ACTA – was ich davon halte…

On 21. Februar 2012, in Gesellschaft und Politik, Videos, by FreiwilligFrei

Hallo meine Freunde,

in diesem Video möchte ich mich ACTA widmen. Vielen von euch wissen bestimmt schon was ACTA ist und welche Einschnitte dies für unsere Freiheit bedeutet. Als Voluntarist habe ich eine ganz spezielle Meinung zum Thema Copyright/ Recht am geistigen Eigentum, diese möchte ich euch hiermit auch etwas näher bringen. Sieht man sich ACTA etwas genauer an wird man sehr schnell erkennen, dass es sicherlich nicht um den kleinen Mann geht, nein um den kümmert sich doch schon lang keiner mehr. Welche Rechte sollen denn überhaupt geschützt werden? Natürlich, die der Konzerne, damit sie ihre Monopolstellung nicht so leicht verlieren, der Staat ist da doch immer gerne mit Gesetzen behilflich.

Ich sehe in ACTA nur eine weitere Möglichkeit um unsere Freiheit zu beschneiden, es geht um Kontrolle und um die Ausübung des Gewaltmonopols! Es geht um Kriminalisierung des normalen Menschen, auch unsere Arbeit hier bei FreiwilligFrei.de würde unter ACTA so nicht mehr laufen.

Erste Prinzipien – 6: Geistiges Eigentum und Urheberrecht

STOP ACTA!

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11 Responses to ACTA – was ich davon halte…

  1. markus_eserver sagt:

    Ausschnitt aus dem Impressum von Freiwilligfrei.info:

    Urheberrecht

    Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers.

    • FwF- infokriegerBerlin sagt:

      du hast recht markus…gut aufgepaßt 😉
      wir haben den text einfach so reinkopiert, ohne uns bewußt über den punkt gedanken gemacht zu haben.

      aber wir sind eh gerade dabei, unser impressum zu überarbeiten, wo der punkt eh weggefallen wäre…wir fordern die menschen eh immer auf unsere inhalte zu übernehmen und weiterzuverbreiten.

    • FwF-Manuel sagt:

      Hi Markus,

      ich habe den Urheberrechts Satz gleich mal gestrichen, danke für den Hinweis!

      lg Manuel

  2. markus_eserver sagt:

    Das Lustige ist, dass selbst die Piratenpartei mittlerweile kaum mehr ihrem Namen gerecht wird. Da redet man über eine „Reformierung“ des Urheberrechts, über fairen Ausgleich, Kulturflatrate und anderem Zeug… Gerade im Kernthema versagt die Piratenpartei… Und ich war auch mal dabei…

  3. liberäterenovize sagt:

    Bin ganz klar gegen ACTA.

  4. Christian Felix sagt:

    Hi Manuel,

    das Video ist leider etwas kurz geraten, und der direkte Sprung von Musik zu einer Welt ohne geistiges Eigentum finde ich etwas missverständlich.
    Es gab in den letzten zehn Jahren einen unglaublich großen Fortschritt im Homerecording. Das streite ich nicht ab und freue mich ebenfalls darüber diverse Instrumente durch die Soundkarte in eine günstige oder kostenlose Software zu jagen, die sogar für komplexere Aufgaben taugt.

    Alles was Du zu Hause haben magst, von Instrumenten über Software bis zu den Monitoren hat für Dich persönlich einen so großen Wert, dass der sich nicht rentieren muss.

    Der Aufwand vom Studio zur CD benötigt aber einige zehntausend Hände mehr. Darunter sehr viele Leute, die nicht mal wissen, dass aus ihren Rohstoffen/Produkten später mal Sachen zum Musik machen und produzieren wird.

    Deswegen unterscheide ich ganz klar zwischen der Melodie im meinem Kopf, und der fertigen CD oder Datei.

    • FwF-Manuel sagt:

      Hallo christian,

      Da wollte ich mal extra ein kurzes video machen und dann sowas 😉 spass beiseite, ich verstehe dich, denn auch ich habe erfahrung was professionelles produzieren und recording angeht, jedoch ist das alles nicht mehr mit der menge an hardware wie es noch vor 10 jahren war. Auch der tonträger als solches ist schon fast in rente 😉
      Ich habebei dem thema urheberrecht und musik auch etwas bauchweh, aber generell gäbe es auch da andere möglichkeiten, wie z.b. creative commonlicense.

      Lg manuel

    • markus_eserver sagt:

      Das Problem lässt sich auf mehrere Arten lösen. Welche Lösung sich durchsetzt, muss der Markt entschieden.

      – Künstler können sich Querfinanzieren, z.B. über Konzerte und Fanartikel
      – Leute spenden freiwillig oder achten beim Musikkauf darauf, dass das Geld auch wirklich beim Künstler ankommt.
      – Künstler geben die Musik an alle Käufer zum exakt gleichen Zeitpunkt
      – Künstler verbieten das weiter verteilen und bauen Wasserzeichen in Ihre Musik ein. Wenn jemand die Musik trotzdem weiter verteilt, dann bekommt er nie wieder geschützte Musik. Alternativ könnte man ihm auch eine Strafe aufbrummen unter Zuhilfenahme von Versicherungen, welche dann Voraussetzungen für das Anhören von geschützter Musik wären. Wer ständig Musik weiter verteilt, der muss dann eben mit höheren Musikkosten rechnen…

  5. liberäterenovize sagt:

    Mittlerweile kaufe ich nur noch Musik wo ich vorher weiß ob ich mir auch die CD anhören kann und nicht nur 3 oder 4 Lieder gut sind und der Rest Müll. Ist leider nicht selten so. Gute Musik kauf ich gerne, weil ich das dann unterstützen will. Musiker profitieren imho durchaus wenn man einen Teil ihrer Musik im Internet anhören kann. Dann kann ich entscheiden inwiefern mir das gefällt.

  6. eremit sagt:

    Die allergroessten piraten sind diejenigen konzerne selbst, die auf „ihr urheberrecht“ pochen. In den meisten faellen haben sie naehmlich gar nichts selbst geschaffen sondern sich nur die besagten rechte von den kuenstlern angeeignet. Und das zu sehr interessanten konditionen. Wer’s nicht glaubt, der lese einen der typischen vertraege die junge kuenstler angeboten bekommen.
    Eine aehnliche situation herrscht oft auch bei technischen patenten vor.
    Ich kann nur jedem kuenstler zur selbstvermarktung raten. Das hat zwar sicherlich auch seine probleme, ist aber wahrscheinlich noch das kleinere uebel.
    Bei technischen patenten ist das leider ungleich schwieriger.

    Nun zum zweiten teil des gespanns, den politikern. Offensichtlich versucht man hier wieder einmal die interessen von herrschaft und industriemagnaten geschickt zu kombinieren und gesetze zweifelhaften inhaltes unter ausschluss ebender bevoelkerung, die man eigentlich representiert, durchzudruecken.
    Dabei duerfen wir nicht vergessen, dass es auch einige gab die die integritaet hatten und haben dabei nicht mitzuspielen. Und dann sind noch etliche die sich im laufe der zeit „eines besseren besannen“. Fuer die restlichen wuerde ich einmal hinterfragen, welche tatbestaende hier eigentlich schon erfuellt sind.

    Wir sollten uns auch darueber klarwerden, dass diese gewaechse uns ueber den kopf gewachsen sind weil wir es zugelassen haben, und warum wir es zugelassen haben.

    Fuer jeden konzern sitzen wir als kunden am laengeren hebel. Gleiches gilt auch fuer alle politiker.

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