Ganz beiläufig erleben wir gerade die Entwicklung der Staatsschulden, sowohl in den USA, als auch in Europa. Wir sehen die Nachrichten, lesen die Zeitung oder googeln im Internet nach der Schuldenuhr und sehen, wie die Staatsschulden kontinuierlich größer werden, Sekunde für Sekunde.
Doch in Wirklichkeit sehen wir nicht nur die Summe Geldes, die wer auch immer, wann auch immer bezahlen muss. Wir sehen in Wirklichkeit einen Countdown.
Mit jedem Dollar oder Euro, der sekündlich addiert wird, verlieren wir ein Stückchen mehr unserer Freiheit und unsere Kinder ein Stückchen mehr ihrer Zukunft.
Doch die Party geht weiter. Uns geht es ja noch gut. Die Regierung kriegt das schon in den Griff.
Der Fall wird schon nicht so tief sein, denkt sich vielleicht auch der Lemming, während er seiner Gruppe folgend in den Abgrund stürzt.
Wir müssen endlich aufwachen und erkennen, dass diese riesige Zahl auf der Schuldenuhr nicht nur eine abstrakte Sache ist, mit der wir nichts zu tun haben. Wir müssen endlich erkennen, dass wir selbst, unsere Freiheit und die Zukunft unserer Kinder auf dem Basar des Lobbyismus und der Politik verhökert werden.

Hört endlich auf, wie ein Kaninchen auf die Schlange zu starren und diesen Leuten weiterhin zu vertrauen. Hört auf sie anzubeten und anzuflehen, durch die Kreuzchen, die ihr macht, und hört vor allem auf, sie weiterhin zu verteidigen, wenn Leute, die es gut meinen, euch auf diese Tatsachen aufmerksam machen wollen. Erkennt endlich, was diese Typen wirklich sind: Überflüssiges Pack.

George Orwell schrieb: “Der große Feind klarer Sprache ist Unaufrichtigkeit. Wenn die gelebten von den erklärten Zielen abweichen, neigt man gewissermaßen instinktiv zu Langatmigkeit und abgedroschenen Phrasen, wie ein Tintenfisch, der Tinte versprüht.“

Du hast wahrscheinlich verwirrende Begriffe gehört wie Handelsdefizit, der fallende Dollar, Staatsverschuldung, ungedeckte Verbindlichkeiten und so weiter, die alle vage und mathematisch klingen und irgendwie nach – tja, „betrifft mich nicht“.

Die Realität hinter diesen Buchhaltungsbegriffen ist vollkommen ungeheuerlich.

Wenn jemand — ein Ausländer, zum Beispiel — der amerikanischen Regierung Geld leiht, was kriegt er dafür?

Nun, er bekommt eine Zusicherung für Zinszahlungen und die spätere Rückzahlung der Kreditsumme.

Woher bekommt deine Regierung dieses Geld?

Die Regierung ist kein Unternehmen; sie erwirtschaftet keine Gewinne auf dem freien Markt, woher also bekommt sie das Geld, um ihre Gläubiger auszuzahlen?

Beginnst du zu begreifen, dass es nicht Dollars sind, die verkauft werden oder Anleihen oder Schuldtitel oder Schatzbriefe oder irgendetwas in der Art?

Woher wird deine Regierung das Geld bekommen, um ihre Gläubiger auszuzahlen?

Was verkauft wird, sind keine Papiere oder Verträge oder Computerbits.

Es gibt nur eine Sache, die die Regierung verkaufen kann.

Regierungen haben nur ein Wirtschaftsgut, das sie als Sicherheit anbieten können.

Deine Regierenden verkaufen dich.

Wenn China deiner Regierung 800 Milliarden Dollar leiht, erhält es als Gegenleistung eine Garantie, dass 10.000 Dollar – plus Zinsen – deiner Familie unter Androhung von Waffengewalt abgenommen werden und nach Übersee verschickt werden.

Wenn ein Bauer einen Kredit von einer Bank bekommt, setzt er seinen Viehbestand als Sicherheit ein. Es sind die Milch und das Fleisch, das die Kühe noch produzieren werden, womit er seinen Kredit zurückzahlt.

Die Bank kauft einen Anteil seiner Kühe.

Du bist das Vieh, dass deine Regierenden als Sicherheit einsetzen.

Die Leute, denen du zujubelst und für die du Paraden veranstaltest und hinter denen du Luftballons austeilst und für die du spendest, verkaufen dich an chinesische Herrscher, an die Japaner, an die Nigerianer, an südamerikanische Drogenbosse mit Konten in den karibischen Bankenzentren, nach Russland, Korea, Ägypten, Kolumbien, Chile, Philippinen, Malaysia – und an jeden, der bereit ist, ihnen ein paar Dollars zu geben für das Blut, den Schweiß und die Plackerei deiner Zukunft.

Die Flagge, die du achtest und die Hymne, die du singst und die Herrscher, vor denen du weinst und kniest, sind so loyal dir gegenüber wie ein Plantagenbesitzer seinen Sklaven gegenüber war.

Und traurigerweise hatten Plantagensklaven mehr Stolz als wir.

Plantagensklaven lobten im Allgmeinen ihre Herren nicht dafür, dass sie sie verkauften, dass sie die Leben, Hoffnungen, Träume und Zukünfte ihrer eigenen kleinen Kinder an den Meistbietenden versteigerten.

Wir können verstehen, dass ein Rindvieh die Hand des Landwirts leckt, der eine Axt auf dessen Nacken senkt, weil ein Rindvieh ein dummes Tier ist, das seine wirkliche Beziehung zum Landwirt und was er mit ihm vorhat, nicht verstehen kann.

Was ist unsere Ausrede?

Wenn wir rufen “USA”, “USA”, “USA”, wenn wir jubeln und uns verbeugen und betteln und singen und vor Freude weinen, weil ein neuer Landwirt das groß angelegte Ausschlachten und Verkaufen der Zukunft deiner Familie leitet, wenn wir mit dranghafter Leere die Führenden lieben, die lachen, während sie uns an jeden x-beliebigen Diktator oder Aktienhändler in der ganzen Welt versteigern, was ist dann unsere Ausrede?

Ist unser Stolz so gebrochen worden, dass wir uns mit armseliger Freude auf jeden silberzüngigen Demagogen stürzen, der vorgibt, dass wir ihm wichtig sind, und sei es auch nur ein kleines bisschen?

Unsere Kinder werden uns später fragen, warum wir niedergekniet sind und gejubelt haben, als sie unter den Hammer kamen.

Dieses Video – und die Arbeit meines ganzen Lebens – ist meine Antwort für mein Kind.

Welches ist deine?

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Original by Stefan Molyneux- Freedomain Radio:
http://www.youtube.com/watch?v=Cd-SLRyuRq0&feature=channel_video_title

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17 Responses to Auf die Knie – Der Staat verschachert deine Kinder ! (Video+Text)

  1. Flo sagt:

    Ja nicht nur bei uns, überall auf der Welt. Die armen Kinder!

  2. Macbeff sagt:

    YA MAN!
    Genau meine Worte…
    Habe den Artikel gleich auf meinen Blog gestellt.
    Macht weiter so!
    Eure Videos werden auch immer besser!

    Gruß,

    Macbeth

  3. Infoliner sagt:

    Wie kommt Ihr denn darauf, daß solche Zahlen etwas mit den Menschen zu tun hätten? Man kann nur etwas verkaufen, was man besitzt. Beleihen kann man auch nur sein Eigentum. Wer von Euch befindet sich denn in Staatsbesitz? Ein Mensch kann nur sich selbst gehören, ist niemandem Untertan. Währungen gibt es nicht mehr, denn es wird keine Gewähr mehr gegeben. Luftschlösserzahlen, zur Knechtung der Armen und der Gierigen, wirken bei mir nicht. Ich bin der, der nichts damit zu tun hat.

    • DerZonkMaster sagt:

      Diese Zahlen haben leider sehr wohl was mit dir zu tun. Nahrung und ein Zuhause kann man in unserer Welt leider nur mit diesen „Zahlen“ erwerben. Und um diese Zahlen zu bekommen muss man für gewöhnlich arbeiten gehen. Da der Staat dir aber von deinem Lohn (oder anderweitig Erwirtschafteten „Zahlen“) einen Teil, sagen wir einfach 50%, abnimmt, gehört somit auch ungefähr 50% deiner Arbeitsleistung dem Staat. Also man könnte sagen 50% von dir gehört dem Staat. Damit macht der nun Dinge die du vielleicht garncht willst(z.B. Armeen finanzieren) und vielleicht Dinge die du willst(z.B. Straßen bauen), aussuchen kannst du es dir aber nicht. Ein Teil der 50% deiner „Zahlen“ nimmt der Staat um die Zinsen seiner Verschuldung zu begleichen. Wie du vielleicht annhand dieser simplen logischen Verkettung sehen kannst, gehört ein Teil deines Lebens also demjenigen, der deinem Staat Geld geliehen hat(für gewöhnlich Banken). Und aus diesem System kommst du nicht wirklich raus, du kannst es ja mal versuchen aber ich denke dann kriegst du schnell Ärger mit den netten Herren in Grün. Selbst wenn du der totale Selbstversorger bist, du brauchst ein Haus und ein bisschen Land und dafür musst du „Zahlen“ zahlen, egal wie du es drehst und wendest.

  4. Ungehorsame sagt:

    Tja, lieber Infoleiner, Du musst noch!!! Unsummen von Geld haben , denn spätestens wenn du keins mehr hast, oder noch schlimmer, erkennen musst das man Geld nicht essen kann, spätestens dann, wirst Du erkennen was Sache ist!!!
    Was der Staat…die Saaten, Wirtschaft, Banken und Versicherungen mit uns machen!!
    Die Pharma, einfach alle verkaufen uns, unsere Zukunft und die der Kinder!!!
    Das sind alles keine Ammenmärchen von ein paar Arbeitsscheuen Individuen, mein Lieber, das ist die Realität!!!

  5. Wer noch Zweifel hat, wie das mit dem Geld und unseren Schulden funktioniert, dem empfehle ich das Buch über das fließende Geld: http://www.amazon.de/Flie%C3%9Fendes-Geld-Geburt-goldenen-Zeitalters/dp/3981250702

  6. […] die Knie – Der Staat verschachert deine Kinder! (Video) Von FreiwilligFrei – Ganz beiläufig erleben wir gerade die Entwicklung der Staatsschulden, sowohl in den USA, […]

  7. Zef sagt:

    >Die Leute, denen du zujubelst und für die du Paraden veranstaltest

    Derweil man verkennt, welche Feigheit und Verzweiflung es ist, dass das Subjekt nach einem glänzenden Etwas greift (Staat, Regierung, das grandiose Wir, die Herrschaft schlechthin etc) — und „selbst“ zu gar nichts wird.

    „Selbst“ ist etwas ganz anderes als Geld und Titel, Pferd und Wagen, Fackelzug und Hurraruf.


    Ich erschaffe mich nicht,
    ich wähle mich

  8. Ben sagt:

    Ich mag den Staat,

    weil er die ganzen habgierigen Menschen, die für ihren Reichtum arbeiten dazu zwingt, ihre Leistungen gegen bunte Zettel verkaufen, welche sich die Regierung selbst druckt.
    Und dann ist mein Freund der Staat so clever, den gleichen Typen unter Gewaltandrohung auch noch 75%Steuern u. Abgaben vom eingenommenen Falschgeld wieder abzuknöpfen!
    Davon füttert er Fans wie mich.

  9. Goku sagt:

    ich kann euch mal ein Blick auf die Schuldenuhr empfehlen.

    http://www.ag-edelmetalle.de/charts/schuldenuhr/
    oder
    http://www.staatsverschuldung.de/generat.htm

    auf den Seiten findet ihr auch den Anteil der Zinsen an der Neuverschuldung:
    über 80% … Danke Zinseszins

    So wirt Luftgeld zum echten Problem für uns alle. Sonst gäbe es auch nicht die Schulden pro Kopf von über 26,000 €

    Jede Sekunde kommen knapp 1000 € Neue Schulden dazu.

    Ich hörte mal von einem Bildlichen Vergleich:
    Stapelt man 500 Euro Scheine bis zum Mond, hat man den Schuldenstand von Deutschland.
    Jeden Tag kommen über 500 Meter hinzu…

    Achja, und „wir“ sollen alle sparen, damit wir es schaffen die Neuverschuldung auf 0 zu bringen um danach die Schulden zu bezahlen. *rofl* Wers glaubt, dass das möglich ist….

    • FwF-sandman sagt:

      Goku,

      der Zins ist eigentlich überhaupt kein Problem. Um das zu untersuchen, müssen wir allerdings erstmal wissen, was Geld eigentlich ist. Geld fungiert als Universaltauschmittel, dass den indirekten Tausch erst möglich macht. Geld dient zur Bezifferung von Werten. Man denkt auch nur vordergründig an Geld, denn ein bestimmter Betrag in Geld hat immer eine oder mehrere Referenzen. So ist vielleicht für einen Raucher 5€ gleich einer Schachtel Fluppen. Der nächste sieht in 2000€ vielleicht seine monatliche Arbeitsleistung.

      Nehmen wir jetzt an Du besitzt eine Tüte Äpfel und willst 5 € dafür haben. Ich komme jetzt als Raucher zu Dir und überlege mir, dass mir die Äpfel mehr wert sind als 1 Schachtel Fluppen.
      Ich kaufe mir die Äpfel also dann, wenn sie mir persönlich mehr wert sind als jede alternative Referenz (1 Schachtel Fluppen).

      Das läuft aber voll automatisch ab.

      Nun wollen wir Geld (die damit kaufbare Referenz) lieber jetzt haben als später. Dieser Zeitunterschied ist uns etwas wert. So kostet auch Geld, dass wir jetzt haben wollen mehr als Geld, dass wir später haben wollen. Wenn der Wunsch so groß ist, nehmen wir einen Kredit auf und zahlen für diese zeitliche Besserstellung mit einem Zins. Dagegen spricht überhaupt nichts.
      Kann ich das Geld und den Zins nicht zurückzahlen, muss der Gläubiger ausbuchen.

      Geld, das real als Zahlungsmittel existiert, ist die Verbriefung vergangener Leistungstausche. Ein Kredit ist die Verbriefung zukünftiger Leistungstausche.

      Schöpft eine Bank also Geld (aus dem nichts) muss der Schuldner in Zukunft eine Leistung erbringen, für die ihm jemand soviel Geld gibt, dass er der Bank den Betrag zzgl. Zins zurückzahlen kann. Kann er das nicht, muss die Bank ausbuchen. Das ist das Risiko, das man eingeht, wenn man jemandem einen Kredit gibt.

      Das Problem in unserem System ist, dass wir ein Zwangszahlungsmittel haben, dass die Zinsen über die Zentralbank manipuliert werden und dass das Risiko aus dem Kreditgeschäft staatlich eliminiert wird, weil Banken nicht pleite gehen dürfen und das auch wissen.

      Gäbe es eine Vielfalt an Währungen könnten die Menschen die Währung wählen, die am besten finden. Würden die Zinsen nicht zentralbankseitig manipuliert, könnten die Mittel sinnvoller eingesetzt werden und würden die Banken pleite gehen dürfen (würde man sie nicht retten), würde sich die Geldmenge des zuviel geschöpften Geldes reduzieren, wenn die Leistung nicht erbracht werden kann.

      • Goku sagt:

        Geld und Zinsen sind nicht schlimm? Ja, da gebe ich dir Recht. Ein Staat ist auch nicht schlimm.
        Ups, oder doch? Ne, eigentlich nicht, nur das was der Staat jetzt ist, ist schlimm. Genau wie das Geld und die Zinsen (ich bezog mich auf den Zinseszins) so wie sie jetzt sind, schlimm sind…

        Du kennst ja das Video „wie funktioniert Geld“
        http://www.youtube.com/watch?v=WFISbvDtOVk

        Da sieht man was falsch läuft.

        Kredite und Geld sind sogar Sinnvoll, allerdings nur solange es ein Gegengewicht gibt. Geld und der Gegenwert müssen immer gleich sein. Allerdings gibt es nur 10 % soviele Werte und Güter wie es Geld gibt.
        In der EU, braucht man sogar nur noch 1% Sicherheit.
        Der größte Teil der Staatsverschuldung ist nur aus dem Zinseszins entstanden.
        Dann kommt noch hinzu, dass das Geld aus dem nichts erschaffen wurde. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Gegenwerte in der Zukunft geschaffen werden müssen.
        Hinzu kommt noch die Inflation. Und das alle Waren die auf dem Markt herschen über Kredite finanziert werden. Diese werden an den Kunden weiter gegeben. 5-30% (je nach Ware) der Verkaufspreise sind aus den Zinsen entstanden.

        Erst wenn du eine Millionen auf dem Konto hast, kriegst du soviel positive Zinsen, wieviel die Inflation dir wegnimmt.

        Und dann bin ich noch der Meinung, dass der Staat und die Politiker nicht die Schuldigen sind, sondern das was da hinter steht. Und das sind Lobbyisten und „andere“. Und wenn man die Spur verfolgt wird man beim Geldsystem landen.

        Geld regiert die welt und der Knüppel die menschen

        • FwF-sandman sagt:

          Kaufe ich mir ein Haus für 300.000 und habe 100.000 Eigenkapital, sind die 100k die Verbriefung meiner vergangenen Leistung. Dadurch ist dieses Geld gedeckt. Ich habe durch meine Leistung diesen Wert geschaffen. Das gilt auch in einem Bruchteil-Reservesystem.

          Die 200k, die ich mir von der Bank als Kredit leihen muss, sind durch mein Versprechen gedeckt, in Zukunft soviel Leistung (Handlung, die zu einem Leistungstausch führt) zu erbringen, dass ich die 200k plus den Zins „VERDIENE“ und den Kredit zurückzahlen kann. Kann ich das nicht, müsste NORMALERWEISE die Bank den Kredit und damit das geschöpfte Giralgeld ausbuchen. Die Geldmenge würde sich verringern und gut ist.

          Passiert heute vielfach nicht, weil Kredite (vor allem die an Staaten vergeben werden) nicht ausgebucht werden, sondern durch neue Kredite finanziert werden. Und so weiter und so fort.
          Banken gehen auch nicht pleite, weil sie ausbuchen müssen, sondern die Bilanzen werden letztendlich mit Steuergeldern ausgeglichen, weil sie systemrelevant ist.

          Würde niemand gerettet, würde die Höhe des Zinses nicht manipuliert und wären die Menschen nicht vom Gewaltmonopol gezwungen, dieses Geld anzunehmen, wäre auch der Zinseszins kein Problem.

          Eine Million auf einem Konto wäre wie eine indirekte Beteiligung an dem Unternehmen, in das die Bank die Million investiert hat. Geht dieses Unternehmen pleite, bucht die Bank aus und die Million ist weg. Was meinst Du, wie sich die Investitionskultur verändern würde, wenn diese ganzen staatlichen Manipulationen wegfielen?

          • Goku sagt:

            Wenn du dir ein Kredit von 200.000 für ein Haus nimmst, kriegst du die 200.000 nicht in voller Höhe.

            Sondern immer nur soviel wie der Baufortschritt zulässt. Also der Gegenwert steigt gleichzeitig mit dem zur Verfügung gestelltem Geld aus dem Kredit an.

            Bei Staaten und Banken funktioniert das eben nicht. Falsch Geld ohne Gegenwerte etc. , indem Punkt sind wir uns ja eigentlich einig.

            Ich glaube aber, dass das Geld und die damit verbundene Gier das jetzige System geschaffen haben. Das streben immer mehr und mehr haben zu wollen. Auch die Staaten retten und manipulieren nicht zum Spaß, sondern kriegen die Anweisung von denen die das Geldsystem kontrollieren.
            Den der Staat ist auch längst ein Gefangener in dem kranken System.

            Wer zwingt dich den das Geld zu verwenden?
            Kündige dein Bankkonto, schon hasst du kein Giralgeld mehr sondern „echtes“ Geld.
            Die Lohntüte vom Arbeitgeber kannst du direkt in Lebensmittel und andere Gegenstände investieren oder tauschen.
            Mit diesem Schritt würde man dem System schon sehr weh tun. Es reicht aus, dass 5% der Bevölkerung kein Geld mehr auf dem Konto haben um das System crashen zu lassen.
            Scheint mir einfacher zu sein als den Staat abzuschaffen…

          • FwF-sandman sagt:

            „Wenn du dir ein Kredit von 200.000 für ein Haus nimmst, kriegst du die 200.000 nicht in voller Höhe.
            Sondern immer nur soviel wie der Baufortschritt zulässt. Also der Gegenwert steigt gleichzeitig mit dem zur Verfügung gestelltem Geld aus dem Kredit an.“

            Völlig richtig. Das „Geld“ steht aber bereit.

            „Bei Staaten und Banken funktioniert das eben nicht. Falsch Geld ohne Gegenwerte etc. , indem Punkt sind wir uns ja eigentlich einig.“

            Ein Staat gibt als Sicherheit eine Anleihe heraus. Das ist ein Versprechen, dass geliehene Geld zurückzuzahlen. Ich kann auch eine Unternehmensanleihe herausgeben und somit
            versprechen, die Schuld durch zukünftige Leistung zu begleichen. In beiden Fällen ist der Kredit „gedeckt“. Zahlen die Schulder nicht MUSS die Bank ausbuchen und ginge im Falle eines Staates
            pleite. Würde das einmal passieren, würden die Banken keine Staatsanleihen mehr akzeptieren. Deshalb wird die Bank gestützt, auch mit Seuergeldern.

            Menschen wollen lieber mehr als weniger und zwar lieber jetzt als später. Das ist die Grundlage jeder bewussten menschlichen Handlung. Der eine Mensch kann das eben besser, der andere schlechter.
            Das alles ist natürlich. Der Mensch ist so.

            „Wer zwingt dich den das Geld zu verwenden?“

            Der Staat zwingt mich, weil JEDER seine Steuern in dem gesetzlichen Zahlungsmittel leisten MUSS. Egal ob Du Dein Zeug mit Muscheln bezahlst oder mit Fluppen, am Ende muss irgendwer die Steuern in Euro abführen. Tut er das nicht, kommt er in den Knast, wehrt er sich, wird er erschossen.

            „Es reicht aus, dass 5% der Bevölkerung kein Geld mehr auf dem Konto haben um das System crashen zu lassen.“

            Das interessiert das System überhaupt nicht. Die Unternehmer sind die unfreiwilligen Erfüllungsgehilfen des Staates. Sie müssen Deine Umsatzsteuer abführen und zwar in Euro, auch wenn Du mit Murmeln bezahlt hast. Gehen ihnen die Euros aus, nehmen sie eben Deine Murmeln nicht mehr.
            Es ist für den Staat auch ein leichtes die Benutzung des Bargeldes zu verbieten.

            Ich weiß ja, woher Deine Haltung kommt. Wissensmanufaktur, Bernd Senf, Dirk Müller, „Der Goldschmied Fabian“, usw..

            Die beschreiben zwar einige Probleme ganz gut, gehen aber am Kern leider vorbei.

  10. […] Auf die Knie – Der Staat verschachert deine Kinder ! (Video+Text) […]

  11. Libertarian sagt:

    „Was meinst Du, wie sich die Investitionskultur verändern würde, wenn diese ganzen staatlichen Manipulationen wegfielen?“

    Dieses Szenario habe ich mir schon sehr oft vorgestellt, einfach weil ich glaube, dass wir sehr wahrscheinlich eine völlig andersartige Investitionskultur hätten. Und zwar eindeutig zum Positiven für ALLE marktwirtschaftlichen Teilnehmer!
    Ich bekomme das fast täglich in meinem Job mit, was für abenteuerliche Geschäftsideen heute umgesetzt werden mit den fiat- Krediten von den Banken. Dazu kommen noch aberwitzige Zuschüsse (u.a. für Existenzgründer) vom Staat. Einäugige sehen bei den meisten Investitionen sofort, dass das hundertprozentig den Bach runtergeht! Und trotzdem wird es umgesetzt wie so vieles wo fast kein Bedarf für besteht und kaum ein Markt vorhanden ist.
    Welcher „Privatmensch“ in einer „Privatrechtsgesellschaft“, sprich in einem echten „freien“ Markt würde für den Großteil der heutigen Geschäftsideen und Investitionen freiwillig sein mühsam erarbeitetes und gespartes Geld so einfach jemandem geben wie es die Banken mit Ihrem Monopolygeld und der Staat mit seinen Zuschüssen heute TÄGLICH macht ohne dass wirklich Substanz dahinter steht?? Vermutlich fast niemand, wenn er noch nicht völlig vernebelt ist.
    Die Investitionskultur würde wirklich KOMPLETT anders aussehen ohne all die staatlichen Manipulationen. Positiv für alle deshalb, weil es im Gegensatz zu heute eben kaum unnötige Pleiten geben würde. Bei denen die Umsetzer der schwachsinnigsten Idee automatisch viel mehr vor sich selbst geschützt werden durch die kaufmännische und natürliche Vorsicht der Kapitaleigner (mit vom Staat unabhängigen! Geld). Und, fast noch wichtiger, es bedarf eben keiner Bailouts und irgendwelcher Rettungsaktionen von riskanten Kapitalinvestoren durch unbeteiligte Steuerzahler.

    Wie oft ging mir schon ein solches faires, weil „natürliches“ Szenario durch den Kopf 🙂

    Vielleicht dürfen wir wenigsten das noch Erleben nach dem Zusammenbruch des aktuellen Papiergeldsystems, wenn schon nicht eine voluntaristische Gesellschaft…

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