FreiwilligFrei zu Gast im Kulturstudio

On 23. April 2014, in Podcasts, Videos, Voluntarismus, by FreiwilligFrei

Am 15.03.12 waren wir zu Gast im Kulturstudio. Über zweieinhalb Stunden beantworteten wir Fragen rund um den Voluntarismus. Auf einige Themen konnten wir leider nicht mehr eingehen, da die Zeit nicht reichte. Insgesamt sind wir recht zufrieden mit dem Interview und denken, dass wir einige Fragen klären konnten:

 

 

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11 Responses to FreiwilligFrei zu Gast im Kulturstudio

  1. Nemo sagt:

    Hallo Jungs (hoffe es kommt auch bald ein Mädel in Euer Team),

    Mit Freude hab ich Euer Interview gehört und hoffe das Projekt wächst rasant.
    Ich versuche Leute aus dem Netz rauszuholen, dass sie sich in „Echt“ treffen und biete dazu regelmäßig mein geräumiges Atelier in München an. In den letzten Monaten gab es schon hübsch ungezwungene Treffen mit pdv´lern, Occupyern, Echte Demokratie Jetzt´lern, Ron Paulern und natürlich auch lustigen Linken. Face to Face kann man einfach so viel besser und direkter Dinge besprechen als in Foren. Das macht große Freude. Es gibt eine „Speakers Corner“, allerdings hat die noch nie wirklich jemand konkret genutzt, bisher lief es immer recht planlos, aber mit Herz. Gerne könnt ihr mal vorbeikommen zur „unbezahlbar“, oder den Raum auch exklusiv ausleihen für genau Euer Treffen..

    Viele Grüße!

    • FwF-Manuel sagt:

      Hallo Nemo,

      vielen Dank für dein Kommentar und dein damit verbundenes Angebot. Ich hatte ja schonmal zugesagt aber hab es dann nicht geschafft bei euch vorbei zuschauen. da ich ja aus münchen kommen muss ich das wirklich mal angehen. denn wie du ja auch sagst, menschen treffen, reden und austauschen ist viel mehr als kommentare schreiben oder chatten.

      eventuell machen wir auch mal ein Freiwilligfrei treffen für den münchner raum, bis jetzt ist aber noch nichts geplant.

      wenn ihr mal wieder eine veranstaltung macht, melde dich bitte rechtzeitig, damit ich dann auch wirklich mal vorbei kommen kann.

      liebe grüße,

      manuel

  2. segelboat sagt:

    Hi
    mir hat das Interview insgesamt auch gut gefallen. Nett fand ich z.B. den Vergleich von dem Eintreiben von Steuern, um sie Bedürftigen zu geben, mit einem Überfall in der Fussgängerzone, um das so eroberte Geld einem Bettler in den Hut zu schmeissen.
    Was mir nicht so gut gefallen hat war, dass mehrmals gesagt wurde, wie stark der Staat in America sei bzw. ein Beispiel gebracht wurde aus den USA, aber kein Beispiel aus Deutschland. Das fand ich schade, denn ich denke, die extrem staatsUNkritische Bevölkerung in Deutschland könnte sich mal an die eigene Nase fassen. Und gegen Amerika zu sein fällt ja in Deutschland oft auf fruchtbaren Boden, aber oft bloss reflexhaft ohne dass da wirklich nachgedacht wird.

    • René sagt:

      Ich schließe mich dem Lob und der kritischen Anmerkung von segelboat an. Das Interview ist wirklich toll, man merkt, dass ihr euch viele Gedanken macht, nicht einfache Lösungen hinklatscht. Mich beeindruckt, wie ihr aus recht unterschiedlichen Lebenshintergründen kommend und mit verschiedenen Temperamenten ausgestattet zu ähnlichen Erkenntnissen kamt und nun so gut zusammen arbeitet. Ihr untermauert damit wunderschön die Behauptung, dass Freiheit kein Einheitsbrei ist, sondern für sehr verschiedene Menschen interessant sein kann – und dass sie zu harmonischer Zusammenarbeit führt und nicht etwa zu Isolation und Krieg Jeder-gegen-Jeden.

      Tja, meine (kleine) Kritik ist eben auch das mit den amerikanischen Beispielen. Ich glaube, wir erreichen in Deutschland mehr, wenn wir mit den deutschen Verhältnissen argumentieren. Die Suche nach deutschen Beispielen ist mühsam, aber bestimmt wertvoll. Falls einige Thesen hier schwerer zu belegen sind – gut, dann sollte die Argumentation sich besser auf die hier brennenden Probleme konzentrieren. Wo mir konkrete Beispiele auffallen, werde ich etwas dazu ins Forum schreiben.

      Danke für eure tolle Arbeit!

      • FwF-Manuel sagt:

        Hi René.

        vielen Dank für dein Kommentar, ich gebe dir und Segelboot recht, wir müssen versuchen so gut es geht mit „deutschen Beispielen“ zu arbeiten. Dies macht es natürlich viel schwerer, da wir oft auf schon geleistete Arbeit in den USA zurückgreifen können. Aber ich sehe das als sehr wichtigen Kritikpunkt an und wir werden dies in Zukunft mehr berücksichtigen. Denn unser oberstes Anliegen ist es ja die Menschen hier in Deutschland zu erreichen.

        Ich freue mich schon auf deine Anregungen im Forum!

  3. Karsten sagt:

    Ich habe Euer Interview gehört. Ich bin teilweise ein bißchen entsetzt. Ihr setzt nachwievor auf private Versicherungen. Und sogar auf Überwachungskameras. Das kann doch wohl nicht wahr sein. Ich wohne in dem best überwachtesten Land. Und arbeite momentan an einer Strategie daherauszukommen.

    Der Unterschied zwischen einer „Versicherung“ und einem Schutzgelderpresser, der Geld von einem Pizzeriainhaber in Duisburg fordert ist nur der: Die Versicherung ist legal. Das andere nicht. Doch das Prinzip ist das gleiche.

    Es ist wie so oft bei den vielen Truther in der Szene: Bei einigen Punkten seid ihr aufgewacht und ohne Frage up to date. Aber dann, bei anderen Punkten seid ihr doch noch Mainstream. Aber keine Bange, der Aufwachprozess kann Jahre dauern…

    Mein Fazit aus Eurer Sendung ist nachwievor: Raus aus Deutschland, raus aus der EU.

    • FwF-Manuel sagt:

      Hallo Karsten,

      danke für deine Kritik, ich kann dich schon verstehen, auch ich habe mal so gedacht. Glaub mir vielleicht sind wir schon weiter als du denkst. Der große und entscheidende Unterschied bei Versicherungen und bei MAfiabanden ist: Das eine (die Versicherung) ist für alle freiwillig, und ich werde nicht zum mitmachen gezwungen. Die Regeln, sprich der Vertrag wird von beiden Seiten gleichermaßen mit gestaltet.

      Bei einer Mafiabande oder eben auch bei einer Regierung hat das nichts mit Freiwilligkeit zu tun, die halten dir eine Waffe an den Kopf.

      Wir unterscheiden wie InfokriegerBerlin auch schon sagte nicht zwischen Groß, dick, Arm, Reich, weiss, schwarz, sonder für uns zählen nur 2 Kriterien:

      Entweder bevorzugt man Freiwilligkeit und Selbstbestimmung oder eben Gewalt, Zwang, Herrschaft und Fremdbestimmung.

      Insofern schau dir die sogenannte Truther Szene mal genauer an, da sind wir doch alles andere als Mainstream.

      lg Manuel

    • FwF- infokriegerBerlin sagt:

      hallo karsten

      dein mißverständnis beruht einfach nur darauf, daß dein aufwachprozeß, was unser thema hier angeht, noch nicht vollendet ist 😉
      sonst würdest du verstehen, daß deine annahmen unbegründet sind… ich kann deine kritikpunkte nachvollziehen, aber eben nur basierend darauf, daß du dich nicht richtig mit fwf beschäftigt hast..insofern ist die kritik nicht auf uns bezogen… anfangs, bevor ich mich nicht damit beschäftigt hatte, hatte ich ungefähr befürchtungen die in deine richtung gehen.

      im 2ten teil beim valentin anker interview ab ca. 21min sag ich was zum infokrieg und der differenzierung zum voluntarismus(bin btw.seit über 7 jahren beim ik).

      konkret zu deiner befürchtug: du wirst keine versichrung als dein anbieter nehmen, die dir nicht glaubhaft und vertraglich versichert, daß objektiv nachvollziehbarer maßen deine berechtigten befürchtungen ausgeschlossen sind bzw einer strengen kontrolle unterliegen.
      du wirst sicherlich nicht der einzige mit diesen befürchtungen sein, also werden die versicherungen am erfolgreichsten sein, die diese ängste aadäquat addressieren!

      ansonsten, würde mich interessieren, wie du dieses problem denn lösen würdest, denn wenn es besser das problem löst, würden sich die menschen sicherlich dafür entscheiden…

      du siehst, voluntarismus, ist kein festes bestimmtes system, sondern eine methode die optimalsten ergebnisse zu erzielen!! das wichtigste! ohne gewalt !!!!!

  4. Akura sagt:

    Hm…
    ich hätte den Podcast früher hören sollen da hätte ich mir einige Fragen sparen können.
    Dann hoffe ich mal dass ich eure Nerven nicht strapaziert habe, durch Antworten die ihr eigentlich schon gegeben habt.
    Werd mir jetzt erstmal alles in ruhe Anhören und versuche nicht so Impulsiv zu handeln.
    Eine Kleinigkeit würde mich aber noch intressieren und zwar ob ihr öffter Vorträge (wie Manuel in München) haltet und wo genau man das erfährt?

    MfG
    Mike

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