Dieses Video ist ein sehr gutes Beispiel, dass wir eben doch etwas tun können. Wir haben so viele Möglickeiten die wir gar nicht ausschöpfen, viele Menschen und damit meine ich mich eingeschlossen drehen doch noch jeden Tag auf irgendeine Weise ihre Runden im Hamsterrad.

Ein großes Lob an die Redaktion und ihrem Mut dieses Video zu veröffentlichen, ob so etwas in Deutschland auch mal passiert? Im Moment sieht es nicht so aus, obwohl auch hier in so vielen Bereichen Handlungsbedarf wäre.

Hochgeladen am 16.01. hat das Video nach einem Tag schon über 300.000 Aufrufe, mal sehen ob andere diesem Beispiel folgen werden.

Hier noch der Text aus der Videobeschreibung:

Die Redakteurinnen und Redakteure des Aktuellen Dienstes in der ORF-Fernsehinformation protestieren für die Unabhängigkeit und für das Ende von partei-politisch motivierten Postenbesetzungen. 55 Mitarbeiter erheben ihre Stimme und fordern die Einhaltung des in der österreichischen Verfassung festgeschriebenen Rechtes auf Unabhängigkeit des ORF.

Für die Produktion dieses Videos wurde kein ORF-Equipment verwendet, sondern ausschließlich private Film-&Schnittausrüstung.

Quelle: http://www.youtube.com/user/ZiBRedaktion

Lg Manuel

 

6 Responses to Protest der ZiB Redaktion – Die Freiheit zur Handlung

  1. Donny sagt:

    Top-Sache! Ein sympathischer Kontrast zu Italen (z.B.).

  2. eremit sagt:

    Es braucht eine ganz spezielle art von courage um aufzustehen und friedlich das richtige zu tun. Hier haben ganz normale menschen diese courage gefunden, und sie zeigen uns dass wir alle dasselbe machen koennen.
    Wir haben unsere courage naemlich nicht verloren, wir haben sie lediglich eingetauscht fuer wohlstand und bequemlichkeit.

    Und wir koennen uns jederzeit anders entscheiden.

    • FwF-Manuel sagt:

      genau so sehe ich das auch. wir haben noch so viele möglichkeiten, aber nützen fast nichts von diesem potential. damit meien ich solche dinge wie: welche produkte kaufen wir, welche dienstleistungen nehmen wir in anspruch, wieviele dinge nehmen wir einfahc so hin ohne sie zu hinterfragen? Ja die Bequemlichkeit ist unsere größte Hürde…

      • eremit sagt:

        …weil wir immer noch dumm genug sind um zu glauben, dass wir die verantwortung fuer unser tun und lassen an andere abschieben koennen.
        z.b.:
        Die banken, konzerne und regierungen sind schuld an unserem schlamassel!
        Und was ist mit uns, die wir all das durch unser „mitspielen“ ueberhaupt erst moeglich machen? (sanft gesagt)
        oder:
        Wir sind bedingungslos kaeuflich, und dann beschweren wir uns dass wir zu ware verkommen.

        und, was tun?
        >>leading by example + erweiterte kommunikation,

        aber, nehmen wir uns in acht vor dogmatismus, denn auch die groesste wahrheit wird toxisch wenn man sie zum dogma macht.

  3. Haderach sagt:

    Sorry, meine Herren. Das Lob trifft hier die Falschen. Der ORF ist ein sich aus Zwangsgebühren speisender Propagandasender der mit Unabhäbgigkeit aber schon gar nichts zu tun hat. Das man sich hier gegen die sonst ohne Wimpernzucken hingenommenen politischen Einflussnahmen wehrt, hat viele, aber bestimmt keine redlichen Gründe. Die Mitarbeiter sind parteipolitisch derart indoktriniert, dass es geradezu lachhaft ist, wenn diese so tun als würden sie auch nur die primitivsten Regeln journalistischer Ethik befolgen. Hier bekriegen sich einfach 2 Propagandazellen. Mit Freiheit, Ethik oder Unabhängigkeit hat das rein gar nichts zu tun.

    • Steffen sagt:

      Ich hab auch so leicht den Eindruck, dass die Leute Angst um ihre eigenen Stellen haben und Neidisch auf die neu geschaffenen Stellen nach Fremden Wüschen sind…

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