufrieden sind, können wir uns direkt an ihn wenden.

    Das wird aber nicht nötig sein, da in der Bibel uns gelernt wird, das wir Nächsteliebe ausüben sollen. Es steht, einer komme den anderen zu vor in Ehrerbietung und liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Wir sollen vom anderen mehr halten als von uns selbst. Wir sollen mit guten Werken einander dienen. Einer trage des anderen Last. Jesus ist gekommen um zu dienen und sich nicht dienen zu lassen.

    Als Christen sind wir gleichrangig. Brüder und Schwestern. Wir sollen uns gegenseitig versorgen. In der Bibel steht:

    Stellt euch vor, in eurer Gemeinde sind einige in Not. Sie haben weder etwas anzuziehen noch genug zu essen. Wäre ihnen schon damit geholfen, wenn du zu ihnen sagst: „Ich wünsche euch alles Gute! Hoffentlich habt ihr warme Kleider und könnt euch satt essen!“, ohne dass ihr ihnen gebt, was sie zum Leben brauchen? Genauso nutzlos ist ein Glaube, der sich nicht in der Liebe zum Nächsten beweist. Er ist tot.

    Jakobus 2.16.17

    Die Bibel ermahnt uns das wir uns gegenseitig helfen und wir dadurch zum Ziel kommen. Stellen wir uns vor, wenn wir uns gegenseitig helfen würden, wie viel wir damit erreichen könnten?

    So wird es auch in Gottes Reich sein. Ein Vorgeschmack dessen lesen wir von einer Gemeinde, beim Beginn des Evangeliums:

    Alle Christen waren ein Herz und eine Seele. Niemand betrachtete sein Eigentum als privaten Besitz, sondern alles gehörte ihnen gemeinsam. Apostelgeschichte 4.32

    Solange Menschen Eigentum als privaten Besitz betragen, wird es weiter gehen mit dem Egoismus. Unabhängig davon ob es Regierungen gibt oder nicht.
    Deshalb sollen wir einander lieben, nur so schaffen wir eine bessere Welt. Was Liebe ist, wird eingehend im 1. Korinther 13.4-7

    Liebe ist geduldig und freundlich. Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht, sie prahlt nicht und ist nicht überheblich. Liebe ist weder verletzend noch auf sich selbst bedacht, weder reizbar noch nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles und hält allem stand.

    Wenn wir uns an diese Vorsätze halten, dann geht es allen gut. Ich hoffe ich konnte eine Menge neuer Denkanstösse geben.

    • FwF-sandman sagt:

      Hallo Thomas,

      „Weil es immer schon Menschen gegeben hat, die Ihren Vorteil gesucht haben und andere bewusst benachteiligt haben. “

      Darum sollten wir solchen Leuten kein Gewaltmonopol geben.

      „In der Bibel aber lesen wir,……….“

      Ich glaube nicht an Gott. Die Bibel ist mir zu widersprüchlich, als dass ich sie als Basis einer Moral akzeptieren könnte, die Anspruch auf Universalität erhebt.

      „Solange Menschen Eigentum als privaten Besitz betragen, wird es weiter gehen mit dem Egoismus.“

      Eigentum definieren wir als Recht auf die volle und ausschließliche Kontrolle über eine knappe Ressource. Die knappste Ressource ist der eigene Körper. Wenn ich nicht das Recht auf die volle und ausschließliche Kontrolle über meinen eigenen Körper haben darf, welches Individuum hat dann das Recht an meinem Körper und warum?

      „Liebe ist geduldig und freundlich. Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht, sie prahlt nicht und ist nicht überheblich. Liebe ist weder verletzend noch auf sich selbst bedacht, weder reizbar noch nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles und hält allem stand.“

      Für mich ist Liebe die unbewusste Reaktion auf die charakterliche Schönheit eines Anderen Menschen.

      „Wenn wir uns an diese Vorsätze halten, dann geht es allen gut. Ich hoffe ich konnte eine Menge neuer Denkanstösse geben.“

      Ich glaube, wir haben viel gemeinsam. Wir wollen keine Gewalt, keinen Zwang, keine Ungerechtigkeit und kein Leid. Der Unterschied ist wohl, dass wir die Begründung für unsere Haltung aus einer rationalen Philosophie schöpfen und Du aus dem Glauben. Wenn das Ergebnis ist, dass wir uns zu guten Menschen entwickeln wollen, ist doch alles OK.

  5. Jan sagt:

    Sehr interessant, vor dem gleichen Problem standen die Gründerväter der USA. Es war niemals ihre Absicht einen mächtigen Zentralapparat wie dieser nun in Washington vorhanden ist zu erstellen, sondern es sollte quasi ein überregionaler Rat werden. Das erklärt u. a. warum dort ‚Wahlmänner‘ entsandt werden, denn der Präsident sollte lediglich Präsident des Rates, aber nicht der USA selbst sein.

    Der Lauf der Geschichte hat diese Idee dann leider pervertiert. Die USA sind an sich ein hervorragendes Beispiel für sehr gut gemeint, aber, trotz allerbester Absichten, total versagt. Es sollte uns allen als Warnung dienen was passieren kann, und allgemein leider auch wird. Die Gründerväter der USA würden sich wohl im Grabe umdrehen wenn sie mitbekommen könnten was aus ihren Ideen geworden ist.

    ‚Der Preis der Freiheit ist dauerhafte Wachsamkeit.‘
    Thomas Jefferson

    Leider wurde auch diese Weisheit vollkommen pervertiert, und für ‚präventive Kriegsführung‘ vergewaltigt.

  6. alex v undsoweiter sagt:

    „gemüse zu essen“ jemanden zu zwingen, gesund zu leben : fällt mir nur eins zu ein, es gibt sogar menschen, die freiwillig auf längere lebenszeit verzichten, da sie „heimwollen“, dort, wo die anderen schon sind …
    stattdessen müssen sie sich dem protestantisch-bürgerlichen diktat des besser, reicher, leistungsvoller, schöner der yankees unterwerfen.
    ich wiollte jetzt einfach nur mal die „schönste“ form von fremdbestimmung beleuchten
    „california über alles“

  7. […] FreiwilligFrei – Jeder, der schon mal König sein wollte und glaubt, er wäre der geeignete Kanditat für […]

  8. Thi sagt:

    Das Problem an dem Beispiel ist, dass die Möglichkeit eines nicht „legislativen“ Königs völlig unberücksichtigt bleibt. Es wird nirgendwo gefordert, dass der König alleine entscheiden muss welche Maßnahmen die Gesellschaft insgesamt verbessern. Er darf sich durchaus auch von der Gesellschaft als ganzes beraten lassen. Warum wird diese Möglichkeit nicht betrachtet?

    Wie würde Bentham als Ur-Utilitarist als König handeln? Wie ließe sich das Glück in der Gesellschaft maximieren?

    „Es ist besser, ein unzufriedener Mensch als ein zufriedengestelltes Schwein zu sein“ (Bentham)

  9. Martin Michael Kunkies sagt:

    Nur in einer totalen freien Gesellschaft
    werden sich mafiöse Strukturen herauskristallisieren. Da ist mir ein altruistischer König lieber und bezahle ihm gerne eine Steuer.

    Den Fehler den ihr macht ist das Komplementäre der Herrschenden dieser Welt.

    Meiner Meinung sollte man die Biologische Evolution als Vorbild nehmen. Besser gesagt Evolutionäre Prozesse verstehen.
    Was möchte ich damit aussagen.
    Eine Gesellschaft sollte in weiten Teilen frei sein, aber sie sollte um Chaos zu vermeiden in den drei Säulen, Judikative, Exekutive, Judikative ein Kollektiv bilden so wie es auch in der BRD vorgesehen ist. Dafür muss man eine Steuer bezahlen
    und das System immer wieder hinterfragen.
    Man sollte wie gesagt die BE als Vorbild nehmen aber nicht kopieren, weil bis sich ein Evolutionäres System einpendelt bedeutet dies viel Leid. Um dies zu verstehen sollte man sich mit Evolutionären Systemen beschäftigen. Eine gute Lektüre dafür ist Das Egoistische Gen von Richard Dawkins.

    • michael sagt:

      „Nur in einer totalen freien Gesellschaft
      werden sich mafiöse Strukturen herauskristallisieren. “

      hier beginnt schon dein denkfehler…
      wie haben sich mafiöse strukturen erst entwickeln können? schau in die geschichte und meld dich nochmal.

      ansonsten möchtest du lediglich nur von jemandem anders ausgeraubt werden… das ändert aber nichts an dem fakt, dass du ausgeraubt wirst.

      das freiheit chaos bedeutet ist ein einindoktriniertes dogma, was verständlich ist…denn als herrscher4 würde ich meinen sklaven, dass selbe einindoktrinieren.

      https://www.youtube.com/watch?v=V1RkVMRCb1s

      das herrschaftssystem, welches du propagierst ist zutiefst unlogisch, das macht diese frage deutlich:

      kannst du ein recht weitergeben, welches du nicht hast?
      der glaube an herrschaft ist eine relligion…die gefährlichste aller religionen.
      geht man vernünftig und logisch an die sache, aknn man nicht für herrschaft sein.

      https://www.youtube.com/watch?v=gecLqGB_Fww

      Ist eine freie Gesellschaft möglich in einem Staat? Wir wurden darauf konditioniert, dass die Auflösung eines Staates apokalyptische Folgen haben und alles in einem Mad Max-Szenario enden würde. Diese Horrorszenarien lenken die meisten Menschen davon ab, sich vernünftige und logische Gedanken über den Sinn und Unsinn eines Staates zu machen. Ist es Freiheit, wenn wir mit Gewalt wie domestizierte Tiere auf einer (Steuer-)Farm gehalten werden und von einer kleinen Gruppe mit Polizei und Militär ausgeliefert sind?
      Die Widerlegung des Staates: 4 Argumente gegen eine Regierung

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