Manuel meint – Vlog 01

On 21. Januar 2012, in Videos, Voluntarismus, by Manuel M.

Hallo meine Freunde,

im neuen Jahr möchte ich mich wieder etwas öfter per Vlog bei euch melden. Was genau auf euch zukommt, kann ich selber noch nicht sagen, wir lassen uns mal überraschen.

In meinem ersten Vlog 2012 erzähle ich etwas über mich, wer ich bin und warum ich Freiwilligfrei.de betreibe. Weiter gebe ich euch Einblicke weshalb ich Voluntarist bin und was ich persönlich darunter verstehe.

Ich freue mich auf euer Feedback, eure Anregungen und eure Fragen.

lg Manuel

 

11 Responses to Manuel meint – Vlog 01

  1. vlakxo sagt:

    hallo manuel,
    ich finde echt mit eurer ganzen FwF website leistet ihr hervoragende aufklärungsarbeit und und hoffe inständig das eure bemühungen früchte tragen werden.
    kann nach längeren studieren eurer artikel behaupten das mich euer konzept einer staats losen gesellschaft überzeugt.
    finde es auch sehr sympathisch und authentisch wie du deinen Vlog vorgetragen hast und würde mich auf weitere fortsetzungen sehr freuen.
    wäre sicher auch klasse wenn man das wie so ein wochenrückblick, aus sicht des voluntarist, auf aktuelle vorgänge gestalten könnte.

    lg

    • Monty sagt:

      Ich glaube, die Gesellschaft wird sich in die Richtung Freiheit wandeln können, wenn der einzelne Mensch lernt, mich seiner eigenen Angst umzugehen. Die Einschnitte von Freiheit gehen in meiner Sicht auf Angst und dessen Symptom das Sicherheitsbedürfnis zurück. Die Unfähigkeit mit dem Umgang von Angst sehe ich als Ursache von Konflikten, Gewalt und Zwang. Die Grundlage des Gedanken ist der Glaube, dass alles im „Außen“, also außerhalb des Menschen, das wiederspiegelt, was sich in seinem „Inneren“ befindet, seinem Verstand und seinen Selbstkonzepten.

      Ich halte das Gesellschaftsmodell vom Voluntarismus für ein „Symptom“, welches sich einstellt, wenn viele freiheitlich denkende Menschen zusammen leben. Da dies gerade nicht der Fall ist, halte ich es für elementar wichtig, sich mit der Ursache des bestehenden Systems (Symptoms) zu beschäftigen. Diese Ursache sind für mich die meist unwahren Gedanken, die wir über uns selbst und damit zwangsweise über andere denken. In meinen Augen stehen hierfür Menschen wie Byron Katie, Robert Betz und Eckhart Tolle.

      Wäre dem so, ist die Zielgruppe der Veränderung nicht das Kind, sondern ich selbst.

      Was haltet ihr davon?

      • FwF- infokriegerBerlin sagt:

        ja, selbsterkenntnis ist ein sehr wichtiger schritt beim streben nach wahrheit und einer friedlichen gesellschaft.

      • FwF-sandman sagt:

        Sehr viel. Ich sehe das eigentlich auch so. Damit wir unsere Kinder anders behandeln, müssen wir uns erst selbst ändern. Das ist ja der Ansatz von fwf.

      • heikophilo sagt:

        Ich stimme dem voll zu, dass die Zielgruppe der Veränderung ich selbst bin. Das jeweils gelebte Gesellschaftsmodell ist ein Spiegel der moralischen, intellektuellen und emotionalen Reife der Bevölkerung, insofern stimme ich mit dem Wort vom Symptom überein.

      • FwF-Manuel sagt:

        Hallo zusammen,

        auch ich sehe das so wir müssen erst bei uns selbst anfangen um dann unser umfeld zu ändern, denn ändere ich mich und meine sichtweise, dann ändere ich auch damit mein umfeld.

        robert betz und seine vorträge kenne ich und ich finde seine arbeit sehr wertvoll!

        lg manuel

  2. heikophilo sagt:

    Eckart Tolle und Byron Katie (Betz kenne ich nicht) sind m. E. verrückt geworden, was nichts daran ändert, dass es anregend sein kann, sich ihrem Sprechen auszusetzen.

  3. Hi Manuel und die anderen!

    Danke für dein Video. Habe es komplett geschaut. Das mit der freien Rede gefällt mir. Dass mit dem Bier während des Vortrages muss ich auch mal bei mir einbauen 🙂 Und als Voluntarist stimme ich natürlich allem zu. Nur die goldene Regel halte ich nicht für 100% vereinbar mit dem Voluntarismus, denn vielleicht will der andere gar nicht so behandelt werden, wie ich selbst behandelt werden möchte? Das voluntaristische Motto würde ich anders formulieren wollen: »Erkenne und achte deine eigenen Bedürfnisse und die der anderen.« Und das bringt mich darauf, als Alternative zu Katie, Tolle und Betz noch Marshall Rosenberg zu ergänzen. Dessen gewaltfreie Kommunikation verkörpert für mich das Wesen des Voluntarismus, auch wenn Rosenberg selbst noch kein Anarchokapitalist ist.

    Freue mich auf weitere Videos von dir.
    Oliver

    PS: Kleiner Videotipp noch: Setzt dich nicht genau in die Mitte, sondern leicht seitlich versetzt. Und oben am Kopf etwas weniger Raum lassen. Das Ganze wirkt dann auch optisch noch harmonischer. Eine zweite Lichtquelle wäre das i-Tüpfelchen, damit kein so großer Schlagschatten entsteht.

    • FwF-Manuel sagt:

      Hallo Oliver,

      vielen Dank für dein Feedback und ja ich gebe dir Recht, was weiss ich, wie ein anderer behandelt werden möchte. Formulieren wir es mal so: Ich biete jedem an, ihn so zu behandeln wie ich es mir auch von ihm wünsche. 😉

      Das mit der Lichtquelle sollte sich einrichten lassen und auch die Position von mir im Bild werde ich anpassen, vielen Dank für die Tipps.

      Viele Grüße Manuel

  4. Petra sagt:

    Voluntarismus – die Idee finde ich interessant. (Nachdem ich erst einmal bei Wikipedia nachgesehen habe, was es überhaupt ist. Erstaunlicherweise gibt es dafür Erklärungen aus der Religion, der Philosophie, von Lenin bis hin zum Anarchokapitalismus).

    Der Name hört sich aber genau so an wie Sozialismus oder Kapitalismus. Beide Systeme habe ich inzwischen (ungewollt) ausprobiert und eigentlich habe ich keine Lust mehr auf einen weiteren … ismus.

    Wenn wir etwas Neues wollen, sollten wir uns einen passenderen Namen einfallen lassen. Das obige Wortungetüm, mit dem niemand etwas anfangen kann, ist dafür ungeeignet. Wie wäre es mit “Freie Bürger” oder so? Wenn man den Namen hört, sollte man wissen, was damit gemeint ist und nicht erst im Lexikon nachsehen müssen.

    Und als Regeln braucht man auch nur zwei: “Was Du nicht willst, was man Dir tu, füge auch keinem anderen zu” vom guten alten Konfuzius und außerdem „Die Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“ von Rosa Luxemburg. Punkt. Mehr braucht kein Mensch.

    Ich bin gespannt, ob es jemals eine Gesellschaft ohne Staat geben wird. Momentan sieht es ja eher so aus, als würden noch viel mehr Regeln, Gesetze, Anordnungen, Verbote über uns geschüttet. Man hat den Eindruck, der Bundestag ist eine riesengroße Gesetzgebungsmaschine und jeder Politiker hätte die Pflicht, alle zwei Wochen mindestens einen Waggon voll Papier zu bedrucken. Da geht es nicht um Qualität, sondern um die schiere Quantität. Ich bedrucke Papier, also bin ich.

  5. liberäterenovize sagt:

    Tolle Seite, auf der ich schon das meiste durch habe. 😉

    Macht Spaß die Artikel zu lesen und die Videos anzuschaun, macht weiter so.

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